{"id":67407,"date":"2024-07-17T07:28:29","date_gmt":"2024-07-17T04:28:29","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=67407"},"modified":"2025-01-22T13:36:56","modified_gmt":"2025-01-22T11:36:56","slug":"krustenflechten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/krustenflechten\/","title":{"rendered":"Krustenflechten"},"content":{"rendered":"<p><big>A<\/big>ls Krustenflechten bezeichnet man die Flechten, die dicht auf dem Substrat (oder sogar im Substrat) wachsen und nicht von ihm abl\u00f6sbar sind: Im Gegensatz zu den oft ebenfalls dem Untergrund eng anliegenden Blattflechten bildet der Thallus bei den Krustenflechten auf der Unterseite keine Rinde aus. Auch die Oberseite besitzt meist keine echte Rinde sondern nur eine Scheinrinde, die durch das Absterben der obersten Pilzhyphen entsteht.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>K<\/big>rustenflechten besitzen f\u00fcr gew\u00f6hnlich mehr oder weniger rundliche Lager, die am Rand wachsen. Der Rand des Lagers sieht meist etwas anders als das Innere; dieser oft algenfreie Anteil des Pilzmycels wird als Prothallus oder Vorlager bezeichnet. Manchmal zeigt der Rand des Lagers eine mehr oder weniger deutliche Lappung. Das Innere des Lagers ist meistens durch Risse in kleine Fl\u00e4chen aufgeteilt, die als Areolen bezeichnet werden. In den inneren Bereichen des Lagers befinden sich die Fortpflanzungsstrukturen (Apothecien, Isidien, Sorale).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichen-1.jpg\" alt=\"runde Krustenflechte\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Das Lager der Krustenflechten, hier besonders sch\u00f6n rund, sieht oft am Rand etwas anders als in der Mitte. Der Rand, Vorlager genannt, besteht aus reinem Pilzmyzel ohne Algenzellen.\u00a0<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichen-2.jpg\" alt=\"runde Krustenflechte\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Hier ein weiteres Beispiel. Man sieht, dass die Fortpflanzungsorgane (schwarze Apothecien) im Innern des Lagers gebildet werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_flavescens-1.jpg\" alt=\"Caloplaca flavescens\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Bei dieser sch\u00f6nen <em>Caloplaca<\/em>-Art ist der Rand des Lagers deutlich gelappt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichen_spec-1.jpg\" alt=\"Krustenflechte\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die Areolen, kleine Felder, in die das Lager zerteilt ist.\u00a0<\/small><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_marble-2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manche Krustenflechten bilden nur sehr d\u00fcnne, hier teilweise endolithische Lager, insbesondere auf ung\u00fcnstigen, kalkhaltigen Substraten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/haematomma_nemetzii-2.jpg\" alt=\"Haematomma nemetzii\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Andere Arten, wie hier <em>Haematomma nemetzii<\/em>, k\u00f6nnen an schattigen, feuchten Standorten sehr dicke Lager bilden. Man beachte auch das deutliche Vorlager am Rand.<\/small><\/p>\n<p><big>K<\/big>rustenflechten besitzen eine vergleichsweise geringe Stoffwechselaktivit\u00e4t und wachsen nur sehr langsam. Deswegen sind sie gegen\u00fcber den meisten Pflanzen nicht konkurrenzf\u00e4hig und kommen entsprechend an ung\u00fcnstigen Standorten und auf ung\u00fcnstigen Substraten vor, d.h. dort, wo kaum Pflanzen und Pilze, aber auch keine oder nur wenige Blatt- und Strauchflechten gedeihen k\u00f6nnen. Sie wachsen vor allem direkt auf Gestein; insbesondere Schiefer und Granit sind oft dicht mit Krustenflechten bewachsen, w\u00e4hrend Marmor zumindest in trockenen Lagen ein ung\u00fcnstigeres Substrat darstellt. Auch auf Baumrinde sind Krustenflechten h\u00e4ufig, insbesondere an eher trockenen Standorten, w\u00e4hrend sie an feuchteren Standorten von Blatt- und Strauchflechten verdr\u00e4ngt werden. Auf Erde sind Krustenflechten seltener anzutreffen, vor allem wegen der st\u00e4rkeren Konkurrenz durch andere Flechten und Pflanzen, aber auch, weil das instabilere Substrat f\u00fcr die krustige Wuchsform weniger geeignet ist.<\/p>\n<h6>Substrate:<\/h6>\n<p><strong>1. Erde<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichen_on_earth-1.jpg\" alt=\"Krustenflechte auf Erde\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Es gibt nur relativ wenige Krustenflechten, die auf Erde wachsen &#8211; vor allem wegen der Konkurrenz durch Strauch- oder Blattflechten, durch Moose und h\u00f6here Pflanzen.<\/small><\/p>\n<p><strong>2. Silikatgesteine (Granit, Schiefer etc.)<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/epilithic_lichens_on_granite-4.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Granit\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Krustenflechten geh\u00f6ren zu den wenigen Organismen, die auf reinem Gestein wachsen k\u00f6nnen. Schiefer und Granit sind besonders g\u00fcnstige Substrate. Auch auf Naxos sind die Schiefer- und Granit-Felsen au\u00dfer in den trockensten Regionen oft fl\u00e4chendeckend mit Krustenflechten bewachsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_granite-1.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Granit\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>typischer Krustenflechten-Bewuchs auf Granit<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_schist-1.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Schiefer\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>dicke Krustenflechten-Lager auf feuchtem Schiefer<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_emery-2.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Schmirgel\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Auch auf Schmirgel k\u00f6nnen Flechten gedeihen &#8211; eine Besonderheit der Insel Naxos! Hier sieht man, wie sich das Lager der Krustenflechte den Glimmerschiefer-Pl\u00e4ttchen angepasst hat, auf denen sie w\u00e4chst.<\/small><\/p>\n<p><strong>3. Kalkhaltige Gesteine (Marmor etc.)<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_marble-1.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Marmor\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Der harte Marmor ist ein ung\u00fcnstigeres Substrat; bei ausreichender Feuchtigkeit k\u00f6nnen aber auch hier eine ganze Reihe an Arten gedeihen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/epilithic_lichens_on_marble-1.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Quarz\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Dasselbe gilt f\u00fcr Calzit und Quarz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/epilithic_lichens_on_marble-2.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Marmor\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Nur wenige Krustenflechten-Arten sind in der Lage, auch an trockenen Standorten auf Marmor zu wachsen; hier findet man vor allem wei\u00dfe Arten der Gattungen <em>Aspicilia<\/em> und <em>Verrucaria<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/endolithic_lichen_on_marble-1.jpg\" alt=\"endolithische Flechten in Marmor\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Manche dieser Arten wachsen teilweise endolithisch, d.h. das Lager befindet sich mehr oder weniger im Gestein.<\/small><\/p>\n<p><strong>4. Baumrinde<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_stem-2.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Baumrinde\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Au\u00dfer in den trockensten Lagen findet man \u00fcberall auf Naxos auch epiphytische Krustenflechten. Die gr\u00f6\u00dfte Rolle spielen sie an etwas trockeneren Standorten und auf den Stammf\u00fc\u00dfen, wo Blatt- und Strauchflechten seltener vorkommen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichens_on_stem-1.jpg\" alt=\"Krustenflechten auf Baumrinde\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>typischer Bewuchs mit Krusten-, Blatt- und Strauchflechten auf einem Stamm<\/small><\/p>\n<h6>Die Fortpflanzungsorgane der Krustenflechten<\/h6>\n<p><big>G<\/big>eschlechtliche Sporen bildet bei den Flechten nur der Pilz aus. Die Sporen werden in Fruchtk\u00f6rpern gebildet, meist in sogenannten Apothecien (scheiben- oder sch\u00fcsself\u00f6rmige Gebilde, die auf oder im Lager sitzen), seltener in kugelf\u00f6rmigen, ins Lager eingesenkten Perithecien, die sich nur \u00fcber eine kleine Pore \u00f6ffnen. Der Pilz pflanzt sich manchmal auch ungeschlechtlich \u00fcber die Bildung von Pyknosporen in Pyknidien fort, bei denen es sich um kleine kugelf\u00f6rmige Organe handelt, deren Poren meist nur als winzige schwarze Punkte auf dem Flechtenlager sichtbar werden.<\/p>\n<p><big>V<\/big>iele Flechtenarten besitzen au\u00dferdem die F\u00e4higkeit, vegetative Fortpflanzungsk\u00f6rper zu bilden, \u00fcber die Pilz und Alge gemeinsam verbreitet werden; dabei unterscheidet man die gr\u00f6beren, berindeten Isidien (kommen bei Krustenflechten nur sehr selten vor) und die feineren, staub\u00e4hnlichen, unberindeten Sorale (bei Krustenflechten auch relativ selten).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/crustose_lichen-4.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die meisten Krustenflechte bilden als Fortpflanzungsorgane Apothecien aus, scheiben- oder sch\u00fcsself\u00f6rmige Gebilde, in denen die Ascosporen des Pilzes gebildet werden. Diese sitzen h\u00e4ufig auf dem Lager auf, d.h. sie sind im unteren Teil etwas eingeschn\u00fcrt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecanora_argentata-1.jpg\" alt=\"Lecanora argentata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Apothecien k\u00f6nnen entweder wie hier einen mit dem Lager gleichfarbigen Lagerrand haben (&#8220;lecanoroid&#8221;)&#8230;<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_arenaria-1.jpg\" alt=\"Caloplaca arenaria\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>&#8230; oder einen algenfreien Eigenrand, der dieselbe Farbe wie die Apothecienscheibe hat (&#8220;lecideoid&#8221;).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/aspicilia_calcarea-2.jpg\" alt=\"Aspicilia calcarea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Bei vielen Arten sind die Apothecien in die Areolen eingesenkt wie hier bei <em>Aspicilia calcarea<\/em>&#8230;<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/rhizocarpon_geographicum-2.jpg\" alt=\"Rhizocarpon geographicum\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>\u2026 oder sitzen am Rand der Areolen wie bei <em>Rhizocarpon geographicum<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/phlyctis_argena-1.jpg\" alt=\"Phlyctis argena\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Manche Krustenflechten bilden Soredien, vegetative Vermehrungseinheiten, mit denen Pilz und Alge gemeinsam verbreitet werden. Bei der an Stammf\u00fc\u00dfen wachsenden Art <em>Phlyctis argena<\/em>, l\u00f6st sich das Innere des Lagers oft fast g\u00e4nzlich in staub\u00e4hnliche Sorale auf.<\/small><br \/>\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Krustenflechten-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Krustenflechtenarten auf Naxos<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Krustenflechten sind sehr schwer zu bestimmen, insbesondere wenn man es nur nach dem Aussehen versucht; oft ist ein chemischer Test mit speziellen Chemikalien oder eine mikroskopische Untersuchung der Sporen erforderlich. Trotz der gro\u00dfen Anzahl an Krustenflechten, die auf der Insel vorkommen (bislang sind an die 200 Arten nachgewiesen, wobei sie tats\u00e4chliche Artenzahl sicher viel h\u00f6her liegt), kann ich entsprechend hier nur eine sehr beschr\u00e4nkte Auswahl vorstellen, und auch bei diesen Arten ist die Bestimmung in vielen F\u00e4llen nicht sicher.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\"><em>Aspicilia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\"><em>Caloplaca<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\"><em>Haematomma<\/em> s.l.<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\"><em>Lecanora<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\"><em>Lecidella<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\"><em>Lobothallia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\"><em>Ochrolechia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\"><em>Opegrapha<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\"><em>Pertusaria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\"><em>Phlyctis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\"><em>Placolecis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\"><em>Rhizocarpon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\"><em>Squamarina<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#N\"><em>Tephromela<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-flechten-und-pilze\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\"><em>Aspicilia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie etwa 70 Arten der Gattung <em>Aspicilia<\/em> bilden meist d\u00fcnne, rissig areolierte, wei\u00dfliche Lager mit flachen oder eingesenkten Apothecien aus; sie wachsen auf Gestein.<\/p>\n<h6><em>Aspicilia calcarea (= Circinaria calcarea)<\/em>, (L.) K\u00f6rb.<\/h6>\n<p>auf Kalkgestein, an trockenen Standorten<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/aspicilia_calcarea-1.jpg\" alt=\"Aspicilia calcarea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Aspicilia calcarea<\/em> besitzt ein wei\u00dfes, areoliertes Lager und schwarze, leicht eingesenkte Apothecien.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/aspicilia_calcarea-2.jpg\" alt=\"Aspicilia calcarea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die Apithecien haben oft eine unregelm\u00e4\u00dfige, gelappte Form.<\/small><\/p>\n<h6><em>Aspicilia caesiocinerea<\/em>, (Nyl. es Malbr.) Arnold<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/aspicilia_caesiocinerea-1-1.jpg\" alt=\"Aspicilia caesiocinerea\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/aspicilia_caesiocinerea-2.jpg\" alt=\"Aspicilia caesiocinerea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Aspicilia caesiocinerea<\/em> besitzt ein wei\u00dfes, areoliertes Lager und recht gro\u00dfe, mehr oder weniger runde, schwarze Apothecien.<\/small><\/p>\n<h6><em>Aspicilia contorta<\/em>, (Hoff.) Kremp.<\/h6>\n<p>auf Kalkgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/aspicilia_contorta-1.jpg\" alt=\"Aspicilia contorta\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Aspicilia contorta<\/em> besitzt ein br\u00e4unliches Lager und oft leicht bereifte, kraterartige Apothecien mit erhabenem Lagerrand. Das Vorlager ist undeutlich ausgebildet.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\"><em>Caloplaca<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Caloplaca<\/em> umfasst etwa 500 Arten. Die meisten sind gelb oder orange gef\u00e4rbt, manche Arten sind grau oder schw\u00e4rzlich. Oft bilden sie einen gelappten Lagerrand aus. Viele Arten besitzen Apothecien, manche Sorale oder Isidien. Manche Arten wachsen endolithisch oder parasitisch auf anderen Flechten.<\/p>\n<h6><em>Caloplaca arenaria<\/em>, (Pers.) M\u00fcll. Arg.<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_arenaria-1.jpg\" alt=\"Caloplaca arenaria\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Caloplaca arenaria<\/em> bildet nur ein undeutliches, hellgraues Lager aus, auf dem auff\u00e4llige, braunrote Apothecien sitzen. Diese besitzen einen gleichgef\u00e4rbten Eigenrand und sind unten leicht zusammengeschn\u00fcrt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca aurantia (= Variospora aurantia)<\/em>, (Pers.) Hellb.<\/h6>\n<p>auf kalkhaltigen Gesteinen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_aurantia-1.jpg\" alt=\"Caloplaca aurantia\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die sch\u00f6ne Flechtenart <em>Caloplaca aurantia<\/em> besitzt ein gelbes, zonenweise oft helleres Lager mit deutlichen, flachen Lappen am Rand. In der Mitte des Lagers sitzen zahlreiche, dichtsitzende orangefarbene Aporthecien mit d\u00fcnnem Lagerrand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_aurantia-2.jpg\" alt=\"Caloplaca aurantia\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Charakteristisch sind die &#8220;flachgeb\u00fcgelt&#8221; aussehenden Lappen am Rand des Thallus.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca cerinelloides<\/em>, (Erichsen) Poelt<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_cerinelloides-1.jpg\" alt=\"Caloplaca cerinelloides\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die unauff\u00e4llige Art <em>Caloplaca cerinelloides<\/em> bildet ein kleines, graues Lager mit orangefarbenen Apothecien mit einem gelben Rand, der anfangs erhaben, sp\u00e4ter gleich hoch wie die Apothecienscheibe ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca citrina<\/em>, (Hoffm.) Th. Fr.<\/h6>\n<p>auf Rinde und kalkhaltigem Gestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_citrina-1.jpg\" alt=\"Caloplaca citrina\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Das zitronengelbe Lager der Art <em>Caloplaca citrina<\/em> ist \u00fcberwiegend in grobk\u00f6rnige Sorale aufgel\u00f6st. Es bildet gelbe Apothecien mit deutlichem Rand aus.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca ferruginea<\/em>, (Hudson) Th. Fr.<\/h6>\n<p>auf Rinde, in etwas h\u00f6heren Lagen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_ferruginea-1.jpg\" alt=\"Caloplaca ferruginea\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Caloplaca ferruginea<\/em>, eine kleine, unauff\u00e4llige Art, besitzt ein undeutliches, graues Lager und rostrote flache, im Umriss oft etwas wellige Apothecien mit gleichfarbigem Rand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca flavescens (= Variospora flavescens)<\/em>, (Huds.) J.R. Laundon<\/h6>\n<p>auf kalkhaltigem Gestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_flavescens-1.jpg\" alt=\"Caloplaca flavescens\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die Art <em>Caloplaca flavescens<\/em> sieht <em>C. aurantia<\/em> \u00e4hnlich, besitzt jedoch schmalere, deutlicher voneinander abgesetzte, gew\u00f6lbte Lappen am Lagerrand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_flavescens-2.jpg\" alt=\"Caloplaca flavescens\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Hier ein besonders sch\u00f6nes, kreisrundes Exemplar.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca flavovirescens (= Gyalolechia flavovirescens)<\/em> (Wulfen) DT. &#038; Sarnth.<\/h6>\n<p>auf Silikat und Kalkgesteinen mit mittlerem Kalkgehalt<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_flavovirescens-1.jpg\" alt=\"Caloplaca flavovirescens\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Caloplaca flavovirescens<\/em> (rechts und oben im Bild) besitzt ein graues, areoliertes, eher undeutlich ausgebildetes Lager, das am Rand nicht gelappt ist. Die Apothecien sind rostbraun, meist mit einem d\u00fcnnen, etwas helleren Eigenrand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca haematites<\/em>, (Chaub. ex St.-Amans) Zwackh<\/h6>\n<p>auf Rinde, mediterrane Art; in trockenen, niedrigen Lagen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_haematites-1.jpg\" alt=\"Caloplaca haematites\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleine, unauff\u00e4llige Art <em>Caloplaca haematites<\/em> kommt oft gemeinsam <em>Lecanora argentata<\/em> (links) und <em>Lecidella elaiochroma<\/em> (rechts) vor. Sie besitzt ein graues, oft etwas warziges Lager und braunrote Apothecien mit d\u00fcnnem, hellem Lagerrand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca inconnexa ?<\/em>, (Nyl.) Zahlbr.<\/h6>\n<p>parasitisch auf Aspicilia<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_inconnexa-1.jpg\" alt=\"Caloplaca inconnexa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die in der \u00c4g\u00e4is vorkommende Art <em>Caloplaca inconnexa<\/em> w\u00e4chst parasitisch auf Aspicilia-Arten auf Kalkstein. Das gelbliche Lager ist warzig, klein lappig oder areoliert und liegt dem Wirtslager eng auf. Die Apothecien sind orange mit etwas hellerem Rand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Calplaca lactea<\/em>, (Massal.) Zahlbr.<\/h6>\n<p>auf Kalkgestein, teilweise endolithisch<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_lactea-1.jpg\" alt=\"Caloplaca lactea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Caloplaca lactea<\/em> w\u00e4chst auf bzw. teilweise endolithisch in kalkhaltigem Gestein. Sie besitzt gelbe bis orangefarbene Apothecien mit erst dickem, sp\u00e4ter verschwindendem Rand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca necator<\/em>, Poelt &#038; Clauzade<\/h6>\n<p>parasitisch auf Aspicilia<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_necator-3.jpg\" alt=\"Caloplaca necator\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die auf Aspicilia-Arten parasitierende <em>Caloplaca necator<\/em> besitzt kaum ein eigenes Lager; am Rand der Areolen des Wirtes sind hier und da kleine gelbe Sch\u00fcppchen zu erkennen. Die Apothecien sind dunkel orange mit sehr schmalem Rand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca ochracea<\/em> (Schaer.) Flagey<\/h6>\n<p>auf Kalkgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_ochracea-1.jpg\" alt=\"Caloplaca ochracea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Caloplaca ochracea<\/em> besitzt ein gelbliches, areoliertes Lager ohne Randlappen. Die Apothecien sind gelb bis orange mit Eigenrand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Caloplaca saxicola<\/em>, (Hoffm.) Nordin<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_saxicola-1.jpg\" alt=\"Caloplaca saxicola\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Caloplaca saxicola<\/em> w\u00e4chst auf Kalkstein. Sie ist gelborange mit deutlichen, schmalen, stark gew\u00f6lbten Lappen am Rand und bildet in der Mitte des Lagers zahlreiche, dichtstehende orange Apothecien aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_saxicola-2.jpg\" alt=\"Caloplaca saxicola\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>In der Mitte l\u00f6st sich das warzige Lager bald auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/caloplaca_saxicola-3.jpg\" alt=\"Caloplaca saxicola\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Hier sieht man recht gut die stark gew\u00f6lbten Lappen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\"><em>Haematomma<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Haematomma<\/em>, die einzige Gattung in ihrer Familie, umfasst gut 20 Arten, die vor allem in tropischen Regionen verbreitet sind. Der Name (&#8220;Blutauge&#8221;) bezieht sich auf die auff\u00e4lligen roten Apothecien.<\/p>\n<h6><em>Haematomma nemetzii<\/em>, J. Steiner<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/haematomma_nemetzii-1.jpg\" alt=\"Haematomma nemetzii\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die beeindruckenden Art <em>Haematomma nemetzii<\/em> w\u00e4chst an schattigen Stellen auf Silikatgestein. Sie ist leicht erkennbar an den zahlreichen gro\u00dfen blutroten Apothecien mit wei\u00dfem Lagerrand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/haematomma_nemetzii-2.jpg\" alt=\"Haematomma nemetzii\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>An g\u00fcnstigen Standorten kann <em>Haematomma nemetzii<\/em> sehr dicke Krusten bilden; hier ein au\u00dfergew\u00f6hnlich dickes, teilweise stark hochgew\u00f6lbtes Exemplar.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\"><em>Lecanora<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Lecanora<\/em> umfasst heute etwa 250 Arten. Fr\u00fcher wurden auch Arten in diese Gattung gestellt, die heute in die Gattungen <em>Aspicilia<\/em>, <em>Rhizocarpon<\/em> und <em>Squamarina<\/em> u.a. eingeordnet werden.<\/p>\n<h6><em>Lecanora argentata<\/em>, (Ach.) Malme<\/h6>\n<p>auf Rinde, sehr h\u00e4ufig<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecanora_argentata-1.jpg\" alt=\"Lecanora argentata\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Lecanora argentata<\/em> ist eine sehr h\u00e4ufige Krustenflechte auf Rinde. Sie besitzt ein wei\u00dfliches, areoliertes Lager ohne Randlappen, das in der Mitte dicht mit braunen Apothecien mit deutlichem Lagerrand besetzt ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Lecanora campestris<\/em>, (Schaerer) Hue<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecanora_campestris-1.jpg\" alt=\"Lecanora campestris\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Lecanora campestris<\/em> w\u00e4chst auf Schiefer und \u00e4hnlichen Gesteinen. Sie bildet ein wei\u00dfliches, warziges Lager aus, das dicht mit braunen Apothecien mit einem deutlichen wei\u00dfen Lagerrand bedeckt ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Lecanora chlarotera<\/em>, Nyl.<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecanora_chlarotera-1.jpg\" alt=\"Lecanora chlarotera\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Lecanora chlarotera<\/em> ist <em>L. argentata<\/em> \u00e4hnlich. Sie unterscheidet sich darin, dass auf den Apothecien kleine K\u00f6rnchen sitzen, und dass die Apothecien eine meist etwas hellere, unregelm\u00e4\u00dfigere F\u00e4rbung und einen dickeren Rand haben.<\/small><\/p>\n<h6>Gew\u00f6hnliche Mauerflechte, <em>Lecanora muralis<\/em>, (Schreber) Rabenh.<\/h6>\n<p>auf kalkhaltigem Gestein, seltener auch auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecanora_muralis-1.jpg\" alt=\"Lecanora muralis\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Lecanora muralis<\/em> ist eine Krustenflechte, besitzt jedoch ein sowohl am Rand als auch in der Mitte deutlich lappiges Lager. Der Thallus ist meist grau oder gr\u00fcnlich gef\u00e4rbt, die recht gro\u00dfen Apothecien sind hellbraun mit einem d\u00fcnnen Lagerrand, der sp\u00e4ter verschwindet.<\/small><\/p>\n<h6><em>Lecanora sulphurea<\/em>, (Hoff.) Ach.<\/h6>\n<p>auf m\u00e4\u00dfig saurem oder m\u00e4\u00dfig basischem Gestein, manchmal parasitisch \u00fcber anderen Krustenflechten wie <em>Tephromela atra<\/em> wachsend<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecanora_sulphurea-1.jpg\" alt=\"Lecanora sulphurea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Lecanora sulphurea<\/em> besitzt ein oft sehr dickes, gelbliches, areolieres Lager. Die bleigrauen Apothecien verlieren bald ihren Rand und sind meist mehr oder weniger eingesenkt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\"><em>Lecidella<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Lecidella<\/em> umfasst etwa 40 Arten.<\/p>\n<h6><em>Lecidella elaeochroma<\/em>, (Ach.) Choisy<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecidella_elaeochroma-1.jpg\" alt=\"Lecidella elaeochroma\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Lecidella elaeochroma<\/em> w\u00e4chst auf Rinde, besonders an trockenen Standorten und kommt oft &#8211; wie auf dem Foto &#8211; gemeinsam mit <em>Lecanora argentata<\/em> vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lecidella_elaeochroma-2.jpg\" alt=\"Lecidella\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die Art besitzt einen grauen bis br\u00e4unlichen, eher undeutlichen Thallus und schwarze, flache Apothecien, die sich mit der Reife hochw\u00f6lben und ihren schwarzen Rand verlieren.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\"><em>Lobothallia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Lobothallia<\/em> \u00e4hnelt der Gattung <em>Aspicilia<\/em>, zu der manche ihrer Arten fr\u00fcher gerechnet wurden; ihre Angeh\u00f6rigen besitzen jedoch einen gelappten, rosettigen Lagerrand, wobei diese \u00e4u\u00dferen Lappen und teilweise auch das Innere des Lagers wie die Blattflechten eine Unterrinde besitzen.<\/p>\n<h6><em>Lobothallia radiosa (= Aspicilia radiosa)<\/em>, (Hoffm.) Haf.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art w\u00e4chst auf meist kalkhaltigem Gestein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/lobothallia_radiosa-1.jpg\" alt=\"Lobothallia radiosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Lobothallia radiosa<\/em> besitzt einen leicht graubraunen Thallus, der am Rand schmale, engliegende Lappen ausbildet, w\u00e4hrend das Innere krustig areoliert ist. Im Lager sitzen zahlreiche, dunkle, leicht konvexe Apothecien.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\"><em>Ochrolechia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Ochrolechia<\/em>, nah verwandt mit der Gattung <em>Pertusaria<\/em>, umfasst etwa 40 Arten, die meist ein dickes, graues, warziges Lager besitzen. Die Apothecien sind oft gro\u00df mit dickem Lagerrand.<\/p>\n<h6><em>Ochrolechia pallescens<\/em>, (L.) Massal.<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/ochrolechia_pallescens-1.jpg\" alt=\"Ochrolechia pallescens\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Ochrolechia pallescens<\/em> w\u00e4chst auf Rinde. Sie besitzt gro\u00dfe, oft etwas verformte, auf der Scheibe bereifte Apothecien mit dickem Lagerrand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ochrolechia parella<\/em>, (L.) Massal.<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/ochrolechia_parella-1.jpg\" alt=\"Ochrolechia parella\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Ochrolechia parella<\/em> kommt auf Silikatgestein vor. Sie bildet zahlreiche, dichtstehende Apothecien mit dickem Lagerrand und grau bereifter Scheibe aus.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ochrolechia tartarea<\/em>, (L.) Massal.<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/ochrolechia_tartarea-1.jpg\" alt=\"Ochrolechia tartarea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Ochrolechia tartarea<\/em> ist der vorigen Art \u00e4hnlich, besitzt jedoch weniger, gr\u00f6\u00dfere Apothecien mit orangefarbener, unbereifter Scheibe.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\"><em>Opegrapha<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Opegrapha<\/em> umfasst \u00fcber 100 Arten, die \u00fcblicherweise l\u00e4nglich gestreckte Apothecien besitzen. Die meisten Arten dieser Gattung sind selten.<\/p>\n<h6><em>Opegrapha spec.<\/em><\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/opegrapha_spec-1.jpg\" alt=\"Opegrapha spec.\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Diese (unbestimmte) <em>Opegrapha-<\/em>Art w\u00e4chst auf Rinde. Auf dem undeutlichen Lager sitzen schwarze, l\u00e4ngliche Apothecien.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\"><em>Pertusaria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie gro\u00dfe Gattung <em>Pertusaria<\/em> umfasst etwa 500 Arten. Sie besitzen meist recht gro\u00dfe und dicke, oft warzige Lager und bilden h\u00e4ufig Isidien oder Sorale aus. Die Apothecien besitzen oft keine offene Scheibe, sondern sind mit nur einem kleinen porenf\u00f6rmigen Ausgang in die Warzen des Lagers eingesenkt.<\/p>\n<h6><em>Pertusaria albescens<\/em>, (Huds.) Choisy &#038; Werner<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_albescens-1.jpg\" alt=\"Pertusaria albescens\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Pertusaria albescens<\/em> erkennt man am grauen, eher glatten Lager mit deutlichem gr\u00fcnlich grauen Vorlager und klar abgegrenzten, rundlichen Soralen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pertusaria hemisphaerica<\/em>, (Fl\u00f6rke) Erichsen<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_hemisphaerica-1.jpg\" alt=\"Pertusaria hemisphaerica\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Pertusaria hemisphaerica<\/em> besitzt ein innen warziges, am Rand glattes und gl\u00e4nzendes Lager, das mit zusammenflie\u00dfenden Soralen besetzt ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pertusaria hymenea<\/em>, (Ach.) Schaer.<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_hymenea-1.jpg\" alt=\"Pertusaria hymenea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Pertusaria hymenea<\/em> besitzt Apothecien, keine Sorale. Die Apothecien sind anfangs punktf\u00f6rmig, sp\u00e4ter mit dunkler Scheibe und vorstehendem, dickem Lagerrand. Das Lager ist grau oder gr\u00fcnlich grau mit unregelm\u00e4\u00dfigen Warzen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pertusaria monogona ? (= Lepra monogona)<\/em>, Nyl.<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_monogona-1.jpg\" alt=\"Pertusaria monogona\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Pertusaria monogona<\/em> <em>(= Lepra monogona)<\/em> w\u00e4chst auf Silikatgestein und bildet bereifte Apothecien aus. Die Bestimmung ist nicht sicher.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pertusaria ophthalmiza ?<\/em>, Nyl.<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_ophthalmiza-1.jpg\" alt=\"Pertusaria ophthalmiza\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die Apothecien von <em>Pertusaria ophthalmiza<\/em> sind in Warzen eingesenkt, die sich soral\u00e4hnlich \u00f6ffnen. Diese Sorale besitzen eine unregelm\u00e4\u00dfige Form und sind nur sp\u00e4rlich soredi\u00f6s; in ihrem Innern bilden sich die bereiften Apothecien.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pertusaria pertusa<\/em>, (Weigel) Tuck.<\/h6>\n<p>auf Rinde<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_pertusa-1.jpg\" alt=\"Pertusaria pertusa\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die Apothecien von <em>Pertusaria pertusa<\/em> sitzen je zu mehreren in rundlichen, dichtstehenden Warzen und \u00f6ffnen sich nur \u00fcber eine kleine Poren.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pertusaria rupestris (= Pertusaria pertusa var. rupestris)<\/em>, (Fr.) Harm.<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/pertusaria_rupestris-1.jpg\" alt=\"Pertusaria rupestris\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Pertusaria rupestris<\/em>, oft nur als Unterart von <em>P. pertusa<\/em> angesehen, bildet wie diese zu mehreren in rundlichen Warzen sitzende, nur \u00fcber eine Pore ge\u00f6ffnete Apothecien aus. Sie w\u00e4chst auf Silikatgestein.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\"><em>Phlyctis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>iese Gattung mit d\u00fcnnen, meist wei\u00dfen, oft soredi\u00f6sen Flechten umfasst etwa 20 Arten.<\/p>\n<h6><em>Phlyctis argena<\/em>, (Sprengel) Flotow<\/h6>\n<p>auf Rinde, besonders an Stammf\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/phlyctis_argena-1.jpg\" alt=\"Phlyctis argena\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Das grobrissige Lager von <em>Phlyctis argena<\/em> l\u00f6st sich gro\u00dffl\u00e4chig fein soredi\u00f6s auf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\"><em>Placolecis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Placolecis<\/em> umfasst nur vier Arten.<\/p>\n<h6><em>Placolecis opaca<\/em>, (Dufour) Haf.<\/h6>\n<p>auf Marmor, an schattigen Standorten<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/placolecis_opaca-1.jpg\" alt=\"Placolecis opaca\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Placolecis opaca<\/em> bildet konzentrische Ringe aus &#8220;Lagerr\u00e4ndern&#8221; aus; diese bestehen aus eng aneinanderliegenden, schmalen braunschwarzen Lappen. Das Lagerinnere ist ebenfalls lappig, aber meist gr\u00f6\u00dftenteils aufgel\u00f6st. Vereinzelt sitzen runde schwarze Apothecien auf dem Lager.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"L\"><em>Rhizocarpon<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Rhizocarpon<\/em> umfasst etwa 75 Arten, die haupts\u00e4chlich auf Gestein wachsen, oft besitzen sie einen deutlichen, schwarzen Thallusrand (Vorlager).<\/p>\n<h6>Landkartenflechte, <em>Rhizocarpon geographicum<\/em>, (L.) DC.<\/h6>\n<p>auf Silikatgestein<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/rhizocarpon_geographicum-1.jpg\" alt=\"Rhizocarpon geographicum\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Rhizocarpon geographicum<\/em>, eine vor allem in Gebirgen weit verbreitete Flechte, besitzt ein gelbgr\u00fcnliches Lager mit schwarzem Vorlager, das auch als feine schwarze Linien zwischen den scharf abgegrenzten, kantigen Areolen sichtbar ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/rhizocarpon_geographicum-2.jpg\" alt=\"Rhizocarpon geographicum\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die schwarzen, oft eckigen Apothecien liegen meist am Rand der Areolen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"M\"><em>Squamarina<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Thalli der etwa 20 Arten der Gattung <em>Squamarina<\/em> wachsen lappig und sehen fast wie Blattflechten aus, besitzen jedoch keine untere Rinde.<\/p>\n<h6><em>Squamarina gypsacea<\/em>, (Sm.) Poelt<\/h6>\n<p>auf Erde oder kalkhaltigen Gesteinen, mediterran-alpin<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/squamarina_gypsacea-1.jpg\" alt=\"Squamarina gypsacea\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Squamarina gypsacea<\/em> w\u00e4chst schuppig. Die Lagerschuppen sind wei\u00dflich bis grau oder oliv mit wei\u00dfem Rand. Die recht gro\u00dfen Apothecien sind gelbbraun; anfangs besitzen sie einen Lagerrand, der sp\u00e4ter weitgehend verschwindet.<\/small><\/p>\n<h6><em>Squamarina lentigera<\/em>, (Weber) Poelt<\/h6>\n<p>auf Erde oder kalkhaltigen Gesteinen, mediterran-alpin<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/squamarina_lentigera-1.jpg\" alt=\"Squamarina lentigera\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Der Thallus von <em>Squamarina lentigera<\/em> ist deutlich rosettig; die Endlappen besitzen einen aufgebogenen Rand. Die hellbraunen, im Innern des Lagers oft gro\u00dfen Apothecien besitzen ebenfalls einen deutlichen Lagerrand.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"N\"><em>Tephromela<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Tephromela<\/em> umfasst gut 30 Arten, die denen der Gattung <em>Lecanora<\/em> oder <em>Lecidea<\/em> \u00e4hneln; sie besitzen wei\u00dfe Lager und schwarze Apothecien.<\/p>\n<h6><em>Tephromela atra<\/em>, (Hudson) Haf.<\/h6>\n<p>auf Gesteinen und Rinde h\u00e4ufig<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/tephromela_atra-1.jpg\" alt=\"Tephromela atra\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Tephromela atra<\/em> w\u00e4chst auf leicht kalkhaltigen oder silikatischen Gesteinen sowie auch auf Rinde. Sie besitzt ein wei\u00dfes Lager mit einem manchmal als d\u00fcnner Rand sichtbaren schwarzen Vorlager und schwarze, sitzende Apothecien mit deutlichem, wei\u00dfem Lagerrand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/tephromela_atra-2.jpg\" alt=\"Tephromela atra\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Das recht dicke, warzig-schuppige Lager ist im Innern oft dicht mit den relativ gro\u00dfen Apothecien besetzt.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-flechten-und-pilze\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/blattflechten\/\">Blattflechten<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flechten\/\">Flechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flechten-koronos-berg\/\">Flechten auf dem Koronos-Berg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flechten-zeus-berg\/\">Flechten auf dem Zeus-Berg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flechten-mandelbaum\/\">Flechtenflora eines Mandelbaumes<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Krustenflechten bezeichnet man die Flechten, die dicht auf dem Substrat (oder sogar im Substrat) wachsen und nicht von ihm abl\u00f6sbar sind: Im Gegensatz zu den oft ebenfalls dem Untergrund eng anliegenden Blattflechten bildet der Thallus bei den Krustenflechten auf der Unterseite keine Rinde aus. Auch die Oberseite besitzt meist keine echte Rinde sondern nur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":67816,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[709,729,869,2031,34,865],"class_list":["post-67407","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-flechten","tag-flora-von-naxos","tag-griechenland","tag-krustenflechten","tag-kykladen","tag-naxos"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67407"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75162,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67407\/revisions\/75162"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}