{"id":4501,"date":"2011-11-21T01:34:04","date_gmt":"2011-11-20T23:34:04","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4501"},"modified":"2025-11-23T21:00:02","modified_gmt":"2025-11-23T19:00:02","slug":"korbbluetler-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/korbbluetler-2\/","title":{"rendered":"Korbbl\u00fctler - Carduoideae I: Disteln"},"content":{"rendered":"<p><big>I<\/big>n die Unterfamilie der <em>Carduoideae<\/em> werden Arten der Korbbl\u00fctler eingegliedert, die keine Zungenbl\u00fcten, sondern nur R\u00f6hrenbl\u00fcten aufweisen. Die meisten der zu dieser Gruppe geh\u00f6renden Arten sind mehr oder weniger dornig (&#8220;Disteln&#8221;); die h\u00e4ufigste Bl\u00fctenfarbe ist rosa bis lila. Die Unterfamilie umfasst etwa 83 Gattungen mit 2800 Arten. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Eurasien und Nordafrika.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Korbbl\u00fcten der Disteln besitzen keine Zungenbl\u00fcten, sondern nur mehr oder weniger zahlreiche R\u00f6hrenbl\u00fcten (Korbbl\u00fctler mit R\u00f6hren- und Zungenbl\u00fcten: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-1\/\">Asteroideae<\/a>, nur mit Zungenbl\u00fcten: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-3\/\">Cichorioideae<\/a>). Manche Arten der Carduoideae (z. B. Gattung <em>Carlina)<\/em> tragen um die Korbbl\u00fcten einen Kreis aus Zungenbl\u00fcten-\u00e4hnlichen H\u00fcllbl\u00e4ttern; bei anderen Angeh\u00f6rigen der <em>Carduoideae<\/em> sind die zu einer R\u00f6hre vereinigten Staubbeutel stark verl\u00e4ngert, so dass sie oder der aus dieser Staubblattr\u00f6hre herausragende lange Griffel eine Schaufunktion \u00fcbernehmen (&#8220;Pinselblumen&#8221;). Auf dieser Seite werden die Arten vorgestellt, die man allgemein als Disteln bezeichnet; auf einer eigenen Seite stelle ich die <a href=\"https:\/\/azalas.de\/korbbluetler-flockenblumen\/\">Flockenblumen sowie weitere nicht distel\u00e4hnliche Gattungen <em>(Centaurea, Crupina, Jurinea, Ptilostemon)<\/em><\/a> vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_lanata-1.jpg\" alt=\"Carlina lanata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe der <em>Carduoideae<\/em> enthalten nur R\u00f6hrenbl\u00fcten. Bei den Eberwurzen (hier <em>Carlina lanata)<\/em> sind die Korbbl\u00fcten von Zungenbl\u00fcten-\u00e4hnlichen, farbigen H\u00fcllbl\u00e4ttern umgeben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_raphanina_detail-1.jpg\" alt=\"Rettichartige Flockenblume, Centaurea raphanina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An der Bl\u00fcte der Rettichartigen Flockenblume kann man deutlich die die Kronblattzipfel weit \u00fcberragenden, kr\u00e4ftig gef\u00e4rbten Staubblattr\u00f6hren erkennen, durch die an den \u00e4u\u00dfersten Bl\u00fcten die langen Griffel hindurchgeschoben sind.<\/small><\/p>\n<p><big>O<\/big>ft sind die Merkmale, die eine Pflanze zeigt, jeweils nicht nur auf eine bestimmte Ursache zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern sie sind ihr in mehreren Hinsichten n\u00fctzlich. So besitzen die Disteln ihre Dornen selbstverst\u00e4ndlich in erster Linie zum Schutz vor Fra\u00df; au\u00dferdem dienen sie aber bei hoher Luftfeuchtigkeit auch als Kondensationspunkte und leiten das Regenwasser oft geschickt der Wurzel der Pflanze zu. In derselben Weise dient die wollige und filzige Behaarung vieler an trockenen Standorten wachsenden Pflanzen dem Verdunstungschutz sowie der Absenkung der Temperatur durch Reflektion des Sonnenlichtes; au\u00dferdem schreckt auch sie h\u00e4ufig potentielle Frassfeinde ab. Dasselbe gilt f\u00fcr den hohen Gehalt an \u00e4therischen \u00d6len. Eine dicke Wachsschicht auf der Epidermis wiederum verringert nicht nur die Verdunstung, sondern dient auch als Schutz vor Pilzerkrankungen. Die meisten der auf dieser Seite vorgestellten Arten wachsen vor allem an trockenen Standorten, wo sie entsprechend der sp\u00e4rlichen Vegetation einem besonders hohen Beweidungsdruck ausgesetzt sind. Zudem bl\u00fchen die meisten Disteln erst im Sommer, wenn der gr\u00f6\u00dfte Teil der krautigen Vegetation bereits vertrocknet ist: Nur trockenheitsresistente und besonders wehrhafte Pflanzen k\u00f6nnen sich dann noch behaupten.<\/p>\n<p><big>D<\/big>isteln sind nicht besonders beliebt, weder bei den Menschen noch bei den meisten Weidetieren. Erst wenn man sich die M\u00fche macht, sie genauer anzuschauen, sieht man, dass auch von diesen viele Arten durchaus h\u00fcbsch sind.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Spindelkr\u00e4uter, <em>Atractylis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Ringdisteln, <em>Carduus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Eberwurz, <em>Carlina<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">F\u00e4rberdisteln, <em>Carthamus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Kratzdisteln, <em>Cirsium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Kugeldisteln, <em>Echinops<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Kratzdistel, <em>Notobasis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Eselsdisteln, <em>Onopordum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Kratzdisteln, <em>Picnomon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Mariendisteln, <em>Silybum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\"><em>Tyrimnus<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-korbbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Spindelkr\u00e4uter, <em>Atractylis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie etwa 20 Spindelkraut-Arten kommen vor allem im Mittelmeerraum vor.<\/p>\n<h6>Gitter-Spindelkraut, <em>Atractylis cancellata<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as unverwechselbare Gitter-Spindelkraut ist auf warme, trockene, kalkhaltige Standorte beschr\u00e4nkt und bei uns in der Phrygana recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/atractylis_cancellata-2.jpg\" alt=\"Gitter-Spindelkraut, Atractylis cancellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gitter-Spindelkraut ist ein niedriges Kraut mit leicht dornigen Bl\u00e4ttern und bemerkenswerten Bl\u00fctenk\u00f6pfen, die von gitterartigen Hochbl\u00e4ttern umgeben sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/atractylis_cancellata_flower-1.jpg\" alt=\"Gitter-Spindelkraut, Atractylis cancellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art bl\u00fcht wie die meisten Disteln erst, wenn sie fast vertrocknet erscheint. Die Bl\u00fcten erscheinen nur f\u00fcr kurze Zeit im sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr; wie bei den meisten Disteln sind sie rosarot. Hier sieht man das die Bl\u00fctenk\u00f6pfe umgebende Gitter aus kammartig verzweigten Hochbbl\u00e4ttern; innerhalb dieser sind die gr\u00fcnen H\u00fcllbl\u00e4tter der Korbbl\u00fcten zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/atractylis_cancellata_fruit-2.jpg\" alt=\"Gitter-Spindelkraut, Atractylis cancellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zur Fruchtzeit werden die wei\u00dfen Ach\u00e4nen mit ihrem gro\u00dfen Pappus freigesetzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/atractylis_cancellata_fruit-1.jpg\" alt=\"Gitter-Spindelkraut, Atractylis cancellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen sind seidig silberwei\u00df behaart, die Pappushaare fedrig.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Ringdisteln, <em>Carduus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen zwei der etwa 100 Arten der Gattung <em>Carduus<\/em> vor, die Silbrige und die Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel.<\/p>\n<h6>Silbrige Distel, <em>Carduus argentatus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie schlanke, eher unauff\u00e4llige Silbrige Distel kommt verstreut bei uns in der Phrygana vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_argentatus_flower-1.jpg\" alt=\"Silbrige Distel, Carduus argentatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Carduus argentatus<\/em> ist eine langstielige Distel mit schmal stachelig gefl\u00fcgeltem St\u00e4ngel. Die zylindrischen, zur Spitze hin verengten Bl\u00fctenk\u00f6rbe besitzen dachziegelartig angeordnete H\u00fcllbl\u00e4tter mit deutlich abgesetzter, sehr langer und d\u00fcnner Spitze. Die rosa Bl\u00fcten weisen lange, schmale Kronzipfel auf, die leicht von den Griffeln \u00fcberragt werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_argentatus_detail-1.jpg\" alt=\"Silbrige Distel, Carduus argentatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen tragen einen langen Pappus aus einfachen Haaren.<\/small><\/p>\n<h6>Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel, <em>Carduus pycnocephalus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel ist auf der Insel weit verbreitet und w\u00e4chst an vielen unterschiedlichen Standorten; vielerorts ist sie sehr h\u00e4ufig. Sie bl\u00fcht schon im Fr\u00fchling, fr\u00fcher als die meisten anderen Disteln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_pycnocephalus-1.jpg\" alt=\"Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel, Carduus pycnocephalus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_pycnocephalus_detail-1.jpg\" alt=\"Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel, Carduus pycnocephalus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel unterscheidet sich von der vorigen Art darin, dass ihre Bl\u00fcten zu mehreren gekn\u00e4uelt an den St\u00e4ngelspitzen sitzen und ihr St\u00e4ngel breiter gefl\u00fcgelt ist mit l\u00e4ngeren Dornen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_pycnocephalus_flower-1.jpg\" alt=\"Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel, Carduus pycnocephalus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die H\u00fcllbl\u00e4tter der sitzenden Bl\u00fctenk\u00f6pfe weisen eine allm\u00e4hlicher zulaufende Spitze auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_pycnocephalus_flower-2.jpg\" alt=\"Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel, Carduus pycnocephalus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Normalerweise sind die Bl\u00fcten rosa, aber man trifft relativ h\u00e4ufig auch Exemplare mit wei\u00dfen Bl\u00fcten an; oft wachsen auch beide Farbvarianten gemeinsam.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carduus_pycnocephalus_fruit-1.jpg\" alt=\"Kn\u00e4uelk\u00f6pfige Distel, Carduus pycnocephalus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Samen \u00e4hneln denen der vorigen Art.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Eberwurz, <em>Carlina<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Eberwurzen besitzen zweierlei H\u00fcllbl\u00e4tter, von denen die \u00e4u\u00dferen dornig und meist verzweigt sind und den Bl\u00fctenstand oft weit \u00fcberragen, w\u00e4hrend die inneren l\u00e4nglich, einfach und stroh-artig trocken sind und wie ein Kranz von Zungenbl\u00fcten um die Korbbl\u00fcte herum stehen. Die Gattung Eberwurz umfasst etwa 30 Arten mit Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet. Auf Naxos kommen drei Arten vor.<\/p>\n<h6>Griechische Eberwurz, <em>Carlina corymbosa ssp. graeca<\/em>, (Heldr. &amp; Sartori) Nyman<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Griechische Eberwurz kommt an eher trockenen Standorten vor, z.B. in der Gegend zwischen Ap\u00edranthos und Moutso\u00fana sowie bei Kin\u00eddaros.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_corymbosa_graeca-3.jpg\" alt=\"Griechische Eberwurz, Carlina corymbosa ssp. graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Griechische Eberwurz ist eine mehrj\u00e4hrige Staude. Die jungen Pflanzen sind am einfachsten an den aus dem letzten Jahr stehengebliebenen, vertrockenten Bl\u00fctenst\u00e4nden zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_corymbosa_graeca-2.jpg\" alt=\"Griechische Eberwurz, Carlina corymbosa ssp. graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Griechische Eberwurz ist sehr stachelig mit langen Dornen an den Bl\u00e4ttern; sie bildet gro\u00dfe, verzweigte Pflanzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_corymbosa_graeca-1.jpg\" alt=\"Griechische Eberwurz, Carlina corymbosa ssp. graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small> Sie besitzt gelbe Korbbl\u00fcten, die von strohfarbenen, Bl\u00fctenblatt-\u00e4hnlichen inneren H\u00fcllbl\u00e4ttern und sehr langen, stacheligen, blatt\u00e4hnlichen \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4ttern umgeben sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_corymbosa_graeca_detail-1.jpg\" alt=\"Griechische Eberwurz, Carlina corymbosa ssp. graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut den Kranz der inneren, strohartigen H\u00fcllbl\u00e4tter sowie auch die lang dornigen \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6>Mastixdistel, <em>Carlina gummifera<\/em>, (L.) Less.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mastixdistel bl\u00fcht im Herbst. Sie kommt vor allem in den w\u00e4rmeren, niedrigeren Lagen der Insel vor. Die Mastixdistel gibt aus der Wurzel ein Harz ab, das gewonnen wird, indem man den oberirdischen Spross abschneidet. Das Harz wird als Kaugummi genutzt, manchmal werden auch die Bl\u00fcten oder die Wurzeln gekocht gegessen. Dabei sollte man allerdings gr\u00f6\u00dfte Vorsicht walten lassen, da die Pflanze, insbesondere die Wurzel, stark giftig ist; schwere Vergiftungen und sogar Todesf\u00e4lle kommen regelm\u00e4\u00dfig vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_gummifera_leaves-1.jpg\" alt=\"Mastixdistel, Carlina gummifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die langen, dornigen, tief zerschlitzten Bl\u00e4tter der Mastixdistel wachsen als Rosette am Boden; die jungen Bl\u00e4tter im Fr\u00fchling erinnern im Aussehen etwas an Gr\u00fcnkohl.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_gummifera-1.jpg\" alt=\"Mastixdistel, Carlina gummifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mastixdistel bl\u00fcht im sp\u00e4ten Sommer und Herbst, wenn sie Bl\u00e4tter vertrocknet sind; die Bl\u00fcten sitzen direkt am Boden im Kranz der vertrockneten Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_gummifera_flower-1.jpg\" alt=\"Mastixdistel, Carlina gummifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Zentrum der Korbbl\u00fcte ist im noch nicht ganz aufgebl\u00fchten Zustand wei\u00dflich. Die rosa Bl\u00fcten besitzen lange, schmale Kronzipfel; aus der Bl\u00fctenr\u00f6hre w\u00e4chst der sehr lange, schmale, spie\u00dfartige Griffel hervor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_gummifera_root-1.jpg\" alt=\"Mastixdistel, Carlina gummifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die ph\u00e4nomenal lange und dicke Wurzel der Mastixdistel.<\/small><\/p>\n<h6>Wollige Eberwurz, <em>Carlina lanata<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine rotbl\u00fchende Wollige Eberwurz habe ich bislang nur bei uns in der k\u00fcstennahen Phrygana gefunden. Sie bl\u00fcht im Juni, wenn die krautigen Pflanzen schon weitgehend vertrocknet sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_lanata-2.jpg\" alt=\"Wollige Eberwurz, Carlina lanata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wollige Eberwurz ist eine niedrige Pflanze mit je einer Korbbl\u00fcte am Ende der St\u00e4ngel, die von langen, dornigen Bl\u00e4ttern umgeben ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_lanata-1.jpg\" alt=\"Wollige Eberwurz, Carlina lanata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die inneren, strohartigen H\u00fcllbl\u00e4tter um die K\u00f6rbchenbl\u00fcten sind bei dieser Art intensiv dunkelrot; sie sind etwas &#8220;unordentlich&#8221; angeordnet. Die Bl\u00fcten erscheinen erst gelb, sp\u00e4ter dunkelrosa.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">F\u00e4rberdisteln, <em>Carthamus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa 15 F\u00e4rberdistel-Arten; sie kommen im Mittelmeergebiet und in Vorderasien vor. Die sehr \u00f6lhaltigen Samen der F\u00e4rberdistel <em>Carthamus tinctorius<\/em> werden seit der Antike zur \u00d6lherstellung genutzt. In Mitteleuropa wurde diese Art im Mittelalter h\u00e4ufig angebaut; auch heute wird sie wieder viel kultiviert. Das aufgrund des sehr hohen Gehaltes an Vitamin E und unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren besonders wertvolle \u00d6l wird als Speise\u00f6l genutzt und in der Kosmetikindustrie sowie zur Herstellung \u00f6lhaltiger Farben und Lacke verwendet. Au\u00dferdem enth\u00e4lt die F\u00e4rberdistel einen schon im antiken \u00c4gypten genutzten Farbstoff, mit dem Stoffe oder auch Speisen gelb oder rot gef\u00e4rbt wurden; heute wird er manchmal noch als Lebensmittelfarbe verwendet. Die Bl\u00fcten der F\u00e4rberdistel k\u00f6nnen auch als Safran-Ersatz genutzt werden (&#8220;Saflor&#8221;).<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie verschiedenen F\u00e4rberdistel-Arten sind teilweise schwer voneinander zu unterscheiden. Ich bedanke mich bei <a href=\"http:\/\/www.mittelmeerflora.de\/index.htm\">Thomas Meyer<\/a> und Ralf Jahn f\u00fcr die Bestimmung.<\/p>\n<h6>Wollige F\u00e4rberdistel, <em>Carthamus lanatus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Wollige F\u00e4rberdistel ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig. Sie besitzt gelbe oder gelbliche Bl\u00fcten. Sie ist in weiten Teilen Europas und Westasiens heimisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_lanatus-1.jpg\" alt=\"Wollige F\u00e4rberdistel, Carthamus lanatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die F\u00e4rberdisteln bilden hohe, d\u00fcnne, in ihrem oberen Teil verzweigte Pflanzen. Sie sind einj\u00e4hrig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_lanatus-2.jpg\" alt=\"Wollige F\u00e4rberdistel, Carthamus lanatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wollige F\u00e4rberdistel besitzt einen roten Saft, weswegen sie fr\u00fcher auch zum F\u00e4rben verwendet wurde. Die Dorfbev\u00f6lkerung in Griechenland sagt, dass die Dornenkrone Christi aus dieser Distelart gefertigt gewesen sei und dass der rote Saft der Distel an das Blut Christi erinnere.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_lanatus_detail-1.jpg\" alt=\"Wollige F\u00e4rberdistel, Carthamus lanatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wollige F\u00e4rberdistel besitzt (hell)gelbe Bl\u00fcten. Die Bl\u00e4tter des Bl\u00fctenstandes sind von einem dichten spinnwebigen Haargeflecht umgeben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_lanatus_flower-1.jpg\" alt=\"Wollige F\u00e4rberdistel, Carthamus lanatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Exemplar mit etwas dunkler gelben Bl\u00fcten. Die mittleren und \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4tter sind etwa ebenso lang wie die Korbbl\u00fcten; die \u00e4u\u00dferen sind zur\u00fcckgebogen. Die innersten H\u00fcllbl\u00e4tter besitzen eine dunklere Spitze und einen gez\u00e4hnten Rand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_lanatus_fruit-1.jpg\" alt=\"Wollige F\u00e4rberdistel, Carthamus lanatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die dicken Ach\u00e4nen (Fr\u00fcchte) tragen kr\u00e4ftige, unterschiedlich lange Schuppen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Carthamus dentatus<\/em>, (Forssk.) Vahl<\/h6>\n<p><big>D<\/big>der Wolligen F\u00e4rberdistel sehr \u00e4hnlich ist die im s\u00fcdlichen Balkangebiet und im Nahen Osten verbreitete Art <em>Carthamus dentatus<\/em>. Auch sie ist spinnwebig behaart und die inneren H\u00fcllbl\u00e4tter besitzen einen gez\u00e4hnten, dunkler gef\u00e4rbten Anhang; die Bl\u00fcten sind jedoch nicht gelb, sondern blasslila.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_dentatus_flower-1.jpg\" alt=\"Carthamus dentatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist der vorigen sehr \u00e4hnlich, die Bl\u00fcten sind jedoch zart lila. Die innersten H\u00fcllbl\u00e4tter sind nicht lang dornig; sie enden in einer kurzen h\u00e4utigen, dunklen, gez\u00e4hnten Spitze.<\/small><\/p>\n<h6><em>Carthamus leucocaulos<\/em>, Sm.<\/h6>\n<p><big>S<\/big>eltener kommt auf Naxos die st\u00e4rker verzweigte Art <em>Carthamus leucocaulos<\/em> vor; sie ist in Griechenland und auf den \u00c4g\u00e4ischen Inseln endemisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_leucocaulus-1.jpg\" alt=\"Carthamus leucocaulos\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Carthamus leucocaulos<\/em> ist st\u00e4rker verzweigt mit kleineren Bl\u00fctenst\u00e4nden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_leucocaulus_detail-1.jpg\" alt=\"Carthamus leucocaulos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist an ihren fast einheitlich wei\u00dfen St\u00e4ngeln zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_leucocaulus_flower-1.jpg\" alt=\"Carthamus leucocaulos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenst\u00e4nde weisen oft kein spinnwebiges Haargeflecht auf, sondern sehen wie die St\u00e4ngel durch feine Dr\u00fcsenhaare wie bereift aus. Die \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4tter sind sehr spitz und d\u00fcnn und sind zwei bis dreimal l\u00e4nger als die inneren H\u00fcllbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carthamus_leucocaulus_flower-2.jpg\" alt=\"Carthamus leucocaulos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die inneren H\u00fcllbl\u00e4tter sind allm\u00e4hlich zugespitzt und ganzrandig. Die Bl\u00fcten sind wei\u00dflich mit zart rosa Narben.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Kratzdisteln, <em>Cirsium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa 200 Kratzdistel-Arten in Nordamerika, Eurasien und Afrika. Auf Naxos kommt nur eine Art vor.<\/p>\n<h6>Kretische Kratzdistel, <em>Cirsium creticum<\/em>, (Lam.) d&#8217;Urv.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kretische Kratzdistel kommt in S\u00fcdeuropa vor; sie w\u00e4chst in feuchten Biotopen. Auf Naxos findet man sie an den Flussl\u00e4ufen z.B. von Potami\u00e1 und M\u00e9lanes und an dauerhaft feuchten Stellen wie dem Bachlauf s\u00fcdlich von Ap\u00edranthos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cirsium_creticum-1.jpg\" alt=\"Kretische Kratzdistel, Cirsium creticum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kretische Kratzdistel kann an sehr feuchten Standorten bis zu drei Meter hoch werden. Sie w\u00e4chst schmal in die H\u00f6he und ist (anfangs) nur wenig verzweigt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cirsium_creticum_detail-1.jpg\" alt=\"Kretische Kratzdistel, Cirsium creticum\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cirsium_creticum_flower-1.jpg\" alt=\"Kretische Kratzdistel, Cirsium creticum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter der Kretischen Kratzdistel tragen sehr lange, d\u00fcnne, helle Dornen an den R\u00e4ndern und laufen am gefl\u00fcgelten St\u00e4ngel etwas herab. Die Bl\u00fctenk\u00f6pfchen sitzen zu mehreren fast ungestielt am St\u00e4ngelende; die bis 2 cm langen Bl\u00fcten sind lila. Die Korbbl\u00fcte ist von dachziegelartig in mehreren Reihen stehenden, kleinen, gleichgestalteten H\u00fcllbl\u00e4ttern umschlossen, die je in einer kurzen, d\u00fcnnen Spitze enden. <\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Kugeldisteln, <em>Echinops<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen zwei Kugeldistel-Arten vor. Sie bilden gro\u00dfe, verzweigte Pflanzen mit runden, bl\u00e4ulichen Bl\u00fctenst\u00e4nden, die bemerkenswerterweise aus je nur einbl\u00fctigen Bl\u00fctenk\u00f6rben zusammengesetzt sind. Beide Arten treten vor allem in den niedrigeren Lagen der Insel auf.<\/p>\n<h6>Griechische Kugeldistel, <em>Echinops graecus<\/em>, Mill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Griechische Kugeldistel, endemisch in der \u00c4g\u00e4is, kommt verstreut im Westen von Naxos vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_graecus-1.jpg\" alt=\"Griechische Kugeldistel, Echinops graecus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Griechische Kugeldistel bildet niedrige, dichte Best\u00e4nde mit gro\u00dfen, auff\u00e4lligen Bl\u00fctenst\u00e4nden und bl\u00e4ulich-wei\u00dfen, sehr spitz zerschlitzten, sehr stacheligen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_graecus_flower-1.jpg\" alt=\"Griechische Kugeldistel, Echinops graecus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die h\u00fcbschen Bl\u00fcten sind leuchtend lila mit schmalen, langen, Windrad-\u00e4hnlich abstehenden Bl\u00fctenblatt-Zipfeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_graecus_detail-1.jpg\" alt=\"Griechische Kugeldistel, Echinops graecus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man einen einzelnen der einbl\u00fctigen Bl\u00fctenk\u00f6rbe, von denen je zahlreiche zusammengefasst sind und so den kugeligen, zusammengesetzten Bl\u00fctenstand bilden.<\/small><\/p>\n<h6>Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel, <em>Echinops spinosissimus ssp. spinosissimus<\/em>, Turra<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel kommt regelm\u00e4\u00dfig auf Naxos vor, ist aber seltener als viele der anderen Distel-Arten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_spinosissimus-1.jpg\" alt=\"Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel, Echinops spinosissimus ssp. spinosissimus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel bildet hohe, verzweigte Pflanzen mit blassblauen Bl\u00fctenst\u00e4nden an den Enden der St\u00e4ngel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_spinosissimus-2.jpg\" alt=\"Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel, Echinops spinosissimus ssp. spinosissimus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die graugr\u00fcnen Bl\u00e4tter dieser Art sind lang und doppelt gefiedert mit sehr schmalen, stacheligen Abschnitten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_spinosissimus_flower-1.jpg\" alt=\"Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel, Echinops spinosissimus ssp. spinosissimus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen sehr schmale und lange, seitlich abstehende, zur\u00fcckgerollte Bl\u00fctenblattzipfel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/echinops_spinosissimus_detail-1.jpg\" alt=\"Dr\u00fcsenhaarige Kugeldistel, Echinops spinosissimus ssp. spinosissimus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Bl\u00fctenstand sitzen teilweise Dornen, die die Bl\u00fcten deutlich \u00fcberragen. Hier sieht man auch den braunen, dr\u00fcsigen St\u00e4ngel der Pflanze.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Kratzdisteln, <em>Notobasis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Notobasis<\/em> umfasst nur eine einzige Art, die im ganzen Mittelmeerraum vorkommende Syrische Kratzdistel.<\/p>\n<h6>Syrische Kratzdistel, <em>Notobasis syriaca<\/em>, (L.) Cass.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Syrische Kratzdistel ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/notobasis_syriaca-2.jpg\" alt=\"Syrische Kratzdistel, Notobasis syriaca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Syrische Kratzdistel bildet eine hohe, schlanke Pflanze mit einem leicht verzweigten Bl\u00fctenstand. Die unteren Bl\u00e4tter besitzen eine vergleichsweise breite Spreite und deutliche wei\u00dfe Adern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/notobasis_syriaca_detail-2.jpg\" alt=\"Syrische Kratzdistel, Notobasis syriaca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe sind von sie weit \u00fcberragenden Hochbl\u00e4ttern mit kr\u00e4ftigen Dornen umgeben; auch diese besitzen eine wei\u00dfe Mitte und sind oft purpurn \u00fcberlaufen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/notobasis_syriaca_detail-1.jpg\" alt=\"Syrische Kratzdistel, Notobasis syriaca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind intensiv purpurn; die H\u00fcllbl\u00e4tter des Bl\u00fctenkorbs sind dachziegelig angeordnet und besitzen einen kr\u00e4figen Kiel und eine kurze, abgebogene Stachelspitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/notobasis_syriaca_fruit-1.jpg\" alt=\"Syrische Kratzdistel, Notobasis syriaca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den verbl\u00fchten Bl\u00fctenstand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/notobasis_syriaca_fruit-2.jpg\" alt=\"Syrische Kratzdistel, Notobasis syriaca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen sind dick und braun gemustert; der h\u00fcbsche Pappuskranz besteht aus fedrigen Haaren.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Eselsdisteln, <em>Onopordum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Eselsdisteln werden sehr gro\u00df und sind besonders dornig. Sie besitzen sehr gro\u00dfe rosa Bl\u00fctenk\u00f6pfe. Es gibt etwa 40 Arten mit einem Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, die aber nur schwer zu unterscheiden sind.<\/p>\n<h6><em>Onopordum tauricum<\/em>, Willd.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie gro\u00dfe Taurische Eselsdistel ist auf den Kykladen h\u00e4ufig. Sie kommt insbesondere in den niedrigen, trockenen Lagen vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/onopordum_tauricum-1.jpg\" alt=\"Taurische Eselsdistel, Onopordum tauricum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Eselsdisteln sind sehr gro\u00dfe Pflanzen mit dornigen, langen, tief zerschlitzten Bl\u00e4ttern und dornig gefl\u00fcgelten St\u00e4ngeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/onopordum_tauricum-2.jpg\" alt=\"Taurische Eselsdistel, Onopordum tauricum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Taurische Eselsdistel ist auf Feldern und an Wegr\u00e4ndern sehr h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/onopordum_tauricum_flower-1.jpg\" alt=\"Taurische Eselsdistel, Onopordum tauricum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der gro\u00dfe lila Bl\u00fctenkopf ist von sehr langen, gleichm\u00e4\u00dfig zugespitzten, nach au\u00dfen gebogenen H\u00fcllbl\u00e4ttern umgeben. Die sehr gro\u00dfen, vielbl\u00fctigen Korbbl\u00fcten besitzen lange, biegsame Staubblattr\u00f6hren, aus denen die noch l\u00e4ngeren Griffel herausschauen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/onopordum_tauricum_leaves-1.jpg\" alt=\"Taurische Eselsdistel, Onopordum tauricum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Charakteristisch ist die dr\u00fcsige, klebrige Behaarung der Bl\u00e4tter und Stiele.<\/small><\/p>\n<h6><em>Onopordum caulescens<\/em>, d&#8217;Urv.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie mit der vorigen Art eng verwandte <em>Onopordum caulescens<\/em> unterscheidet sich darin, dass die Stiele und Bl\u00e4tter sowie die H\u00fcllbl\u00e4tter der Bl\u00fctenst\u00e4nde nicht dr\u00fcsig, sondern wei\u00dffilzig behaart sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/onopordum_caulescens-1.jpg\" alt=\"Onopordum caulescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Eselsdistel <em>Onopordum caulescens<\/em> ist der Taurischen Eselsdistel sehr \u00e4hnlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/onopordum_caulescens_flower-1.jpg\" alt=\"Onopordum caulescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die H\u00fcllbl\u00e4tter der Bl\u00fctenst\u00e4nde ragen etwas \u00fcber die Bl\u00fctenk\u00f6rbe hinaus. Ebenso wie die St\u00e4ngel und Blattunterseiten sind sie wei\u00dffilzig behaart. H\u00e4ufig sitzen Insekten auf den Bl\u00fcten, so wie hier Rosenk\u00e4fer.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Kratzdisteln, <em>Picnomon<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Picnomon<\/em> besitzt nur eine Art, die Akarna-Kratzdistel. Sie kommt im Mittelmeergebiet vor.<\/p>\n<h6>Akarna-Kratzdistel, <em>Picnomon acarna<\/em>, (L.) Cass.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Akarna-Kratzdistel ist in allen Gegenden der Insel sehr h\u00e4ufig; sie w\u00e4chst vor allem an Ruderalstandorten, wo im Sommer und Herbst \u00fcberall die vertrockneten Pflanzen stehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/picnomon_acarna-2.jpg\" alt=\"Akarna-Kratzdistel, Picnomon acarna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Akarna-Kratzdistel besitzt lange wei\u00dfgr\u00fcne Bl\u00e4tter mit auff\u00e4lligen gelben Dornen, die St\u00e4ngel sind schmal gefl\u00fcgelt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/picnomon_acarna_flower-1.jpg\" alt=\"Akarna-Kratzdistel, Picnomon acarna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die lila Bl\u00fcten sitzen in kleinen Kn\u00e4ueln inmitten langer, dorniger Hochbl\u00e4tter. Der Bl\u00fctenkopf ist schmal zylindrisch; er ist eng von dachziegeligen, spinnwebig behaarten H\u00fcllbl\u00e4ttern umgeben, die jeweils in einem kleinen, verzweigten Dorn enden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/picnomon_acarna_fruit-1.jpg\" alt=\"Akarna-Kratzdistel, Picnomon acarna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen besitzen fiedrige Pappushaare.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/picnomon_acarna_detail-1.jpg\" alt=\"Akarna-Kratzdistel, Picnomon acarna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Akarna-Kratzdistel bl\u00fcht erst sp\u00e4t im Sommer, wenn die Pflanze schon fast vertrocknet aussieht; die Bl\u00fcten sind dabei eher unauff\u00e4llig zwischen den Hochbl\u00e4ttern versteckt. Hier sieht man die verbl\u00fchte und vertrocknete Pflanze; so bleibt sie bis zum n\u00e4chsten Jahr stehen. Man kann sie auch in dieser Form noch recht gut an den d\u00fcnnen, gelben Dornen erkennen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\">Mariendisteln, <em>Silybum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Mariendisteln umfasst nur zwei Arten, die im Mittelmeergebiet und in West- und Zentralasien vorkommen.<\/p>\n<h6>Mariendistel, <em>Silybum marianum<\/em>, (L.) Gaertn.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mariendistel kommt auf Naxos vor allem in den niedrigen Lagen vor; sie w\u00e4chst an Wegr\u00e4ndern und auf Feldern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/silybum_marianum-2.jpg\" alt=\"Mariendistel, Silybum marianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mariendistel besitzt gro\u00dfe, breite, buchtig gez\u00e4hnte Bl\u00e4tter mit dicken wei\u00dfen Adern. Die jungen Bl\u00e4tter und auch die Wurzeln k\u00f6nnen ged\u00fcnstet gegessen werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/silybum_marianum-1.jpg\" alt=\"Mariendistel, Silybum marianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen lila Bl\u00fctenst\u00e4nde sind von sehr langen, dornig zugespitzten, zur\u00fcckgebogenen H\u00fcllbl\u00e4ttern umgeben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/silybum_marianum_habitat-1.jpg\" alt=\"Mariendistel, Silybum marianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf den ersten Blick sieht diese Art der Eselsdistel recht \u00e4hnlich. Gut unterscheiden kann man sie daran, dass die Bl\u00fctenst\u00e4nde an einem langen, d\u00fcnnen, in seinem oberen Abschnitt fast unbebl\u00e4tterten St\u00e4ngel stehen, w\u00e4hrend bei den Eselsdisteln der St\u00e4ngel breit gefl\u00fcgelt ist (s.o.). Au\u00dferdem besitzt die Mariendistel meist breitere, nur wenig zerschlitzte Grundbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/silybum_marianum_flower-1.jpg\" alt=\"Mariendistel, Silybum marianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die H\u00fcllbl\u00e4tter mit ihrem breiten, rundlichen, dornigen Grund und der langen Spitze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/silybum_marianum_fruit-1.jpg\" alt=\"Mariendistel, Silybum marianum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pappushaare der dicken, braunen Ach\u00e4nen sind ungefiedert. Die Fr\u00fcchte enthalten wertvolle Heilstoffe und werden vor allem zur St\u00e4rkung der Leber verwendet; auch helfen sie bei Gallenbeschwerden, bei Vergiftungen, Krampfadern, Migr\u00e4ne u.a. Au\u00dferdem werden sie gegen Krebs eingesetzt; so reduzieren sie beispielsweise nach neueren Erkenntnissen deutlich die Metastasen-Bildung bei Lungenkrebs.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\"><em>Tyrimnus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Tyrimnus<\/em> umfasst nur eine Art, die im Mittelmeerraum vorkommt.<\/p>\n<h6><em>Tyrimnus leucographus<\/em>, (L.) Cass.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Distelart ist auf Naxos selten. Sie sieht auf den ersten Blick der Silbrigen Distel <em>(Carduus argentatus)<\/em> \u00e4hnlich und kann deswegen leicht \u00fcbersehen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tyrimnus_leucographus-1.jpg\" alt=\"Tyrimnus leucographus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter von <em>Tyrimnus leucographus<\/em> sind hellgr\u00fcn mit wei\u00dfen Flecken. Die Stiele sind kaum gefl\u00fcgelt und nur wenig stachelig, \u00e4hnlich wie die der Silbrigen Distel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tyrimnus_leucographus-2.jpg\" alt=\"Tyrimnus leucographus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Bestand auf der Stel\u00edda.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tyrimnus_leucographus_flower-1.jpg\" alt=\"Tyrimnus leucographus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6pfchen sind rundlich; die zahlreichen, dachziegelartig angeordneten H\u00fcllbl\u00e4tter stehen kaum ab und sind schmal zugespitzt und filzig behaart. Die Bl\u00fcten k\u00f6nnen rosa&#8230;<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tyrimnus_leucographus_flower-2.jpg\" alt=\"Tyrimnus leucographus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>\u2026oder wei\u00df sein.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tyrimnus_leucographus_fruit-1.jpg\" alt=\"Tyrimnus leucographus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier der Fruchtstand; der Pappus besteht aus einfachen Haaren.<\/small><\/p>\n<p>Weitere &#8220;Disteln&#8221;: Die Spanische Golddistel geh\u00f6rt zu den <em><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-3\/\">Cichorioideae<\/a><\/em>, den Zungenbl\u00fctigen Korbbl\u00fctlern; zu den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/doldenbluetler-1\/\">Doldenbl\u00fctlern<\/a> geh\u00f6rt die Gattung <em>Eryngium<\/em> mit dem Feld-Mannstreu und der Stranddistel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-korbbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"https:\/\/azalas.de\/korbbluetler-flockenblumen\/\">Flockenblumen und \u00e4hnliche Arten <em>(Centaurea, Crupina, Jurinea, Ptilostemon)<\/em><\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-1\/\">Asteroideae<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-3\/\">Cichorioideae<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In die Unterfamilie der Carduoideae werden Arten der Korbbl\u00fctler eingegliedert, die keine Zungenbl\u00fcten, sondern nur R\u00f6hrenbl\u00fcten aufweisen. Die meisten der zu dieser Gruppe geh\u00f6renden Arten sind mehr oder weniger dornig (&#8220;Disteln&#8221;); die h\u00e4ufigste Bl\u00fctenfarbe ist rosa bis lila. Die Unterfamilie umfasst etwa 83 Gattungen mit 2800 Arten. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Eurasien und Nordafrika. 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