{"id":194,"date":"2009-04-15T09:30:29","date_gmt":"2009-04-15T06:30:29","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=194"},"modified":"2026-01-20T20:04:18","modified_gmt":"2026-01-20T18:04:18","slug":"muscheln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/muscheln\/","title":{"rendered":"Muscheln"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Muscheln oder Bivalvia geh\u00f6ren gemeinsam mit den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schnecken-einfuehrung\/\">Schnecken<\/a>, den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/tintenfische\/\">Kopff\u00fc\u00dfern (Tintenfische)<\/a> und einigen kleineren Gruppen wie den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kaeferschnecken\/\">K\u00e4ferschnecken<\/a> und den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kahnfuesser\/\">Kahnf\u00fc\u00dfern<\/a> zum Stamm der Weichtiere. Es gibt weltweit etwa 8.000 Arten, die vorwiegend im Meer, aber auch im S\u00fc\u00dfwasser leben.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos gibt es vergleichsweise wenig Muscheln. Nur an Str\u00e4nden aus Sand oder feinem Kies kann man Muschelschalen finden, aber auch dort in deutlich geringerer Menge als beispielsweise an der Nordsee. Trotzdem kommen eine ganze Reihe an Arten vor. Lebende Muscheln sind schwer zu entdecken: Sie leben im Sand vergraben, im Kalkgestein bohrend oder zwischen den Kalkalgen im Felslitoral.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/live_mussel-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muschel im Felslitoral\"><br \/>\n<small>Die meisten Muscheln sind schwer zu entdecken, sowohl wegen ihrer geringen Gr\u00f6\u00dfe als auch weil sie meist weitgehend von Algen \u00fcberwachsen sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/live_mussel-2.jpg\" alt=\"Muschel im Felslitoral\"><br \/>\n<small>Muschel im Kalkalgentrottoir<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/acanthocardia_tuberculata_beach-1.jpg\" alt=\"Herzmuscheln am Sandstrand bei der Lagune, Chora Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nur an den gr\u00f6\u00dferen Sandstr\u00e4nden von Naxos kann man stellenweise mehr Muscheln finden; hier bei der Lagune s\u00fcdlich der Ch\u00f3ra.<\/small><\/p>\n<h3>Die Muschelschale<\/h3>\n<p><big>I<\/big>m Unterschied zu den Schnecken besitzen die Muscheln zwei Schalen, die sie \u00f6ffnen und schlie\u00dfen k\u00f6nnen. Die Schalen wer<br \/>\nden durch das Schloss, das mit charakteristischen Z\u00e4hnen ausgestattet ist, zusammengehalten. Die Schale ist kalkhaltig und (beim lebenden Tier) au\u00dfen von einem H\u00e4utchen \u00fcberzogen, dem Periostracum, das sich als Ligament auch \u00fcber das Schloss zieht. Innen besitzt sie oft eine gl\u00e4nzende Perlmutterschicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/venus_verrucosa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schloss einer Muschelschale\"><br \/>\n<small>Hier sieht man das Schloss der Schale mit seinen charakteristischen Z\u00e4hnen und Leisten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/acanthocardia_tuberculata-4.jpg\" border=\"0\" alt=\"Herzmuschel, Schloss der Schale\"><br \/>\n<small>An dieser Herzmuschel sieht man die stark vorstehenden Hauptz\u00e4hne und die seitlichen leistenartigen Seitenz\u00e4hne.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/acanthocardia_tuberculata-5.jpg\" border=\"0\" alt=\"Herzmuschel, Schloss der Schale\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/acanthocardia_tuberculata-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Herzmuschel, Schloss der Schale\"><br \/>\n<small>Die Z\u00e4hne greifen perfekt ineinander.<\/small><\/p>\n<h3>K\u00f6rperbau<\/h3>\n<p><big>D<\/big>er Kopf der Muscheln ist nur rudiment\u00e4r ausgebildet. Der K\u00f6rper besteht aus dem Fu\u00df, der sich bei im Sand lebenden Arten r\u00f6hrenartig (Sipho) bis zur Sandoberfl\u00e4che hervorstrecken kann, sowie aus zwei an den Schalen anliegenden Mantellappen mit einer K\u00f6rperh\u00f6hlung dazwischen, in der die Kiemen und die einfachen Verdauungsorgane liegen. Viele Muscheln sind unsymmetrisch gestaltet; in diesem Fall wird die Seite der Schale, an der der Sipho liegt, als Hinterende bezeichnet. Es ist bei vielen Muscheln etwas l\u00e4nger und spitzer als das Vorderende (manchmal ist es allerdings auch umgekehrt!). Bei manchen Arten sind auch die beiden Schalen unterschiedlich.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Muschel kann ihre Schalen mit speziellen Schlie\u00dfmuskeln so fest zusammenziehen, dass es sehr schwierig ist, sie beim lebenden Tier zu \u00f6ffnen. In der Innenseite der Muschel kann man oft die Abdr\u00fccke der Schlie\u00dfmuskeln erkennen, die manchmal durch eine charakteristisch geformte Linie verbunden sind. An der Hinterseite, dort wo der in die Schale zur\u00fcckziehbare Siphon liegt, ist diese Mantellinie oft etwas eingebuchtet. So kann man auch erkennen, welche Schale man vor sich hat: Wenn man in die linke Schale hineinschaut, liegt der Hinterrand mit dem Sipho und der Einbuchtung der Mantellinie links.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/spisula_solida-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"bivalvia shell\"><br \/>\n<small>Die beiden rundlichen braunen Flecken rechts und links in der Schale sind die Ansatzstellen der Schlie\u00dfmuskeln. Die Form der Muskeleindr\u00fccke und die sie verbindende Mantellinie sind oft wichtige Bestimmungsmerkmale. Hier sieht man im linken Teil der Schale eine kleine Einbuchtung der Mantellinie; also liegt dort das Hinterende der Muschel und es handelt sich um eine linke Schale.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/shellfish-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"bivalvia shells\"><br \/>\n<small>Die meisten Muscheln sind wenigstens leicht asymmetrisch. Dabei liegt der Wirbel meist zum Vorderende, manchmal aber auch zum Hinterende verschoben. Hier lauter linke Schalen; die Vorderenden liegen also nach links.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Muscheln bewegen sich kaum fort und befestigen sich oft mit d\u00fcnnen, aber sehr haltbaren F\u00e4den (&#8220;Byssusf\u00e4den&#8221;) am Untergrund. Es gibt allerdings auch einige Arten, die schwimmen oder sich aktiv im Sand eingraben k\u00f6nnen. Andere k\u00f6nnen sogar mithilfe ihres Fu\u00dfes wegspringen, wenn sich ein Feind n\u00e4hert.<\/p>\n<h3>Lebensweise und Fortpflanzung<\/h3>\n<p><big>M<\/big>uscheln ern\u00e4hren sich meist von Plankton, das sie durch Filtrieren des Wassers erbeuten. Zum Filtrieren benutzen sie ihre speziell ausgebildeten Kiemen. Sie filtern t\u00e4glich gro\u00dfe Wassermengen und spielen entsprechend eine wichtige Rolle im \u00d6kosystem, insbesondere in planktonreichen Meeren, in denen sie in wesentlich gr\u00f6\u00dferer Anzahl vorkommen als im n\u00e4hrstoff- und planktonarmen Mittelmeer. Eine Reihe von Muschelarten ern\u00e4hrt sich nicht filtrierend, sondern sammelt mit dem Sipho kleine Detritus-Partikel von der Bodenoberfl\u00e4che auf.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Muscheln sind getrenntgeschlechtlich und geben Eier und Spermien in gro\u00dfer Zahl ins Wasser ab. Nach der Befruchtung entwickelt sich eine im Plankton schwimmenden Veliger- oder Trochophora-Larve, die nach einiger Zeit zum Jungtier metamorphisiert und sich auf einem passenden Untergrund niederl\u00e4sst.<\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Muschel-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Muschel-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-muscheln\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Muscheln<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Einige Muschel-Arten sind leicht und sicher zu erkennen. In vielen F\u00e4llen gibt es jedoch mehrere verwandte Arten, die schwer zu unterscheiden sind. Oft ist zur korrekten Bestimmung eine Untersuchung mit dem Mikroskop erforderlich. Ein weiteres Problem bei der Bestimmung ist, dass in den Bestimmungsb\u00fcchern nicht alle Arten enthalten sind; aber auch im Internet kann man zu vielen Arten kaum Informationen finden. Entsprechend sind manche der Bestimmungen leider ziemlich unsicher, und einige Arten m\u00fcssen g\u00e4nzlich unbestimmt bleiben.<\/small><\/p>\n<p><small><strong>Und ein Wort zu den Namen:<\/strong> Wie bei so machen Meerestieren herrscht bei den Muscheln eine gro\u00dfe Verwirrung mit den Namen: F\u00fcr fast alle Arten gibt es eine gro\u00dfe Anzahl von heute nicht mehr g\u00fcltigen Synonymen, die in \u00e4lteren B\u00fcchern aber durchaus noch benutzt werden. Ich verwende hier die Namen entsprechend dem <a href=\"http:\/\/www.marinespecies.org\/\">World Register of Marine Species<\/a> (Stand 2020), wo man auch die entsprechenden Synonyme finden kann.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den Arten springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Miesmuscheln <em>(Modiolus, Brachidontes)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Meerdattel <em>(Lithophaga)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Archenmuscheln <em>(Arca, Barbatia, Striarca)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Meermandeln, Samtmuscheln <em>(Glycymeris)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Perlmuschel <em>(Pinctada)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Steckmuscheln <em>(Pinna)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Feilenmuschel <em>(Lima, Limaria)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Kammmuscheln <em>(Manupecten, Mimachlamys)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Austern <em>(Spondylus, Ostrea, Neopycnodonte)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Sattelmuschel <em>(Anomia)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Mondmuscheln <em>(Loripes, Ctena)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Trapezmuscheln <em>(Cardita, Cardites)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\">Herzmuscheln <em>(Acanthocardia, Laevicardium)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#N\">Lappenmuscheln <em>(Pseudochama)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#O\">Trogmuscheln, <em>(Mactra, Spisula)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#P\">Tellmuscheln, Plattmuscheln <em>(Peronaea)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#Q\">Sandmuscheln <em>(Gari, Solecurtus)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#R\">Koffermuscheln <em>(Donax)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#S\">Pfeffermuscheln <em>(Abra)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#T\">Venusmuscheln, Teppichmuscheln <em>(Chamelea, Venus, Callista, Ruditapes, Globivenus)<\/em><\/a><\/p>\n<p><small>Die bei den Fotos angegebene Gr\u00f6\u00dfe ist das gr\u00f6\u00dfte Ma\u00df des gr\u00f6\u00dften abgebildeten Exemplars (je nach Form die H\u00f6he oder die L\u00e4nge).<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"A\">B\u00e4rtige Miesmuschel, <em>Modiolus barbatus<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>sehr h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie B\u00e4rtige Miesmuschel besitzt die charakteristische Form und Farbe einer Miesmuschel. Die Schale tr\u00e4gt ein borstiges Periostracum, das auch beim toten Tier meist noch erhalten bleibt. Die B\u00e4rtige Miesmuschel lebt auf Hartb\u00f6den, auf denen sie sich mit Byssus-F\u00e4den festheftet. Gr\u00f6\u00dfe bis 6,5 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/modiolus_barbatus-1.jpg\" alt=\"B\u00e4rtige Miesmuschel, Modiolus barbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die B\u00e4rtige Miesmuschel ist eine der zwei borstigen Muschelarten bei uns. Gr\u00f6\u00dfe: 40 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Brachidontes pharaonis<\/em>, P. Fischer<\/h6>\n<p>selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese kleine Miesmuschel-Art ist \u00fcber den Suez-Kanal aus dem Roten Meer ins Mittelmeer eingewandert. Sie hat inzwischen das westliche Mittelmeer erreicht und kommt stellenweise sogar in hoher Dichte vor; sie ist eine der invasiven Arten, die die einheimischen Arten zu verdr\u00e4ngen verm\u00f6gen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/brachidontes_pharaonis-1.jpg\" alt=\"Brachidontes pharaonis\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Brachidontes pharaonis<\/em> ist daran zu erkennen, dass die Schale eine feine radi\u00e4re, f\u00e4cherf\u00f6rmig verzweigte Rippung tr\u00e4gt. Gr\u00f6\u00dfe: 22 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Meerdattel, <em>Lithophaga lithophaga<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>m\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig, aber unauff\u00e4llig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Meerdattel ist ein enger Verwandter der Miesmuscheln. Sie ist stark in die L\u00e4nge gestreckt, wobei das die beiden H\u00e4lften verbindende Schloss ganz am einen Ende liegt. Diese Muschel lebt in Kalkgestein: So wie sie w\u00e4chst, \u00e4tzt sie in das Gestein durch S\u00e4uren, die sie abgibt, ein tiefes, glattes Loch, in dem sie g\u00e4nzlich drin sitzt und das genau ihre K\u00f6rperform erh\u00e4lt. Von au\u00dfen ist nur das braune Ende der Muschel zu sehen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Meerdattel w\u00e4chst sehr langsam; um f\u00fcnf Zentimeter Gr\u00f6\u00dfe zu erreichen, braucht sie bis zu 20 Jahre. Sie ern\u00e4hrt sich durch Filtrieren des Wassers. Sie ist e\u00dfbar, wird aber auf Naxos meines Wissens nicht gesammelt. Gr\u00f6\u00dfe bis 10 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/lithophaga_lithophaga-2.jpg\" alt=\"Meerdattel\"><br \/>\n<small>eine abgestorbene Meerdattel und ihr Loch; Gr\u00f6\u00dfe: 40 mm<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/lithophaga_lithophaga-3.jpg\" alt=\"Meerdattel\"><br \/>\n<small>lebende Meerdatteln im Stein<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Archenmuschel, <em>Arca noae<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>sehr h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Archenmuschel besitzt eine l\u00e4ngliche, kahnf\u00f6rmige Schale. Die Wirbel der beiden Schalen liegen bei der geschlossenen Muschel nicht eng aneinander, sondern sind deutlich voneinander entfernt.  Das Schloss besteht wie bei allen Archenmuscheln aus zahlreichen kleinen Z\u00e4hnen, die gerade angeordnet entlang der oberen Kante der Schale liegen (taxodontes Schloss). Die Schale ist strahlenf\u00f6rmig gerippt und besitzt eine Zeichnung mit r\u00f6tlichbraunen Zackenb\u00e4ndern. Die Archenmuschel lebt festgeheftet auf Hartb\u00f6den. Gr\u00f6\u00dfe bis 12 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/arca_noae-1.jpg\" alt=\"Archenmuschel, Arca noae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Archenmuschel ist leicht an der charakteristischen Schalenform zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 70 mm<\/small><\/p>\n<h6>B\u00e4rtige Archenmuschel, <em>Barbatia barbata<\/em>, L.<\/h6>\n<p>sehr h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>A<\/big>uch diese Art ist l\u00e4nglich, aber abgerundeter als die vorige; die Schale ist braun, und das Periostracum tr\u00e4gt auf der unteren H\u00e4lfte deutliche, lange Borsten \u00e4hnlich der B\u00e4rtigen Miesmuschel, von der sie an der Form und der gitterartigen Skulptur der Schale zu unterscheiden ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/barbatia_barbata-1.jpg\" alt=\"B\u00e4rtige Archenmuschel, Barbatia barbata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die B\u00e4rtige Archenmuschel besitzt ein borstiges Periostracum. Gr\u00f6\u00dfe: 50 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Striarca lactea ?<\/em>, L.<\/h6>\n<p>stellenweise nicht selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Art <em>Striarca lactea<\/em> geh\u00f6rt zu den Archenmuscheln, wie am langen Schloss mit vielen kleinen Z\u00e4hnchen zu erkennen ist. Unsere Exemplare sind wei\u00df, nicht wie sonst br\u00e4unlich, und nur schwach gerippt, was m\u00f6glicherweise daran liegt, dass die Oberfl\u00e4che abgerieben ist; die Bestimmung nicht ganz sicher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/striarca_lactea-1.jpg\" alt=\"Striarca lactea ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleine Archenmuschel <em>Striarca lactea<\/em> besitzt eine wei\u00dfe, fein gerippte, ovale Schale mit einem Schloss aus zahlreichen kleinen Z\u00e4hnchen am oberen Rand. Gr\u00f6\u00dfe: 14 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\">Meermandel, Gemeine Samtmuschel, <em>Glycymeris glycymeris<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der Gattung <em>Glycymeris <\/em>sind an der dicken, runden Schale mit fein gekerbtem Innenrand zu erkennen ist. Das Schloss besitzt keine Hauptz\u00e4hne, aber eine ganze Reihe von Nebenz\u00e4hnen am oberen Schalenrand. Die Meermandel wird bis zu 8 cm gro\u00df. Beim lebendigen Tier tr\u00e4gt die Schale ein samtartig behaartes Periostracum. Samtmuscheln leben auf Sandb\u00f6den in meist 25 bis 50 m Tiefe und k\u00f6nnen bis \u00fcber 100 Jahre alt werden. Sie sind essbar und werden f\u00fcr den Verzehr gesammelt. Die Meermandel kommt im Atlantik, im Mittelmeer und in der Nordsee vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/glycymeris_glycymeris-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Meermandel, Gemeine Samtmuschel, Glycymeris glycymeris\"><br \/>\n<small>Die Meermandel ist am Zickzackmuster auf der fast runden, dicken Schale zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 50 mm<\/small><\/p>\n<h6>Zweifleck-Samtmuschel, <em>Glycymeris bimaculata<\/em>, Poli<\/h6>\n<p>recht h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Zweifleck-Samtmuschel ist der vorigen Art \u00e4hnlich, besitzt jedoch keine Zickzackstreifen auf der Schale. Diese tr\u00e4gt eine feine radiale Streifung und konzentrische Ringe, die ein feines Gittermuster bilden. Sie wird etwas gr\u00f6\u00dfer als die Meermandel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/glycymeris_bimaculata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Zweifleck-Samtmuschel, Glycymeris bimaculata\"><br \/>\n<small>Die Zweifleck-Samtmuschel besitzt eine sehr \u00e4hnliche Schale wie die vorige Art. Gr\u00f6\u00dfe: 47 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Perlmuschel, <em>Pinctada imbricata<\/em>, R\u00f6ding<\/a><\/h6>\n<p>recht h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese h\u00fcbsche Muschel geh\u00f6rt zu den Fl\u00fcgelmuscheln. Sie ist sehr flach und fast rechteckig ausgebildet mit sehr gerade abgeschnittenem Schlossrand. Die Oberseite ist unregelm\u00e4\u00dfig radial skulpturiert und gr\u00fcnlich oder grau gef\u00e4rbt; die Innenseite weist (bis auf den Rand aus \u00fcberstehenden Lamellen) einen starken Perlmutterglanz auf.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Perlmuschel ist nach der \u00d6ffnung des Suez-Kanals aus dem Roten Meer ins Mittelmeer eingewandert. Sie lebt festgeheftet auf Hartb\u00f6den. Gr\u00f6\u00dfe bis 7 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/pinctada_imbricata-1.jpg\" alt=\"Perlmuschel, Pinctada imbricata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Perlmuschel ist an ihrer charakteristischen Form zu erkennen. Die Innenseite der Schale weist einen starken Perlmutterglanz auf. Gr\u00f6\u00dfe: 30 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Edle Steckmuschel, <em>Pinna nobilis<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>selten, nur im tiefen Wasser; am Strand kann man gelegentlich Bruchst\u00fccke kleiner Exemplare finden<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Edle Steckmuschel ist mit bis zu 80 cm L\u00e4nge die gr\u00f6\u00dfte Muschel Europas. Sie lebt in Sandb\u00f6den, oft neben oder in Seegraswiesen. Die Schale steckt mit ihrem d\u00fcnnen Ende im Sand und ist mit starken Byssusf\u00e4den am Substrat verankert.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Mittelalter wurden die sehr feinen, aber extrem haltbaren, goldschimmernden Byssusf\u00e4den zu teuren Kleidungsst\u00fccken wie Handschuhen verstrickt. Die Steckmuschel ist essbar und wurde fr\u00fcher h\u00e4ufig gesammelt, ist heute aber in ganz Europa gesch\u00fctzt. Sie wird viele Jahre alt, weswegen abgesammelte Best\u00e4nde lange Zeit brauchen, um sich wieder zu erholen. Auf Naxos kann man Best\u00e4nde der Steckmuschel auf Tauchg\u00e4ngen in etwas tieferem Wasser entdecken. Die Muschel des Fotos stammt allerdings aus Nordgriechenland, wo man die Schalen an den Str\u00e4nden finden kann. Leider gehen die Best\u00e4nde der Steckmuschel \u00fcberall zur\u00fcck, nicht nur weil sie gesammelt und durch die Schleppnetzfischere beeintr\u00e4chtigt werden, sondern in j\u00fcngerer Zeit auch wegen der Erh\u00f6hung der Meerestemperaturen durch die Klimaver\u00e4nderung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/pinna_nobilis-1.jpg\" alt=\"Edle Steckmuschel\"><br \/>\n<small>Die Edle Steckmuschel ist die gr\u00f6\u00dfte Muschelart Europas. Gr\u00f6\u00dfe: 500 mm<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/pinna_nobilis-2.jpg\" alt=\"Edle Steckmuschel, Pinna nobilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Junge Exemplare tragen Stacheln auf der durchscheinenden und sehr zerbrechlichen Schale. Man findet sie gelegentlich an den Sandstr\u00e4nden von Naxos, meist allerdings zerbrochen. Gr\u00f6\u00dfe: 70 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Schuppige Feilenmuschel, <em>Lima lima<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>recht h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Schuppige Feilenmuschel besitzt eine l\u00e4ngliche Form und f\u00e4cherf\u00f6rmige Rippen. Sie heftet sich an Felsen, Schw\u00e4mmen oder Seescheiden fest und umgibt sich mit einem dichten Byssus-Gespinst. Aus der meist leicht ge\u00f6ffneten Schale ragt ein Kranz von orangeroten Tentakeln. Die Feilenmuschel kann durch Auf- und Zuklappen der Schalen davonschwimmen. Gr\u00f6\u00dfe bis 4 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/lima_lima-1.jpg\" alt=\"Schuppige Feilenmuschel, Lima lima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die wei\u00dfe Feilenmuschel ist mit den Kammmuscheln verwandt; sie ist jedoch unsymmetrisch und in die L\u00e4nge gestreckt. An der gr\u00f6\u00dferen Schale sieht man die namengebenden &#8220;Schuppen&#8221;, kleine Ausw\u00fcchse auf den Rippen. Gr\u00f6\u00dfe: 52 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Limaria tuberculata<\/em>, Olivi<\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist der Feilenmuschel sehr \u00e4hnlich, besitzt aber mehr und schmalere Rippen sowie ein anders gestaltetes Schloss: Die Ecke der Schale, in der das Schloss sitzt, ist nicht rechtwinklig gestaltet, sondern abgestutzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/limaria_tuberculata-1.jpg\" alt=\"Limaria tuberculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Limaria tuberculata<\/em> unterscheidet sich von der Schuppigen Feilenmuschel an der kleineren Gr\u00f6\u00dfe und der abgestutzten vorderen Spitze, an der das Schloss des Geh\u00e4uses sitzt. Gr\u00f6\u00dfe: 30 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Katzenpfotenmuschel, <em>Manupecten pesfelis (= Chlamys p.)<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Kammmuscheln besitzen eine unverkennbare, f\u00e4cherartige Form. Die einzelnen Arten sind allerdings nicht leicht auseinander zu halten. Sie graben sich flach im Sand ein, so dass die obere Schale knapp unter der Bodenoberfl\u00e4che liegt. Die Muscheln besitzen zahlreiche einfache Augen am Rand, mit denen sie Feinde wahrnehmen k\u00f6nnen, und strecken au\u00dferdem einen ber\u00fchrungsempfindlichen Tentakelkranz aus der Schale hervor; bei Gefahr k\u00f6nnen sie wegschwimmen. Die Katzenpfotenmuschel kommt nur in der \u00c4g\u00e4is vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/manupecten_pesfelis-1.jpg\" alt=\"Katzenpfotenmuschel, Manupecten pesfelis (=Chlamys p.)\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/manupecten_pesfelis-2.jpg\" alt=\"Katzenpfotenmuschel, Manupecten pesfelis (=Chlamys p.)\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Manupecten pesfelis<\/em> besitzt ungleiche &#8220;Ohren&#8221; und wenige dicke Rippen auf der Schale, die eine feine L\u00e4ngsrillung aufweisen. Gr\u00f6\u00dfe: 60 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Mimachlamys varia (= Chlamys v.)<\/em>, L.<\/h6>\n<p>sehr selten<\/p>\n<p><big>E<\/big>inige Arten der Kammmuscheln sind recht klein, so <em>Mimachlamys varia<\/em>, deren Schale zahlreiche feine Rippen aufweist und eine Gr\u00f6\u00dfe von bis zu 2,5 cm erreicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/mimachlamys_varia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Mimachlamys varia\"><br \/>\n<small><em>Mimachlamys varia<\/em> (linkes Exemplar, beim rechten ist die Bestimmung unsicher) ist sehr klein und besitzt um die 50 d\u00fcnne Rippen. Gr\u00f6\u00dfe: 16 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\">Stachelauster, Lazarusklapper, <em>Spondylus gaederopus<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Stachelauster ist leicht an den langen Stacheln auf ihrer Schale erkennbar. Sie besitzt (wie alle Austern) eine flache und eine gew\u00f6lbte Schale; die gew\u00f6lbte wird mit Byssusf\u00e4den auf Felsen festgeheftet. Lebend ist die Stachelauster sehr schwer zu entdecken, weil sie meist dicht von Algen und anderem bewachsen ist. Gr\u00f6\u00dfe bis 12 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/spondylus_gaederopus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stachelauster, Lazarusklapper, Spondylus gaederopus\"><br \/>\n<small>Die gew\u00f6lbte Schale der Stachelauster ist am Felsen festgeheftet. Hier sieht man auch das stark skulpturierte Schloss.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/spondylus_gaederopus-2.jpg\" alt=\"Stachelauster, Lazarusklapper, Spondylus gaederopus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Stachelauster ist leicht an den langen, in Reihen stehenden Stacheln auf ihrer Schale zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 75 mm<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/spondylus_gaederopus-3.jpg\" alt=\"Stachelauster, Lazarusklapper, Spondylus gaederopus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Gelegentlich findet man Schalen der Stachelauster am Strand, bei denen die Stacheln g\u00e4nzlich abgerieben sind. Die rosarote F\u00e4rbung verr\u00e4t, dass es sich um Stachelaustern handelt. Gr\u00f6\u00dfe: 41 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Ostrea stentina<\/em>, Payraudeau<\/h6>\n<p>sehr selten<\/p>\n<p><big>W<\/big>ie die meisten Austern ist auch <em>Ostrea stentita<\/em> unregelm\u00e4\u00dfig geformt. Es handelt sich um eine kleine Muschel, die bei uns hier und da in flachem Wasser anzutreffen ist. Zu erkennen ist diese Art an dem gezackten Schalenrand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/ostrea_stentina-1.jpg\" alt=\"Ostrea stentina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Mit leicht ge\u00f6ffneter Schale sieht diese Muschel so aus wie ein Maul mit Z\u00e4hnen. Gr\u00f6\u00dfe: 27 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Neopycnodonte cochlear<\/em>, Poli<\/h6>\n<p>sehr selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie mit den Austern verwandte Art <em>Neopycnodonte cochlear<\/em> geh\u00f6rt zur Familie der <em>Gryphaeidae<\/em>, die viele nur fossil bekannte Arten umfasst. Die Vertreter der <em>Gryphaeidae<\/em> leben meist in tieferem Wasser und es ist nicht allzu viel \u00fcber sie bekannt. <em>Neopycnodonte cochlear<\/em> kommt au\u00dfer im Mittelmeer auch im indopazifischen Raum vor. Sie bildet Kolonie-artige Gebilde, bei denen viele Muscheln auf- oder nebeneinander wachsen. Auf Naxos kann man gelegentlich eine Schale oder ein Bruchst\u00fcck einer &#8220;Kolonie&#8221; finden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/neopycnodonte_cochlear-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Neopycnodonte cochlear\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/neopycnodonte_cochlear-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Neopycnodonte cochlear\"><br \/>\n<small>eine &#8220;Kolonie&#8221; von <em>Neopycnodonte cochlear<\/em>. L\u00e4nge der gr\u00f6\u00dften Schale: 51 mm<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/neopycnodonte_cochlear-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Neopycnodonte cochlear\"><br \/>\n<small>Hier sieht man das Schloss einer mit der Spitze am Substrat festgehefteten Schale.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/neopycnodonte_cochlear-4.jpg\" border=\"0\" alt=\"Neopycnodonte cochlear\"><br \/>\n<small>Die beiden Schalen sind recht unterschiedlich gestaltet: W\u00e4hrend die linke, &#8220;untere&#8221; Schale (links) deutlich gew\u00f6lbt ist, ist die rechte, &#8220;obere&#8221; Schale flach bis leicht konvex. Die rechte Schale liegt in der linken, die am Rand etwas \u00fcbersteht. In den Schalen sieht man die runden Muskelans\u00e4tze. Gr\u00f6\u00dfe: 39 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\">Sattelmuschel, <em>Anomia ephippium<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>m\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese zu den Zwiebelmuscheln geh\u00f6rende Art besitzt eine d\u00fcnne, meist flache, unregelm\u00e4\u00dfig geformte Schale, die auf Felsen oder anderen Muscheln und Schnecken w\u00e4chst und sich in der Form dem Substrat anpasst. Gr\u00f6\u00dfe bis 7 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/anomia_ephippium-1.jpg\" alt=\"Sattelmuschel, Anomia ephippium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sattelmuschel besitzt eine unregelm\u00e4\u00dfige Form, die sich dem Untergrund anpasst. Manchmal sind die Schalen fast durchsichtig. Gr\u00f6\u00dfe: 60 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"K\"><em>Loripes orbiculatus<\/em>, Poli<\/a><\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese zu den Mondmuscheln geh\u00f6rende Art besitzt eine fast kreisrunde wei\u00dfe Schale mit schwachen konzentrischen Zuwachsstreifen. Gr\u00f6\u00dfe bis 2 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/loripes_orbiculatus-1.jpg\" alt=\"Loripes orbiculatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Loripes orbiculatus <\/em> ist fast rund mit feiner konzentrischer Streifung. Gr\u00f6\u00dfe: 25 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Ctena decussata<\/em>, O. G. Costac<\/h6>\n<p>stellenweise m\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>E<\/big>ine weitere kleine, wei\u00dfe, runde Muschel ist <em>Ctena decussata<\/em>; sie unterscheidet sich von der nahe verwandten Art <em>Loripes orbiculatus <\/em> darin, dass sie zus\u00e4tzlich zu den konzentrischen Streifen eine feine Radi\u00e4rstreifung aufweist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/ctena_decussata-1.jpg\" alt=\"Ctena decussata\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ctena decussata<\/em> \u00e4hnelt <em>Loripes lacteus<\/em>, ist aber kleiner und besitzt feine Radi\u00e4rstreifen auf der Schale, die zusammen mit den Zuwachsstreifen ein Gittermuster ergeben. Innen sind die Schalen manchmal leicht gelblich. Gr\u00f6\u00dfe: 18 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"L\"><em>Cardita calyculata<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese kleine Art besitzt eine ann\u00e4hernd rechteckige Schale, wobei das Schloss in der einen Ecke sitzt. Die braun gefleckte Schale tr\u00e4gt auff\u00e4llige, dicke, gerundete, oft schuppige Radialrippen. Gr\u00f6\u00dfe bis 2 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/cardita_calyculata-1.jpg\" alt=\"Cardita calyculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Muschel besitzt eine unverkennbare Form. Gr\u00f6\u00dfe: 25 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Cardites antiquatus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><em>(= Venericardia antiquata)<\/em><\/p>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Muschel sieht den Herzmuscheln (s.u.) recht \u00e4hnlich, besitzt aber weniger, deutlich knotige Rippen und ein schiefer sitzendes Schloss. Gr\u00f6\u00dfe bis 3,5 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/cardites_antiquatus-1.jpg\" alt=\"Cardites antiquatus (=Venericardia antiquata)\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Cardites antiquatus<\/em>, eine den Herzmuscheln \u00e4hnliche Trapezmuschel-Art, besitzt eine schiefe Schale mit knotigen Rippen, deren Schloss zur einen Seite verr\u00fcckt ist. Gr\u00f6\u00dfe: 30 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"M\">Knotige Herzmuschel, <em>Acanthocardia tuberculata<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>sehr h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Herzmuscheln sind leicht zu erkennen an ihrer runden, stark gew\u00f6lbten Form mit den zahlreichen, deutlichen Rippen. Von der Seite \u00e4hnelt die doppelschalige Muschel einem Herz. Die Knotige Herzmuschel geh\u00f6rt zu den h\u00e4ufigsten Muscheln auf Naxos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/acanthocardia_tuberculata-1.jpg\" alt=\"Knotige Herzmuschel, Acanthocardia tuberculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Knotige Herzmuschel sieht der an Ost- und Nordsee sowie im Atlantik vorkommenden Essbaren Herzmuschel sehr \u00e4hnlich. Gr\u00f6\u00dfe: 45 mm<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/acanthocardia_tuberculata-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Knotige Herzmuschel, Acanthocardia tuberculata\"><br \/>\n<small>Von der Seite sieht man die namengebende Herzform.<\/small><\/p>\n<h6>Flachgerippte Herzmuschel, <em>Laevicardium crassum<\/em>, Gmelin<\/h6>\n<p>selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Art besitzt zwar eine \u00e4hnliche Form, aber die Rippung fehlt gr\u00f6\u00dftenteils und ist nur gegen den Rand angedeutet; der Rest der Schale ist flach und gl\u00e4nzend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/laevicardium_crassum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Flachgerippte Herzmuschel, Laevicardium crassum\"><br \/>\n<small>Diese Herzmuschel weist nur zum Rand hin eine schwache Rippung auf. Die Schale ist fein gefleckt und stark gl\u00e4nzend. Gr\u00f6\u00dfe: 24 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"N\">Lappenmuschel, Schuppige Hufmuschel, <em>Pseudochama gryphina<\/em>, Lamarck<\/a><\/h6>\n<p>recht h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Muschel bildet eine sehr dicke, rundliche, au\u00dfen unregelm\u00e4\u00dfig schuppige Schale aus. Sie ist mit der linken Schale am Untergrund festgewachsen; diese Schale ist deutlich st\u00e4rker gew\u00f6lbt und von au\u00dfen oft etwas dreieckig gekielt. An der Innenseite zeigen die Schalen zwei ungef\u00e4hr symmetrische Muskelansatz-Stellen. Die Lappenmuschel kommt im Mittelmeer und im Atlantik vor und wird bis etwa 3 cm gro\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/pseudochama_gryphina-1.jpg\" alt=\"Lappenmuschel, Schuppige Hufmuschel, Pseudochama gryphina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Lappenmuschel bildet sehr dicke rundliche bl\u00e4ttrige Schalen, die am Untergrund festwachsen. An der Innenseite der Schale erkennt man die Muskelans\u00e4tze; au\u00dferdem ist oft eine feine Strichelung am Rand zu sehen. Das Schloss besitzt eine charakteristische Form mit einem breiten Zahn. Gr\u00f6\u00dfe: 38 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"O\">Strahlenk\u00f6rbchen oder Bunte Trogmuschel, <em>Mactra stultorum<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>nicht selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bunte Trogmuschel besitzt eine gerundet-dreieckige, gl\u00e4nzende Schale mit feinen konzentrischen Ringen und farbigen Radialstreifen. Gr\u00f6\u00dfe bis 6 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/mactra_stultorum-1.jpg\" alt=\"Strahlenk\u00f6rbchen oder Bunte Trogmuschel, Mactra stultorum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bunte Trogmuschel ist an der Form und den Radialstreifen zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 30 mm<\/small><\/p>\n<h6>Feste Trogmuschel, <em>Spisula solida<\/em>, L.<\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Feste Trogmuschel bildet eine kr\u00e4ftige, leicht dreieckige Schale mit deutlichen konzentrischen Ringen aus; das Hinterende ist etwas spitzer. Sie ist bl\u00e4ulich oder schmutzigwei\u00df und tr\u00e4gt oft ringf\u00f6rmige dunkle Reste des Periostracums. Diese Art lebt auf Sandb\u00f6den. Bei Bedrohung kann sie durch eine schnelle Bewegung ihres Fu\u00dfes wegspringen.  Gr\u00f6\u00dfe bis 3 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/spisula_solida-1.jpg\" alt=\"Feste Trogmuschel, Spisula solida\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Feste Trogmuschel ist schwach dreieckig geformt mit deutlichen konzentrischen Ringen auf der Schale. Gr\u00f6\u00dfe: 30 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"P\">Mittelmeer-Plattmuschel, <em>Peronaea planata<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><em>(= Tellina planata)<\/em><br \/>\neher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Mittelmeer-Plattmuschel besitzt eine flache, ovale, wei\u00dfe Schale mit feinen konzentrischen Ringen. Gr\u00f6\u00dfe bis 6 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/peronaea_planata-1.jpg\" alt=\"Mittelmeer-Plattmuschel, Peronaea planata (=Tellina p.)\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mittelmeer-Plattmuschel ist (wie ihr Name sagt) sehr flach. Gr\u00f6\u00dfe: 50 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"Q\">Flache Sandmuschel, <em>Gari depressa<\/em>, Pennant<\/a><\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Flache Sandmuschel hat eine langgestreckt ovale Form mit leicht gestutzten Enden; die Schale weist eine feine konzentrische und radiale Streifung auf. Sie ist lila bis schmutzig grau gef\u00e4rbt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/gari_depressa-1.jpg\" alt=\"Flache Sandmuschel, Gari depressa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Flache Sandmuschel ist zart lila gef\u00e4rbt mit feinen konzentrischen Ringen. Gr\u00f6\u00dfe: 32 mm<\/small><\/p>\n<h6>Striegelmuschel, <em>Solecurtus strigilatus, L.<\/em><\/h6>\n<p>an den gro\u00dfen Sandstr\u00e4nden im S\u00fcdwesten, recht selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Striegelmuschel ist mit ihren l\u00e4nglich-ovalen, stark gew\u00f6lbten Schalen unverkennbar. Sie lebt als Filtrierer im Sandboden eingegraben, wobei die langen Siphone zum Ansaugen und Aussto\u00dfen des Meereswassers bis zur Sandoberfl\u00e4che ragen. Das Tier ist gr\u00f6\u00dfer als die Schale und kann sich nicht ganz in sie zur\u00fcckziehen. Mithilfe des gro\u00dfen Fu\u00dfes kann sich die Muschel so schnell durch den Sand graben, dass man sie kaum ausgraben kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Striegelmuschel, Solecurtus strigilatus\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/solecurtus_strigilatus-2.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Striegelmuschel ist an der charakteristischen Form der Schalen zu erkennen. Die Schalen sind l\u00e4nglich-oval und stark rund gew\u00f6lbt. Die Schalenoberfl\u00e4che ist gerieft; das Perisotracum ist dunkel. Auch die F\u00e4rbung ist charakteristisch: Die Schale ist hellrosa mit zwei wei\u00dfen Streifen, die vom Wirbel leicht schr\u00e4g etwa zur Mitte der gegen\u00fcberliegenden Seite verlaufen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Striegelmuschel, Solecurtus strigilatus\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/solecurtus_strigilatus-3.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Von der Seite sieht man, dass die Schalen an den abgerundeten Ecken auseinanderklaffen: Das lebendige Tier kann sich nicht ganz in die Schale zur\u00fcckziehen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"R\">S\u00e4gezahn, <em>Donax trunculus<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>recht selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>er S\u00e4gezahn ist an seiner schief dreieckigen Form und den feinen konzentrischen und radialen Linien erkennbar. Der Schaleninnenrand ist im mittleren Teil gez\u00e4hnelt. Gr\u00f6\u00dfe bis 3 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/donax_trunculus-1.jpg\" alt=\"S\u00e4gezahn, Donax trunculus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der S\u00e4gezahn ist an seiner schief dreieckigen Form zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 30 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"S\">Kleine Pfeffermuschel, <em>Abra alba<\/em>, W. Wood<\/a><\/h6>\n<p>sehr selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Kleine Pfeffermuschel ist eine d\u00fcnnschalige, kleine Muschel, die im feinen Sand lebt und mit ihrem langen Sipho Detritus einsammelt. Sie erreicht eine Gr\u00f6\u00dfe von 2,5 cm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/abra_alba-1.jpg\" alt=\"Kleine Pfeffermuschel, Abra alba\" border=\"0\"><small>Die Kleine Pfeffermuschel ist an ihrer ovalen Form, den konzentrischen Zuwachsringen und der leicht durchschimmernden, wei\u00dfen F\u00e4rbung zu erkennen. Man sieht das charakteristisch geformte, braune Schloss. Gr\u00f6\u00dfe: 25 mm<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"T\">Strahlige Venusmuschel, Gemeine Venusmuschel, <em>Chamelea gallina<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p>recht h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Muschel mit feinen, sich unregelm\u00e4\u00dfig verzweigenden konzentrischen Rippen ist stark gew\u00f6lbt; der Wirbel ist zum Vorderende hin gebogen. Sie tr\u00e4gt h\u00e4ufig dunklere Radialstreifen und braune Zickzackb\u00e4nder. Die Venusmuschel lebt zusammen beispielsweise mit Herzigeln und Schlangensternen im groben Sand eingegraben, vor allem in etwas gr\u00f6\u00dferer Tiefe. Gr\u00f6\u00dfe bis 3,5 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/chamelea_gallina-1.jpg\" alt=\"Strahlige Venusmuschel, Gemeine Venusmuschel, Chamelea gallina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Venusmuschel ist an ihrer charakteristischen Form mit nach vorn gewendetem Wirbel zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 18 mm<\/small><\/p>\n<h6>Warzige Venusmuschel, <em>Venus verrucosa<\/em>, L.<\/h6>\n<p>m\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Schale dieser Venusmuschel-Art tr\u00e4gt deutliche, warzige Lamellen. Sie ist hell gef\u00e4rbt und lebt in flachen Sandb\u00f6den. Gr\u00f6\u00dfe bis 7 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/venus_verrucosa-1.jpg\" alt=\"Warzige Venusmuschel, Venus verrucosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Warzige Venusmuschel ist runder geformt; sie ist an den deutlichen warzigen Lamellen zu erkennen. Man beachte die auff\u00e4lligen Z\u00e4hne am Schloss. Gr\u00f6\u00dfe: 36 mm<\/small><\/p>\n<h6>Braune Venusmuschel, <em>Callista chione<\/em>, L.<\/h6>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese sehr h\u00fcbsche Muschel besitzt eine stark gl\u00e4nzende, r\u00f6tliche Schale mit schwachen konzentrischen Zuwachsringen und radial verlaufenden Streifen, auf denen teilweise rechteckige dunklere Flecken sitzen. Gr\u00f6\u00dfe bis 10 cm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/callista_chione-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Braune Venusmuschel, Callista chione\"><br \/>\n<small>Die sehr sch\u00f6ne Braune Venusmuschel hat eine r\u00f6tliche, gl\u00e4nzende Oberseite mit unregelm\u00e4\u00dfig verteilten, dunkleren Flecken; das Schloss ist leicht zum Vorderende verschoben. Gr\u00f6\u00dfe: 27 mm<\/small><\/p>\n<h6>Gro\u00dfe Teppichmuschel, <em>Ruditapes decussatus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><em>(= Venerupis decussata)<\/em><\/p>\n<p>eher selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie hell gef\u00e4rbte Teppichmuschel besitzt wie die Venusmuscheln einen nach vorn gebogenen Wirbel; ihre hintere H\u00e4lfte ist deutlich breiter als die schmale, runde Vorderseite. Die Oberfl\u00e4che ist durch feine Radial- und Spirallinien gegittert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/ruditapes_decussatus-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Teppichmuschel, Ruditapes decussatus (=Venerupis decussata)\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schale der Teppichmuschel ist fein gegittert. Gr\u00f6\u00dfe: 35 mm<\/small><\/p>\n<h6>Glanzmuschel, <em>Polititapes aureus<\/em>, Gmelin<\/h6>\n<p><em>(= Venerupis aureus)<\/em><\/p>\n<p>sehr selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Muschel ist ein wenig l\u00e4nglicher als die Gro\u00dfe Teppichmuschel. Sie besitzt feine Radialstreifen und eine unregelm\u00e4\u00dfige, variable Musterung. Innen ist die Schale gl\u00e4nzend goldgelb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/polititapes_aureus-1.jpg\" alt=\"Glanzmuschel, Polititapes aureus (=Venerupis aureus)\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die h\u00fcbsche Glanzmuschel sieht der Gro\u00dfen Teppichmuschel \u00e4hnlich, ist aber etwas l\u00e4nglicher. Sie ist an der gl\u00e4nzenden goldgelben Innenseite zu erkennen. Gr\u00f6\u00dfe: 28 mm<\/small><\/p>\n<h6><em>Globivenus effossa<\/em>, R. A. Philippi<\/h6>\n<p>sehr selten<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Art besitzt eine runde, sehr stark gew\u00f6lbte Schale mit starken konzentrischen Streifen und einem charakteristischen Schloss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/shellfish\/globivenus_effossa-1.jpg\" alt=\"Globivenus effossa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schale von <em>Globivenus effossa<\/em> ist besonders stark gew\u00f6lbt mit starken konzentrischen Streifen. Man beachte das kompliziert geformte Schloss. Gr\u00f6\u00dfe: 36 mm<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-muscheln\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kahnfuesser\/\">Kahnf\u00fc\u00dfer<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/schnecken-einfuehrung\/\">Schnecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/napfschnecken\/\">Napfschnecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/im-stein-bohrende-lebewesen\">Bohrmuscheln und andere im Stein bohrende Lebewesen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zur Bestimmung der Arten kann das <a href=\"http:\/\/species-identification.org\/index.php\">Marine Species Identification Portal<\/a> sehr n\u00fctzlich sein; es ist gut gemacht, enth\u00e4lt aber nicht alle Mittelmeer-Arten.<\/p>\n<p>Zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muscheln\">Muscheln auf Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.marinespecies.org\/index.php\">WoRMS: World Register of Marine Species<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.idscaro.net\/sci\/04_med\/index.htm\">idscaro: The Mediterranean Collection, Mollusca<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.greekseashells.com\/index.php\/bivalvia.html\">The Greek Seashells, Bivalvia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.weichtiere.at\/Muscheln\/index.html\">Die lebende Welt der Weichtiere: Muscheln (weichtiere.at)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.schnecken-und-muscheln.de\/galerie\/seite_muscheln.htm\">Fischhaus Zepkow: Galerie Muscheln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edle_Steckmuschel\">Wikipedia: Steckmuschel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Byssus\">Wikipedia: Byssus<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Muscheln oder Bivalvia geh\u00f6ren gemeinsam mit den Schnecken, den Kopff\u00fc\u00dfern (Tintenfische) und einigen kleineren Gruppen wie den K\u00e4ferschnecken und den Kahnf\u00fc\u00dfern zum Stamm der Weichtiere. Es gibt weltweit etwa 8.000 Arten, die vorwiegend im Meer, aber auch im S\u00fc\u00dfwasser leben. Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. 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