{"id":76,"date":"2008-09-19T23:59:14","date_gmt":"2008-09-19T20:59:14","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=76"},"modified":"2024-12-26T13:11:42","modified_gmt":"2024-12-26T11:11:42","slug":"naxos-kulturlandschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/naxos-kulturlandschaft\/","title":{"rendered":"Die Kulturlandschaft auf Naxos"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/terraces_lioiri-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h1>Die Kulturlandschaft<\/h1>\n<div><a href=\"#unten\">(Hier kann man direkt zu den weiterf\u00fchrenden Links ganz unten springen.)<\/a> <\/div>\n<div>Bei der Landschaft von Naxos handelt es sich um eine seit Jahrtausenden vom Menschen beeinflusste Kulturlandschaft. In fr\u00fcheren Zeiten waren s\u00e4mtliche bebaubaren Fl\u00e4chen der Insel kultiviert, um die als Selbstversorger lebende Bev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren. Heute ist nur noch etwa ein Viertel der Insel bewirtschaftet, vor allem die Schwemmebenen der Westk\u00fcsten, die Ebenen um Sangr\u00ed, die Traga\u00eda und die Hocht\u00e4ler um die Bergd\u00f6rfer; aber die nicht kultivierte Landfl\u00e4che der Insel wird fast \u00fcberall als Weidegebiet f\u00fcr Ziegen und Schafe genutzt. Somit ist die Landschaft auf der gesamten Insel durch die menschliche Nutzung beeinflusst. W\u00e4hrend die als Weidefl\u00e4che genutzten Gebiete oft durch \u00dcberweidung stark beeintr\u00e4chtig sind, l\u00e4sst die \u00fcberwiegend extensive Bewirtschaftung des Kulturlandes meist viel Raum f\u00fcr nat\u00fcrlichen Bewuchs, und die alten Terrassen, \u00d6lbaumhaine und Weinberge beherbergen die vielf\u00e4ltigsten und artenreichsten Biotope der Insel.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/komiaki-1.jpg\" alt=\"alte Kulturlandschaft bei Komiak\u00ed \"><\/p>\n<h5>alte Kulturlandschaft bei Komiak\u00ed <\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/sifones-1.jpg\" alt=\"alte Kulturlandschaft bei Sifones\"><\/p>\n<h5>bei S\u00edfones<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/cultural_landscape-1.jpg\" alt=\"alte Kulturlandschaft s\u00fcdlich von Fil\u00f3ti\"><\/p>\n<h5>s\u00fcdlich von Fil\u00f3ti<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/karkos-1.jpg\" alt=\"alte Kulturlandschaft bei Komiak\u00ed zwischen Apiranthos und Danak\u00f3s\"><\/p>\n<h5>zwischen Apiranthos und Danak\u00f3s<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die nat\u00fcrliche Vegetation von Naxos<\/h3>\n<div>Aufgrund der intensiven, Jahrtausende alten Nutzung ist die urspr\u00fcngliche Vegetation der Insel schwer zu rekonstruieren. Abgesehen vom Einfluss des Menschen hat sich die Vegetation des Mittelmeergebietes im Lauf der letzten Jahrtausende auch durch nat\u00fcrliche Klimaver\u00e4nderungen gewandelt. Die typische mediterrane Vegetation hat sich ebenso wie das <a href=\"http:\/\/azalas.de\/mediterranes-klima\/\">mediterrane Klima<\/a> erst nach dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren herausgebildet.<\/p>\n<p>Sicher waren die Kykladen vor der Nutzung durch den Menschen st\u00e4rker bewaldet als heute, aber man kann kaum von einer geschlossenen Bewaldung ausgehen, da die Inseln von zahlreichen Pflanzenfressern wie diversen Nagetieren, Hirschen, Pferden, Flusspferden und <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-zwergelefant\/\">Zwergelefanten<\/a> besiedelt waren, w\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere Raubtiere fehlten. Pollenuntersuchungen zeigen, dass auch vor der Besiedlung durch den Menschen und bevor Nutzpflanzen in nennenswerter Menge auftraten, krautige Pflanzen von offenen Standorten sowie Beweidungszeiger einen gro\u00dfen Anteil der Vegetation stellten. Die am weitesten verbreiteten Pflanzengesellschaften zur Zeit der Besiedlung durch den Menschen waren vermutlich <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hartlaubvegetation\/\">Hartlaubw\u00e4lder<\/a>, untermischt mit heute in Mitteleuropa verbreiteten laubabwerfenden B\u00e4umen, die sich im Mittelmeergebiet aus den Eiszeiten erhaltenen hatten und die heute in den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/auwaelder\/\">Auw\u00e4ldern der Insel<\/a> erhalten sind. Au\u00dferdem scheint es an den trockeneren Standorten Savannen-\u00e4hnliche Vegetationsformen gegeben zu haben.<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/area\/agios_dimitris_wood-1.jpg\" alt=\"Kermeseichenwald bei Agios Dimitris\"><\/p>\n<h5>Die h\u00e4ufigste nat\u00fcrliche Vegetation auf Naxos ist Hartlaubwald.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/riparian_forest-2.jpg\" alt=\"Auwald oberhalb von Engares\"><\/p>\n<h5>Die laubabwerfenden Baumarten der Auw\u00e4lder sind Relikte aus der Eiszeit.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/phrygana-2.jpg\" alt=\"Phrygana bei Tsikalario\"><\/p>\n<h5>Auch offener, niedriger Bewuchs geh\u00f6rte zur nat\u00fcrlichen Vegetation.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/DSCN1941-1_450.jpg\" alt=\"aufgegebene Felder bei Panormos\"><\/p>\n<h5>Durch die vielen Weidetiere der Eiszeit entstanden auch savannenartige Pflanzengesellschaften.<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die Ankunft des Menschen<\/h3>\n<div>Eine dauerhafte Anwesenheit des Menschen auf den Kykladen ist ab etwa 8.000 v. Chr. nachgewiesen (die ersten Besuche durch Menschen sind nach neueren Erkenntnissen schon in die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-alt-und-mittelsteinzeit\/\">Alt- und Mittelsteinzeit<\/a> zu datieren). Die Besiedlung der Insel fiel also etwa mit dem Ende der letzten <a href=\"http:\/\/azalas.de\/eiszeiten\/\">Eiszeit<\/a> zusammen, so dass der Einfluss der nat\u00fcrlichen Klima\u00e4nderungen und der beginnenden Nutzung durch den Menschen auf die Vegetation nur schwer zu trennen sind.<\/p>\n<p>In der <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-jungsteinzeit\/\">Jungsteinzeit<\/a> (ab etwa 5000 v. Chr.) war der Effekt der Menschen auf die Landschaft der Insel sicher noch sehr gering. Wild gesammelte Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte sowie Meeresfr\u00fcchte stellten sehr lange einen gro\u00dfen Teil der Nahrung der Menschen. Schon in der Jungsteinzeit wurden jedoch die ersten Pflanzen wie Getreide und H\u00fclsenfr\u00fcchte angebaut und Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen als Haustiere gehalten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur\/\">Bronzezeit<\/a> (3200 bis 1100 v. Chr.) wurden vor allem die zug\u00e4nglicheren, fruchtbaren K\u00fcstengebiete von Naxos zunehmend besiedelt. Zun\u00e4chst bestand die Landnutzung nur in einem sehr einfachen Feldbau, aber im Lauf der Zeit nahmen die Menschen allm\u00e4hlich mehr Land in Nutzung, W\u00e4lder wurden gef\u00e4llt oder abgebrannt und mehr Pflanzenarten kultiviert, so auch der \u00d6lbaum und der Weinstock.<\/p>\n<p>Trotzdem war w\u00e4hrend der Steinzeit und den pr\u00e4historischen Epochen (Kykladenkultur, minoische und mykenische Zeit) schon allein aufgrund der sehr niedrigen Bev\u00f6lkerungsdichte der Einfluss des Menschen auf die nat\u00fcrliche Vegetation noch gering.<\/p>\n<\/div>\n<h3>Landnutzung und Landwirtschaft im Altertum<\/h3>\n<div>\n<p>Im <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-archaische-epoche\/\">Altertum<\/a> stieg die Bev\u00f6lkerung der Insel dagegen stark an. W\u00e4hrend der archaischen Epoche (7. und 6. Jhd. v. Chr.) lebten und ern\u00e4hrten sich auf Naxos vermutlich bis zu 10mal so viel Menschen wie heute, was nur duch eine ausgedehnte Landwirtschaft m\u00f6glich war. Antike Berichte bezeugen, dass Naxos zu dieser Zeit fast durchgehend bewirtschaftet war, so dass sich die urspr\u00fcngliche wilde Vegetation wohl nur an abgelegenen, f\u00fcr die Landwirtschaft ungeeigneten Stellen halten konnte. Die Menschen legten Gem\u00fcsebeete und Getreidefelder an und pflanzten \u00d6lbaumhaine und Weinberge, die alle schon \u00e4hnlich bewirtschaftet wurden wie es auch in der traditionellen Selbstversorger-Landwirtschaft der letzten Jahrhunderte noch \u00fcblich war.\n<\/p>\n<p>Die verbleibenden W\u00e4lder der Insel wurden sicher ebenfalls genutzt, z.B. f\u00fcr die Schweinemast und die Gewinnung von Bauholz f\u00fcr M\u00f6bel, H\u00e4user und Schiffe. F\u00fcr Brennmaterial in Form von Holz und Holzkohle wurden die B\u00e4ume meist nicht g\u00e4nzlich abgeholzt, sondern beschnitten; B\u00e4ume und B\u00fcsche mit dicken Stubben, die auf diese Praxis zur\u00fcckgehen, sind noch heute \u00fcberall zu finden. Die Back\u00f6fen, die Brenn\u00f6fen f\u00fcr Tonwaren und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kalkbrennoefen\/\">\u00d6fen zur Gewinnung von Kalk<\/a> wurden zumindest in j\u00fcngerer Zeit haupts\u00e4chlich mit dem sehr leicht entflammbaren und unter gro\u00dfer Energiefreisetzung brennenden Dornigen Ginster <em>(Genista acanthoclada)<\/em> befeuert.<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/walnut-1.jpg\" alt=\"Walnussbaum\"><\/p>\n<h5>Die Walnuss wurde schon vor etwa 3000 Jahren auf Naxos genutzt.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/rosaceae\/prunus_webbii_detail-1.jpg\" alt=\"Wilde Mandel, Prunus webbii\"><\/p>\n<h5>Die wilde Mandel Prunus webbii hat sich vereinzelt in S\u00fcdnaxos erhalten.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/olive_wine_fig.jpg\" alt=\"Olive, Wein, Feige\"><\/p>\n<h5>Seit dem Altertum geh\u00f6rten Oliven, Wein und Feige zu den wichtigsten Kulturpflanzen. <\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/adysarou_olive_tree-2.jpg\" alt=\"sehr alter \u00d6lbaum bei Adisarou, Naxos\"><\/p>\n<h5>Der \u00e4lteste \u00d6lbaum der Insel ist vermutlich \u00fcber 2000 Jahre alt.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_cycladicum-1.jpg\" alt=\"Muscari weissii\"><\/p>\n<h5>Weiterhin wurden auch viele wilde Pflanzen gesammelt, so die essbaren Zwiebeln der Traubenhyazinthe.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/lens_ervoides-2.jpg\" alt=\"Lens ervoides\"><\/p>\n<h5>Ein wilder Vorfahr der Linse ist noch heute auf Naxos anzutreffen.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fagaceae\/quercus_macrolepis-1.jpg\" alt=\"Quercus macrolepis\"><\/p>\n<h5>Die Walloneneiche wurde vielleicht schon im Altertum f\u00fcr die Schweinemast eingef\u00fchrt.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/goats-3.jpg\" alt=\"Ziegen auf Naxos\"><\/p>\n<h5>Schon in der archaischen Epoche war Naxos f\u00fcr seine Ziegenrassen ber\u00fchmt.<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/walnut-1.jpg\" alt=\"Walnussbaum\"><\/p>\n<div>Die Walnuss wurde schon vor etwa 3000 Jahren auf Naxos genutzt.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/rosaceae\/prunus_webbii_detail-1.jpg\" alt=\"Wilde Mandel, Prunus webbii\"><\/p>\n<div>Die wilde Mandel Prunus webbii hat sich vereinzelt in S\u00fcdnaxos erhalten.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/olive_wine_fig.jpg\" alt=\"Olive, Wein, Feige\"><\/p>\n<div>Seit dem Altertum geh\u00f6rten Oliven, Wein und Feige zu den wichtigsten Kulturpflanzen. <\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/adysarou_olive_tree-2.jpg\" alt=\"sehr alter \u00d6lbaum bei Adisarou, Naxos\"><\/p>\n<div>Der \u00e4lteste \u00d6lbaum der Insel ist vermutlich \u00fcber 2000 Jahre alt.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_cycladicum-1.jpg\" alt=\"Muscari weissii\"><\/p>\n<div>Weiterhin wurden auch viele wilde Pflanzen gesammelt, so die essbaren Zwiebeln der Traubenhyazinthe.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/lens_ervoides-2.jpg\" alt=\"Lens ervoides\"><\/p>\n<div>Ein wilder Vorfahr der Linse ist noch heute auf Naxos anzutreffen.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fagaceae\/quercus_macrolepis-1.jpg\" alt=\"Quercus macrolepis\"><\/p>\n<div>Die Walloneneiche wurde vielleicht schon im Altertum f\u00fcr die Schweinemast eingef\u00fchrt.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/goats-3.jpg\" alt=\"Ziegen auf Naxos\"><\/p>\n<div>Schon in der archaischen Epoche war Naxos f\u00fcr seine Ziegenrassen ber\u00fchmt.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Mittelalter und Neuzeit<\/h3>\n<div>\n<p>In den folgenden Jahrhunderten \u00e4nderte sich das Bild wieder: Die Bev\u00f6lkerung von Naxos wurde zeitweise durch Piraten\u00fcberf\u00e4lle stark dezimiert. Die k\u00fcstennahen Gebiete der Insel wurden w\u00e4hrend des <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-byzantinische-epoche\/\">Mittelalters<\/a> weitgehend verlassen und die nat\u00fcrliche Vegetation breitete sich wieder aus. In den W\u00e4ldern und Macchien in S\u00fcdnaxos lebten Hirsche, die von den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-venezianische-epoche\/\">venezianischen Herren<\/a> der Insel gejagt wurden. Auch die Berge waren nun wieder mit Steineichen und Kastanien bewaldet.<\/p>\n<p>Die naxiotische Kulturlandschaft hat im Mittelalter vermutlich \u00e4hnlich ausgesehen wie in der ersten H\u00e4lfte des letzten Jahrhunderts, als die traditionelle Selbstversorgerwirtschaft noch intakt war. Wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass die H\u00e4nge der Insel seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden auf dieselbe Weise terrassiert wurden und die Beete und Obstg\u00e4rten auf die gleiche Art bew\u00e4ssert. Die landwirtschaftlichen T\u00e4tigkeiten und Techniken der Nutzung von Getreide, \u00d6l und Wein und die Tierhaltung und K\u00e4seherstellung haben sich vermutlich seit dem Mittelalter bis ins letzte Jahrhundert nur wenig ge\u00e4ndert. Auch die Architektur der D\u00f6rfer und H\u00e4user ist vermutlich \u00fcber viele Jahrhunderte fast gleich geblieben.<\/p>\n<p>Dennoch kam es nat\u00fcrlich auch zu einigen \u00c4nderungen. So sind im Mittelalter die Zitrusfr\u00fcchte nach Griechenland gekommen (die auch auf Naxos kultivierte  Kedratzitrone, aus der der bekannte Lik\u00f6r <em>k\u00edtron<\/em> hergestellt wird, erreichte Griechenland schon kurz nach Christi Geburt). Die Herstellung von Seide wurde vermutlich in der venezianischen Zeit auf Naxos eingef\u00fchrt; den Maulbeerbaum, der als Futterpflanze f\u00fcr die Seidenraupen ben\u00f6tigt wurde, hat es dagegen vielleicht schon vorher auf der Insel gegeben. Manche Kulturpflanzen wie Tabak, Baumwolle und Reis haben sich auf Naxos im Unterschied zum griechischen Festland anscheinend nicht etabliert. Die Kartoffel und die Tomate und eine Reihe anderer Gem\u00fcse- und Obstsorten sind erst in der Neuzeit eingef\u00fchrt worden.<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/kolos_tou_vounou_koronos-1.jpg\" alt=\"alte Terrassen mit Oliven zwischen Koronos und Lionas\"><\/p>\n<h5>Die Kulturlandschaft  hat sich auf Naxos vermutlich \u00fcber Jahrtausende nur wenig ver\u00e4ndert.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/sifones_farmer-1.jpg\" alt=\"Sifones\"><\/p>\n<h5>Bis in die Neuzeit wurden die Felder fast auf die gleiche Art bewirtschaftet.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/olive_grove-1.jpg\" alt=\"Olivenhain in Lakkomersina\"><\/p>\n<h5>Anbau und Ernte der Oliven sind vermutlich \u00fcber Jahrhunderte fast gleich geblieben.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/oilmill_keramoti-3.jpg\" alt=\"traditionelle \u00d6lm\u00fchle in Keramoti\"><\/p>\n<h5>Die traditionellen \u00d6lm\u00fchlen wurden bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts betrieben,<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/terraces_koronos_vineyard-1.jpg\" alt=\"Weinterrassen bei Koronos\"><\/p>\n<h5>Dasselbe gilt f\u00fcr den Weinanbau.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/karkos_linou-2.jpg\" alt=\"Linou, Becken f\u00fcr das Treten der Trauben, Karkos, Apiranthos\"><\/p>\n<h5>Traditionelles Becken zur Weinherstellung<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/wheat_terraces-1.jpg\" alt=\"Getreidefelder bei Galanado\"><\/p>\n<h5>Das wichtigste Nahrungsmittel der Bev\u00f6lkerung war das Getreide.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/olives_and_barley-1.jpg\" alt=\"Olivenhain mit Getreide\"><\/p>\n<h5>Alle verf\u00fcgbaren Fl\u00e4chen wurden mit Getreide bebaut.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/plowing_mule_moni_1990-2.jpg\" alt=\"Pfl\u00fcgen mit dem Maultier, Moni, 1990\"><\/p>\n<h5>Ein Bauer pfl\u00fcgt sein Feld auf traditionelle Art mit dem Maultier (1990).<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1350079-1_450.jpg\" alt=\"Dreschplatz, Provolakia, Apiranthos\"><\/p>\n<h5>In allen Gegenden der Insel trifft man auf alte Dreschpl\u00e4tze.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/mandra-1.jpg\" alt=\"Ziegenpferch bei Keramoti\"><\/p>\n<h5>Auch die traditionelle Ziegenhaltung und K\u00e4seherstellung hatte sich \u00fcber Jahrhunderte wenig ver\u00e4ndert.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/mitatos-1.jpg\" alt=\"Steinhaus am Karkos, Apiranthos\"><\/p>\n<h5>Und wer wei\u00df, wie lange diese alten Steinh\u00e4user schon stehen?<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/kolos_tou_vounou_koronos-1.jpg\" alt=\"alte Terrassen mit Oliven zwischen Koronos und Lionas\"><\/p>\n<div>Die Kulturlandschaft  hat sich auf Naxos vermutlich \u00fcber Jahrtausende nur wenig ver\u00e4ndert.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/sifones_farmer-1.jpg\" alt=\"Sifones\"><\/p>\n<div>Bis in die Neuzeit wurden die Felder fast auf die gleiche Art bewirtschaftet.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/olive_grove-1.jpg\" alt=\"Olivenhain in Lakkomersina\"><\/p>\n<div>Anbau und Ernte der Oliven sind vermutlich \u00fcber Jahrhunderte fast gleich geblieben.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/oilmill_keramoti-3.jpg\" alt=\"traditionelle \u00d6lm\u00fchle in Keramoti\"><\/p>\n<div>Die traditionellen \u00d6lm\u00fchlen wurden bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts betrieben,<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/terraces_koronos_vineyard-1.jpg\" alt=\"Weinterrassen bei Koronos\"><\/p>\n<div>Dasselbe gilt f\u00fcr den Weinanbau.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/karkos_linou-2.jpg\" alt=\"Linou, Becken f\u00fcr das Treten der Trauben, Karkos, Apiranthos\"><\/p>\n<div>Traditionelles Becken zur Weinherstellung<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/wheat_terraces-1.jpg\" alt=\"Getreidefelder bei Galanado\"><\/p>\n<div>Das wichtigste Nahrungsmittel der Bev\u00f6lkerung war das Getreide.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/olives_and_barley-1.jpg\" alt=\"Olivenhain mit Getreide\"><\/p>\n<div>Alle verf\u00fcgbaren Fl\u00e4chen wurden mit Getreide bebaut.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/plowing_mule_moni_1990-2.jpg\" alt=\"Pfl\u00fcgen mit dem Maultier, Moni, 1990\"><\/p>\n<div>Ein Bauer pfl\u00fcgt sein Feld auf traditionelle Art mit dem Maultier (1990).<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1350079-1_450.jpg\" alt=\"Dreschplatz, Provolakia, Apiranthos\"><\/p>\n<div>In allen Gegenden der Insel trifft man auf alte Dreschpl\u00e4tze.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/mandra-1.jpg\" alt=\"Ziegenpferch bei Keramoti\"><\/p>\n<div>Auch die traditionelle Ziegenhaltung und K\u00e4seherstellung hatte sich \u00fcber Jahrhunderte wenig ver\u00e4ndert.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/mitatos-1.jpg\" alt=\"Steinhaus am Karkos, Apiranthos\"><\/p>\n<div>Und wer wei\u00df, wie lange diese alten Steinh\u00e4user schon stehen?<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Das Ende der traditionellen Selbstversorger-Wirtschaft<\/h3>\n<div>\n<p>Etwa ab den f\u00fcnfziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die traditionelle Selbstversorger-Wirtschaft auf Naxos langsam zu Ende gegangen. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind mehr und mehr Menschen auf der Suche nach einem einfacheren Leben aus den D\u00f6rfern in die Hauptstadt der Insel und nach Athen ausgewandert. Entsprechend wurde die Bewirtschaftung insbesondere der abgelegeneren Landstriche der Insel allm\u00e4hlich aufgegeben.<\/p>\n<p>Im Lauf der Jahrzehnte erreichten neue, effektivere Methoden der Bewirtschaftung und technische Hilfsmittel aller Art die Insel, und die alte traditionelle Art der Bewirtschaftung wurde immer mehr verdr\u00e4ngt. Dieser Prozess hat sich \u00fcber viele Jahre hingezogen; noch bis in die Neunziger Jahre hat es in vielen abgelegenen Gegenden der Insel beispielsweise keinen Strom gegeben (so auch in Azal\u00e1s).<\/p>\n<p>Nach und nach hat sich im Zuge dieser Entwicklungen auch die Kulturlandschaft ver\u00e4ndert, vor allem durch das Bauen von Stra\u00dfen und eine intensivere Nutzung der leicht zu erreichenden Gebiete mit der Anwendung von Traktoren und Gartenfr\u00e4sen. In den nicht mehr bewirtschafteten Gegenden f\u00fchrt die Vernachl\u00e4ssigung und der Verfall der Terrassen zu einer zunehmenden Bodenerosion. \u00dcberwiegend von Ginster bewachsene Fl\u00e4chen, die heute gro\u00dfe Gebiete der Insel einnehmen, haben sich erst etabliert, seit der Ginster nicht mehr als Brennmaterial geerntet wird. Dadurch und da au\u00dferdem immer mehr Land nur als Ziegenweide genutzt wird, haben auch die (von den Hirten gelegten) Br\u00e4nde deutlich zugenommen. Auf der anderen Seite hat die Aufgabe der Bewirtschaftung in vielen Gegenden zu einer Zunahme des Waldbewuchses gef\u00fchrt, wie man durch den Vergleich mit alten Fotos leicht feststellen kann.<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/DSCN7561-1_450.jpg\" alt=\"verfallende Terrassen bei Apiranthos\"><\/p>\n<h5>Nicht mehr bewirtschaftete Terrassen verfallen mit der Zeit.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1080072-1_450.jpg\" alt=\"eingest\u00fcrzte Terrassenmauer bei Danakos\"><\/p>\n<h5>Wenn die Terrassenmauern einst\u00fcrzen, wird der wertvolle Boden schnell abgetragen.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSC_2586-1_450.jpg\" alt=\"Terrassen bei Skeponi\"><\/p>\n<h5>In anderen Gegenden wandern B\u00e4ume auf die alten Terrassen ein.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/P1030755-1_450.jpg\" alt=\"verwilderte Terrassen bei Komiaki\"><\/p>\n<h5>verwilderte, fr\u00fcher mit Obstb\u00e4umen bepflanzte Terrassen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/genista_acanthoclada-1.jpg\" alt=\"Dorniger Ginster in Agios Dimitris\"><\/p>\n<h5>Seit dem Ende der traditionellen Selbstversorgerwirtschaft hat sich der Ginster auf Naxos sehr ausgebreitet.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/lime_kiln-6.jpg\" alt=\"traditioneller Kalkbrennofen am Zeus\"><\/p>\n<h5>Fr\u00fcher wurden die B\u00fcsche als Brennmaterial f\u00fcr die \u00d6fen geerntet (hier die Reste eines Kalkbrennofens).<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/DSCN7561-1_450.jpg\" alt=\"verfallende Terrassen bei Apiranthos\"><\/p>\n<div>Nicht mehr bewirtschaftete Terrassen verfallen mit der Zeit.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1080072-1_450.jpg\" alt=\"eingest\u00fcrzte Terrassenmauer bei Danakos\"><\/p>\n<div>Wenn die Terrassenmauern einst\u00fcrzen, wird der wertvolle Boden schnell abgetragen.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSC_2586-1_450.jpg\" alt=\"Terrassen bei Skeponi\"><\/p>\n<div>In anderen Gegenden wandern B\u00e4ume auf die alten Terrassen ein.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/P1030755-1_450.jpg\" alt=\"verwilderte Terrassen bei Komiaki\"><\/p>\n<div>verwilderte, fr\u00fcher mit Obstb\u00e4umen bepflanzte Terrassen<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/genista_acanthoclada-1.jpg\" alt=\"Dorniger Ginster in Agios Dimitris\"><\/p>\n<div>Seit dem Ende der traditionellen Selbstversorgerwirtschaft hat sich der Ginster auf Naxos sehr ausgebreitet.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/lime_kiln-6.jpg\" alt=\"traditioneller Kalkbrennofen am Zeus\"><\/p>\n<div>Fr\u00fcher wurden die B\u00fcsche als Brennmaterial f\u00fcr die \u00d6fen geerntet (hier die Reste eines Kalkbrennofens).<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Eingef\u00fchrte und eingeschleppte Pflanzenarten<\/h3>\n<div>\n<p>Der Einfluss des Menschen auf die Vegetation von Naxos bestand nicht nur in der Zerst\u00f6rung der urspr\u00fcnglichen Pflanzendecke. Vermutlich schon w\u00e4hrend der Antike sowie im Mittelalter wurden viele Arten auf Naxos eingef\u00fchrt und gezielt gepflanzt, darunter eine Reihe von Baumarten wie der Johannisbrotbaum, der Maulbeerbaum und die Wallonen-Eiche, die noch heute in ihrem Vorkommen an die N\u00e4he der menschlichen Siedlungen gebunden sind. Die Olive w\u00e4chst auf Naxos dagegen wild, ebenso vermutlich die Feige.<\/p>\n<\/p>\n<p>Unter den zahlreichen eingef\u00fchrten Pflanzenarten sind eine ganze Reihe mit Absicht eingef\u00fchrt worden wie zum Beispiel der Feigenkaktus, die Agaven und das Riesenschilf. Andere Arten sind versehentlich eingeschleppt worden, vor allem viele Ackerwildkr\u00e4uter. Die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung unter den eingeschleppten Arten hat der Nickende Sauerklee, der urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdafrika stammt und sich durch ausschlie\u00dflich vegetative Vermehrung hartn\u00e4ckig \u00fcber gro\u00dfe Gebiete vor allem in Olivenhainen ausgebreitet hat und kaum wieder auszurotten ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kreta wird gesch\u00e4tzt, dass ein Drittel der vorkommenden Pflanzenarten durch den Menschen eingef\u00fchrt oder eingeschleppt wurde. F\u00fcr Naxos kann man von einem \u00e4hnlichen Anteil ausgehen.<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cactaceae\/opuntia_ficus_indica-2.jpg\" alt=\"Feigenkaktus\"><\/p>\n<h5>Der Feigenkaktus ist in der fr\u00fchen Neuzeit aus Amerika eingef\u00fchrt worden.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130396-1_450.jpg\" alt=\"Amerikanische Agave\"><\/p>\n<h5>Die Amerikanische Agave stammt aus Mexiko und wird seit dem 16. Jhd. im Mittelmeergebiet kultiviert.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oxalidaceae\/oxalis_pes_caprae_habitat-1.jpg\" alt=\"Nickender Sauerklee, Oxalis pes-caprae\"><\/p>\n<h5>Der aus S\u00fcdafrika eingeschleppte Nickende Sauerklee hat sich in Griechenland weit ausgebreitet.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asclepidiaceae\/gomphocarpus_fruticosus-1-1.jpg\" alt=\"Srauchige Seidenpflanze, Gomphocarpus fruticosus\"><\/p>\n<h5>Auch die Strauchige Seidenpflanze stammt aus S\u00fcdafrika.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/agrostemma_githago_flower-2.jpg\" alt=\"Kornrade, Agrostemma githago\"><\/p>\n<h5>Eine der unz\u00e4hligen Ackerwildpflanzen, die sich mit dem Getreideanbau verbreitet haben, ist die Kornrade.<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/rubiaceae\/rubia_tinctorum-1.jpg\" alt=\"F\u00e4rber-Krapp, Rubia tinctorum\"><\/p>\n<h5>Bei vielen Nutzpflanzen kann man heute nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob sie auf Naxos eingef\u00fchrt sind oder wild vorkommen, so beim F\u00e4rber-Krapp.<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cactaceae\/opuntia_ficus_indica-2.jpg\" alt=\"Feigenkaktus\"><\/p>\n<div>Der Feigenkaktus ist in der fr\u00fchen Neuzeit aus Amerika eingef\u00fchrt worden.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130396-1_450.jpg\" alt=\"Amerikanische Agave\"><\/p>\n<div>Die Amerikanische Agave stammt aus Mexiko und wird seit dem 16. Jhd. im Mittelmeergebiet kultiviert.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oxalidaceae\/oxalis_pes_caprae_habitat-1.jpg\" alt=\"Nickender Sauerklee, Oxalis pes-caprae\"><\/p>\n<div>Der aus S\u00fcdafrika eingeschleppte Nickende Sauerklee hat sich in Griechenland weit ausgebreitet.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asclepidiaceae\/gomphocarpus_fruticosus-1-1.jpg\" alt=\"Srauchige Seidenpflanze, Gomphocarpus fruticosus\"><\/p>\n<div>Auch die Strauchige Seidenpflanze stammt aus S\u00fcdafrika.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/agrostemma_githago_flower-2.jpg\" alt=\"Kornrade, Agrostemma githago\"><\/p>\n<div>Eine der unz\u00e4hligen Ackerwildpflanzen, die sich mit dem Getreideanbau verbreitet haben, ist die Kornrade.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/rubiaceae\/rubia_tinctorum-1.jpg\" alt=\"F\u00e4rber-Krapp, Rubia tinctorum\"><\/p>\n<div>Bei vielen Nutzpflanzen kann man heute nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob sie auf Naxos eingef\u00fchrt sind oder wild vorkommen, so beim F\u00e4rber-Krapp.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div><a name=\"unten\"><font color=\"#ffffff\">unten<\/font><\/a><\/div>\n<hr>\n<div>\n<p>Hier geht es weiter:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/landwirtschaft-entstehung\/\">Die Entstehung der Landwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/landwirtschaft-antike\/\">Die Landwirtschaft in der Antike<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-landwirtschaft\">Die Landwirtschaft auf Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/terrassen\/\">Terrassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/boden\/\">Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/erosion\/\">Erosion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wasser\/\">Wasser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/bewaesserung\/\">Bew\u00e4sserung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/feuer\/\">Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/beweidung\/\">Beweidung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-traditionen\">Dorftraditionen und Historisches<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-vegetation\">Die Vegetation von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_bottom\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"image\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/photos\\\/naxos\\\/agriculture\\\/terraces_lioiri-1.jpg\",\"image_height\":\"400\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"image_width\":\"1500\",\"margin\":\"default\",\"text_align\":\"center\"}}]}]}],\"name\":\"Foto 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In fr\\u00fcheren Zeiten waren s\\u00e4mtliche bebaubaren Fl\\u00e4chen der Insel kultiviert, um die als Selbstversorger lebende Bev\\u00f6lkerung zu ern\\u00e4hren. Heute ist nur noch etwa ein Viertel der Insel bewirtschaftet, vor allem die Schwemmebenen der Westk\\u00fcsten, die Ebenen um Sangr\\u00ed, die Traga\\u00eda und die Hocht\\u00e4ler um die Bergd\\u00f6rfer; aber die nicht kultivierte Landfl\\u00e4che der Insel wird fast \\u00fcberall als Weidegebiet f\\u00fcr Ziegen und Schafe genutzt. Somit ist die Landschaft auf der gesamten Insel durch die menschliche Nutzung beeinflusst. W\\u00e4hrend die als Weidefl\\u00e4che genutzten Gebiete oft durch \\u00dcberweidung stark beeintr\\u00e4chtig sind, l\\u00e4sst die \\u00fcberwiegend extensive Bewirtschaftung des Kulturlandes meist viel Raum f\\u00fcr nat\\u00fcrlichen Bewuchs, und die alten Terrassen, \\u00d6lbaumhaine und Weinberge beherbergen die vielf\\u00e4ltigsten und artenreichsten Biotope der Insel.\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Kulturlandschaft\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"gallery\",\"props\":{\"filter_align\":\"left\",\"filter_all\":true,\"filter_grid_breakpoint\":\"m\",\"filter_grid_width\":\"auto\",\"filter_position\":\"top\",\"filter_style\":\"tab\",\"grid_column_gap\":\"small\",\"grid_default\":\"1\",\"grid_medium\":\"2\",\"grid_row_gap\":\"small\",\"image_loading\":true,\"item_animation\":true,\"lightbox\":true,\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"overlay_hover\":false,\"overlay_link\":true,\"overlay_mode\":\"caption\",\"overlay_padding\":\"small\",\"overlay_position\":\"bottom\",\"overlay_style\":\"overlay-primary\",\"overlay_transition\":\"fade\",\"show_content\":true,\"show_hover_image\":true,\"show_hover_video\":true,\"show_link\":true,\"show_meta\":true,\"show_title\":true,\"text_align\":\"center\",\"text_color\":\"dark\",\"title_element\":\"h5\",\"title_hover_style\":\"reset\"},\"children\":[{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/photos\\\/naxos\\\/landscape\\\/komiaki-1.jpg\",\"image_alt\":\"alte Kulturlandschaft bei Komiak\\u00ed \",\"title\":\"alte Kulturlandschaft bei Komiak\\u00ed \"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/photos\\\/naxos\\\/agriculture\\\/sifones-1.jpg\",\"image_alt\":\"alte Kulturlandschaft bei Sifones\",\"title\":\"bei S\\u00edfones\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/photos\\\/naxos\\\/agriculture\\\/cultural_landscape-1.jpg\",\"image_alt\":\"alte Kulturlandschaft s\\u00fcdlich von Fil\\u00f3ti\",\"title\":\"s\\u00fcdlich von Fil\\u00f3ti\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/photos\\\/naxos\\\/landscape\\\/karkos-1.jpg\",\"image_alt\":\"alte Kulturlandschaft bei Komiak\\u00ed zwischen Apiranthos und Danak\\u00f3s\",\"title\":\"zwischen Apiranthos und Danak\\u00f3s\"}}]}]}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Die nat\\u00fcrliche Vegetation von Naxos\",\"title_element\":\"h3\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"Aufgrund der intensiven, Jahrtausende alten Nutzung ist die urspr\\u00fcngliche Vegetation der Insel schwer zu rekonstruieren. Abgesehen vom Einfluss des Menschen hat sich die Vegetation des Mittelmeergebietes im Lauf der letzten Jahrtausende auch durch nat\\u00fcrliche Klimaver\\u00e4nderungen gewandelt. Die typische mediterrane Vegetation hat sich ebenso wie das <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/mediterranes-klima\\\/\\\">mediterrane Klima<\\\/a> erst nach dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren herausgebildet.\\n\n\n<p>Sicher waren die Kykladen vor der Nutzung durch den Menschen st\\u00e4rker bewaldet als heute, aber man kann kaum von einer geschlossenen Bewaldung ausgehen, da die Inseln von zahlreichen Pflanzenfressern wie diversen Nagetieren, Hirschen, Pferden, Flusspferden und <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-zwergelefant\\\/\\\">Zwergelefanten<\\\/a> besiedelt waren, w\\u00e4hrend gr\\u00f6\\u00dfere Raubtiere fehlten. Pollenuntersuchungen zeigen, dass auch vor der Besiedlung durch den Menschen und bevor Nutzpflanzen in nennenswerter Menge auftraten, krautige Pflanzen von offenen Standorten sowie Beweidungszeiger einen gro\\u00dfen Anteil der Vegetation stellten. Die am weitesten verbreiteten Pflanzengesellschaften zur Zeit der Besiedlung durch den Menschen waren vermutlich <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/hartlaubvegetation\\\/\\\">Hartlaubw\\u00e4lder<\\\/a>, untermischt mit heute in Mitteleuropa verbreiteten laubabwerfenden B\\u00e4umen, die sich im Mittelmeergebiet aus den Eiszeiten erhaltenen hatten und die heute in den <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/auwaelder\\\/\\\">Auw\\u00e4ldern der Insel<\\\/a> erhalten sind. 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Chr. nachgewiesen (die ersten Besuche durch Menschen sind nach neueren Erkenntnissen schon in die <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-alt-und-mittelsteinzeit\\\/\\\">Alt- und Mittelsteinzeit<\\\/a> zu datieren). Die Besiedlung der Insel fiel also etwa mit dem Ende der letzten <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/eiszeiten\\\/\\\">Eiszeit<\\\/a> zusammen, so dass der Einfluss der nat\\u00fcrlichen Klima\\u00e4nderungen und der beginnenden Nutzung durch den Menschen auf die Vegetation nur schwer zu trennen sind.\\n\n\n<p>In der <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-jungsteinzeit\\\/\\\">Jungsteinzeit<\\\/a> (ab etwa 5000 v. Chr.) war der Effekt der Menschen auf die Landschaft der Insel sicher noch sehr gering. Wild gesammelte Gem\\u00fcse und Fr\\u00fcchte sowie Meeresfr\\u00fcchte stellten sehr lange einen gro\\u00dfen Teil der Nahrung der Menschen. Schon in der Jungsteinzeit wurden jedoch die ersten Pflanzen wie Getreide und H\\u00fclsenfr\\u00fcchte angebaut und Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen als Haustiere gehalten.<\\\/p>\\n\n\n<p>W\\u00e4hrend der <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-kykladenkultur\\\/\\\">Bronzezeit<\\\/a> (3200 bis 1100 v. Chr.) wurden vor allem die zug\\u00e4nglicheren, fruchtbaren K\\u00fcstengebiete von Naxos zunehmend besiedelt. Zun\\u00e4chst bestand die Landnutzung nur in einem sehr einfachen Feldbau, aber im Lauf der Zeit nahmen die Menschen allm\\u00e4hlich mehr Land in Nutzung, W\\u00e4lder wurden gef\\u00e4llt oder abgebrannt und mehr Pflanzenarten kultiviert, so auch der \\u00d6lbaum und der Weinstock.<\\\/p>\\n\n\n<p>Trotzdem war w\\u00e4hrend der Steinzeit und den pr\\u00e4historischen Epochen (Kykladenkultur, minoische und mykenische Zeit) schon allein aufgrund der sehr niedrigen Bev\\u00f6lkerungsdichte der Einfluss des Menschen auf die nat\\u00fcrliche Vegetation noch gering.<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Die Ankunft des Menschen\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Landnutzung und Landwirtschaft im Altertum\",\"title_element\":\"h3\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Im <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-archaische-epoche\\\/\\\">Altertum<\\\/a> stieg die Bev\\u00f6lkerung der Insel dagegen stark an. W\\u00e4hrend der archaischen Epoche (7. und 6. Jhd. v. Chr.) lebten und ern\\u00e4hrten sich auf Naxos vermutlich bis zu 10mal so viel Menschen wie heute, was nur duch eine ausgedehnte Landwirtschaft m\\u00f6glich war. Antike Berichte bezeugen, dass Naxos zu dieser Zeit fast durchgehend bewirtschaftet war, so dass sich die urspr\\u00fcngliche wilde Vegetation wohl nur an abgelegenen, f\\u00fcr die Landwirtschaft ungeeigneten Stellen halten konnte. Die Menschen legten Gem\\u00fcsebeete und Getreidefelder an und pflanzten \\u00d6lbaumhaine und Weinberge, die alle schon \\u00e4hnlich bewirtschaftet wurden wie es auch in der traditionellen Selbstversorger-Landwirtschaft der letzten Jahrhunderte noch \\u00fcblich war.\\n<\\\/p>\\n\n\n<p>Die verbleibenden W\\u00e4lder der Insel wurden sicher ebenfalls genutzt, z.B. f\\u00fcr die Schweinemast und die Gewinnung von Bauholz f\\u00fcr M\\u00f6bel, H\\u00e4user und Schiffe. F\\u00fcr Brennmaterial in Form von Holz und Holzkohle wurden die B\\u00e4ume meist nicht g\\u00e4nzlich abgeholzt, sondern beschnitten; B\\u00e4ume und B\\u00fcsche mit dicken Stubben, die auf diese Praxis zur\\u00fcckgehen, sind noch heute \\u00fcberall zu finden. Die Back\\u00f6fen, die Brenn\\u00f6fen f\\u00fcr Tonwaren und die <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-kalkbrennoefen\\\/\\\">\\u00d6fen zur Gewinnung von Kalk<\\\/a> wurden zumindest in j\\u00fcngerer Zeit haupts\\u00e4chlich mit dem sehr leicht entflammbaren und unter gro\\u00dfer Energiefreisetzung brennenden Dornigen Ginster <em>(Genista acanthoclada)<\\\/em> befeuert.<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Landnutzung im Altertum\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"css\":\"@media screen and (max-width:768px) {\\n\\\/* Zus\\u00e4tzliche Regeln f\\u00fcr kleinere Monitore *\\\/\\n.el-section 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Die k\\u00fcstennahen Gebiete der Insel wurden w\\u00e4hrend des <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-byzantinische-epoche\\\/\\\">Mittelalters<\\\/a> weitgehend verlassen und die nat\\u00fcrliche Vegetation breitete sich wieder aus. In den W\\u00e4ldern und Macchien in S\\u00fcdnaxos lebten Hirsche, die von den <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-venezianische-epoche\\\/\\\">venezianischen Herren<\\\/a> der Insel gejagt wurden. Auch die Berge waren nun wieder mit Steineichen und Kastanien bewaldet.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die naxiotische Kulturlandschaft hat im Mittelalter vermutlich \\u00e4hnlich ausgesehen wie in der ersten H\\u00e4lfte des letzten Jahrhunderts, als die traditionelle Selbstversorgerwirtschaft noch intakt war. Wir k\\u00f6nnen davon ausgehen, dass die H\\u00e4nge der Insel seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden auf dieselbe Weise terrassiert wurden und die Beete und Obstg\\u00e4rten auf die gleiche Art bew\\u00e4ssert. Die landwirtschaftlichen T\\u00e4tigkeiten und Techniken der Nutzung von Getreide, \\u00d6l und Wein und die Tierhaltung und K\\u00e4seherstellung haben sich vermutlich seit dem Mittelalter bis ins letzte Jahrhundert nur wenig ge\\u00e4ndert. Auch die Architektur der D\\u00f6rfer und H\\u00e4user ist vermutlich \\u00fcber viele Jahrhunderte fast gleich geblieben.<\\\/p>\\n\n\n<p>Dennoch kam es nat\\u00fcrlich auch zu einigen \\u00c4nderungen. So sind im Mittelalter die Zitrusfr\\u00fcchte nach Griechenland gekommen (die auch auf Naxos kultivierte  Kedratzitrone, aus der der bekannte Lik\\u00f6r <em>k\\u00edtron<\\\/em> hergestellt wird, erreichte Griechenland schon kurz nach Christi Geburt). Die Herstellung von Seide wurde vermutlich in der venezianischen Zeit auf Naxos eingef\\u00fchrt; den Maulbeerbaum, der als Futterpflanze f\\u00fcr die Seidenraupen ben\\u00f6tigt wurde, hat es dagegen vielleicht schon vorher auf der Insel gegeben. Manche Kulturpflanzen wie Tabak, Baumwolle und Reis haben sich auf Naxos im Unterschied zum griechischen Festland anscheinend nicht etabliert. Die Kartoffel und die Tomate und eine Reihe anderer Gem\\u00fcse- und Obstsorten sind erst in der Neuzeit eingef\\u00fchrt worden.<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Mittelalter und Neuzeit\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"css\":\"@media screen and (max-width:768px) {\\n\\\/* Zus\\u00e4tzliche Regeln f\\u00fcr kleinere Monitore *\\\/\\n.el-section 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Dieser Prozess hat sich \\u00fcber viele Jahre hingezogen; noch bis in die Neunziger Jahre hat es in vielen abgelegenen Gegenden der Insel beispielsweise keinen Strom gegeben (so auch in Azal\\u00e1s).<\\\/p>\\n\n\n<p>Nach und nach hat sich im Zuge dieser Entwicklungen auch die Kulturlandschaft ver\\u00e4ndert, vor allem durch das Bauen von Stra\\u00dfen und eine intensivere Nutzung der leicht zu erreichenden Gebiete mit der Anwendung von Traktoren und Gartenfr\\u00e4sen. In den nicht mehr bewirtschafteten Gegenden f\\u00fchrt die Vernachl\\u00e4ssigung und der Verfall der Terrassen zu einer zunehmenden Bodenerosion. \\u00dcberwiegend von Ginster bewachsene Fl\\u00e4chen, die heute gro\\u00dfe Gebiete der Insel einnehmen, haben sich erst etabliert, seit der Ginster nicht mehr als Brennmaterial geerntet wird. Dadurch und da au\\u00dferdem immer mehr Land nur als Ziegenweide genutzt wird, haben auch die (von den Hirten gelegten) Br\\u00e4nde deutlich zugenommen. Auf der anderen Seite hat die Aufgabe der Bewirtschaftung in vielen Gegenden zu einer Zunahme des Waldbewuchses gef\\u00fchrt, wie man durch den Vergleich mit alten Fotos leicht feststellen kann.<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Ende der Selbstversorgerwirtschaft\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"css\":\"@media screen and (max-width:768px) {\\n\\\/* Zus\\u00e4tzliche Regeln f\\u00fcr kleinere Monitore *\\\/\\n.el-section 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