{"id":257,"date":"2009-08-09T10:51:37","date_gmt":"2009-08-09T07:51:37","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=257"},"modified":"2026-03-31T19:44:41","modified_gmt":"2026-03-31T16:44:41","slug":"schleimfische-und-grundeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/schleimfische-und-grundeln\/","title":{"rendered":"Schleimfische und Grundeln"},"content":{"rendered":"<h3>Schleimfische<\/h3>\n<p><a href=\"#0\">(Hier geht es direkt zu den Grundeln)<\/a><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie kleinen Schleimfische sind Bewohner des Felslitorals. Sie leben zwischen dem Algenbewuchs oder in kleinen Spalten und H\u00f6hlungen der Felsen. Sie besitzen keine Schwimmblase und entfernen sich nicht vom Untergrund, auf dem sie meist sogar sitzen, wobei sie sich auf ihre kr\u00e4ftig ausgebildeten Brustflossen st\u00fctzen. Sie kommen nah an der K\u00fcste vor und sitzen nicht selten an kurzzeitig trockenfallenden Pl\u00e4tzen; eine Schleimschicht sch\u00fctzt die Haut vorm Austrocknen (sie besitzen keine Schuppen). Schleimfische sind sehr ortstreu, haben ein gutes Ortsged\u00e4chtnis und verteidigen ihr Revier.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-2.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\"><br \/>\n<small>Oft sitzen die Schleimfische (hier der Amphibische Schleimfisch) genau an der Wasserlinie, so dass sie zeitweise auf dem Trockenen sitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/infralitoral-2.jpg\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Typischer Biotop der Schleimfische: Schleimfische bevorzugen eine abwechslungsreiche Umgebung mit krustigen Kalkalgen und Algen anderer Arten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/blennius_camouflage-1.jpg\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Schleimfische sind gut getarnt.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Schleimfische haben einen l\u00e4nglichen, meist nur bis etwa 10 cm langen K\u00f6rper, den sie beim Schwimmen schl\u00e4ngeln, mit einem relativ gro\u00dfen Kopf mit fast senkrechtem Profil. Die R\u00fcckenflosse reicht vom Kopf bis zum Schwanzansatz mit einer Kerbung etwa auf der H\u00e4lfte. Sie besitzen gro\u00dfe Brustflossen, die sie oft abspreizen; die fadenf\u00f6rmigen Bauchflossen sitzen sehr weit vorn, vor dem Ansatz der Brustflossen. An den Augen, an der Nase und auf der Stirn sitzen oft charakteristisch geformte, tentakel- oder geweihartige Ausw\u00fcchse. Die F\u00e4rbung der Schleimfische kann je nach Untergrund und Stimmung leicht variieren; die meisten Arten sind durch br\u00e4unliche F\u00e4rbung mit Streifen und Flecken gut getarnt. Schleimfische sind Allesfresser, die sowohl Algen abweiden, als auch kleine Invertebraten erbeuten, die zwischen den Algen leben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/aidablennius_sphynx-2.jpg\" alt=\"Sphinx-Schleimfisch, Aidablennius sphynx\"><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei windstillem Wetter kann der aufmerksame Beobachter \u00fcberall an der Felsk\u00fcste kleine Schleimfische entdecken. Bei St\u00f6rung ziehen sich die Fische schnell in ihre Schlupfwinkel zur\u00fcck. Oft sieht man nur den Kopf, der aus einem Loch herausschaut. Besonders gern bewohnen die Schleimfische Bohrmuschel-L\u00f6cher. Bei und kommen zahlreiche Arten vor, die man mit ein bisschen Geduld und Geschick an den K\u00fcstenfelsen mit einem Kescher fangen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/aidablennius_sphynx-3.jpg\" alt=\"Sphinx-Schleimfisch, Aidablennius sphynx\"><br \/>\n<small>Bei St\u00f6rung ziehen sich die Schleimfische in kleine Schlupfl\u00f6cher zur\u00fcck, in die sie sich r\u00fcckw\u00e4rts mit dem Schwanz voran einf\u00e4deln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/aidablennius_sphynx-4.jpg\" alt=\"Sphinx-Schleimfisch, Aidablennius sphynx\"><br \/>\n<small>Oft schaut nur der Kopf heraus.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bestimmung der Arten ist nicht einfach, da manche Merkmale wie zum Beispiel die Augententakel wegen der geringen Gr\u00f6\u00dfe nur schwer zu sehen sind.<br \/>\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Schleimfisch-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fische\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Schleimfisch-Arten springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Sphinx-Schleimfisch, <em>Aidablennius sphynx<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Geh\u00f6rnter Schleimfisch, <em>Parablennius incognitus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Hirsch-Schleimfisch, <em>Parablennius zvonimiri<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Blutstriemen-Schleimfisch, <em>Parablennius sanguinolentus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Geweihschleimfisch, <em>Parablennius gattorugine<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Amphibischer Schleimfisch, <em>Coryphoblennius galerita<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Gelbwangen-Schleimfisch, <em>Microlipophrys canevae<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Hauben-Schleimfisch, <em>Clinitrachus argentatus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Spitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion tripteronotum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Zwergspitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion melanurus<\/em><\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\">Sphinx-Schleimfisch, <em>Aidablennius sphynx<\/em>, Valenciennes<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Sphinx-Schleimfisch besitzt einfache Ausw\u00fcchse \u00fcber den Augen (&#8220;Tentakel&#8221;), die etwas l\u00e4nger sind als der Augendurchmesser. Hinter den Augen sitzt ein bl\u00e4ulicher, rot ges\u00e4umter Fleck. Der Fisch ist von gelblichbrauner Farbe mit dunkleren Querstreifen, die sich senkrecht \u00fcber die ganze K\u00f6rperseite ziehen; dunkle und helle Streifen sind durch feine wei\u00dfe Linien getrennt. Im Gesicht, auf den Wangen und auf dem Brustflossen-Ansatz tr\u00e4gt der Fisch leuchtend wei\u00dfe Striche und P\u00fcnktchen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Sphinx-Schleimfisch wird bis zu 8 cm gro\u00df. Er ist bei uns der h\u00e4ufigste Schleimfisch. Die M\u00e4nnchen im Brutkleid mit sehr intensiver F\u00e4rbung sehen sehr h\u00fcbsch aus. Die Weibchen legen den Laich in leeren Bohrmuschell\u00f6chern ab, wo er von den M\u00e4nnchen bewacht wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/aidablennius_sphynx-1.jpg\" alt=\"Sphinx-Schleimfisch, Aidablennius sphynx\"><br \/>\n<small>Sphinx-Schleimfische haben eine sehr &#8220;elegante&#8221; F\u00e4rbung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/aidablennius_sphynx-5.jpg\" alt=\"Sphinx-Schleimfisch, Aidablennius sphynx\"><br \/>\n<small>Sphinx-Schleimfisch in seinem Schlupfloch. Am besten ist die Art am blauen, r\u00f6tlich ums\u00e4umten Fleck auf der Wange zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/aidablennius_sphynx-6.jpg\" alt=\"Sphinx-Schleimfisch, Aidablennius sphynx\"><br \/>\n<small>M\u00e4nnchen im vollen Brutkleid; man beachte die lange, gestreifte, auf der H\u00e4lfte eingekerbte R\u00fcckenflosse.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Geh\u00f6rnter Schleimfisch, <em>Parablennius incognitus<\/em>, Bath<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Geh\u00f6rnte Schleimfisch besitzt lange, am Grund nach hinten verzweigte Tentakel \u00fcber den Augen und kleinere Tentakel an der Nase. Die F\u00e4rbung ist bei dieser Art sehr variabel. Unser Exemplar zeigt einen auff\u00e4lligen wei\u00dfen Fleck am Auge; der Kopf ist recht dunkel mit feinen hellblauen Strichen im unteren Bereich. Der R\u00fccken tr\u00e4gt eine nicht sehr deutliche hell-dunkle Musterung mit regelm\u00e4\u00dfigen, etwa quadratischen Flecken. Die Unterseite ist fein r\u00f6tlich gestrichelt. Geh\u00f6rnte Schleimfische sind bei uns ziemlich selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_incognitus-1.jpg\" alt=\"Geh\u00f6rnter Schleimfisch, Parablennius incognitus\"><br \/>\n<small>Der K\u00f6rper des Geh\u00f6rnten Schleimfisches hat eine gelblich-r\u00f6tliche F\u00e4rbung, der Kopf ist sehr dunkel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_incognitus-2.jpg\" alt=\"Geh\u00f6rnter Schleimfisch, Parablennius incognitus\"><br \/>\n<small>Charakteristisch sind die sehr langen, am Grund verzweigten Augententakel. Bei genauem Hinsehen kann man auch die kleinen, verzweigten Nasententakel erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Hirsch-Schleimfisch, <em>Parablennius zvonimiri<\/em>, Kolombatovic<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Hirsch-Schleimfisch ist dem Geh\u00f6rnten Schleimfisch sehr \u00e4hnlich. Wie dieser besitzt er weit oben sitzende, \u00fcber das Kopfprofil herausragende Augen. Die Augententakel sind deutlich k\u00fcrzer als bei der vorigen Art, die Nasententakel sitzen h\u00f6her und sind eher l\u00e4nger. Der untere Teil des Kopfes ist fein rot gestreift. Die F\u00e4rbung des Fisches ist r\u00f6tlich mit einer zarten Fleckung bzw Streifung. Charakteristisch sind die hellgelben Flecken am R\u00fccken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_zvonimiri-1.jpg\" alt=\"Hirsch-Schleimfisch, Parablennius zvonimiri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Hisch-Schleimfisch ist r\u00f6tlich gef\u00e4rbt mit einer feinen Streifung und hellgelben Flecken am R\u00fccken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_zvonimiri-2.jpg\" alt=\"Hirsch-Schleimfisch, Parablennius zvonimiri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Er besitzt kurze, verzweigte Augententakel und recht lange Nasententakel. Kinn und Wangen sind fein rot gestrichelt.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\">Blutstriemen-Schleimfisch, <em>Parablennius sanguinolentus<\/em>, Pallas<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Schleimfisch-Art wirkt wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe (bis 16 cm) und dem dicken Bauch auf den ersten Blick eher wie eine Grundel (davon zu unterscheiden aber an den nicht verwachsenen Bauchflossen). Sie ist zu erkennen an den sehr kleinen, geweihartig verzweigten Augententakeln und der gleichm\u00e4\u00dfig gro\u00dfen, nicht eingekerbten R\u00fcckenflosse mit einem dunklen Fleck am vorderen Ende. Der K\u00f6rper besitzt eine graue F\u00e4rbung mit wenig kontrastierenden, kleinen Flecken und Strichen; die Flossen sind r\u00f6tlich gestreift. Das Gesicht tr\u00e4gt an den Seiten eine senkrechte Streifung, vorn eine senkrechte Strichelung.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Blutstriemen-Schleimfisch zieht sich nicht in L\u00f6cher und Spalten zur\u00fcck und ist dementsprechend besonders scheu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_sanguinolentus-2.jpg\" alt=\"Blutstriemen-Schleimfisch, Parablennius sanguinolentus\"><br \/>\n<small>Der Blutstriemen-Schleimfisch ist besonders dick.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_sanguinolentus-3.jpg\" alt=\"Blutstriemen-Schleimfisch, Parablennius sanguinolentus\"><br \/>\n<small>Er ist zu erkennen an den r\u00f6tlich gestreiften Flossen und den winzigen, b\u00fcschelartig verzweigten Augententakeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_sanguinolentus-1.jpg\" alt=\"Blutstriemen-Schleimfisch, Parablennius sanguinolentus\"><br \/>\n<small>Diese Art ist so scheu und rastlos, dass sie schwer zu fotografieren ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_sanguinolentus-4.jpg\" alt=\"Blutstriemen-Schleimfisch, Parablennius sanguinolentus\"><br \/>\n<small>Hier sind die verzweigten Augententakel gut zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Geweihschleimfisch oder Gestreifter Schleimfisch, <em>Parablennius gattorugine<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Geweihschleimfisch ist sehr dunkel gef\u00e4rbt, teilweise fast schwarz (jedenfalls wenn man ihn f\u00e4ngt; in der freien Natur ist die F\u00e4rbung heller). Der fein marmorierte K\u00f6rper und die hohe R\u00fcckenflosse sind deutlich gestreift, wobei die Streifen zwischen Ober- und Unterseite des K\u00f6rpers schachbrettartig versetzt sind. Auf der Oberseite sind in einem l\u00e4ngsverlaufenden Streifen die dunklen Felder von einer auff\u00e4lligen wei\u00dfen Linie umrahmt. Das Auge ist unten manchmal wei\u00df gef\u00e4rbt. Charakteristisch sind die sehr gro\u00dfen, verzweigten Stirntentakel; der Fisch besitzt auch verzweigte Nasententakel, die jedoch wesentlich kleiner sind.<\/p>\n<p><big>W<\/big>ir haben diese Art bisher nur selten gesehen, was vermutlich daran liegt, dass sie vor allem in etwas tieferem Wasser vorkommt; au\u00dferdem soll sie d\u00e4mmerungsaktiv sein. Es handelt sich um den gr\u00f6\u00dften Schleimfisch, der bei uns vorkommt; er kann 30 cm L\u00e4nge erreichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_gattorugine-2.jpg\" alt=\"Geweihschleimfisch oder Gestreifter Schleimfisch, Parablennius gattorugine\"><br \/>\n<small>Der Geweihschleimfisch hat auff\u00e4llige dunkle Streifen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_gattorugine-3.jpg\" alt=\"Geweihschleimfisch oder Gestreifter Schleimfisch, Parablennius gattorugine\"><br \/>\n<small>Hier sind auch die Nasententakel gut zu sehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_gattorugine-1.jpg\" alt=\"Geweihschleimfisch oder Gestreifter Schleimfisch, Parablennius gattorugine\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieses 15 cm gro\u00dfe Exemplar war bei einem Netzfang dabei.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/parablennius_gattorugine-4.jpg\" alt=\"Geweihschleimfisch oder Gestreifter Schleimfisch, Parablennius gattorugine\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Geweihschleimfisch besitzt besonders lange, verzweigte Augententakel.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Amphibischer Schleimfisch, <em>Coryphoblennius galerita<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Amphibische Schleimfisch kommt besonders gern aus dem Wasser heraus und sitzt an kurzfristig trockenfallenden Stellen. Diese Art hat eine recht gedrungene Gestalt. Auf dem Kopf sitzen sehr kleine, b\u00fcschelige rosa Tentakel (schwer zu sehen!), noch winziger sind die Tentakel auf der Nase. Gut erkennbar ist die Art an der auff\u00e4lligen, fleischigen rosa Oberlippe. Der K\u00f6rper ist dunker und heller braun gestreift mit regelm\u00e4\u00dfig angeordneten, kleinen wei\u00dfen Flecken am R\u00fccken. Die Flossen sind zwischen den Strahlen fast durchsichtig.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ieser Schleimfisch ern\u00e4hrt sich von ge\u00f6ffneten Seepocken im Mesolitoral sowie auch von Algen. Wie bei vielen anderen Schleimfischen bezieht das M\u00e4nnchen zur Brutzeit Bohrmuschell\u00f6cher im Fels, in denen es die Brut bewacht. Der Amphibische Schleimfisch ist bei uns recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-3.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\"><br \/>\n<small>Der Amphibische Schleimfisch bleibt unger\u00fchrt auf der Hand sitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-1.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Wasser ist diese Art an ihren schwarzwei\u00dfen Streifen am K\u00f6rper und im Gesicht und an den wei\u00dfen Fleckchen auf dem R\u00fccken zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-4.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\"><br \/>\n<small>Im Sonnenlicht nimmt der Amphibische Schleimfisch eine wesentlich dunklere F\u00e4rbung an als im Schatten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-5.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\"><br \/>\n<small>Hier sind die rosa Oberlippe und das kleine rosa Tentakelb\u00fcschel auf dem Kopf gut zu sehen. Man beachte die durchsichtigen Flossen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-6.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Schleimfisch sitzt gern direkt an der Wasserlinie.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coryphoblennius_galerita-7.jpg\" alt=\"Amphibischer Schleimfisch, Coryphoblennius galerita\" border=\"0\"><br \/>\n<small>und noch ein Exemplar\u2026<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Gelbwangen-Schleimfisch, <em>Microlipophrys canevae<\/em>, Vinciguerra<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist leicht zu erkennen an der eher dunklen, gr\u00fcnlich-r\u00f6tlichen F\u00e4rbung mit einem Muster aus wei\u00dfen dicken, sich unten verbreiternden Querstrichen auf dem R\u00fccken und feineren, waagerechten, hellen Stricheln und Linien auf den K\u00f6rperseiten. Charakteristisch sind die vielen roten P\u00fcnktchen auf dem Kopf. Der Gelbwangen-Schleimfisch hat keine Augen-, aber winzige Nasententakel. Beim balzenden M\u00e4nnchen sind die Wangen auffallend gelb.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as M\u00e4nnchen bewohnt ein Bohrmuschelloch, vor dem es die Weibchen durch Winken mit dem Kopf anbalzt. Das Weibchen legt die Eier in das Bohrmuschelloch ab, wo sie vom M\u00e4nnchen bewacht werden. Andere M\u00e4nnchen werden bedroht, indem die Fische einen Katzenbuckel machen und sich seitlich winden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/microlipophrys_canevae-1.jpg\" alt=\"Gelbwangen-Schleimfisch, Microlipophrys canevae\"><br \/>\n<small>Der Gelbwangen-Schleimfisch kommt bei uns eher selten vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/microlipophrys_canevae-2.jpg\" alt=\"Gelbwangen-Schleimfisch, Microlipophrys canevae\"><br \/>\n<small>Er ist an den roten P\u00fcnktchen auf dem Kopf und den gelblichen Flossen gut zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/microlipophrys_canevae-3.jpg\" alt=\"Gelbwangen-Schleimfisch, Microlipophrys canevae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Gelbwangen-Schleimfisch, der aus seinem Versteck herausschaut.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Hauben-Schleimfisch, <em>Clinitrachus argentatus<\/em>, Risso<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Hauben-Schleimfisch geh\u00f6rt zur mit den Schleimfischen verwandten Familie der Klippfische <em>(Clinidae)<\/em>. Er \u00e4hnelt einem Spitzkopf-Schleimfisch in seiner schlanken Form, der spitzen Schnauze und der dreistrahligen vorderen R\u00fcckenflosse. Die hintere R\u00fcckenflosse ist jedoch nicht geteilt, sondern reicht als schmaler, gleichm\u00e4\u00dfiger Saum bis zur Schwanzflosse. Auch die Afterflosse ist lang und saumartig. Brust- und Schwanzflossen haben auff\u00e4llige Strahlen, sind aber dazwischen fast durchsichtig. Der Hauben-Schleimfisch ist dunkel gef\u00e4rbt mit kr\u00e4ftigen hellen Flecken auf Stirn und Wange sowie l\u00e4ngs der Seiten und auf der R\u00fccken- und Afterflosse.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Art ist nicht selten, aber schwer zu entdecken, da sie zwischen den Algen verborgen lebt. Die M\u00e4nnchen bauen zur Brutzeit r\u00f6hrenartige Nester aus Algen (vor allem aus \u00c4hrentangen). Der Hauben-Schleimfisch wird bis zu 7 cm lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/clinitrachus_argentatus-1.jpg\" alt=\"Hauben-Schleimfisch, Clinitrachus argentatus\"><br \/>\n<small>Der Hauben-Schleimfisch ist sehr schlank und dunkel gef\u00e4rbt mit regelm\u00e4\u00dfigen hellen Flecken auf der R\u00fcckenflosse und den K\u00f6rperseiten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/clinitrachus_argentatus-2.jpg\" alt=\"Hauben-Schleimfisch, Clinitrachus argentatus\"><br \/>\n<small>Man beachte die vorgestreckte Schnauze und die durchsichtige Brustflosse.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\">Spitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion tripteronotum<\/em>, Risso<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Tripterygiden (Familie <em>Tripterygiidae<\/em>) \u00e4hneln den nah verwandten <em>Blenniidae<\/em>-Arten in Verhalten und K\u00f6rperbau. Unterscheiden kann man sie an ihrer dreigeteilten R\u00fcckenflosse und dem spitzen Kopf. Der Spitzkopf-Schleimfisch hat einen unauff\u00e4llig braun gef\u00e4rbten K\u00f6rper mit unregelm\u00e4\u00dfigen Querstreifen. Er wird bis zu 7 cm gro\u00df. Zur Laichzeit (Mai-Juni) nehmen die M\u00e4nnchen eine auff\u00e4llige rote F\u00e4rbung mit schwarzem Kopf an. Die Schleimfische k\u00f6nnen ihre F\u00e4rbung allerdings ganz betr\u00e4chtlich wechseln. Beim M\u00e4nnchen w\u00e4chst die mittlere R\u00fcckenflosse im Prachtkleid fahnenartig in die L\u00e4nge. Der Spitzkopf-Schleimfisch ist bei uns sehr h\u00e4ufig. Er sitzt h\u00e4ufig auf dem Untergrund wie die anderen Schleimfische, versteckt sich aber nicht in L\u00f6chern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/tripterygion_tripteronotum-1.jpg\" alt=\"Spitzkopf-Schleimfisch, Tripterygion tripteronotus\"><br \/>\n<small>Spitzkopf-Schleimfisch, M\u00e4nnchen und Weibchen<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/tripterygion_tripteronotum_male-1.jpg\" alt=\"Spitzkopf-Schleimfisch, Tripterygion tripteronotus\"><br \/>\n<small>Die m\u00e4nnlichen Spitzkopf-Schleimfische sind rot gef\u00e4rbt mit schwarzem Kopf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/tripterygion_tripteronotum_male-2.jpg\" alt=\"Spitzkopf-Schleimfisch, Tripterygion tripteronotus\"><br \/>\n<small>Im Prachtkleid des M\u00e4nnchens w\u00e4chst die R\u00fcckenflosse vorn fahnenartig in die L\u00e4nge.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/tripterygion_tripteronotum_female-1.jpg\" alt=\"Spitzkopf-Schleimfisch, Tripterygion tripteronotus\"><br \/>\n<small>Der weibliche Spitzkopf-Schleimfisch hat eine unauff\u00e4llige br\u00e4unliche F\u00e4rbung. Ein charakteristisches Merkmal der Art ist die kleine vordere, dreieckige R\u00fcckenflosse.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/tripterygion_tripteronotum_female-2.jpg\" alt=\"Spitzkopf-Schleimfisch, Tripterygion tripteronotus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch ein Weibchen im flachen Wasser.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\">Zwergspitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion melanurus<\/em>, Guichenot<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Zwergspitzkopf-Schleimfisch ist der vorigen Art sehr \u00e4hnlich, erreicht aber nur eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 4 cm und besitzt einen (mehr oder weniger stark) marmorierten Kopf. Auf dem R\u00fccken tr\u00e4gt er mehrere wei\u00dfliche Flecken. Ebenso wie der Spitzkopf-Schleimfisch, aber anders als die meisten anderen Schleimfisch-Arten versteckt er sich nicht in L\u00f6chern oder Spalten. Der Zwergspitzkopf-Schleimfisch ist bei uns deutlich seltener als die vorige Art.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/tripterygion_melanurus-1.jpg\" alt=\"Zwergspitzkopf-Schleimfisch, Tripterygion melanurus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Zwergspitzkopf-Schleimfisch ist kleiner als die vorige Art und besitzt einen marmorierten Kopf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"0\">Grundeln<\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Grundeln sehen auf den ersten Blick den Schleimfischen \u00e4hnlich und leben auch wie sie auf dem Boden. Ihre Bauchflossen sind jedoch zu einer runden, saugnapf\u00e4hnlichen Flosse verwachsen, woran man die Gruppe gut erkennen kann, wenn man sie f\u00e4ngt. Die R\u00fcckenflosse ist zweigeteilt. Der K\u00f6rper und der Kopf sind gedrungener und rundlicher als bei den Schleimfischen; die meisten Arten werden deutlich gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/gobius_paganellus-3.jpg\" alt=\"Felsengrundel, Gobius paganellus\"><br \/>\n<small>Die Grundeln sind an ihren verwachsenen, saugnapf\u00e4hlichen Bauchflossen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Grundel-Arten springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#1\">Felsengrundel, <em>Gobius paganellus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#2\">Anemonengrundel, <em>Gobius bucchichi<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#3\">Strandgrundel, <em>Pomatoschistus microps<\/em><\/a><\/p>\n<h6><a name=\"1\">Felsengrundel, <em>Gobius paganellus<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie recht h\u00e4ufige Felsengrundel ist daran zu erkennen, dass fast kein Abstand zwischen der vorderen und der hinteren R\u00fcckenflosse besteht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/gobius_paganellus-1.jpg\" alt=\"Felsengrundel, Gobius paganellus\"><br \/>\n<small>Die Felsengrundel ist mit ihrer br\u00e4unlichen F\u00e4rbung gut getarnt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/gobius_paganellus-2.jpg\" alt=\"Felsengrundel, Gobius paganellus\"><br \/>\n<small>Sie besitzt eine gedrungene Gestalt mit dickem, rundlichem Kopf.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"2\">Anemonengrundel, <em>Gobius bucchichi ?<\/em>, Steindachner<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie hier abgebildete Grundel \u00e4hnelt mit ihrer fleckigen F\u00e4rbung am ehesten der Anemonengrundel, die oft zwischen den Tentakeln der Seeanemone <em>Anemone sulcata<\/em> lebt; die Bestimmung ist aber unsicher. Grundeln sind bei uns nicht selten, aber nicht leicht zu sehen und noch schwieriger zu betimmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/gobius_bucchichi-1.jpg\" alt=\"Gobius bucchichi?\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/gobius_bucchichi-2.jpg\" alt=\"Gobius bucchichi?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Grundel ist mit ihrer F\u00e4rbung gut an den sandigen Meeresuntergrund angepasst.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"3\">Strandgrundel, <em>Pomatoschistus microps<\/em>, Kr\u00f8yer<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Strandgrundel lebt im flachen Wasser auf Sandb\u00f6den. Sie ist mit ihrer F\u00e4rbung hervorragend an den Sanduntergrund angepasst. Oft gr\u00e4bt sie sich im Sand ein. Sie ist sehr h\u00e4ufig, aber scheu und unauff\u00e4llig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pomatoschistus_microps-1.jpg\" alt=\"Strandgrundel, Pomatoschistus microps\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Strandgrundel ist auf dem Sandboden hervorragend getarnt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pomatoschistus_microps-2.jpg\" alt=\"Strandgrundel, Pomatoschistus microps\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie bei allen Fischen, die sich im Sand vergraben, sitzen die Augen oben auf dem Kopf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pomatoschistus_microps-3.jpg\" alt=\"Strandgrundel, Pomatoschistus microps\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ist der kleine leuchtend blaue Fleck in der R\u00fcckenflosse zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fische\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/unechte-karettschildkroete\/\">Die Unechte Karettschildkr\u00f6te<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/fische\">Fische<\/a><\/p>\n<p>zum Weiterlesen: <a href=\"http:\/\/www.aquarientreff.de\/meerwasser\/schleimfisch.htm\">Schleimfische beim &#8220;Aquarientreff&#8221;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schleimfische (Hier geht es direkt zu den Grundeln) Die kleinen Schleimfische sind Bewohner des Felslitorals. Sie leben zwischen dem Algenbewuchs oder in kleinen Spalten und H\u00f6hlungen der Felsen. Sie besitzen keine Schwimmblase und entfernen sich nicht vom Untergrund, auf dem sie meist sogar sitzen, wobei sie sich auf ihre kr\u00e4ftig ausgebildeten Brustflossen st\u00fctzen. 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