{"id":9627,"date":"2015-02-10T14:35:27","date_gmt":"2015-02-10T12:35:27","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=9627"},"modified":"2026-03-28T12:00:04","modified_gmt":"2026-03-28T10:00:04","slug":"wespen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/wespen\/","title":{"rendered":"Wespen"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Wespen sind faszinierende Insekten. Sie bilden gemeinsam mit den Bienen die vielgestaltige Insektenordnung der Hautfl\u00fcgler <em>(Hymenoptera)<\/em>, die mit gut 150.000 Arten eine der gr\u00f6\u00dften Insektengruppen ist.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>Z<\/big>u den Hautfl\u00fcglern geh\u00f6ren viele \u00f6kologisch sehr wichtige Arten, so die als Best\u00e4uber unentbehrlichen Bienen, die Ameisen, die das Gesicht der Erde durch ihre zersetzende und umgrabende T\u00e4tigkeit sowie die Verbreitung von Samen ganz wesentlich beeinflussen, und die Wespen, von denen viele als Parasiten anderer Insektenarten eine wichtige Rolle in den \u00d6kosystemen (sowie auch in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung) spielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-6.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Larven der Erzwespe <em>Leucospis gigas<\/em> parasitieren in M\u00f6rtelbienen-Nestern. Es ist gar nicht einfach, bei der Eiablage die harte Wand des get\u00f6pferten Nestes zu durchsto\u00dfen.<\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>iele Hautfl\u00fcger (vor allem Bienen und Ameisen, aber auch manche Wespen) besitzen ein hoch entwickeltes und organisiertes Sozialleben, was von Arbeitsteilung \u00fcber organisierte Kultivierung von Pilzarten bis zu Sklaverei und Parasitismus bei anderen Insektenstaaten reicht &#8211; eine faszinierende Wunderwelt! Abgesehen von den staatenbildenden Hautfl\u00fcglern gibt es auch zahlreiche solit\u00e4r lebende Arten. Viele von diesen sorgen umst\u00e4ndlich f\u00fcr ihre Nachkommen, indem sie ihnen raffinierte Nester bauen, in die sie geeignete Nahrung einlagern &#8211; manchmal in der Erde, so bei den Grabwespen und den Wegwespen, w\u00e4hrend andere Arten get\u00f6pferte Nester bauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/eumenes_spec_nest-1.jpg\" alt=\"Nest einer T\u00f6pferwespe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manche T\u00f6pferwespen bauen sehr h\u00fcbsche Urnen aus Lehm f\u00fcr ihre Nachkommenschaft.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/polistes_dominula-3.jpg\" alt=\"Haus-Feldwespen auf ihrem Nest\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Haus-Feldwespe geh\u00f6rt zu den staatenbildenden Wespen; hier sieht man Arbeiterinnen auf dem Nest, das aus Holzmasse gebaut ist.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Hautfl\u00fcgler werden in die Pflanzenwespen (Blattwespen u.a.) und die Taillenwespen unterteilt, wobei letztere die Legimmen (Gall- und Schlupfwespen u.a.) und die Stechimmen umfassen, die wiederum in die \u00dcberfamilien <em>Chrysidoidea<\/em> (Goldwespen u.a.), <em>Vespoidea<\/em> (Wegwespen, Faltenwespen, Ameisen u.a.) und <em>Apoidea<\/em> (Grabwespen und Bienen) unterteilt werden.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Folgenden stelle ich einige der Wespenarten vor, die auf Naxos vorkommen. Die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/bienen\/\">Bienen<\/a> werden auf einer eigenen Seite behandelt.<\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Wespen-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Wespen-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Wespen, Bienen und Fliegen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Wie die meisten Insekten sind viele Wespen sehr schwer zu bestimmen. Es gibt oft mehrere sehr \u00e4hnliche Arten, und eine korrekte Bestimmung ist meist nur anhand einer mikroskopischen Untersuchung des toten Tiers m\u00f6glich. Ich habe die hier vorgestellten Arten nach den Fotos so gut ich konnte mithilfe meiner (nicht sehr umfassenden) Bestimmungsb\u00fccher und der im Internet zu findenden Informationen identifiziert; ich bin aber beileibe kein Spezialist und kann (wie immer) nicht f\u00fcr die Richtigkeit garantieren. Trotz der Unsicherheiten bei der Bestimmung hoffe ich, dass die Zusammenstellung wenigstens einen Eindruck von der Vielfalt der vorkommenden Arten vermittelt. F\u00fcr die Bestimmung mehrerer Arten danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite <a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de<\/a> und den engagierten Insektenfreunden der Facebook-Seite &#8222;Insects of Greece and Cyprus&#8220;.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Abschnitten \u00fcber die verschiedenen Gruppen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#L\">Pflanzenwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#A\">Schlupfwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Gichtwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Erzwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Goldwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Faltenwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">T\u00f6pferwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Dolchwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Ameisenwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Wegwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Grabwespen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Crabronidae (Kreiselwespen, Bienenwolf, Knotenwespen u.a.)<\/a>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong><a name=\"L\">Pflanzenwespen, <em>Symphyta<\/em><\/a><\/strong><\/h2>\n<h3>B\u00fcrstenhornblattwespen, <em>Argidae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie vor allem in den Tropen verbreiteten B\u00fcrstenhornblattwespen besitzen wie alle Pflanzenwespen im Gegensatz zu den Echten Wespen keine &#8222;Wespentaille&#8220;. Die Familie umfasst etwa 900 Arten, die meist klein und sehr unauff\u00e4llig und entsprechend wenig bekannt sind. Die erwachsenen Tiere nehmen gar keine Nahrung auf oder ern\u00e4hren sich von Bl\u00fctennektar. Sie sind keine besonders guten Flieger und entfernen sich meist nicht weit von ihrer Futterpflanze. Die Larven der Pflanzenwespen sehen Schmetterlingsraupen \u00e4hnlich und ern\u00e4hren sich von Pflanzenbl\u00e4ttern. Viele Arten sind auf eine einzige Wirtspflanzen-Art beschr\u00e4nkt. Pflanzenwespen k\u00f6nnen nicht stechen; die Larven, die meist frei auf den Bl\u00e4ttern sitzen, sch\u00fctzen sich durch Giftstoffe. Bei St\u00f6rung nehmen sie eine S-f\u00f6rmige Schreckhaltung ein. Einige Arten k\u00f6nnen einen gewissen Schaden in der Landwirtschaft hervorrufen, aber die meisten sind unbedeutend.<\/p>\n<h6>Unterfamilie <em>Sterictiphorinae<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der Unterfamilie <em>Sterictiphorinae<\/em> sind daran kenntlich, dass die F\u00fchler der M\u00e4nnchen wie eine Stimmgabel zweigeteilt sind. In Deutschland kommen nur wenige Arten vor, die au\u00dferdem nur wenig untersucht sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sterictiphorinae-2.jpg\" alt=\"B\u00fcrstenhornblattwespe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine B\u00fcrstenhornblattwespe hat sich an unserer Fensterscheibe aufgehalten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sterictiphorinae-1.jpg\" alt=\"B\u00fcrstenhornblattwespe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie die nach Art einer Stimmgabel zweigespaltenen F\u00fchler zeigen, handelt es sich um ein M\u00e4nnchen aus der Unterfamilie <em>Sterictiphorinae<\/em>.<\/small><\/p>\n<h2><strong>Legimmen<\/strong><\/h2>\n<h3><a name=\"A\">Schlupfwespen, <em>Ichneumonidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Schlupfwespen sind die artenreichste Familie der Hautfl\u00fcgler. Alle Arten parasitieren, d.h. ihre Larven leben an anderen Insekten oder Spinnen. Die Schlupfwespen kommen oft in gro\u00dfen Zahlen vor und halten so die Populationen ihrer Wirte unter Kontrolle. Entsprechend werden Schlupfwespen h\u00e4ufig in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung eingesetzt. Sie sind meist sehr schlank mit langen Beinen. Die Weibchen besitzen einen auff\u00e4lligen, langen Legestachel, mit dem sie ihre Eier an die Larven oder Eier der Wirtsart legen. Dazu k\u00f6nnen sie auch dickes Holz durchbohren.<\/p>\n<h6><em>Ophion<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Arten der weltweit verbreiteten Gattung <em>Ophion<\/em> sind mit bis \u00fcber 2 cm K\u00f6rperl\u00e4nge oft vergleichweise gro\u00df. Sie sind gr\u00f6\u00dftenteils nachtaktiv und besitzen auff\u00e4llig gro\u00dfe Ocelli (drei punktf\u00f6rmige Einzelaugen auf der Stirn zwischen den Kompaktaugen). Die erwachsenen Tiere saugen Nektar; die Larven parasitieren in Schmetterlingsraupen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ophion_spec-1.jpg\" alt=\"Ophion\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Schlupfwespe geh\u00f6rt zur Gattung <em>Ophion<\/em>. Sie besitzt einen eher kurzen Legestachel, der im Gegensatz zu den meisten anderen Schlupfwespen auch zur Verteidigung eingesetzt werden kann.<\/small><\/p>\n<h6>Gelbe Schlupfwespe, <em>Amblyteles armatorius<\/em>, Forster<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gelbe Schlupfwespe ahmt mit ihrer schwarz-gelben F\u00e4rbung eine Wespe nach, kann aber selbst nicht stechen. Sie legt ihre Eier in die Raupen von Eulenfaltern und anderen Nachtschmetterlingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/amblyteles_armatorius-1.jpg\" alt=\"Gelbe Schlupfwespe, Amblyteles armatorius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Gegensatz zu den &#8222;echten&#8220; Wespen faltet die Gelbe Schlupfwespe im Sitzen die Fl\u00fcgel nicht zusammen. Charakteristisch sind au\u00dferdem die langen, recht dicken F\u00fchler, die Art der Fl\u00fcgeladerung mit dem gelblichen Mal am Vorderrand und das gelbe Schildchen am Hinterrand des Thorax.<\/small><\/p>\n<h6>Schwarze Schlupfwespe, <em>Pimpla rufipes ?<\/em>, Miller<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/pimpla_rufipes-1.jpg\" alt=\"Schwarze Schlupfwespe, Pimpla rufipes ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Schlupfwespe mit dem schwarzen K\u00f6rper und den roten Beinen handelt es sich um <em>Pimpla rufipes<\/em> oder eine verwandte Art.<\/small><\/p>\n<h6><em>Stenarella domator<\/em>, Poda<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Schlupfwespe ist bei uns regelm\u00e4\u00dfig zu sehen. Sie l\u00e4uft oft die Mauern der Steinh\u00e4user ab, als w\u00fcrde sie ein Opfer suchen, um ihre Eier darin abzulegen. <em>Stenarella domator<\/em> ist ein Hyperparasit, d.h. sie parasitiert an den Nestern von parasitischen solit\u00e4ren Wespen zum Beispiel der Gattungen <em>Ancistrocerus<\/em> oder bei <em>Delta unguiculatum<\/em>, die Lehmnester bauen und ihre Brut mit Schmetterlingsraupen als Nahrung versorgen. <em>Stenarella domator<\/em> bohrt mit ihrem langen Legestachel die Lehmnester an und legt ein Ei hinein; die Schlupfwespenlarve ern\u00e4hrt sich von den Wirtslarven (die sich wiederum von den Schmetterlingsraupen ern\u00e4hrt haben).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stenarella_domator-1.jpg\" alt=\"Stenarella domator\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Stenarella domator<\/em> besitzt einen ganz besonders langen Legestachel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stenarella_domator-2.jpg\" alt=\"Stenarella domator\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie ist zwar sehr d\u00fcnn und schlank, wird aber ganz sch\u00f6n gro\u00df: Mit Legestachel erreicht sie etwa 4 cm.<\/small><\/p>\n<h6>unbestimmte Schlupfwespe<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ichneumonidae-1.jpg\" alt=\"Schlupfwespe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art zeigt die f\u00fcr viele Schlupfwespen typische F\u00e4rbung mit einem \u00fcberwiegend schwarzen K\u00f6rper und r\u00f6tlichen Beinen und vorderem Hinterleib. Es handelt sich um ein Weibchen, wie der lange, kr\u00e4ftige Legestachel zeigt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Brachycyrtus<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/brachycyrtus-1.jpg\" alt=\"Brachycyrtus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese h\u00fcbsche Schlupfwespe k\u00f6nnte zur Gattung <em>Brachycyrtus<\/em> geh\u00f6ren. Leider gibt es zu diesen Gruppen nur wenig Informationen im Internet, die bei der Bestimmung helfen k\u00f6nnten.<\/small><\/p>\n<h6>unbestimmte Schlupfwespe, vermutlich Gattung <em>Ichneumon<\/em><\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ichneumon_spec-1.jpg\" alt=\"Ichneumon ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schlupfwespen sind eine sehr artenreiche Gruppe, wobei viele Arten sehr \u00e4hnlich aussehen. Die ganze Gruppe ist eher wenig bekannt, so dass eine genaue Artbestimmung oft ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen ist. Viele Arten der Gattung <em>Ichneumon<\/em> besitzen einen kugelig aufgew\u00f6lbten, gl\u00e4nzend schwarzen Thorax so wie dieses Exemplar.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Gichtwespen oder Schmalbauchwespen, <em>Gasteruptiidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gichtwespen sind eine kleine Familie der Legimmen, deren Angeh\u00f6rige sich durch ihren K\u00f6rperbau und ihre Lebensweise auszeichnen. Sie besitzen einen langen, schmalen K\u00f6rper, dessen d\u00fcnner, leicht keulenf\u00f6rmiger Hinterleib ungew\u00f6hnlich hoch ansetzt. Der Kopf ist durch einen deutlichen &#8222;Hals&#8220; abgesetzt und tr\u00e4gt gro\u00dfe Augen und lange, fadenf\u00f6rmige F\u00fchler. Die Fl\u00fcgel werden im Sitzen \u00e4hnlich wie bei den Faltenwespen zusammengefaltet. Die Beine sind lang, insbesondere die Hinterbeine, die charakteristische, verdickte Unterschenkel besitzen, von denen sich der Name &#8222;Gichtwespen&#8220; ableitet. Die meisten Gichtwespen sind schwarz gef\u00e4rbt, teilweise mit rotbr\u00e4unlichen Anteilen am Hinterleib.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Larven der Gichtwespen parasitieren meist in den Nestern von solit\u00e4ren Bienenarten, so bei der M\u00f6rtelbiene und der Holzbiene. Je nach Art ern\u00e4hren sie sich vom Ei, von der Larve oder vom Pollenvorrat des Wirtstiers. Die Gichtwespen-Weibchen legen ein Ei im Wirtsnest ab, wozu sie mithilfe des Legebohrers den Deckel durchbohren. Die Familie der Gichtwespen ist noch nicht sehr sorgf\u00e4ltig erforscht und viele Arten sind noch unbeschrieben.<\/p>\n<h6><em>Gasteruption jaculator ?<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>I<\/big>n Europa sind \u00fcber 20 Gichtwespen-Arten bekannt. Hier k\u00f6nnte es sich um eine der h\u00e4ufigsten Arten, <em>Gasteruption jaculator<\/em>, handeln. Die Art wird bis fast 2 cm lang, ist aber wegen der sehr d\u00fcnnen K\u00f6rperform recht unauff\u00e4llig. Wenn sich die Tiere hinsetzen, bewegen sie erst den Hinterk\u00f6rper ein paar Male &#8222;pumpend&#8220; auf und ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/gasteruption_jaculator-1.jpg\" alt=\"Gasteruption jaculator ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gichtwespen besitzen einen langen, schmalen K\u00f6rper. Die adulten Tiere besitzen keine verl\u00e4ngerten Mundwerkzeuge und besuchen deswegen gern die Bl\u00fcten vom Griechischen Dost, der seinen Nektar und Pollen offen darbietet und darum bei zahlreichen Insekten sehr beliebt ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/gasteruption_jaculator-2.jpg\" alt=\"Gasteruption jaculator ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Gichtwespe im Landeanflug kann man gut die ungew\u00f6hnlich langen Hinterbeine mit den verdickten Unterschenkeln erkennen. Es handelt sich um ein M\u00e4nnchen (kein Legebohrer), m\u00f6glicherweise der Art <em>Gasteruption jaculator<\/em>, die wie dieses Exemplar vier helle Streifen an der Unterseite des Hinterleibs tr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/gasteruption_jaculator-4.jpg\" alt=\"Gasteruption jaculator ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Weibchen mit seinem sehr langen Legebohrer mit wei\u00dfer Spitze.<\/small><\/p>\n<h3><strong><a name=\"C\">Erzwespen, <em>Chalcidoidea<\/em><\/a><\/strong><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Erzwespen geh\u00f6ren ebenfalls zu den Legimmen. Sie bilden eine aus vielen Familien bestehende \u00dcberfamilie. Weltweit sind ungef\u00e4hr 22.000 Arten beschrieben, aber vermutlich umfasst die Gruppe wesentlich mehr Arten. Viele Erzwespen sind sehr klein; zahlreiche Arten werden nur wenige Millimeter gro\u00df. Entsprechend werden sie sehr h\u00e4ufig \u00fcbersehen. Viele Arten zeigen eine metallische F\u00e4rbung. Die Larven leben meist parasitisch, bei einigen Arten auch r\u00e4uberisch, oder sie ern\u00e4hren sich von Pflanzen. Eine ganze Reihe an Arten werden in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung eingesetzt. Innerhalb der Erzwespen umfasst die Familie <em>Leucospidae<\/em> haupts\u00e4chlich vergleichsweise gro\u00dfe und auff\u00e4llige Arten, die meist wespen\u00e4hnlich gef\u00e4rbt sind. Ihre Larven parasitieren ausschlie\u00dflich an Bienen und Wespen.<\/p>\n<h6>Erzwespe, <em>Leucospis gigas<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Erzwespe ist an ihrer ungew\u00f6hnlichen K\u00f6rperform zu erkennen: der Thorax formt einen merkw\u00fcrdigen Buckel. Der Oberschenkel der Hinterbeine ist scheibenartig vergr\u00f6\u00dfert. Das Weibchen legt die Eier in die Nester der M\u00f6rtelbienen (Gattung <em>Megachile<\/em>). Dazu muss es mit dem Legebohrer die sehr harte Lehmwand des Nestes durchbohren, ein Vorgang, der eine Stunde dauern kann. Die adulte Wespe muss sich nachdem sie aus der Puppe schl\u00fcpft, ihren Weg aus dem Lehmnest bahnen, wozu sie sich ihrer sehr kr\u00e4ftigen Mandibeln bedient. Interessanterweise werden nur sehr selten M\u00e4nnchen der Erzwespe gefunden; die Vermehrung erfolgt offenbar meist parthenogenetisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-1.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gut 1,5 Zentimeter gro\u00dfe schwarzgelbe Erzwespe ist an ihrer ungew\u00f6hnlichen K\u00f6rperform mit dem &#8222;Buckel&#8220; und an den stark verbreiterten Oberschenkeln der Hinterbeine zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-2.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>im Anflug<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-3.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den Legebohrer, den die Erzwespe nach oben geklappt auf dem Abdomen tr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-4.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>eierlegende Erzwespe auf einem M\u00f6rtelbienen-Nest<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-5.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sitzt die Erzwespe auf einem unbewachten M\u00f6rtelbienen-Nest und bereitet sich auf die Eiablage vor. Als erstes sucht sie mithilfe der &#8222;tastenden&#8220; F\u00fchler eine geeignete Stelle, d.h. eine Brutkammer mit einem noch unbefallenen Ei.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-6.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Um die harte Wand des M\u00f6rtelbienen-Nests zu durchbohren, muss die Wespe einen betr\u00e4chtlichen Druck aufbauen. Daf\u00fcr nimmt sie diese merkw\u00fcrdige K\u00f6rperhaltung ein. Zwischen den Beinen ist der d\u00fcnne Legebohrer zu erkennen; er sitzt in einer spitz zulaufenden Scheide, mit der die Wespe ihn in Position bringt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-7.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch einmal von der Seite. Der sehr d\u00fcnne Legebohrer ist wieder zwischen den Beinen zu sehen. \u00dcber dem Abdomen sieht man die stachelartige R\u00f6hre, in der der Legebohrer liegt, wenn er nicht benutzt wird. Er wird von den Erzwespen ungew\u00f6hnlicherweise nach oben geklappt auf dem R\u00fccken getragen.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CEditeiOdqY\">Eiablage der Erzwespe Leucospis gigas<\/a> in einem kleinen Video (bei YouTube) verfolgen.<\/p>\n<h6><em>Leucospis dorsigera<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Art <em>Leucospis dorsigera<\/em>, die in Europa und Nordafrika weit verbreitet ist, ist wesentlich kleiner; sie wird nur etwa 1 cm lang. Die Larven parasitieren an den Larven verschiedener Bienen- oder Wespenarten, die in Pflanzenstengeln oder Holz nisten und in deren Nester die Weibchen die Eier \u00e4hnlich wie die bei der Erzwespe <em>Leucospis gigas<\/em> mithilfe ihres langen, auf dem R\u00fccken gehaltenen Legebohrers legen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_dorsigera_male-1.jpg\" alt=\"Leucospis dorsigera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch <em>Leucospis dorsigera<\/em> zeigt eine wespen\u00e4hnliche Warnf\u00e4rbung, aber mit weniger Gelb als die vorige Art. Sie ist au\u00dferdem wesentlich kleiner. Hier handelt es sich um ein M\u00e4nnchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_dorsigera_female-1.jpg\" alt=\"Leucospis dorsigera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An diesem Weibchen sieht man die merkw\u00fcrdige buckelige K\u00f6rperform und die gebogenen, vergr\u00f6\u00dferten Hinterbeine, charakteristische Merkmale der Erzwespen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_dorsigera_female-2.jpg\" alt=\"Leucospis dorsigera\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Legestachel liegt auch hier auf dem R\u00fccken der Erzwespe. Die Fl\u00fcgel werden zusammengefaltet wie bei den Faltenwespen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Brachymeria minuta<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Art <em>Brachymeria minuta<\/em> ist nicht artspezifisch, was ihre Wirte betrifft: sie parasitiert an diversen Schmetterlingen und Fliegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/brachymeria_minuta-1.jpg\" alt=\"Brachymeria minuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleine <em>Brachymeria minuta<\/em> ist \u00fcberwiegend schwarz gef\u00e4rbt mit gelben Flecken auf den Beinen.<\/small><\/p>\n<h2><strong>Stechimmen<\/strong><\/h2>\n<h2><strong><em>Chrysidoidea<\/em><\/strong><\/h2>\n<h3><a name=\"D\">Goldwespen, <em>Chrysididae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Goldwespen umfassen \u00fcber 3000 gr\u00f6\u00dftenteils sehr \u00e4hnliche Arten. Viele Arten sind zwar klein, aber oft sehr auff\u00e4llig durch ihre metallisch gl\u00e4nzende, goldene, rote oder blaugr\u00fcne F\u00e4rbung. Sie leben als Brutschmarotzer, d.h. sie legen ihre Eier in die Nester anderer Hautfl\u00fcgler-Arten, so dass ihre Larven von den Nahrungsvorr\u00e4ten der Wirte leben, oder als Parasiten, d.h. die Larven fressen die Larven oder Puppen der Wirtsart.<\/p>\n<h6><em>Stilbum cyanurum<\/em>, F\u00f6rster<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese h\u00fcbsche, golden gl\u00e4nzende, gr\u00fcne und rote Goldwespen-Art kann bei uns gelegentlich im Fr\u00fchsommer beobachtet werden. Sie ist ziemlich scheu und unruhig und deswegen nicht leicht zu fotografieren. Die Larven der Goldwespen leben parasitisch; sie parasitieren an solit\u00e4ren Bienen- und Wespenarten, wobei sie entweder deren Futtervorrat oder die Larve oder Puppe selbst fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stilbum_cyanurum-1.jpg\" alt=\"Stilbum cyanurum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleinen Goldwespen schillern in auff\u00e4lligen metallischen Gold-, Gr\u00fcn- und Rott\u00f6nen. Bei dieser \u00fcberwiegend goldgr\u00fcnen, am Hinterleib rot gl\u00e4nzenden Art mit metallisch blauem Hinterleibsende handelt es sich vermutlich um <em>Stilbum cyanurum<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stilbum_cyanurum-2.jpg\" alt=\"Stilbum cyanurum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier von vorn &#8211; man sieht die feine K\u00f6rnung des Chitinpanzers.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stilbum_cyanurum-3.jpg\" alt=\"Stilbum cyanurum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch hier handelt es sich vermutlich um <em>Stilbum cyanurum.<\/em><\/small><\/p>\n<h6>Gemeine Goldwespe, <em>Chrysis ignita ?<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gemeine Goldwespe parasitiert in den Nestern verschiedener Mauerbienen und Lehmwespen. Je nach Nahrungsangebot f\u00fcr die Larve erreicht das erwachsene Tier sehr unterschiedliche K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe (von 4 bis 13 mm). M\u00f6glicherweise handelt es sich in Wirklichkeit um mehrere, fast identisch aussehende Arten &#8211; in der Gattung der Goldwespen gibt es generell sehr viele sehr \u00e4hnliche Arten, die am Aussehen kaum auseinander zu halten sind, aber an unterschiedlichen Hautfl\u00fcgler-Arten parasitieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/chrysis_ignita-1.jpg\" alt=\"Gemeine Goldwespe, Chrysis ignita\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gemeine Goldwespe ist eine der h\u00e4ufigeren Goldwespen-Arten in Europa.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/chrysis_ignita-2.jpg\" alt=\"Gemeine Goldwespe, Chrysis ignita\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/chrysis_ignita-3.jpg\" alt=\"Gemeine Goldwespe, Chrysis ignita\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie besitzt einen roten Hinterleib, w\u00e4hrend Thorax und Kopf blaugr\u00fcn sind. An diesen Fotos sieht man die charakteristische &#8222;feink\u00f6rnige&#8220; Textur der Goldwespen. Der Metallglanz dieser Wespe ist besonders intensiv.<\/small><\/p>\n<h6><em>Chrysis insperata ?<\/em>, Chevrier<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/chrysis_insperata-1.jpg\" alt=\"Chrysis insperata ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art sind der Thorax und das Hinterleibsende leuchtend blau, w\u00e4hrend die zwei vergr\u00f6\u00dferten Segmente des vorderen Hinterleibs intensiv kupferfarben gef\u00e4rbt sind. Es handelt sich vermutlich um die im Mittelmeergebiet verbreitete Art <em>Chrysis insperata.<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/chrysis_insperata-2.jpg\" alt=\"Chrysis insperata ?\" border=\"0\"><\/p>\n<h2><strong><em>Vespoidea<\/em><\/strong><\/h2>\n<h3><a name=\"E\">Faltenwespen, <em>Vespidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Faltenwespen haben ihren Namen daher erhalten, dass sie ihre Fl\u00fcgel in Ruhe l\u00e4ngs zusammenfalten. Zu ihnen geh\u00f6ren viele staatenbildende Formen in den Unterfamilien Echte Wespen (<em>Vespinae<\/em>) und Feldwespen (<em>Polistinae<\/em>), die ihre Nester aus einem papier\u00e4hnlichen Material errichten, aber auch die solit\u00e4ren Arten der Unterfamilie <em>Eumeninae<\/em> (Solit\u00e4re Faltenwespen), die auch als Lehmwespen bezeichnet werden, weil sie ihre Brutnester aus Lehm errichten.<\/p>\n<h6>Haus-Feldwespe, <em>Polistes dominula<\/em>, Christ<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Haus-Feldwespe geh\u00f6rt, wie der Name sagt, zu den Feldwespen, einer Unterfamilie der Faltenwespen. Die Feldwespen bauen ihre Nester ebenso wie die Echten Wespen aus einem papier\u00e4hnlichen Stoff, den sie aus abgenagtem Holz und Speichel herstellen. Im Gegensatz zur Deutschen und Gemeinen Wespe, die unterirdische Nester anlegen, klebt die Haus-Feldwespe ihr Nest offen an Geb\u00e4ude oder Pflanzen. Mehrere Wespen schlie\u00dfen sich zur Anlage eines Nestes zusammen, wobei sich das st\u00e4rkste Weibchen zur K\u00f6nigin entwickelt, w\u00e4hrend die anderen die Rolle der Arbeiterinnen \u00fcbernehmen. Das Nest umfasst bis zu 150 Zellen. Es wird aggressiv verteidigt und sorgf\u00e4ltig versorgt. Je nach Wetterbedingungen k\u00f6nnen die Arbeiterinnen das Nest k\u00fchlen oder w\u00e4rmen. Die K\u00f6nigin und die Larven werden von den Arbeiterinnen mit einem Brei aus erbeuteten Fliegen und Spinnen gef\u00fcttert.<\/p>\n<p><big>E<\/big>s gibt mehrere sehr \u00e4hnliche Feldwespen-Arten. Von anderen Wespen k\u00f6nnen sie an ihrer Musterung sowie an den langen, im Flug herunterh\u00e4ngenden Beinen unterschieden werden. Die Haus-Feldwespe ist eine erfolgreiche Art, die sich in Europa zur Zeit ausbreitet und auch andere Kontinente erobert, auf die sie verschleppt worden ist. Da sie Fliegen und Spinnen erbeuten, sind die Feldwespen dem Menschen n\u00fctzlich. Sie stechen nur selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/polistes_dominula-1.jpg\" alt=\"Haus-Feldwespe, Polistes dominula\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Haus-Feldwespe ist an der charakteristischen gelbschwarzen Zeichnung und den langen Beinen zu erkennen. Wie bei allen Faltenwespen werden die Fl\u00fcgel im Sitzen zusammengefaltet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/polistes_dominula-2.jpg\" alt=\"Haus-Feldwespe, Polistes dominula\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Haus-Feldwespe baut Papiernester, die meist an Pflanzen befestigt sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/polistes_dominula-3.jpg\" alt=\"Haus-Feldwespe, Polistes dominula\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Haus-Feldwespen am Nest. Das oberste Tier f\u00e4chelt mit seinen Fl\u00fcgeln, vermutlich zur K\u00fchlung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/polistes_dominula-4.jpg\" alt=\"Haus-Feldwespe, Polistes dominula\" border=\"0\"><br \/>\n<small>verlassenes Nest einer Feldwespe<\/small><\/p>\n<h6>Deutsche Wespe, <em>Vespula germanica<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch die Deutsche Wespe geh\u00f6rt zu den Echten Wespen. Sie baut ihre Nester unterirdisch, in kleinen H\u00f6hlungen oder alten M\u00e4useg\u00e4ngen. Das aus Papier gebaute Nest wird an der Decke aufgeh\u00e4ngt mit waagerecht stehenden Waben, die im Unterschied zu den Nestern der Feldwespen von einem Mantel eingeh\u00fcllt sind. Im Laufe des Jahres w\u00e4chst der von einer K\u00f6nigin gegr\u00fcndete Staat auf bis zu 4.000 Individuen an. Die Wespen-Arbeiterinnen \u00fcbernehmen jeweils unterschiedliche Arbeiten wie den Bau weiterer Zellen, die S\u00e4uberung des Nestes, das F\u00fcttern der Larven bzw. der K\u00f6nigin und das Herbeischaffen von Futter. Es werden haupts\u00e4chlich Insekten verf\u00fcttert. Im Herbst sterben die meisten Arbeiterinnen; nur einige \u00fcberwintern an gesch\u00fctzten Stellen, um als neue K\u00f6niginnen im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr einen neuen Staat zu gr\u00fcnden. Jeder Staat wird also im Fr\u00fchjahr von einer K\u00f6nigin gegr\u00fcndet, die dann nach und nach die Arbeiterinnen heranzieht; im Fr\u00fchling sieht man entsprechend wesentlich weniger Deutsche Wespen als Haus-Feldwespen, w\u00e4hrend im Sommer die Deutschen Wespen h\u00e4ufiger sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/vespula_germanica-3.jpg\" alt=\"Deutsche Wespe, Vespula germanica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man eine junge K\u00f6nigin der Deutschen Wespe, die nach einer geeigneten H\u00f6hle f\u00fcr ein neues Nest sucht. Man erkennt die typische schwarzgelbe Musterung der Wespe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/vespula_germanica-2.jpg\" alt=\"Deutsche Wespe, Vespula germanica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Deutsche Wespe leckt die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattl\u00e4use auf den Bl\u00e4ttern unseres Mandelbaumes ab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/vespula_germanica-1.jpg\" alt=\"Deutsche Wespe, Vespula germanica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wespen fangen andere Insekten, vor allem Fliegen; gern holen sie sich auch Wurst oder Fleisch. Diese Wespe hat an unserem von vielen Insekten besuchten Oregano eine Fliege gefangen und sich dann auf den Mandelbaum zur\u00fcckgezogen, um sie zu zerlegen; mit dem Brei werden die Larven gef\u00fcttert.<\/small><\/p>\n<h6>Orientalische Hornisse, <em>Vespa orientalis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>M<\/big>it bis zu 3,5 cm K\u00f6rperl\u00e4nge bei den K\u00f6niginnen geh\u00f6ren die Hornissen zu den gr\u00f6\u00dften Wespen. Auf Naxos kommt die Orientalische Hornisse vor; sie ist h\u00e4ufig anzutreffen. Im Fr\u00fchjahr fliegen zuerst die K\u00f6niginnen, die an gesch\u00fctzten Stellen \u00fcberwintert haben. Sie legen ein Nest in einem Erdloch an und ziehen die erste Arbeitergeneration heran. Danach \u00fcberlassen sie den Arbeiterinnen den Bau des Nestes und die Pflege der Brut und legen nur noch die Eier. Ein Staat kann bis zum Herbst etwa 2000 Zellen in mehreren horizontal liegenden Waben umfassen. Die letzten im Herbst herangezogenen Tiere entwickeln sich zu K\u00f6niginnen, die \u00fcberwintern und im n\u00e4chsten Jahr je einen neuen Staat gr\u00fcnden. Die adulten Hornissen ern\u00e4hren sich von Pflanzens\u00e4ften. Gern gehen sie an Weintrauben; sie k\u00f6nnen einen betr\u00e4chtlichen Schaden im Weinberg anrichten. Auch die s\u00fc\u00dfen Ausscheidungen von Blattl\u00e4usen werden gern abgeleckt. Die Larven werden degegen mit Tieren, vor allem mit anderen Insekten gef\u00fcttert. Die Orientalische Hornisse dringt oft in Bienenstaaten ein, t\u00f6tet die Bienen und raubt den Honig, so dass der Bienenstaat meist v\u00f6llig vernichtet wird. Entsprechend sind sie bei den Imkern auf Naxos sehr unbeliebt.<\/p>\n<p><big>W<\/big>\u00e4hrend die Hornissen an ihren Futterpl\u00e4tzen nicht aggressiv sind und nur selten stechen (wenn man auf sie tritt oder fasst), verteidigen sie ihr Nest vehement. Wenn man in die N\u00e4he eines Hornissen-Nestes kommt, hift nur die schnelle Flucht. Die Stiche sind in ihrer Gef\u00e4hrlichkeit \u00e4hnlich wie Wespenstiche, d.h. unangenehm, aber f\u00fcr nicht allergische Personen erst in sehr gro\u00dfer Zahl lebensbedrohend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/vespa_orientalis-1.jpg\" alt=\"Orientalische Hornisse, Vespa orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchjahr kommen die jungen Hornissen-K\u00f6niginnen oft zu unserem Mandelbaum, um auf den Bl\u00e4ttern die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattl\u00e4use abzulecken. Mit 3,5 cm L\u00e4nge erreichen sie eine betrachtliche Gr\u00f6\u00dfe. Man sieht die typische F\u00e4rbung der Orientalischen Hornisse.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/vespa_orientalis-2.jpg\" alt=\"Orientalische Hornisse, Vespa orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man das charakteristische gelbe &#8222;Gesicht&#8220; der Hornisse.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">T\u00f6pferwespen, <em>Eumeninae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>Z<\/big>u den Faltenwespen geh\u00f6ren au\u00dfer den staatenbildenden Echten Wespen auch zahlreiche solit\u00e4re Wespen, so zum Beispiel die T\u00f6pferwespen. Diese bauen Einzelnester aus Lehm, in die sie als Beute Insektenlarven eintragen. Die T\u00f6pferwespen zeichnen sich durch ein schmales, verl\u00e4ngertes, leicht gebogenes erstes Hinterleibssegment aus. Sie sind schwarz gef\u00e4rbt mit einer artspezifischen gelben Zeichnung. Es gibt sehr viele \u00e4hnliche Gattungen, teilweise mit sehr vielen Arten, so dass die Identifizierung sehr schwierig ist; ich versuche hier so gut wie m\u00f6glich Namen zuzuordnen, aber die meisten Bestimmung sind nicht ganz sicher.<\/p>\n<h6>T\u00f6pferwespe, <em>Eumenes mediterraneus<\/em>, Kriechbaumer<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/eumenes_mediterraneus-1.jpg\" alt=\"T\u00f6pferwespe, Eumenes mediterraneus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/eumenes_mediterraneus-2.jpg\" alt=\"T\u00f6pferwespe, Eumenes mediterraneus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die T\u00f6pferwespen sind an ihrem charakteristischen schmalen ersten Hinterleibssegment zu erkennen. Hier handelt es sich nach der Zeichnung vermutlich um <em>Eumenes mediterraneus.<\/em><\/small><\/p>\n<h6><em>Eumenes sareptanus<\/em>, Andr\u00e9<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/eumenes_sareptanus-1.jpg\" alt=\"Eumenes sareptanus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier haben wir eine andere Art, vermutlich <em>Eumenes sareptanus.<\/em><\/small><\/p>\n<h6><em>Eumenes<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/eumenes_spec_nest-1.jpg\" alt=\"Eumenes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Was f\u00fcr ein h\u00fcbsches kleines Nest hat diese T\u00f6pferwespe f\u00fcr ihre Nachkommenschaft gebaut! Das dazugeh\u00f6rende erwachsene Tier habe ich leider nicht gesehen.<\/small><\/p>\n<h6>Gro\u00dfe Lehmwespe, <em>Delta unguiculatum<\/em>, Villers<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gro\u00dfe Lehmwespe ist einer der wenigen europ\u00e4ischen Vertreter ihrer Gattung, die ansonsten vor allem in den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens vorkommt. Sie wird bis mit zu 2 cm K\u00f6rperl\u00e4nge auff\u00e4llig gro\u00df. Wie auch bei den T\u00f6pferwespen ist das erste Hinterleibssegment als d\u00fcnner, gekr\u00fcmmter &#8222;Stiel&#8220; ausgebildet. Die Gro\u00dfe Lehmwespe baut Lehmnester f\u00fcr ihre Nachkommenschaft, oft in Mauern oder an H\u00e4usern. Als Nahrung f\u00fcr die Larven tr\u00e4gt sie Schmetterlingsraupen ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/delta_unguiculatum-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Lehmwespe, Delta unguiculatum\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/delta_unguiculatum-2.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Lehmwespe, Delta unguiculatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gro\u00dfe Lehmwespe geh\u00f6rt zu den Faltenwespen, wie daran zu erkennen ist, dass die Fl\u00fcgel im Sitzen zusammengefaltet werden. Das erste Hinterleibssegment ist stielartig ausgebildet. Die F\u00e4rbung ist gr\u00f6\u00dftenteils rostbraun mit einem gelben Hinterleibsende.<\/small><\/p>\n<h6><em>Katamenes dimidiatus<\/em>, Brull\u00e9<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Art <em>Katamenes dimidiatus<\/em> sieht der Gro\u00dfen Lehmwespe sehr \u00e4hnlich, ist aber etwas gedrungener und besitzt zur H\u00e4lfte rotbraune, nicht schwarze F\u00fchler. Sie baut wundersch\u00f6ne Lehmurnen f\u00fcr ihre Nachkommenschaft. Diese Art kommt in Griechenland und dem Nahen Osten sowie in der Ukraine vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/katamenes_dimidiatus-1.jpg\" alt=\"Katamenes dimidiatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Katamenes dimidatus<\/em> sieht der Gro\u00dfen Lehmwespe \u00e4hnlich. Am besten kann man sie an den zum Teil rotbraunen F\u00fchlern unterscheiden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/katamenes_dimidiatus_nest-1.jpg\" alt=\"Katamenes dimidiatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Lehmurnen der Art <em>Katamenes dimidiatus<\/em> sind sorgf\u00e4ltig aus kleinen Steinchen gebaut, die mit Lehm verklebt sind.<\/small><\/p>\n<h6><em>Rhynchium oculatum<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/rhynchium_oculatum-1.jpg\" alt=\"Rhynchium oculatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die in S\u00fcdeuropa verbreitete T\u00f6pferwespen-Art <em>Rhynchium oculatum<\/em> ist an der charakteristischen rotbraunen Farbe und den gelben Flecken an den Seiten des Hinterleibs zu erkennen. Die Fl\u00fcgelspitzen sind dunkel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/rhynchium_oculatum-2.jpg\" alt=\"Rhynchium oculatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Man sieht diese Art oft suchend \u00fcber die Bl\u00fcten z.B. des Griechischen Dosts fliegen, vermutlich auf der Suche nach einer geeigneten Beute als Nahrungsvorrat f\u00fcr die Nachkommen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ancistrocerus nigricornis<\/em>, Curtis<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Arten der Gattung <em>Ancistrocerus<\/em> bauen ihre Nester in L\u00f6chern oder St\u00e4ngeln, seltener frei get\u00f6pfert, und bringen als Nahrung f\u00fcr die Brut meist kleine Raupen oder K\u00e4ferlarven ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ancistrocerus_nigricornis-1.jpg\" alt=\"Ancistrocerus nigricornis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier handelt es sich um <em>Ancistrocerus nigricornis<\/em> oder eine sehr \u00e4hnliche Art. Sie ist an der charakteristischen Form und Anordnung der gelben Streifen und Markierungen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ancistrocerus_nigricornis-2.jpg\" alt=\"Ancistrocerus nigricornis\" border=\"0\"><\/p>\n<h6><em>Ancistrocerus oviventris<\/em>, Wesmael<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ancistrocerus_oviventris-1.jpg\" alt=\"Ancistrocerus oviventris\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art mit den schmaleren gelben Streifen k\u00f6nnte es sich um <em>A. oviventris<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ancistrocerus trifasciatus<\/em>, M\u00fcller<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ancistrocerus_trifasciatus-1.jpg\" alt=\"Ancistrocerus trifasciatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ancistrocerus trifasciatus<\/em> besitzt nur drei schmale gelbe Streifen auf dem Hinterleib. Auch der Thorax zeigt nur sehr kleine Flecken.<\/small><\/p>\n<h6><em>Euodynerus dantici<\/em>, Rossi<\/h6>\n<p><em><big>E<\/big>uodynerus dantici<\/em> ist eine weitverbreitete und h\u00e4ufige Art in Europa und den angrenzenden Regionen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/euodynerus_dantici-1.jpg\" alt=\"Euodynerus dantici\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser relativ gro\u00dfen Art sind die zwei vorderen gelben Streifen auf dem Hinterleib in der Mitte eingebuchtet. Au\u00dferdem zeigt sie mehrere gelbe Fleckchen auf dem Thorax und Kopf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/euodynerus_dantici-2.jpg\" alt=\"Euodynerus dantici\" border=\"0\"><\/p>\n<h6><em>Antepipona orbitalis<\/em>, Herrich-Sch\u00e4ffer<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/antepipona_orbitalis-1.jpg\" alt=\"Antepipona orbitalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist daran zu erkennen, dass der zweite Streifen am Hinterleib zu einem Punkt reduziert ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/antepipona_orbitalis-2.jpg\" alt=\"Antepipona orbitalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier handelt es sich vermutlich um dieselbe Art. Sie h\u00e4lt sich im Garten gern auf dem Salat auf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Dolchwespen, <em>Scoliidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Dolchwespen geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Hautfl\u00fcglern. Trotz ihrer beeindruckenden Gr\u00f6\u00dfe stechen sie allerdings nicht oder kaum schmerzhaft. Die erwachsenen Tiere gehen an Bl\u00fcten, wo sie Nektar und Pollen zu sich nehmen. Die Larven parasitieren an K\u00e4ferlarven, meist an solchen, die im Boden leben (Engerlinge). Die Dolchwespen kommen vor allem in tropischen Gebieten vor. Im Mittelmeerraum leben an die 70 Arten; in Deutschland nur zwei.<\/p>\n<h6>Gelbstirnige Dolchwespe, <em>Megascolia maculata<\/em>, Drury<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gelbstirnige Dolchwespe ist mit 4 cm K\u00f6rperl\u00e4nge bei den Weibchen der gr\u00f6\u00dfte Hautfl\u00fcgler Europas. Sie ist schw\u00e4rzlich gef\u00e4rbt mit einem hellbraun behaarten Thorax und einem langgestreckten Hinterleib mit zwei auff\u00e4lligen gelben Querstreifen in der Mitte, w\u00e4hrend das Ende r\u00f6tlich behaart ist. Die Fl\u00fcgel sind br\u00e4unlich get\u00f6nt. Der Kopf tr\u00e4gt lange, kr\u00e4ftige F\u00fchler. Der Kopf der M\u00e4nnchen ist eher klein und unauff\u00e4llig schwarz, w\u00e4hrend die Weibchen eine gro\u00dfe, auff\u00e4llige leuchtend orangefarbene oder gelbe Stirn aufweisen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as Weibchen legt nach der Befruchtung die Eier an die im Boden lebenden Larven vom Nashornk\u00e4fer. Dazu fliegt es suchend in etwa 15 cm H\u00f6he \u00fcber den Boden. Es lokalisiert die Larven mithilfe des Geruchssinns. Wenn es eine Larve gefunden hat, gr\u00e4bt es sich zu ihr durch und \u00fcberw\u00e4ltigt die sich heftig wehrende Larve durch Bisse oder Stiche ohne Gift. Dann wird die Larve durch einen Stich gel\u00e4hmt, der mit einem speziellen Gift das Nervensystem des Engerlings blockiert. Das Dolchwespen-Weibchen formt eine H\u00f6hlung um die K\u00e4ferlarve, die es mit seinem Speichel stabilisiert, reinigt die Larve von eventuellen anderen Parasiten und legt das Ei an ihr ab. Die Wespenlarve ern\u00e4hrt sich bis zur Verpuppung ausschlie\u00dflich von ihrem Engerling.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/triscolia_maculata-1.jpg\" alt=\"Gelbstirnige Dolchwespe, Megascolia maculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die riesigen, aber ungef\u00e4hrlichen Dolchwespen findet man oft auf gro\u00dfen Distelbl\u00fcten, deren Nektar und Pollen sie fressen. Die M\u00e4nnchen haben keine gelbe Stirn.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/triscolia_maculata-2.jpg\" alt=\"Gelbstirnige Dolchwespe, Megascolia maculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein Weibchen. Man sieht die gelbe Helm-artige Stirn mit drei kleinen Ocellen in der Mitte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/triscolia_maculata-3.jpg\" alt=\"Gelbstirnige Dolchwespe, Megascolia maculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Dolchwespen-Weibchen besitzen gro\u00dfe dolchartige Kiefer, die sie benutzen, um die K\u00e4ferlarven \u00fcberw\u00e4ltigen, die sie als Nahrung f\u00fcr die Larven erbeuten.<\/small><\/p>\n<h6>Borstige Dolchwespe, <em>Scolia hirta<\/em>, Schrank<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art geh\u00f6rt ebenfalls zu den Dolchwespen, ist aber kleiner und schlanker als die Gelbstirnige Dolchwespe; sie wird gut 2 cm lang. <em>Scolia hirta<\/em> ist schwarz gef\u00e4rbt mit zwei deutlich abgesetzten, intensiv gelben Ringen am Hinterleib. Die Larven parasitieren wie bei der gelbstirnigen Dolchwespe an Engerlingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/scolia_hirta-1.jpg\" alt=\"Scolia hirta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Borstige Dolchwespe mit den auff\u00e4lligen gelben Ringen am Hinterleib ist bei uns nur selten anzutreffen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Scolia sexmaculata<\/em>, O. F. M\u00fcller<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie dritte Dolchwespen-Art, die bie uns vorkommt, geh\u00f6rt mit maximal 1,5 cm L\u00e4nge zu den nur mittelgro\u00dfen Hautfl\u00fcglern. Sie ist im Sommer bei uns im Garten recht h\u00e4ufig anzutreffen. Die Ringe am Hinterleib sind bei <em>Scolia sexmaculata<\/em> wei\u00df gef\u00e4rbt. Die Larven dieser Art parasitieren an den Larven von Rosenk\u00e4fern und Maik\u00e4fern, die die Weibchen in der Erde aufsp\u00fcren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/scolia_sexmaculata-1.jpg\" alt=\"Scolia sexmaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Scolia sexmaculata<\/em> ist fast schwarz mit dunkelrotbraunen Fl\u00fcgeln und zwei unterbrochenen wei\u00dfen Ringen am Hinterleib (also vier, nicht sechs wei\u00dfen Flecken).<\/small><\/p>\n<h6><em>Colpa sexmaculata<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>E<\/big>ine weitere Dolchwespen-Art kann man sehr selten bei uns beobachten: <em>Colpa sexmaculata<\/em>, eine etwas entferntere Verwandte (mit sehr \u00e4hnlichem Namen).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/colpa_sexmaculata-1.jpg\" alt=\"Colpa sexmaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist ebenfalls langgestreckt; der Hinterleib ist bei diesem Exemplar \u00fcberwiegend gelb mit schwarzen Ringen und einem schwarzen Streifen in der Mitte (also wieder keine sechs Flecken, wie der Name vermuten lassen w\u00fcrde &#8211; die Art kommt aber auch mit schwarzem Hinterleibsende und somit sechs gelben Flecken vor). Man beachte die charakteristische Fl\u00fcgeladerung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/colpa_sexmaculata-2.jpg\" alt=\"Colpa sexmaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier dasselbe Tier von vorn. Die Augen sind grau mit dunkleren Flecken.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Ameisenwespen, <em>Mutillidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Ameisenwespen sind besonders merkw\u00fcrdige Angeh\u00f6rige der <em>Vespoidae<\/em>. Sie sind meist sehr klein und sehen auf den ersten Blick einer Ameise \u00e4hnlich, insbesondere die fl\u00fcgellosen Weibchen. M\u00e4nnchen und Weibchen sehen oft recht unterschiedlich aus, so dass sie nicht selten als unterschiedliche Arten beschrieben worden sind.<\/p>\n<p><big>A<\/big>meisenwespen leben parasitisch, d.h. sie legen ihre Eier in die Nester von Bienen- oder Wespenarten. Insbesondere die Weibchen besitzen ein au\u00dfergew\u00f6hnlich hartes Exoskelett, um sich gegen die Stiche ihrer Wirte wehren zu k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen auch selbst sehr schmerzhaft stechen. Die erwachsenen Tiere ern\u00e4hren sich von Nektar.<\/p>\n<h6><em>Mutilla quinquemaculata<\/em>, Cyrillo<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Ameisenwespe <em>Mutilla quinquemaculata<\/em> ist auf den Kykladen h\u00e4ufig. Man trifft sie zu Fu\u00df \u00fcber den Boden laufend an, wobei sie sehr flink ist, so dass man sie kaum fotografieren kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/mutilla_quinquemaculata-1.jpg\" alt=\"Mutilla quinquemaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Ameisenwespe besitzt einen rotbraunen Kopf und Thorax und einen schwarzen Hinterleib mit wei\u00dfen Flecken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/mutilla_quinquemaculata-2.jpg\" alt=\"Mutilla quinquemaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Weibchen der Ameisenwespen besitzen keine Fl\u00fcgel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/mutilla_quinquemaculata-3.jpg\" alt=\"Mutilla quinquemaculata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>M\u00e4nnchen mit Fl\u00fcgeln sieht man viel seltener als die fl\u00fcgellosen Weibchen.<\/small><\/p>\n<h6>Wilde Spinnenameise, <em>Ronisia barbara<\/em>, L.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ronisia_barbara-1.jpg\" alt=\"Wilde Spinnenameise, Ronisia barbara\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wilde Spinnenameise wird mit bis zu 2 cm K\u00f6rperl\u00e4nge sehr gro\u00df. Sie ist wie alle Ameisenwespen sehr schnell zu Fu\u00df unterwegs; darum ist das Foto ziemlich schlecht. Der Kopf ist \u00fcberwiegend schwarz; der Hinterleib tr\u00e4gt einige wei\u00dfe Flecken und einen wei\u00dfen Ring.<\/small><\/p>\n<h6><em>Tropidotilla litoralis<\/em>, Petagna<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist in Nordafrika und S\u00fcdeuropa verbreitet. Sie legt ihre Eier in die Nester der Lehmwespe <em>Paragymnomerus spiricornis (Eumeninae)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/tropidotilla_litoralis-1.jpg\" alt=\"Tropidotilla litoralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese bis 1,5 cm gro\u00dfe Ameisenwespe besitzt einen roten Thorax, w\u00e4hrend Kopf und Hinterleib schw\u00e4rzlich sind. Die letzten Segmente des Hinterleibs tragen silberwei\u00dfe Ringe und der vorderste ebenso.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Wegwespen, <em>Pompilidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Wegwespen umfassen etwa 5000 Arten. Sie parasitieren an Spinnen. Bei manchen Arten l\u00e4hmt die Wegwespe die Spinne vor\u00fcbergehend und legt ihr Ei an sie, wobei die Larve an der wieder aktiven Spinne lebt, solange bis diese irgendwann von der Larve get\u00f6tet wird; andere Arten legen Nester an, in die sie Spinnen als Nahrung f\u00fcr die Larven eintragen oder stehlen die Beute anderer Wegwespen.<\/p>\n<h6>&#8222;Spinnen-Wegwespe&#8220;, <em>Batozonellus lacerticida<\/em>, Pallas<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Wegwespen-Art <em>Batozonellus lacerticida<\/em> f\u00e4ngt (wie alle Wegwespen) Spinnen, die als Nahrungsvorrat f\u00fcr die Larven dienen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/batozonellus_lacerticida-1.jpg\" alt=\"Batozonellus lacerticida\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/batozonellus_lacerticida-2.jpg\" alt=\"Batozonellus lacerticida\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Wespenart mit dem komplizierten Namen <em>Batozonellus lacerticida<\/em> ist an ihrer F\u00e4rbung zu erkennen: Sie besitzt auff\u00e4llig orangerote Fl\u00fcgel mit brauner Spitze und ebenso gef\u00e4rbte F\u00fchler und Beine, w\u00e4hrend der K\u00f6rper schwarz ist mit schmalen gelben Streifen auf den Segmenten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/batozonellus_lacerticida-3.jpg\" alt=\"Batozonellus lacerticida\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wegwespe zieht die Spinne zu Fu\u00df zum Nest. Dabei l\u00e4uft sie so schnell, dass es fast unm\u00f6glich ist, sie zu fotografieren. Erst als die Wespe den Gartenschlauch \u00fcberwinden musste, ist mir ein Schuss gelungen.<\/small><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/spinnenwegwespe\/\">Die Spinnen-Wegwespe<\/a><\/p>\n<h6><em>Ctenagenia vespiformis<\/em>, Klug<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ctenagenia_vespiformis-1.jpg\" alt=\"Ctenagenia vespiformis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfe, seltene Wegwespen-Art <em>Ctenagenia vespiformis<\/em> besitzt kr\u00e4ftig orangegelb gef\u00e4rbte Fl\u00fcgel und einen gelben Hinterleib mit schmalen schwarzen Binden. Auch sie erbeutet gro\u00dfe Spinnen als Nahrung f\u00fcr ihre Nachkommen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ferreola denticulata<\/em>, Taschenberg<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch diese mit bis 2 cm K\u00f6rperl\u00e4nge besonders gro\u00dfe Art erbeutet Spinnen als Nahrung f\u00fcr ihren Nachwuchs, laut Literatur (Wikipedia) vor allem R\u00f6hrenspinnen. Ich konnte sie dabei beobachten, wie sie ein Wohngespinst der gro\u00dfen Riesenkrabbenspinne <em>Eusparassus walckenaeri<\/em> in Angriff nahm, das sich in einer Ritze zwischen den Steinen einer Mauer auf unserem Grundst\u00fcck befand. W\u00e4hrend die Wespe sich von der einen Seite in das Wohngespinst hineinarbeitete, gelang es der Spinne, auf der anderen Seite unbemerkt zu entwischen. Die Wespe suchte, eifrig und eilig hin- und herlaufend, noch \u00fcber eine Viertelstunde lang in dieser Ritze und in den benachbarten Ritzen und L\u00f6chern nach der Spinne, jedoch ohne Erfolg.  (F\u00fcr die Bestimmung danke ich herzlich Thanos Boul\u00e1s von der Facebook-Seite &#8222;Insects of Greece and Cyprus&#8220;.)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ferreola_denticulata-1.jpg\" alt=\"Ferreola denticulata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese gro\u00dfe und kr\u00e4ftige Wegwespe mit orangegelbem Kopf und Thorax habe ich bei uns erst einmal gesehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ferreola_denticulata-2.jpg\" alt=\"Ferreola denticulata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie suchte alle Ritzen und L\u00f6cher in der Mauer nach einer Riesenkrabbenspinne ab.<\/small><\/p>\n<h2><strong>2.3. <em>Apoidea<\/em><\/strong><\/h2>\n<h3><a name=\"J\">Grabwespen, <em>Sphecidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Grabwespen bilden zusammen mit den Bienen die \u00dcberfamilie der <em>Apoidea<\/em> innerhalb der Hautfl\u00fcgler. Die meisten Vertreter graben unterirdische Nester; nur die Mauerwespen der Gattung <em>Sceliphron<\/em> bauen Lehmnester, die sie oberirdisch an Felsen (oder H\u00e4user) heften.<\/p>\n<h6>Heuschrecken-Sandwespe, <em>Sphex funerarius<\/em>, Gussakovskij<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Heuschrecken-Sandwespe <em>(Sphex funerarius)<\/em> ist mit bis zu 2,5 cm K\u00f6rperl\u00e4nge einer der gr\u00f6\u00dften Hautfl\u00fcgler. Sie kommt in S\u00fcdeuropa, Nordafrika und Asien bis zur Mongolei vor.<\/p>\n<p><big>W<\/big>ie die meisten solit\u00e4r lebenden Wespen best\u00fccken die Grabwespen ihre Nester mit Insekten oder Spinnen, von denen sich ihre Larven ern\u00e4hren. Sie fangen und bet\u00e4uben die Beute und deponieren sie in unterirdischen Nestern. Die Heuschrecken-Sandwespe, eine der gr\u00f6\u00dften Sandwespen-Arten, f\u00e4ngt Heuschrecken als Beutetiere.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sphex_funerarius-1.jpg\" alt=\"Heuschreckensandwespe, Sphex funerarius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Heuschrecken-Sandwespe kann eine Gr\u00f6\u00dfe von 2,5 cm erreichen. Sie ist schw\u00e4rzlich gef\u00e4rbt bis auf das orangerote vordere Hinterleibsglied. Sandwespen falten ihre Fl\u00fcgel nicht zusammen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sphex_funerarius-2.jpg\" alt=\"Heuschreckensandwespe, Sphex funerarius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Heuschrecken-Sandwespe f\u00e4ngt als Beute f\u00fcr ihre Larven Heuschrecken, die sie durch mehrere Stiche bet\u00e4ubt. Wie man sieht, kann die Wespe Heuschrecken \u00fcberw\u00e4ltigen, die wesentlich gr\u00f6\u00dfer sind als sie selbst; ich habe sie bislang nur mit Gr\u00fcnen Heupferden gesehen. Die Beute wird laufend zum Nest transportiert, wobei die Wespe die Heuschrecke mit ihren Mandibeln (Kiefern) am Grund der F\u00fchler packt und b\u00e4uchlings zieht. Auch sie ist dabei so schnell unterwegs, dass ich kein vern\u00fcnftiges Foto schie\u00dfen konnte, obwohl die Wespe die Heuschrecke \u00fcber unser halbes Grundst\u00fcck schleppte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sphex_funerarius-3.jpg\" alt=\"Heuschreckensandwespe, Sphex funerarius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier wird die Heuschrecke im R\u00fcckw\u00e4rtsgang in das in der Erde angelegte Nest hinein gezogen. Die Wespe deponiert die Beute in einer der mehreren seitlich vom Hauptgang abgehenden Brutkammen und legt je ein Ei an jede Heuschrecke, aus der nach einigen Tagen die Larve schl\u00fcpft, die sich von der lebenden, aber bet\u00e4ubten Beute ern\u00e4hrt.<\/small><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/heuschreckensandwespe\/\">Die Heuschrecken-Sandwespe<\/a><\/p>\n<h6>S\u00fcdliche Mauerwespe, <em>Sceliphron destillatorium<\/em>, Illiger<\/h6>\n<p><big>I<\/big>m Gegensatz zu den \u00fcbrigen Grabwespen legen die Arten der Gattung <em>Sceliphron<\/em> (M\u00f6rtelgrabwespen) get\u00f6pferte Lehmnester an, die sie an regengesch\u00fctzen Stellen an Hausw\u00e4nde oder unter D\u00e4cher kleben, oft auch im Innern bewohnter H\u00e4user. Bei uns ist die Art <em>Sceliphron destillatorium<\/em> h\u00e4ufig anzutreffen. Die S\u00fcdliche Mauerwespe erreicht 3 cm K\u00f6rperl\u00e4nge, ist aber sehr schlank.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-6.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die S\u00fcdliche Mauerwespe klebt ihre Lehmnester gern an T\u00fcrrahmen oder unter die Decken von offenen Geb\u00e4uden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-1.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Sceliphron destillatorium<\/em> besitzt auff\u00e4llig schwarz-gelb gef\u00e4rbte lange Beine sowie einen \u00fcberaus d\u00fcnnen, gelben &#8222;Stiel&#8220; zwischen Vorder- und Hinterk\u00f6rper.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-2.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small> Die S\u00fcdliche Mauerwespe sammelt das Baumaterial f\u00fcr ihr Nest im Garten an Beeten mit frischgegossener Erde. Mit ihren Vorderbeinen kratzt sie etwas feuchte Erde zusammen, die sie zu einem runden Ball formt und dann zu ihrem Nest tr\u00e4gt. Wenn man genau hinschaut, kann man auf dem Foto den Lehmball sehen, den die Wespe mit den Vorderbeinen mithilfe der gebogenen F\u00fchler dreht und formt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-3.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kommt die Wespe mit ihrem Lehmball am Nest an, das sie in unserer Garage baut.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-4.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wird die Brutzelle aus Lehm geformt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-5.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In die fertige Brutzelle tr\u00e4gt die S\u00fcdliche Mauerwespe eine gro\u00dfe Kreuzspinne als Nahrung f\u00fcr die Larve ein.<\/small><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/moertelgrabwespe\/\">Ausf\u00fchrliche Seite mit vielen Fotos \u00fcber die S\u00fcdliche Mauerwespe und ihren Nestbau<\/a><\/p>\n<h6><em>Sceliphron destillatorium f. pensile<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Form der S\u00fcdlichen Mauerwespe mit schwarzem Petiolus (Hinterleibsstiel) tritt selten in Griechenland und Korsika auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium_pensile-1.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium f. pensile\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese seltene Farbvariante der S\u00fcdlichen Mauerwespe besitzt einen schwarzen Hinterleibsstiel. Es ist unglaublich, wie schmal und lang der Hinterleibsstiel ist!<\/small><\/p>\n<h6>S\u00fcdliche Sandwespe, <em>Ammophila heydeni<\/em>, Dahlbom<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie S\u00fcdliche Sandwespe geh\u00f6rt ebenfalls zu den Grabwespen und besitzt wie diese einen sehr d\u00fcnnen Petiolus, der aus den vorderen Hinterleibssegmenten besteht. Sie ist schwarz gef\u00e4rbt mit r\u00f6tlichen Beinen (vorderes und mittleres Paar) und einem hellroten Hinterleib mit schwarzer Spitze. Sie lebt, wie der Name vermuten l\u00e4sst, in sandigen, wenig bewachsenen Gegenden S\u00fcdeuropas. Die Larven ern\u00e4hren sich von Schmetterlingsraupen <em>(Geometridae)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ammophila_heydeni-1.jpg\" alt=\"S\u00fcdliche Sandwespe, Ammophila heydeni\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die zierliche, schwarz und rot gef\u00e4rbte Sandwespe wird knapp 2 cm lang.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ammophila_heydeni-2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier mit erbeuteter Schmetterlingsraupe. Sie tr\u00e4gt die Raupe unter ihrem K\u00f6rper und h\u00e4lt sie mit den Mandibeln und den Vorderbeinen fest.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\"><em>Crabronidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie <em>Crabronidae<\/em> werden ebenfalls als Grabwespen bezeichnet. Diese Familie umfasst etwa 8.000 Arten. Zusammen mit den Bienen bilden sie die \u00dcberfamilie <em>Apoidea<\/em>.<\/p>\n<h6><em>Stizus ruficornis ?<\/em>, J. Forster<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Arten der Gattung <em>Stizus<\/em> sind meist recht gro\u00df. Sie legen Einzelnester in der Erde an, in die sie Heuschrecken oder Gottesanbeterinnen als Nahrung einbringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stizus_ruficornis-1.jpg\" alt=\"Stizus ruficornis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Hinterleib dieser gro\u00dfen Grabwespe ist \u00fcberwiegend gelb mit schwarzen Ringen; die Augen sind gr\u00fcnlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stizus_ruficornis-2.jpg\" alt=\"Stizus ruficornis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Thorax ist schwarz, die Fl\u00fcgel rotbraun get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<h6>Kreiselwespe, <em>Bembix rostrata<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kreiselwespen legen ihre Nester in die Erde oder in Sand an. In Deutschland ist diese Art aufgrund der Zerst\u00f6rung ihres Lebensraumes selten geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/bembix_rostrata-1.jpg\" alt=\"Kreiselwespe, Bembix rostrata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kreiselwespe ist eine recht gro\u00dfe Wespe, die an den schmalen, geschwungenen wei\u00dflichen Streifen am Hinterleib und den gelben Beinen erkennbar ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/bembix_rostrata-2.jpg\" alt=\"Kreiselwespe, Bembix rostrata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den breiten, zugespitzten gelben R\u00fcssel der Kreiselwespe. Diese Art tr\u00e4gt vor allem gro\u00dfe Fliegen als Nahrung f\u00fcr die Larven in die Nester ein. Sie legt die Nester oft in gro\u00dfen Kolonien an.<\/small><\/p>\n<h6><em>Bembix<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/bembix_spec-1.jpg\" alt=\"Bembix\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleinen Grabwespen, die vermutlich ebenfalls zur Gattung <em>Bembix<\/em> geh\u00f6ren <em>(Bembix oculata ?)<\/em>, legen ihre Nester in gro\u00dfen Zahlen im lockeren Sand am Strand der M\u00e1kares-Inseln an. Als Nahrung f\u00fcr die Larven dienen andere Hautfl\u00fcgler oder Fliegen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/bembix_spec_nest-1.jpg\" alt=\"Bembix\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den Eingang zu einem Nest.<\/small><\/p>\n<h6><em>Tachysphex obscuripennis ?<\/em>, Schenck<\/h6>\n<p><big>M<\/big>anche Arten der gro\u00dfen Gattung <em>Tachysphex<\/em> fallen durch ihre riesigen, vorstehenden, gelben Augen auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/tachysphex_obscuripennis-2.jpg\" alt=\"Tachysphex obscuripennis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier k\u00f6nnte es sich um <em>Tachysphex obscuripennis<\/em> handeln. Die Wespe besitzt einen dunklen K\u00f6rper und r\u00f6tliche Beine. Die gro\u00dfen gelben Augen tragen einen kleinen schwarzen Punkt. Der Vorderkopf ist orange; die F\u00fchler stehen sehr gerade nach vorn.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/tachysphex_obscuripennis-1.jpg\" alt=\"Tachysphex obscuripennis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kann man erkennen, dass er vordere Teil des Abdomens braunrot gef\u00e4rbt ist.<\/small><\/p>\n<h6>Bienenwolf, <em>Philanthus triangulum<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Bienenwolf ist eine ziemlich kleine und schlanke Wespe. W\u00e4hrend die erwachsenen Tiere nur Nektar zu sich nehmen, erbeutet das Bienenwolf-Weibchen &#8211; wie der Name vermuten l\u00e4sst &#8211; Honigbienen als Nahrung f\u00fcr die Larven. Dazu setzt es sich auf eine erh\u00f6hte Warte und beobachtet die Umgebung. Wenn es eine Biene ersp\u00e4ht, n\u00e4hert es sich an und \u00fcberpr\u00fcft am Geruch, dass es sich tats\u00e4chlich um eine Honigbiene handelt. Dann wird das Opfer mit den Beinen gefasst und durch einen Stich bet\u00e4ubt. Der gesamte Angriff geht so schnell, dass die Biene kaum eine Chance zur Gegenwehr hat. Mit seinem Hinterleib dr\u00fcckt der Bienenwolf nun den Hinterleib der Biene zusammen, so dass der Biene ein Nektartropfen aus dem Mund tritt, welchen der Bienenwolf aufleckt. Die Biene wird in das in der Erde gelegene Nest eingebracht, das aus einem bis zu 1 m langen, vom Bienenwolf-Weibchen selbst gegrabenen Gang mit mehreren Brutkammern besteht. Die Biene wird vom Bienenwolf sorgf\u00e4ltig abgeleckt, was dazu f\u00fchrt, dass sie nicht verdirbt (schimmelt).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum-1.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Bienenwolf besitzt leicht r\u00f6tlich get\u00f6nte Fl\u00fcgel, gro\u00dfe Augen und einen gelben Hinterleib mit schwarzen, in der Mitte dreieckig verbreiterten Streifen. Bei den M\u00e4nnchen ist der Hinterleib mehr schwarz als gelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum-2.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gesicht der M\u00e4nnchen hat eine wei\u00dfe &#8222;Gesichtsmaske&#8220;, die nach oben hin drei kleine Striche aufweist. Hier kann man auch gut die gelben Beine erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum-7.jpg\" alt=\"Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manche Exemplare tragen zwei wei\u00dfe Flecken auf dem hinteren Thorax-Segment; au\u00dferdem ist bei der wei\u00dfen Gesichtsmaske ist der mittlere Strich etwas nach oben verl\u00e4ngert, die schwarzen Streifen am Hinterleib sind am Hinterrand etwas rotbraun und die Augen sind auff\u00e4llig bl\u00e4ulich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum_female-1.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ein Weibchen sind gr\u00f6\u00dfer und besitzen d\u00fcnnere schwarze Streifen auf dem Hinterleib, so dass dieser \u00fcberwiegend gelb aussieht. Sie erbeuten Honigbienen als Nahrung f\u00fcr die Larven. Auf dem Foto sieht man die starken Kiefer zum Fassen der Beute.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum_female-2.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sitzt ein Bienenwolf-Weibchen auf einer Warte und sucht die Umgebung nach Honigbienen ab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum_female-3.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gesicht des Weibchens besitzt eine Gesichtsmaske mit nur zwei nach oben ragenden Strichen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum_female-4.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man noch einmal deutlich den fast ganz gelben Hinterleib. Von weitem erscheinen die Weibchen oft auff\u00e4llig golden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum-5.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/philanthus_triangulum-6.jpg\" alt=\"Bienenwolf, Philanthus triangulum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieses Bienenwolf-Weibchen ist damit besch\u00e4ftigt, das Nest anzulegen. Es setzt sich etwa 20 cm vor der \u00d6ffnung hin und gr\u00e4bt erst auf einer geraden Strecke oberfl\u00e4chlich die Erde weg, dann verschwindet es auf dieselbe Weise weitergrabend im Loch; wenn es wieder herauskommt, bewegt es sich im R\u00fcckw\u00e4rtsgang bis zur selben Entfernung und beginnt wieder zu graben.<\/small><\/p>\n<h6><em>Cerceris sabulosa<\/em>, Panzer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Knotenwespen <em>(Cerceris)<\/em> hat ihren Namen von knotenf\u00f6rmigen ersten Hinterleibssegment erhalten. Sie lebt \u00e4hnlich wie der Bienenwolf und bringt je nach Art K\u00e4fer oder Bienen als Nahrung f\u00fcr die Larven ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_sabulosa-1.jpg\" alt=\"Cerceris sabulosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kann man gut das knotenf\u00f6rmige erste Hinterleibssegment erkennen. Auch die anderen Hinterleibssegmente sind etwas eingeschn\u00fcrt. Diese Art h\u00e4lt die Fl\u00fcgel im Sitzen leicht abgespreizt. Die gelbe Gesichtsmaske zeigt in der Mitte eine kleine Spitze; auch die F\u00fchlerans\u00e4tze sind gelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_sabulosa-2.jpg\" alt=\"Cerceris sabulosa\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_sabulosa-3.jpg\" alt=\"Cerceris sabulosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art ist nur der vorderste gelbe Streifen am Hinterleib etwas breiter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_sabulosa-4.jpg\" alt=\"Cerceris sabulosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf diesem Foto sieht man gut die charakteristische Fl\u00fcgeladerung der Knotenwespen. Der Thorax der Angeh\u00f6rigen dieser Gattung ist schwarz mit kleinen gelben Flecken. Bei diesem Exemplar handelt es sich eventuell um eine andere Art: hier sind die ersten zwei gelben Streifen des Hinterleibs breiter als die \u00fcbrigen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_sabulosa-5.jpg\" alt=\"Cerceris sabulosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine Krabbenspinne hat eine Knotenwespe erwischt; m\u00f6glicherweise wieder eine andere Art: der Hinterleib tr\u00e4gt recht breite gelbe Streifen, wobei der erste und letzte Streifen breiter sind als die \u00fcbrigen, und die Fl\u00fcgel sind am Vorderrand dunkel get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Cerceris ?<\/em><\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_spec-1.jpg\" alt=\"Cerceris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art geh\u00f6rt m\u00f6glicherweise auch zur Gattung <em>Cerceris<\/em>, ist aber deutlich dunkler gef\u00e4rbt als die vorige Art mit wei\u00dfen statt gelben Streifen und h\u00e4lt die Fl\u00fcgel meist geschlossen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_spec-2.jpg\" alt=\"Cerceris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Augen sind bl\u00e4ulich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/cerceris_spec-3.jpg\" alt=\"Cerceris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die wei\u00dfe Gesichtsmaske.<\/small><\/p>\n<h6><em>Astata<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Arten der Gattung <em>Astata<\/em> legen Nester im Boden an, in die sie Baumwanzen als Nahrung f\u00fcr die Larven eintragen. Hier sieht man vermutlich ein M\u00e4nnchen, das an einer \u00fcbersichtlichen Stelle nach einem Weibchen Ausschau h\u00e4lt. Es k\u00f6nnte sich nach der F\u00e4rbung um die Art <em>Astata boops<\/em> handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/astata_spec-1.jpg\" alt=\"Astata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Grabwespen der Gattung <em>Astata<\/em> besitzen gro\u00dfe Augen und sind geschickte Flieger. F\u00fcr die Larven werden Baumwanzen erbeutet; die Nester werden unterirdisch angelegt.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/bienen\/\">Bienen<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Die Insekten von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/spinnenwegwespe\/\">Eine Spinnen-Wegwespe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/heuschreckensandwespe\/\">Die Heuschrecken-Sandwespe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/moertelgrabwespe\/\">Die S\u00fcdliche Mauerwespe<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biolib.cz\/en\/gallery\/dir1364\/\">Biological Library Crabronidae mit Fotos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biolib.cz\/en\/gallery\/dir2989\/\">Biological Library Eumeninae mit Fotos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.chrysis.net\/italian-species-thumbnails\/\">Database of the Italian Chrysididae mit Fotos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.insektenbox.de\/hautfl.htm\">Insektenbox<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.wildbienen.info\/gegenspieler\/leucospididae.php\">Erzwespen bei Wildbienen.info<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wespen sind faszinierende Insekten. Sie bilden gemeinsam mit den Bienen die vielgestaltige Insektenordnung der Hautfl\u00fcgler (Hymenoptera), die mit gut 150.000 Arten eine der gr\u00f6\u00dften Insektengruppen ist. Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. 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