{"id":326,"date":"2009-10-27T22:31:36","date_gmt":"2009-10-27T20:31:36","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=326"},"modified":"2024-09-14T13:18:53","modified_gmt":"2024-09-14T10:18:53","slug":"naxos-kykladenkultur-volk-und-sprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/naxos-kykladenkultur-volk-und-sprache\/","title":{"rendered":"Volk und Sprache der Kykladenkultur"},"content":{"rendered":"<p><big>W<\/big>ir wissen nicht genau, was f\u00fcr ein Volk in der Fr\u00fchen Bronzezeit auf den Kykladen wohnte. Es gibt keine direkten schriftlichen Zeugnisse aus der Zeit der Kykladenkultur; die ersten Schriften in Griechenland, die minoische Linear A- und die mykenische Linear B-Schrift, tauchen erst um 2.000 bzw. 1.400 v. Chr. auf (nachdem die Sumerer schon ab 3.300 v. Chr. die Keilschrift entwickelt hatten). Sicher ist, dass die ersten griechischen Volksst\u00e4mme auf dem griechischen Festland um etwa 2.000 v. Chr. auftauchten und erst ab etwa 1.500 v. Chr. (mit dem Beginn der mykenischen Epoche) auf die Inseln vordrangen; davor war das Gebiet von Volksgruppen besiedelt, die diverse andere Sprachen benutzten.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie antiken Geschichtsschreiber berichten, dass auf den Inseln und auch dem griechischen und kleinasiatischen Festland vor der Einwanderung der Griechen \u201cpelasgische\u201d Volksst\u00e4mme wohnten, was als Sammelbezeichnung f\u00fcr eine ganze Reihe vorgriechischer V\u00f6lker aufgefasst wird (das Wort ist vielleicht verwandet mit <em>p\u00e9lagos<\/em>, dem griechischen Wort f\u00fcr Meer, gleiche Wortfamilie wie \u201cflach\u201d). Diese fr\u00fchen Kykladenbewohner werden oft Leleker oder Leleger genannt, was ebenso wie das Wort &#8220;Barbaren&#8221; wohl eine Lautmalerei des unverst\u00e4ndlichen &#8220;Brabbelns&#8221; oder &#8220;Lallens&#8221; sein soll. Weitere V\u00f6lker, die in der \u00c4g\u00e4isregion wohnten, sind die Hethiter, die Luwier, die Lydier, die Tyrrhenen usw. \u00dcber die genaue Verwandtschaft und Ausbreitung dieser verschiedenen V\u00f6lker herrscht jedoch noch Unklarheit.<\/p>\n<h3>Mesopotamien: Ursprung aus dem Osten<\/h3>\n<p><big>A<\/big>ls Wiege unserer europ\u00e4ischen Kultur gilt Mesopotamien, wo sich schon um etwa 10.000 v. Chr. eine vergleichsweise fortschrittliche steinzeitliche Kultur mit Ackerbau und Domestikation der Haustiere entwickelte. Dort begann auch die Kultivierung von Weizen, Gerste, Linsen, Erbsen und anderen Nutzpflanzen wie Wein, Mandeln, Feigen usw. Eine wichtige Revolution des t\u00e4glichen Lebens wurde durch die Domestizierung der Ziege, des Schafs, des Schweins und (um 6.500 v. Chr.) des Rindes in Gang gesetzt. Ab etwa 3.300 v. Chr. wurde Bronze hergestellt und verarbeitet &#8211; der Beginn der Bronzezeit.<\/p>\n<p><big>E<\/big>s gibt zahlreiche \u00c4hnlichkeiten und \u00dcbereinstimmungen zwischen der jungsteinzeitlichen Kultur Mesopotamiens und den Kulturen des \u00f6stlichen Mittelmeergebietes, die einen Kontakt sowie eine Befruchtung der griechischen und anderer Kulturen aus dem Osten belegen. So breiteten sich die verschiedenen Kulturpflanzen und Haustiere, aber auch zahlreiche Errungenschaften im Bereich von Handwerk und Technik sowie Aspekte der Religion von Mesopotamien ausgehend allm\u00e4hlich \u00fcber den Nahen Osten, Anatolien und Kleinasien aus, und erreichten \u00c4gypten, Zypern und Kreta. Von Kleinasien aus drangen sie vergleichsweise sehr fr\u00fch auch in die \u00c4g\u00e4is vor, dann auf das griechische Festland und weiter nach Norden. Die fr\u00fche Kultur des \u00c4g\u00e4israumes weist allerdings trotz dieser offensichtlichen Befruchtung aus dem Orient viele Eigenst\u00e4ndigkeiten auf, die die Abgrenzung als eigenst\u00e4ndige Kultur rechtfertigen.<\/p>\n<p><big>A<\/big>us der \u00c4g\u00e4is wurde die bronzezeitliche Kultur durch die Kykladenmenschen und die Minoer auch in das westliche Mittelmeergebiet gebracht, wo sie die lokalen Steinzeitkulturen befruchtete. Hier verbreitete sich die Kenntnis der <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur-metallverarbeitung\/\">Metallverarbeitung<\/a> und damit die bronzezeitliche Kulturstufe nun nach und nach entlang der westeurop\u00e4ischen K\u00fcste nach Norden &#8211; gleichzeitig drang sie auch vom Balkanraum aus nach Mittel- und Nordeuropa vor, wo die Bronzezeit gut 1000 Jahre sp\u00e4ter einsetzte als in der \u00c4g\u00e4is.<\/p>\n<h3>Die spezielle Entwicklung in der \u00c4g\u00e4is<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Entwicklung der \u00c4g\u00e4isregion nahm schon von der Fr\u00fchen Bronzezeit an einen besonderen Verlauf, der sich deutlich von dem der benachbarten Regionen unterschied. Im Orient und in \u00c4gypten mit den endlosen W\u00fcsten und gewaltigen Fl\u00fcssen war das Schicksal der Menschen vor allem davon abh\u00e4ngig, ob ausreichend Regen fiel, und der Mensch war dem Willen der Naturgewalten schutz- und hilflos ausgeliefert, wurde aber auch immer wieder mit einem \u00fcberquellenden Reichtum und \u00fcppiger Fruchtbarkeit beschenkt. Insbesondere in \u00c4gypten entwickelte sich vermutlich in Analogie zu dieser \u00fcberm\u00e4chtigen Naturgewalt ein Staatswesen mit einem allm\u00e4chtigen Gottk\u00f6nig, in dem  dem einzelnen Individuum wenig Bedeutung zugemessen wurde und der Mensch sich dem Willen der fernen, ja unerreichbaren G\u00f6tter ohne eine M\u00f6glichkeit der Beeinflussung zu unterwerfen hatte.<br \/>\n<big>I<\/big>m Gegensatz dazu gestaltete sich das Schicksal der Menschen in der kleinr\u00e4umigen, freundlicheren, \u00fcberschaubaren, verstreut besiedelten \u00c4g\u00e4is viel pers\u00f6nlicher und individueller. Das Gewicht in der Gesellschaft lag hier auf dem Individuum; auch die G\u00f6tter wurden menschlich gestaltet. Die Umwelt war variabler und forderte dem Menschen immer neue, andersartige Anstrengungen ab. Insbesondere f\u00fcr die auf den Inseln lebenswichtige Schifffahrt musste der Mensch danach streben, seine Umwelt zu verstehen und die nat\u00fcrlichen Erscheinungen wie das Wetter und die Bewegungen der Sterne und Planeten zu durchschauen. Der Handel brachte die Menschen der vergleichsweise kleinen Gemeinschaften in Kontakt mit einer Vielzahl anderer Kulturen, wodurch die eigene Sichtweise der Welt relativiert wurde. Der Mensch wandte sich der Welt in einem rationalen, analysierenden, gestaltenden Prozess zu. Nur vor diesem Hintergrund sind die gro\u00dfartigen Leistungen der antiken Griechen auf den Gebieten der Wissenschaft, der Technologie und der Philosophie zu verstehen, die die Grundlage f\u00fcr unsere heutige moderne Welt lieferten.<\/p>\n<h3>Die Thraker auf Naxos<\/h3>\n<p><big>A<\/big>u\u00dfer mit Kleinasien und dem \u00f6stlichen Mittelmeergebiet stand die Kykladenkultur in enger Beziehung mit nord\u00e4g\u00e4ischen und aus dem Balkanraum stammenden V\u00f6lkern. Nach den allerersten, steinzeitlichen bis fr\u00fchbronzezeitlichen Siedlern, die vermutlich urspr\u00fcnglich aus dem \u00f6stlichsten Mittelmeergebiet und dem Orient stammten (s.o.), scheinen w\u00e4hrend der Fr\u00fchen Bronzezeit Thraker aus Nordgriechenland auf die Kykladen gekommen zu sein. Die antiken griechischen Geschichtsschreiber berichten, dass Naxos von Karern besiedelt worden sei, einem thrakischen Stamm, der sich nach Kleinasien ausbreitete.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Thraker in Rum\u00e4nien und Bulgarien (sowie eventuell im Gebiet des um 6.500 v. Chr. durch einen Einbruch des Mittelmeeres \u00fcberschwemmten Schwarzen Meeres) besa\u00dfen schon fr\u00fch eine vergleichsweise sehr hoch entwickelte jungsteinzeitliche Kultur mit St\u00e4dten von bis \u00fcber 10.000 Einwohnern(!). \u00c4hnlichkeiten mit der Kykladenkultur finden sich beispielsweise in der T\u00f6pferei (in beiden Kulturen h\u00e4ufig mit spiralf\u00f6rmigen Mustern), in den Nutztieren und Nutzpflanzen sowie darin, dass weibliche Idolfiguren angefertigt wurden. Die thrakischen Bewohner des Ostbalkans entwickelten schon im 4. Jahrtausend vor Christus eine bemerkenswerte Metallverh\u00fcttung; aus dieser Zeit stammen auch die \u00e4ltesten, \u00fcberaus beeindruckenden Goldsch\u00e4tze dieser Region (z.B. der Schatz von Varna).<\/p>\n<h3>\u00dcberlieferungen \u00fcber die Karer und verwandte St\u00e4mme<\/h3>\n<p><big>E<\/big>nge Beziehungen zwischen den Kykladenbewohnern und der nord\u00f6stlichen \u00c4g\u00e4is bestanden insbesondere in der mittleren und sp\u00e4ten Phase der Kykladenkultur und in den sp\u00e4teren Epochen der Bronzezeit (minoische und mykenische Epoche). Karer und Pelasger sollen im Trojanischen Krieg (der vermutlich auf Ereignissen beruht, die um 1.200 v. Chr. stattfanden) auf der Seite der Trojaner gek\u00e4mpft haben. Die antiken Geschichtsschreiber berichten, dass die Karer hervorragende Seefahrer gewesen seien und die gesamte \u00c4g\u00e4is befuhren, bis K\u00f6nig Minos sie schlie\u00dflich unterwarf, wie ja auch tats\u00e4chlich die Kykladenkultur von der minoischen abgel\u00f6st wurde, als um 2.000 v. Chr. Kreta die Vorherrschaft \u00fcber die \u00c4g\u00e4is errang. Sp\u00e4ter siedelten sich die Karer in einem Landstrich in Kleinasien (Karien) an. Im 7. Jahrhundert v. Chr. sollen sie nach \u00c4gypten ausgewandert sein, einer der zahlreichen Hinweise auf die Beziehungen der \u00e4g\u00e4ischen V\u00f6lker mit \u00c4gypten. Auch andere \u00c4g\u00e4is-V\u00f6lker haben gr\u00f6\u00dfere Wanderungen unternommen, beispielsweise die Tyrrhenen, die der Sage nach in der N\u00e4he von Naxos <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-dionysos\/\">Dionysos<\/a> als jungen Gott mit einem Schiff entf\u00fchrten und vermutlich sp\u00e4ter nach Unteritalien auswanderten und dort den Volksstamm der Etrusker bildeten.<\/p>\n<h3>Die \u00e4g\u00e4ischen Sprachen<\/h3>\n<p><big>\u00dc<\/big>ber die Sprache, die die vorgriechischen Bewohner der \u00c4g\u00e4is gesprochen haben, ist nicht viel bekannt. Manche vorgriechischen Sprachen werden als nicht-indoeurop\u00e4ische Sprachen eingestuft. Thrakisch ist jedoch sicher indoeurop\u00e4isch; auch Karisch soll eine indoeurop\u00e4ische Sprache gewesen sein. Aus den vorgriechischen Sprachen haben sich eine ganze Reihe von W\u00f6rtern bis heute erhalten, insbesondere Ortsbezeichnungen (was \u00fcbrigens eine kontinuierliche Besiedlung und lokale \u00dcberlieferung \u00fcber immerhin etwa 5.000 Jahre nachweist). Charakteristisch f\u00fcr die vorgriechischen W\u00f6rter sind die Buchstabenkombinationen -ss- (z.B. th\u00e1lassa (Meer), kypar\u00edssi (Zypresse), Parnassos&#8230;), -tt- (z.B. Lykabettos), -nth- (z.B. Korinth), -ns- (z.B. Tiryns).<\/p>\n<h3>Symbole der indoeurop\u00e4ischen Ackerbaukultur<\/h3>\n<p><big>W<\/big>ie ein roter Faden ziehen sich bestimmte Charakteristika und Symbole der uralten Ackerbau-Kultur durch die europ\u00e4ische Geschichte. Die Menschen verehrten zun\u00e4chst eine Mutter-Erde-Gottheit als \u201cGeb\u00e4rerin\u201d der Welt und Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin, die sie in steinernen oder t\u00f6nernen Idolen abbildeten. Sp\u00e4ter wurde diese in ihrer Rolle als Haupt-Gottheit von einem m\u00e4nnlichen Gott abgel\u00f6st. Dieser fand sein ausdrucksst\u00e4rkstes Symbol im m\u00e4nnlichen, von Kraft und Leben strotzenden Stier (so schon in Mesopotamien, aber auch in Kreta und sp\u00e4ter beispielsweise in Spanien). Weitere vielbenutzte Symbole des m\u00e4nnlichen Hauptgottes, der auch als Wettermacher verehrt wurde, waren der Blitz (z.B. Zeus), die (minoische Doppel-)Axt und der Hammer (thrakisches Symbol, Thor,\u2026). Ein beliebtes Sinnbild war auch die Eichel als Phallus-Symbol und Symbol der Lebenskraft, ebenso wie auch das Ei. Von Anfang an verliehen die Menschen auch der Weinrebe eine besondere Bedeutung.<\/p>\n<h3>Die Spirale<\/h3>\n<p><big>E<\/big>ines der wichtigsten Symbole der Kykladenkultur, aber auch vieler anderer fr\u00fcher Kulturen, so der thrakischen und der keltischen, war die Spirale, die sehr h\u00e4ufig f\u00fcr Verzierungen verwendet wurde. Die Spirale symbolisiert den Lauf der Sonne und der Sterne, den Gang der Zeit, das sich entfaltende Universum. Die einfache, anwachsende Spirale steht f\u00fcr das Leben, das sich entwickelt und w\u00e4chst, f\u00fcr das Leben das lernt (im Gegensatz zum gleichbleibenden Kreis). Die Doppelspirale stand in der Kykladenkultur f\u00fcr das Gr\u00f6\u00dfer- und Kleinerwerden der Tages- bzw. Nachtl\u00e4nge im Laufe des Jahres. Sie versinnbildlicht dadurch gleichzeitig den Lauf der Jahreszeiten, die allj\u00e4hrliche, dionysische Wiederkehr des Fr\u00fchlings, die Wiedergeburt. Sie ist das Symbol der Energie, der Schwingung, der unendlichen Bewegung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_apiranthos_clay_pan-1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" width=\"900\"><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur-siedlungen\/\">Siedlungen der Kykladenkultur<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur\/\">zur\u00fcck zur Kykladenkultur<\/a><\/p>\n<p>Zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pelasger\">Wikipedia: Pelasger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pelasgians\">Wikipedia: Pelasgians (engl.)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pelasgian_creation_myth\">Wikipedia: Pelasgian creation myth<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karer\">Wikipedia: Karer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thraker\">Wikipedia: Thraker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Etrusker\">Wikipedia: Etrusker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Cucuteni-Trypillian_culture\">Wikipedia: Cucuteni-Trypillian-Kultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.europa-zentrum-wuerzburg.de\/unterseiten\/Band11-aartun.pdf\">Kjell Aartun: \u00dcber die minoische Hochkultur Altkretas und ihre Expansion in Nordeuropa<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>verwendete Literatur: Kjell Aartun, \u00dcber die minoische Hochkultur Altkretas und ihre Expansion in Nordeuropa, in: \u00c4g\u00e4is und Europa, Philhellenische Studien Bd. 1, Herausgeber: Evangelos Konstantinou, Peter Lang Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2005<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wissen nicht genau, was f\u00fcr ein Volk in der Fr\u00fchen Bronzezeit auf den Kykladen wohnte. 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