{"id":2724,"date":"2011-04-10T00:15:58","date_gmt":"2011-04-09T21:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=2724"},"modified":"2025-01-30T17:04:52","modified_gmt":"2025-01-30T15:04:52","slug":"milchsterne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/milchsterne\/","title":{"rendered":"Milchsterne und Blausterne, Ornithogalum und Scilla"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Gattungen Milchstern <em>(Ornithogalum)<\/em> und Blaustern <em>(Scilla)<\/em> stehen wie die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/traubenhyazinthen\/\">Traubenhyazinthen<\/a> und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/meerzwiebel\/\">Meerzwiebel<\/a> in der ehemaligen Familie der <em>Hyacinthaceae<\/em>, die heute als Unterfamilie <em>Scilloideae<\/em> zu den Spargelgew\u00e4chsen <em>(Asparagaceae)<\/em> gerechnet wird. Die <em>Scilloideae<\/em> kommen mit etwa 70 Gattungen und 1000 Arten in der Alten Welt vor (nur eine Gattung in S\u00fcdamerika) mit Schwerpunkt in der afrikanischen Kapregion und im Mittelmeerraum. Es handelt sich fast in allen F\u00e4llen um Zwiebelpflanzen mit einfachen, parallelnervigen, meist in einer bodenst\u00e4ndigen Rosette angeordneten Bl\u00e4ttern und dreiteiligen Bl\u00fcten mit insgesamt sechs gleichgestalteten Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4ttern, meist sechs Staubbl\u00e4ttern und einem oberst\u00e4ndigen Fruchtknoten.<\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen sieben Milchstern- und zwei Blaustern-Arten vor. \u00c4hnlich wie die Milchsterne sehen die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/gelbsterne\/\">Gelbsterne <em>(Gagea)<\/em><\/a> aus, die zu den Liliengew\u00e4chsen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Milchstern, <em>Ornithogalum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Blaustern, <em>Scilla<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-einkeimblaettrige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Milchstern, <em>Ornithogalum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Milchsterne sind eine gro\u00dfe Gattung mit etwa 300 Arten. Die meisten bei uns vorkommenden Arten sind im Mittelmeergebiet und Kleinasien verbreitet.<\/p>\n<h6>Armenischer Milchstern, <em>Ornithogalum armeniacum<\/em>, Baker<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Armenische Milchstern ist auf Naxos nur stellenweise h\u00e4ufig. Er w\u00e4chst an eher trockenen Standorten, z.B. in Phrygana und Heide im Inselinnern. Er bl\u00fcht im Mai. Diese Art ist auf den Balkan und Kleinasien beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_armeniacum-1.jpg\" alt=\"Ornithogalum armeniacum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zur Bl\u00fctezeit sind die sehr schmalen Bl\u00e4tter meist schon verwelkt. Die Fruchtstiele stehen mehr oder weniger aufrecht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_armeniacum_detail-1.jpg\" alt=\"Ornithogalum armeniacum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die sehr schmalen, langen Bl\u00e4tter. Die Bl\u00e4tter sind ebenso wie der untere Teil des St\u00e4ngels abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_armeniacum-2.jpg\" alt=\"Ornithogalum armeniacum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten stehen in einer Doldentraube, bei der die \u00e4u\u00dferen Bl\u00fctenstiele l\u00e4nger sind als die inneren.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ornithogalum dictaeum ssp. naxense<\/em>, Landstr\u00f6m<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Milchstern <em>Ornithogalum dictaeum<\/em> kommt nur in den Dikti-Bergen auf Kreta und auf Naxos vor. Die naxiotische Unterart ist vor allem in den Bergen an feuchten und schattigen Standorten verbreitet und ist stellenweise sehr h\u00e4ufig; sie ist vielleicht als eigene, auf Naxos endemische Art anzusehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_dictaeum_naxense-2.jpg\" alt=\"Ornithogalum dictaeum ssp. naxense\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ornithogalum dictaeum ssp. naxense<\/em> besitzt einen langen Bl\u00fctenst\u00e4ngel, der sich erst in einer gewissen H\u00f6he verzweigt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_dictaeum_naxense-3.jpg\" alt=\"Ornithogalum dictaeum ssp. naxense\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_dictaeum_naxense-4.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ornithogalum dictaeum ssp. naxense\"><br \/>\n<small>Charakteristisch sind die sehr langen Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6>Berg-Milchstern, <em>Ornithogalum montanum<\/em>, Cirillo<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Berg-Milchstern ist in Phrygana und Garrigue vor allem in die niederen Lagen an trockenen Standorten h\u00e4ufig. Er ist im ganzen Mittelmeergebiet und in S\u00fcdwestasien verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_montanum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Berg-Milchstern, Ornithogalum montanum\"><br \/>\n<small>Der Berg-Milchstern ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig; er kommt vor allem in den niedrigeren Lagen und an trockeneren Standorten vor und bl\u00fcht im Fr\u00fchjahr.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_montanum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Berg-Milchstern, Ornithogalum montanum\"><br \/>\n<small>Wie bei vielen Arten sind die \u00e4u\u00dferen Bl\u00fctenstiele im Bl\u00fctenstand l\u00e4nger sind als die inneren, so dass alle Bl\u00fcten ungef\u00e4hr auf einer H\u00f6he stehen. Der Berg-Milchstern besitzt breite, flache, kahle Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_montanum-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Berg-Milchstern, Ornithogalum montanum\"><br \/>\n<small>Von au\u00dfen tragen die Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter wie bei den meisten Arten einen breiten gr\u00fcnen Streifen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_montanum-4.jpg\" alt=\"Berg-Milchstern, Ornithogalum montanum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die ungew\u00f6hnlichen, in ihrem unteren Teil sehr breiten Staubbl\u00e4tter der Milchsterne.<\/small><\/p>\n<h6>Narbonne-Milchstern, <em>Ornithogalum narbonense<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Narbonne-Milchstern ist auf Naxos nur verstreut anzutreffen. Er ist an seinem aufrechten, langgestreckten Bl\u00fctenstand zu erkennen. Er bl\u00fcht erst gegen Ende des Fr\u00fchjahrs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_narbonense-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Narbonne-Milchstern, Ornithogalum narbonense\"><br \/>\n<small>Der Narbonne-Milchstern besitzt einen aufrechten, l\u00e4nglichen Bl\u00fctenstand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_narbonense-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Narbonne-Milchstern, Ornithogalum narbonense\"><br \/>\n<small>Die Mitte des Bl\u00fctenstands mit den Knospen ragt deutlich nach oben heraus.<\/small><\/p>\n<h6>Nickender Milchstern, <em>Ornithogalum nutans<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ieser sch\u00f6ne Milchstern mit seinen gro\u00dfen Bl\u00fcten w\u00e4chst hier und da an schattigen Stellen in der Traga\u00eda, bei Damari\u00f3nas und in der Bergregion, meist unter gro\u00dfen B\u00e4umen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_nutans-2.jpg\" alt=\"Nickender Milchstern, Ornithogalum nutans\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Nickende Milchstern bildet ebenfalls einen hohen, langgestrecken Bl\u00fctenstand, der aus eher locker stehenden Bl\u00fcten besteht. Der Bl\u00fctenstand wird 30 bis 60 cm hoch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_nutans-1.jpg\" alt=\"Nickender Milchstern, Ornithogalum nutans\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Nickende Milchstern ist daran zu erkennen, dass die Staubbl\u00e4tter zu einer schmalen R\u00f6hre verwachsen sind. Die Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter werden bis zu 3 cm lang und sind wei\u00df mit einem gr\u00fcnlichen Streifen auf dem R\u00fccken. Die verbl\u00fchten Bl\u00fcten h\u00e4ngen nach unten, wovon diese Art ihren Namen erhalten hat.<\/small><\/p>\n<h6>Pannonischer Milchstern, <em>Ornithogalum pannonicum<\/em>, Chaix ex Vill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Pannonische Milchstern kommt verstreut im Zentrum der Insel und in der Bergregion vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_pannonicum-2.jpg\" alt=\"Pannonischer Milchstern, Ornithogalum pannonicum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Pannonische Milchstern ist dem Armenischen Milchstern \u00e4hnlich. Zur Bl\u00fctezeit sind auch bei dieser Art die Bl\u00e4tter meist schon verwelkt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_pannonicum-1.jpg\" alt=\"Pannonischer Milchstern, Ornithogalum pannonicum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man noch eines der etwa 3 mm breiten Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_pannonicum_leaves-1.jpg\" alt=\"Pannonischer Milchstern, Ornithogalum pannonicum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Art ist daran zu erkennen, dass die Bl\u00e4tter am Rand kurze, dicht stehende Borsten tragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_pannonicum_flower-1.jpg\" alt=\"Pannonischer Milchstern, Ornithogalum pannonicum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Narbe der Bl\u00fcten ist etwa ebenso lang wie der Fruchtknoten. Nach dem Verbl\u00fchen klappen die Bl\u00fctenbl\u00e4tter l\u00e4ngs zusammen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_pannonicum_detail-1.jpg\" alt=\"Pannonischer Milchstern, Ornithogalum pannonicum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Tragbl\u00e4tter der Bl\u00fcten sind l\u00e4nger als die Bl\u00fctenstiele. Die Frucht ist nur sehr flach eingekerbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_pannonicum_fruit-1.jpg\" alt=\"Pannonischer Milchstern, Ornithogalum pannonicum\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Blaustern, <em>Scilla<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Scilla<\/em> umfasst je nach Auffassung etwa 50 bis 90 Arten.<\/p>\n<h6>Herbst-Blaustern, <em>Scilla autumnalis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Herbst-Blaustern bl\u00fcht im sp\u00e4ten Herbst oder fr\u00fchen Winter nach den ersten Regenf\u00e4llen. Er ist in der Phrygana und an felsigen Standorten h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_autumnalis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Herbst-Blaustern, Scilla autumnalis\"><br \/>\n<small>Der Herbst-Blaustern ist eine kleine Pflanze mit einem dichten Bl\u00fctenstand mit sehr kleinen, sternf\u00f6rmigen, blaulila Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_autumnalis-1.jpg\" alt=\"Herbst-Blaustern, Scilla autumnalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei uns ist der Herbst-Blaustern recht h\u00e4ufig. Er bl\u00fcht im Oktober bzw November, gleichzeitig mit den Herbstzeitlosen, der kleinen Narzisse und den Krokussen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_autumnalis-3.jpg\" alt=\"Herbst-Blaustern, Scilla autumnalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die fruchtenden Bl\u00fctenst\u00e4nde wachsen deutlich in die L\u00e4nge. Die Frucht ist eine kleine runde Kapselfrucht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_autumnalis_fruit-1.jpg\" alt=\"Herbst-Blaustern, Scilla autumnalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kapselfr\u00fcchte \u00f6ffnen sich, so dass die Samen herausfallen. Danach sieht der Fruchtstand so aus.<\/small><\/p>\n<h6>Zweibl\u00e4ttriger Blaustern, <em>Scilla bifolia<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Zweibl\u00e4ttrige Blaustern ist auf Naxos viel seltener als der Herbst-Blaustern. Er w\u00e4chst an schattigen Stellen unter B\u00e4umen und kommt bei Komiak\u00ed, S\u00edfones, Mon\u00ed, Ap\u00edranthos und Danak\u00f3s vor. Er bl\u00fcht im Fr\u00fchling.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_bifolia-1.jpg\" alt=\"Zweibl\u00e4ttriger Blaustern, Scilla bifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Zweibl\u00e4ttrige Blaustern ist auf Naxos sehr selten; hier ein kleiner Bestand unter Flaumeichen s\u00fcdlich von Ap\u00edranthos.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_bifolia-2.jpg\" alt=\"Zweibl\u00e4ttriger Blaustern, Scilla bifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Zweibl\u00e4ttrige Blaustern hat oft drei Bl\u00e4tter. Die Bl\u00fcten sind deutlich gr\u00f6\u00dfer als die des Herbst-Blausterns. Sie stehen zu viert bis sechst in einer lockeren Traube.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_bifolia_flower-1.jpg\" alt=\"Zweibl\u00e4ttriger Blaustern, Scilla bifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind g\u00e4nzlich hellblau gef\u00e4rbt; die Bl\u00fctenh\u00fcllbl\u00e4tter sind schmal und \u00f6ffnen sich weit zu einem keinen Stern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_bifolia_fruit-1.jpg\" alt=\"Zweibl\u00e4ttriger Blaustern, Scilla bifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Frucht ist eine kugelige Kapselfrucht; die Samen besitzen ein Elaiosom und werden von Ameisen verbreitet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_bifolia-3.jpg\" alt=\"Zweibl\u00e4ttriger Blaustern, Scilla bifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und hier noch einmal, weil er so h\u00fcbsch ist&#8230;<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-einkeimblaettrige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/meerzwiebel\/\">Meerzwiebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/traubenhyazinthen\/\">Traubenhyazinthen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/gelbsterne\/\">Gelbsterne<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gattungen Milchstern (Ornithogalum) und Blaustern (Scilla) stehen wie die Traubenhyazinthen und die Meerzwiebel in der ehemaligen Familie der Hyacinthaceae, die heute als Unterfamilie Scilloideae zu den Spargelgew\u00e4chsen (Asparagaceae) gerechnet wird. 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