{"id":74444,"date":"2025-01-14T11:25:44","date_gmt":"2025-01-14T09:25:44","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=74444"},"modified":"2025-01-14T11:25:44","modified_gmt":"2025-01-14T09:25:44","slug":"29-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/29-august\/","title":{"rendered":"29. August"},"content":{"rendered":"<h1>29. August<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/hemidactylus_turcicus-5.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Der Europ\u00e4ische Halbfinger ist eine von zwei Gecko-Arten, die auf Naxos vorkommen. Er wird bis zu 10 cm lang und hat eine hellbr\u00e4unliche, ein wenig durchsichtig wirkende F\u00e4rbung. Auf dem ganzen K\u00f6rper sitzen kleine Warzen und H\u00f6cker. Charakteristisch sind die Haftscheiben an den F\u00fc\u00dfen, die die vorderen Zehen freilassen (&#8222;Halbfinger&#8220;, im Gegensatz zum Mauergecko, wo sie sich \u00fcber den ganzen Zeh erstrecken). Sie erm\u00f6glichen dem Halbfinger das Klettern selbst an glatten W\u00e4nden; die Tiere k\u00f6nnen m\u00fchelos auch unter der Decke entlang laufen. Der Europ\u00e4ische Halbfinger gibt ein schnell wiederholtes, schnalzendes Ger\u00e4usch von sich. Er kommt rund um das Mittelmeergebiet vor, au\u00dferdem in Nordafrika und S\u00fcdwestasien bis Indien. Geckos sind vorwiegend nachtaktiv, orientieren sich beim Jagen aber trotzdem mit dem Gesichtssinn. Entsprechend haben sie sehr gro\u00dfe Augen, die eine senkrechte Pupille aufweisen. Der Europ\u00e4ische Halbfinger kommt an Felsen und B\u00e4umen vor; sehr h\u00e4ufig lebt er an und in H\u00e4usern, wo er abends leicht bei der Jagd zu beobachten ist: F\u00fcr gew\u00f6hnlich sitzt er unter der Decke, besonders in der N\u00e4he von Lampen, und versucht die vom Licht angelockten Motten und anderen Insekten zu erbeuten. Bei der Jagd pirscht er sich erst langsam an die Beute an, um sie dann mit einem pl\u00f6tzlichen Sprung zu erhaschen. Der Europ\u00e4ische Halbfinger ist schon in der Antike mit griechischen und ph\u00f6nizischen Schiffen im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet worden; im Mittelalter hat er sich weiter ausgebreitet, indem er als blinder Passagier auf portugiesischen und spanischen Schiffen alle von diesen angelaufenen H\u00e4fen und Inseln erreichte. Da er gern in Lagerhallen und \u00e4hnlichen Geb\u00e4uden lebt und sich in Kisten und Containern versteckt, wird er auch heute in immer neue Gegenden der Welt verschleppt. Erleichtert wird die Ansiedlung in einer neuen Heimat dadurch, dass die Weibchen nach der Begattung das Sperma f\u00fcr ein Jahr aufbewahren und damit sechs Gelege mit je zwei Eiern produzieren k\u00f6nnen.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/hemidactylus_turcicus-3.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/hemidactylus_turcicus-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/schildkroeten-geckos-echsen\/\">Zu den Geckos und Echsen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"29. 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