{"id":74869,"date":"2025-01-17T18:25:27","date_gmt":"2025-01-17T16:25:27","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=74869"},"modified":"2025-01-17T18:25:27","modified_gmt":"2025-01-17T16:25:27","slug":"18-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/18-november\/","title":{"rendered":"18. November"},"content":{"rendered":"<h1>18. November<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/physocephala_vittata-3.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Wie der Name sagt, zeichnen sich die Dickkopffliegen oder Blasenkopffliegen durch ihren dicken, rundlichen Kopf aus. Ansonsten ist der K\u00f6rperbau recht verschiedenartig. Manche der etwa 800 Arten sehen wespen\u00e4hnlich aus mit einem schmalen &#8222;Hinterleibsstiel&#8220; (Petiolus, zu einem schmalen Stiel umgeformtes zweites Hinterleibssegment). Manche Dickkopffliegen legen ihre Eier im Flug an andere Insekten, vor allem an Hautfl\u00fcgler (Hummeln und Wespen) und Heuschrecken, in denen die Larven als Parasiten leben, was zum Tod des Wirtstieres f\u00fchrt. Bei der Fliege auf dem oberen Bild handelt es sich vermutlich um <em>Physocephala vittata<\/em>: Sie besitzt eine aufgeblasen wirkende, gelbe Stirn; Beine und K\u00f6rper sind schwarz und rotbraun gef\u00e4rbt. Unten links sieht man  <em>Conops flavipes<\/em>, die eine wespenartige F\u00e4rbung besitzt. Die Larven dieser Art parasitieren in den Nestern diverser Bienen- und Hummelarten, wobei sie als Endoparasiten in deren Larven leben. Die Fl\u00fcgel sind wie bei vielen Dickkopffliegen in ihrem vorderen Bereich leicht get\u00f6nt. Die Art erkennt man an der schwarz-gelben Ringelung, den gelb-braunen Beinen und den kleinen gelben Flecken auf den &#8222;Schultern&#8220;. Man sieht au\u00dferdem gut die Merkmale, die zeigen, dass es sich nicht um eine Wespe, sondern um eine Dickkopf-Fliege handelt: Wie alle Fliegen besitzt sie nur ein Fl\u00fcgelpaar, w\u00e4hrend das hintere Fl\u00fcgelpaar zu kleinen gelben, keulenf\u00f6rmigen Schwingk\u00f6lbchen umgebildet ist, die man hier recht gut erkennen kann. Charakteristisch sind auch die F\u00fchler, die wie bei allen Dickkopffliegen aus einer gemeinsamen &#8222;Wurzel&#8220; oder einem kurzen Stiel entspringen, bevor sie sich v-f\u00f6rmig aufspalten. Auf dem unteren rechten Bild eine weitere, unbestimmte Dickkopffliegen-Art.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/conops_flavipes-2.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/conopidae_spec-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<div>Zu den Fliegen<\/div>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"18. 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