{"id":4565,"date":"2011-11-27T01:08:13","date_gmt":"2011-11-26T23:08:13","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4565"},"modified":"2025-01-24T12:33:24","modified_gmt":"2025-01-24T10:33:24","slug":"orchideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/orchideen\/","title":{"rendered":"Orchideen, Orchidaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Orchideen sind eine der bekanntesten und mit etwa 1000 Gattungen und 30.000 Arten auch gr\u00f6\u00dften Pflanzenfamilien. Sie sind weltweit verbreitet; die meisten Arten kommen in den tropischen und subtropischen Regionen vor allem Mittel- und S\u00fcdamerikas und Asiens vor.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Orchideen besitzen dreiteilige, meist zygomorphe Bl\u00fcten, die in Form und Farbe sehr vielf\u00e4ltig sind. Die Bl\u00fcte besitzt drei Kronbl\u00e4tter, von denen das untere (bei zygomorphen Bl\u00fcten) als Lippe ausgebildet ist, sowie drei Kelchbl\u00e4tter, die zwischen den Kronbl\u00e4ttern stehen und oft \u00e4hnlich wie diese aussehen. Manchmal sind die &#8220;oberen Bl\u00fctenbl\u00e4tter&#8221; (das oberste Kelchblatt und die zwei oberen Kronbl\u00e4tter) zu einem Helm verwachsen. Oft bildet die Lippe hinten einen Sporn.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_papilionacea_flower-3.jpg\" alt=\"Schmetterlings-Knabenkraut, Anacamptis papilionacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten bestehen aus der meist relativ gro\u00dfen Lippe (hier gro\u00df und rund), der zwei obere Kronbl\u00e4tter gegen\u00fcberstehen (hier leicht nach unten gebogen); dahinter liegt der ebenfalls farbige, dreibl\u00e4ttrige Kelch.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bl\u00fcten besitzen nur ein oder zwei Staubbl\u00e4tter, die gemeinsam mit der Narbe eine R\u00f6hre bilden, die der Lippe gegen\u00fcber steht. Die Pollen sitzen in zwei kugelf\u00f6rmigen, klebrigen Pollinarien, die als Ganzes an die Insekten geheftet werden, die die Bl\u00fcte besuchen. Die Pollen besitzen keine N\u00e4hrstoffe und werden von den Insekten nicht gesammelt; viele Bl\u00fcten bieten den Insekten auch keinen Nektar. Bei manchen Arten wie den Ragwurzen sehen die Bl\u00fcten einem weiblichen Insekt (Bienen, Wespen usw.) \u00e4hnlich und locken die Best\u00e4uber auf diese Weise an (Mimese). Dazu werden oft au\u00dferdem spezielle Duftstoffe eingesetzt, die den Sexuallockstoffen der entsprechenden Insektenart gleichen. Andere Arten produzieren stark duftende \u00d6le, die von manchen Prachtbienen-Arten gesammelt und bei der Balz eingesetzt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fuciflora_fuciflora_flower-2.jpg\" alt=\"Ophrys fuciflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Lippe der Ragwurz-Arten ist sehr gro\u00df und gew\u00f6lbt; sie ahmt in Form, Farbe und Behaarung die Weibchen bestimmter Insektenarten nach. Wenn die M\u00e4nnchen dieser Insektenarten (je nach Art z.B. Langhornbienen oder Trauerbienen) sich auf die Bl\u00fcte setzen, um mit ihr zu &#8220;kopulieren&#8221;, werden ihnen die Pollinarien an den Kopf geheftet, die sie dann zu einer anderen Bl\u00fcte tragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_heldreichii_flower-5.jpg\" alt=\"Ophrys scolopax heldreichi mit Pollinarien\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser Ragwurz-Bl\u00fcte ist eines der gelben Pollinarien (halb losgel\u00f6st) zu sehen.<\/small><\/p>\n<p><big>O<\/big>rchideen besitzen winzig kleine Samen; eine Bl\u00fcte kann \u00fcber eine Million Samenk\u00f6rner produzieren. Die Samen besitzen kein N\u00e4hrgewebe und k\u00f6nnen nur mithilfe eines Mycorrhiza-Pilzes keimen. Die meisten Orchideen sind mehrj\u00e4hrig. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben bei den Pflanzen der gem\u00e4\u00dfigten Zonen w\u00e4hrend der ung\u00fcnstigen Jahreszeit ab. Aus den Wurzeln treibt Jahr f\u00fcr Jahr eine neue oberirdische Pflanze (allerdings kann ich bei uns beobachten, dass manche Arten in einem Jahr erscheinen und bl\u00fchen und danach wieder verschwinden). Viele Arten bilden r\u00fcbenartige Speicherknollen. Die Bl\u00e4tter sind meist eher einfach geformt und ganzrandig; oft stehen sie mehr oder weniger am Boden.<\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos sind gut 35 Orchideen-Arten nachgewiesen worden, wobei die meisten nur ziemlich selten anzutreffen sind. Sie ben\u00f6tigen meist offene und eher trockene Standorte. G\u00fcnstig, wenn nicht gar unentbehrlich f\u00fcr das Gedeihen vieler Orchideen ist eine m\u00e4\u00dfige Beweidung durch Schafe, die die Vegetation offen h\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/orchids-1.jpg\" alt=\"Orchideen auf Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Oft wachsen mehrere Orchideen-Arten beieinander. Die meisten auf Naxos vorkommenden Orchideen bevorzugen offene, eher trockene Standorte; sie wachsen in der Phrygana, auf Wiesen und an Wegr\u00e4ndern. Die meisten Arten sind selten und nur vereinzelt anzutreffen.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bestimmung mancher Orchideen, insbesondere der Ragwurzen (Gattung <em>Ophrys<\/em>) ist leider alles andere als einfach. Oft sind die Arten sehr variabel, so dass gegebenenfalls jedes Exemplar ein bisschen anders aussieht. Viele Arten sehen sich sehr \u00e4hnlich, so dass sie im Feld nur schwer zu erkennen sind; sie unterscheiden sich jedoch oft darin, dass sie von unterschiedlichen Insekten best\u00e4ubt werden. So k\u00f6nnen zum Beispiel innerhalb der Art oder Artengruppe <em>Ophrys fusca<\/em> 60 verschiedene Arten unterschieden werden, die von unterschiedlichen Best\u00e4ubern besucht werden und somit genetisch effektiv getrennt sind. Ich richte mich hier trotzdem weitgehend nach dem &#8220;Atlas of the Aegean Flora&#8221; von Arne Strid, der nur die morphologisch gut zu erkennenden Arten ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Dingel, <em>Limodorum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Drehwurz, <em>Spiranthes<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Hundswurzen, <em>Anacamptis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Knabenkr\u00e4uter, <em>Orchis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\"><em>Neotinea<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Riemenzungen, <em>Himantoglossum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Zungenstendel, <em>Serapias<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Ragwurz, <em>Ophrys<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-orchideen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Dingel, <em>Limodorum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Limodorum<\/em> umfasst nur drei Arten. Sie besitzen mehr oder weniger violette Bl\u00fcten mit relativ kleiner Lippe und langen Kelchbl\u00e4ttern. Die Pflanzen ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend \u00fcber ihre Mykorrhiza-Pilze und besitzen nur rudiment\u00e4re Bl\u00e4tter mit wenig Chlorophyll. In trockenen Jahren sind die Bl\u00fcten oft schlecht entwickelt und es erfolgt Selbstbest\u00e4ubung bei geschlossener Bl\u00fcte; manchmal entwickeln und best\u00e4uben sich die Bl\u00fcten gar unterirdisch ohne dass eine oberirdische Pflanze erscheint.<\/p>\n<h6>Violetter Dingel, <em>Limodorum abortivum<\/em>, (L.) Sw.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Violette Dingel besitzt seinen Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet; er kommt von Mitteleuropa und Nordafrika bis zum Iran vor. In Deutschland ist die Art stark gef\u00e4hrdet. Bei vielen Exemplaren sind die Bl\u00fcten schlecht entwickelt, insbesondere in trockenen Jahren. Auf Naxos ist er sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/limodorum_abortivum-1.jpg\" alt=\"Violetter Dingel, Limodorum abortivum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Violette Dingel bildet keine Laubbl\u00e4tter aus, sondern ern\u00e4hrt sich haupts\u00e4chlich \u00fcber seine Mykorrhiza-Pilze. Im Fr\u00fchjahr bildet er einen kr\u00e4ftigen, mehr oder weniger lila gef\u00e4rbten St\u00e4ngel aus, der kleine Schuppenbl\u00e4tter tr\u00e4gt und einen Bl\u00fctenstand mit mehreren Bl\u00fcten treibt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/limodorum_abortivum_flower-1.jpg\" alt=\"Violetter Dingel, Limodorum abortivum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen zart violette obere Bl\u00fctenbl\u00e4tter und eine dunkler gestreifte Lippe mit einer Einschn\u00fcrung in der N\u00e4he der Basis; das obere Kelchblatt ist helmf\u00f6rmig gew\u00f6lbt. Die Staubblattr\u00f6hre ist recht auff\u00e4llig.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Drehwurz, <em>Spiranthes<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Spiranthes<\/em> umfasst etwa 50 Arten mit der gr\u00f6\u00dften Vielfalt in Nordamerika. Es handelt sich um eher kleine Pflanzen mit einem aufrechten, schmalen Bl\u00fctenstiel, an dem dicht an dicht die kleinen, meist wei\u00dfen Bl\u00fcten sitzen; charakteristisch ist die spiralige Anordnung der Bl\u00fcten.<\/p>\n<h6>Herbst-Drehwurz, <em>Spiranthes spiralis<\/em>, (L.) Chevall.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Herbst-Drehwurz stammt urspr\u00fcnglich aus dem Mittelmeergebiet, hat sich aber mit dem Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht \u00fcber ganz Mitteleuropa bis nach S\u00fcdskandinavien ausgebreitet. Ihr Vorkommen ist an eine extensive Beweidung durch Schafe gebunden; entsprechend ist die Art in vielen Gegenden Europas verschwunden oder selten geworden. Die Herbst-Drehwurz bl\u00fcht als einzige heimische Orchideen-Art im Herbst. Sie ist auf Naxos eher selten anzutreffen, allerdings ist sie auch ziemlich unauff\u00e4llig. Ich finde sie gelegentlich in der Phrygana bei Azalas, und sie w\u00e4chst tats\u00e4chlich in mehreren Exemplaren auch auf unserem Grundst\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/spiranthes_spiralis-1.jpg\" alt=\"Herbst-Drehwurz, Spiranthes spiralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Herbst-Drehwurz besitzt je zwei eif\u00f6rmige, bodenst\u00e4ndige Bl\u00e4tter und einen gut 10 cm hohen unverzweigten Bl\u00fctenst\u00e4ngel, an dem die zahlreichen Bl\u00fcten spiralf\u00f6rmig angeordnet sind. (Die unterste Bl\u00fcte ist eine gut getarnte Krabbenspinne!)<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/spiranthes_spiralis_flower-1.jpg\" alt=\"Herbst-Drehwurz, Spiranthes spiralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die winzigen Bl\u00fcten sind wei\u00df. Der St\u00e4ngel sowie auch die Kelchbl\u00e4tter sind filzig behaart; die Lippe ist innen gr\u00fcnlich gef\u00e4rbt und an den R\u00e4ndern gefranst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/spiranthes_spiralis_fruit-1.jpg\" alt=\"Herbst-Drehwurz, Spiranthes spiralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die recht gro\u00dfen Kapselfr\u00fcchte, die die winzigen Samen enthalten.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Hundswurzen, <em>Anacamptis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Hundswurzen bilden einen vielbl\u00fctigen, zylindrischen Bl\u00fctenstand und besitzen meist wenige breite bis l\u00e4ngliche Bl\u00e4tter an der St\u00e4ngelbasis. In der letzten Zeit sind etwa zehn Arten der Gattung <em>Orchis<\/em> (Knabenkr\u00e4uter) aufgrund genetischer Untersuchungen in die Gattung <em>Anacamptis<\/em> gestellt worden, die vorher nur eine Art, die Pyramidenorchis, enthielt. Die neu dazu gestellten Arten haben hier ihre alten deutschen Namen (&#8220;Knabenkr\u00e4uter&#8221;) beibehalten.<\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen mindestens f\u00fcnf <em>Anacamptis-<\/em>Arten vor, die alle trockene, kalkhaltige Standorte bevorzugen.<\/p>\n<h6>H\u00fcgel-Knabenkraut, <em>Anacamptis collina<\/em>, (Banks &amp; Sol.) Batem., Pridg. &amp; Chase<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as H\u00fcgel-Knabenkraut ist gelegentlich in der Phrygana anzutreffen. Es bl\u00fcht im Februar, fr\u00fcher als die meisten anderen Orchideen-Arten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_collina-1.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Knabenkraut, Anacamptis collina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das H\u00fcgel-Knabelkraut besitzt einfache, ungefleckte Bl\u00e4tter, die gr\u00f6\u00dftenteils in einer Grundrosette stehen. Die Bl\u00fcten sind gr\u00fcnlich oder r\u00f6tlich gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_collina_flower-1.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Knabenkraut, Anacamptis collina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Sporn der Bl\u00fcten ist dick und kurz und abgerundet, die Lippe ist wenig oder gar nicht gespalten. Die H\u00fcllbl\u00e4tter sind oft ein wenig gr\u00fcnlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_collina-2.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Knabenkraut, Anacamptis collina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei manchen Exemplaren sind die Bl\u00fcten dunkelrot gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h6>Wanzen-Knabenkraut, <em>Anacamptis coriophora<\/em>, (L.) Batem., Pridg. &amp; Chase<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Wanzen-Knabenkraut habe ich bislang nur in der Heide in der N\u00e4he von Kin\u00eddaros angetroffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_coriophora_flower-1.jpg\" alt=\"Wanzen-Knabenkraut, Anacamptis coriophora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten des Wanzen-Knabenkrautes sind dunkelrosa mit Punkten auf dem inneren, helleren Teil der Lippe. Die oberen Bl\u00fctenbl\u00e4tter neigen sich \u00fcber der Bl\u00fcte zu einem spitzen Helm zusammen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_coriophora_flower-2.jpg\" alt=\"Wanzen-Knabenkraut, Anacamptis coriophora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es gibt auch Exemplare mit wesentlich helleren Bl\u00fcten, bei denen die Lappen der Lippe gr\u00fcnlich und die Punkte im Innern der Lippe zartrosa sind.<\/small><\/p>\n<h6>Lockerbl\u00fctiges Knabenkraut, <em>Anacamptis laxiflora<\/em>, , (Lam.) Batem., Pridg. &amp; Chase<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Lockerbl\u00fctige Knabenkraut ist vor allem im Mittelmeergebiet verbreitet. Auf Naxos ist es sehr selten; es kommt wohl nur in einem feuchten Bachbett zwischen der Traga\u00eda und Sangr\u00ed vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_laxiflora-1.jpg\" alt=\"Lockerbl\u00fctiges Knabenkraut, Anacamptis laxiflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das seltene Lockerbl\u00fctige Knabenkraut ist eine recht gro\u00dfe, kr\u00e4ftige Orchidee mit intensiv lila Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_laxiflora_flower-1.jpg\" alt=\"Lockerbl\u00fctiges Knabenkraut, Anacamptis laxiflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Unterlippe der Bl\u00fcte ist in der Mitte etwas k\u00fcrzer als die seitlichen Lappen. Der Sporn zeigt leicht aufw\u00e4rts und ist am Ende etwas verbreitet und mittig eingedellt (an der Bl\u00fcte unten links zu erkennen).<\/small><\/p>\n<h6>Schmetterlings-Knabenkraut, <em>Anacamptis papilionacea<\/em>, (L.) Batem., Pridg. &amp; Chase<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Schmetterlings-Knabenkraut ist bei uns in der Phrygana und in anderen trockenen Gegenden der Insel recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_papilionacea-1.jpg\" alt=\"Schmetterlings-Knabenkraut, Anacamptis papilionacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Schmetterlings-Knabenkraut besitzt wenige, gro\u00dfe Bl\u00fcten mit dunkelrosa, nach vorn geneigten, dunkel geaderten oberen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_papilionacea_flower-2.jpg\" alt=\"Schmetterlings-Knabenkraut, Anacamptis papilionacea\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_papilionacea_flower-3.jpg\" alt=\"Schmetterlings-Knabenkraut, Anacamptis papilionacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfe Lippe ist an ihrem Grund sehr schmal und verbreitert sich dann stark; der untere Teil ist fast rund und hell rosa gef\u00e4rbt mit feinen dunkleren, gef\u00e4cherten Stricheln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_papilionacea_flower-4.jpg\" alt=\"Schmetterlings-Knabenkraut, Anacamptis papilionacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die F\u00e4rbung der Bl\u00fcte ist recht variabel; gelegentlich kommen Exemplare mit einer fast wei\u00dfen Lippe vor.<\/small><\/p>\n<h6>Pyramidenorchis, <em>Anacamptis pyramidalis<\/em>, (L.) Rich.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Pyramidenorchis ist fast \u00fcberall auf der Insel anzutreffen und stellenweise recht h\u00e4ufig. Meist steht sie nur vereinzelt; auf manchen Wiesen bildet sie jedoch dichte Best\u00e4nde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_pyramidalis-2.jpg\" alt=\"Pyramidenorchis, Anacamptis pyramidalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pyramidenorchis besitzt einen walzigen Bl\u00fctenstand mit zahlreichen, kleinen, dicht stehenden hellrosa oder wei\u00dflichen Bl\u00fcten mit einer dreiteiligen Lippe und kleinen oberen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_pyramidalis-1.jpg\" alt=\"Pyramidenorchis, Anacamptis pyramidalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen einen nach hinten weisenden, schlanken Sporn und dunkel rosa gef\u00e4rbte, kurze Tragbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6>Heiliges Knabenkraut, <em>Anacamptis sancta<\/em>, (L.) Batem., Pridg. &amp; Chase<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Heilige Knabenkraut ist auf Naxos die h\u00e4ufigste Knabenkraut-Art. Es bl\u00fcht erst im fr\u00fchen Sommer, wenn die Vegetation gr\u00f6\u00dftenteils vertrocknet ist. Dieses Knabenkraut kommt nur auf trockenen, kalkhaltigen B\u00f6den in offener Vegetation vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_sancta-1.jpg\" alt=\"Heiliges Knabenkraut, Anacamptis sancta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Heilige Knabenkraut ist auf Naxos recht h\u00e4ufig und kommt auch auf unserem Grundst\u00fcck vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_sancta_flower-1.jpg\" alt=\"Heiliges Knabenkraut, Anacamptis sancta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es ist an der grob gez\u00e4hnten, hellen Lippe und den helmartig zusammenliegenden, etwas dunkleren, schmutzig rosa oberen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern zu erkennen. Die Bl\u00fcten besitzen ein helles, langes, spitz nach oben ragendes Tragblatt und einen dunklen, nach vorn gerichteten Sporn, der etwa die halbe L\u00e4nge der Lippe erreicht.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Knabenkr\u00e4uter, <em>Orchis<\/em><\/a><\/h3>\n<h6>Anatolisches Knabenkraut, <em>Orchis anatolica<\/em>, Boiss.<\/h6>\n<p><big>I<\/big>n den letzten Jahren sind eine ganze Reihe von Arten der Gattung <em>Orchis<\/em> in die Gattungen <em>Anacamptis<\/em> und <em>Neotinea<\/em> gestellt worden, so dass die Gattung jetzt nur noch etwa 22 Arten umfasst, von denen auf Naxos nur das Anatolische Knabenkraut vorkommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/orchis_anatolica-1.jpg\" alt=\"Anatolisches Knabenkraut, Orchis anatolica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Anatolische Knabenkraut kommt an felsigen Standorten auf kalkhaltigem Gestein vor, wie hier in der N\u00e4he von K\u00f3ronos.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/orchis_anatolica-2.jpg\" alt=\"Anatolisches Knabenkraut, Orchis anatolica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>hier an der Schlucht n\u00f6rdlich von \u00c1gios Dim\u00edtris<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/orchis_anatolica_flower-1.jpg\" alt=\"Anatolisches Knabenkraut, Orchis anatolica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es besitzt eine lange gew\u00f6lbte Lippe mit gro\u00dfen Seitenlappen und einem leicht eingekerbten Mittellappen; in der helleren Mitte der Lippe sitzen kleine dunkelrosa Punkte. Die Bl\u00fcten besitzen einen sehr langen, auff\u00e4lligen, aufw\u00e4rts gebogenen Sporn.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/orchis_anatolica-3.jpg\" alt=\"Anatolisches Knabenkraut, Orchis anatolica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten k\u00f6nnen recht unterschiedlich gef\u00e4rbt sein, von dunkelrosa bis fast ganz wei\u00df.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\"><em>Neotinea<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Neotinea<\/em>, verwandt mit den Gattungen <em>Anacamptis<\/em> und <em>Orchis<\/em>, umfasste urspr\u00fcnglich nur eine Art, die Keuschorchis. Heute werden vier Arten in diese Gattung gestellt, von denen drei auf Naxos vorkommen, allerdings alle sehr selten.<\/p>\n<h6>Keuschorchis oder Gefleckte Waldwurz, <em>Neotinea maculata<\/em>, (Desf.) Stearn<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Keuschorchis ist im Mittelmeergebiet weit verbreitet. Auf Naxos ist die kleine, unauff\u00e4llige Art sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/neotinea_maculata-1.jpg\" alt=\"Keuschorchis oder Gefleckte Waldwurz, Neotinea maculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Keuschorchis kenne ich bislang nur aus dem Tal oberhalb von Keram\u00ed. Es ist eine kleine, unauff\u00e4llige Pflanze mit sehr kleinen Bl\u00fcten in einem dichten, schmalen Bl\u00fctenstand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/neotinea_maculata_flower-1.jpg\" alt=\"Keuschorchis oder Gefleckte Waldwurz, Neotinea maculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenbl\u00e4tter der Keuschorchis neigen sich helmf\u00f6rmig zusammen, so dass nur die Spitze der Lippe herausschaut. Die Lippe ist dreigeteilt; die seitlichen Abschnitte sind sehr schmal, der mittlere etwas breiter mit einer kleinen Spitze. Die Bl\u00fcten best\u00e4uben sich selbst.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Riemenzungen, <em>Himantoglossum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Riemenzungen sind eine kleine Gattung mit nur wenigen Arten, die vor allem im Mittelmeerraum vorkommen. Die meisten Arten zeichnen sich dadurch aus, dass die Lippe stark riemenf\u00f6rmig verl\u00e4ngert ist. Auf Naxos kommt nur eine Art vor, das Riesenknabenkraut.<\/p>\n<h6>Riesenknabenkraut, <em>Himantoglossum robertianum<\/em>, (Loisel.) P. Delforge<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Riesenknabenkraut, fr\u00fcher auch in die Gattung <em>Barlia<\/em> gestellt, ist im Mittelmeerraum verbreitet. Auf Naxos kommt es gelegentlich an schattigen Stellen vor, vor allem im Zentrum der Insel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/himantoglossum_robertianum-3.jpg\" alt=\"Riesenknabenkraut, Himantoglossum robertianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Riesenknabenkraut kann eine H\u00f6he von einem halben Meter erreichen. Hier mehrere bis 30 cm hohe Exemplare im Schatten einer Flaumeiche zwischen Kal\u00f3xylos und Mon\u00ed. Die kr\u00e4ftigen Bl\u00e4tter \u00e4hneln auf den ersten Blick denen der Meerzwiebel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/himantoglossum_robertianum-1.jpg\" alt=\"Riesenknabenkraut, Himantoglossum robertianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Pflanzen sind etwas kleiner, aber auch recht kr\u00e4ftig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/himantoglossum_robertianum_flower-1.jpg\" alt=\"Riesenknabenkraut, Himantoglossum robertianum\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/himantoglossum_robertianum_flower-2.jpg\" alt=\"Riesenknabenkraut, Himantoglossum robertianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen Bl\u00fcten bestehen aus einer haubenf\u00f6rmig vorgew\u00f6lbten &#8220;Oberlippe&#8221;, die aus den zwei oberen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern und dem oberen Kelchblatt gebildet ist, den zwei seitlich abstehenden unteren Kelchbl\u00e4ttern und der langen dreiteiligen Unterlippe, deren mittlerer Lappen wiederum in zwei recht lange Zipfel aufgespalten ist. Die Bl\u00fcten k\u00f6nnen rosa oder gr\u00fcnlich sein.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Zungenstendel, <em>Serapias<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Zungenstendel haben eine sehr charakteristische Bl\u00fctenform: Die meist rotbr\u00e4unlichen Bl\u00fcten besitzen eine lange, zugespitze, oft zur\u00fcckgebogene Lippe, der ein Helm gegen\u00fcber steht, der aus den verwachsenen oberen zwei Kronbl\u00e4ttern und Kelchbl\u00e4ttern besteht; \u00fcberragt wird der Helm vom gro\u00dfen, wie der Helm gef\u00e4rbten, spitz nach oben stehenden Tragblatt.<\/p>\n<h6>Echter Zungenstendel, <em>Serapias lingua<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Echte Zungenstendel kommt auf Naxos vor allem im Zentrum der Insel auf trockenen Wiesen und in der Heide vor; er ist stellenweise recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_lingua-1.jpg\" alt=\"Echter Zungenstendel, Serapias lingua\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_lingua-2.jpg\" alt=\"Echter Zungenstendel, Serapias lingua\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Echte Zungenstendel besitzt ein langes, spitzes, nach oben stehendes Tragblatt und einen nach vorn geneigten Helm, der aus den oberen Kron- und den Kelchbl\u00e4ttern gebildet ist. Die unbehaarte Lippe ist sehr lang und schmal mit kurzen, nicht vorstehenden Seitenlappen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_lingua_flower-2.jpg\" alt=\"Echter Zungenstendel, Serapias lingua\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Am Ansatz der Lippe liegt ein rundlicher, dunkelvioletter Fleck mit zwei kleinen parallelen Schwielen<\/small><\/p>\n<h6>Orientalischer Zungenstendel, <em>Serapias orientalis<\/em>, (Greuter) H. Baum. &amp; K\u00fcnkele<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Unterscheidung der Zungenst\u00e4ndel-Arten ist nicht einfach. F\u00fcr Naxos werden au\u00dfer <em>Serapias lingua<\/em> die Arten <em>S. orientalis<\/em> und <em>S. bergonii<\/em> angegeben, die sich vor allem in der Breite und Form der Unterlippe unterscheiden. Meine Exemplare scheinen eher in zu <em>S. orientalis<\/em> zu z\u00e4hlen, obwohl die Merkmale nicht ganz eindeutig sind. Diese Art kommt auf Naxos vor allem in den niedrigeren Regionen vor, wo sie stellenweise recht h\u00e4ufig ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_orientalis-2.jpg\" alt=\"Orientalischer Zungenstendel, Serapias orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Orientalische Zungenstendel besitzt einen kurzen Helm und ein vergleichsweise unauff\u00e4lliges, kurzes Tragblatt. Die Lippe ist \u00fcber 1 cm breit und dicht behaart. Der vordere Teil der Lippe ist \u00fcber 2\/3 so breit wie der hintere, der sich in zwei rundliche, vorragende, dunkelbraunrote Seitenlappen verbreitert. Die Bl\u00fcten sind recht dunkel gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_orientalis_flower-1.jpg\" alt=\"Orientalischer Zungenstendel, Serapias orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Am Ansatz der dicht borstig behaarten Lippe liegt ein gro\u00dfer und kr\u00e4ftiger, dreigeteilter, dunkelvioletter Fleck.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_orientalis-3.jpg\" alt=\"Orientalischer Zungenstendel, Serapias orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Art ist recht variabel, so dass die Bestimmung nicht ganz sicher ist.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Ragwurz, <em>Ophrys<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Ragwurzen sind eine sehr artenreiche Gattung, deren Angeh\u00f6rige vor allem im Mittelmeergebiet und den angrenzenden Regionen vorkommen. Die Arten besitzen lockere, wenigbl\u00fctige Bl\u00fctenst\u00e4nde; die Bl\u00fcten sind meist recht gro\u00df. Die Ragwurz-Bl\u00fcten benutzen <a href=\"http:\/\/azalas.de\/die-bestaeubung-der-ragwurzen-mittels-sexualmimikry\/\">Sexualmimikry<\/a> als Best\u00e4ubungsmechanismus, d.h. sie ahmen die Weibchen bestimmter Insekten-Arten nach (meist Solit\u00e4rbienen, z.B. Langhornbienen oder Trauerbienen, aber gelegentlich auch Wespen oder andere Insekten). Die T\u00e4uschung wird nicht nur durch die Form und die F\u00e4rbung der Bl\u00fcte erreicht, sondern auch durch eine entsprechende Behaarung. Au\u00dferdem geben die Bl\u00fcten Dufststoffe ab, die der Lockstoff-Mischung der jeweiligen Insektenart gleichen. Die Ragwurz-Arten benutzen also eine Lock-Mimese, durch die das entsprechende Insekten-M\u00e4nnchen zur Kopulation veranlasst werden soll; beim Kopulations-Versuch werden die Pollinarien der Orchidee an das Insekt geheftet, das sie dann beim Besuch der n\u00e4chsten Bl\u00fcte auf die Narbe aufbringt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_scolopax_flower-3.jpg\" alt=\"Ophrys scolopax\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophrys scolopax<\/em> besitzt (wie auch viele andere Arten) an der H\u00f6hlung unterhalb der Staubblatt-R\u00f6hre zwei kleine, augen\u00e4hnliche Flecken, die die Fl\u00fcgelgelenke nachahmen, durch die die Mimese noch perfekter wird.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_heldreichii_flower-6.jpg\" alt=\"Ophrys scolopax heldreichii, Bl\u00fcte mit Pollinarien\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Pollinarien, von denen das eine halb heruntergefallen ist. Diese Pollinarien werden den Bienen-M\u00e4nnchen, die die Bl\u00fcte besuchen, das sie einem Weibchen der entsprechenden Art \u00e4hnelt, beim Koplulations-Versuch an den Kopf geheftet; sie bringen sie dann zur n\u00e4chsten Bl\u00fcte, welche auf diese Weise befruchtet wird.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Ragwurz-Bl\u00fcten besitzen eine gro\u00dfe Lippe mit kleineren, gew\u00f6lbten Seitenlappen, der die gebogene sogenannte S\u00e4ule aus Staubblatt und Narbe gegen\u00fcber steht, an der die zwei Pollinarien sitzen (klebriges Pollenpaket). Am unteren Ende der Lippe sitzt oft ein kleines Anh\u00e4ngsel, dessen Gr\u00f6\u00dfe und Form f\u00fcr die Bestimmung von Bedeutung ist. Die oberen Kronbl\u00e4tter sind klein und schmal und stehen schr\u00e4g nach oben; zwischen ihnen stehen die drei in der Farbe \u00e4hnlichen, gr\u00f6\u00dferen Kelchbl\u00e4tter. Au\u00dferdem besitzen die Bl\u00fcten ein gr\u00fcnliches Tragblatt.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Ragwurz-Arten sind teilweise sehr schwer zu bestimmen, was an den geringen Unterschieden zwischen den Arten und an der gro\u00dfen Variabilit\u00e4t innerhalb der Arten liegt (manchmal hat man den Eindruck, dass jedes einzelne Exemplar ein wenig anders aussieht). Auf Naxos sind die Ragwurz-Arten an eher trockenen, kalkhaltigen Standorten anzutreffen; sie wachsen vor allem in der Phrygana und in offener Vegetation. Bei den meisten Arten trifft man je nur einzelne Exemplare an.<\/p>\n<h6><em>Ophrys lutea ssp. galilaea<\/em>, (H. Fleischm. &amp; Bornm.) So\u00f3<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gelbe Ragwurz kommt im Mittelmeergebiet vor. Sie ist auf Naxos mit Abstand die h\u00e4ufigste Ragwurz-Art und fast \u00fcberall an geeigneten Standorten anzutreffen, oft auch in gr\u00f6\u00dferer Anzahl, nicht nur in einzelnen Exemplaren. Meist handelt es sich um die Unterart <em>ssp. galilaea<\/em>, die auf das \u00f6stliche Mittelmeergebiet beschr\u00e4nkt ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_lutea_galilaea_flower-2.jpg\" alt=\"Gelbe Ragwurz, Ophrys lutea ssp. galilaea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gelbe Ragwurz ist leicht an ihrer gelben Bl\u00fcte zu erkennen. Die flache Lippe ist in der Mitte braun gef\u00e4rbt. Die gelbgr\u00fcnen Kelchbl\u00e4tter sind sehr breit und recht gro\u00df.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_lutea_galilaea_flower-3.jpg\" alt=\"Gelbe Ragwurz, Ophrys lutea ssp. galilaea\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_lutea_galilaea_flower-1.jpg\" alt=\"Gelbe Ragwurz, Ophrys lutea ssp. galilaea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Unterart <em>ssp. galilaea<\/em> ist daran zu erkennen, dass die Lippe etwa waagerecht steht und die Bl\u00fcte einen einige Millimeter breiten gelben Rand zeigt.<\/small><\/p>\n<h6>Gelbe Ragwurz, <em>Ophrys lutea ssp. lutea<\/em>, Cav.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Unterart der Gelben Ragwurz ist auf Naxos wohl seltener als die vorige Unterart.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_lutea_lutea_flower-1.jpg\" alt=\"Gelbe Ragwurz, Ophrys lutea ssp. lutea\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophrys lutea ssp. lutea<\/em> unterscheidet sich von der Unterart <em>ssp. galilaea<\/em> an der abgeknickten, weniger waagerecht gehaltenen Lippe mit einem deutlich abgesetzten Querwulst unterhalb der Narbenh\u00f6hle und dem breiteren gelben Rand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_lutea_lutea_flower-3.jpg\" alt=\"Gelbe Ragwurz, Ophrys lutea ssp. lutea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Haupt- und Seitenlappen der Lippe schlie\u00dfen aneinander an bzw. \u00fcberlappen sich leicht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_cineraria-1.jpg\" alt=\"Andrena cinerea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gelbe Ragwurz wird durch Scheinkopulationen von der Wildbienen-Art <em>Andrena cineraria<\/em> best\u00e4ubt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ophrys basilissa<\/em>, C. Alib., A. Alib. &amp; H.R. Reinh.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Bl\u00fcten der &#8220;omegaifera&#8221;-Gruppe \u00e4hneln der Gelben Ragwurz im Aufbau, die Lippe ist aber ganz braun gef\u00e4rbt. Die bei uns vorkommenden Pflanzen mit einer sehr gro\u00dfen Bl\u00fcte, die schon im Februar und M\u00e4rz bl\u00fchen, werden aufgrund der Best\u00e4ubung durch eine andere Bienenart als <em>Ophrys basilissa<\/em> von <em>Ophrys omegaifera<\/em> abgetrennt. <em>Ophrys basilissa<\/em> kommt bei uns selten in der Phrygana vor; ihr Verbreitungsgebiet umfasst manche Inseln der \u00c4g\u00e4is.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_omegaifera_basilissa_flower-1.jpg\" alt=\"Ophrys basilissa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Arten der <em>Ophrys omegaifera<\/em>-Gruppe besitzen eine lange, fast waagerecht stehende, schwarzbraune, stark behaarte Lippe, in deren Mitte ein wie ein <strong>\u03c9<\/strong> aussehender, geschwungener, bl\u00e4ulicher Streifen verl\u00e4uft. Die kleinen oberen Kronbl\u00e4tter sind r\u00f6tlich braun. Die Kelchbl\u00e4tter sind gr\u00fcnlich gef\u00e4rbt, das obere ist helmf\u00f6rmig nach vorn gebogen. Fr\u00fchbl\u00fchende Exemplare mit gro\u00dfer Bl\u00fcte wie das hier abgebildete werden als <em>Ophrys basilissa<\/em> abgetrennt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_nigrocincta-3.jpg\" alt=\"Anthophora nigrocincta\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophrys basilissa<\/em> wird von der Pelzbiene <em>Anthophora nigrocincta<\/em> best\u00e4ubt. Dabei werden die Pollinarien am Hinterleib der Biene angeheftet, d.h. beim &#8220;Kopulationsversuch&#8221; sitzt die Biene mit dem Kopf nach unten auf der Bl\u00fcte. F\u00fcr die Bestimmung sowohl der Biene als auch der zugeh\u00f6rigen Orchidee danke ich sehr herzlich Professor Hannes Paulus.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ophrys israelitica<\/em>, H. Baum. &amp; K\u00fcnkele<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Ragwurz-Art <em>Ophrys israelitica<\/em> ist im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet verbreitet und tritt auch auf vielen Inseln der \u00c4g\u00e4is auf. Bei uns kommt sie nur vereinzelt vor. Sie wird oft als Unterart zu <em>Ophrys omegaifera<\/em> gerechnet, geh\u00f6rt jedoch nach dem Best\u00e4uber <em>Andrena flavipes<\/em> (Sandbiene) in die \u00e4hnliche <em>Ophrys fusca<\/em>-Gruppe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_omegaifera_israelitica_flower-1.jpg\" alt=\"Ophrys israelitica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier handelt es sich vermutlich um die Art <em>Ophrys israelitica<\/em> mit einer kleineren, kastanienbraunen, deutlich gekr\u00fcmmten Lippe mit einem wei\u00dfen <strong>\u03c9<\/strong>-f\u00f6rmigen Mal. Besonders charakteristisch f\u00fcr diese Art ist, dass die Lippe fast waagerecht gehalten wird.<\/small><\/p>\n<h6>Braune Ragwurz, <em>Ophrys fusca<\/em>, Link<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie im Mittelmeergebiet weitverbreitete Braune Ragwurz ist auf Naxos nur sehr selten anzutreffen. Ich habe sie bislang nur bei Kap Stavr\u00f3s gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fusca-1.jpg\" alt=\"Braune Ragwurz, Ophrys fusca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Braune Ragwurz ist mit der Gelben Ragwurz und der Omega-Ragwurz verwandt. Auch sie ist eine sehr variable Art, \u00fcber deren Unterarten und Variet\u00e4ten viel Uneinigkeit herrscht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fusca_flower-1.jpg\" alt=\"Braune Ragwurz, Ophrys fusca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcte der Braunen Ragwurz besitzt gr\u00fcngelbe Kelchbl\u00e4tter und obere Kronbl\u00e4tter und eine dunkelbraune, schmale, unten ausgerandete Lippe mit recht deutlichen Seitenlappen. Im Unterschied zur Omega-Ragwurz ist die Lippe an der Basis durch eine L\u00e4ngsfurche eingekerbt. Das Mal ist mehr oder weniger grau gef\u00e4rbt und oft leicht marmoriert.<\/small><\/p>\n<h6>Drohnen-Ragwurz, <em>Ophrys bombyliflora<\/em>, Link<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie im Mittelmeerraum und auf den Kanaren vorkommende Drohnen-Ragwurz ist eine recht gut definierte, unver\u00e4nderliche Art. Sie ist auf Naxos sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_bombyliflora_flower-1.jpg\" alt=\"Drohnen-Ragwurz, Ophrys bombyliflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Drohnen-Ragwurz besitzt relativ gro\u00dfe gelbgr\u00fcne Kelchbl\u00e4tter und eine braune Lippe mit kleinen hochgew\u00f6lbten Seitenlappen und einem nicht sehr deutlichen grauen Mal. Die oberen Kronbl\u00e4tter sind gelbgr\u00fcn mit einer braunen Basis.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_bombyliflora_flower-2.jpg\" alt=\"Drohnen-Ragwurz, Ophrys bombyliflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein zweites Exempar, bei dem das obere Kelchblatt fehlt.<\/small><\/p>\n<h6>Hummel-Ragwurz, <em>Ophrys fuciflora ssp. fuciflora<\/em>, (F.W. Schmidt) Moench<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Hummel-Ragwurz wird auch als <em>O. holoserica<\/em> bezeichnet; sie ist in Europa und dem Mittelmeergebiet weit verbreitet. Auf Naxos ist sie recht h\u00e4ufig; sie w\u00e4chst in der Phrygana und an anderen offenen Standorten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fuciflora_fuciflora-1.jpg\" alt=\"Hummel-Ragwurz, Ophrys fuciflora ssp. fuciflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hummel-Ragwurz kommt auf Naxos recht regelm\u00e4\u00dfig vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fuciflora_fuciflora_flower-1.jpg\" alt=\"Hummel-Ragwurz, Ophrys fuciflora ssp. fuciflora\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie geh\u00f6rt zu den Arten mit einem auff\u00e4lligen gelben Fortsatz unten an der Lippe. Die Lippe hat einen etwa quadratischen Umriss mit einem breiten Rand; sie ist nicht dreigelappt, sondern zeigt kleine H\u00f6rner, die nah an der Basis sitzen und nach vorn abstehen. Die Kelchbl\u00e4tter sind oft kr\u00e4ftig rosa gef\u00e4rbt. Das Mal besitzt eine komplexe Form.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fuciflora_fuciflora-2.jpg\" alt=\"Hummel-Ragwurz, Ophrys fuciflora ssp. fuciflora\" border=\"0\"><\/p>\n<h6><em>Ophrys fuciflora ssp. andria<\/em>, (P. Delforge) Faurh.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Unterart <em>ssp. andria<\/em> ist nach der Insel Andros benannt; sie ist auf den Kykladen endemisch und wird oft als eine eigene Art namens Theseus&#8217; Ragwurz <em>(Ophrys thesei)<\/em> betrachtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_fuciflora_andria_flower-1.jpg\" alt=\"Ophrys fuciflora ssp. andria\" border=\"0\"><br \/>\n<small> Bei Theseus&#8217; Ragwurz ist das Mal auf einen schmalen, waagerechten Bereich in der Mitte der Lippe beschr\u00e4nkt.<\/small><\/p>\n<h6>Schnepfen-Ragwurz, <em>Ophrys scolopax ssp. scolopax<\/em>, Cav.<\/h6>\n<p><em><big>O<\/big>phrys scolopax ssp. scolopax<\/em> kommt in der \u00c4g\u00e4is und im s\u00fcdlichen Griechenland vor. Sie ist auf Naxos recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_scolopax_flower-2.jpg\" alt=\"Schnepfen-Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. scolopax\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophrys scolopax ssp. scolopax<\/em> bildet eine hohe Pflanze mit langen Tragbl\u00e4ttern. Auch die Kelchbl\u00e4tter und die Lippe sind lang und schmal. Die Lippe ist in der Mitte am breitesten. Die Seitenlappen sind schmal zugespitzt, aber nicht sehr lang.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_scolopax_flower-3.jpg\" alt=\"Schnepfen-Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. scolopax\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_scolopax_flower-1.jpg\" alt=\"Schnepfen-Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. scolopax\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ist das Lippen-Anh\u00e4ngsel r\u00f6tlich und besonders breit.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ophrys scolopax ssp. cornuta<\/em>, (Steven) E.G. Camus<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art, die auch Kleinbl\u00fctige Geh\u00f6rnte Ragwurz genannt wird, kommt auf der Balkanhalbinsel und in der \u00c4g\u00e4is vor. Auf Naxos habe ich sie bei Azalas in der Phrygana gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_cornuta_flower-1.jpg\" alt=\"Ophrys scolopax ssp. cornuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophrys scolopax ssp. cornuta<\/em> ist an den sehr langen, schmalen, hornartig gebogenen Seitenlappen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6>Heldreichs Ragwurz, <em>Ophrys scolopax ssp. heldreichii<\/em>, (Schltr.) E. Nelson<\/h6>\n<p><big>H<\/big>eldreichs Ragwurz kommt vor allem auf Kreta vor. Die Zugeh\u00f6rigkeit kykladischer Exemplare zur Art sind nicht ganz gesichert. Sie besitzt kurze, stumpfe Seitenlappen. Sie ist hier und da anzutreffen, aber nicht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_heldreichii_flower-1.jpg\" alt=\"Heldreichs Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. heldreichii\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_heldreichii_flower-2.jpg\" alt=\"Heldreichs Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. heldreichii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Heldreichs Ragwurz unterscheidet sich von der Unterart <em>ssp. scolopax<\/em> darin, dass die Bl\u00fcte und das Anh\u00e4ngsel an der Lippe gr\u00f6\u00dfer sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_heldreichii_flower-3.jpg\" alt=\"Heldreichs Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. heldreichii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man in der Seitenansicht die wie Arme ausgebildeten, deutlich von der Lippe abgesetzten Seitenlappen und das gro\u00dfe vorstehende Anh\u00e4ngsel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_scolopax_heldreichii_flower-4.jpg\" alt=\"Heldreichs Ragwurz, Ophrys scolopax ssp. heldreichii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Exemplar ist das Mal eher unauff\u00e4llig gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h6>Kretische Ragwurz, <em>Ophrys cretica ssp. karpathensis<\/em>, E. Nelson, = <em>O. ariadnae<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kretische Ragwurz kommt auf Naxos in ihrer Unterart <em>ssp. karpathensis<\/em> vor, die manchmal auch als eigene Art mit dem Namen Ariadne-Ragwurz abgetrennt wird. Sie kommt nur verstreut vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_karpathensis-2.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. karpathensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kretische Ragwurz ist auf Naxos verstreut anzutreffen; hier ein besonders gro\u00dfes Exemplar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_karpathensis-1.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. karpathensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie besitzt eine schwarzbraune Lippe mit einem gro\u00dfen, kontrastreichen wei\u00dfen Mal, das in der Mitte eine ovale Aussparung besitzt, und mit runden, stark zur\u00fcckgew\u00f6lbten Seitenlappen. Das Anh\u00e4ngsel an der Lippe ist klein, die Kelchbl\u00e4tter sind gelbgr\u00fcnlich. Der Rand der Lippe ist im unteren Bereich nach vorn gebogen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_karpathensis_flower-1.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. karpathensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei manchen Exemplaren ist das Mal sehr kompliziert geformt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_karpathensis_flower-2.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. karpathensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pflanzen von den Kykladen und einigen anderen Inseln werden oft als Ariadne-Ragwurz <em>(Ophrys ariadnae)<\/em> bezeichnet; es ist jedoch wohl keine klare Trennung der (Unter-)Arten zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_beloniae_flower-2.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. beloniae\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_beloniae_flower-1.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. beloniae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Pflanzen mit gelblichem, nach unten weisendem Anh\u00e4ngsel, schmalerer Narbenh\u00f6hle, r\u00f6tlichen Kelchbl\u00e4ttern und zur\u00fcckgebogenem Lippenrand werden manchmal als <em>Ophrys beloniae<\/em> oder als Unterart <em>Ophrys cretica ssp. beloniae<\/em> bezeichnet.<\/small><\/p>\n<h6>Reinholds Ragwurz, <em>Ophrys reinholdii<\/em>, Spruner ex H. Fleischm.<\/h6>\n<p><big>R<\/big>einholds Ragwurz kommt im vom Balkanraum ostw\u00e4rts bis zum Iran vor. Auf Naxos ist sie recht h\u00e4ufig anzutreffen; sie w\u00e4chst gern in gr\u00f6\u00dferer Zahl beisammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_reinholdii_flower-2.jpg\" alt=\"Reinholds Ragwurz, Ophrys reinholdii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Reinholds Ragwurz \u00e4hnelt der Kretischen Ragwurz; das Mal ist jedoch kleiner und reicht nicht bis zur Basis der Lippe. Es ist oft deutlich abgesetzt mit leuchtend wei\u00dfer Umrandung und hellblauem Innern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_reinholdii-1.jpg\" alt=\"Reinholds Ragwurz, Ophrys reinholdii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt eine sehr dunkle, stark behaarte Lippe mit lang behaarten, gew\u00f6lbten Seitenlappen und kleinem Anh\u00e4ngsel; die Lippe ist unten am breitesten. Die oberen Kronbl\u00e4tter sind braunrot; die Kelchbl\u00e4tter sind rosa \u00fcberlaufen.<\/small><\/p>\n<h6>Busen-Ragwurz, <em>Ophrys sphegodes ssp. mammosa<\/em>, (Desf.) E. Nelson<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Busen-Ragwurz wird heute nur noch als Unterart der Spinnen-Ragwurz betrachtet. Sie kommt auf Naxos an einigen Stellen recht h\u00e4ufig vor, so beispielweise in der Gegend von Sangr\u00ed. Sie bl\u00fcht im M\u00e4rz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_sphegodes_mammosa_flower-1.jpg\" alt=\"Busen-Ragwurz, Ophrys sphegodes ssp. mammosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Busen-Ragwurz besitzt eine breite dunkelbraune Lippe mit kaum zur\u00fcckgew\u00f6lbtem Rand und ohne Seitenlappen, aber mit kleinen kegelf\u00f6rmigen H\u00f6ckern im oberen Teil. Auf der Lippe sitzt ein bl\u00e4uliches oder silber gef\u00e4rbtes lang H-f\u00f6rmiges Mal. Die Kelchbl\u00e4tter sind zweifarbig: die obere H\u00e4lfte ist gr\u00fcn, die untere ist r\u00f6tlich \u00fcberlaufen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ophrys sphegodes ssp. cretensis<\/em>, H. Baumann &#038; K\u00fcnkele<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_sphegodes_cretensis_flower-1.jpg\" alt=\"Ophrys sphegodes ssp. cretensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Pflanze, die in einem Jahr auf unserem Grundst\u00fcck aufgetaucht ist, muss wohl entsprechend der kleineren Lippe, der kleineren H\u00f6cker und der g\u00e4nzlich gelbgr\u00fcnen Kelchbl\u00e4tter in die Unterart <em>cretensis<\/em> eingeordnet werden.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-orchideen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/die-bestaeubung-der-ragwurzen-mittels-sexualmimikry\/\">Die Best\u00e4ubung der Ragwurzen mittels Sexualmimikry<\/a><br \/>\nzum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orchideen\">Wikipedia: Orchideen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zobodat.at\/pdf\/DENISIA_0020_0255-0294.pdf\">Wie Insekten-M\u00e4nnchen von Orchideenbl\u00fcten get\u00e4uscht werden \u2013 Best\u00e4ubungstricks und Evolution in der mediterranen Ragwurzgattung Ophrys, von Prof. Hannes Paulus (Biologiezentrum Linz)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.guenther-blaich.de\/index.htm#START\">G\u00fcnther Blaichs Webseite Europ\u00e4ischer Orchideen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.orchidee-poitou-charentes.org\/article2075.html\">Les orchid\u00e9es de Gr\u00e8ce &#8211; \u00eele de Naxos, SFO<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem habe ich Informationen aus diesem Artikel verwendet:<br \/>\n&#8220;Die Gattung Ophrys (Orchidaceae) auf der Kykladeninsel Naxos: Daten zur Best\u00e4ubungsbiologie und zur Floristik&#8221; von Hannes F. Paulus und Claudia Gack, Arbeitskreis Heimischer Orchideen Baden-W\u00fcrttemberg, Arbeitsblatt 24 (3), 1992<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Orchideen sind eine der bekanntesten und mit etwa 1000 Gattungen und 30.000 Arten auch gr\u00f6\u00dften Pflanzenfamilien. Sie sind weltweit verbreitet; die meisten Arten kommen in den tropischen und subtropischen Regionen vor allem Mittel- und S\u00fcdamerikas und Asiens vor. Die Orchideen besitzen dreiteilige, meist zygomorphe Bl\u00fcten, die in Form und Farbe sehr vielf\u00e4ltig sind. 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