{"id":825,"date":"2010-04-12T12:18:19","date_gmt":"2010-04-12T09:18:19","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=825"},"modified":"2025-02-16T19:30:12","modified_gmt":"2025-02-16T17:30:12","slug":"schmetterlingsbluetler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/schmetterlingsbluetler\/","title":{"rendered":"Schmetterlingsbl\u00fctler, Fabaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Familie der <u>Schmetterlingsbl\u00fctler<\/u> (= Leguminosen oder H\u00fclsenfr\u00fcchtler, <em>Fabaceae)<\/em> bildet zusammen mit den Kreuzblumengew\u00e4chsen <em>(Polygalaceae)<\/em> und zwei kleinen, tropischen Familien die Ordnung der Schmetterlingsbl\u00fctlerartigen <em>(Fabales)<\/em>. Die Schmetterlingsbl\u00fctler sind im Mittelmeergebiet mit auff\u00e4llig vielen Arten vertreten. Von den knapp 1000 bisher auf Naxos nachgewiesenen Pflanzen geh\u00f6ren je ein gutes Zehntel den drei f\u00fcr den Mittelmeerraum besonders charakteristischen Familien an: den S\u00fc\u00dfgr\u00e4sern <em>(Poaceae)<\/em>, den Schmetterlingsbl\u00fctlern und den Korbbl\u00fctlern <em>(Asteraceae)<\/em>. Allen diesen Familien ist es besonders gut gelungen, sich an das sommertrockene mediterrane Klima anzupassen. Eine bedeutende Anpassung der Schmetterlingsbl\u00fctler besteht in ihrer F\u00e4higkeit, mithilfe symbiotischer Bakterien in den Wurzeln Luftstickstoff zu binden, wodurch ihnen das Gedeihen auch auf n\u00e4hrstoffarmen B\u00f6den erm\u00f6glicht wird. Viele der Arten sind einj\u00e4hrig und nutzen die kurzfristig g\u00fcnstigen Bedingungen im Winterhalbjahr aus. Sie produzieren oft auff\u00e4llig gro\u00dfe, resistente Samen, die in der Lage sind, auch lange Trockenperioden zu \u00fcberstehen und bei g\u00fcnstigen Bedingungen wieder auszukeimen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bl\u00fcten der Schmetterlingsbl\u00fctler werden haupts\u00e4chlich von Hautfl\u00fcglern wie z.B. Bienen best\u00e4ubt. Sie sind aus f\u00fcnf Kronbl\u00e4ttern aufgebaut, von denen das obere als auff\u00e4llige, die Best\u00e4uber anlockende Fahne ausgebildet ist und die beiden seitlichen als Fl\u00fcgel, w\u00e4hrend die unteren zwei das meist zwischen den Fl\u00fcgeln versteckte Schiffchen bilden, in dem die Staubf\u00e4den und die Narbe eingeschlossen sind. Wenn das Insekt sich auf dem Schiffchen niederl\u00e4sst, werden die Staubf\u00e4den mit Schwung daraus hervorgeschnellt und bepudern das Insekt mit dem Pollen, der dann auf einer anderen Bl\u00fcte, die ihren Pollen schon abgegeben hat, auf die erst danach reifende Narbe \u00fcbertragen wird. Im Innern der Bl\u00fcte liegt bei einigen Schmetterlingsbl\u00fctlern au\u00dferdem ein Nektarvorrat, der oft nur f\u00fcr langr\u00fcsselige Insekten zu erreichen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/spartium_junceum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Bl\u00fcte des Pfriemenginsters, Spartium junceum\"><br \/>\n<small>Bei diesen Bl\u00fcten vom Pfriemenginster (<em>Spartium junceum<\/em>) sind die Fahne, die Fl\u00fcgel und das Schiffchen gut zu erkennen. An der rechten, best\u00e4ubten Bl\u00fcte hat sich das Schiffchen ge\u00f6ffnet und Staubbeutel und Narbe freigegeben.<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen etwa 120 Arten an Schmetterlingsbl\u00fctlern vor, von denen einige sehr h\u00e4ufig sind. Sie geh\u00f6ren 26 teilweise sehr artenreichen Gattungen an, von denen ich einige je auf eigenen Seiten abhandele (<a href=\"#Links\">siehe Links ganz unten<\/a>). Auf dieser Seite sind die Arten mehrerer kleinerer Gattungen beschrieben.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Wundklee, <em>Anthyllis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Pechklee, <em>Bituminaria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Kronwicken, <em>Coronilla<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Backenklee, <em>Dorycnium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Hufeisenklee, <em>Hippocrepis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Pfennigklee, <em>Hymenocarpos<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Esparsetten, <em>Onobrychis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Serradella oder Vogelfu\u00df, <em>Ornithopus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Skorpionsschwanz, <em>Scorpiurus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Beilwicken, <em>Securigera<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">S\u00fc\u00dfklee, <em>Sulla<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Bockshornklee, <em>Trigonella<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\">Wundklee, <em>Tripodion<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-schmetterlingsbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Wundklee, <em>Anthyllis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung Wundklee umfasst knapp 30 Arten mit Verbreitung in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, der Rote Wundklee und der Dornige Wundklee <em>(Anthyllis hermanniae)<\/em>, der auf der Seite mit den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/ginster\/\">Ginstern<\/a> abgehandelt wird.<\/p>\n<h6>Roter Wundklee, <em>Anthyllis vulneraria ssp. rubriflora<\/em>, (DC.) Arcang.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Rote Wundklee kommt verstreut in der Phrygana und den kultivierten Regionen der Insel vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/anthyllis_vulneraria-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Roter Wundklee, Anthyllis vulneraria ssp. rubriflora\"><br \/>\n<small>Der Echte Wundklee, eine volkst\u00fcmliche Heilpflanze, die zur Behandlung von Wunden und Husten angewendet werden kann, tritt in Griechenland in der rotbl\u00fctigen Unterart ssp. <em>rubriflora<\/em> (Roter Wundklee) auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/anthyllis_vulneraria_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Roter Wundklee, Anthyllis vulneraria ssp. rubriflora\"><br \/>\n<small>Die r\u00f6tlichen Bl\u00fcten mit leicht aufgeblasenen Kelchen stehen dichtgedr\u00e4ngt in runden K\u00f6pfen, die von tief zerteilten Hochbl\u00e4ttern getragen werden.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Pechklee oder Harzklee, <em>Bituminaria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Bituminaria<\/em> umfasst nur zwei Arten; der Pechklee kommt im gesamten Mittelmeer- und Kaukasusgebiet vor.<\/p>\n<h6>Pechklee oder Harzklee, <em>Bituminaria bituminosa<\/em>, (L.) C.H. Stirt.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Pechklee oder Harzklee ist auf Naxos in Kulturland, Phrygana und Garrigue h\u00e4ufig und weitverbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/bituminaria_bituminosa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pechklee, Bituminaria bituminosa\"><br \/>\n<small>Der gro\u00dfe Pechklee ist unverkennbar, auch an seinem intensiven Teergeruch, von dem er seinen Namen erhalten hat. Er w\u00e4chst als Staude mit ausdauernder, verholzender Basis, aus der er im Fr\u00fchling austreibt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/bituminaria_bituminosa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pechklee, Bituminaria bituminosa\"><br \/>\n<small>Der Pechklee ist in G\u00e4rten, Weinbergen und Feldern h\u00e4ufig und w\u00e4chst auch in der Phrygana.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/bituminaria_bituminosa_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pechklee, Bituminaria bituminosa\"><br \/>\n<small>Die lila Bl\u00fcten stehen in langgestielten, runden K\u00f6pfen; die H\u00fclsen besitzen einen kr\u00e4ftigen, leicht gekr\u00fcmmten Schnabel.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Kronwicken, <em>Coronilla<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt knapp zehn Kronwicken-Arten, von denen einige als Str\u00e4ucher wachsen. Auf Naxos kommen zwei Arten vor.<\/p>\n<h6>Skorpionskraut, <em>Coronilla scorpioides<\/em>, (L.) W.D.J. Koch<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Skorpionskraut ist verstreut in Phrygana und Kulturland anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/coronilla_scorpioides-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Skorpionskraut, Coronilla scorpioides\"><br \/>\n<small>Das Skorpionskraut besitzt gelbe Bl\u00fcten und lange, d\u00fcnne, leicht gekr\u00fcmmte, gegliederte H\u00fclsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/coronilla_scorpioides_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Skorpionskraut, Coronilla scorpioides\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter sind graubl\u00e4ulich gef\u00e4rbt und charakteristisch geformt mit zwei runden seitlichen Fiedern und einer gr\u00f6\u00dferen Endfieder.<\/small><\/p>\n<h6>Valencia-Kronwicke, <em>Coronilla valentina ssp. glauca<\/em>, (L.) Batt.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie strauchf\u00f6rmige Valencia-Kronwicke w\u00e4chst an steilen H\u00e4ngen in der N\u00e4he von K\u00f3ronos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/coronilla_valentina-2.jpg\" alt=\"Valencia-Kronwicke, Coronilla valentina ssp. glauca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Valencia-Kronwicke w\u00e4chst strauchf\u00f6rmig. Ihre Bl\u00e4tter besitzen meist vier Paare rundlicher Fiederbl\u00e4ttchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/coronilla_valentina-1.jpg\" alt=\"Valencia-Kronwicke, Coronilla valentina ssp. glauca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die leuchtend gelben Bl\u00fcten stehen zu mehreren in langgstielten Dolden. Die H\u00fclsen sind langgestreckt und schmal und zerfallen zur Reife in mehrere Glieder.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Backenklee, <em>Dorycnium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung Backenklee wird heute oft in die Gattung <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hornklee\/\"><em>Lotus<\/em><\/a> eingeordnet; da sie aber nicht besonders \u00e4hnlich aussieht, belasse ich sie hier lieber getrennt. Die Gattung umfasst etwa zehn Arten, die vor allem im Mittelmeerraum vorkommen.<\/p>\n<h6><em>Dorycnium rectum<\/em>, (L.) Ser.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Backenklee <em>Dorycnium rectum<\/em> kommt auf Naxos nur an st\u00e4ndig wasserf\u00fchrenden Fl\u00fcssen vor; er w\u00e4chst unterhalb von K\u00e1to Potami\u00e1 und bei M\u00e9lanes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/dorycnium_rectum-1.jpg\" alt=\"Dorycnium rectum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Backenklee <em>Dorycnium rectum<\/em> bildet gro\u00dfe, dicht verzweigte Str\u00e4ucher.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/dorycnium_rectum_detail-1.jpg\" alt=\"Dorycnium rectum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter besitzen f\u00fcnf Fiederbl\u00e4tter. Die kleinen Bl\u00fcten sind wei\u00dflich oder rosa oft mit dunklerer Spitze und sitzen in dichten K\u00f6pfchen. Die Fl\u00fcgel sind seitlich &#8222;backen\u00e4hnlich&#8220; gew\u00f6lbt (so erkl\u00e4rt sich der deutsche Name der Gattung). Die H\u00fclsen sind gerade und eher kurz.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Hufeisenklee, <em>Hippocrepis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>B<\/big>eim Hufeisenklee handelt es sich um kleine, eher unauff\u00e4llige Arten mit gefiederten Bl\u00e4ttern, winzigen gelben Bl\u00fcten und unverkennbaren, hufeisenf\u00f6rmig gekr\u00fcmmten H\u00fclsen mit charakteristischen Einbuchtungen. Es gibt bei uns zwei Arten, die fast nur an ihren H\u00fclsen zu unterscheiden sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hippocrepis_biflora-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Zweibl\u00fctiger Hufeisenklee, Hippocrepis biflora\"><br \/>\n<small>Die Hufeisenklee-Arten sind sehr klein und eher unauff\u00e4llig. Sie besitzen charakteristische, unverkennbare H\u00fclsen (hier der Zweibl\u00fctige Hufeisenklee).<\/small><\/p>\n<h6>Zweibl\u00fctiger Hufeisenklee, <em>Hippocrepis biflora<\/em>, Spreng.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Zweibl\u00fctige Hufeisenklee ist selten auf Naxos; er kommt hier und da im Kulturland und in der Phrygana vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hippocrepis_biflora-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Zweibl\u00fctiger Hufeisenklee, Hippocrepis biflora\"><br \/>\n<small>Der Zweibl\u00fctige Hufeisenklee besitzt vergleichsweise breite, kahle H\u00fclsen, die fast ohne Stiel an den St\u00e4ngeln sitzen.<\/small><\/p>\n<h6>Schmalbl\u00e4ttriger Hufeisenklee, <em>Hippocrepis ciliata<\/em>, Willd.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Schmalbl\u00e4ttrige Hufeisenklee ist ebenfalls nur verstreut anzutreffen; auch er w\u00e4chst im Kulturland und in der Phrygana.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hippocrepis_ciliata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schmalbl\u00e4ttriger Hufeisenklee, Hippocrepis ciliata\"><br \/>\n<small>Die H\u00fclsen von <em>Hippocrepis ciliata<\/em> sind schmaler und lang gestielt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hippocrepis_ciliata_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schmalbl\u00e4ttriger Hufeisenklee, Hippocrepis ciliata\"><br \/>\n<small>Diese Bl\u00fcten dieser Art sind besonders klein.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hippocrepis_ciliata_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schmalbl\u00e4ttriger Hufeisenklee, Hippocrepis ciliata\"><br \/>\n<small>Bei genauer Betrachtung kann man eine Bart-\u00e4hnliche Behaarung besonders an den verengten Stellen der H\u00fclsen erkennen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Pfennigklee, <em>Hymenocarpos<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Hymenocarpos<\/em> umfasst nur eine Art. Sie ist eng mit <em>Anthyllis<\/em> verwandt.<\/p>\n<h6>Pfennigklee, <em>Hymenocarpos circinnatus<\/em>, (L.) Savi<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Pfennigklee ist in Kulturland, Phrygana und Macchie h\u00e4ufig, er kommt an recht trockenen Standorten in den niedrigen Lagen, aber auch in der Bergregion vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hymenocarpus_cincinnatus_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pfennigklee, Hymenocarpos circinnatus\"><br \/>\n<small>Der Pfennigklee mit seinen h\u00fcbschen orangegelben Bl\u00fcten ist bei uns sehr h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hymenocarpus_cincinnatus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pfennigklee, Hymenocarpos circinnatus\"><br \/>\n<small>Die charakteristischen Bl\u00e4tter besitzen eine gr\u00f6\u00dfere Endfieder.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/hymenocarpus_cincinnatus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pfennigklee, Hymenocarpos circinnatus\"><br \/>\n<small>Die flachen, rundlichen H\u00fclsen sind unverkennbar.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Esparsette, <em>Onobrychis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Esparsetten sind eine gro\u00dfe Gattung mit 150 Arten mit Verbreitungsschwerpunkt in Zentralasien. Viele Arten sind wertvolle Futterpflanzen. Der wissenschaftliche Gattungsname stammt von den griechischen W\u00f6rtern <em>\u00f3nos<\/em> = &#8222;Esel&#8220; und <em>brychein<\/em> = &#8222;gierig verschlingen&#8220;. Bei uns kommen zwei Esparsetten-Arten vor, die sich sehr \u00e4hnlich sind und auch gern direkt nebeneinander wachsen. Sie besitzen l\u00e4ngliche Bl\u00e4tter mit vielen kleinen Fiedern und intensiv purpurne Bl\u00fcten. Gut zu unterscheiden sind die Arten nur an ihren Fr\u00fcchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/onobrychis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"links Hahnenkamm-Esparsette, rechts Zacken-Esparsette\"><br \/>\n<small>Links im Foto die Hahnenkamm-Esparsette, rechts die Zacken-Esparsette.<\/small><\/p>\n<h6>Zacken-Esparsette, <em>Onobrychis aequidentata<\/em>, (Sm.) d&#8217;Urv.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zacken-Esparsette ist auf Naxos seltener als die Hahnenkamm-Esparsette. Beide Arten kommen in Kulturland und der Phrygana vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/onobrychis_aequidentata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Zacken-Esparsette, Onobrychis aequidentata\"><br \/>\n<small>Die Zacken-Esparsette besitzt vergleichsweise l\u00e4nger gestielte Bl\u00fctenst\u00e4nde.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/onobrychis_aequidentata_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Zacken-Esparsette, Onobrychis aequidentata\"><br \/>\n<small>Die H\u00fclsen dieser Art tragen am Rand gro\u00dfe Zacken.<\/small><\/p>\n<h6>Hahnenkamm-Esparsette, <em>Onobrychis caput-galli<\/em>, (L.) Lam.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Hahnenkamm-Esparsette ist wesentlich h\u00e4ufiger und weit verbreitet auf Naxos. Sie kommt auch an etwas trockeneren Standorten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/onobrychis_caput_galli-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hahnenkamm-Esparsette, Onobrychis caput-galli\"><br \/>\n<small>Bei der Hahnenkamm-Esparsette sitzen die Bl\u00fctenk\u00f6pfchen an k\u00fcrzeren Stielen; ihre H\u00fclsen weisen r\u00f6tliche Stacheln auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/onobrychis_caput_galli_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hahnenkamm-Esparsette, Onobrychis caput-galli\"><br \/>\n<small>Hier nochmal die stacheligen H\u00fclsen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Serradella oder Vogelfu\u00df, <em>Ornithopus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie sechs Serradella-Arten zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Fr\u00fcchte Gliederh\u00fclsen sind, die in einsamige Teilfr\u00fcchte zerfallen. Mehrere Arten werden als Futterpflanzen angebaut. Auf Naxos kommen zwei Arten vor.<\/p>\n<h6>Flachh\u00fclsige Serradella, <em>Ornithopus compressus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Flachh\u00fclsige Serradella kommt in aufgegebenen Feldern und in der Phrygana vor. Sie kommt vor allem im Inselinnern vor, ist aber meist sehr sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ornithopus_compressus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Flachh\u00fclsige Serradella, Ornithopus compressus\"><br \/>\n<small>Wie der Name sagt, ist die Flachh\u00fclsige Serradella daran zu erkennen, dass die zwischen den Samen leicht eingeschn\u00fcrten H\u00fclsen seitlich abgeflacht sind. Die Art ist auf Naxos selten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ornithopus_compressus_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Flachh\u00fclsige Serradella, Ornithopus compressus\"><br \/>\n<small>Die gelben Bl\u00fcten sind eher klein. Die ganze Pflanze ist weich silbrig behaart und erh\u00e4lt dadurch eine hellgr\u00fcne F\u00e4rbung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ornithopus_compressus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Flachh\u00fclsige Serradella, Ornithopus compressus\"><br \/>\n<small>Die gekr\u00fcmmten H\u00fclsen sind seitlich leicht zusammengedr\u00fcckt. Am Bl\u00fcten- bzw. Fruchtstand sitzt ein gro\u00dfes Tragblatt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Ornithopus pinnatus<\/em>, (Mill.) Druce<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie \u00e4hnliche Art <em>Ornithopus pinnatus<\/em> ist viel seltener auf Naxos; sie w\u00e4chst an saisonal feuchten Stellen auf saurem Gestein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ornithopus_pinnatus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ornithopus pinnatus\"><br \/>\n<small><em>Ornithopus pinnatus<\/em> ist klein und entsprechend leicht zu \u00fcbersehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ornithopus_pinnatus_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ornithopus pinnatus\"><br \/>\n<small>Im Unterschied zur vorigen Art ist sie mehr oder weniger kahl und die Bl\u00fcten- bzw. Fruchtst\u00e4nde besitzen kein Tragblatt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/ornithopus_pinnatus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ornithopus pinnatus\"><br \/>\n<small>Die d\u00fcnnen, leicht gegliederten Fr\u00fcchte sind stark gebogen, so dass sie sich teilweise fast zu ihrem Ausgangspunkt zur\u00fcckkr\u00fcmmen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Skorpionsschwanz, <em>Scorpiurus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Skorpionsschw\u00e4nze kommen im Mittelmeergebiet und dem Nahen Osten vor. Es gibt nur zwei Arten. Die Bl\u00e4tter der Skorpionsschw\u00e4nze sind &#8211; f\u00fcr Schmetterlingsbl\u00fctler ungew\u00f6hnlich &#8211; ungeteilt.<\/p>\n<h6>Stacheliger Skorpionsschwanz, <em>Scorpiurus muricatus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Stachelige Skorpionsschwanz ist eher selten auf Naxos; er kommt vor allem an kalkreichen Standorten vor und tritt auch in K\u00fcstenn\u00e4he auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/scorpiurus_muricatus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stacheliger Skorpionsschwanz, Scorpiurus muricatus\"><br \/>\n<small>Der Skorpionsschwanz besitzt spatelige Bl\u00e4tter und zu zweit stehende, orangegelbe Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/scorpiurus_muricatus_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stacheliger Skorpionsschwanz, Scorpiurus muricatus\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/scorpiurus_muricatus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stacheliger Skorpionsschwanz, Scorpiurus muricatus\"><br \/>\n<small>Die unverkennbaren stacheligen H\u00fclsen sind merkw\u00fcrdig aufgedreht.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\">Beilwicken, <em>Securigera<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Securigera<\/em> umfasst etwa zw\u00f6lf Arten. Sie ist eng verwandt mit den Gattungen <em>Coronilla<\/em> (Kronwicken) und <em>Hippocrepis <\/em> (Hufeisenklee). Manche der Arten dieser Gattung werden Beilwicken genannt, andere Kronwicken. Auf Naxos kommen zwei Arten vor.<\/p>\n<h6>Echte Beilwicke, <em>Securigera securidaca<\/em>, (L.) Degen &amp; D\u00f6rfl.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Echte Beilwicke ist auf Naxos selten. Sie w\u00e4chst in der Phrygana und an Wegr\u00e4ndern an trockenen, kalkreichen Standorten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_securidaca-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echte Beilwicke, Securigera securidaca\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter der Beilwicke haben zahlreiche kleine Fiedern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_securidaca_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echte Beilwicke, Securigera securidaca\"><br \/>\n<small>Die gelben Bl\u00fcten stehen sch\u00f6n im Kreis angeordnet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_securidaca_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echte Beilwicke, Securigera securidaca\"><br \/>\n<small>Die sehr langen H\u00fclsen sind ungegliedert und dreikantig.<\/small><\/p>\n<h6>Kretische Beilwicke, <em>Securigera cretica<\/em>, (L.) Lassen<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kretische Beilwicke ist noch seltener auf Naxos als die vorige Art. Sie kommt an Feldr\u00e4ndern und \u00e4hnlichen Standorten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_cretica-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Beilwicke, Securigera cretica\"><br \/>\n<small>Die Kretische Beilwicke besitzt wei\u00dfe oder rosa Bl\u00fcten und sehr d\u00fcnne H\u00fclsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_cretica_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Beilwicke, Securigera cretica\"><br \/>\n<small>Die Pflanze ist schlank und langstielig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_cretica_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Beilwicke, Securigera cretica\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten stehen auch bei dieser Art in h\u00fcbschen Kr\u00f6nchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/securigera_cretica_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Beilwicke, Securigera cretica\"><br \/>\n<small>Die H\u00fclsen sind gegliedert (hier an den unreifen H\u00fclsen nur undeutlich zu sehen).<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\">S\u00fc\u00dfklee, <em>Sulla = Hedysarum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa 200 S\u00fc\u00dfklee-Arten, die auf der ganzen Nordhalbkugel vorkommen. Die S\u00fc\u00dfklee-Arten besitzen wie die Serradellen Gliederh\u00fclsen.<\/p>\n<h6>Dorniger S\u00fc\u00dfklee, <em>Sulla spinosissima<\/em>, (L.) B.H. Choi &amp; H. Ohashi<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Dornige S\u00fc\u00dfklee, oft auch in die Gattung <em>Hedysarum<\/em> eingeordnet, ist auf Naxos selten. Er kommt vor allem in K\u00fcstenn\u00e4he vor sowie in trockener Phrygana und Macchie. Ich kenne ihn nur von Kaps Stavr\u00f3s und Umgebung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/sulla_spinosissima-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dorniger S\u00fc\u00dfklee, Sulla spinosissima\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/sulla_spinosissima_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dorniger S\u00fc\u00dfklee, Sulla spinosissima\"><br \/>\n<small>Der Dornige S\u00fc\u00dfklee besitzt eher unauff\u00e4llige rosa Bl\u00fcten und gefiederte, etwas fleischige Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/sulla_spinosissima_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dorniger S\u00fc\u00dfklee, Sulla spinosissima\"><br \/>\n<small>Die charakteristischen H\u00fclsen bestehen aus mehreren runden, abgeflachten, stacheligen Gliedern.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"L\">Bockshornklee, <em>Trigonella<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie etwa 70 <em>Trigonella-<\/em>Arten sind auf allen Kontinenten au\u00dfer Amerika verbreitet. Die bekannteste Art ist der vitaminreiche Bockshornklee <em>(Trigonella foenum-graecum)<\/em>, der seit dem Altertum in vielen Kulturen als Gew\u00fcrz und als bedeutende Heilpflanze mit vielf\u00e4ltigen Wirkungen verwendet wurde; neuere Untersuchungen best\u00e4tigen eine positive Wirkung bei der Parkinson-Krankheit. Auf Naxos kommt nur eine Art vor, Balansas Bockshornklee, eine Unterart von <em>Trigonella corniculata<\/em>.<\/p>\n<h6>Balansas Bockshornklee, <em>Trigonella corniculata ssp. balansae<\/em>, (Boiss. &amp; Reut.) Lassen<\/h6>\n<p><big>B<\/big>alansas Bockshornklee ist auf Naxos im Kulturland sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/trigonella_balansae-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Balansas Bockshornklee, Trigonella corniculata ssp. balansae\"><br \/>\n<small>Balansas Bockshornklee besitzt kr\u00e4ftig gelbe Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/trigonella_balansae-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Balansas Bockshornklee, Trigonella corniculata ssp. balansae\"><br \/>\n<small>Seine H\u00fclsen sind sichelf\u00f6rmig gekr\u00fcmmt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"M\">Wundklee, <em>Tripodion<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie von der Gattung <em>Anthyllis<\/em> abgespaltene Gattung <em>Tripodion<\/em> umfasst nur eine Art.<\/p>\n<h6>Blasen-Wundklee, <em>Tripodion tetraphyllum<\/em>, (L.) Fourr. <\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Blasen-Wundklee kommt in der Phrygana an trockenen, kalkreichen Standorten vor; er ist nicht besonders h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/tripodion_tetraphyllum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blasen-Wundklee, Tripodion tetraphyllum\"><br \/>\n<small>Der bei uns in der Phrygana regelm\u00e4\u00dfig auftretende Blasen-Wundklee ist an seinen stark aufgeblasenen Kelchen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/tripodion_tetraphyllum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blasen-Wundklee, Tripodion tetraphyllum\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten haben eine wei\u00dfe Fahne und gelbe Fl\u00fcgel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/tripodion_tetraphyllum_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blasen-Wundklee, Tripodion tetraphyllum\"><br \/>\n<small>Die Kelche sind deutlich aufgeblasen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/tripodion_tetraphyllum_fruit-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blasen-Wundklee, Tripodion tetraphyllum\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die gegliederte H\u00fclse im zur Fruchtzeit trocken-papierartigen Kelch (den ich zur Demonstration aufgerissen habe).<\/small><br \/>\n<a name=\"Links\"><font color=\"#ffffff\">Links<\/font><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-schmetterlingsbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/klee\/\">Klee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/schneckenklee\/\">Schneckenklee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/hornklee\/\">Hornklee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wicken\/\">Wicken, Linsen und Platterbsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/lupinen\/\">Lupinen, Tragant, Steinklee und Hauhechel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/ginster\/\">Ginster und Stinkstrauch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/johannisbrotbaum\/\">Johannisbrotbaum<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Familie der Schmetterlingsbl\u00fctler (= Leguminosen oder H\u00fclsenfr\u00fcchtler, Fabaceae) bildet zusammen mit den Kreuzblumengew\u00e4chsen (Polygalaceae) und zwei kleinen, tropischen Familien die Ordnung der Schmetterlingsbl\u00fctlerartigen (Fabales). Die Schmetterlingsbl\u00fctler sind im Mittelmeergebiet mit auff\u00e4llig vielen Arten vertreten. Von den knapp 1000 bisher auf Naxos nachgewiesenen Pflanzen geh\u00f6ren je ein gutes Zehntel den drei f\u00fcr den Mittelmeerraum besonders [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":57356,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2015,26,11,9,12],"tags":[1816,1810,1822,1830,1818,1831,1820,1821,1825,247,732,729,1811,1824,1819,865,1813,1827,1817,1823,730,245,1829,1812,1826,1828,1814,252,1832,1815],"class_list":["post-825","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meine-lieblings-beitraege","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-anthyllis","tag-astragalus","tag-backenklee","tag-beilwicke","tag-bituminaria","tag-bockshornklee","tag-coronilla","tag-dorycnium","tag-esparsette","tag-fabaceae","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-hippocrepis","tag-hymenocarpus","tag-kronwicken","tag-naxos","tag-onobrychis","tag-ornithopus","tag-pechklee","tag-pfennigklee","tag-pflanzen-von-naxos","tag-schmetterlingsblutler","tag-scorpiurus","tag-securigera","tag-serradella","tag-skorpionsschwanz","tag-tragant","tag-trigonella","tag-tripodion","tag-wundklee"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=825"}],"version-history":[{"count":40,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75550,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825\/revisions\/75550"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}