{"id":3952,"date":"2011-10-12T22:16:14","date_gmt":"2011-10-12T19:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=3952"},"modified":"2025-03-15T20:39:38","modified_gmt":"2025-03-15T18:39:38","slug":"hahnenfussgewaechse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/hahnenfussgewaechse\/","title":{"rendered":"Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse I, Ranunculaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse sind eine gro\u00dfe Familie, die viele artenreiche Gattungen umfasst (62 Gattungen und etwa 2500 Arten). Sie sind weltweit verbreitet mit Verbreitungsschwerpunkt im gem\u00e4\u00dfigten Eurasien. Die Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse geh\u00f6ren zu den urt\u00fcmlicheren Pflanzen; sie bilden eine einzelnstehende Ordnung <em>(Ranunculales)<\/em> innerhalb der Eudikotyledonen.<\/p>\n<p><big>V<\/big>iele Arten der Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse besitzen besondere Honigbl\u00e4tter in den Bl\u00fcten, die manchmal wie Kronbl\u00e4tter aussehen k\u00f6nnen; h\u00e4ufig kann man nicht klar zwischen Kron-, Kelch- und Honigbl\u00e4ttern unterscheiden. Alle Arten sind im frischen Zustand giftig. Auf Naxos sind um die 20 Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse nachgewiesen worden, die sechs Gattungen angeh\u00f6ren: <em>Adonis, Anemone, Clematis, Delphinium, Nigella<\/em> und <em>Ranunculus<\/em> (einschlie\u00dflich der fr\u00fcher abgetrennten Gattung <em>Ficaria<\/em>). Der Gattung <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hahnenfuss\/\">Hahnenfu\u00df <em>(Ranunculus)<\/em><\/a> geh\u00f6ren \u00fcber die H\u00e4lfte der Arten an; sie wird auf einer eigenen Seite abgehandelt.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Adonisr\u00f6schen, <em>Adonis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Anemonen oder Windr\u00f6schen, <em>Anemone<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Rittersporne, <em>Delphinium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Schwarzk\u00fcmmel, <em>Nigella<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Waldreben, <em>Clematis<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-hahnenfussartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Adonisr\u00f6schen, <em>Adonis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie den Anemonen \u00e4hnlichen Adonisr\u00f6schen sind eine eher kleine Gattung mit etwa 30 Arten, die intensiv gelb oder rot gef\u00e4rbte Bl\u00fcten besitzen. Der Name der Pflanze leitet sich aus der griechischen Mythologie ab: Die Blume soll aus den Tr\u00e4nen der Aphrodite entsprossen sein, als diese um den J\u00fcngling Adonis weinte, der auf der Jagd von einem Eber get\u00f6tet worden war; die Bl\u00fcten wurden vom Blut des Adonis rot gef\u00e4rbt.<\/p>\n<h6>Kleinfr\u00fcchtiges Adonisr\u00f6schen, <em>Adonis microcarpa<\/em>, DC.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos findet man die rote Form der meist gelben Art <em>Adonis microcarpa<\/em>; es ist die einzige Art, die auf den Kykladen auftritt. Die ganze Pflanze ist recht klein und unauff\u00e4llig und trotz der leuchtenden Farbe leicht zu \u00fcbersehen. Ich habe es bislang nur bei uns gefunden; es kommt auch auf der Westseite der Insel vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/adonis_microcarpa_flower-1.jpg\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiges Adonisr\u00f6schen, Adonis microcarpa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Adonisr\u00f6schen (auf den Kykladen <em>Adonis microcarpa<\/em>) besitzt leuchtend rote Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/adonis_microcarpa-2.jpg\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiges Adonisr\u00f6schen, Adonis microcarpa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter sind fein gefiedert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/adonis_microcarpa_fruit-1.jpg\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiges Adonisr\u00f6schen, Adonis microcarpa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier der Fruchtstand des Adonisr\u00f6schens mit vielen kleinen N\u00fcsschen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Anemonen oder Windr\u00f6schen, <em>Anemone<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie etwa 150 Windr\u00f6schen-Arten kommen vor allem in den gem\u00e4\u00dfigten Regionen der Nordhalbkugel vor. Typisch f\u00fcr die Gattung ist der ein St\u00fcck unterhalb der Bl\u00fcte sitzende Quirl aus Hochbl\u00e4ttern. Bei vielen Arten erscheinen die Grundbl\u00e4tter erst nach der Bl\u00fcte. Bei den Bl\u00fcten kann man keine Kron- und Kelchbl\u00e4tter unterscheiden (&#8220;Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter&#8221;). Die unterschiedlichen Arten besitzen f\u00fcnf oder mehr Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, die Kronen-Anemone <em>(Anemone coronaria)<\/em> mit normalerweise sechs Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern und die Pfauen-Anemone <em>(Anemone pavonina)<\/em>, die um die zehn Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter aufweist.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Name &#8220;Anemone&#8221; stammt schon aus der Antike. Anemona war eine Nymphe, in die sich der Windgott Zephyr verliebte, worauf diese von dessen eifers\u00fcchtiger Gattin Flora in eine Blume verwandelt wurde. Au\u00dferdem besteht ein Zusammenhang mit dem <em>\u00e1nemos<\/em>, dem Wind, von dem man glaubte, dass er die Blumen befruchte; sehr bald danach weht er dann die verbl\u00fchenden Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter davon, so dass die Anemone zu einem Symbol f\u00fcr die schnell vergehende Jugend wurde.<\/p>\n<h6>Kronen-Anemone, <em>Anemone coronaria<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kronen-Anemone ist auf Naxos an Stra\u00dfenr\u00e4ndern, auf Wiesen und in der Phrygana sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-1.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kronen-Anemone ist eine der auff\u00e4lligsten und h\u00fcbschesten Blumen im fr\u00fchen Fr\u00fchjahr; sie kommt vor allem im Kulturland in den niedrigeren Lagen vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-2.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie die meisten Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse besitzen auch die Anemonen viele Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria-2.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria-3.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Jede Blume besitzt eine etwas unterschiedliche F\u00e4rbung, wobei lila-blau am h\u00e4ufigsten vorkommt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_red-1.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier eine rote Farbvariante &#8211; das ist mir bislang erst einmal untergekommen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria-1.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kronen-Anemone ist eine kleine Staude, die im Winter meist erst die Bl\u00fcten und etwas sp\u00e4ter die Bl\u00e4tter bildet, die jedoch schnell wieder vergehen. Die Bl\u00e4tter sind fein zerschlitzt. Ein St\u00fcck unterhalb der Bl\u00fcte sitzen die ebenfalls zerschlitzten Hochbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-3.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter der Bl\u00fcten sind nicht in Kron- und Kelchbl\u00e4tter zu unterteilen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_fruit-1.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte sind kleine N\u00fcsschen, an denen die fiedrig behaarten Griffel als Flugorgane erhalten bleiben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-4.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Normalerweise besitzen die Bl\u00fcten sechs Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter, allerdings findet man h\u00e4ufig auch Bl\u00fcten mit anderen Zahlen: Es kommen zwischen f\u00fcnf und elf Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter vor, wenn es mehr als sechs sind, dann sind die \u00fcberz\u00e4hligen, innen sitzenden Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter deutlich schmaler. Diese Bl\u00fcte besitzt sechs normale, breite und innen zwei zus\u00e4tzliche, schmalere Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-6.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Exemplar mit 5 Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-5.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Exemplar mit f\u00fcnf breiten und vier schmaleren inneren Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_coronaria_flower-7.jpg\" alt=\"Kronen-Anemone, Anemone coronaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und eines mit insgesamt 11 Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern!<\/small><\/p>\n<h6>Pfauen-Anemone, <em>Anemone pavonina<\/em>, Lam.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Pfauen-Anemone kommt vor allem in etwas h\u00f6heren Lagen vor, wo sie auf Wiesen und in Weinbergen w\u00e4chst. Bei uns ersetzt sie die Kronen-Anemone au\u00dferdem an vielen Stellen in Macchie und Garrigue. Auch sie ist sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_pavonina-2.jpg\" alt=\"Pfauen-Anemone, Anemone pavonina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pfauen-Anemone w\u00e4chst vor allem in den etwas h\u00f6heren Lagen der Insel, wo sie manchmal in recht dichten Best\u00e4nden auftritt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_pavonina_flower-1.jpg\" alt=\"Pfauen-Anemone, Anemone pavonina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie besitzt acht bis neun Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter; die Bl\u00fcten sind meistens rosa.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_pavonina-4.jpg\" alt=\"Pfauen-Anemone, Anemone pavonina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Oft weisen die Bl\u00fcten in der Mitte einen helleren Kreis auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_pavonina-1.jpg\" alt=\"Pfauen-Anemone, Anemone pavonina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hochbl\u00e4tter sind bei dieser Art nicht gefiedert, sondern einfach.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_pavonina-3.jpg\" alt=\"Pfauen-Anemone, Anemone pavonina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die normalen Bl\u00e4tter sind nur leicht eingeschnitten; sie sehen aus wie Hahnenfu\u00df-Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Rittersporne, <em>Delphinium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Rittersporne sind eine artenreiche Gattung, deren etwa 300 Arten wie alle Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse vor allem auf der Nordhalbkugel vorkommen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chsen besitzen die Rittersporne &#8220;zygomorphe&#8221; (zweiseitig symmetrische, nicht radi\u00e4rsymmetrische) Bl\u00fcten aus f\u00fcnf \u00e4u\u00dferen und vier inneren Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern, von denen je die oberen einen Sporn bilden (daher der Name). Auch die Rittersporne sind giftig. Auf Naxos kommen der Scharfe Rittersporn <em>(Delphinium staphisagria)<\/em> und <em>Delphinium peregrinum<\/em> vor.<\/p>\n<h6>Scharfer Rittersporn oder Stephanskraut, <em>Delphinium staphisagria<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Scharfe Rittersporn, eines der gr\u00f6\u00dferen Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse, w\u00e4chst auf Naxos an etwas feuchteren Standorten wie in Flusst\u00e4lern und bei Quellen. Er ist insbesondere in der Traga\u00eda h\u00e4ufig. Er besitzt gro\u00dfe, handf\u00f6rmig gelappte Bl\u00e4tter und einen aufrechten Bl\u00fctenstand mit zahlreichen blauen Bl\u00fcten. Alle Pflanzenteile sind giftig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/delphinium_staphisagria-1.jpg\" alt=\"Scharfer Rittersporn, Delphinium staphisagria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Scharfe Rittersporn ist eine kr\u00e4ftige, hohe Pflanze mit zahlreichen blauen Bl\u00fcten in einem aufrechten Bl\u00fctenstand. Bei uns kommt er nur im Flusstal beim Strand von Azal\u00e1s vor; am h\u00e4ufigsten ist er in der Gegend von Fil\u00f3ti.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/delphinium_staphisagria_flower-1.jpg\" alt=\"Scharfer Rittersporn, Delphinium staphisagria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die blauen Bl\u00fcten sehen fast radi\u00e4rsymmetrisch aus und besitzen nur einen sehr kleinen Sporn.<\/small><\/p>\n<h6><em>Delphinium peregrinum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese deutlich kleinere Art <em>Delphinium peregrinum<\/em> kommt an trockenen Standorten vor, insbesondere auf Marmor. Sie besitzt lange, schlanke St\u00e4ngel mit kleinen, lanzettlichen Bl\u00e4ttern. Die lang gespornten Bl\u00fcten sind dunkellila gef\u00e4rbt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/delphinium_peregrinum-1.jpg\" alt=\"Delphinium peregrinum\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Delphinium peregrinum<\/em> kommt bei uns in der Phrygana regelm\u00e4\u00dfig vor, es ist aber eine eher unauff\u00e4llige Pflanze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/delphinium_peregrinum_leaves-1.jpg\" alt=\"Delphinium peregrinum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt kleine, schmale Bl\u00e4tter, die eng an den langen, d\u00fcnnen St\u00e4ngeln liegen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/delphinium_peregrinum_detail-1.jpg\" alt=\"Delphinium peregrinum\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/delphinium_peregrinum_flower-1.jpg\" alt=\"Delphinium peregrinum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die stark zygomorphen, dunkel lilablauen Bl\u00fcten besitzen einen sehr langen Sporn; dieser wird vom obersten der f\u00fcnf \u00e4u\u00dferen Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter gebildet, das die ebenfalls gespornten oberen zwei der vier inneren Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter umschlie\u00dft.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Schwarzk\u00fcmmel, <em>Nigella<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Gattung der Schwarzk\u00fcmmel umfasst etwa 20 krautige Arten mit sehr fein gefiederten Bl\u00e4ttern und wei\u00dflichen oder blauen Bl\u00fcten mit speziellen, kurzen, zweigeteilten Honigbl\u00e4ttern. Die meisten Arten besitzen ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeerraum. Die Fr\u00fcchte des Echten Schwarzk\u00fcmmels werden in der orientalischen K\u00fcche verwendet; sie haben einen dem Kreuzk\u00fcmmel \u00e4hnlichen, herben Geschmack.<\/p>\n<h6>Jungfer im Gr\u00fcnen, <em>Nigella damascena<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Jungfer im Gr\u00fcnen ist auf Naxos verstreut in Wiesen und an Wegr\u00e4ndern anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_damascena-1.jpg\" alt=\"Jungfer im Gr\u00fcnen, Nigella damascena\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist an der H\u00fclle aus langen, haarfeinen, mehrfach gefiederten Hochbl\u00e4ttern zu erkennen, die die Bl\u00fcte umgibt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_damascena_flower-1.jpg\" alt=\"Jungfer im Gr\u00fcnen, Nigella damascena\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind blau, die Fruchtb\u00e4lge bis zum Beginn der schlanken Spitzen verwachsen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Nigella degenii ssp. degenii<\/em>, Vierh.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Schwarzk\u00fcmmel-Art ist auf den Kykladen endemisch, wo sie den \u00e4hnlichen Acker-Schwarzk\u00fcmmel ersetzt (manchmal wird sie nur als Unterart des Acker-Schwarzk\u00fcmmels angesehen). Sie kommt in vier Unterarten vor, die je auf unterschiedliche Inseln beschr\u00e4nkt sind, d.h. die Art hat sich durch geographische Isolierung aufgespalten. Auf Naxos w\u00e4chst (wie auf den meisten Kykladen) die Unterart <em>Nigella degenii ssp. degenii<\/em>. Sie ist recht h\u00e4ufig. Diese Schwarzk\u00fcmmel-Art bl\u00fcht erst im Fr\u00fchsommer, wenn die meisten einj\u00e4hrigen Pflanzen schon vertrocknet sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_degenii-1.jpg\" alt=\"Nigella degenii ssp. degenii\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Nigella degenii<\/em> ist dem in Europa weit verbreiteten Acker-Schwarzk\u00fcmmel sehr \u00e4hnlich. Die zartlila oder gr\u00fcnlich gef\u00e4rbten Bl\u00fcten besitzen bl\u00e4uliche Staubbl\u00e4tter und Griffel. Zwischen den Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern und den Staubbl\u00e4ttern sitzen rundliche zweigeteilte Honigbl\u00e4tter mit einem dunklen Querstreifen, die au\u00dfen gr\u00fcnlich und innen blau sind. Die Staubbl\u00e4tter und sp\u00e4ter die Griffel biegen sich nacheinander nach au\u00dfen, um in Kontakt mit den best\u00e4ubenden Insekten zu kommen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_degenii_flower-1.jpg\" alt=\"Nigella degenii ssp. degenii\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_degenii_detail-1.jpg\" alt=\"Nigella degenii ssp. degenii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die warzigen Fruchtb\u00e4lge sind auf etwa 2\/3 der L\u00e4nge verwachsen. Die St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind zweifach gefiedert mit feinen Abschnitten.<\/small><\/p>\n<h6><em>Nigella doerfleri<\/em>, Vierh.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine, unauff\u00e4llige Art <em>Nigella doerfleri<\/em> w\u00e4chst an trockenen Standorten in der Phrygana und in alten Olivenhainen. Auch sie wird manchmal nur als Unterart des Acker-Schwarzk\u00fcmmels angesehen. Sie kommt in der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is vor, auf den meisten Inseln der Kykladen und auf Kreta.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_doerfleri-1.jpg\" alt=\"Nigella doerfleri\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Nigella doerfleri<\/em> bl\u00fcht im sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr. Die oberen St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind einfach gefiedert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_doerfleri_flower-1.jpg\" alt=\"Nigella doerfleri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen schmale, blassblaue, deutlich &#8220;genagelte&#8221; Bl\u00fctenbl\u00e4tter, rote Honigbl\u00e4tter und gelbliche Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/nigella_doerfleri_fruit-1.jpg\" alt=\"Nigella doerfleri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fruchtb\u00e4lge sind bis fast zum Ende verwachsen; nach der Bl\u00fcte stehen die Spitzen fast aufrecht.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Waldreben, <em>Clematis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Waldreben geh\u00f6ren zu den wenigen verholzenden Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chsen. Sie wachsen als Lianen. Es gibt etwa 300 Waldreben-Arten, die vor allem in den gem\u00e4\u00dfigten Regionen der Nordhalbkugel vorkommen.<\/p>\n<h6>Rankende Waldrebe oder Macchien-Waldrebe, <em>Clematis cirrhosa<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Rankende Waldrebe ist im Mittelmeerraum und in Vorderasien weit verbreitet. Auf Naxos ist sie in vielen Gebieten h\u00e4ufig; sie w\u00e4chst in W\u00e4ldern und in der Macchie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa-1.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Rankende Waldrebe w\u00e4chst kletternd in B\u00e4umen oder auf Mauern; sie kommt in W\u00e4ldern und Macchie vor allem in den warmen Gegenden von Naxos vor. Sie besitzt immergr\u00fcne, gelappte oder dreiteilige Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa_habitat-1.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa_habitat-2.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man ein typisches Exemplar, das in einem kleinen Kermeseichenw\u00e4ldchen auf den B\u00e4umen klettert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa_flower-1.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Waldreben besitzen keine Kronbl\u00e4tter; die vier Kelchbl\u00e4tter sind kronblattartig ausgebildet. Bei der Rankenden Waldrebe sind sie cremefarben. Die Bl\u00fcte besitzt zahlreiche freie Staubbl\u00e4tter und Griffel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa_flower-2.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Waldrebe bl\u00fcht im Winter. Ihre Bl\u00fcten bieten den best\u00e4ubenden Insekten Nektar und vor allem viel Pollen. Hier eine Biene mit prall gef\u00fcllten &#8220;H\u00f6schen&#8221;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa_fruit-3.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte der Waldreben sind kleine N\u00fcsschen, an denen der Griffel als langer fedrig behaarter Anh\u00e4ngsel erhalten bleibt. Bei trockenem Wetter sind die Griffelhaare abgespreizt und dienen der Windverbreitung (auf der linken Seite im Bild zu sehen). Bei Feuchtigkeit legen sich die Haare dagegen an (rechts im Bild zu sehen); die Fr\u00fcchte mit den langen Griffeln haften dann leicht an vorbeistreifenden Tieren. Durch abwechselndes Trockenen und Befeuchten bewegen sich die Fr\u00fcchte au\u00dferdem langsam fort und k\u00f6nnen sich so in die Bodenvegetation oder die Erde hineinbohren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/clematis_cirrhosa_fruit-2.jpg\" alt=\"Rankende Waldrebe, Clematis cirrhosa\" border=\"0\"><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-hahnenfussartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/hahnenfuss\/\">Hahnenfu\u00df und Scharbockskraut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/mohngewaechse\/\">Mohngew\u00e4chse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Acker-Schwarzk\u00fcmmel\">Wikipedia: Acker-Schwarzk\u00fcmmel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse sind eine gro\u00dfe Familie, die viele artenreiche Gattungen umfasst (62 Gattungen und etwa 2500 Arten). Sie sind weltweit verbreitet mit Verbreitungsschwerpunkt im gem\u00e4\u00dfigten Eurasien. Die Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse geh\u00f6ren zu den urt\u00fcmlicheren Pflanzen; sie bilden eine einzelnstehende Ordnung (Ranunculales) innerhalb der Eudikotyledonen. Viele Arten der Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse besitzen besondere Honigbl\u00e4tter in den Bl\u00fcten, die manchmal wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":64071,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[1719,1721,1720,1717,1715,732,729,1714,865,1716,730,1562,1718],"class_list":["post-3952","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-adonis","tag-adonisroeschen","tag-anemone","tag-clematis","tag-delphinium","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-hahnenfussgewaechse","tag-naxos","tag-nigella","tag-pflanzen-von-naxos","tag-ranunculaceae","tag-schwarzkuemmel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3952"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3952\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75804,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3952\/revisions\/75804"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media\/64071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}