{"id":12391,"date":"2020-06-15T22:53:08","date_gmt":"2020-06-15T19:53:08","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=12391"},"modified":"2024-10-13T18:42:24","modified_gmt":"2024-10-13T15:42:24","slug":"schwebfliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/schwebfliegen\/","title":{"rendered":"Schwebfliegen"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Schwebfliegen <em>(Syrphidae)<\/em> sind mit etwa 6.000 Arten eine gro\u00dfe Familie der <a href=\"http:\/\/azalas.de\/fliegen\/\">Fliegen (Zweifl\u00fcgler)<\/a>. Sie sehen recht unterschiedlich aus; es gibt beispielsweise Arten, die Bienen, Wespen oder Hummeln nachahmen. Alle Schwebfliegen haben die Angewohnheit und F\u00e4higkeit auf der Stelle zu schwirren und tun das oft, wenn sie Bl\u00fcten besuchen. Die erwachsenen Tiere ern\u00e4hern sich von Pollen und Nektar. Sie besitzen keinen Wehrstachel, aber viele Arten versuchen eventuelle Fressfeinde durch eine wespen\u00e4hnliche Warnf\u00e4rbung abzuschrecken.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Fliegen, Wespen und Bienen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Wie die meisten Insekten sind viele Fliegen schwer zu bestimmen. Es gibt oft mehrere sehr \u00e4hnliche Arten, so dass eine korrekte Bestimmung nur am toten Tier mithilfe einer mikroskopischen Untersuchung m\u00f6glich ist. Ich habe die hier vorgestellten Arten so gut ich konnte nach meinen (nicht sehr umfassenden) Bestimmungsb\u00fcchern und mit Hilfe der im Internet zu findenden Informationen identifiziert; ich bin aber kein Spezialist und kann (wie immer) nicht f\u00fcr die Richtigkeit garantieren. F\u00fcr die Bestimmung mehrere Arten danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite <a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de<\/a> und den sehr engagierten Teilnehmern der griechischen Facebook-Seite &#8220;Insect of Greece and Cyprus&#8221;.<\/small><\/p>\n<h3>Schwebfliegen-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p><big>N<\/big>at\u00fcrlich gibt es zu viele Schwebfliegen-Arten auf Naxos, als dass ich hier eine vollst\u00e4ndige Darstellung anbieten k\u00f6nnte; man kann in den folgenden Beschreibungen aber ein paar der auff\u00e4lligeren oder interessanteren Arten kennenlernen.<\/p>\n<h6>Blasenk\u00f6pfige Schwebfliege, <em>Scaeva pyrastri<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist bei uns recht h\u00e4ufig anzutreffen. Sie ist in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/scaeva_pyrastri-1.jpg\" alt=\"Blasenk\u00f6pfige Schwebfliege, Scaeva pyrastri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Schwebfliege, vermutlich die Art <em>Scaeva pyrastri<\/em>, zeigt eine abschreckende F\u00e4rbung mit wei\u00dfen, wespen\u00e4hnlichen Streifen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/scaeva_pyrastri-2.jpg\" alt=\"Blasenk\u00f6pfige Schwebfliege, Scaeva pyrastri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>\u2026und noch einmal, hier von der Seite.<\/small><\/p>\n<h6>Gemeine Feldschwebfliege, <em>Eupeodes corollae<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch diese Schwebfliegen-Art ist in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet und h\u00e4ufig. Die Larven ern\u00e4hren sich von Blattl\u00e4usen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eupeodes_corollae-1.jpg\" alt=\"Gemeine Feldschwebfliege, Eupeodes corollae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art tr\u00e4gt gelbe Streifen auf dem Hinterleib. W\u00e4hrend diese bei den Weibchen der in der Mitte unterbrochen sind, \u00e4hnlich wie bei der Blasenk\u00f6pfigen Schwebfliege, sind die beiden H\u00e4lften bei den M\u00e4nnchen wie hier zu sehen durch einen schmalen gelben Steg verbunden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eupeodes_corollae-2.jpg\" alt=\"Gemeine Feldschwebfliege, Eupeodes corollae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Weibchen: die gelben Streifen sind in der Mitte unterbrochen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eupeodes_corollae-3.jpg\" alt=\"Gemeine Feldschwebfliege, Eupeodes corollae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Von der Seite sieht man, dass die gelben Streifen in ihrem vorderen Bereich mit der gelben Unterseite verbunden sind.<\/small><\/p>\n<h6>Hain-Schwebfliege, <em>Episyrphus balteatus<\/em>, DeGeer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Hain-Schwebfliege mit ihrer typischen Streifung auf dem Hinterleib ist in Europa eine der h\u00e4ufigsten Schwebfliegen-Arten. Sie wandert im Herbst in gro\u00dfen Zahlen in den Mittelmeerraum. Die Larven fressen Blattl\u00e4use, so dass die Art auch in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung eingesetzt wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/episyrphus_balteatus-1.jpg\" alt=\"Hain-Schwebfliege, Episyrphus balteatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hain-Schwebfliege ist gut an der charakteristischen Streifung des Hinterleibs zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6>Gemeine Stiftschwebfliege, <em>Sphaerophoria scripta<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch die Larven dieser kleinen, schlanken Schwebfliege ern\u00e4hren sich von Blattl\u00e4usen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sphaerophoria_scripta-1.jpg\" alt=\"Gemeine Stiftschwebfliege, Sphaerophoria scripta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das M\u00e4nnchen der Gemeinen Stiftschwebfliege besitzt einen schmalen, am Ende leicht keulenf\u00f6rmigen und nach unten gebogenen Hinterleib. Der Thorax ist bronzefarben mit undeutlichen L\u00e4ngsstreifen, der Hinterleib tr\u00e4gt eine kr\u00e4ftige schwarz-gelbe Querstreifung. Die gelben Beine sind recht lang.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sphaerophoria_scripta-2.jpg\" alt=\"Gemeine Stiftschwebfliege, Sphaerophoria scripta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Weibchen besitzen einen zugespitzten Hinterleib. Auch bei ihnen ist die Querstreifung des Hinterleibs kontrastreich und auff\u00e4llig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sphaerophoria_scripta-3.jpg\" alt=\"Gemeine Stiftschwebfliege, Sphaerophoria scripta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Man sieht das Weibchen \u00f6fter auch mit nach unten gekr\u00fcmmten Hinterleib sitzen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Sphaerophoria<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sphaerophora_spec-1.jpg\" alt=\"Sphaerophoria\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sphaerophora_spec-2.jpg\" alt=\"Sphaerophoria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier handelt es sich wohl um eine andere Art der Gattung <em>Sphaerophoria<\/em>; der Hinterleib dieser kleinen Fliege ist orange, w\u00e4hrend die Form sehr der vorigen Art \u00e4hnelt.<\/small><\/p>\n<h6>Kleine Mistbiene, <em>Syritta pipiens<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kleine Mistbiene ist entgegen des Namens keine Biene, sondern eine Schwebfliege. Sie besitzt verdickte Oberschenkel an den Hinterbeinen; der K\u00f6rper ist recht schmal und br\u00e4unlich. Die Kleine Mistbiene ist in Europa und auch bei uns sehr h\u00e4ufig. Die adulten Tiere leben von totem Pflanzenmaterial und besuchen Bl\u00fcten; die Larven leben in Kompost, Mist und Dung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/syritta_pipiens-1.jpg\" alt=\"Kleine Mistbiene, Syritta pipiens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kleine Mistbiene ist leicht an den verdickten Oberschenkeln der Hinterbeine zu erkennen, die an der Unterseite kleine Dornen tragen. Der Thorax ist kr\u00e4ftig braun gef\u00e4rbt; der Hinterleib ist dumpf orange mit dunkleren Streifen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/syritta_pipiens-2.jpg\" alt=\"Kleine Mistbiene, Syritta pipiens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kleine Mistbiene im Flug. Wie ihr Name sagt ist die Kleine Mistbiene sehr klein.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/syritta_pipiens-3.jpg\" alt=\"Kleine Mistbiene, Syritta pipiens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man noch einmal die verdickten Hinterbeine. Dieses Exemplar besitzt wei\u00dfliche Streifen, nicht orangegelbe.<\/small><\/p>\n<h6>Bienenschwebfliege, <em>Brachypalpus<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/brachypalpus_laying_egg-1.jpg\" alt=\"Bienenschwebfliege, Brachypalpus spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Schwebfliege handelt es sich vermutlich um eine Angeh\u00f6rige der Gattung <em>Brachypalpus<\/em>, die im Aussehen mit ihrem behaarten K\u00f6rper eine Biene nachahmen. Charakteristisches Merkmal sind au\u00dferdem die verdickten Oberschenkel insbesondere der Hinterbeine.<\/small><\/p>\n<h6>Mistbiene, <em>Eristalis tenax<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mistbiene ist eine gro\u00dfe Schwebfliege und kommt bei uns h\u00e4ufig vor. Ihre Larven leben in schmutzigem Wasser, feuchtem Dung und Misthaufen. Sie besitzen ein langes Atmerohr, das ihnen eine charakteristische K\u00f6rperform verleiht (&#8220;Rattenschwanzlarven&#8221;). Dadurch dass sie Bakterien und organische Stoffe aus dem Wasser herausfiltrieren, tragen sie zur Kl\u00e4rung der Abw\u00e4sser bei und sind darum n\u00fctzlich. Von dieser Lebensweise stammt auch der deutsche Name dieser Fliegenart (&#8220;Mistbiene&#8221;).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eristalis_tenax-1.jpg\" alt=\"Mistbiene, Eristalis tenax\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mistbiene ist keine Biene, sondern eine Schwebfliege, obwohl sie auf den ersten Blick mit ihrer br\u00e4unlichen F\u00e4rbung einer Biene \u00e4hnlich sieht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eristalis_tenax-2.jpg\" alt=\"Mistbiene, Eristalis tenax\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manche Exemplare sind dunkelbraun gef\u00e4rbt ohne erkennbare Zeichnung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eristalis_tenax-3.jpg\" alt=\"Mistbiene, Eristalis tenax\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieses Exemplar zeigt dagegen einen auff\u00e4lligen, auf charakteristische Art eingebuchteten r\u00f6tlichen Steifen auf dem Hinterleib. An allen Fotos sieht man gut die charakteristische Fl\u00fcgel\u00e4derung vieler Schwebfliegen mit einer stark geschwungenen Ader in der N\u00e4he der Fl\u00fcgelspitze.<\/small><\/p>\n<h6><em>Eristalinus taeniops<\/em>, Wiedemann<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Schwebfliege ist an den sch\u00f6nen, l\u00e4ngsgestreiften Facettenaugen zu erkennen. Ihre Larven leben wie bei der Mistbiene in Dung oder schmutzigem Wasser. Bei uns ist sie nur selten zu finden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eristalinus_taeniops-1.jpg\" alt=\"Eristalinus taeniops\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/eristalinus_taeniops-2.jpg\" alt=\"Eristalinus taeniops\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Eristalinus taeniops<\/em> ist mit den sch\u00f6nen gestreiften Augen eine besonders beeindruckende Schwebfliege.<\/small><\/p>\n<h6>Totenkopf-Schwebfliege, <em>Myathropa florea<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese gro\u00dfe Schwebfliegen-Art ist in ganz Europa und gro\u00dfen Teilen von Asien und Nordafrika verbreitet und h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/myathropa_florea-1.jpg\" alt=\"Totenkopf-Schwebfliege, Myathropa florea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Totenkopf-Schwebfliege hat ihren Namen von der Zeichnung auf dem Thorax erhalten, die entfernt an einen Totenkopf erinnert. Der schwarze Hinterleib tr\u00e4gt seitliche gelbe Flecken. Anders als viele andere Schwebfliegen zeigt diese Art auch am Hinterleib eine deutliche Behaarung. Die Fl\u00fcgel sind leicht braun get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<h6>Hornissenschwebfliege, <em>Volucella zonaria<\/em>, Poda<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Hornissenschwebfliege geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Schwebfliegen-Arten in Europa; sie erreicht bis 2,2 cm L\u00e4nge. Sie besitzt einen gelb-schwarz geringelten K\u00f6rper, rotbraune Augen und eine auff\u00e4llige gelbe Stirn, so dass sie einer Hornisse \u00e4hnelt, was m\u00f6gliche Fressfeinde abschreckt. Die Hornissenschwebfliege saugt an diversen Bl\u00fcten Nektar, hier am Oregano in unserem Garten. Sie legt ihre Eier in Wespen-, Hornissen- oder Hummelnester, wo die Larven jedoch keinen Schaden anrichten, sondern den Wirten sogar n\u00fctzlich sind, da sie sich von Abf\u00e4llen und toten oder kranken Tieren ern\u00e4hren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/volucella_zonaria-1.jpg\" alt=\"Hornissenschwebfliege, Volucella zonaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hornissenschwebfliege wird sehr gro\u00df. Ihre Fl\u00fcgel sind braun get\u00f6nt und das Abdomen ist gelb mit zwei schwarzen Streifen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/volucella_zonaria-2.jpg\" alt=\"Hornissenschwebfliege, Volucella zonaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Von vorn sieht man die gelbe Stirn. Hier handelt es sich um ein Weibchen, was an dem Abstand zwischen den Augen zu erkennen ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/volucella_zonaria-3.jpg\" alt=\"Hornissenschwebfliege, Volucella zonaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den M\u00e4nnchen sto\u00dfen die Augen auf der Stirn aneinander.<\/small><\/p>\n<h6><em>Milesia semiluctifera<\/em>, Villers<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/milesia_semiluctifera-1.jpg\" alt=\"Milesia semiluctifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch diese Schwebfliege ist sehr gro\u00df; sie ahmt in ihrer F\u00e4rbung wohl eine Wespe nach. Diese Art kommt bei uns nur sehr selten vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/milesia_semiluctifera-2.jpg\" alt=\"Milesia semiluctifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein anderes Individuum mit einem rotbraunen Schildchen und einer etwas anderen Zeichnung; es handelt sich aber vermutlich um dieselbe Art.<\/small><\/p>\n<h6><em>Merodon clavipes<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie vor allem im Mittelmeergebiet verbreitete Gattung <em>Merodon<\/em> umfasst etwa 50 Arten und ist somit eine der gr\u00f6\u00dften Schwebfliegen-Gattungen in Europa. Es handelt sich um vergleichsweise gro\u00dfe, bienen\u00e4hnliche Schwebfliegen. <small>Ich danke Roger Thomason vom Diptera.info-Forum und Jannis Gavalas f\u00fcr die Bestimmung!<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/merodon_clavipes-1.jpg\" alt=\"Merodon clavipes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser gro\u00dfen und dicken Schwebfliege mit lang behaartem goldgl\u00e4nzendem Hinterleib, die sich in Agi\u00e1 am kleinen Fl\u00fcsschen aufhielt, handelt es sich vermutlich um <em>Merodon clavipes<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6><em>Paragus haemorrhous ?<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Schwebfliege <em>Paragus haemorrhous<\/em> ist in Europa, Asien und Nordamerika weitverbreitet. Die adulten Tiere ern\u00e4hren sich von Nektar und fungieren dabei als Bl\u00fctenbest\u00e4uber, aber auch die Larven sind im Garten n\u00fctzlich, da sie von Blattl\u00e4usen leben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/paragus_haemorrhous-1.jpg\" alt=\"Paragus haemorrhous ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Schwebfliege mit dem metallisch gr\u00fcnlich gl\u00e4nzenden Thorax und dem orangeroten Hinterleib geh\u00f6rt vermutlich der Gattung <em>Paragus<\/em> an; es k\u00f6nnte sich um <em>Paragus haemorrhous<\/em> handeln. Sie ist leicht zu \u00fcbersehen, weil sie so klein ist, kommt aber recht regelm\u00e4\u00dfig bei uns im Garten vor.<\/small><\/p>\n<h6>unbestimmte Schwebfliege<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/syrphidae_spec-1.jpg\" alt=\"Schwebfliege\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Fliege mit behaartem, braunem Thorax, orangebraunem Hinterleib  und gro\u00dfen gebogenen Hinterbeinen habe ich noch nicht bestimmen k\u00f6nnen. Vermutlich handelt es sich auch um eine Schwebfliege.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schweber\/\">Schweber<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fliegen\/\">Fliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Die Insekten von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schwebfliegen (Syrphidae) sind mit etwa 6.000 Arten eine gro\u00dfe Familie der Fliegen (Zweifl\u00fcgler). Sie sehen recht unterschiedlich aus; es gibt beispielsweise Arten, die Bienen, Wespen oder Hummeln nachahmen. 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