{"id":68,"date":"2008-09-16T10:08:11","date_gmt":"2008-09-16T07:08:11","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=68"},"modified":"2024-12-26T13:16:28","modified_gmt":"2024-12-26T11:16:28","slug":"naxos-landschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/naxos-landschaft\/","title":{"rendered":"Die Landschaft von Naxos"},"content":{"rendered":"<p><big>N<\/big>axos hat viel zu bieten, sowohl f\u00fcr kulturell Interessierte als auch f\u00fcr Naturliebhaber. Die Landschaft der Insel ist sehr abwechslungsreich: es gibt \u00f6de Marmorh\u00e4nge, auf denen kaum ein Pfl\u00e4nzchen w\u00e4chst, und gr\u00fcne Flusst\u00e4ler mit \u00fcppig wuchernder Vegetation; es gibt hohe, abgelegene, karge Gipfel und bewirtschaftete Ebenen mit einem Schachbrettmuster kleiner schilfums\u00e4umter Felder. Die Insel besitzt sanfte T\u00e4ler mit \u00d6lbaumhainen, gr\u00fcnen Weinterrassen und Paradiesg\u00e4rten mit Gem\u00fcse und Obstb\u00e4umen aller Sorten; sie hat steile schroffe Bergh\u00e4nge, vielerorts kahl und leer, anderswo von Eichenw\u00e4ldern oder niedrigem Gestr\u00fcpp bewachsen, mit versteckten Platanenquellen und tief eingeschnittenen, dicht bewachsenen Schluchten. An der K\u00fcste liegen kleine, heimliche Buchten mit herrlichen wei\u00dfen Kieseln zwischen abweisenden, steilen Marmorklippen; anderswo erstrecken sich ausgedehnte Sandstr\u00e4nde mit Wacholder-bestandenen D\u00fcnen.<\/p>\n<p><big>I<\/big>n diesem Artikel stelle ich die typische Landschaft der verschiedenen Regionen der Insel in vielen Fotografien vor &#8211; es kann sich dabei nat\u00fcrlich nur um einen kleinen \u00dcberblick handeln, bei dem ich f\u00fcr jede Gegend ein paar charakteristische Fotos herausgepickt habe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN1919-1_450.jpg\" alt=\"das Kap und die Inseln im Morgenlicht\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Kap Stavr\u00f3s bei Moutso\u00fana und die M\u00e1kares-Inseln im Morgenlicht<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/fortresses\/apalirou_view_ne.jpg\" alt=\"Berge beim Kastro Apalirou, Naxos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Landschaft s\u00fcdwestlich vom Zeus-Berg<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/routsounas-1.jpg\" alt=\"Wasserfall Routsounas bei Keramoti\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Landschaft beim K\u00f3ronos-Berg<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>axos hat genau die richtige Gr\u00f6\u00dfe: Die Insel ist klein genug, dass man sie bequem in Tagesausfl\u00fcgen erkunden kann, aber gro\u00df genug, um eine \u00fcberraschende Vielfalt an Landschaften zu bergen: Jede Ecke der Insel hat ihren eigenen Charakter und ihren eigenen Reiz.<\/p>\n<h3>Meer und Berg<\/h3>\n<p><big>F<\/big>\u00fcr Griechenland ist die enge Verflechtung von Meer und Gebirge typisch: Das Meer ist \u00fcberall nah und zieht sich oft in tiefen Buchten ins Land, aber direkt hinter der K\u00fcste steigen an vielen Stellen gleich hohe, steile Berge an. Auch Naxos wird beherrscht von diesen zwei charakteristischen Bestandteilen der griechischen Landschaft: Meer und Berg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN2014-1_450.jpg\" alt=\"die Bucht von Azal\u00e1s\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>die Bucht von Azal\u00e1s<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>as Meer ist auf Naxos fast von jeder Stelle aus zu sehen; es bildet \u00fcberall den Hintergrund. Die Insel liegt mitten in der \u00c4g\u00e4is, etwa gleich weit vom griechischen Festland, von der T\u00fcrkei und von Kreta entfernt. Es gibt nur wenige Orte auf der Erde, wo sich so viele gro\u00dfe und kleine Inseln auf so engem Raum dr\u00e4ngen wie in der \u00c4g\u00e4is \u2013 eine einmalige Welt, deren Sch\u00f6nheit seit dem Altertum besungen wird. Dennoch hat Naxos abgesehen von dem K\u00fcstenstreifen definitiv einen gebirgigen Charakter. Die zwei h\u00f6chsten Bergspitzen sind um die tausend Meter hoch, und der gr\u00f6\u00dfte Teil der Insel besteht aus einer tief zerfurchten Gebirgslandschaft. Die Gipfel wirken beinahe alpin, und in den versteckten T\u00e4lern der Berge kann man die N\u00e4he des Meeres fast vergessen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/zeus_mountain-1.jpg\" alt=\"Gipfel des Zeus-Berges\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick vom Gipfel des h\u00f6chsten Berges, des Zeus<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1370929-1_450.jpg\" alt=\"an der Ostk\u00fcste bei Lionas\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>steile Felsk\u00fcste bei Lionas<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/rivers\/riparian_forest_fall-1.jpg\" alt=\"Flusstal bei Keramoti\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Flusstal im Inselinnern bei Keramot\u00ed<\/small><\/p>\n<h3>Geologie<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie landschaftliche Vielfalt von Naxos kommt unter anderem durch den komplizierten geologischen Aufbau der Insel zustande. Von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die Vielfalt ist das ausgepr\u00e4gte Relief mit tief eingeschnittenen T\u00e4lern und steilen, felsigen H\u00e4ngen. Die Insel Naxos ist ein Teil des Gebirgszuges, zu dem auch die Alpen und der Himalaja geh\u00f6ren. Die \u00c4g\u00e4is ist kein echter Ozean, sondern im Meer versunkenes Festland, von dem nur die h\u00f6chsten Spitzen herausschauen. Die Steilheit der Inseln ebenso wie der griechischen Gebirge ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass es sich geologisch betrachtet um ein junges Gebirge handelt, das von der Erosion noch nicht wieder eingeebnet ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN5496-1_450.jpg\" alt=\"der Hauptgebirgszug der Insel, Blick vom Zeus nach Norden\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>der Hauptgebirgszug der Insel, Blick vom Zeus nach Norden<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uf der Insel treten (stark vereinfacht dargestellt) drei Gesteinsarten gro\u00dffl\u00e4chig auf: Marmor, Schiefer und Granit bzw. Gneis. Jedes dieser Gesteine bildet eine deutlich unterschiedliche Landschaft. Aufgrund ihrer verschiedenen Wasserr\u00fcckhaltef\u00e4higkeit, Erosionsanf\u00e4lligkeit und chemischen Zusammensetzung bieten sich recht unterschiedliche Standortbedingungen f\u00fcr Pflanzen, so dass auch der Bewuchs in den verschiedenen Bereichen teilweise voneinander abweicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSC03287-1_450.jpg\" alt=\"Blick von Westen auf den Zeus\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Marmorlandschaft: westlich vom Zeus-Berg<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN4411-1_450.jpg\" alt=\"am K\u00f3ronos-Berg\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Granitlandschaft: am K\u00f3ronos-Berg<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN4421-1_450.jpg\" alt=\"bei Myr\u00edsi\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Schieferlandschaft: in Myr\u00edsi<\/small><\/p>\n<h3>Der Westteil der Insel<\/h3>\n<p><big>D<\/big>er Westteil von Naxos ist weniger gebirgig als der Ostteil. Hier liegen mehrere Ebenen auf unterschiedlicher Meeresh\u00f6he, die auf verschiedene Weise entstanden sind. In der Umgebung der Hauptstadt Ch\u00f3ra liegen die sogenannten Liv\u00e1dia; hierbei handelt es sich um Schwemmebenen, die aus dem von den Bergen herabgesp\u00fclten Erosionsmaterial bestehen. Sie werden landwirtschaftlich genutzt, haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Produktion von Getreide als Viehfutter. Die kleinen Felder sind von hohem Schilfrohr, das als Windschutz dient, umrundet. Ein weiteres Charakteristikum dieser Landschaft sind die riesigen Agaven mit ihren meterhohen Bl\u00fctenst\u00e4nden. Mitten in der Schwemmebene liegen die \u00dcberreste eines gro\u00dfen Tempels des Dionysos, des Gottes der Fruchtbarkeit und des Weines.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCN4757-1_450.jpg\" alt=\"die Liv\u00e1dia bei der Ch\u00f3ra\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>die Liv\u00e1dia bei der Ch\u00f3ra<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Felsuntergrund in diesem westlichsten Teil der Insel besteht gr\u00f6\u00dftenteils aus Granit, der in sch\u00f6nen runden Felskuppen herausschaut und zu einem herrlichen grobk\u00f6rnigen Sand verwittert, der die ausgedehnten Str\u00e4nde der S\u00fcdwestk\u00fcste von \u00c1gios Prok\u00f3pios bis Kastr\u00e1ki bildet sowie an manchen Stellen sogar mit Stech-Wacholder bestandene D\u00fcnen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Tourismus auf Naxos spielt sich in der Ch\u00f3ra und an den s\u00fcdlich davon gelegenen Sandstr\u00e4nden bei den Orten \u00c1gios Prok\u00f3pios, \u00c1gia \u00c1nna und Mikr\u00ed V\u00edgla ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010278-1_450.jpg\" alt=\"bei \u00c1gia \u00c1nna\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Kirche auf Granitfels an der K\u00fcste, bei \u00c1gia \u00c1nna<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010280-1_450.jpg\" alt=\"Strand bei \u00c1gia \u00c1nna\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Der Granit verwittert zu einem herrlichen grobk\u00f6rnigen Sand, der hier ausgedehnte Str\u00e4nde bildet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cupressaceae\/juniperus_macrocarpa-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dffr\u00fcchtiger Wacholder, Juniperus macrocarpa\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Gro\u00dffr\u00fcchtiger Wacholder auf D\u00fcnen bei \u00c1gia \u00c1nna<\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>on gro\u00dfer Bedeutung insbesondere f\u00fcr die durchziehenden Wasserv\u00f6gel sind die Lagunen an den Flussm\u00fcndungen, vor allem die gro\u00dfe Lagune am Flughafen s\u00fcdlich der Ch\u00f3ra.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010285-1_450.jpg\" alt=\"die Lagune am Flughafen\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick auf die Lagune am Flughafen; im Winter ist sie mit Wasser gef\u00fcllt<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>m westlichen Teil der Insel gibt es an Flussm\u00fcndungen noch einige weitere Schwemmebenen, so zum Beispiel bei Engar\u00e9s n\u00f6rdlich der Ch\u00f3ra. Diese Ebene erweckt mit ihren vielen kleinen, oft mit Obst- und \u00d6lb\u00e4umen bestandenen gr\u00fcnen Feldern den Eindruck einer Oase inmitten der \u00f6den, braunen Bergh\u00e4nge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010303-1_450.jpg\" alt=\"die Ebene von Engar\u00e9s\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>die Ebene von Engar\u00e9s<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uch weiter inland liegen im westlichen Teil der Insel gr\u00f6\u00dfere fast ebene Gebiete, bei denen es sich um durch eine tiefgr\u00fcndige Erosion eingeebnete Fl\u00e4chen handelt. Die gr\u00f6\u00dften ebenen Fl\u00e4chen befinden sich in der Umgebung des Dorfes Sangr\u00ed. Hier liegt inmitten der schon seit Urzeiten mit Getreide bebauten Felder auf einer sanften H\u00fcgelkuppe der interessante Tempel der Demeter, der Schutzg\u00f6ttin des Ackerbaus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/fortresses\/apalirou_view_w.jpg\" alt=\"Blick \u00fcber die Ebene um Sangr\u00ed\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick \u00fcber die Ebene um Sangr\u00ed<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/fortresses\/apalirou_view_se.jpg\" alt=\"Blick \u00fcber die das Tal von Marathos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick vom K\u00e1stro Apal\u00edrou \u00fcber das Tal von Marath\u00f3s<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>\u00f6rdlich von Sangr\u00ed ist in die nur sanft gewellte Rumpfebene das gr\u00fcne Tal von Potami\u00e1 eingeschnitten mit seinem von Platanen ges\u00e4umten Flusslauf und seinen drei kleinen, malerischen D\u00f6rfern inmitten von G\u00e4rten und Olivenhainen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010204-1_450.jpg\" alt=\"das Tal von Potami\u00e1\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>das Tal von Potami\u00e1<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/rivers\/potamia-1.jpg\" alt=\"bei Potami\u00e1\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>im Flusstal bei Potami\u00e1<\/small><\/p>\n<h3>Die Inselmitte: die Traga\u00eda<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Mitte der Insel wird von einer auf etwa 300 bis 400 m H\u00f6he gelegenen \u201eHoch\u201c-Ebene, der Traga\u00eda, eingenommen. Diese auf (fast) allen Seiten von Bergen \u00fcberragte und von mehreren tief eingeschnittenen Torrenten durchzogene Fl\u00e4che ist fast ausschlie\u00dflich mit \u00d6lb\u00e4umen bestanden, so dass sie von oben betrachtet wie ein Olivenwald aussieht. Hier liegen eine ganze Reihe von Siedlungen, darunter Fil\u00f3ti, das nach der Ch\u00f3ra gr\u00f6\u00dfte Dorf von Naxos. Die Traga\u00eda ist das gr\u00fcne Herz der Insel mit sch\u00f6nen D\u00f6rfern, zahlreichen interessanten Kirchen, venezianischen Wehrt\u00fcrmen, Windm\u00fchlen und malerischen \u00d6lhainen mit teilweise uralten B\u00e4umen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCN3593-1_450.jpg\" alt=\"Blick auf die Traga\u00eda\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick auf die Traga\u00eda<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/churches\/panagia_drosiani_view-1.jpg\" alt=\"bei Mon\u00ed\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>bei Mon\u00ed<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/near_kaloxylos-1.jpg\" alt=\"bei Kal\u00f3xylos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>bei Kal\u00f3xylos<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/T101454-1_1500.jpg\" alt=\"Olivenhain am Ostrand der Traga\u00eda\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Olivenhain am Ostrand der Traga\u00eda<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>estlich der Traga\u00eda und \u00f6stlich des Tales von Potami\u00e1 erhebt sich eine gr\u00f6\u00dfere, kahle H\u00fcgelkuppe, auf der ein verfallenes venezianisches Kastell thront (Ap\u00e1no K\u00e1stro). Geologisch gesehen handelt es sich um den herauserodierten, aufgew\u00f6lbten Granitkern des Gebirges. Der karge H\u00fcgel aus gro\u00dfen abgerundeten Granitbl\u00f6cken zwischen denen nur eine recht sp\u00e4rliche Vegetation gedeiht, erweckt aus der Ferne den Eindruck einer Mondlandschaft. Aber wer hier wandert, entdeckt die eigenartige Sch\u00f6nheit der Granitlandschaft: die mit bunten Flechten gemusterten Felsen, die Orchideen und vielen anderen Blumen, die zwischen ihnen sprie\u00dfen und die eigenartigen Form der Verwitterung, die die Granitbl\u00f6cke von unten aush\u00f6hlt (Tafoni).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010195-1_450.jpg\" alt=\"das Ap\u00e1no K\u00e1stro\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>der Granitberg mit dem Ap\u00e1no K\u00e1stro auf der Spitze<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010295-1_450.jpg\" alt=\"Tafoni\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Tafoni (von unten verwitterter Granitblock)<\/small><\/p>\n<h3>Die Berge der Inselmitte: Fan\u00e1ri und Zeus<\/h3>\n<p><big>R<\/big>ichtung Osten wird die Traga\u00eda vom fast 900 m hohen Kamm des Fan\u00e1ri \u00fcberragt, w\u00e4hrend sich s\u00fcd\u00f6stlich der h\u00f6chste Berg der Insel (und der Kykladen), der 1004 Meter hohe Zeus, anschlie\u00dft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/fanari_view_n.jpg\" alt=\"Blick vom Fan\u00e1ri nach Norden\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick vom Fan\u00e1ri nach Norden<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/apiaceae\/hellenocarum_multiflorum-1.jpg\" alt=\"Hellenocarum multiflorum am Fanari\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>der seltene Doldenbl\u00fctler <em>Hellenocarum multiflorum<\/em> am Gipfel des Fan\u00e1ri<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/old_stone_house_fanari_view-1.jpg\" alt=\"altes Steinhaus am Fan\u00e1ri\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>altes Steinhaus am Fan\u00e1ri<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/filoti_1.jpg\" alt=\"Fil\u00f3ti mit dem Zeus im Hintergrund\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Fil\u00f3ti mit dem Zeus im Hintergrund<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Gebirgsz\u00fcge bestehen haupts\u00e4chlich aus Marmor, der gelegentlich von Schieferschichten durchzogen ist. Sie sind von lockerer Zwergstrauchvegetation bewachsen, an einigen Stellen auch mit Waldresten vor allem aus Kermeseichen. Die Spitze des Zeus ist fast kahl. Vom Gipfel aus kann man einen atemberaubenden Rundblick \u00fcber die Insel genie\u00dfen. Im engen Tal von Danak\u00f3s nord\u00f6stlich des Gipfels mit seinem vergleichsweise feuchten und k\u00fchlen Klima sprie\u00dft eine besonders \u00fcppige Vegetation mit vielen Kr\u00e4utern und B\u00e4umen. Der Westabhang des Zeus ist fast senkrecht und gr\u00f6\u00dftenteils unzug\u00e4nglich. In ihm w\u00e4chst ein bemerkenswerter lockerer Wald aus teilweise riesenhaften Steineichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/zas_summit-2.jpg\" alt=\"Steineichenwald im Westhang des Zeus-Berges\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Steineichenwald im Westhang des Zeus-Berges<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSCN5468-1_450.jpg\" alt=\"Osthang des Zeus-Berges\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>am Osthang des Zeus-Berges<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>n der Bergregion liegen in malerischen Hocht\u00e4lern an den Flanken der Berggipfel auf etwa 600 m H\u00f6he drei gr\u00f6\u00dfere D\u00f6rfer (Ap\u00edranthos, K\u00f3ronos und Komiak\u00ed). Die Flanken der T\u00e4ler sind hier \u00fcberall mit Trockenmauern terrassiert und mit Weinst\u00f6cken, Obstb\u00e4umen oder Gem\u00fcseg\u00e4rten bepflanzt. Fr\u00fcher war jedes verf\u00fcgbare Fleckchen der fruchtbaren Erde bewirtschaftet, heute verfallen jedoch die meisten Terrassen ungenutzt. Um die D\u00f6rfer Ap\u00edranthos und Danak\u00f3s sowie auch in der Traga\u00eda wachsen an vielen Stellen m\u00e4chtige Flaum- und Walloneneichen, die eindrucksvolle, weit ausladende B\u00e4ume bilden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/karkos-1.jpg\" alt=\"Landschaft zwischen Ap\u00edranthos und Danak\u00f3s\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Landschaft zwischen Ap\u00edranthos und Danak\u00f3s<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/apiranthos_south_valley-1.jpg\" alt=\"das Hochtal bei Ap\u00edranthos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>das Hochtal bei Ap\u00edranthos<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fagaceae\/quercus_pubescens_detail-1.jpg\" alt=\"Flaumeiche bei Ap\u00edranthos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Flaumeiche bei Ap\u00edranthos<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/provolakia-3.jpg\" alt=\"Provolakia bei Apiranthos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>die Felsen bei Provol\u00e1kia \u00f6stlich von Ap\u00edranthos<\/small><\/p>\n<h3>S\u00fcdlich des K\u00f3ronos-Berges: bei Kin\u00eddaros und Keramot\u00ed<\/h3>\n<p><big>N<\/big>\u00f6rdlich der Traga\u00eda schlie\u00dft sich das sanfte, gr\u00fcne Tal von S\u00edfones an. Danach kommt man zu einem tief eingeschnittenen Tal, das von Keramot\u00ed \u00fcber Kin\u00eddaros nach Engar\u00e9s f\u00fchrt. \u00dcber einen gro\u00dfen Teil dieser Strecke flie\u00dft in diesem Tal ein ganzj\u00e4hrig wasserf\u00fchrender Fluss, umgeben von einem f\u00fcr die \u00c4g\u00e4is sehr bemerkenswerten dichten Auwald vor allem aus Erlen und Platanen. Hier kann man in eine ganz andersartige Landschaft eintauchen: das sprie\u00dfende urwaldartige Gestr\u00fcpp, das Gluckern des Wassers, das \u00fcber die Granitbl\u00f6cke sprudelt, die Schattenspiele der B\u00e4ume, die wegtauchenden Wasserschildkr\u00f6ten, die \u00fcber den Wasserfl\u00e4chen spielenden Libellen. \u00c4hnliche Fl\u00fcsse flie\u00dfen auch in mehreren anderen T\u00e4lern nordwestlich und n\u00f6rdlich des K\u00f3ronos-Massivs, wo der Untergrund aus Granit und Schiefer besteht, die das Wasser nicht so stark versickern und unterirdisch abflie\u00dfen lassen wie der Marmor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130615-1_450.jpg\" alt=\"Sifones\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>das verlassene D\u00f6rfchen S\u00edfones<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/kinidaros_valley-1.jpg\" alt=\"das Tal bei Kin\u00eddaros\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>das gro\u00dfe Tal n\u00f6rdlich von Kin\u00eddaros<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/rivers\/kinidaros-1.jpg\" alt=\"Flusslauf bei Kinidaros\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Flusslauf im Tal von Kin\u00eddaros<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/rivers\/routsounas-2.jpg\" alt=\"der Wasserfall von Routsounas bei Keramoti\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>der Wasserfall von Routsounas bei Keramoti<\/small><\/p>\n<h3>Der K\u00f3ronos-Berg und der Norden der Insel<\/h3>\n<p><big>D<\/big>er K\u00f3ronos-Berg, der mit 997 Metern kaum niedriger ist als der Zeus, weist heute nur noch einen sp\u00e4rlichen Bewuchs auf, obwohl es bis vor wenigen Jahrhunderten hier dichte Kastanien- und Steineichenw\u00e4lder gegeben haben soll. Heute ist der eindrucksvolle Gipfel mit einer interessanten Heide bedeckt, die dicht von Strauchflechten bewachsen ist. An diesem Bergzug stauen sich h\u00e4ufig Wolken, da hier die Feuchtigkeit der mit den Nordwinden vom Meer heraufsteigenden Luftmassen kondensiert \u2013 auch im Sommer kann man hier in Nebelwolken geraten. Am westlichen Abhang des K\u00f3ronos-Berges w\u00e4chst kleinfl\u00e4chig eine f\u00fcr Naxos einmalige dichte Macchie mit Baumheide und Erdbeerbaum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/koronos_summit-1.jpg\" alt=\"Heide auf dem Gipfel des K\u00f3ronos-Berges\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Auf dem Gipfel des K\u00f3ronos-Berges w\u00e4chst eine sch\u00f6ne Heide.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/skeponi-1.jpg\" alt=\"bei Skep\u00f3ni nordwestlich des K\u00f3ronos-Berges\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>bei Skep\u00f3ni nordwestlich des K\u00f3ronos-Berges<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/skeponi-2.jpg\" alt=\"bei Skep\u00f3ni nordwestlich des K\u00f3ronos-Berges\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>altes Steinhaus bei Skep\u00f3ni<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uf der Ostseite der K\u00f3ronos-Berges liegt das gleichnamige Dorf mit den Schmirgelminen, die im steilen, kargen Tal unterhalb des Dorfes liegen. Das Tal endet in der engen Bucht von L\u00edonas mit beeindruckenden Steilfelsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/view_koronos_skado-1.jpg\" alt=\"das Tal von K\u00f3ronos und Skad\u00f3\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Blick von K\u00f3ronos nach Skad\u00f3<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/emery_mines_koronos-1.jpg\" alt=\"Schmirgelminen und Seilbahn bei Koronos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>die Schmirgelminen mit der Seilbahn, bei Koronos<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/kolos_tou_vounou_koronos-1.jpg\" alt=\"Kolos tou Vounou bei K\u00f3ronos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>im Tal von K\u00f3ronos nach L\u00edonas<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/P1380424-1_450.jpg\" alt=\"Lionas\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Li\u00f3nas, ein abgeschiedenes kleines Hafen\u00f6rtchen<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>m n\u00f6rdlichen Hang des K\u00f3ronos-Massivs liegt hoch auf den Bergen das freundliche, vom Tourismus wenig ber\u00fchrte Bergdorf Komiak\u00ed (Koron\u00edda), in einem gr\u00fcnen Hochtal mit vielen Gem\u00fcseg\u00e4rten, Weinbergen und heute gr\u00f6\u00dftenteils verwilderten Obstg\u00e4rten. Hier w\u00e4chst auch ein dichter, f\u00fcr Naxos einzigartiger Flaumeichenwald.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/komiaki-1.jpg\" alt=\"Komiak\u00ed\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Komiak\u00ed<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/P1120605-1_450.jpg\" alt=\"im Wald bei Komiak\u00ed\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Wanderweg im Wald bei Komiak\u00ed<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fagaceae\/quercus_pubescens_wood-1.jpg\" alt=\"Flaumeichenwald bei Komiaki\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>im Flaumeichenwald bei Komiak\u00ed<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er n\u00f6rdliche Teil der Insel besteht \u00fcberwiegend aus verschiedenen Sorten Schiefer. In den unteren Lagen sind die steilen H\u00e4nge von einer dichten, einf\u00f6rmigen Zwergstrauchvegetation bewachsen, die im Sommer einen vergilbten, \u00f6den Eindruck erweckt. Teilweise gedeiht hier die im Fr\u00fchling herrlich gelbgr\u00fcn gef\u00e4rbte Baum-Euphorbie. Unten im Tal verl\u00e4uft ein weiterer ganzj\u00e4hrig wasserf\u00fchrender Fluss, der von Komiak\u00ed bis nach Ap\u00f3llonas f\u00fchrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCN4852-1_450.jpg\" alt=\"das Tal von Ap\u00f3llonas\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>das Tal von Ap\u00f3llonas<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_habitat-1.jpg\" alt=\"Baumeuphorbien, Euphorbia dendroides, bei Ap\u00f3llonas\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Baumeuphorbien bei Ap\u00f3llonas<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/equisetaceae\/equisetum_telmateia_habitat-1.jpg\" alt=\"Flusslauf bei Ap\u00f3llonas\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Flusslauf bei Ap\u00f3llonas<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/apollonas-5.jpg\" alt=\"Apollonas, Naxos\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>das Hafen\u00f6rtchen Ap\u00f3llonas ganz im Norden von Naxos<\/small><\/p>\n<h3>Der Ost- und der S\u00fcdteil<\/h3>\n<p><big>D<\/big>er \u00f6stliche und s\u00fcdliche Teil der Insel ist besonders typisch mediterran. Der Untergrund besteht hier vor allem aus Marmor. Die Landschaft ist sehr trocken, da das Regenwasser gr\u00f6\u00dftenteils unterirdisch abflie\u00dft. Die Flusst\u00e4ler, in denen nur nach heftigen Regenf\u00e4llen Wasser flie\u00dft (&#8220;Torrente&#8221;), sind dicht von herrlich rosa bl\u00fchendem Oleander bestanden. Nur an wenigen Stellen steht gen\u00fcgend Wasser f\u00fcr eine Bewirtschaftung zur Verf\u00fcgung; \u00fcberall trifft man jedoch auf Olivenhaine.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/terraces_lakkomersina-1.jpg\" alt=\"\u00d6lbaumterrassen bei Lakkom\u00e9rsina\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>alter terrassierter \u00d6lbaumhain<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/area\/agios_dimitris_torrente-1.jpg\" alt=\"Flusslauf bei \u00c1gios Dim\u00edtris\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Torrente bei \u00c1gios Dim\u00edtris<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCN6293-1_450.jpg\" alt=\"Landschaft bei \u00c1gios Dim\u00edtris\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Landschaft bei \u00c1gios Dim\u00edtris<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN4426-1_450.jpg\" alt=\"Landschaft an der Ostk\u00fcste von Naxos im Winter\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Landschaft an der Ostk\u00fcste im Winter<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie H\u00e4nge werden vor allem als Weidefl\u00e4che f\u00fcr Ziegen und Schafe genutzt. Die verschiedenen Landst\u00fccke sind durch sich kilometerweit \u00fcber die Berge ziehende Ziegenmauern abgetrennt. Entsprechend der starken Beweidung sind die meisten H\u00e4nge nur sch\u00fctter bewachsen, gr\u00f6\u00dftenteils mit stacheligen Zwergstr\u00e4uchern oder giftigen Pflanzen wie der Meerzwiebel, die im Sp\u00e4tsommer hohe wei\u00dfe Bl\u00fctenst\u00e4nde treibt. An vielen Stellen gedeihen jedoch auch kleine, von den Ziegen mehr oder weniger verbissene B\u00e4ume, vor allem Kermeseiche, wilde Olive und Ph\u00f6nizischer Wacholder. Teilweise schlie\u00dfen sich die B\u00e4ume zu einem lockeren Wald zusammen. In Meeresn\u00e4he gesellen sich sehr w\u00e4rmebed\u00fcrftige Arten wie der Johannisbrotbaum dazu, in den h\u00f6heren Lagen Arten mit h\u00f6herem Feuchtebedarf wie der Immergr\u00fcne Ahorn.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/south_coast-1.jpg\" alt=\"an der S\u00fcdk\u00fcste\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Landschaft an der S\u00fcdk\u00fcste<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1380609-1_450.jpg\" alt=\"an der S\u00fcdk\u00fcste\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>die S\u00fcdk\u00fcste zwischen Kaland\u00f3s und P\u00e1normos<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-3.jpg\" alt=\"Meerzwiebeln, Drimia maritima\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Meerzwiebeln an der S\u00fcdk\u00fcste von Naxos<\/small><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/mediterrane-landschaft\/\">Die mediterrane Landschaft<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kulturlandschaft\/\">Die Kulturlandschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wanderungen-und-spaziergaenge\">Wanderungen und Spazierg\u00e4nge<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Naxos hat viel zu bieten, sowohl f\u00fcr kulturell Interessierte als auch f\u00fcr Naturliebhaber. Die Landschaft der Insel ist sehr abwechslungsreich: es gibt \u00f6de Marmorh\u00e4nge, auf denen kaum ein Pfl\u00e4nzchen w\u00e4chst, und gr\u00fcne Flusst\u00e4ler mit \u00fcppig wuchernder Vegetation; es gibt hohe, abgelegene, karge Gipfel und bewirtschaftete Ebenen mit einem Schachbrettmuster kleiner schilfums\u00e4umter Felder.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":66862,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2004,11,9,13],"tags":[1899,1898,34,221,865,868],"class_list":["post-68","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-landschaft","category-natur","category-naxos","category-vegetation","tag-berge","tag-die-landschaft-von-naxos","tag-kykladen","tag-landschaft","tag-naxos","tag-vegetation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68"}],"version-history":[{"count":43,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73131,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68\/revisions\/73131"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}