{"id":174,"date":"2009-03-19T23:44:30","date_gmt":"2009-03-19T21:44:30","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=174"},"modified":"2026-01-14T16:44:15","modified_gmt":"2026-01-14T14:44:15","slug":"schwaemme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/schwaemme\/","title":{"rendered":"Schw\u00e4mme"},"content":{"rendered":"<p><big>S<\/big>chw\u00e4mme sind h\u00f6chst ungew\u00f6hnliche Organismen. Sie geh\u00f6ren zu den Tieren, obwohl sie in mancher Beziehung eher einem pflanzlichen Organismus \u00e4hneln, z.B. darin, dass sie sessil leben (am Untergrund festsitzend) und dass ihre Form nicht symmetrisch ist und sie unregelm\u00e4\u00dfig wachsen wie eine Pflanze. Au\u00dferdem reagieren sie nicht (oder kaum) auf \u00e4u\u00dfere Reize und bewegen sich nicht (oder kaum). Schw\u00e4mme geh\u00f6ren zu den Vielzellern. Im Gegensatz zu den \u00e4u\u00dferlich manchmal \u00e4hnlichen Korallen, bei denen ein Stock aus zahlreichen winzigen Einzeltieren besteht, handelt es sich bei den Schw\u00e4mmen jeweils um einen Organismus. Wie alle echten Vielzeller besitzen sie unterschiedliche, auf verschiedene Funktionen spezialisierte Zelltypen. Sie weisen jedoch keine Organe auf, und wichtige Zelltypen, die bei allen anderen Tieren auftreten, wie Nerven-, Sinnes- und Muskelzellen, fehlen ihnen. Wegen ihres einfachen Baus werden sie manchmal allen anderen vielzelligen Tieren, den Gewebetieren <em>(&#8220;Eumetazoa&#8221;),<\/em> als <em>&#8220;Parazoa&#8221;<\/em> gegen\u00fcbergestellt. Ihre Einfachheit macht sie aber eigentlich nur noch interessanter: Wie schaffen sie es, sich an ihre Umwelt anzupassen und zu &#8220;funktionieren&#8221;?<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>S<\/big>chw\u00e4mme besitzen keine echten Gewebe. Ihre Zellen liegen in einer gelartigen Substanz eingelagert. Sie k\u00f6nnen in drei Typen unterteilt werden: die Pinacocyten, die Am\u00f6boidzellen und die Kragengei\u00dfelzellen. Die <u>Pinacocyten<\/u> bilden die \u00e4u\u00dfere Deckschicht des Schwammes sowie auch die Bodenschicht, mit der der Schwamm am Boden haftet, und kleiden die gr\u00f6\u00dferen Kan\u00e4le im Innenraum aus. Die Zellen des zweiten Types, die <u>Am\u00f6boid-Zellen<\/u>, k\u00f6nnen sich in der gelartigen Substanz wie eine Am\u00f6be fortbewegen. Unter ihnen gibt es verschiedene Typen: die undifferenzierten Archaeocyten, aus denen alle anderen Zelltypen hervorgehen, die Amoebocyten, die die Nahrung im Schwamm verdauen und transportieren, die Skleroblasten, die das charakteristische, artspezifische Skelett bilden, das aus Kiesels\u00e4ure- oder Kalknadeln bestimmter Gr\u00f6\u00dfe und Form bzw aus Spongin (&#8220;Horn&#8221;)  besteht, und schlie\u00dflich z\u00e4hlen auch die Geschlechtszellen zu den Am\u00f6boid-Zellen. Der letzte Zelltyp sind die <u>Kragengei\u00dfelzellen oder Choanocyten<\/u>, die die Innenr\u00e4ume des Schwammes auskleiden.<\/p>\n<p><big>S<\/big>chw\u00e4mme ern\u00e4hren sich durch Filtrieren des Meereswasser. Sie sind <strong>aktive Filtrierer<\/strong>, d.h. sie erzeugen den Wasserstrom, der ihnen die Nahrung zutr\u00e4gt, selbst. Die Deckschicht des Schwammes ist durch zahlreiche kleine Poren durchbrochen, \u00fcber die das Wasser in den Schwamm aufgenommen wird. Im Innern des Schwammes liegt ein System von durch Kan\u00e4le verbundenen Kammern, die von den Kragengei\u00dfelzellen ausgekleidet sind. Der Wasserstrom wird dadurch erzeugt, dass die Kragengei\u00dfelzellen koordiniert mit ihren Gei\u00dfeln schlagen. Um die Gei\u00dfeln herum sitzt ein Kranz aus schleimbedeckten kontraktilen Mikrovilli, an denen die Nahrungspartikel anhaften (der sogenannte &#8220;Kragen&#8221;). Die Partikel werden zur Zelloberfl\u00e4che transportiert und dort durch Phagozytose aufgenommen. Der Schwamm kann auf diese Weise Partikel von einer Gr\u00f6\u00dfe von 1 bis 10 \u00b5m aufnehmen, aber keine im Wasser gel\u00f6sten organischen Substanzen. Die Kragengei\u00dfelzellen geben die Nahrung an andere Zellen weiter. Unbrauchbare Partikel und Substanzen werden von den Zellen wieder abgegeben und mit dem Ausstromwasser davontransportiert. Das Wasser wird durch eine oder mehrere gr\u00f6\u00dfere, meist etwas erh\u00f6ht liegende Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen (Osculi) wieder aus dem Schwamm herausgeleitet beziehungsweise aktiv kr\u00e4ftig ausgesto\u00dfen, damit es nicht gleich wieder von den Poren angesaugt wird. Der Gasaustausch des Schwammes erfolgt \u00fcber die gesamte \u00e4u\u00dfere und innere Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/chondrosia_reniformis-1.jpg\" alt=\"Nierenschwamm, Chondrosia reniformis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Nierenschwamm besitzt viele gro\u00dfe Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen (Osculi). Die Poren, durch die das Wasser aufgenommen wird, sind zu klein, als dass man sie mit blo\u00dfem Auge sehen k\u00f6nnte.<\/small><\/p>\n<p><big>O<\/big>bwohl Schw\u00e4mme weder Sinnesorgane noch Nervenzellen besitzen, hat man doch festgestellt, dass sie diverse Reize wahrnehmen und auch darauf reagieren k\u00f6nnen. Signale werden sowohl chemisch als auch elektrisch weitergeleitet. In Schw\u00e4mmen wurden zahlreiche Neurotransmitter-Substanzen nachgewiesen, die auch die H\u00f6heren Tiere verwenden. Manche Pinacocyten besitzen Actinfilamente, mithilfe derer sie kontraktive Bewegungen ausf\u00fchren k\u00f6nnen, durch die sie die Wasserversorgung des Schwammes regulieren. Man hat festgestellt, dass manche Schw\u00e4mme sich sogar langsam fortbewegen k\u00f6nnen (z.B. <em>Thetya<\/em>), wobei aber noch unbekannt ist, wie diese Fortbewegung erfolgt.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as <strong>&#8220;Skelett&#8221; der Schw\u00e4mme<\/strong> besteht aus einem mehr oder weniger harten Ger\u00fcst aus Kalkspat (Kalkschw\u00e4mme), aus Kiesels\u00e4ure (Kiesel- oder Glasschw\u00e4mme) oder aus einer organischen Substanz, dem kollagen\u00e4hnlichen Spongin, zusammen mit Kiesels\u00e4ure (bei den Hornkieselschw\u00e4mmen). F\u00fcr jede Art charakteristisch und darum f\u00fcr die Bestimmung von Bedeutung ist die Gr\u00f6\u00dfe und Form der winzigen Skelettteile, die beispielsweise faserig, nadelig oder sternf\u00f6rmig sein k\u00f6nnen. Die bekannten Badeschw\u00e4mme geh\u00f6ren zu den Hornschw\u00e4mmen und besitzen keine harten Nadeln; ihr &#8220;Skelett&#8221; ist aus faserigem Spongin aufgebaut. Auch um Naxos kommen Badeschw\u00e4mme vor, jedoch selten und nur in gr\u00f6\u00dferen Tiefen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/sponge_skeletons-1.jpg\" alt=\"Schwammskelette\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nach starken St\u00fcrmen werden an den Str\u00e4nden oft die Skelette von losgerissenen Schw\u00e4mmen angesp\u00fclt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/sponge_skeleton-2.jpg\" alt=\"Schwammskelett\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Feinstruktur eines Schwammskeletts.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Fortpflanzung der Schw\u00e4mme erfolgt entweder ungeschlechtlich durch Knospung oder Koloniebildung, oder geschlechtlich. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung werden entweder sowohl die Spermien als auch die Eier frei ins Meerwasser abgegeben, oder die Eier verbleiben im Schwamm und werden dort befruchtet. In beiden F\u00e4llen gibt es ein freischwimmendes Larvenstadium, das sich allerdings schon nach ein bis drei Tagen wieder am Untergrund festsetzt. Bei sehr ung\u00fcnstigen Umweltbedingungen kann sich auch der ganze Schwamm in kleine Fragmente aufl\u00f6sen, aus denen jeweils ein ganzer Schwamm sprossen kann &#8211; oder sie besiedeln wieder das alte Skelett.<\/p>\n<p><big>S<\/big>chw\u00e4mme werden nur von wenigen Tieren gefressen, und die meisten Arten besitzen abweisende Stoffe, die verhindern, dass andere Organismen auf ihnen wachsen. Die einzigen Tiere, die sich wirklich von Schw\u00e4mmen ern\u00e4hren, sind gewisse Nacktschnecken-Arten, die ihr oft ganzes Leben auf den Schw\u00e4mmen verbringen.&nbsp;Es gibt aber viele Tierarten (Schlangensterne, Haarsterne, W\u00fcrmer usw.), die in den Hohlr\u00e4umen des Schwammes leben, ohne ihm zu schaden. Einige Schwammarten gehen Symbiosen mit einzelligen Algen ein, und alle enthalten Bakterien, die oft ebenfalls ein symbiontisches Verh\u00e4ltnis mit dem Schwamm haben. Vermutlich k\u00f6nnen die Bakterien den Schwamm mit organischen Substanzen, die sie aus dem Wasser aufnehmen, versorgen. M\u00f6glicherweise werden auch diverse organische Wirkstoffe von den Bakterien im Schwamm hergestellt. Die Biomasse der Mikroorganismen im Schwamm kann sich auf die H\u00e4lfte seines Gewichts belaufen. Schw\u00e4mme k\u00f6nnen im Prinzip unbegrenzt weiter wachsen und werden beliebig alt. F\u00fcr Schw\u00e4mme im S\u00fcdpolarmeer hat man bei einzelnen Individuen ein Alter von 10.000 Jahren berechnet, was sie vermutlich zu den \u00e4ltesten lebenden Organismen der Erde macht.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Schw\u00e4mme bilden einen eigenen Tierstamm <em>(Porifera)<\/em>, der etwa 7.500 Arten umfasst, von denen einige im S\u00fc\u00dfwasser, die weitaus meisten jedoch im Meer leben. Sie&nbsp;werden in drei Klassen eingeteilt, die Kalkschw\u00e4mme <em>(Calcarea)<\/em>, die Hornschw\u00e4mme oder Hornkieselschw\u00e4mme <em>(Demospongiae)<\/em> und die Kieselschw\u00e4mme oder Glasschw\u00e4mme <em>(Hexactinellida)<\/em>. Im Mittelmeer sind etwa 600 Arten nachgewiesen worden; sie kommen von der Wasseroberfl\u00e4che bis in gr\u00f6\u00dfere Tiefen vor, insbesondere an beschatteten Felsw\u00e4nden und in H\u00f6hlen oder Grotten. Fast alle der hier beschriebenen Arten geh\u00f6ren zu den Hornkieselschw\u00e4mmen; nur die Gitterkalkschw\u00e4mme geh\u00f6ren zu den Kalkschw\u00e4mmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/sponge_species-1.jpg\" alt=\"zwei Schwammarten\"><\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Schwamm-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Schwamm-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-meerestiere\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Meerestiere<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten.<\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Das Bestimmen der Schw\u00e4mme ist nach Fotos leider nur ann\u00e4herungsweise m\u00f6glich. Um bei der Artbestimmung sicher zu gehen, m\u00fcsste man die Skelettnadeln des Schwammes untersuchen, aber das habe ich mir und den Schw\u00e4mmen bislang erspart. Die hier vorgestellten Arten sind also nur so gut wie es eben geht nach den Fotos bestimmt &#8211; es hat ja auch seinen Wert, einfach die Vielfalt aufzuzeigen, auch wenn die Bestimmungen nicht ganz sicher sind.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den Arten springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Feigenschwamm, <em>Petrosia ficiformis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Schwarzer Hornschwamm, <em>Scalarispongia scalaris ?<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Nierenschwamm, <em>Chondrosia reniformis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Riesenkieselschwamm, <em>Geodia<\/em> spec.<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Orangefarbener Strahlenschwamm, <em>Spirastrella cunctatrix ?<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Schleimiger Krustenschwamm, <em>Hemimycale columella<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Meerorange, <em>Tethya aurantium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Bohrschw\u00e4mme, <em>Cliona<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Gitterkalkschw\u00e4mme, <em>Ascandra<\/em><\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\">Feigenschwamm, <em>Petrosia ficiformis<\/em>, Poiret<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Feigenschwamm ist bei uns schon im flachen Wasser recht h\u00e4ufig. Auf ihm sieht man oft die sch\u00f6ne, lila gefleckte Leopardschnecke (ich habe leider kein Foto von ihr).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/petrosia_ficiformis-1.jpg\" alt=\"Feigenschwamm, Petrosia ficiformis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Feigenschwamm bildet einen dicken, braunen K\u00f6rper mit glatter Oberfl\u00e4che und vielen gleichm\u00e4\u00dfig verteilten Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Schwarzer Hornschwamm, <em>Scalarispongia scalaris ?<\/em>, Schmidt<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art besitzt eine schwarze Farbe und zahlreiche kleine Z\u00e4pfchen auf der Oberfl\u00e4che. Die Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen dieser Art sind recht klein; bei jungen Exemplaren fehlen sie oft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/scalarispongia_scalaris-2.jpg\" alt=\"Schwarzer Hornschwamm, Scalarispongia scalaris\"><br \/>\n<small>Der Schwarze Hornschwamm ist im flachen Wasser sehr h\u00e4ufig. Charakteristisches Merkmal sind die kleinen &#8220;Z\u00e4pfchen&#8221; auf der Oberfl\u00e4che.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/scalarispongia_scalaris-1.jpg\" alt=\"Schwarzer Hornschwamm, Scalarispongia scalaris\"><br \/>\n<small>Hier ein kleines Exemplar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sea_snails\/felimare_tricolor-1.jpg\" alt=\"Felimare tricolor\"><br \/>\n<small>Die Sternschnecken, hier <em>Felimare tricolor<\/em>, ern\u00e4hren sich von Schw\u00e4mmen der Gattung <em>Scalarispongia<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Nierenschwamm, <em>Chondrosia reniformis<\/em>, Nardo<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Nierenschwamm bildet gro\u00dfe Kolonien aus unregelm\u00e4\u00dfig gebogenen, dicken, oft nierenf\u00f6rmigen Exemplaren mit je einigen vorstehenden Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen. Der Schwammk\u00f6rper ist hell- und dunkelbraun marmoriert. Er besitzt keine mineralischen Skelettelemente; das Skelett besteht nur aus Spongin. Der Nierenschwamm ist im flachen Wasser recht h\u00e4ufig, besonders an leicht \u00fcberh\u00e4ngenden Felsw\u00e4nden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/chondrosia_reniformis-2.jpg\" alt=\"Nierenschwamm, Chondrosia reniformis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Nierenschwamm ist im flachen Wasser h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/chondrosia_reniformis-1.jpg\" alt=\"Nierenschwamm, Chondrosia reniformis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Er ist an seiner charakteristischen Form und &#8220;Marmorierung&#8221; zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\">Riesenkieselschwamm, <em>Geodia<\/em> spec.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Geodia<\/em> ist h\u00e4ufig anzutreffen; sie ist aber leicht zu \u00fcbersehen, weil die Oberfl\u00e4che dieser Schw\u00e4mme meist von Sedimenten bedeckt und teilweise auch bewachsen ist, so dass sie sich wenig vom Untergrund abheben. Die Riesenkieselschw\u00e4mme tragen zahlreiche kleine Nadeln aus Kiesels\u00e4ure an der Oberfl\u00e4che; man sollte sie besser nicht anfassen. Die Form ist meist mehr oder weniger kugelig, oft mit einer gro\u00dfen Einbuchtung etwa in der Mitte; die Farbe des Schwammes (soweit erkennbar) hellgelb. Im Mittelmeer kommen mehrere nur anhand der Form der Nadeln zu unterscheidende Arten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/geodia_spec-2.jpg\" alt=\"Riesenkieselschwamm, Geodia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kleines Exemplar des Riesenkieselschwammes; man sieht die typische rundliche Form und die gelbliche F\u00e4rbung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/geodia_spec-1.jpg\" alt=\"Riesenkieselschwamm, Geodia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Riesenkieselschw\u00e4mme sind stets von Sediment bedeckt, das von den vorstehenden Kieselnadeln an der Oberfl\u00e4che eingefangen wird; au\u00dferdem sind sie meist zumindest teilweise von anderen Organismen bewachsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/geodia_spec-3.jpg\" alt=\"Riesenkieselschwamm, Geodia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>\u00c4ltere Exemplare nehmen oft eine unregelm\u00e4\u00dfigere Form an und sind leicht zu \u00fcbersehen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Orangefarbener Strahlenschwamm, <em>Spirastrella cunctatrix ?<\/em>, Schmidt<\/a> <\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese h\u00fcbsche Art kommt schon in sehr flachem Wasser vor, meist jedoch an \u00fcberh\u00e4ngenden, schattigen Stellen. Der Strahlenschwamm w\u00e4chst krustenf\u00f6rmig und besitzt durchschimmernde Kan\u00e4le, die strahlenf\u00f6rmig auf die Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen zulaufen. Es gibt allerdings mehrere optisch sehr \u00e4hnliche Schw\u00e4mme, u.a. der Orangerote Krustenschwamm <em>(Crambe crambe)<\/em>; die korrekte Artbestimmung ist nur durch Untersuchung der Skelettelemente m\u00f6glich (und auch das ist schwierig).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/spirastrella_cunctatrix-1.jpg\" alt=\"Spirastrella cunctatrix?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Orangefarbene Strahlenschwamm ist leuchtend orange gef\u00e4rbt und besitzt charakteristische, strahlenf\u00f6rmig auf die gr\u00f6\u00dferen Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen zulaufende Kan\u00e4le.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/spirastrella_cunctatrix-3.jpg\" alt=\"Orangefarbener Strahlenschwamm, Spirastrella cunctatrix?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art w\u00e4chst oft in kleinen H\u00f6hlungen und Spalten oder an \u00fcberh\u00e4ngenden Felsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/spirastrella_cunctatrix-2.jpg\" alt=\"Spirastrella cunctatrix?\"><br \/>\n<small>Es gibt eine ganze Reihe von Schwammarten, die orangefarbene Krusten ausbilden, und die am Foto nicht sicher zu unterscheiden sind.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Schleimiger Krustenschwamm = Br\u00e4unlicher Kraterschwamm, <em>Hemimycale columella<\/em>, Bowerbank<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Schleimige Krustenschwamm ist eher selten anzutreffen. Er hat eine br\u00e4unliche Farbe und ist von zahlreichen charakteristischen kraterf\u00f6rmigen Einstr\u00f6m-\u00d6ffnungen bedeckt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/hemimycale_columella-1.jpg\" alt=\"Hemimycale columella\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Schleimige Krustenschwamm ist an den zahlreichen kraterf\u00f6rmigen Vertiefungen zu erkennen, die die Oberfl\u00e4che bedecken und die kleinen Einstr\u00f6m-\u00d6ffnungen enthalten. Im unteren Teil des Schwammes sieht man die vorstehende Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnung.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Meerorange, <em>Tethya aurantium<\/em>, Pallas<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Meerorange \u00e4hnelt einer Orange nicht nur in Form und Farbe, sondern auch im inneren Aufbau: Wenn man sie durchschneidet, sieht man eine strahlige Struktur, die durch radi\u00e4r angeordnete Kiesels\u00e4ure-Kristalle entsteht. \u00dcber diese Skelettnadeln leitet der Schwamm wie bei einer Lichtfaser Licht in sein Inneres, wo es von symbiontischen Algen zur Photosynthese genutzt wird &#8211; ein erstaunliches Beispiel f\u00fcr eine &#8220;biotechnologische Erfindung&#8221;, die die Natur schon Jahrmillionen vor dem Menschen vollzogen hat, und das sogar bei so einfachen und niedrigstehenden Organismen wie Schw\u00e4mmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/tethya_aurantium-1.jpg\" alt=\"Meerorange, Tethya aurantium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Meerorange tr\u00e4gt ihren Namen zu recht. Sie bildet einen kleinen, orangefarbenen Ball mit einer leicht &#8220;genarbten&#8221; Oberfl\u00e4che. Bei diesem Exemplar sieht man gut die vorstehende Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/tethya_aurantium-2.jpg\" alt=\"Meerorange, Tethya aurantium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Meerorange w\u00e4chst bei uns gelegentlich auch im seichten Wasser.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Gelber Bohrschwamm, <em>Cliona celata<\/em>, Grant<\/a><\/h6>\n<p><big>M<\/big>anche Schw\u00e4mme, die Bohrschw\u00e4mme, leben im Gestein, und zwar stets in Kalkgestein, in das sie kleine H\u00f6hlungen \u00e4tzen. Vom eigentlichen Schwamm ist von au\u00dfen oft nur wenig sichtbar, meist sieht man nur die kleinen gelb (oder orange) umrandeten Ein und Ausstr\u00f6m-\u00d6ffnungen. Im Mittelmeer kommen 20 Arten der Gattung <em>Cliona<\/em>  vor, die am Aussehen teilweise kaum zu unterscheiden sind. <em>Cliona celata<\/em> ist die h\u00e4ufigste Bohrschwamm-Art. Sie ist zwar unauff\u00e4llig, aber \u00fcberall an den Marmork\u00fcsten sehr h\u00e4ufig. Durch die Erosion des Gesteins spielt diese Schwamm-Art eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr die Gestaltung der K\u00fcsten; au\u00dferdem f\u00fchrt das &#8220;Anfressen&#8221; des harten Marmorgesteins dazu, dass auch viele andere Organismen auf den Felsen einen Halt und einen Lebensraum finden. Au\u00dfer in kalkhaltigem Gestein bohren die Bohrschw\u00e4mme auch in Muschelschalen (sie richten erheblichen Schaden in Muschelzuchten an) und in Korallen. Der Gelbe Bohrschwamm kann auch eine massive, nicht bohrende Form ausbilden. Auch die Bohrschw\u00e4mme geh\u00f6ren zu den Hornkieselschw\u00e4mmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/cliona_celata-2.jpg\" alt=\"Cliona celata\"><br \/>\n<small>Aus den L\u00f6chern im Gestein schauen die Papillen des gelben Bohrschwammes <em>Cliona celata<\/em> heraus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/cliona_celata-1.jpg\" alt=\"Gelber Bohrschwamm, Cliona celata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Exemplar mit besonders dicht stehenden \u00d6ffnungen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/cliona_celata-3.jpg\" alt=\"Gelber Bohrschwamm, Cliona celata\"><br \/>\n<small>Der Gelbe Bohrschwamm hier in einer Form, die nicht g\u00e4nzlich im Gestein w\u00e4chst.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Bohrschwamm ist \u00fcberaus effektiv darin, das Gestein &#8220;abzubauen&#8221;. Er bewerkstelligt das auf erstaunliche Weise durch spezielle bewegliche \u00c4tzzellen. Die \u00c4tzzelle treibt von ihren R\u00e4ndern aus winzige Filopodien von 0,5 \u00b5m Durchmesser in das Gestein, wobei sie S\u00e4ure und Enzyme einsetzt um den Kalk aufzul\u00f6sen. Diese Filopodien wenden sich unter der \u00c4tzzelle nach innen. Auf diese Weise wird ein Steinst\u00fcckchen (&#8220;Chip&#8221;) von etwa 50 \u00b5m Kantenl\u00e4nge umschlossen, das dann als Ganzes abgesprengt wird. Der Chip wird von der \u00c4tzzelle aufgenommen und Zelle und Chip werden \u00fcber das Ausstr\u00f6mwasser abgef\u00fchrt. Auf diese Weise braucht nur etwa 2% des Gesteins chemisch aufgel\u00f6st zu werden; der Rest wird physikalisch abgesprengt. So erstellt der Schwamm schnell und effektiv kleine, untereinander durch Poren verbundene Kammern im Gestein, in denen der Schwammk\u00f6rper lebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/DSCN8449-1_450.jpg\" alt=\"Stein mit L\u00f6chern vom Bohrschwamm\"><br \/>\n<small>An Marmorstr\u00e4nden findet man oft derartige Steine, in denen einmal ein Bohrschwamm gelebt hat. Auf der rechten Seite sieht man noch die intakte Oberfl\u00e4che des Steines mit den kleinen L\u00f6chern, aus denen die Papillen herausschauten. Auf der linken Seite ist die Oberfl\u00e4che des Steines wegerodiert und man sieht in die Kammern hinein, in denen der Schwammk\u00f6rper sa\u00df (entsprechend den Kammern in einem &#8220;normalen&#8221; Schwammk\u00f6rper).<\/small><\/p>\n<h6><em>Cliona rhodensis ?<\/em>, R\u00fctzler &#038; Bromley<\/h6>\n<p><big>E<\/big>s gibt eine ganze Reihe von Bohrschw\u00e4mmen im Mittelmeer. Bei diesem orangeroten Exemplar k\u00f6nnte es sich um die erst in den Achtziger Jahren beschriebene Art <em>Cliona rhodensis<\/em> handeln, die bei Rhodos eine der h\u00e4ufigsten Bohrschwamm-Arten ist. Diese Art wird allerdings nicht immer anerkannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/cliona_rhodensis-1.jpg\" alt=\"Cliona rhodensis?\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Cliona rhodensis<\/em> (nach der Insel Rhodos benannt) ist orangerot gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\"><em>Ascandra contorta ?<\/em>, Bowerbank<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gitterkalkschw\u00e4mme geh\u00f6ren zu den Kalkschw\u00e4mmen, wie schon der Name sagt; sie haben also ein Skelett aus Kalknadeln. Sie sind nicht massiv aufgebaut, sondern bestehen aus einem Geflecht aus feinen R\u00f6hren. Im Mittelmeer kommen mehrere Arten vor; bei diesem kleinen wei\u00dfen Exemplar k\u00f6nnte es sich um <em>Ascandra contorta<\/em> oder eine verwandte Art handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/sponges\/ascandra_contorta-1.jpg\" alt=\"Ascandra contorta?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieser winzige Schwamm geh\u00f6rt zu den Gitterkalkschw\u00e4mmen.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-meerestiere\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korallen\/\">Die Warzenkoralle<\/a> <\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/im-stein-bohrende-lebewesen\/\">Im Stein bohrende Lebewesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/erstaunliche-tiere-1\/\">Erstaunliche Tiere 1: Der Bohrschwamm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/nacktschnecken\">Nacktschnecken<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele Informationen in diesem Artikel stammen aus dem Buch: Robert Hofrichter (Hrsg): Das Mittelmeer, Fauna, Flora, \u00d6kologie, Band II, 1: Bestimmungsf\u00fchrer<\/p>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schw\u00e4mme\">Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.marinespecies.org\/porifera\/index.php\">World Porifera Database<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.natuurlijkmooi.net\/adriatische_zee\/sponzen\/sponzen.htm\">Schw\u00e4mme der Adria<\/a> von Anne Frijsinger und Mat Vestjens<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bio-pro.de\/magazin\/wissenschaft\/archiv_2008\/index.html?lang=de&amp;artikelid=\/artikel\/00510\/index.html\">Licht im Schwamm<\/a>, vom Biotechnologie und Life Science Portal Baden-W\u00fcrttemberg<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schw\u00e4mme sind h\u00f6chst ungew\u00f6hnliche Organismen. Sie geh\u00f6ren zu den Tieren, obwohl sie in mancher Beziehung eher einem pflanzlichen Organismus \u00e4hneln, z.B. darin, dass sie sessil leben (am Untergrund festsitzend) und dass ihre Form nicht symmetrisch ist und sie unregelm\u00e4\u00dfig wachsen wie eine Pflanze. Au\u00dferdem reagieren sie nicht (oder kaum) auf \u00e4u\u00dfere Reize und bewegen sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":59457,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,1987,11,9,22],"tags":[35,869,34,143,144,48,50,865,130,875],"class_list":["post-174","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meer","category-meerestiere","category-natur","category-naxos","category-tiere","tag-agais","tag-griechenland","tag-kykladen","tag-meeresfauna","tag-meerestiere","tag-mittelmeer","tag-mittelmeerfauna","tag-naxos","tag-schwamme","tag-tiere"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=174"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77358,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174\/revisions\/77358"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}