{"id":74395,"date":"2025-01-13T20:58:48","date_gmt":"2025-01-13T18:58:48","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=74395"},"modified":"2025-01-13T20:58:48","modified_gmt":"2025-01-13T18:58:48","slug":"20-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/20-august\/","title":{"rendered":"20. August"},"content":{"rendered":"<h1>20. August<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cactaceae\/opuntia_ficus_indica_flower-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Der Feigenkaktus ist eine kultivierte Opuntie mit recht schwach ausgebildeten Dornen; seine Heimat ist vermutlich in Mexiko zu suchen. Er bildet gro\u00dfe sukkulente Pflanzen, die aus aufeinander sitzenden, eif\u00f6rmigen, abgeflachten Triebabschnitten (&#8220;Platykladien&#8221;) bestehen. Auf den Platykladien sitzen zahlreiche sogenannte Areolen, kleine, dornentragende Polster, die sich aus reduzierten Kurztrieben entwickelt haben. Die Areolen tragen kleine, fleischige Bl\u00e4tter, die aber schnell abfallen, und in B\u00fcscheln stehende, feine Dornen sowie meist zwei lange, kr\u00e4ftige Dornen, die beim Feigenkaktus aber weitgehend fehlen. Aus den Areolen (meist an den R\u00e4ndern der Platykladien) treiben die neuen Sprosse sowie die gro\u00dfen, gelben, becherf\u00f6rmigen Bl\u00fcten mit zahlreichen Bl\u00fcten- und Staubbl\u00e4ttern. Die Fr\u00fcchte entstehen durch Verwachsen des Bl\u00fctensprosses mit dem Fruchtknoten (&#8220;Scheinfr\u00fcchte&#8221;); entsprechend besitzen auch sie dornentragende Areolen. Sie werden zur Reife dunkelrot und sind essbar. Auch die jungen Bl\u00e4tter k\u00f6nnen gegessen werden. Bei der Ernte der Fr\u00fcchte ist allerdings gro\u00dfe Vorsicht geboten, da sich die sehr feinen, mit Widerhaken versehenen Dornen nur schlecht wieder entfernen lassen; am besten kann man sie mit Tesafilm oder einer d\u00fcnnen Kleber-Schicht abziehen. Die Opuntien werden in vielen Gegenden der Erde wegen ihrer essbaren Fr\u00fcchte und Sprosse angebaut. Mehrere dornenlose Arten dienen als sehr anspruchslose und trockenheits- und hitzeresistente Futterpflanzen. Au\u00dferdem wurden Opuntien schon seit dem 11. Jahrhundert von den Azteken f\u00fcr die Gewinnung eines sehr wertvollen, karminroten Farbstoffes aus den auf ihnen lebenden Conchenille-Schildl\u00e4usen kultiviert. Auch heute noch wird nat\u00fcrliches Karmin produziert (vor allem in Peru, Mexiko, Chile, auf den Kanaren und in Afrika) und als Farbstoff in der Lebensmittel- und Kosmetik-Industrie verwendet. Im Mittelmeergebiet ist der Feigenkaktus wegen seiner Fr\u00fcchte eingef\u00fchrt worden; h\u00e4ufig wird er auch als nat\u00fcrliche, undurchdringliche Hecke angepflanzt. Die Fr\u00fcchte sind sehr gesund: Aufgrund ihres hohen Schleimstoffgehaltes k\u00f6nnen sie bei Magenproblemen helfen; au\u00dferdem besitzen sie einen ganz besonders hohen Gehalt an Vitamin C.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cactaceae\/opuntia_ficus_indica-3.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cactaceae\/opuntia_ficus_indica-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/feigenkaktus\/\">Zum Feigenkaktus<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"20. 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