{"id":73871,"date":"2025-01-06T18:23:59","date_gmt":"2025-01-06T16:23:59","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=73871"},"modified":"2025-01-06T18:23:59","modified_gmt":"2025-01-06T16:23:59","slug":"28-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/28-mai\/","title":{"rendered":"28. Mai"},"content":{"rendered":"<h1>28. Mai<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/watermill_komiaki-8.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Eine traditionelle Wasserm\u00fchle bestand aus einem kleinen zweist\u00f6ckigen Geb\u00e4ude und dem &#8220;M\u00fchlenturm&#8221;, durch den das Wasser aus der dar\u00fcber gelegenen Zisterne in die M\u00fchle floss, wodurch ausreichender Druck aufgebaut wurde. Im oberen Stockwerk der M\u00fchle befinden sich die Mahlsteine: der in den Boden eingebaute untere, unbewegliche Stein und der obere bewegliche, der mit einer Metallspange an der Achse befestigt ist. Um die Steine l\u00e4uft ein Metall- oder Holzschutz, der das zwischen den Steinen herausfliegende Mehl auffing. Die M\u00fchlsteine wurden von der Insel Milos importiert; sie bestanden aus einem por\u00f6sen, vulkanischen Gestein, das sich besonders wenig abnutzte. Die M\u00fchlsteine wurden aus vielen Tortenst\u00fcck-\u00e4hnlichen St\u00fccken zusammengesetzt und mit Metallringen festgehalten. Oberhalb des oberen Mahlsteins befand sich ein gro\u00dfer Holztrichter, in den der M\u00fcller die Getreides\u00e4cke ausleerte. Unter ihm sa\u00df ein kleinerer Trichter mit einer Klappe, die sich stets ein wenig \u00f6ffnete, wenn ein daran befestigtes H\u00f6lzchen in eine Rille des Holzaufsatzes auf dem oberen Mahlstein geriet; so rutschte das Getreide gleichm\u00e4\u00dfig nach. Durch ein Loch in der Mitte des oberen Steins gelangte das Getreide zwischen die Steine. Im unteren Stockwerk (Bild unten links) befand sich das waagerecht liegende M\u00fchlrad. Durch ein kleines Loch (hinten links im Bild zu sehen) kam das Wasser aus dem &#8220;M\u00fchlenturm&#8221; unter hohem Druck herausgeschossen und trieb dadurch das an der Achse befestigte Fl\u00fcgelrad an. Die H\u00f6lzer des Fl\u00fcgelrades besa\u00dfen Einbuchtungen, auf die der Wasserstrahl traf, wodurch das Rad angetrieben wurde. In den Wasser- oder Windm\u00fchlen lie\u00dfen die Dorfbewohner fr\u00fcher jede Woche so viel von ihrem Getreide mahlen, wie sie f\u00fcr das Brot ihrer Familie f\u00fcr die Woche ben\u00f6tigten. Wenn sie nicht selbst einen Anteil an einer M\u00fchle besa\u00dfen, bezahlten sie den M\u00fcller mit einem Zehntel des Getreides.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/watermill_komiaki_wheel-2.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/watermill_komiaki-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/naxos-wassermuehle-komiaki\/\">Zur Wasserm\u00fchle<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"28. 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