{"id":73674,"date":"2025-01-02T10:55:53","date_gmt":"2025-01-02T08:55:53","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=73674"},"modified":"2025-01-02T10:55:53","modified_gmt":"2025-01-02T08:55:53","slug":"24-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/24-april\/","title":{"rendered":"24. April"},"content":{"rendered":"<h1>24. April<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus_flower-2.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Der Kleinfr\u00fcchtige Affodill oder Asphodill ist im Fr\u00fchling mit seinen bis \u00fcber einen Meter hohen verzweigten Bl\u00fctenst\u00e4nden mit gro\u00dfen sternf\u00f6rmigen Bl\u00fcten eine auff\u00e4llige Pflanze auf Naxos. Seine langen und schmalen grundst\u00e4ndigen Bl\u00e4tter sind durch eingelagerte Kristalle so hart, dass sie von Ziegen nicht gefressen werden; entsprechend kann der Affodill auch an stark beweideten Standorten gedeihen. Die mehrj\u00e4hrige Pflanzen \u00fcberdauert den Sommer in spindelf\u00f6rmigen, einer S\u00fc\u00dfkartoffel \u00e4hnlich sehenden Speicherknollen. Diese sind essbar, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend; ein Brei aus ihnen kann zur Behandlung von Magengeschw\u00fcren und Ekzemen der \u00e4u\u00dferen Haut verwendet werden. Der Affodill kommt auch in der griechischen Mythologie vor: Laut Homer kommen die Verstorbenen in der Unterwelt in eins von drei Gefilden. Das erste ist die Insel der Seeligen, die Elysischen Gefilde, wohin von den G\u00f6ttern geliebte Helden, die von ihnen die Unsterblichkeit geschenkt bekommen haben, gebracht werden. Das zweite ist der Tartarus, wo Menschen hinkommen, die Verbrechen und S\u00fcnden begangen hatten, und wo sie schrecklichen Qualen ausgesetzt wurden &#8211; f\u00fcr alle Ewigkeit f\u00fcr unheilbare Verbrecher, die ihre Taten nicht bereut hatten, w\u00e4hrend solche, die w\u00e4hrend ihres Lebens schon Reue empfunden hatten, durch die Qualen im Tartarus gereinigt wurden, so dass sie nach einem Jahr die Seelen, denen sie das Unrecht angetan hatten, um Verzeihung bitten konnten. Wenn ihnen vergeben wurde, konnten sie den Tartarus verlassen, andernfalls mussten sie f\u00fcr einen weiteren Durchgang zur\u00fcck. Das dritte Gefilde ist die Asphodelenwiese, wohin die meisten Toten gelangen, die &#8222;unvollkommenen Seelen&#8220;, die weder gut noch schlecht sind, und wo sie als Schatten leben m\u00fcssen, die sich nach langer Zeit verfl\u00fcchtigen. Vielleicht wuchs in der Vorstellung der Griechen gerade der Affodill in diesem Gefilde, weil er an \u00f6den Standorten gedeiht, oder vielleicht wegen der doch nicht ganz wei\u00dfen F\u00e4rbung seiner Bl\u00fcten (wei\u00df war die Farbe der Trauer im antiken Griechenland).<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus_root-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/asphodill\/\">Zum Affodill<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"24. 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