{"id":10611,"date":"2018-11-19T00:28:06","date_gmt":"2018-11-18T22:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=10611"},"modified":"2026-03-21T16:52:23","modified_gmt":"2026-03-21T14:52:23","slug":"fliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/fliegen\/","title":{"rendered":"Fliegen"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Fliegen formen gemeinsam mit den M\u00fccken die Ordnung der Zweifl\u00fcgler <em>(Diptera)<\/em>, die etwa 160.000 Arten umfasst. Im Gegensatz zu den meisten anderen Insekten besitzen die Zweifl\u00fcgler, wie der Name sagt, nur zwei Fl\u00fcgel. Die Fliegen haben viele unterschiedliche Lebensweisen entwickelt und alle Lebensr\u00e4ume der Erde erobert. Es handelt sich um eine sehr erfolgreiche Tiergruppe, die oft in hohen Zahlen auftritt.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<h3>Lebensweise und Entwicklung<\/h3>\n<p><big>B<\/big>ei den Zweifl\u00fcglern dient nur das vordere Fl\u00fcgelpaar zum Fliegen; das hintere Fl\u00fcgelpaar ist zu sogenannten Halteren zur\u00fcckgebildet, kleinen, keulenf\u00f6rmigen Schwingk\u00f6lbchen, die mit vielen Sinnesorganen ausgestattet sind und der Fliege Informationen \u00fcber ihre Flugbewegungen liefern und dadurch der Stabilisierung des Fluges dienen. Bei manchen Fliegen wie den Echten Fliegen und den Raupenfliegen ist am Hinterrand des Fl\u00fcgels nah am Ansatz ein sogenanntes Fl\u00fcgelsch\u00fcppchen (Calypter) ausgebildet, das die Halteren bedeckt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/physocephala_vittata-3.jpg\" alt=\"Physocephala\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Fliegen besitzen im Gegensatz zu Wespen und Bienen nur ein Fl\u00fcgelpaar. Das hintere Fl\u00fcgelpaar ist zu kleinen Schwingk\u00f6lbchen (&#8220;Halteren&#8221;) umgebildet, die viele Sinnesorgane tragen. Bei dieser Dickkopffliege sind die hellgelben Halteren gut zu sehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/gymnosoma_rotundatum-2.jpg\" alt=\"Gymnosoma rotundatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser Raupenfliege sieht man die wei\u00dfen Fl\u00fcgelschuppen am Hinterrand des Fl\u00fcgels nahe am Ansatz, die bei manchen Fliegenfamilien die Halteren \u00fcberdecken.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Fliegen besitzen meist gro\u00dfe, gut ausgebildete Augen. Ihre F\u00fchler sind ungew\u00f6hnlich: Sie sind kurz und keulenf\u00f6rmig mit einer feinen, seitlich abzweigenden Borste (Arista). Die Mundwerkzeuge geh\u00f6ren zum leckend-saugenden oder stechend-saugenden Typus. Viele Fliegen tragen am Kopf, am K\u00f6rper und an den Beinen auff\u00e4llige, kr\u00e4ftige Borsten, die ebenso wie die Aderung der durchsichtigen Fl\u00fcgel f\u00fcr die Bestimmung und systematische Einordnung wichtig sind. Fliegen zeigen eine holometabole Entwicklung mit einem Puppenstadium. Die einfach gebauten Larven werden als Maden bezeichnet; sie besitzen keine Beine und keine Kopfkaspel. Es gibt r\u00e4uberische Arten, Pflanzenfresser sowie parasitisch lebende Arten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/machimus_rusticus-2.jpg\" alt=\"Raubfliegen bei der Paarung\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Raubfliegen bei der Paarung: die Fliegen sitzen aufeinander und legen die Hinterleibsspitzen aneinander, wobei die Samenpakete auf das Weibchen \u00fcbertragen werden, das sie l\u00e4ngere Zeit &#8220;aufbewahren&#8221; kann, bis sie die Eier legt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/brachypalpus_laying_egg-1.jpg\" alt=\"Schwebfliege bei der Eiablage\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Schwebfliege bei der Eiablage<\/small><\/p>\n<h3>Bedeutung f\u00fcr den Menschen<\/h3>\n<p><big>F<\/big>\u00fcr den Menschen sind viele Fliegen als Sch\u00e4dlinge von Bedeutung, beispielsweise leben die Larven mancher Arten in Obst. Unter diesen Arten gibt es bedeutende Sch\u00e4dlinge wie die Olivenfliege und die Mittelmeer-Fruchtfliege. Andere Arten leben als Larven in Dung, Aas oder Fleisch; sie sind als &#8220;Recycler&#8221; von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die \u00d6kosysteme, k\u00f6nnen aber oft Krankheiten \u00fcbertragen oder das befallene Fleisch verderben. Einige Arten saugen Blut an Menschen und Tieren, wobei sie in vielen F\u00e4llen, wie bei der afrikanischen Tsetse-Fliege, \u00dcbertr\u00e4ger gef\u00e4hrlicher Krankheiten sind.<\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Fliegen-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Fliegen-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p><big>N<\/big>at\u00fcrlich gibt es viel zu viele Fliegen-Arten auf Naxos, als dass ich hier eine auch nur im Entferntesten vollst\u00e4ndige Darstellung anbieten k\u00f6nnte; man kann in den folgenden Beschreibungen aber je einige Vertreter der h\u00e4ufigsten und wichtigsten Gruppen finden und ein paar der auff\u00e4lligeren oder interessanteren Arten kennenlernen.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Fliegen, Wespen und Bienen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Wie die meisten Insekten sind viele Fliegen schwer zu bestimmen. Es gibt oft mehrere sehr \u00e4hnliche Arten, so dass eine korrekte Bestimmung nur am toten Tier mithilfe einer mikroskopischen Untersuchung m\u00f6glich ist. Ich habe die hier vorgestellten Arten so gut ich konnte nach meinen (nicht sehr umfassenden) Bestimmungsb\u00fcchern und mit Hilfe der im Internet zu findenden Informationen identifiziert; ich bin aber kein Spezialist und kann (wie immer) nicht f\u00fcr die Richtigkeit garantieren. F\u00fcr die Bestimmung mehrere Arten danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite <a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de<\/a> und den sehr engagierten Teilnehmern der griechischen Facebook-Seite &#8220;Insect of Greece and Cyprus&#8221;.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den artenreicheren Gruppen springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#Z\">Echte Fliegen <em>(Muscidae)<\/em><\/a><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#A\">Fleischfliegen und Schmei\u00dffliegen <em>(Sarcophagidae, Calliphoridae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Raupenfliegen <em>(Tachinidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Raubfliegen <em>(Asilidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Dickkopffliegen <em>(Conopidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Hornfliegen und Bohrfliegen <em>(Sciomyzidae, Tephritidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Halmfliegen und Blumenfliegen <em>(Chloropidae, Anthomyiidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Tanzfliegen und Buckeltanzfliegen <em>(Empididae, Hybotidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Langbeinfliegen und Waffenfliegen <em>(Dolichopodidae, Stratiomyoidae)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Bremsen <em>(Tabanidae)<\/em><\/a>&nbsp;<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schwebfliegen\/\">Schwebfliegen<\/a> und <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schweber\/\">Schweber<\/a> werden auf eigenen Seiten abgehandelt.<\/p>\n<h3><a name=\"Z\">Echte Fliegen, <em>Muscidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Echten Fliegen umfassen etwa 4.000 Arten, von denen viele in Menschenn\u00e4he vorkommen. Sie zeigen recht unterschiedliche Lebensweisen; bei vielen ern\u00e4hren sich die Larven und teilweise auch die adulten Tiere von Aas, Dung oder Pflanzens\u00e4ften, au\u00dferdem saugen manche der Echten Fliegen Blut und manche Larven leben parasitisch. Viele Arten k\u00f6nnen gef\u00e4hrliche Krankheiten \u00fcbertragen.<\/p>\n<h6>Stubenfliege, <em>Musca domestica<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Stubenfliege ist eines der h\u00e4ufigsten und gew\u00f6hnlichsten Tiere. Sie geh\u00f6rt zur Familie der Echten Fliegen und kommt \u00fcberall auf der Welt vor &#8211; insbesondere in der N\u00e4he der Menschen. Die erwachsenen Tiere ern\u00e4hren sich von Fl\u00fcssigkeiten oder feinen Feststoffen, die mit dem Saugr\u00fcssel aufgetupft werden. Die Larven leben an Mist, Kompost, Kot oder verwesendem Pflanzenmaterial. Die Entwicklungszeit der Stubenfliege ist extrem kurz. Unter g\u00fcnstigen Bedingungen vergehen von der Eiablage bis zur Verpuppung nur 7 Tage, und schon nach 3 Tagen k\u00f6nnen sich die adulten Tiere wieder verpaaren. Das erm\u00f6glicht der Stubenfliege die erstaunliche Zahl von bis zu 15 Generationen pro Jahr. Das Weibchen legt alle 3 bis 4 Tage bis zu 400 Eier. Bei g\u00fcnstigen Umweltbedingungen k\u00f6nnen die Fliegen sehr schnell sehr viele Nachkommen produzieren, auch wenn die erwachsenen Tiere nur wenige Wochen leben.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Stubenfliege kann eine Reihe von Krankheiten auf den Menschen \u00fcbertragen, was daran liegt, dass sie sich sowohl auf Exkremente setzt, als auch auf verwesendes Fleisch, als auch an Wunden. Die \u00dcbertragung der Erreger erfolgt vor allem durch die Ausscheidungen der Fliege.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/musca_domestica-1.jpg\" alt=\"Stubenfliege, Musca domestica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die allbekannte Stubenfliege besitzt gro\u00dfe braunrote Komplexaugen, einen schwarz und grau l\u00e4ngsgestreiften K\u00f6rper und gelbliche Flecken an den Fl\u00fcgelbasen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/musca_domestica-2.jpg\" alt=\"Stubenfliege, Musca domestica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die leckend-saugenden Mundwerkzeuge mit ihrem kissenartigen &#8220;Tupfer&#8221;, mit dem die Fliege Fl\u00fcssigkeiten und feine Feststoffe aufnimmt.<\/small><\/p>\n<h6>Wadenstecher, <em>Stomoxys calcitrans<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Wadenstecher sieht einer Stubenfliege sehr \u00e4hnlich, besitzt jedoch einen Stechr\u00fcssel, mit dem er an Tieren und Menschen Blut saugt &#8211; wie der Name sagt, sticht er besonders gern in die Unterschenkel. Manchmal kommen Wadenstecher bei uns im Garten oder am Strand vor; sie k\u00f6nnen sehr l\u00e4stig sein, da sie immer wieder kommen, bis sie ihre Blutmahlzeit erhalten haben; der Stich ist recht schmerzhaft und juckt stark. Der Wadenstecher ist sehr flink und vorsichtig und nur sehr schwer zu erschlagen. Die Larven dieser Fliegenart leben auf Misthaufen und an Dung sowie auch an der K\u00fcste in angeschwemmtem pflanzlichen Material wie dem Seegras, das oft von den Winterst\u00fcrmen an Str\u00e4nden aufgeh\u00e4uft wird. Auch Tiere wie Hunde, Ziegen und Rinder haben manchmal sehr unter den Wadenstechern zu leiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/stomoxys_calcitrans-1.jpg\" alt=\"Wadenstecher, Stomoxys calcitrans\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wadenstecher bei der Mahlzeit<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Fleischfliegen, <em>Sarcophagidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa 2.500 Fleischfliegen-Arten, die sich alle ziemlich \u00e4hnlich sehen; die Unterscheidung der Arten ist sehr schwierig. Die adulten Fleischfliegen leben von Pflanzens\u00e4ften und lecken beispielsweise an Obst oder an austretendem Baumsaft. Die Larven haben im Gegensatz dazu sehr unterschiedliche Ern\u00e4hrungsweisen entwickelt: Manche Arten ern\u00e4hren sich r\u00e4uberisch, andere leben von Aas, manche von Dung, und viele weitere leben als Parasiten an den unterschiedlichsten Tieren.<\/p>\n<h6>Fleischfliege, <em>Sarcophaga<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sarcophaga_spec-1.jpg\" alt=\"Fleischfliege, Sarcophaga spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fleischfliegen sind mit etwa 1,5 cm deutlich gr\u00f6\u00dfer als die Stubenfliegen und ihre Augen haben einen gr\u00f6\u00dferen Abstand voneinander. Der Hinterleib mit seinen langen Borsten tr\u00e4gt ein schwarzgraues Schachbrettmuster.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sarcophaga_spec-2.jpg\" alt=\"Fleischfliege, Sarcophaga spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf diesem Foto kann man gut die keulenartigen F\u00fchler der Fliegen mit ihrer feinen, in der Mitte entspringenden Borste erkennen sowie die Haftlappen an der F\u00fc\u00dfen, die es der Fliege erm\u00f6glichen, sich an sehr glatten oder \u00fcberh\u00e4ngenden Stellen festzuhalten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sarcophaga_spec-3.jpg\" alt=\"Fleischfliege, Sarcophaga spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es gibt viele Fleischfliegen-Arten, die sich sehr \u00e4hnlich sehen.<\/small><\/p>\n<h3>Schmei\u00dffliegen, <em>Calliphoridae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Familie der Schmei\u00dffliegen umfasst etwa 1.000 Arten, von denen viele recht gro\u00df werden. Der K\u00f6rper ist meist metallisch blau, gr\u00fcn oder goldgr\u00fcn. Die adulten Tiere sind Bl\u00fctenbesucher und nehmen Nektar, Pollen oder Pflanzens\u00e4fte auf. Die Larven leben auf Aas und auf Kot; au\u00dferdem gibt es einige Arten, die parasitisch an Wirbeltieren leben, z.B. in Wunden. Aufgrund von f\u00fcr den Menschen sch\u00e4dlichen Stoffen, die die Larven ins Fleisch abgeben, und aufgrund der Mikroorganismen, die sie \u00fcbertragen k\u00f6nnen, ist von Schmei\u00dffliegen befallenes Fleisch nicht mehr zum Verzehr geeignet.<\/p>\n<h6>Schmei\u00dffliege, <em>Calliphora vicina<\/em>, Robineau-Desvoidy<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/calliphora_vicina-1.jpg\" alt=\"Schmei\u00dffliege, Calliphora vicina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schmei\u00dffliege <em>Calliphora vicina<\/em> besitzt einen metallisch-bl\u00e4ulichen Hinterleib; der Thorax ist blaugrau. Die gro\u00dfen Komplexaugen ber\u00fchren sich auf der Stirn fast.<\/small><\/p>\n<h6>Goldfliege, <em>Lucilia<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Goldfliegen geh\u00f6rt ebenfalls zu den Schmei\u00dffliegen. Sie umfasst zahlreiche, oft weit verbreitete und h\u00e4ufige Arten, die sich oft so \u00e4hnlich sind, dass eine sichere Bestimmung nur anhand mikroskopischer Merkmale m\u00f6glich ist. Charakteristisches Merkmal der Goldfliegen ist der metallisch goldgr\u00fcn gef\u00e4rbte K\u00f6rper. Sie leben bevorzugt in der N\u00e4he des Menschen und legen die Eier an rohes Fleisch und an Aas, aber vor allem in Wunden, wo sich die Maden vom absterbenden Gewebe ern\u00e4hren. Manche Arten sind auf diese Weise wichtige Sch\u00e4dlinge, besonders in der Schafzucht. Das Problem sind dabei nicht so sehr die Maden selbst, sondern die Krankheiten, die die Maden sowie auch die erwachsenen Fliegen \u00fcbertragen k\u00f6nnen (beispielsweise Cholera und Typhus).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/lucilia_spec-1.jpg\" alt=\"Goldfliege, Lucilia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die metallisch gr\u00fcnen Goldfliegen legen ihre Eier an Aas und in Wunden und sind als Krankheits\u00fcbertr\u00e4ger gef\u00fcrchtet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/lucilia_spec-2.jpg\" alt=\"Goldfliege, Lucilia spec.\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/lucilia_spec-3.jpg\" alt=\"Goldfliege, Lucilia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es treten deutlich unterschiedlich gro\u00dfe Exemplare dieser Art auf; die Gr\u00f6\u00dfe variiert zwischen etwa einem halben und einem Zentimeter.<\/small><\/p>\n<h3><em>Rhiniidae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Familie der <em>Rhiniidae<\/em> ist erst neuerdings von den Schmei\u00dffliegen (Familie <em>Calliphoridae<\/em>) abgespalten worden.<\/p>\n<h6><em>Stomorhina lunata<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>E<\/big>inige kleinere Schmei\u00dffliegen werden heute in die Familie <em>Rhiniidae<\/em> einsortiert. <em>Stomorhina lunata<\/em> h\u00e4lt die Fl\u00fcgel nicht wie die meisten Fliegen gespreizt, sondern \u00fcbereinander liegend. Die Komplexaugen tragen charakteristische schillernde Streifen. Der Vorderk\u00f6rper tr\u00e4gt dunkle L\u00e4ngsstreifen, w\u00e4hrend der Hinterk\u00f6rper bei den M\u00e4nnchen schwarz-gelb, bei den Weibchen schwarz-grau quergestreift ist.<\/p>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist in Europa, Nordamerika, Nordafrika und Asien weit verbreitet. Die n\u00f6rdlicheren Populationen wandern im Winter nach S\u00fcden. Die adulten Tiere besuchen Bl\u00fcten und ern\u00e4hren sich von Pollen und Nektar, w\u00e4hrend die Larven von Insekteneiern leben, vor allem von Heuschrecken, so dass die Art f\u00fcr den Menschen n\u00fctzlich ist.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Bestimmung dieser Art danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite Entomologie.de.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/stomorhina_lunata-1.jpg\" alt=\"Stomorhina lunata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese eher unauff\u00e4llig gef\u00e4rbte Fliege (hier ein Weibchen) ist an der charakteristischen Streifung der Komplexaugen sowie des K\u00f6rpers zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Rhyncomya sinaiensis<\/em>, Rognes<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese kleine Art ist im Nahen Osten verbreitet. Die Bestimmung scheint gut zu passen, aber es kann sich nat\u00fcrlich auch um eine andere, \u00e4hnliche Art handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/rhyncomya_sinaiensis-1.jpg\" alt=\"Rhyncomya sinaiensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese eher kleine Fliege besitzt einen orangenen Hinterleib mit kleinen dreieckigen Flecken. Der R\u00fccken ist leicht schimmernd blaugr\u00fcnlich mit dichter Behaarung; auch die fast tropfenf\u00f6rmigen Augen sind blaugr\u00fcn. Auf dem Gesicht sitzen zwei kleine schwarze Flecken am Augenrand.<\/small><\/p>\n<h6><em>Rhyncomya speciosa<\/em>, Loew<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art der Gattung <em>Rhyncomya<\/em> wird mit gut 1,5 cm ziemlich gro\u00df. Sie ist bei uns recht selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/rhyncomya_speciosa-1.jpg\" alt=\"Rhyncomya speciosa\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/rhyncomya_speciosa-2.jpg\" alt=\"Rhyncomya speciosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese gro\u00dfe Art besitzt auffallende, gro\u00dfe, rotbraune Augen und einen gr\u00fcnen, gl\u00e4nzenden Thorax; der Hinterleib ist hell orangefarben mit einer gl\u00e4nzend gr\u00fcnen Spitze.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Raupenfliegen, <em>Tachinidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Raupenfliegen sind mit \u00fcber 8.000 Arten eine der gr\u00f6\u00dften Fliegenfamilien. Sie tragen h\u00e4ufig auff\u00e4llige Borsten. Die Larven der Raupenfliegen leben parasitierend auf anderen Insektenlarven, vor allem auf den Raupen von Schmetterlingen oder Pflanzenwespen, seltener auf K\u00e4ferlarven. Manche Arten sind auf eine einzige Wirtsart spezialisiert, andere parasitieren auf vielen verschiedenen Wirtsarten, die aber manchmal auf einer einzigen Pflanzenart leben. Die adulten Tiere besuchen Bl\u00fcten und ern\u00e4hren sich von Nektar und Pollen.<\/p>\n<p><big>A<\/big>ufgrund ihrer parasitierenden Lebensweise eignen sich viele Raupenfliegen gut zur biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung und man hat in mehreren F\u00e4llen die Sch\u00e4den durch eine auf einen anderen Kontinent eingeschleppte Schmetterlingsart durch die Einf\u00fchrung der passenden Raupenfliege wirksam eind\u00e4mmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h6>Igelfliege, <em>Tachina fera<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Igelfliege ist nach ihren besonders langen Borsten benannt. Die Larven parasitieren an den Raupen verschiedener Eulenschmetterlinge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/tachina_fera-1.jpg\" alt=\"Igelfliege, Tachina fera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Au\u00dfer den arttypischen Borsten sieht hier auch gut die f\u00fcr die Fliegen charakteristischen keulenf\u00f6rmigen F\u00fchler mit einer Borste (Arista), die etwa auf der H\u00e4lfte des F\u00fchlers ansetzt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ectophasia leucoptera ?<\/em>, Rondani<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei dieser mit gut 1 cm K\u00f6rperl\u00e4nge auff\u00e4llig gro\u00dfen und robusten Fliege mit schr\u00e4g abstehend gehaltenen Fl\u00fcgeln handelt es sich um eine Raupenfliege der Unterfamilie <em>Phasiinae,<\/em> vermutlich aus der Gattung <em>Ectophasia<\/em>. Die Maden dieser Gruppe leben \u00fcberwiegend parasitisch an Wanzen. Die Musterung der hellgrau get\u00f6nten Fl\u00fcgel \u00e4hnelt der von <em>Ectophasia leucoptera<\/em>; trotzdem kann die Bestimmung nicht als sicher gelten. Auff\u00e4llig ist au\u00dferdem der leuchtend orangerote Hinterleib.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Einordnung dieser Art danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite Entomologie.de.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/ectophasia_leucoptera-1.jpg\" alt=\"Ectophasia leucoptera ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese auff\u00e4llige, gro\u00dfe, sch\u00f6n gef\u00e4rbte Raupenfliege geh\u00f6rt vermutlich der Gattung <em>Ectophasia<\/em> an.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ectophasia oblonga<\/em>, Robineau-Desvoidy<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/ectophasia_oblonga-3.jpg\" alt=\"Ectophasia oblonga\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ectophasia oblonga<\/em> ist an der dunklen Querbinde auf den Fl\u00fcgeln und dem \u00fcberwiegend orangen Hinterleib zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/ectophasia_oblonga-2.jpg\" alt=\"Ectophasia oblonga\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist in ihrer F\u00e4rbung recht variabel, das macht die Bestimmung schwierig. Hier ein Exemplar mit viel schwarz am Hinterleib.<\/small><\/p>\n<h6><em>Labigastera forcipata ?<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch diese Fliege geh\u00f6rt zu den Raupenfliegen. Vermutlich handelt es sich um die Art <em>Labigastera forcipata<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/labigastera_forcipata-1.jpg\" alt=\"Labigastera forcipata ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Labigastera forcipata<\/em> tr\u00e4gt wie viele Raupenfliegen lange Borsten am K\u00f6rper. Sie besitzt einen schwarz gl\u00e4nzenden K\u00f6rper mit einer bl\u00e4ulichen Bereifung auf dem eher schmalen Hinterleib. Die Fl\u00fcgel zeigen einen gelblichen Fleck am Ansatz (hier nicht gut zu sehen) und ein auff\u00e4lliges wei\u00dfes Fl\u00fcgelsch\u00fcppchen (Calypter).<\/small><\/p>\n<h6><em>Gymnosoma rotundatum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie h\u00fcbsche <em>Gymnosoma rotundatum<\/em> mit dem runden, leuchtend orangefarbenen K\u00f6rper tr\u00e4gt im Gegensatz zu fast allen andere Raupenfliegen keine langen Haare oder Borsten (wovon sich der Gattungsname ableitet). Die Fl\u00fcgel h\u00e4lt diese Fliege in auff\u00e4lliger Weise ganz besonders weit abgespreizt. Die Larven parasitieren in Baumwanzen, wobei das Wirtstier aber normalerweise \u00fcberlebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/gymnosoma_rotundatum-1.jpg\" alt=\"Gymnosoma rotundatum\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/gymnosoma_rotundatum-2.jpg\" alt=\"Gymnosoma rotundatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf diesem Foto kann man gut die Calyptren erkennen, kleine Lappen am Hinterrand des Fl\u00fcgels nahe dem Ansatz, die die Halteren \u00fcberdecken.<\/small><\/p>\n<h6><em>Dinera<\/em> ?<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/dinera_spec-1.jpg\" alt=\"Dinera ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch diese recht gro\u00dfe Art, die in Form und Zeichnung einer Fleischfliege \u00e4hnelt, geh\u00f6rt zu den Raupenfliegen, vielleicht in die Gattung <em>Dinera<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6><em>Cylindromyia brassicaria<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen dieser Gattung halten bei der Nahrungsaufnahme auf den Bl\u00fcten den Hinterk\u00f6rper senkrecht in die H\u00f6he gestreckt und die Fl\u00fcgel weit abgespreizt. Die Fl\u00fcgel sind am Vorderrand dunkler get\u00f6nt. Auch in dieser Gattung sind die Calyptren oft sehr auff\u00e4llig.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Art <em>Cylindromyia brassicaria<\/em> sieht wegen ihres schmalen K\u00f6rpers auf den ersten Blick nicht wie eine Raupenfliege aus, tr\u00e4gt aber auch die typischen Borsten an ihrem Hinterleib; diese nutzen sich allerdings im Lauf des Zeit etwas ab, so dass sie bei manchen Exemplaren fast fehlen. Auch diese Art parasitiert an Baumwanzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cylindromyia_brassicaria-2.jpg\" alt=\"Cylindromyia brassicaria\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cylindromyia_brassicaria-1.jpg\" alt=\"Cylindromyia brassicaria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Charakteristisch ist die rote F\u00e4rbung der Hinterleibssegmente und das schwarze Dreieck am Vorderrand des Hinterleibs. Hier sieht man auch die typische K\u00f6rperhaltung.<\/small><\/p>\n<h6><em>Cylindromyia interrupta ?<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cylindromyia_interrupta-1.jpg\" alt=\"Cylindromyia interrupta ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist sehr \u00e4hnlich, der Hinterleib ist jedoch dunkler mit dunklen Querbinden und einem dunklen L\u00e4ngsstrich auf der Oberseite. Am linken Fl\u00fcgel sieht man gut den wei\u00dfen Calypter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cylindromyia_interrupta-2.jpg\" alt=\"Cylindromyia interrupta ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Beim Aufnehmen ihrer Nahrung stellen die Fliegen dieser Gattung den Hinterleib senkrecht in die H\u00f6he. Hier sieht man, dass der Hinterleib auf der Seite wei\u00dfe Ringe tr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cylindromyia_spec-1.jpg\" alt=\"Cylindromyia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Exemplar ist der Hinterleib dunkel, nicht rot, mit d\u00fcnnen wei\u00dfen Ringen. Die Beine sind r\u00f6tlich. Es k\u00f6nnte sich um eine andere Art, oder einfach um eine Farbvariante handeln.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Raubfliegen, <em>Asilidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Raubfliegen umfassen weltweit gut 7.000 Arten. W\u00e4hrend sie im Aussehen recht variabel sind, haben alle Raubfliegen die r\u00e4uberische Lebensweise gemein: Sie erbeuten auf libellenartige Weise andere Insekten im Flug. Dazu ben\u00f6tigen sie nicht nur kr\u00e4ftige, lange Fl\u00fcgel, sondern auch gro\u00dfe, leistungsf\u00e4hige Augen. Die Fliege sitzt auf einer exponierten Warte und beobachtet die Umgebung. Wenn sie ein Beutetier sichtet, fliegt sie auf und f\u00e4ngt es im Flug mit den Beinen. Dann sticht sie es mit ihrem Saugr\u00fcssel an, injiziert ein t\u00f6dliches Gift und Vedauungsfl\u00fcssigkeit und saugt das Insekt danach aus. Die Raubfliegen k\u00f6nnen Insekten erbeuten, die deutlich gr\u00f6\u00dfer sind als sie selbst, einschlie\u00dflich K\u00e4fern mit sehr harten Panzern. Ihre Larven leben im Boden, oft in recht tiefen Schichten. Deswegen ist \u00fcber sie nicht viel bekannt, au\u00dfer dass auch sie sich r\u00e4uberisch ern\u00e4hren, wobei sie vor allem andere Insektenlarven erbeuten. Die Raubfliegen kommen in vielen unterschiedlichen Lebensr\u00e4umen vor, sind aber in offenen und trockenen Gebieten am h\u00e4ufigsten.<\/p>\n<h6>Schlichte Raubfliege, <em>Machimus rusticus ?<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei dieser bei uns h\u00e4ufigen Raubfliege handelt es sich vermutlich um die Schlichte Raubfliege. Die Artunterscheidung ist jedoch schwierig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/machimus_rusticus-1.jpg\" alt=\"Schlichte Raubfliege, Machimus rusticus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schlichte Raubfliege tr\u00e4gt an Kopf und Thorax lange gelbe Haare. An den Beinen sitzen kr\u00e4ftige Borsten. Der Thorax ist wie bei vielen Raubfliegen auff\u00e4llig dick, wohl wegen der kr\u00e4ftigen Bein- und Flugmuskulatur, die dieser geschickte J\u00e4ger braucht.<\/small><\/p>\n<h6>Gemeiner Strauchdieb, <em>Neoitamus cyanurus<\/em>, Loew<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gemeine Strauchdieb ist bei uns seltener als die Schlichte Raubfliege und erscheint sp\u00e4ter im Fr\u00fchling. Die Beine sind bei dieser Art r\u00f6tlich, die Behaarung des K\u00f6rpers ist schwarz. Die Larven leben r\u00e4uberisch im Boden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/neoitamus_cyanurus-1.jpg\" alt=\"Gemeiner Strauchdieb, Neoitamus cyanurus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Weibchen des Gemeinen Strauchdiebs besitzt einen lang ausgezogenen, schmal zugespitzten Hinterleib.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/neoitamus_cyanurus-2.jpg\" alt=\"Gemeiner Strauchdieb, Neoitamus cyanurus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Beim M\u00e4nnchen ist das Hinterende seitlich abgeplattet und spatelf\u00f6rmig nach oben gebogen. Diese Form des Hinterleibs dient dem Festhalten des Hinterleibs des Weibchens bei der Paarung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/neoitamus_cyanurus-5.jpg\" alt=\"Gemeiner Strauchdieb, Neoitamus cyanurus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier saugt die Raubfliege mit ihrem Stechr\u00fcssel gerade eine Stubenfliege aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/neoitamus_cyanurus-3.jpg\" alt=\"Gemeiner Strauchdieb, Neoitamus cyanurus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Raubfliegen k\u00f6nnen sehr gro\u00dfe Beutetiere \u00fcberw\u00e4ltigen &#8211; wie hier eine Bergzikade, die etwa genauso gro\u00df ist wie die Raubfliege selbst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/neoitamus_cyanurus-4.jpg\" alt=\"Gemeiner Strauchdieb, Neoitamus cyanurus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier hat sie eine gro\u00dfe Schwebfliege erwischt.<\/small><\/p>\n<h6>Schwarze Habichtsfliege, <em>Dioctria atricapilla<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Schwarze Habichtsfliege ist bei uns viel seltener als die beiden vorigen Raubfliegen-Arten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/dioctria_atricapilla-1.jpg\" alt=\"Schwarze Habichtsfliege, Dioctria atricapilla\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Schwarzen Habichtsfliege fehlt der charakteristische Buckel der meisten Raubfliegen, so dass sie mehr wie eine &#8220;normale&#8221; Fliege aussieht. Sie ist g\u00e4nzlich schwarz gef\u00e4rbt. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass diese Raubfliege ein kleines Insekt erbeutet hat und aussaugt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/dioctria_atricapilla-2.jpg\" alt=\"Schwarze Habichtsfliege, Dioctria atricapilla\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier saugt eine Schwarze Habichstfliege eine erbeutete Fliege aus, w\u00e4hrend sie sich nur mit einem Fu\u00df an der Pflanze festh\u00e4lt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Pogonosoma maroccanum<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/pogonosoma_maroccanum-1.jpg\" alt=\"Pogonosoma maroccanum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese sehr gro\u00dfe und kr\u00e4ftige Raubfliege mit den auff\u00e4lligen orangefarbenen Borsten ist bei uns sehr selten. Sie kommt im Mittelmeergebiet vor. Ihre Larven leben r\u00e4uberisch in den Fra\u00dfg\u00e4ngen anderer Insekten in Holz.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Dickkopffliegen, <em>Conopidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>W<\/big>ie der Name sagt, zeichnen sich die Dickkopffliegen oder Blasenkopffliegen durch ihren dicken, rundlichen Kopf aus. Ansonsten ist der K\u00f6rperbau recht verschiedenartig. Manche der etwa 800 Arten sehen wespen\u00e4hnlich aus mit einem schmalen &#8220;Hinterleibsstiel&#8221; (Petiolus, zu einem schmalen Stiel umgeformtes zweites Hinterleibssegment). Die Dickkopffliegen legen ihre Eier im Flug an andere Insekten, vor allem an Hautfl\u00fcgler (Hummeln und Wespen) und Heuschrecken, in denen die Larven als Parasiten leben, was zum Tod des Wirtstieres f\u00fchrt.<\/p>\n<h6><em>Physocephala vittata<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese in S\u00fcdeuropa verbreitete Art erkennt man daran, dass die Stirn g\u00e4nzlich gelb ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/physocephala_vittata-1.jpg\" alt=\"Physocephala vittata\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Physocephala vittata<\/em> besitzt eine aufgeblasen wirkende, gelbe Stirn; Beine und K\u00f6rper sind schwarz und rotbraun gef\u00e4rbt. Die Fl\u00fcgel tragen im vorderen Bereich eine braune Musterung. Auf diesem Foto sieht man au\u00dferdem den bei den Dickkopffliegen oft schr\u00e4g nach vorn stehend gehaltenen R\u00fcssel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/physocephala_vittata-2.jpg\" alt=\"Physocephala\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Exemplar ist der Hinterleib auff\u00e4llig hell, fast golden gef\u00e4rbt. Der Stiel des Hinterleibs (Petiolus) ist besonders schmal. Es k\u00f6nnte sich um eine andere Art handeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/physocephala_vittata-3.jpg\" alt=\"Physocephala\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie auch auf dem vorigen Foto kann man unterhalb der schmalen Fl\u00fcgel die Halteren oder Schwingk\u00f6lbchen erkennen, die r\u00fcckgebildeten hinteren Fl\u00fcgel der Fliege, die mit zahlreichen Sensoren ausgestattet sind und der Orientierung der Fliege und der Stabilisierung der Flugbewegungen dienen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Conops flavipes<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie &#8220;Wespendickkopffliege&#8221; <em>Conops flavipes<\/em> hat eine wespenartige F\u00e4rbung und \u00e4hnelt auf den ersten Blick z.B. den Angeh\u00f6rigen der Gattung <em>Ancistrocerus<\/em>. Die Larven parasitieren in den Nestern diverser Bienen- und Hummelarten, wobei sie als Endoparasiten in deren Larven leben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/conops_flavipes-1.jpg\" alt=\"Conops flavipes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fl\u00fcgel sind wie bei vielen Dickkopffliegen in ihrem vorderen Bereich leicht get\u00f6nt. Die Art erkennt man an der schwarz-gelben Ringelung, den gelb-braunen Beinen und den kleinen gelben Flecken auf den &#8220;Schultern&#8221;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/conops_flavipes-2.jpg\" alt=\"Conops flavipes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die Merkmale, die uns zeigen, dass es sich nicht um eine Wespe, sondern um eine Dickkopf-Fliege handelt: Wie alle Fliegen besitzt sie nur ein Fl\u00fcgelpaar, w\u00e4hrend das hintere Fl\u00fcgelpaar zu kleinen gelben, keulenf\u00f6rmigen Schwingk\u00f6lbchen umgebildet ist, die man hier recht gut erkennen kann. Charakteristisch sind auch die F\u00fchler, die wie bei allen Dickkopffliegen aus einer gemeinsamen &#8220;Wurzel&#8221; oder einem kurzen Stiel entspringen, bevor sie sich v-f\u00f6rmig aufspalten.<\/small><\/p>\n<h6>unbestimmte Dickkopffliege<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/conopidae_spec-1.jpg\" alt=\"Dickkopffliege\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch eine unbestimmte Dickkopffliegen-Art. Die Fl\u00fcgel sind nur ganz schwach gef\u00e4rbt. Man sieht die kr\u00e4ftigen, spie\u00dfartig vorstehenden F\u00fchler. Der wie bei den meisten Dickkopffliegen nach unten gekr\u00fcmmt gehaltene Hinterleib ist grau und bl\u00e4ulich gestreift; die Beine sind r\u00f6tlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/conopidae_spec-2.jpg\" alt=\"Dickkopffliege\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Hornfliegen, <em>Sciomyzidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Hornfliegen kommen meist in feuchten Gebieten vor. Die Larven parasitieren auf Schnecken. Sie sind mit gut 500 Arten weltweit verbreitet, geh\u00f6ren aber zu den unauff\u00e4lligeren und weniger bekannten Fliegengruppen.<\/p>\n<h6>&#8220;Schneckenfliege&#8221;, <em>Pherbellia<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/pherbellia_cinerella-2.jpg\" alt=\"Pherbellia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schneckenfliege besitzt recht lange Beine und einen eher dicken K\u00f6rper. Der Thorax ist grau gef\u00e4rbt mit schwachen L\u00e4ngsstreifen und langen Borsten, der Hinterleib ist br\u00e4unlich. Man sieht die charakteristische Kopfform. Die Augen stehen weit auseinander, die Stirn ist rot. Unterhalb der Fl\u00fcgel erkennt man die kleinen keulenf\u00f6rmigen, gelben Halteren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/pherbellia_cinerella-1.jpg\" alt=\"Pherbellia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Fl\u00fcgeladerung mit zwei kr\u00e4ftigeren Markierungen und die breite rote Stirn.<\/small><\/p>\n<h3>Bohrfliegen, <em>Tephritidae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie mit den Taufliegen verwandten Bohrfliegen sind meist kleine, oft sehr h\u00fcbsche Fliegen, die h\u00e4ufig gemusterte Fl\u00fcgel oder eine auff\u00e4lligen Zeichnung auf Hinterleib und Hals aufweisen. Sie haben als Erwachsene eine Lebensdauer von nur ein paar Tagen. Die Maden leben in Pflanzengewebe, oft in Fr\u00fcchten, und k\u00f6nnen bedeutende Erntesch\u00e4den anrichten. Viele Arten rufen die Bildung von Gallen hervor.<\/p>\n<h6>Olivenfliege, <em>Bactrocera oleae<\/em>, Gmelin<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Olivenfliege ist ein bedeutender Sch\u00e4dling im Mittelmeergebiet. Ihre Maden leben in den Oliven. Bei starkem Befall wird die Qualit\u00e4t des \u00d6ls sehr beeintr\u00e4chtigt (der S\u00e4uregehalt steigt) und auch die Ausbeute wird deutlich vermindert. Wenn man die Fliege nicht bek\u00e4mpft, kann die Ernte oft v\u00f6llig verloren gehen. Die Olivenfliege vermehrt sich insbesondere im Herbst, wenn die Oliven bald reif sind; hohe Temperaturen schr\u00e4nken die Vermehrungsrate der Fliegen deutlich ein.<\/p>\n<p><big>F<\/big>r\u00fcher wurde die Olivenfliege durch gro\u00dffl\u00e4chiges Spritzen der B\u00e4ume mit Gift einged\u00e4mmt; heute kann man einen nicht zu starken Befall auch durch das rechtzeitige Aufh\u00e4ngen von Lockstoff-Fallen und durch kleinr\u00e4umiges Spritzen von mit Lockstoff versetztem Gift bek\u00e4mpfen (wobei man das Gift nicht auf die Oliven selbst spritzen muss, sondern es z.B. auf die St\u00e4mme oder auf nahgelegene andere Str\u00e4ucher aufbringen kann).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae-1.jpg\" alt=\"Olivenfliege, Bactrocera oleae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Olivenfliege <em>Bactrocera oleae<\/em> besitzt im Gegensatz zu vielen Vertretern der Bohrfliegen ungemusterte, durchsichtige Fl\u00fcgel, tr\u00e4gt aber eine auff\u00e4llige F\u00e4rbung auf dem K\u00f6rper.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae_damage-1.jpg\" alt=\"Olive mit Olivenfliegen-Schaden\"><br \/>\n<small>An den befallenen Oliven sieht man die Einstichstelle, wo das Weibchen das Ei in die Olive gelegt hat; um sie herum bildet sich oft ein charakteristischer rotbrauner Ring. Aus dem Ei schl\u00fcpft schon nach zwei, drei Tagen (bei k\u00fchleren Temperaturen nach 10 Tagen) die kleine Made.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae_damage-2.jpg\" alt=\"Olivenfliege, Bactrocera oleae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Made frisst sich durch das Fruchtfleisch der Olive, was bei starkem Befall zu bedeutenden Einbu\u00dfen in der Menge und der Qualit\u00e4t des \u00d6ls f\u00fchrt. An der mittleren Olive sieht man die Stelle, an der die Made vor der Verpuppung die Olive verlassen hat.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae-2.jpg\" alt=\"Olivenfliege, Bactrocera oleae, Puppen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Puppen fallen auf den Boden, und schon nach wenigen Tagen schl\u00fcpfen die jungen Fliegen. Die Puppen sind bei den Ameisen sehr beliebt, die sie flei\u00dfig in ihre Nester tragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae-3.jpg\" alt=\"Olivenfliege, Bactrocera oleae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Frisch geschl\u00fcpfte Olivenfliegen. Durch die schnelle Entwicklung der Fliege kann die Population unter g\u00fcnstigen Bedingungen zur Reifezeit der Oliven regelrecht explodieren.<\/small><\/p>\n<h6>Mittelmeer-Fruchtfliege, <em>Ceratitis capitata<\/em>, Wiedemann<\/h6>\n<p><big>E<\/big>in weiterer wichtiger Sch\u00e4dling im Mittelmeergebiet ist die aus Kenia eingeschleppte Mittelmeer-Fruchtfliege, die an Obst wie Aprikosen, Zitrusfr\u00fcchten und Feigen, aber auch z.B. an Paprikas erhebliche Sch\u00e4den hervorruft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/ceratitis_capitata-1.jpg\" alt=\"Mittelmeer-Fruchtfliege, Ceratitis capitata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die h\u00fcbsche Mittelmeer-Fruchtfliege mit ihren gemusterten Fl\u00fcgeln ist ein bedeutender Obstsch\u00e4dling. Heute kann man zur Bek\u00e4mpfung Lockstoff-Fallen in die B\u00e4ume h\u00e4ngen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/ceratitis_capitata-2.jpg\" alt=\"Mittelmeer-Fruchtfliege, Ceratitis capitata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier in unserem Zitronenbaum. Der Thorax weist viele kleine schwarze Flecken auf. Auch die Augen sind gemustert: Sie tragen wei\u00dfliche Flecken auf rotbraunem Hintergrund.<\/small><\/p>\n<h6><em>Sphenella marginata<\/em>, Fall\u00e9n<\/h6>\n<p><em><big>S<\/big>Sphenella marginata<\/em> lebt am Gew\u00f6hnlichen Greiskraut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sphenella_marginata-1.jpg\" alt=\"Sphenella marginata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch diese Art weist eine charakteristische Musterung der Fl\u00fcgel auf.<\/small><\/p>\n<h6><em>Chaetorellia<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch diese kleine Fliege mit den bunten Augen geh\u00f6rt zu den Bohrfliegen. Die Fl\u00fcgel tragen dunkle Streifen, was hier nicht so gut erkennbar ist, da die Fliege sie zusammengelegt \u00fcber dem K\u00f6rper tr\u00e4gt. Die Larven der <em>Chaetorellia-<\/em>Arten leben in Flockenblumen; manche Arten werden benutzt, um in Amerika eingeschleppte, invasive Flockenblumen einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/chaetorellia_spec-1.jpg\" alt=\"Chaetorellia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Fliege ist an den gestreiften Fl\u00fcgeln, der charakteristischen gelb-grauen Musterung des K\u00f6rpers und den bunten Augen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Halmfliegen, <em>Chloropidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Halmfliegen sind sehr kleine Fliegen, meist nur 2 mm gro\u00df, die aber oft in gro\u00dfen Mengen auftreten. Sie leben vor allem auf Wiesen. Die Larven leben oft in Gr\u00e4sern oder anderen Pflanzen.<\/p>\n<h6>Halmfliege, <em>Chloropinae<\/em><\/h6>\n<p><big>E<\/big>s gibt viele sehr \u00e4hnliche Halmfliegen-Arten. Hier handelt es sich vermutlich um eine Art der Gattung <em>Chlorops<\/em> oder <em>Thaumatomyia<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/chloropinae-1.jpg\" alt=\"Halmfliege, Chloropinae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese nur 2 mm gro\u00dfe gelbe Fliege mit ihrer h\u00fcbschen schwarzen Zeichnung lebt an Gr\u00e4sern und Str\u00e4uchern. Es gibt zahlreiche sehr \u00e4hnliche Arten in mehreren Gattungen.<\/small><\/p>\n<h3>Blumenfliegen, <em>Anthomyiidae<\/em><\/h3>\n<p><big>B<\/big>ei den Blumenfliegen handelt es sich um kleine bis mittelgro\u00dfe Fliegen, die sich h\u00e4ufig auf Blumen aufhalten und sich als Adulte von Nektar ern\u00e4hren. Die Larven sind ebenfalls meist phytophag; manche Arten sind bedeutende Pflanzensch\u00e4dlinge und leben &#8211; je nach Art &#8211; an den Wurzeln z.B. von Zwiebeln, Kohl oder Bohnen. Die Larven mancher Arten leben jedoch auch parasitisch oder halten sich in Nestern von Wespen oder Bienen auf, wo sie von den Nahrungsvorr\u00e4ten leben.<\/p>\n<h6>Blumenfliege, <em>Anthomyia<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/anthomyia-1.jpg\" alt=\"Anthomyia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die sehr kleine, h\u00fcbsche Blumenfliege besitzt rote Augen und eine schwarzwei\u00dfe Musterung auf dem Thorax.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/anthomyiidae-1.jpg\" alt=\"Anthomyia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch diese kleine Fliege geh\u00f6rt zu den <em>Anthomyiidae<\/em> &#8211; welche Art es ist, kann man leider ohne mikroskopische Untersuchung nicht bestimmen.<\/small><br \/>\n<small>F\u00fcr die Bestimmung dieser Art danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite Entomologie.de.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Tanzfliegen, <em>Empididae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Tanzfliegen sind kleine, unauff\u00e4llige Fliegen mit langen Beinen. Sie leben r\u00e4uberisch und fangen oft auch deutlich gr\u00f6\u00dfere Beute als sie selbst. Einige Arten ern\u00e4hren sich von Pollen und Nektar. Die Nahrung wird mit einem Saugr\u00fcssel aufgenommen. Zur Paarung fliegen die Tanzfliegen in kleinen Schw\u00e4rmen &#8220;tanzend&#8221; in der Luft; wobei diese Gruppen nur aus M\u00e4nnchen oder nur aus Weibchen bestehen und dann jeweils von Individuen des anderen Geschlechts besucht werden. Oft \u00fcberreichen die M\u00e4nnchen den Weibchen ein Beutetier als Paarungsgeschenk, was besondere bei den r\u00e4uberischen Arten durchaus berechtigt ist, da Kannibalismus vorkommen kann. Auch bei manchen vegetarisch lebenden Arten geben die M\u00e4nnchen den Weibchen ein Beutetier als Geschenk, f\u00fcr das die Weibchen dann keine weitere Verwendung haben &#8211; es wird gegebenenfalls von den M\u00e4nnchen f\u00fcr mehrere Paarungen verwendet. Die Larven leben r\u00e4uberisch von anderen Insektenlarven, entweder in Wasser oder im Boden.<\/p>\n<h6><em>Empis<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/empis_spec-1.jpg\" alt=\"Empis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser kleinen Fliege mit langen, d\u00fcnnen Beinen handelt es sich vermutlich um eine Angeh\u00f6rige der Gattung <em>Empis.<\/em> Die Angeh\u00f6rigen dieser Gattung leben meist vegetarisch und nutzen ihren langen Saugr\u00fcssel, um den Nektar der Bl\u00fcten zu saugen.<\/small><\/p>\n<h3>Buckeltanzfliegen, <em>Hybotidae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Buckeltanzfliegen sind mit den Tanzfliegen verwandt, unterscheiden sich aber an der buckelartigen K\u00f6rperform. Die Beine sind lang und kr\u00e4ftig. Die Buckeltanzfliegen leben r\u00e4uberisch und jagen ihre Beute gr\u00f6\u00dftenteils zu Fu\u00df. Sie halten sich meist in der Vegetation auf. In den meisten Gebieten kommen recht viele Arten in geringer Individuenzahl vor, aber meist werden sie wegen ihrer versteckten Lebensweise \u00fcbersehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/hybotidae-1.jpg\" alt=\"Buckeltanzfliege\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Buckeltanzfliege ist an ihren langen, kr\u00e4ftigen Beinen, dem buckelf\u00f6rmigen Thorax und dem deutlichen Hals zu erkennen. Eine Bestimmung der Art oder auch nur der Gattung ist leider nicht m\u00f6glich.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Langbeinfliegen, <em>Dolichopodidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie kleinen Langbeinfliegen leben r\u00e4uberisch von anderen Insekten. Sie besitzen lange Beine und gro\u00dfe Augen und haben oft eine leicht metallische F\u00e4rbung. Ihre Haltung ist ungew\u00f6hnlich: Sie stehen sehr aufrecht.<\/p>\n<h6>Langbeinfliege, <em>Medetera<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Larven der Gattung <em>Medetera<\/em> leben von in Rinde bohrenden K\u00e4ferlarven. Obwohl es zahlreiche Arten gibt, werden die Langbeinfliegen wegen ihrer Kleinheit meist \u00fcbersehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/medetera_spec-1.jpg\" alt=\"Medetera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Langbeinfliegen der Gattung <em>Medetera<\/em> werden meist \u00fcbersehen, da sie nur wenige mm gro\u00df sind. Sie sind an ihrer charakteristischen aufrechten Haltung und ihrer merkw\u00fcrdigen Kopfform erkennbar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/medetera_spec-2.jpg\" alt=\"Medetera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Fliegen ern\u00e4hren sich r\u00e4uberisch von kleinen Insekten.<\/small><\/p>\n<h3>Waffenfliegen, <em>Stratiomyidae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Waffenfliegen sind meist mittelgro\u00dfe Fliegen, deren Hinterleib oft sehr breit ist, so dass er \u00fcber die zusammengelegten Fl\u00fcgel hinausragt. Die verschiedenen Gattungen zeigen sehr unterschiedliche Lebensweisen. Die erwachsenen Fliegen sind Bl\u00fctenbesucher und leben meist in W\u00e4ldern. Die Larven leben bei manchen Gruppen in Wasser, bei anderen parasitieren sie in Ameisenbauten oder minieren in Pflanzen.<\/p>\n<h6><em>Odontomyia flavissima<\/em>, Rossi<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/odontomyia_flavissima-1.jpg\" alt=\"Odontomyia flavissima\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/odontomyia_flavissima-2.jpg\" alt=\"Odontomyia flavissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Waffenfliege <em>Odontomyia flavissima<\/em> besitzt auff\u00e4llig orangefarbene Hinterleibsseiten, die ein wenig aufgeblasen wirken. Sie ist bei uns sehr selten anzutreffen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Bremsen, <em>Tabanidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Bremsen sind mit etwa 4.000 Arten eine recht gro\u00dfe Familie der Fliegen. Die M\u00e4nnchen der Bremsen ern\u00e4hren sich nur von Pflanzennektar, w\u00e4hrend die Weibchen vor der Eiablage eine Blutmahlzeit ben\u00f6tigen. Dabei verursachen sie nicht einen kaum zu sp\u00fcrenden Stich mit einem sehr feinen Stechr\u00fcssel wie etwa die M\u00fccken, sondern schaffen mit ihren Mundwerkzeugen meist eine etwas gr\u00f6\u00dfere Wunde, die von Anfang an schmerzt. Problematisch ist, dass viele Arten Krankheiten \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Die Arten der Unterfamilie <em>Pangoninae<\/em> ern\u00e4hren sich allerdings g\u00e4nzlich vegetarisch, d.h. die Weibchen saugen kein Blut.<\/p>\n<h6><em>Pangonius pyritosus<\/em>, Loew<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Bremsenart <em>Pangonius pyritosus<\/em> ern\u00e4hrt sich rein vegetarisch; hier saugt sie mit ihrem langen R\u00fcssel Nektar am Oregano. <small>F\u00fcr die Bestimmung danke ich herzlich Andrew Stephen Grace.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/pangonius_pyritosus-1.jpg\" alt=\"Pangonius pyritosus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bremsen-Art <em>Pangonius pyritosus<\/em> ist in (S\u00fcd-)Osteuropa und Kleinasien verbreitet. Sie ist an den zweifarbigen Beinen mit schwarzem Femur (Oberschenkel) und roter Tibia (Unterschenkel) zu erkennen. Die F\u00fchler sind r\u00f6tlich mit schwarzer Spitze, das Gesicht ist schwarz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/pangonius_pyritosus-2.jpg\" alt=\"Pangonius pyritosus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fl\u00fcgel sind leicht br\u00e4unlich get\u00f6nt, wobei die Fl\u00fcgeladern an manchen Stellen dunkler gef\u00e4rbt sind. Brust und Hinterleib sind goldgl\u00e4nzend behaart.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schweber\/\">Schweber<\/a> und <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schwebfliegen\/\">Schwebfliegen<\/a> werden auf einer eigenen Seite behandelt, ebenso die nicht zu den <em>Diptera<\/em> geh\u00f6renden <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kamelhalsfliegen\/\">Kamelhalsfliegen<\/a> (Ordnung <em>Raphidioptera<\/em>) und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/netzfluegler\/\">Florfliegen<\/a>, die zu den Netzfl\u00fcglern <em>(Neuroptera)<\/em> geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schwebfliegen\/\">Schwebfliegen<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Die Insekten von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/schweber\/\">Schweber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wespen\/\">Wespen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/bienen\/\">Bienen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de (Webseite mit Diskussionsforum f\u00fcr Bestimmungen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.insektenbox.de\/zweifl.htm\">Insektenbox<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fliegen formen gemeinsam mit den M\u00fccken die Ordnung der Zweifl\u00fcgler (Diptera), die etwa 160.000 Arten umfasst. 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