{"id":9146,"date":"2014-02-02T22:14:54","date_gmt":"2014-02-02T20:14:54","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=9146"},"modified":"2026-01-20T23:07:09","modified_gmt":"2026-01-20T21:07:09","slug":"kahnfuesser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/kahnfuesser\/","title":{"rendered":"Kahnf\u00fc\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Kahnf\u00fc\u00dfer, Grabf\u00fc\u00dfer oder Elefantenz\u00e4hne (<em>Scaphopoda<\/em>) sind eine eigene Klasse der Weichtiere mit sehr einfachem K\u00f6rperbau. Sie leben eingegraben im Sediment des Meeresbodens und sind in allen Bereichen des Meeres bis in 7000 m Tiefe zu finden. Weltweit sind etwa 500 Arten bekannt; fossil sind die Grabf\u00fc\u00dfer seit der Trias nachgewiesen. Im Mittelmeer kommen etwa 20 Arten vor.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Kahnf\u00fc\u00dfer besitzen eine r\u00f6hrenf\u00f6rmige, zugespitzte Schale, die wenige Millimeter bis 15 cm lang sein kann und an beiden Seiten offen ist. Am gr\u00f6\u00dferen Ende sitzt der weit vorstreckbare Grabfu\u00df mit einer sehr einfach gestalteten Mundgrube mit kleinen Radula-Z\u00e4hnchen, die dem Zerkleinern der Nahrung dienen. Tentakel\u00e4hnliche Fang\u00e4rmchen, die ein klebriges Sekret absondern, dienen dem Aufsp\u00fcren und der Aufnahme von Nahrung im umgebenden Sediment, vor allem Foraminiferen und andere Mikroorganismen. Das hintere, enge Ende der Schale ragt aus dem Sediment heraus. Hier nimmt das Tier Atemwasser in die Mantelh\u00f6hle auf; der Wasserstrom wird durch kleine H\u00e4rchen erzeugt. Durch ein Zusammenziehen des Mantels wird das Wasser alle paar Minuten wieder ausgeschieden, wobei auch Abfallstoffe abtransportiert werden. Kahnf\u00fc\u00dfer bewegen sich im Sediment durch Zusammenziehen des Grabfu\u00dfes fort.<\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-meeresschnecken\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Meeresschnecken<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <small>Bitte beachten Sie, dass ich kein Experte bin und entsprechend manche Bestimmungen falsch sein k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<h6>Gemeiner Elefantenzahn, <em>Antalis vulgaris ?<\/em>, de Costa<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gemeine Elefantenzahn kommt in Westeuropa, vor der Westk\u00fcste Afrikas und im Mittelmeer vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/tusk_shells\/antalis_vulgaris-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Antalis vulgaris\" \/><br \/>\n<small>An den Sandstr\u00e4nden von Naxos kann man gelegentlich diese wegen ihrer gebogenen Form &#8222;Elefantenz\u00e4hne&#8220; genannten Schalen von Kahnf\u00fc\u00dfern finden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/tusk_shells\/antalis_vulgaris-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Antalis vulgaris\" \/><br \/>\n<small>Vermutlich geh\u00f6ren die d\u00fcnnen, nur leicht skulpturierten Schalen, die wir bei uns bislang gefunden haben, zur Art <em>Antalis vulgaris<\/em>. Gr\u00f6\u00dfe: 26 mm<\/small><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/tintenfische\/\">Kopff\u00fc\u00dfer (Tintenfische)<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/schnecken-einfuehrung\/\">Schnecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/muscheln\/\">Muscheln<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kahnf\u00fc\u00dfer, Grabf\u00fc\u00dfer oder Elefantenz\u00e4hne (Scaphopoda) sind eine eigene Klasse der Weichtiere mit sehr einfachem K\u00f6rperbau. Sie leben eingegraben im Sediment des Meeresbodens und sind in allen Bereichen des Meeres bis in 7000 m Tiefe zu finden. Weltweit sind etwa 500 Arten bekannt; fossil sind die Grabf\u00fc\u00dfer seit der Trias nachgewiesen. 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