{"id":10758,"date":"2019-04-13T18:58:45","date_gmt":"2019-04-13T15:58:45","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=10758"},"modified":"2026-03-25T09:05:15","modified_gmt":"2026-03-25T07:05:15","slug":"bienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/bienen\/","title":{"rendered":"Bienen"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Bienen <em>(Apiformes = Anthophila)<\/em> geh\u00f6ren zur vielgestaltigen Insektenordnung der Hautfl\u00fcgler <em>(Hymenoptera)<\/em>, die mit gut 150.000 Arten eine der gr\u00f6\u00dften Insektengruppen ist. Zu den Hautfl\u00fcglern geh\u00f6ren viele \u00f6kologisch sehr wichtige Arten, so die als Best\u00e4uber unentbehrlichen Bienen, die Ameisen, die das Gesicht der Erde durch ihre zersetzende und umgrabende T\u00e4tigkeit sowie die Verbreitung von Samen ganz wesentlich beeinflussen, und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/wespen\/\">Wespen<\/a>, von denen viele als Parasiten anderer Insektenarten eine wichtige Rolle in den \u00d6kosystemen (sowie auch in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung) spielen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Hautfl\u00fcgler werden in die Pflanzenwespen (Blattwespen u.a.) und die Taillenwespen unterteilt, wobei letztere die Legimmen (Gall- und Schlupfwespen u.a.) und die Stechimmen umfassen, die wiederum in die \u00dcberfamilien <em>Chrysidoidea<\/em> (Goldwespen u.a.), <em>Vespoidea<\/em> (Wegwespen, Faltenwespen, Ameisen u.a.) und <em>Apoidea<\/em> (Grabwespen und Bienen) unterteilt werden.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Folgenden stelle ich einige der Bienenarten vor, die auf Naxos vorkommen. Die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/wespen\/\">Wespen<\/a> werden auf einer eigenen Seite behandelt.<\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Bienen-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Bienen-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Wespen, Bienen und Fliegen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Die Bienen sind gr\u00f6\u00dftenteils besonders schwer zu bestimmen. Ihre K\u00f6rperform ist recht einheitlich und die Unterschiede in der F\u00e4rbung oder anderen leicht zu sehenden Merkmalen sind meist eher gering. Es gibt in den meisten F\u00e4llen viele sehr \u00e4hnliche Arten, so dass eine korrekte Bestimmung normalerweise nur am toten Tier mithilfe einer mikroskopischen Untersuchung m\u00f6glich ist. In vielen F\u00e4llen kann man die Arten nach einem Freilandfoto nicht einmal sicher in eine Gattung einordnen. Ich bem\u00fche mich hier die h\u00e4ufigsten oder auff\u00e4lligsten der bei uns vorkommenden Arten vorzustellen und ihnen dabei auch einen Namen zu geben, so gut es mir m\u00f6glich ist; ich bin aber kein Spezialist und kann (wie immer) nicht f\u00fcr die Richtigkeit der Bestimmungen garantieren. F\u00fcr die Einordnung mehrerer Exemplare danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite <a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de<\/a><\/small>.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Abschnitten \u00fcber die verschiedenen Gruppen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#Z\">Furchenbienen <em>(Halictidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#Y\">Schmalbienen <em>(Lasioglossum)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#A\">Blutbienen <em>(Sphecodes)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">&#8220;Sandbienen&#8221; <em>(Andrena <\/em> u.a.)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">&#8220;Kropfbienen&#8221; <em>(Hylaeus)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Honigbiene <em>(Apis)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Langhornbienen <em>(Eucera)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Pelzbienen <em>(Anthophora, Amegilla)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Trauerbienen u. Fleckenbienen <em>(Melecta, Thyreus)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Hummeln u. Holzbienen <em>(Bombus, Xylocopa)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Bauchsammlerbienen <em>(Megachilidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Wollbienen u.a. <em>(Anthidium<\/em> u.a.)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Mauerbiene <em>(Osmia)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Hosenbiene <em>(Dasypoda, Melittidae)<\/em><\/a><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bienen werden in die Kurzzungigen Bienen, die Langzungigen Bienen und die <em>Melittidae<\/em> unterteilt.<\/p>\n<h2>1. Kurzzungige Bienen<\/h2>\n<h3><a name=\"Z\">Furchenbienen, <em>Halictidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Furchen- oder Schmalbienen stellen die zweitgr\u00f6\u00dfte Familie der Hautfl\u00fcgler. Es gibt sowohl einzellebende als auch staatenbildende oder in kleinen Gruppen zusammenlebende Arten. Die Eier werden in Erdnester abgelegt und mit einem Vorrat von Pollen und Nektar versorgt.<\/p>\n<h6><em>Halictus ?<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Halictus<\/em> (Furchenbienen) umfasst etwa 200 Arten und ist weltweit verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/halictus_spec-1.jpg\" alt=\"Halictus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Biene sammelt Nektar und vor allem Pollen auf den gro\u00dfen Bl\u00fcten der Wucherblumen. Der Pollen verf\u00e4ngt sich in der dichten, langen Behaarung der K\u00f6rperunterseite und vor allem der Hinterbeine, die die Biene die meiste Zeit auff\u00e4llig in die H\u00f6he streckt. Es k\u00f6nnte sich um eine Angeh\u00f6rige der Gattung <em>Halictus<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<h6><em>Vestitohalictus ?<\/em><\/h6>\n<p><big>H<\/big>ier noch eine kleine Bienenart vermutlich der Gattung <em>Vestitohalictus<\/em>, die sehr kleine, grau gef\u00e4rbte Arten umfasst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/vestitohalictus-2.jpg\" alt=\"Vestitohalictus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine hellgraue Biene geh\u00f6rt vermutlich der Gattung <em>Vestitohalictus<\/em> an.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/vestitohalictus-1.jpg\" alt=\"Vestitohalictus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den merkw\u00fcrdigen klappbaren R\u00fcssel.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"Y\">Schmalbienen, <em>Lasioglossum ?<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie zu den <em>Halictidae<\/em> geh\u00f6rende Gattung <em>Lasioglossum<\/em> (Schmalbienen) ist mit \u00fcber 1.700 Arten die artenreichste Bienengattung. Sie umfasst sowohl solit\u00e4re Arten als auch solche, die in Kommunen oder organisierten Staaten leben, als auch parasitierende Arten.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Einordnung dieser Biene danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite Entomologie.de.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/lasioglossum-1.jpg\" alt=\"Lasioglossum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Biene geh\u00f6rt vermutlich zur Gattung <em>Lasioglossum<\/em>. Der K\u00f6rper ist auf der Oberseite wenig behaart und zeigt einen leichten metallischen Gr\u00fcnschimmer. Auf dem Foto sind die drei punktf\u00f6rmigen Einzelaugen (Ocellen) auf der Stirn zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/lasioglossum-2.jpg\" alt=\"Lasioglossum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch hier handelt es sich wohl um eine Schmalbiene. Sie ist so klein, dass sie auf die Staubbl\u00e4tter der Rosmarin-Bl\u00fcte klettern muss, um an den Pollen zu kommen. Die Schmalbienen tragen helle B\u00e4nder an den Vorderr\u00e4ndern der Hinterleibssegmente (Tergite).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/lasioglossum-3.jpg\" alt=\"Lasioglossum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Pollen wird in der Behaarung sowohl der Abdomenunterseite als auch des Hinterbeins transportiert. Die <em>Lasioglossum<\/em>-Arten sind im Feld nicht oder kaum zu unterscheiden; eine Bestimmung ist meist nur anhand einer mikroskopischen Untersuchung m\u00f6glich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/halictidae-1.jpg\" alt=\"Halictidae ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese winzige Biene mit den dicken H\u00f6schen ist zu klein, als dass eine Bestimmung m\u00f6glich w\u00e4re. Es k\u00f6nnte sich ebenfalls um eine <em>Lasioglossum<\/em>-Art handeln.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"A\">Blutbiene, <em>Sphecodes<\/em> spec.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Blutbienen geh\u00f6ren ebenfalls zu den <em>Halictidae<\/em>. Sie zeichnen sich durch die geringe Behaarung, den meist rot gef\u00e4rbten Hinterleib und das Fehlen von Sammelhaaren an den Beinen aus. Die Blutbienen bauen keine eigenen Nester, sondern parasitieren in den Nestern von anderen Furchenbienen, vor allem von <em>Halictus-<\/em> oder <em>Lasioglossum-<\/em>Arten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/sphecodes_male-1.jpg\" alt=\"Blutbiene, Sphecodes spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese wenig behaarte Biene mit dem roten Hinterleib geh\u00f6rt zu den Blutbienen. Hier ein M\u00e4nnchen, erkenntlich an den langen, gleichf\u00f6rmigen F\u00fchlern, bei denen die kleinen Segmente erkennbar sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/sphecodes_female-1\n.jpg\" alt=\"Blutbiene, Sphecodes spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Weibchen leicht geknickten F\u00fchlern ohne die &#8220;K\u00f6rnung&#8221;, wie sie bei den M\u00e4nnchen vorliegt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\"><em>Andrenidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der <em>Andrenidae<\/em> geh\u00f6ren ebenfalls zu den kurzzungigen Bienen. Sie sind Beinsammler und legen ihre Nester (meist solit\u00e4r) in der Erde an.<\/p>\n<h6>Graue Sandbiene, <em>Andrena cineraria<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei dieser Biene handelt es sich vermutlich um die Graue Sandbiene. Die Gattung <em>Andrena<\/em> ist besonders artenreich, wobei f\u00fcr die genaue Artbestimmung meist eine mikroskopische Untersuchung erforderlich ist. Die Sandbienen bauen ihre Nester in die Erde und statten sie mit Pollen als Nahrung f\u00fcr die Larve aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_cineraria-1.jpg\" alt=\"Graue Sandbiene, Andrena cineraria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Graue Sandbiene ist gr\u00f6\u00dftenteils schwarz gef\u00e4rbt, au\u00dfer der Behaarung des Thorax, die wei\u00dflich ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Andrena gravida ?<\/em>, Imhoff<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_gravida-1.jpg\" alt=\"Andrena gravida ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Sandbienen-Art k\u00f6nnte es sich um <em>Andrena gravida<\/em> oder eine \u00e4hnliche Art handeln. Die Binden am Hinterleib, der Thorax und das &#8220;Gesicht&#8221; sind lang wei\u00dflich behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_gravida-2.jpg\" alt=\"Andrena gravida ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die charakteristische Fl\u00fcgeladerung.<\/small><\/p>\n<h6><em>Andrena agilissima ?<\/em>, Scopoli<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_agilissima-1.jpg\" alt=\"Andrena agilissima ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Biene geh\u00f6rt vermutlich ebenfalls zur Gattung <em>Andrena<\/em>. Sie \u00e4hnelt der Art <em>Andrena agilissima<\/em>, obwohl diese eigentlich eine wei\u00dfe Behaarung am Kopf und Thorax zeigt, die jedoch manchmal nur schwach ausgepr\u00e4gt ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_agilissima-2.jpg\" alt=\"Andrena agilissima ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der ganze K\u00f6rper ist schwarz mit Ausnahme der br\u00e4unlichen B\u00fcrste an den Hinterbeinen. Auch die Fl\u00fcgel sind deutlich schwarz get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Andrena<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/andrena_spec-1.jpg\" alt=\"Andrena spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Biene ist sehr dunkel gef\u00e4rbt mit rotbrauner Thoraxbehaarung, einer braunen B\u00fcrste an den Hinterbeinen und dunkelbraun get\u00f6nten Fl\u00fcgeln. Sie \u00e4hnelt der n\u00f6rdlich verbreiteten Art <em>A. clarkella<\/em>.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">&#8220;Kropfbienen&#8221;, <em>Colletidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Familie <em>Colletidae<\/em> umfasst relativ urt\u00fcmliche solit\u00e4r lebende Bienen, die ihre Nester meist in der Erde anlegen und f\u00fcr die Larven Pollen und Nektar eintragen. Der Pollen wird nicht mit den Haaren oder in einem K\u00f6rbchen an den Beinen, sondern im Kropf transportiert.<\/p>\n<h6><em>Hylaeus variegatus<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie &#8220;Maskenbienen&#8221; (Gattung <em>Hylaeus<\/em>) zeichnen sich durch eine auff\u00e4llige, wei\u00dfe Gesichtsmaske aus, die besonders beim M\u00e4nnchen ausgebildet ist. Sie sind mit vielen Arten weltweit vertreten. Die Brutzellen ihrer in Erde oder Holz angelegten Nester kleiden sie mit einem Cellophan-\u00e4hnlichen Dr\u00fcsensekret aus. <em>Hylaeus variegatus<\/em> legt das Nest in alten Nestern anderer Erdbienen-Arten an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/hylaeus_variegatus-2.jpg\" alt=\"Hylaeus variegatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleine Biene <em>Hylaeus variegatus<\/em> ist gr\u00f6\u00dftenteils schwarz gef\u00e4rbt mit einem dunkelroten vorderen Hinterleib. Der Thorax tr\u00e4gt am Vorderende einen schmalen wei\u00dfen Ring und zwei kleine wei\u00dfe Flecken unterhalb der Fluggelenke.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/hylaeus_variegatus-1.jpg\" alt=\"Hylaeus variegatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die wei\u00dfe Gesichtsmaske aus zwei spitzen Dreiecken.<\/small><\/p>\n<h2>2. Langzungige Bienen<\/h2>\n<h3><a name=\"D\">Echte Bienen, <em>Apidae<\/em><\/a><\/h3>\n<h6>Honigbiene, <em>Apis mellifera<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Honigbiene ist vielleicht das bekannteste Insekt. Sie ist von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr den Menschen nicht nur als Honiglieferant, sondern auch als Best\u00e4uber f\u00fcr viele Pflanzen in der Landwirtschaft. Wirtschaftlich gesehen ist sie nach Rind und Schwein weltweit das wichtigste Nutztier. Der Mensch h\u00e4lt Bienen vermutlich schon seit 7.000 Jahren. Die Gattung der Honigbienen umfasst etwa 10 Arten, die vor allem in Asien vorkommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/apis_mellifera-1.jpg\" alt=\"Honigbiene, Apis mellifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Honigbienen sammeln Nektar und Pollen besonders gern an Schmetterlingsbl\u00fctlern. Bei uns ist Balansas Bockshornklee eine der bevorzugten Nahrungspflanzen im Fr\u00fchjahr. Die Biene transportiert den Pollen im sogenannten K\u00f6rbchen, einer von langen Haaren umgebenen Grube am Hinterbein.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/apis_mellifera-2.jpg\" alt=\"Honigbiene, Apis mellifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier streift die Biene mithilfe einer speziellen B\u00fcrste am Unterschenkel den Pollen ab, der sich in den Haaren an den Beinen und am Unterk\u00f6rper verfangen hat, und schiebt ihn in das K\u00f6rbchen des anderen Unterschenkels.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/apis_mellifera-3.jpg\" alt=\"Honigbiene, Apis mellifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die auf Naxos ebenfalls vorkommende italienische Unterart der Biene <em>(Apis mellifera ligustica)<\/em> ist an den orange gef\u00e4rbten Ringen am vorderen Hinterleib zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/apis_mellifera-4.jpg\" alt=\"Honigbiene, Apis mellifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Honigbiene auf Sonnenblume. Charakteristisch f\u00fcr die Art ist die sehr langgestreckte Zelle der Fl\u00fcgeladerung in der N\u00e4he der Fl\u00fcgelspitze am Au\u00dfenrand des Fl\u00fcgels.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/apis_mellifera-5.jpg\" alt=\"Honigbiene, Apis mellifera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch bei dieser braunen Biene handelt es sich gem\u00e4\u00df der Beinform und der Fl\u00fcgeladerung um eine kleine Honigbiene.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/beekeeper-1.jpg\" alt=\"Imker auf Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf Naxos wird viel guter Honig produziert, sowohl Heidehonig als auch der besonders beliebte Thymianhonig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/honey-1.jpg\" alt=\"Honigproduktion Naxos\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/honey-2.jpg\" alt=\"Honigproduktion Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>die Ger\u00e4tschaften und Produkte eines Imkers in K\u00f3ronos<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/traditions\/traditional_beehive-2.jpg\" alt=\"traditionelle Bienenst\u00f6cke, Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Traditionelle Bienenst\u00f6cke mit aus Steinen gemauerten Nischen, in denen sich die get\u00f6pferten Bienenst\u00f6cke befanden, bei Mon\u00edtsia<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Langhornbiene, <em>Eucera longicornis ?<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Langhornbienen bilden eine vielf\u00e4ltige Gattung der Echten Bienen, die durch die langen F\u00fchler der M\u00e4nnchen gekennzeichnet ist. Sie leben solit\u00e4r, nisten aber manchmal in gro\u00dfen Aggregaten beisammen. F\u00fcr die Eiablage bauen die Bienen Nester mit mehreren Zellen im Boden, die mit Wachs ausgekleidet werden und mit einer Paste aus Pollen und Honig als Nahrung f\u00fcr die Larven ausgestattet werden. Langhornbienen besuchen vor allem die Bl\u00fcten von Schmetterlingsbl\u00fctlern wie Wicken und Platterbsen. Sie kommen in Europa und Asien vor und sind besonders in k\u00fcstennahen Gebieten anzutreffen.<\/p>\n<p><big>B<\/big>ei uns ist die Langhornbiene im Fr\u00fchjahr h\u00e4ufig. Sie \u00e4hnelt auf den ersten Blick einer normalen Honigbiene; das M\u00e4nnchen ist aber leicht an den sehr langen Antennen zu unterscheiden. Die F\u00e4rbung des K\u00f6rpers ist dunkel mit einer hellgrauen bis braunen Behaarung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/eucera_longicornis-1.jpg\" alt=\"Langhornbiene, Eucera longicornis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die M\u00e4nnchen der Langhornbienen besitzen auff\u00e4llige, etwa k\u00f6rperlange Antennen. Sie erscheinen im Fr\u00fchjahr oft etwas eher als die Weibchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/eucera_longicornis-2.jpg\" alt=\"Langhornbiene, Eucera longicornis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art sammelt besonders gern den Pollen und Nektar von Schmetterlingsbl\u00fctlern. Sie schiebt ihren Kopf weit in die Bl\u00fcte hinein, wobei sich die F\u00fchler zusammenlegen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/eucera_longicornis-3.jpg\" alt=\"Langhornbiene, Eucera longicornis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man von der Seite den langen, dicken Saugr\u00fcssel. Auch die tiefschwarzen Augen der Biene sind gut zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Pelzbienen, <em>Anthophora<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch die Pelzbienen geh\u00f6ren zu den Echten Bienen. Es handelt sich um stark behaarte, eher rundliche Bienen, die solit\u00e4r leben (nicht staatenbildend), aber manchmal ihre Nester gemeinsam in gro\u00dfen Kolonien anlegen. Die Gattung <em>Anthophora<\/em> ist eine der artenreichsten Bienengattungen. Die Pelzbienen fliegen oft auff\u00e4llig flink.<\/p>\n<h6>Zweifleckige Pelzbiene, <em>Anthophora bimaculata ?<\/em>, Panzer<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_bimaculata-1.jpg\" alt=\"Zweifleckige Pelzbiene, Anthophora bimaculata ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Zweifleckige Pelzbiene ist an ihren gr\u00fcnlichen Augen und dem gelblichen Gesicht zu erkennen. Der K\u00f6rper ist stark hellbraun behaart. Der Hinterleib tr\u00e4gt helle Haars\u00e4ume. Bei dieser Pelzbiene im Anflug an eine Traubenhyazinthen-Bl\u00fcte sieht man gut den langen, gerade vorgestreckten Saugr\u00fcssel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_bimaculata-2.jpg\" alt=\"Zweifleckige Pelzbiene, Anthophora bimaculata ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den Hinterleib mit seinen deutlichen hellbraunen Haarbinden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_bimaculata-3.jpg\" alt=\"Zweifleckige Pelzbiene, Anthophora bimaculata ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art tr\u00e4gt eine dichte, helle Sammelb\u00fcrste am hinteren Bein.<\/small><\/p>\n<h6><em>Anthophora nigrocincta<\/em> (= <em>A. canescens, A. subterranea)<\/em>, Lepeletier<\/h6>\n<p><small>F\u00fcr die Bestimmung danke ich sehr herzlich Prof. Hannes Paulus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_nigrocincta-1.jpg\" alt=\"Anthophora nigrocincta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pelzbienen fallen durch ihren besonders dichten und langen Pelz auf. <em>Anthophora nigrocincta<\/em> ist hellgrau gef\u00e4rbt mit dunklen Ringen am Hinterleibsende.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_nigrocincta-2.jpg\" alt=\"Anthophora nigrocincta\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Anthophora nigrocincta<\/em> ist eine Solit\u00e4rbiene, die bei uns schon im Winter an sch\u00f6nen Tagen angetroffen werden kann. Im Anflug an die Bl\u00fcte sieht man gut den langen R\u00fcssel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_nigrocincta-3.jpg\" alt=\"Anthophora nigrocincta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Exemplar handelt es sich um ein M\u00e4nnchen. Am Hinterleibsende sieht man zwei Pollinien der Ragwurz-Art <em>Ophrys basilissa<\/em>, die von dieser Biene best\u00e4ubt wird. Die Bl\u00fcte t\u00e4uscht vor, ein Weibchen dieser Art zu sein, so dass das M\u00e4nnchen versucht, mit der Bl\u00fcte zu kopulieren. Dabei werden ihm die Pollinien der Orchideenbl\u00fcte angeheftet.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie sehr fr\u00fch im Winter bl\u00fchende Ragwurz-Art <em>Ophrys basilissa<\/em> wird ausschlie\u00dflich durch die M\u00e4nnchen von <em>Anthophora nigrocincta<\/em> best\u00e4ubt. Die Bl\u00fcten ahmen in Form, F\u00e4rbung und Zeichnung die Weibchen dieser Art nach; auch wenn sie f\u00fcr unsere Augen nicht unbedingt \u00e4hnlich sehen, so weisen sie doch die entscheidenden Merkmale auf, an denen sich das M\u00e4nnchen orientiert (z.B. Behaarung, Zeichnung im UV-Licht-Bereich, ggf. auch Duftstoffe).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_omegaifera_basilissa_flower-1.jpg\" alt=\"Ophrys basilissa\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophrys basilissa<\/em>; oben an der Bl\u00fcte sieht man, unter dem obersten, helmf\u00f6rmigen Kelchblatt verborgen, die &#8220;Griffels\u00e4ule&#8221;, an der die Pollinien sitzen. Bei dieser Art werden die Pollinien an den Hinterleib des Best\u00e4ubers geheftet, d.h. das Bienenm\u00e4nnchen setzt sich mit dem Kopf nach unten auf die Bl\u00fcte.<\/small><\/p>\n<h6>Gemeine Pelzbiene, <em>Anthophora plumipes ?<\/em>, Pallas<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_plumipes-1.jpg\" alt=\"Gemeine Pelzbiene, Anthophora plumipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser stark behaarten Biene handelt es sich vermutlich um die Gemeine Pelzbiene. Man beachte, wie abgenutzt die Fl\u00fcgel sind! Auch die typische Fl\u00fcgeladerung der Pelzbienen ist gut zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_plumipes-2.jpg\" alt=\"Gemeine Pelzbiene, Anthophora plumipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Biene besitzt an ihren Hinterbeinen ganz besonders lange Haare, die der Aufbewahrung und dem Transport des Pollens dienen (&#8220;Sammelb\u00fcrste&#8221;).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_plumipes-3.jpg\" alt=\"Gemeine Pelzbiene, Anthophora plumipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch bei dieser kleinen grauen Biene mit schwarzen Augen und deutlicher rostroter Haarb\u00fcrste am Hinterbein k\u00f6nnte es sich eventuell um ein sehr helles Weibchen von <em>Anthophora plumipes<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<h6><em>Anthophora retusa ?<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>S<\/big>chon fr\u00fch im Winter ist bei uns sehr h\u00e4ufig eine kleine besonders rotbraun gef\u00e4rbte Pelzbienen-Art unterwegs. Nach der Merkmalskombination, vor allem nach der Beinbehaarung und Augenfarbe, k\u00f6nnte es sich um seine helle Farbvariante von <em>Anthophora retusa<\/em> handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_retusa-1.jpg\" alt=\"Anthophora retusa ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pelzbienen besitzen an den Beinen unterschiedlich gestaltete Haarfransen oder -b\u00fcrsten, die teilweise dem Transport des Pollens dienen. Diese Art tr\u00e4gt eine rundlich wirkende schwarze Franse am Unterschenkel des mittleren Beins sowie lange helle Haare an dessen Ober- und Unterschenkel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_retusa-2.jpg\" alt=\"Anthophora retusa ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Augen sind bei dieser Art gr\u00fcnlich; das Gesicht ist wie bei vielen Pelzbienen unter der hellen Behaarung schwarz-gelb gemustert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_retusa-3.jpg\" alt=\"Anthophora retusa ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Vermutlich dieselbe Bienenart tritt auch mit hellbeigem Pelz auf. Sie zeigt denselben Typus der Behaarung am mittleren Bein.<\/small><\/p>\n<h6><em>Anthophora ?<\/em><\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_spec-3.jpg\" alt=\"Anthophora ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Biene, bei der es sich vermutlich ebenfalls um eine Pelzbiene (Gattung <em>Anthophora<\/em>) handelt, baut ihre Nester hier in einer gro\u00dfen Kolonie in den lehmigen Boden einer verlassenen Kirche.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_spec-1.jpg\" alt=\"Anthophora ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es handelt sich um eine kleine, braune, recht gedrungene Biene. Die meisten Arten sind anhand von Fotos kaum zu unterscheiden; entsprechend m\u00fcssen wir auf eine genaue Bestimmung verzichten. Am linken Nest kann man erkennen, dass die Grube innen mit Wachs ausgekleidet wird.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthophora_spec-2.jpg\" alt=\"Anthophora ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die h\u00fcbsch get\u00f6pferten, runden Eing\u00e4nge zu den Nestern.<\/small><\/p>\n<h6><em>Amegilla<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Amegilla<\/em> ist eng mit <em>Anthophora<\/em> verwandt; die hier vorgestellten Arten werden oft in die Gattung <em>Anthophora<\/em> gestellt.<\/p>\n<h6><em>Amegilla albigena ?<\/em>, Lepeletier<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_albigena-1.jpg\" alt=\"Amegilla albigena? (=Anthophora albigena)\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine, rundliche Bienenart mit dem kontrastreich gestreiften Hinterleib ist bei uns im Sommer h\u00e4ufig im Garten zu sehen, wie sie an Bl\u00fcten Nektar und Pollen sammelt. Es k\u00f6nnte sich um <em>Amegilla albigena (= Anthophora albigena)<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<h6><em>Amegilla quadrifasciata<\/em>, Villers<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_quadrifasciata-5.jpg\" alt=\"Amegilla quadrifasciata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art sieht der vorigen relativ \u00e4hnlich; sie ist jedoch ganz entscheidend gr\u00f6\u00dfer, wie man gut am Vergleich mit der Futterpflanze <em>(Ballota acetabularia)<\/em> erkennen kann. Vermutlich handelt es sich um <em>Amegilla quadrifasciata.<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_quadrifasciata-1.jpg\" alt=\"Amegilla quadrifasciata\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_quadrifasciata-2.jpg\" alt=\"Amegilla quadrifasciata\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_quadrifasciata-3.jpg\" alt=\"Amegilla quadrifasciata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Von vorn sieht man die typische wei\u00dfe Gesichtszeichnung dieser Art.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_quadrifasciata-4.jpg\" alt=\"Amegilla quadrifasciata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kann man auch die Fl\u00fcgeladerung erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Trauerbienen, <em>Melecta<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie \u00fcberwiegend schwarz gef\u00e4rbten Trauerbienen (Gattung <em>Melecta<\/em>) parasitieren als &#8220;Kuckucksbienen&#8221; bei Pelzbienen der Gattung <em>Anthophora<\/em>. Die Weibchen legen ihre Eier in die Nester des Wirtes ab. Die zuerst schl\u00fcpfende Larve der Trauerbiene ern\u00e4hrt sich von deren Nahrungsvorr\u00e4ten, w\u00e4hrend die Larve der Pelzbiene stirbt oder ebenfalls gefressen wird. Auf diese Weise k\u00f6nnen die Kuckucksbienen die Arten, bei denen sie parasitieren, in manchen Jahren ernsthaft sch\u00e4digen, woraufhin auch die Kuckucksbienen zur\u00fcckgehen, bis sich die Wirtsart wieder erholt hat. Die erwachsenen Bienen ern\u00e4hren sich von Nektar. Die Trauerbienen sind im sp\u00e4ten Winter und fr\u00fchen Fr\u00fchling unterwegs, ebenso wie ihre Wirtsarten aus der Gattung <em>Anthophora<\/em>.<\/p>\n<h6>Trauerbiene, <em>Melecta luctuosa<\/em>, Scopoli<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/melecta_luctuosa-1.jpg\" alt=\"Trauerbiene, Melecta luctuosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Trauerbiene ist schwarz gef\u00e4rbt mit auff\u00e4lligen wei\u00dfen Flecken an den Seiten des K\u00f6rpers und auf den Beinen. Der Thorax tr\u00e4gt teilweise eine hellgraue Behaarung, ebenso das erste Hinterleibssegment.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/melecta_luctuosa-2.jpg\" alt=\"Trauerbiene, Melecta luctuosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch auf den Beinen sitzen wei\u00dfe Haarb\u00fcschel.<\/small><\/p>\n<h6><em>Melecta duodecimmaculata<\/em>, Rossi<\/h6>\n<p><em><big>M<\/big>electa duodecimmaculata<\/em> ist der Trauerbiene sehr \u00e4hnlich, zeigt aber mehr wei\u00dfe Haarb\u00fcschel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/melecta_duodecimmaculata-1.jpg\" alt=\"Melecta duodecimmaculata\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/melecta_duodecimmaculata-2.jpg\" alt=\"Melecta duodecimmaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Melecta duodecimmaculata<\/em> tr\u00e4gt auf den vorderen zwei Hinterleibssegmenten auf jeder Seite zwei wei\u00dfe Haarb\u00fcschel, also insgesamt 12 Haarb\u00fcschel.<\/small><\/p>\n<h6>Fleckenbienen, <em>Thyreus<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Fleckenbienen (Gattung <em>Thyreus<\/em>) sehen den Trauerbienen sehr \u00e4hnlich und zeigen auch eine \u00e4hnliche Lebensweise. Sie unterscheiden sich an der geringeren Behaarung und daran, dass sie auch auf dem Schildchen wei\u00dfe Haarb\u00fcschel tragen. Es gibt zahlreiche Arten, deren Identifizierung jedoch sehr schwierig ist. Bei uns kann man Fleckenbienen in geringer Zahl im Herbst antreffen, wenn sie gemeinsam mit ihren Wirten, z.B. <em>Amegilla quadrifasciata<\/em>, an den Bl\u00fcten Nahrung suchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/thyreus_spec-1.jpg\" alt=\"Fleckenbiene, Thyreus spec.\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/thyreus_spec-2.jpg\" alt=\"Fleckenbiene, Thyreus spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fleckenbiene ist ebenfalls schwarz mit wei\u00dfen Flecken an den K\u00f6rperseiten. Zus\u00e4tzlich tr\u00e4gt sie wei\u00dfe Flecken auf dem Thorax und Schildchen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Dunkle Erdhummel, <em>Bombus terrestris<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Hummeln sind eine Gattung der Echten Bienen, die etwa 250 Arten umfasst und vor allem in den k\u00fchleren Gebieten der Nordhalbkugel vorkommt. Sie sind meist recht gro\u00df, besitzen eine gedrungene Form und tragen am ganzen K\u00f6rper eine starke Behaarung. Sie leben in gro\u00dfen Staaten mit Arbeitsteilung. Die Dunklen Erdhummeln legen ihre Nester meist tief in der Erde in verlassenen M\u00e4usenestern oder Maulwurfsg\u00e4ngen an. So k\u00f6nnen sie auch den Winter gut \u00fcberstehen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Dunkle Erdhummel ist ein besonders effizienter Best\u00e4uber vieler Nutzpflanzen. Deswegen wird sie heute weltweit als Best\u00e4uber in Treibh\u00e4usern eingesetzt, wozu k\u00fcnstliche Nester verwendet werden, von denen inzwischen j\u00e4hrlich mehr als eine Million produziert werden. Aus den Treibh\u00e4usern entkommene Hummeln haben sich in vielen Gegenden der Erde verbreitet, in denen die Art eigentlich nicht vorkommt, und verdr\u00e4ngen dort nun die heimischen Hummelarten oder andere Best\u00e4uber.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/bombus_terrestris-1.jpg\" alt=\"Dunkle Erdhummel, Bombus terrestris\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Dunkle Erdhummel ist eine der h\u00e4ufigsten Hummelarten. Sie ist an den zwei gelben Streifen und der wei\u00dfen Hinterleibsspitze zu erkennen, w\u00e4hrend der Rest des K\u00f6rpers fast schwarz ist.<\/small><\/p>\n<h6>Gro\u00dfe Holzbiene, <em>Xylocopa violacea<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gro\u00dfen Holzbienen geh\u00f6ren mit bis fast 3 cm K\u00f6rperl\u00e4nge zu den gr\u00f6\u00dften Bienen. Sie sind g\u00e4nzlich schwarz gef\u00e4rbt; die Fl\u00fcgel weisen einen violetten Schimmer auf. Holzbienen bauen ihre Nester in totem Holz, bei uns vor allem in Schilfrohren, die zum Beispiel als Wind- oder Sonnenschutz aufgestellt werden. Die Holzbiene nagt Brutzellen ins Schilfrohr und errichtet Trennw\u00e4nde aus mit Speichel vermischten Sp\u00e4nen. Die adulten Tiere wie auch die Larven ern\u00e4hren sich von Bl\u00fctenpollen und Nektar. Trotz ihrer beeindruckenden Gr\u00f6\u00dfe ist die Holzbiene wenig aggressiv und sticht nur sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/xylocopa_violacea-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Holzbiene, Xylocopa violacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die sehr gro\u00dfe, schwarze Holzbiene besitzt leicht geknickte F\u00fchler. Die M\u00e4nnchen dieser Art sind an einem br\u00e4unlichen Ring kurz unterhalb der F\u00fchlerspitze zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/xylocopa_violacea-2.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Holzbiene, Xylocopa violacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe ist die Gro\u00dfe Holzbiene unverkennbar. Sie geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Hautfl\u00fcglern bei uns.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/xylocopa_violacea-3.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Holzbiene, Xylocopa violacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fl\u00fcgel gl\u00e4nzen violett-schwarz. Oft sieht man viele Milben auf dem R\u00fccken der Holzbienen sitzen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Bauchsammlerbienen, <em>Megachilidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Familie der Bauchsammlerbienen <em>(Megachilidae)<\/em> umfasst etwa 4.000 Arten. Diese Bienen legen meist Brutzellen in der Erde oder in Pflanzen an, wobei viele Arten St\u00fccke von Bl\u00e4ttern verwenden (&#8220;Blattschneiderbienen&#8221;); manche Arten bauen ihre Nester dagegen aus M\u00f6rtel und einige Arten legen ihre Eier als Brutschmarotzer in die Nester anderer Bienenarten. Die Weibchen tragen auf der Bauchunterseite eine spezielle Behaarung, mit der sie den Pollen einsammeln, der als Nahrung f\u00fcr die Larven dient.<\/p>\n<h6>&#8220;Blattschneiderbiene&#8221;, <em>Megachile<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Blattschneiderbienen verwenden St\u00fccke von Bl\u00e4ttern beim Bau der Brutzellen in ihren Erdnestern: Sie bauen die W\u00e4nde der Zellen aus zusammengerollten Bl\u00e4ttern und verschlie\u00dfen die Zellen mit Blattst\u00fcckchen. Jede Zelle wird mit Pollen als Nahrungsvorrat best\u00fcckt. Die Blattst\u00fccke verhindern vermutlich das Austrocknen des Pollens. Besonders beliebt sind bei den Blattschneiderbienen die Bl\u00e4tter von Rosen, aus denen sie geschickt runde St\u00fccke herausschneiden, die zusammengerollt zum Nest getragen werden. Die Gattung <em>Megachile<\/em> umfasst \u00fcber 1500 Arten. Um welche Art es sich hier handelt, muss leider offen bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/leafcutter_bee-1.jpg\" alt=\"Blattschneiderbiene, Megachile spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die weiblichen Blattschneiderbienen verwenden Blattst\u00fccke, besonders gern von Rosenbl\u00e4ttern, f\u00fcr den Bau ihrer Brutzellen. Unsere Art zeigt breite, auff\u00e4llige wei\u00dfe Streifen auf dem Hinterleib und eine dichte helle Behaarung am Thorax und Kopf; die Unterseite des Hinterleibs ist kr\u00e4ftig orange.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/leafcutter_bee-2.jpg\" alt=\"Blattschneiderbiene\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/leafcutter_bee-3.jpg\" alt=\"Blattschneiderbiene\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Blattst\u00fcck wird unter einer kreisf\u00f6rmigen Bewegung mit den Mandibeln herausgeschnitten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/leafcutter_bee-4.jpg\" alt=\"Blattschneiderbiene\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dann transportiert die Biene ihr Blattst\u00fcck fliegend davon, wobei sie es zusammengerollt mit den Beinen tr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Megachile pilidens ?<\/em>, Alfken<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_pilidens-1\n.jpg\" alt=\"Megachile pilidens ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser kleinen graubraunen Biene k\u00f6nnte es sich um die Blattschneiderbiene <em>Megachile pilidens<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_pilidens-2.jpg\" alt=\"Megachile pilidens ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die gr\u00fcnlichen Augen.<\/small><\/p>\n<h6>Schwarze M\u00f6rtelbiene, <em>Megachile parietina<\/em>, Geoffroy<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei der Schwarzen M\u00f6rtelbiene sind die Weibchen g\u00e4nzlich schwarz gef\u00e4rbt; auch die Fl\u00fcgel sind dunkel get\u00f6nt. Die M\u00e4nnchen weisen dagegen eine braune Behaarung auf. Die Schwarze M\u00f6rtelbiene baut f\u00fcr ihre Nachkommenschaft ein Nest aus Lehm und Steinchen, das mehrere Brutzellen enth\u00e4lt, die f\u00fcr die Versorgung der Larve mit Pollen und Nektar ausgestattet werden. Den Pollen sammelt die Biene vor allem an Schmetterlings- und Lippenbl\u00fctlern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-1.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schwarze M\u00f6rtelbiene ist recht gro\u00df und g\u00e4nzlich schwarz gef\u00e4rbt; auch die Fl\u00fcgel sind dunkel get\u00f6nt. Am Vorderrand des Thorax tr\u00e4gt dieses Exemplar graue Haare.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-2.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kann man auch die Fl\u00fcgeladerung gut erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-3.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ein Weibchen der Schwarzen M\u00f6rtelbiene sitzt am Eingang des get\u00f6pferten Nestes.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-4.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ist die Biene mit Bauen besch\u00e4ftigt: sie gl\u00e4ttet die Innenseite der Zellen sehr sorgf\u00e4ltig. \u00dcber viele Minuten steckt sie so in der Brutzelle und arbeitet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-5.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Nest sind die linken zwei Kammern schon fertig und verschlossen, w\u00e4hrend die rechte noch in Bau ist. An ihr sieht man die kleinen Steinchen, die die M\u00f6rtelbiene verwendet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-6.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und so sieht es im n\u00e4chsten Jahr aus, wenn die jungen Bienen aus dem Nest herausgeschl\u00fcpft sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina-7.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch hier handelt es sich vermutlich um ein Nest der Schwarzen M\u00f6rtelbiene.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina_male-2.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina, M\u00e4nnchen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Seltener trifft man die M\u00e4nnchen der Schwarzen M\u00f6rtelbiene an. F\u00fcr die Bestimmung danke ich herzlich Cosmas Apergyis.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_parietina_male-1.jpg\" alt=\"Schwarze M\u00f6rtelbiene, Megachile parietina, M\u00e4nnchen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie sind auff\u00e4llig bunt gef\u00e4rbt: Der Thorax ist hellbraun, der vordere Hinterleib rotbraun, das Hinterleibsende schwarz und die Behaarung der Brustunterseite wei\u00df.<\/small><\/p>\n<h6><em>Megachile melanopyga ?<\/em>, Costa<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei dieser kleinen Blattschneiderbiene handelt es sich vermutlich um <em>Megachile melanopyga<\/em>, eine in S\u00fcdeuropa verbreitete Art. Sie h\u00e4lt wie alle Bauchsammlerbienen aus der Familie der <em>Megachilidae<\/em> den Hinterleib auf charakteristische Weise leicht nach oben gew\u00f6lbt. Die Art ist an der gelbbraunen Behaarung zu erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_melanopyga-1.jpg\" alt=\"Megachile melanopyga ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Blattschneiderbiene <em>Megachile melanopyga<\/em> ist bei uns im Herbst vor allem an Asteraceen zu beobachten. Sie ist vergleichsweise mit anderen Arten der Familie deutlich gelbbraun gef\u00e4rbt und sieht auf den ersten Blick einer Honigbiene \u00e4hnlich, h\u00e4lt aber den Hinterleib auf charakteristische Art nach oben gew\u00f6lbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/megachile_melanopyga-2.jpg\" alt=\"Megachile melanopyga ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie alle Blattschneiderbienen sammelt diese Art den Pollen in der dichten Behaarung des Unterleibs.<\/small><\/p>\n<h6>&#8220;Silbrige&#8221; Kegelbiene, <em>Coelioxys argentea<\/em>, Lepeletier<\/h6>\n<p><big>H<\/big>ier nun noch eine Kuckucksbienen-Art aus der Gruppe der <em>Megachilidae<\/em>: die Kegelbiene. Die Arten dieser Gattung bauen keine eigenen Nester, sondern legen ihre Eier in die Nester anderer Bienenarten, z.B. bei ihren n\u00e4chsten Verwandten, den Blattschneider- und M\u00f6rtelbienen, oder auch bei Mauerbienen oder Pelzbienen. Die Larve ern\u00e4hrt sich vom Pollenvorrat im Nest und frisst auch das Ei bzw. die Wirtslarve. Die Kegelbienen-Weibchen haben einen kegelf\u00f6rmig zugespitzten Hinterleib. Die M\u00e4nnchen tragen 6 bis 9 kleine Dornen am Hinterleibsende. Es gibt zahlreiche Arten, die oft nur durch eine mikroskopische Untersuchung unterschieden werden k\u00f6nnen. Hier k\u00f6nnte es sich der hellen F\u00e4rbung nach um <em>Coelioxys argentea<\/em> handeln.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Bestimmung dieser und anderer Arten danke ich den engagierten Insektenfreunden der Facebook-Seite &#8220;Insects of Greece and Cyprus&#8221;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/coelioxys_argentea-1.jpg\" alt=\"Coelioxys argentea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die M\u00e4nnchen der parasitischen Kegelbienen tragen kleine Dornen am Hinterleib. Die Augen sind br\u00e4unlichgrau mit feinen P\u00fcnktchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/coelioxys_argentea-2.jpg\" alt=\"Coelioxys argentea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art ist der Hinterleib \u00fcberwiegend silbergrau gef\u00e4rbt mit charakteristisch geformten dunklen Streifen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\"><em>Rhodanthidium septemdentatum<\/em>, Latreille<\/a><\/h6>\n<p><big>E<\/big>ine artenreiche Gattung innerhalb der <em>Megachilidae<\/em> ist die Gattung der Wollbienen, <em>Anthidium<\/em>, sowie einige verwandte Gattungen wie <em>Rhodanthidium<\/em>. Auch hier ist die Bestimmung schwierig und eigentlich nur durch eine mikroskopische Untersuchung m\u00f6glich. Auf den griechischen Inseln kommt die Art <em>Rhodantidium septemdentatum<\/em> vor.<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese gro\u00dfe Art zeigt wie alle Wollbienen eine auff\u00e4llige, fast wespen\u00e4hnliche gelbe Streifung auf dem Hinterleib, die nur zu sehen ist, wenn sie fliegt. Die Fl\u00fcgel, die den Hinterleib im Sitzen verdecken, sind dunkel get\u00f6nt. Der gro\u00dfe Thorax ist ebenfalls dunkel. Die M\u00e4nnchen vieler Wollbienen-Arten besitzen am K\u00f6rperende Dornen, mit denen sie Nahrungskonkurrenten abwehren, indem sie sie im Flug angreifen. Sie sind orttreu und verteidigen ihr Revier heftig gegen andere Bienen. Entsprechend sind bei den Wollbienen, anders als bei den meisten Bienenarten, die M\u00e4nnchen mit gut 1,5 cm K\u00f6rperl\u00e4nge deutlich gr\u00f6\u00dfer als die Weibchen, die nur gut 1 cm erreichen. Die Weibchen bevorzugen Reviere mit einem guten Bl\u00fctenangebot. Sie werden meist beim Sammeln von Pollen auf den Bl\u00fcten vom M\u00e4nnchen begattet. So erhalten die M\u00e4nnchen, die gro\u00dfe und bl\u00fctenreiche Reviere verteidigen, eine gr\u00f6\u00dfere Chance zur Fortpflanzung.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Wollbiene ern\u00e4hrt sich vom Pollen und Nektar vor allem von Lippenbl\u00fctlern wie der Napf-Schwarznessel und dem Lavendel. Wie viele verwandte Arten betreibt sie einen aufwendigen Nestbau. Das Weibchen fertigt in nat\u00fcrlichen Erdh\u00f6hlen kleine Brutkammern aus Pflanzenhaaren, wobei sie teilweise auch Erde, Bl\u00e4tter oder Harz verarbeitet. In jede Zelle legt sie ein Ei. Die Pflanzenwolle sammelt die Biene von den behaarten Bl\u00e4ttern und St\u00e4ngeln ihrer Nahrungspflanzen, indem sie deren Haare mit ihren Mandibeln abnagt und zu einem Ball formt, den sie ins Nest tr\u00e4gt. Das Innere der Zellen wird au\u00dferdem mit den S\u00e4ften mancher Pflanzen wie <em>Crepis<\/em> behandelt, die die Biene mit speziellen Haaren ihrer Beine aufnimmt, was vermutlich eine antibiotische und wasserabweisende Wirkung hat. Den Larven wird als Nahrung Pollen ins Nest gegeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/rhodanthidium_septemdentatum-1.jpg\" alt=\"Rhodanthidium septemdentatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Sitzen sehen die Wollbienen, hier <em>Rhodanthidium septemdentatum<\/em>, einheitlich dunkel aus. Auch die Fl\u00fcgel sind leicht dunkel get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/rhodanthidium_septemdentatum-2.jpg\" alt=\"Rhodanthidium septemdentatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Fliegen sieht man die kontrastreiche Zeichnung des Hinterleibs mit wei\u00dfgelben Streifen, die in der Mitte durch einen schwarzen L\u00e4ngsstreifen unterbrochen sind. Von unten ist der Hinterleib hellgelb, die Beine sind orangegelb und der Thorax ist einheitlich dunkel mit einer hellen Behaarung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/rhodanthidium_septemdentatum-3.jpg\" alt=\"Rhodanthidium septemdentatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein weiteres Exemplar.<\/small><\/p>\n<h6><em>Anthidium loti<\/em>, Perris<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthidium_loti-1.jpg\" alt=\"Anthidium loti\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Wollbiene aus der Gattung <em>Anthidium<\/em> besitzt unterbrochene hellgelbe Streifen am Hinterleib.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthidium_loti-2.jpg\" alt=\"Anthidium loti\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier dasselbe Individuum von der Seite. Auf Thorax und Kopf tr\u00e4gt die Biene mehrere gelbe Flecken und Striche; die Beine sind gelb. Es handelt sich vermutlich um <em>Anthidium loti<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6><em>Anthidiellum strigatum<\/em> ?, Panzer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie sehr kleinen Bienen der Gattung <em>Anthidiellum<\/em> (Zwergharzbienen) bauen ihre Einzelnester aus Baumharz frei aufgeh\u00e4ngt an Steinen, St\u00e4ngeln oder B\u00e4umen. Sie best\u00fccken sie mit Pollen, den sie mit ihren Bauchhaaren sammeln. Es gibt eine ganze Reihe an Arten; die Bestimmung ist sehr schwierig. Hier k\u00f6nnte es sich um die Art <em>Anthidiellum strigatum<\/em> handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthidiellum_strigatum-1.jpg\" alt=\"Anthidiellum strigatum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Biene ist sehr klein, der K\u00f6rper wirkt sehr kurz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthidiellum_strigatum-2.jpg\" alt=\"Anthidiellum strigatum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie tr\u00e4gt gelbe Streifen auf Kopf und Thorax.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/anthidiellum_strigatum-3.jpg\" alt=\"Anthidiellum strigatum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Hinterleib ist insgesamt gelber als normalerweise bei <em>Anthidiellum strigatum<\/em>; vielleicht handelt es sich um eine verwandte Art.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"K\">Mauerbiene, <em>Osmia<\/em> oder <em>Hoplitis<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der sehr \u00e4hnlichen Gattungen <em>Osmia<\/em> und <em>Hoplitis<\/em> werden als Mauerbienen bezeichnet. Die Mauerbienen bauen ihre Nester in kleine Hohlr\u00e4ume, in Sandboden oder in leeren Schneckenh\u00e4usern, wozu sie Erde oder seltener zerkautes Pflanzenmaterial benutzen. F\u00fcr ihre Larven bringen sie Pollen in die Nester ein. Sie leben solit\u00e4r, schlie\u00dfen sich aber oft zu kleinen Kolonien zusammen.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Bestimmung dieser Art danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite Entomologie.de.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/osmia_spec-1.jpg\" alt=\"Osmia oder Hoplitis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Mauerbienenart geh\u00f6rt vermutlich der Gattung <em>Osmia<\/em> an. Sie besitzt eine lange Behaarung vor allem am Vorderkopf und den Seiten des Thorax. Man beachte das kugelige Fl\u00fcgelgelenk. <\/small><\/p>\n<h2><a name=\"L\">3. <em>Melittidae<\/em><\/a><\/h2>\n<p><big>D<\/big>ie <em>Melittidae<\/em> sind eine kleine Bienenfamilie mit etwa 200 Arten, die getrennt von den Langzungigen und den Kurzzungigen Bienen stehen. Sie nisten im Boden und sind oft auf bestimmte Nahrungspflanzen spezialisiert, deren Pollen sie mithilfe sehr langer Haare an ihren Beinen sammeln (Beinsammler). Sie kommen in Eurasien und dem s\u00fcdlichen Afrika vor.<\/p>\n<h6>Hosenbiene, <em>Dasypoda hirtipes<\/em> ?, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Hosenbienen besitzen sehr lange Haarb\u00fcrsten an den Hinterbeinen, in denen sich der Pollen verf\u00e4ngt, so dass sie erstaunlich gro\u00dfe Mengen an Pollen sammeln und transportieren k\u00f6nnen. Der K\u00f6rper ist lang behaart und zeigt wei\u00dfe Randbinden an den Enden der Hinterleibssegmente. Die Hosenbienen sammeln ihren Pollen auf Korbbl\u00fctlern. Die Nester werden in Sand oder lockerer Erde angelegt, in die das Weibchen einen bis 0,5 Meter langen Gang gr\u00e4bt, von dem runde Brutzellen abgehen. In die Brutzellen tr\u00e4gt das Weibchen Pollen ein, den sie mit Nektar vermischt zu einem Ballen formt, der auf drei F\u00fc\u00dfchen steht, und auf den sie je ein Ei ablegt. Dann wird die Zelle verschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-1.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hosenbienen sammeln den Pollen f\u00fcr ihre Nester oft an Asteraceen. Man sieht die reichlich mit Pollen best\u00fcckten Hinterbeine.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-2.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch hier handelt es sich vermutlich um die Hosenbiene.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-3.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-4.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchjahr sind die Hosenbienen bei uns im Garten flei\u00dfig unterwegs. Auf diesem Bild sieht man, dass die Hosenbiene keinen langen Saugr\u00fcssel besitzt wie die Bienen der Gattungen <em>Anthophora<\/em> und <em>Amegilla<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-5.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den kleinen senkrechten Eingang zum Nest, das die Biene in die Erde gr\u00e4bt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-6.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Biene tr\u00e4gt Pollen als Nahrung f\u00fcr die Larven ein, den sie mit ihren lang behaarten Hinterbeinen transportiert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-7.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier verschwindet die mit dem Pollen beladene Biene in ihrem Nest.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/fliegen\/\">Fliegen<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Die Insekten von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wespen\/\">Wespen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/die-bestaeubung-der-ragwurzen-mittels-sexualmimikry\/\">Die Best\u00e4ubung der Ragwurzen mittels Sexualmimikry<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/708035362603739\/\">sehr aktive griechische Facebook-Seite zu den Insekten von Griechenland und Zypern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de (Webseite mit Diskussionsforum f\u00fcr Bestimmungen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.wildbienen.de\/wbspeabc.htm\">Wildbienen.de: Webseite mit ausf\u00fchrlichen Beschreibungen vieler Arten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.wildbienen.de\/eb-mcen2.htm\">Nestbau einer Blattschneiderbiene bei Wildbienen.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.insektenbox.de\/hautfl2.htm\">Insektenbox<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biolib.cz\/en\/gallery\/dir1787\/\">Megachilidae bei Biolib<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.naturspaziergang.de\/Wildbienen\/Megachilinae\/Anthidium_manicatum.htm\">Gro\u00dfe Wollbiene bei Naturspaziergang.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bienen (Apiformes = Anthophila) geh\u00f6ren zur vielgestaltigen Insektenordnung der Hautfl\u00fcgler (Hymenoptera), die mit gut 150.000 Arten eine der gr\u00f6\u00dften Insektengruppen ist. 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