{"id":75022,"date":"2025-01-18T17:44:59","date_gmt":"2025-01-18T15:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=75022"},"modified":"2025-01-18T17:44:59","modified_gmt":"2025-01-18T15:44:59","slug":"20-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/20-dezember\/","title":{"rendered":"20. Dezember"},"content":{"rendered":"<h1>20. Dezember<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/copris_hispanus-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Auf Naxos kommen mehrere K\u00e4ferarten vor, die ein Horn tragen. Alle geh\u00f6ren zu den Blatthornk\u00e4fern (wie beispielsweise auch der Maik\u00e4fer und der Rosenk\u00e4fer). Der Nashornk\u00e4fer <em>Oryctes nasicornis<\/em> (Bild unten rechts) ist auf Naxos h\u00e4ufig. Er ist nachtaktiv, so dass man ihn vor allem in warmen Fr\u00fchlingsn\u00e4chten antrifft, wenn er durch die Lichter angelockt wird. Diese Art lebt von Holz; die Larven sind mit Hilfe symbiotischer Bakterien in der Lage Zellulose zu verdauen. Im Zuge der Anpassung an den Menschen ist der Nashornk\u00e4fer dazu \u00fcbergegangen, auch von Kompost und anderen an Pflanzenfasern reichen Materialien zu leben. In Deutschland ist der Nashornk\u00e4fer selten geworden und streng gesch\u00fctzt. Die M\u00e4nnchen benutzen das gro\u00dfe Horn auf ihrem Kopfschild dazu um miteinander um die Weibchen zu k\u00e4mpfen. <em>Copris hispanus<\/em> (Bild oben) sieht dem Nashornk\u00e4fer sehr \u00e4hnlich, unterscheidet sich von ihm aber an den L\u00e4ngsrippen auf den Fl\u00fcgeldecken, an den wesentlich kleineren H\u00f6ckern an der oberen Leiste des Halsschildes und an der schw\u00e4rzeren Farbe. Der Halsschild, der Kopf und sogar das Horn sind durchgehend fein gepunktet. Diese Art zeigt eine deutlich andere Lebensweise: Die adulten Tiere und die Larven leben wie die Dungk\u00e4fer von Mist. Das Weibchen legt nur wenige Eier, die es in einer Bruth\u00f6hle in der Erde sorgf\u00e4ltig pflegt. Das M\u00e4nnchen bringt den Dung herbei, der vom Weibchen zu Kugeln geformt wird. \u00dcber vier Monate bis zur Verpuppung der Larven und zum Schl\u00fcpfen der jungen K\u00e4fer \u00fcberwacht das Weibchen die Dungkugeln, gl\u00e4ttet ihre Oberfl\u00e4che und entfernt Schimmel. <em>Phyllognathus excavatus<\/em> (Bild unten links), der ebenso wie der Nashornk\u00e4fer zur Unterfamilie der Riesenk\u00e4fer geh\u00f6rt, zeichnet sich durch sein wesentlich kleineres Horn und durch das tief grubenf\u00f6rmig &#8222;ausgeh\u00f6hlte&#8220; Halsschild aus. Er kommt bei uns nur selten vor. Die Art ist in S\u00fcdeuropa und Teilen Asiens und Nordafrikas verbreitet. Die Larven k\u00f6nnen in Weinbergen Sch\u00e4den anrichten.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/phyllognathus_excavatus-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/oryctes_nasicornis-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/kaefer-mit-hoernern\/\">Zu den K\u00e4fern<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"20. 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