{"id":73877,"date":"2025-01-06T18:44:18","date_gmt":"2025-01-06T16:44:18","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=73877"},"modified":"2025-01-06T18:44:18","modified_gmt":"2025-01-06T16:44:18","slug":"29-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/29-mai\/","title":{"rendered":"29. Mai"},"content":{"rendered":"<h1>29. Mai<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ceratonia_siliqua-4.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Die Gattung <em>Ceratonia<\/em> umfasst nur zwei Arten. Der Johannisbrotbaum (Karobbaum) ist im Mittelmeergebiet und in Vorderasien sowie auf den Kanaren verbreitet. Die Wildform stammt vermutlich aus Arabien; wegen der Nutzung seiner Fr\u00fcchte als Nahrungs- und Futtermittel ist er in der Antike und im Mittelalter im gesamten Mittelmeerraum eingeb\u00fcrgert worden. Der Johannisbrotbaum ist ein sehr hitze- und trockenheitsresistenter immergr\u00fcner Hartlaub-Baum, der vor allem auf kalkhaltigen B\u00f6den w\u00e4chst und auch recht salztolerant ist; Frost vertr\u00e4gt er dagegen nicht. Auf Naxos w\u00e4chst der Johannisbrotbaum in den trockenen, niedrigen Lagen. Seine immergr\u00fcnen Bl\u00e4tter sind ledrig und paarig gefiedert mit breiten Fiederbl\u00e4ttchen. Die Bl\u00fcten stehen in Trauben oder K\u00e4tzchen, die direkt aus dem Stamm oder den \u00c4sten wachsen (Kauliflorie). Meist sind die Pflanzen di\u00f6zisch, d.h. m\u00e4nnliche und weibliche Bl\u00fcten stehen an verschiedenen Pflanzen. Die Bl\u00fcten sind stark reduziert: Kronbl\u00e4tter fehlen und auch die Kelchbl\u00e4tter sind klein; sie bilden eine kleine Scheibe. Die Fr\u00fcchte sind bis 30 cm lange H\u00fclsen, die bis zu einem Jahr am Baum h\u00e4ngen und erst gr\u00fcn, dann dunkelbraun gef\u00e4rbt sind; sie enthalten zehn bis f\u00fcnfzehn sehr harte Samen. Aus ihnen wird das Kakao-\u00e4hnliche, s\u00fc\u00dfliche Johannisbrotmehl (Carob) gewonnen, das traditionell frisch oder getrocknet verzehrt oder zu Sirup oder Saft verarbeitet wird. Heute werden die H\u00fclsen vor allem als Tierfutter genutzt. Aus den Samen wird Johanniskernmehl gewonnen, das in der Nahrungsmittel- und Kosmetik-Industrie als Dickungsmittel und Emulgator dient. Die Samen wurden in der Antike wegen ihres gleichm\u00e4\u00dfigen Durchschnittsgewichtes von knapp 200 mg als Gewichtseinheit f\u00fcr das Abwiegen von Diamanten verwendet; das Wort Karat leitet sich von der griechischen Bezeichnung f\u00fcr die Fr\u00fcchte des Johannisbrotbaumes (<em>ker\u00e1tion<\/em> = H\u00f6rnchen) ab, die sich von der oft gebogenen Form der H\u00fclsen herleitet.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ceratonia_siliqua_flower-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ceratonia_siliqua_fruit-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/johannisbrotbaum\/\">Zum Johannisbrotbaum<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"29. 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