{"id":1560,"date":"2010-08-05T11:56:03","date_gmt":"2010-08-05T08:56:03","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=1560"},"modified":"2023-12-17T12:08:22","modified_gmt":"2023-12-17T10:08:22","slug":"naxos-chora","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/naxos-chora\/","title":{"rendered":"Die Chora"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Ch\u00f3ra von Naxos oder einfach &#8220;Naxos&#8221; ist die gr\u00f6\u00dfte Ortschaft der Insel und besitzt den einzigen nennenswerten Hafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_view-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die Ch\u00f3ra aus der Ferne; im Vordergrund die Schwemmebene der Liv\u00e1dia.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/livadia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die Livadia sind schon seit der Antike landwirtschaftlich genutzt worden und bildeten so die Grundlage f\u00fcr die bedeutende pr\u00e4historische und antike Siedlung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_harbour-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die Paral\u00eda (Hafenpromenade) ist der lebendige Knotenpunkt der Stadt.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie bedeutendste Sehensw\u00fcrdigkeit der Stadt sind die Ruinen des <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-portara-und-apollon-tempel\/\">Apollon-Tempels mit dem gigantischen Tempeltor, der Port\u00e1ra,<\/a> auf der kleinen Insel Pal\u00e1tia.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_palatia_view-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Blick auf die Insel Pal\u00e1tia (Palastinsel) vom Hafen aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_palatia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die Insel ist mit der Ch\u00f3ra durch eine Mole verbunden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/portara-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Blick von der Port\u00e1ra auf die Ch\u00f3ra mit dem venezianischen Kastro; im Hintergrund ist der Zeus-Berg zu sehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_palatia-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_palatia-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Felsformation auf der Palastinsel<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>m Hafenbecken liegt auf einer winzigen Insel die kleine Kirche der Panag\u00eda Myrtidi\u00f3tissa; angeblich befand sich an dieser Stelle ehemals ein Heiligtum des Poseidon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_panagia_myrtidiotissa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_panagia_myrtidiotissa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>die Kirche Panag\u00eda Myrtidi\u00f3tissa<\/small><\/p>\n<p><big>E<\/big>inen Besuch wert sind das oberhalb der Paral\u00eda gelegene mittelalterliche griechische Stadtviertel &#8220;Bo\u00fargos&#8221; mit seinen engen G\u00e4sschen und das sich daran anschlie\u00dfende <a href=\"http:\/\/azalas.de\/?page_id=1611\">Venezianische Kastell<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_harbour_boats-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Blick vom Hafen auf die Paral\u00eda, die mittelalterliche Siedlung und das venezianische Kastell<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_metropole-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>die orthodoxe Metropole<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_metropole-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_metropole-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>in den Gassen der alten Stadt<\/small><\/p>\n<h3>Einblick in die Geschichte der Ch\u00f3ra: das Museum am Platz der Metropole<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gegend der Ch\u00f3ra von Naxos ist schon seit dem 5. Jahrtausend vor Christus besiedelt (Jungsteinzeit). Auch aus der Fr\u00fchen Bronzezeit, der Zeit der Kykladenkultur, ist eine Siedlung nachgewiesen. Eine gr\u00f6\u00dfere Stadt entstand w\u00e4hrend der sp\u00e4ten mykenischen Periode; diese behielt ihre Bedeutung auch w\u00e4hrend der Antike und bis zur r\u00f6mischen Periode bei. Weniger wissen wir \u00fcber die Bedeutung der Ch\u00f3ra im ersten Jahrtausend nach der Zeitenwende; w\u00e4hrend der byzantinischen Periode lag die Hauptstadt der Insel vermutlich bei der Festung Apal\u00edrou im S\u00fcdwesten. Nach der Eroberung der Insel durch die Venezianer im Jahr 1207 w\u00e4hlte Marcus Sanudo, der erste Herrscher des venezianischen F\u00fcrstentums der Kykladen, die Ch\u00f3ra, die zu der Zeit fast verlassen war, als Hauptsitz und errichtete hier, wohl auf dabei zerst\u00f6rten Ruinen einer antiken Akropolis, das venezianische Kastro. Nach dem Ende der venezianischen Periode verlor die Ch\u00f3ra wieder an Bedeutung gegen\u00fcber dem Inselinnern, bis der F\u00e4hrhafen ihr im Lauf des letzten Jahrhunderts erneut zu zentraler Bedeutung verhalf. Auf den wenigen der arch\u00e4ologischen Erforschung zur Verf\u00fcgung stehenden freien Grundst\u00fccken wurden Reste von H\u00e4usern, Werkst\u00e4tten und Friedh\u00f6fen insbesondere aus der Zeit von der mykenischen bis zur r\u00f6mischen Periode entdeckt.<\/p>\n<p><big>V<\/big>on besonderem Interesse ist das kleine Museum am Platz der orthodoxen Metropole in der Grotta, in dem eine Ausgrabung mit Resten aus mykenischer, geometrischer, archaischer und r\u00f6mischer Zeit besichtigt werden kann: im wahrsten Sinne des Wortes ein Einblick in die Geschichte der Insel!<\/p>\n<p><big>A<\/big>n der im Museum konservierten Ausgrabungsst\u00e4tte wurden vor allem \u00dcberreste von H\u00e4usern und einer T\u00f6pferwerkstatt gefunden, die aus der sp\u00e4tmykenischen Periode (etwa 1300 bis 1100 v. Chr.) stammen. Die T\u00f6pferwaren aus dieser Zeit bezeugen Kontakte der Insel Naxos mit dem griechischen Festland, der \u00f6stlichen \u00c4g\u00e4is, Zypern und \u00c4gypten. Die kontinuierliche Besiedlung \u00fcber eine lange Zeit, die von einer bl\u00fchenden Wirtschaft zeugenden, reichen Funde und die Gr\u00f6\u00dfe der Stadt, die sich bis in die heute unter Wasser liegende Region n\u00f6rdlich der Grotta erstreckte, unterstreichen die Bedeutung dieser Siedlungsst\u00e4tte. Etwas weiter \u00f6stlich, in Apl\u00f3mata, wurde ein sp\u00e4tmykenischer Friedhof ausgegraben, der reiche Grabbeigaben wie kunstvoll mit Tintenfischen verzierte T\u00f6pferwaren, kleine Siegel und Goldrosetten, -bl\u00e4tter und -drahtst\u00fccke enthielt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_beach_grotta-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Hier an der K\u00fcste n\u00f6rdlich der Grotta liegt ein Teil der mykenischen Stadt heute unter dem Meeresspiegel; links kann man alte Geb\u00e4udereste erkennen.<\/small><\/p>\n<p><big>G<\/big>egen Ende der mykenischen Periode (um 1000 v. Chr.) verlie\u00dfen die Bewohner wohl aufgrund der Gefahr von Angriffen die dem Meer n\u00e4chsten H\u00e4user und verlegten die Siedlung etwas weiter landeinw\u00e4rts. Sie wurde nun mit einem in der Ausgrabungsst\u00e4tte teilweise sichtbaren Wall umgeben, der aus ungebrannten Tonbl\u00f6cken auf einer Basis aus unbehauenen Steinen bestand.<\/p>\n<p><big>A<\/big>us dieser Zeit, dem Ende der mykenischen Periode, sind weitere interessante Fundst\u00fccke im Museum zu sehen. Zwischen den Ruinen der verlassenen H\u00e4user errichteten die mykenischen Bewohner, offenbar in Verehrung der urspr\u00fcnglichen Siedlungsst\u00e4tte, einen Friedhof. Es wurden mehrere Familiengrabst\u00e4tten mit t\u00f6nernen Gef\u00e4\u00dfen als Grabbeigaben und Resten der Asche der Verstorbenen gefunden. Die Grabst\u00e4tten waren mit aufrecht stehenden Grabsteinen markiert. Nach der Beisetzung hielten die Verwandten des Toten an bestimmten Tagen (wie auch heute noch in der orthodoxen Kirche) Erinnerungsmahle und -rituale ab. Davon zeugen Knochenreste und Scherben von Schalen und Gef\u00e4\u00dfen, die nach dem Gebrauch entsprechend der Verunreinigung durch den Kontakt mit dem Toten rituell zerschlagen wurden. Die Reste dieser Totenmahle bedecken die Grabst\u00e4tten in bis zu einem Meter dicken Schichten.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Laufe des 9. Jhds. v. Chr. fassten die Nutzer des Friedhofs die Grabst\u00e4tten zu gr\u00f6\u00dferen Einheiten zusammen, die offenbar gr\u00f6\u00dferen Sippen entsprachen. Nun wurden keine Bestattungen mehr abgehalten; weiterhin fanden aber an derselben Stelle Rituale zur Verehrung der hier begrabenen Vorfahren als Gr\u00fcnder der Familienst\u00e4mme statt. \u00dcberreste der rituellen Mahle wurden auf kleinen Plattformen aus Sandstein von der K\u00fcste oder aus Strandkieselsteinen gefunden. Die Ausgr\u00e4ber fanden auch Gef\u00e4\u00dfe, die der Waschung mit als reinigend erachtetem Meerwasser nach den Ritualen dienten. Beim Verlassen des Friedhofs warf man einen Kieselstein hinter sich, eine ebenfalls der Reinigung dienende Sitte, die sich als Sprichwort bis in die heutige Zeit erhalten hat <em>(&#8220;r\u00edchno mia p\u00e9tra p\u00edso mou&#8221;)<\/em>. Schon w\u00e4hrend der kykladischen Epoche hatte man vielleicht zu einem \u00e4hnlichen Zweck Strandkieselsteine im Grabkult verwendet.<\/p>\n<p><big>Z<\/big>u Beginn der archaischen Periode um 700 v. Chr. errichteten die Naxier an der Stelle der ehemaligen Grabst\u00e4tten ein gro\u00dfes Grabmal, wozu sie Steine des mykenischen Stadtwalles verwendeten. Die Verehrung der Vorfahren wurde an dieser Stelle w\u00e4hrend der gesamten Antike bis ins erste Jahrhundert nach Christi Geburt fortgesetzt. Die lange Nutzung dieser St\u00e4tte beweist eine kontinuierliche Besiedlung der Insel Naxos: Die Bewohner auch der antiken Stadt betrachteten die Familienoberh\u00e4upter der mykenischen Periode weiterhin als ihre Vorfahren und verehrten sie nun als Heroen (entsprechend des in den homerischen Werken verk\u00f6rperten Heroenkultes der Zeit). Nahe dieses Her\u00f3on lag w\u00e4hrend der klassischen Periode (etwa 500 bis 300 v. Chr.) auch die Agor\u00e1, was ebenfalls die Bedeutung der St\u00e4tte f\u00fcr die Bewohner unterstreicht.<\/p>\n<p><big>A<\/big>uch w\u00e4hrend der R\u00f6mischen Periode (ab 150 v. Chr.) wurde die Vorfahrenverehrung beibehalten, wie \u00fcberhaupt die neuen r\u00f6mischen Herrscher generell die alten Traditionen bestehen lie\u00dfen, sie aber h\u00e4ufig f\u00fcr ihre Zwecke umdeuteten. Die Stadt wurde nun neu errichtet, wobei die Reste der alten H\u00e4user und des Umfassungswalles \u00fcberdeckt und teilweise zerst\u00f6rt wurden.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Laufe des ersten Jahrhunderts nach Christus kam es schlie\u00dflich zum Ende der Nutzung des Grabmales. Auch w\u00e4hrend der christlichen Zeit behielt der Platz seine Bedeutung jedoch bei. An ihm stehen heute nicht weniger als 4 Kirchen, deren eine (Agios Nikolaos direkt neben der Ausgrabungsst\u00e4tte) m\u00f6glicherweise in das 7. Jahrhundert n. Chr. zur\u00fcckgeht, wie man an ihrer niedrigeren Lage auf der H\u00f6he der Siedlung aus jener Zeit erkennen kann, w\u00e4hrend die anderen Kirchen, so die bedeutende orthodoxe Metropole, erst aus dem 17. Jahrhundert stammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_panagia_chrysopolitissa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die kleine Doppelkirche der Panag\u00eda Chrysopol\u00edtissa am Platz der Metropolis; direkt daneben liegt die Ausgrabungsst\u00e4tte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_panagia_chrysopolitissa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>dieselbe von der R\u00fcckseite<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/villages\/chora_agios_nikolaos-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small> Die byzantinische Kirche Agios Nikolaos liegt auf einem deutlich niedrigeren Niveau als der heutige Platz und die \u00fcbrigen Kirchen, was auf ihr hohes Alter hinweist.<\/small><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-portara-und-apollon-tempel\/\">Die Portara und der Apollon-Tempel in der Ch\u00f3ra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kastro-chora\/\">Das venezianische Kastro in der Ch\u00f3ra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-venezianische-epoche\/\">Naxos unter venezianischer Herrschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/?page_id=6579\">Naxos-Stadt: Der Hafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-geschichte\/\">Die Geschichte der Insel Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-mykenische-epoche\/\">Die mykenische Epoche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-mykenisches-kuppelgrab-komiaki\/\">Das mykenische Kuppelgrab bei Komiaki<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ch\u00f3ra von Naxos oder einfach &#8220;Naxos&#8221; ist die gr\u00f6\u00dfte Ortschaft der Insel und besitzt den einzigen nennenswerten Hafen. 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