{"id":6410,"date":"2012-07-08T22:13:34","date_gmt":"2012-07-08T19:13:34","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=6410"},"modified":"2026-03-28T19:04:33","modified_gmt":"2026-03-28T17:04:33","slug":"heuschrecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/heuschrecken\/","title":{"rendered":"Heuschrecken"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Heuschrecken (Ordnung <em>Orthoptera)<\/em> geh\u00f6ren zu den Insekten. Sie werden in die Langf\u00fchlerschrecken <em>(Ensifera)<\/em> und die Kurzf\u00fchlerschrecken <em>(Caelifera)<\/em> unterteilt. Ihnen \u00e4hnlich sind die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/stabheuschrecke\/\">Gespenstschrecken<\/a> <em>(Phasmatodea)<\/em> und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/gottesanbeterinnen\/\">Gottesanbeterinnen<\/a>, die mit den Heuschrecken allerdings nicht n\u00e4her verwandt sind. Es gibt weltweit an die 20.000 Heuschrecken-Arten.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>H<\/big>euschrecken kommen vor allem in offener Vegetation und trockenem Gel\u00e4nde vor, entsprechend sind sie im Mittelmeergebiet sehr h\u00e4ufig. In Mitteleuropa sind sie mit der Intensivierung der Landwirtschaft seltener geworden. Viele Arten sind aufgrund ihrer hervorragenden Tarnung nur schwer zu entdecken. Meist wird man auf die Anwesenheit von Heuschrecken durch ihr Zirpen aufmerksam. Die Tiere selbst bemerkt man oftmals erst, wenn sie wegspringen oder wegfliegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_caerulescens-3.jpg\" alt=\"Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Heuschrecken halten sich meist auf einem Untergrund auf, der zu ihrer K\u00f6rperf\u00e4rbung passt. Dabei ist bei vielen Arten die F\u00e4rbung der einzelnen Exemplare recht unterschiedlich und kann oft beispielsweise zwischen grau und braun schwanken. Hier eine Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/calliptamus_barbarus-2.jpg\" alt=\"Sch\u00f6nschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den meisten Menschen sind Heuschrecken nicht sehr beliebt. Es gibt aber auch sehr h\u00fcbsche Arten, hier eine Sch\u00f6nschrecke (bei den roten &#8222;Ausw\u00fcchsen&#8220; an der K\u00f6rperseite handelt es sich um parasitische Milben).<\/small><\/p>\n<h3>Der K\u00f6rperbau<\/h3>\n<p><big>W<\/big>ie alle Insekten besitzen die Heuschrecken einen in Kopf, Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen) gegliederten K\u00f6rper, wobei sich die einzelnen Teile je aus mehreren urspr\u00fcnglich gleichgestalteten Segmenten gebildet haben. Der Kopf (aus f\u00fcnf verschmolzenen Segmenten) tr\u00e4gt Antennen, kauend-bei\u00dfende Mundwerkzeuge (Mandibeln, Maxillen) und Facettenaugen. Die Brust (bestehend aus drei Segmenten) tr\u00e4gt drei Beinpaare und zwei Fl\u00fcgelpaare, von denen das vordere als steife Deckfl\u00fcgel ausgebildet ist, w\u00e4hrend die Schrecke mit den hinteren, d\u00fcnnen, mehr oder weniger transparenten Fl\u00fcgeln fliegt. Die hinteren Beine sind bei den Springschrecken in kr\u00e4ftige, lange Sprungbeine umgebildet. Das Abdomen besteht aus elf Segmenten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_spec-1.jpg\" alt=\"Heuschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Alle Heuschrecken haben einen sehr \u00e4hnlichen K\u00f6rperbau.<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>nsekten besitzen keinen inneren St\u00fctzapparat wie beispielsweise die Knochen der Wirbeltiere, sondern ein Au\u00dfenskelett aus Chitin, das den K\u00f6rper st\u00fctzt und vor Wasserverlusten usw. sch\u00fctzt. Dieser Chitinpanzer kann nach seiner Erh\u00e4rtung nicht mehr wachsen und muss entsprechend beim wachsenden Tier von Zeit zu Zeit abgelegt und durch einen neuen gr\u00f6\u00dferen ersetzt werden (H\u00e4utung).<\/p>\n<h3>Die Entwicklung<\/h3>\n<p><big>W<\/big>ie alle Insekten legen die Heuschrecken Eier. Die Weibchen der Heuschrecken besitzen einen nach hinten \u00fcber das Abdomen hinausragenden Legestachel (bei den Langf\u00fchlerschrecken besonders auff\u00e4llig), mit dem sie die Eier meist in den Boden ablegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/decticus_albifrons-2.jpg\" alt=\"Weibchen des S\u00fcdlichen Warzenbei\u00dfers\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Weibchen des S\u00fcdlichen Warzenbei\u00dfers<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/calliptamus_italicus_copula-1.jpg\" alt=\"Italienische Sch\u00f6nschrecken bei der Paarung\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Italienische Sch\u00f6nschrecken bei der Paarung. Das M\u00e4nnchen ist wesentlich kleiner als das Weibchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anacridium_aegyptium_copula-1.jpg\" alt=\"\u00c4gyptische Wanderheuschrecken bei der Paarung\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Begattung erfolgt durch die \u00dcbertragung eines Spermienpaketes, oft mittels eines kompliziert gebauten Begattungsapparates, und ist ein langwieriger Prozess. Hier ein Paar der \u00c4gyptischen Wanderheuschrecke.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/egg_laying-1.jpg\" alt=\"Heuschrecke bei der Eiablage\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Eier werden mit dem Legebohrer in den Erdboden gelegt, oft wie hier w\u00e4hrend der Nacht, da das Weibchen f\u00fcr die Eiablage f\u00fcr einige Zeit unbeweglich dasitzen muss. Die Eiablage erfolgt auch in g\u00e4nzlich trockenen und harten Boden. Meistens werden die Eier einzeln abgelegt.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Heuschrecken vollziehen eine Unvollst\u00e4ndige Verwandlung (Hemimetabolie), d. h. schon das sehr junge Tier gleicht dem Adult und wird ihm von H\u00e4utung zu H\u00e4utung schrittweise \u00e4hnlicher, im Gegensatz zur Holometabolie (Vollst\u00e4ndige Verwandlung) beispielsweise der Schmetterlinge und der Bienen, bei der die Larven g\u00e4nzlich anders aussehen als das adulte Tier, in das sie sich w\u00e4hrend eines Puppenstadiums unter vollst\u00e4ndigem Umbau des K\u00f6rpers verwandeln. Die Larvalentwicklung kann mehrere Jahre dauern, so beim Gr\u00fcnen Heupferd bis zu f\u00fcnf Jahre. Die Larve h\u00e4utet sich f\u00fcnf bis sieben Male, bis sie das Erwachsenenstadium erreicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/orthoptera_larva-1.jpg\" alt=\"Heuschreckenlarve\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die winzigsten Larven sind schon klar als Heuschrecke erkennbar und \u00e4hneln den adulten Tieren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/orthoptera_larva-2.jpg\" alt=\"Heuschreckenlarve\" border=\"0\"><br \/>\n<small>gr\u00f6\u00dfere Larve mit kleinen Fl\u00fcgelanlagen an den K\u00f6rperseiten<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anacridium_aegyptium_larva-1.jpg\" alt=\"Larve \u00c4gyptische Wanderheuschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Heuschrecken durchlaufen mehrere Larvenstadien, bei denen die Tiere der erwachsenen Form schrittweise \u00e4hnlicher werden. In manchen Merkmalen wie in der Farbe k\u00f6nnen sie aber von den erwachsenen Tieren noch deutlich abweichen. Hier handelt es sich hier um eine Larve der als Adult grauen \u00c4gyptischen Wanderheuschrecke. Bei diesem mittleren Larvenstadium sind an den Brustsegmenten schon die Fl\u00fcgelanlagen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anacridium_aegyptium-1.jpg\" alt=\"adulte \u00c4gyptische Wanderheuschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier die adulte \u00c4gyptische Wanderheuschrecke.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/orthoptera_molting-1.jpg\" alt=\"Heuschrecke bei der H\u00e4utung\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Heuschrecke bei der H\u00e4utung. Vor der Aush\u00e4rtung des Chitinpanzers sind die Heuschrecken besonders empfindlich und durch Fressfeinde gef\u00e4hrdet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-5.jpg\" alt=\"frisch geschl\u00fcpftes Gr\u00fcnes Heupferd\" border=\"0\"><br \/>\n<small>frisch geschl\u00fcpftes Gr\u00fcnes Heupferd<\/small><\/p>\n<h3>Die Ges\u00e4nge der Heuschrecken<\/h3>\n<p><big>D<\/big>as ununterbrochene Zirpen, Schnarren und Klicken der Heuschrecken (und der Zikaden) ist der Klang des griechischen Sommers. Viele Heuschrecken besitzen einen artspezifischen Gesang, der dem Anlocken der Weibchen dient. Manche Arten produzieren verschiedene Laut\u00e4u\u00dferungen, so Revierges\u00e4nge und Werbeges\u00e4nge. Die Langf\u00fchlerschrecken erzeugen den Gesang durch das \u00dcbereinanderreiben der Vorderfl\u00fcgel, wobei der eine Fl\u00fcgel auf der Unterseite eine mit winzigen Z\u00e4hnchen besetzte Schrillleiste und der andere auf der Oberseite die Schrillkante tr\u00e4gt, w\u00e4hrend bei den Kurzf\u00fchlerschrecken die Hinterbeine gegen die Vorderfl\u00fcgel gerieben werden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Heuschrecken besitzen gut ausgebildete H\u00f6rorgane, die bei den Langf\u00fchlerschrecken meist an den Unterschenkeln der Vorderbeine und bei den Kurzf\u00fchlerschrecken an den Seiten des ersten Hinterleibsegments liegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-6.jpg\" alt=\"Gr\u00fcnes Heupferd\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gr\u00fcne Heupferd mit seinen langen Antennen geh\u00f6rt zu den Langf\u00fchlerschrecken. An den Unterschenkeln der Vorderbeine sind hier als kleine gr\u00fcne Ovale die Trommelfelle der H\u00f6rorgane sichtbar.<\/small><\/p>\n<h3>Heuschrecken als Sch\u00e4dlinge<\/h3>\n<p><big>L<\/big>\u00e4ngst nicht alle Heuschrecken-Arten ern\u00e4hren sich von Pflanzen; zahlreiche Arten sind Allesfresser. Die meisten Arten sind harmlos und richten keinen Schaden an; einige k\u00f6nnen jedoch in g\u00fcnstigen Jahren sehr hohe Populationsdichten erreichen und beginnen dann in riesigen Schw\u00e4rmen (bis zu mehrere Milliarden Tiere) \u00fcber gro\u00dfe Entfernungen \u00fcber das Land zu wandern und alles Essbare aufzufressen. Derartige Heuschreckenplagen sind vor allem in Afrika ein gro\u00dfes Problem; heute kann man sie durch Insektenbek\u00e4mpfungsmittel einigerma\u00dfen unter Kontrolle bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/damage_by_locusts-1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Heuschreckenplage auf Naxos: Der S\u00fcdliche Warzenbei\u00dfer kann in G\u00e4rten und in Weinbergen gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den anrichten.<\/small><\/p>\n<h3>Heuschrecken als Nahrung<\/h3>\n<p><big>H<\/big>euschrecken sind jedoch nicht nur als Sch\u00e4dlinge f\u00fcr den Menschen bedeutsam: Etwa 80 % der Weltbev\u00f6lkerung isst regelm\u00e4\u00dfig Insekten, darunter auch Heuschrecken, die vor allem gegrillt sehr beliebt sind.<\/p>\n<p><big>H<\/big>euschrecken werden aber nat\u00fcrlich nicht nur von Menschen gegessen. Bei uns sind ihre wichtigsten Feinde die Katzen, die M\u00f6wen, die sich oft in Scharen auf Feldern versammeln, auf denen es viele Heuschrecken gibt, sowie andere V\u00f6gel wie z.B. die Eleonorenfalken. Eine besonders interessante Tierart, die sich von Heuschrecken ern\u00e4hrt, ist die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/heuschreckensandwespe\/\">Heuschreckensandwespe<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/sphex_funerarius_with_cricket-1.jpg\" alt=\"Heuschreckensandwespe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Heuschreckensandwespe \u00fcberw\u00e4ltigt auch gro\u00dfe Heuschrecken und bet\u00e4ubt sie dauerhaft durch einen Stich. Dann schleppt sie sie zu ihrem unterirdischen Nest und lagert sie dort als Nahrung f\u00fcr ihre Larven. Auf diese Weise erbeuten die Sandwespen den Sommer \u00fcber zahlreiche Heuschrecken.<\/small><br \/>\n<br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Heuschrecken-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Heuschrecken-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-heuschrecken\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Heuschrecken<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Ich habe die im Folgenden vorgestellten Arten so gut ich konnte nach meinen (nicht sehr umfassenden) Bestimmungsb\u00fcchern und mit Hilfe der im Internet zu findenden Informationen identifiziert; ich bin aber kein Spezialist und kann (wie immer) nicht f\u00fcr die Richtigkeit garantieren, da oft f\u00fcr eine korrekte Bestimmung Merkmale ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen, die nur am toten Tier bei mikroskopischer Untersuchung erkennbar sind. F\u00fcr die Bestimmung mehrerer Heuschrecken danke ich sehr herzlich den Mitarbeitern des Forums <a href=\"http:\/\/insektenfotos.de\/forum\/index.php\">Insektenfotos.de<\/a> sowie Herrn Rudolf Hofer.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den artenreicheren Gruppen springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern):<br \/>\n<strong>1. Laubheuschrecken<\/strong>:  <a href=\"#A\">Gr\u00fcnes Heupferd, <em>Tettigonia viridissima<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">S\u00fcdlicher Warzenbei\u00dfer, <em>Decticus albifrons<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Syrische Sichelschrecke, <em>Acrometopa syriaca<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Anadrymadusa<\/a><br \/>\n<strong>2. Grillen<\/strong>: <a href=\"#E\">Mittelmeer-Feldgrille, <em>Gryllus bimaculatus<\/em><\/a><br \/>\n<strong>3. H\u00f6hlenschrecken<\/em><\/strong>: Die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/endemische-hoehlenschrecke-naxos\/\">endemische H\u00f6hlenschrecke <em>Dolichopoda naxia<\/em><\/a> wird auf einer eigenen Seite abgehandelt.<br \/>\n<strong>4. Kurzf\u00fchlerschrecken<\/strong>: <a href=\"#F\">Kegelkopfschrecke, <em>Pyrgomorpha conica<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Nasenschrecke, <em>Acrida ungarica<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Sch\u00f6nschrecken, <em>Calliptamus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">\u00c4gyptische Wanderheuschrecke, <em>Anacridium aegyptium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Strandschrecke, <em>Aiolopus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">\u00d6dlandschrecken,<em>Oedipoda<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Acrotylus insubricus<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\">Verkannter Grash\u00fcpfer, <em>Chorthippus mollis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\">Omocestus<\/a><\/p>\n<h3>Langf\u00fchlerschrecken <em>(Ensifera)<\/em><\/h3>\n<p><big>W<\/big>ie schon der Name sagt, sind die Langf\u00fchlerschrecken an ihren sehr langen F\u00fchlern zu erkennen. Viele Arten ern\u00e4hren sich r\u00e4uberisch oder sind Allesfresser, einige Arten fressen nur Pflanzen. Die Langf\u00fchlerschrecken benutzen zur Erzeugung ihres arttypischen Gesanges ihre Vorderfl\u00fcgel: Eine Ader der Vorderfl\u00fcgel ist in ihrem vorderen Teil verdickt, wobei auf dem einem Fl\u00fcgel eine Schrillleiste mit feinen Z\u00e4hnchen ausgebildet ist, \u00fcber die die Schrillkante des anderen Fl\u00fcgels gezogen wird. Der Gesang dient der Anlockung der Weibchen sowie dem Fernhalten anderer M\u00e4nnchen. Die Langf\u00fchlerschrecken besitzen hochentwickelte, mit einem Trommelfell ausgestattete H\u00f6rorgane, die an den Vorderbeinen liegen; sie sind oft in eine Grube abgesenkt, was dem Tier ein Richtungsh\u00f6ren erm\u00f6glicht. Die erwachsenen Weibchen der Langf\u00fchlerschrecken sind an ihrem langen Legestachel zu erkennen. Bei einer ganzen Reihe von Arten sind die Fl\u00fcgel r\u00fcckgebildet.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Langf\u00fchlerschrecken werden in die Familien der Laubheuschrecken <em>(Tettigonioidea)<\/em>, der Grillen <em>(Grylloidea)<\/em> und der h\u00e4ufig fl\u00fcgellosen H\u00f6hlen- und Gew\u00e4chshausschrecken <em>(Rhaphidophoroidea) <\/em> unterteilt.<\/p>\n<h6>1. Laubheuschrecken, <em>Tettigonioidea<\/em><\/h6>\n<h6><a name=\"A\">Gr\u00fcnes Heupferd, <em>Tettigonia viridissima<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>as leicht erkennbare Gr\u00fcne Heupferd ist bei uns sehr h\u00e4ufig. Die M\u00e4nnchen singen vor allem nachts; sie erzeugen ein kurzes, schnell scharrendes Ger\u00e4usch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-1.jpg\" alt=\"Gr\u00fcnes Heupferd, Tettigonia viridissima\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-2.jpg\" alt=\"Gr\u00fcnes Heupferd, Tettigonia viridissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gr\u00fcne Heupferd besitzt ganz besonders lange F\u00fchler.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-3.jpg\" alt=\"Gr\u00fcnes Heupferd, Tettigonia viridissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchling sitzen die Larven des Gr\u00fcnen Heupferds in gro\u00dfer Zahl auf den Bl\u00fcten der Wucherblume.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-4.jpg\" alt=\"Gr\u00fcnes Heupferd, Tettigonia viridissima, Larve\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein \u00e4lteres Larvenstadium, das schon kurze Fl\u00fcgel aufweist.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">S\u00fcdlicher Warzenbei\u00dfer, <em>Decticus albifrons<\/em>, Fabricius<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er S\u00fcdliche Warzenbei\u00dfer erreicht bis zu fast 4 cm K\u00f6rperl\u00e4nge; die Fl\u00fcgel \u00fcberragen das Abdomen betr\u00e4chtlich. Die Front des Kopfes ist hell gef\u00e4rbt, der Halsschild besitzt einen auff\u00e4lligen wei\u00dfen Rand. Bei St\u00f6rung springen die Warzenbei\u00dfer meist nicht, sondern fliegen in auff\u00e4lligem Schwirrflug davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/decticus_albifrons-1.jpg\" alt=\"S\u00fcdlicher Warzenbei\u00dfer, Decticus albifrons\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der S\u00fcdliche Warzenbei\u00dfer ist \u00fcberwiegend braun gef\u00e4rbt; die Fl\u00fcgel \u00fcberragen den Hinterleib. Die Weibchen besitzen einen langen Legestachel.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Syrische Sichelschrecke, <em>Acrometopa syriaca ?<\/em>, Brunner von Wattenwyl<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Sichelschrecken sind eine Unterfamilie der Laubheuschrecken, die durch ihre besonders langen Beine auffallen. Sie sind besonders in S\u00fcdeuropa und Asien verbreitet. Hier k\u00f6nnte es sich um die Art <em>A. syriaca<\/em> handeln, deren Verbreitungsgebiet vom \u00f6stlichen Griechenland aus bis nach Kleinasien und dem Nahen Osten reicht.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Bestimmung dieser und anderer Arten danke ich herzlich Herrn Rudolf Hofer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrometopa_syriaca-1.jpg\" alt=\"Syrische Sichelschrecke, Acrometopa syriaca ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Acrometopa syriaca<\/em> besitzt wie alle Sichelschrecken extrem lange und d\u00fcnne Beine und lange, helle F\u00fchler. Charakteristisch ist der wei\u00dfe Streifen am &#8222;Hals&#8220;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrometopa_syriaca_larva-1.jpg\" alt=\"Syrische Sichelschrecke, Acrometopa syriaca ?, Larve\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier eine Larve.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\"><em>Anadrymadusa spec.<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Anadrymadusa<\/em> kommt in Griechenland und den \u00f6stlich angrenzenden Gebieten vor. Es handelt sich \u00fcberwiegend um Arten, die in offenem, \u00f6dem Gel\u00e4nde leben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anadrymadusa_spec-1.jpg\" alt=\"Anadrymadusa spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier handelt es sich vermutlich um eine Heuschrecke der Gattung <em>Anadrymadusa<\/em>, die in Europa nur in Griechenland und der T\u00fcrkei vorkommt.<\/small><\/p>\n<h6>unbestimmte Arten<\/h6>\n<p><big>H<\/big>euschrecken sind nicht einfach zu bestimmen, und es fehlt mir an Bestimmungsliteratur; also m\u00fcssen einige Arten (vorl\u00e4ufig) unbestimmt bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/unidentified_cricket-1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>unbestimmte Langf\u00fchlerschrecke<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/unidentified_cricket-2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und hier eine unbestimmte Laubheuschrecken-Larve.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">2. Grillen <em>(Grylloidea)<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Grillen unterscheiden sich von den Laubheuschrecken an ihrem von oben, nicht von der Seite abgeplattetem K\u00f6rper. Die meisten Arten sind recht dunkel gef\u00e4rbt. Die Grillen erzeugen einen besonders lauten Gesang, indem sie die Schrillleiste des rechten Vorderfl\u00fcgels \u00fcber die Schrillkante des linken Vorderfl\u00fcgels ziehen (andersherum als bei den Laubheuschrecken). Bei uns kommt die Mittelmeer-Feldgrille vor, die wie das Heimchen manchmal in die H\u00e4user kommt, sich unter M\u00f6beln oder K\u00fchlschr\u00e4nken versteckt und dort dann nachts unerm\u00fcdlich ihren sehr lauten Gesang von sich gibt. Grillen springen kaum und fliegen nicht, k\u00f6nnen aber flink laufen.<\/p>\n<h6>Mittelmeer-Feldgrille, <em>Gryllus bimaculatus<\/em>, De Geer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie fast schwarz gef\u00e4rbte Mittelmeer-Feldgrille lebt unter Steinen und in der Vegetation im Garten. Sie kommt ebenso wie das verwandte Heimchen gelegentlich im Sommer in die H\u00e4user und macht sich dann durch das sehr laute, schwer zu ortende n\u00e4chtliche Zirpen unbeliebt. Sie produziert den Gesang durch Aneinanderreiben der verh\u00e4rteten Vorderfl\u00fcgel. Die (zusammengefalteten) Hinterfl\u00fcgel ragen als lange Spitzen \u00fcber den K\u00f6rper hinaus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/gryllus_bimaculatus-1.jpg\" alt=\"Mittelmeer-Feldgrille, Gryllus bimaculatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die fast schwarze Mittelmeer-Feldgrille ist in G\u00e4rten oft sehr h\u00e4ufig und singt nachts unerm\u00fcdlich.<\/small><\/p>\n<h6>3. H\u00f6hlen- und Gew\u00e4chshausschrecken <em>(Rhaphidophoroidea)<\/em><\/h6>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommt ein interessanter Vertreter der <em>Rhaphidophoroidea<\/em> vor, die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/endemische-hoehlenschrecke-naxos\/\">endemische H\u00f6hlenschrecke <em>Dolichopoda naxia<\/em><\/a>, die auf einer eigenen Seite abgehandelt wird.<\/p>\n<h3>Kurzf\u00fchlerschrecken <em>(Caelifera)<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Kurzf\u00fchlerschrecken sind mit \u00fcber 10.000 Arten eine besonders gro\u00dfe Unterordnung der Insekten. Sie sind noch keineswegs ersch\u00f6pfend erforscht; insbesondere in den Tropen werden jedes Jahr neue Arten entdeckt. Von den Langf\u00fchlerschrecken unterscheiden sie sich vor allem an den F\u00fchlern, die deutlich k\u00fcrzer als der K\u00f6rper sind. Die Weibchen besitzen nur einen kurzen Legestachel, der sich teleskopartig ausstrecken l\u00e4sst.<\/p>\n<p><big>N<\/big>icht alle Kurzf\u00fchlerschrecken geben Ger\u00e4usche von sich. Die heimischen Arten besitzen artspezifische Lock- und Revierges\u00e4nge, die durch das Reiben der Hinterbeine an den Vorderfl\u00fcgeln erzeugt wird. Auch durch Schnarren mit den Fl\u00fcgeln beim Fliegen, durch Knacken mit den Mundwerkzeugen oder durch Trommeln mit den Beinen k\u00f6nnen Ger\u00e4usche erzeugt werden.<\/p>\n<h6><a name=\"F\">Kegelkopfschrecke, <em>Pyrgomorpha conica<\/em>, Olivier<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kegelkopfschrecken (Unterfamilie <em>Pygomorphinae<\/em>) ern\u00e4hren sich von Bl\u00e4ttern. Sie geben keine Laute von sich. Viele Arten sind auff\u00e4llig gef\u00e4rbt; das trifft jedoch nicht auf die einheimische Art zu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/pyrgomorpha_conica-1.jpg\" alt=\"Kegelkopfschrecke, Pyrgomorpha conica, Larve\" border=\"0\"><br \/>\n<small>ein gr\u00fcn gef\u00e4rbtes Jungtier der Kegelkopfschrecke mit kurzen Fl\u00fcgelanlagen<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/pyrgomorpha_conica-2.jpg\" alt=\"Kegelkopfschrecke, Pyrgomorpha conica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die erwachsene Kegelkopfschrecke ist grau gef\u00e4rbt; sie ist an der charakteristischen Kopfform zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Gew\u00f6hnliche Nasenschrecke, <em>Acrida ungarica<\/em>, Herbst<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Nasenschrecke (Unterfamilie <em>Acridinae<\/em>) besitzt einen besonders schlanken K\u00f6rper mit sehr langen Hinterbeinen und einem langgezogenen Kopf, bei dem die gro\u00dfen, vorstehenden Augen ganz am vorderen, zugespitzten Ende sitzen. Die F\u00fchler sind abgeflacht und leicht nach vorn gebogen. Die F\u00e4rbung ist variabel; die Tiere k\u00f6nnen gr\u00fcnlich oder br\u00e4unlich grau sein. Nasenschrecken leben im Mittelmeergebiet an trockenen Standorten; sie sind typische Steppenbewohner. In Europa kommt nur diese Art vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrida_ungarica-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliche Nasenschrecke, Acrida ungarica\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrida_ungarica-2.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliche Nasenschrecke, Acrida ungarica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man noch einmal den merkw\u00fcrdig geformten Kopf der Nasenschrecke.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Italienische Sch\u00f6nschrecke, <em>Calliptamus italicus<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Italienische Sch\u00f6nschrecke geh\u00f6rt zu den Knarrschrecken (Unterfamilie <em>Calliptaminae)<\/em>. Sie ist im Mittelmeergebiet sehr h\u00e4ufig, w\u00e4hrend sie in Mitteleuropa inzwischen wegen der Intensivierung der Landwirtschaft bedroht ist. Charakteristisch ist der helle Streifen, der sich vom Kopf aus an den Seiten des Halsschildes und dann die Fl\u00fcgel entlang zieht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/calliptamus_italicus-2.jpg\" alt=\"Italienische Sch\u00f6nschrecke, Calliptamus italicus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Italienische Sch\u00f6nschrecke ist wie viele Heuschrecken sehr gut getarnt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Calliptamus barbarus<\/em>, Costa<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Sch\u00f6nschrecke <em>Calliptamus barbarus<\/em> ist bei uns regelm\u00e4\u00dfig anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/calliptamus_barbarus-1.jpg\" alt=\"Calliptamus barbarus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sch\u00f6nschrecke <em>Calliptamus barbarus<\/em> sieht sehr h\u00fcbsch aus. Ihre Hinterfl\u00fcgel sind leicht r\u00f6tlich gef\u00e4rbt. Zwischen dem Facettenauge und dem F\u00fchler erkennt man ein kleines Punktauge.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\">\u00c4gyptische Wanderheuschrecke, <em>Anacridium aegyptium<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie \u00c4gyptische Wanderheuschrecke (Unterfamilie <em>Cyrtacanthacridinae)<\/em> kommt auf Naxos sehr h\u00e4ufig vor. Sie ist als adultes Tier grau gef\u00e4rbt (die Larve ist gr\u00fcn).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anacridium_aegyptium-3.jpg\" alt=\"\u00c4gyptische Wanderheuschrecke, Anacridium aegyptium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Charakteristische Merkmale der \u00c4gyptischen Wanderheuschrecke sind die L\u00e4ngsstreifen auf den Facettenaugen, die Punktierung am Rand des Halsschildes und die kr\u00e4ftigen Dornen an den Unterschenkeln der Sprungbeine.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\">Strandschrecke, <em>Aiolopus thalassinus<\/em>, Fabricius<\/a><\/h6>\n<p><big>A<\/big>u\u00dfer den auff\u00e4lligeren Heuschrecken-Arten kommen noch eine ganze Reihe Arten in unserem Garten vor, die unauff\u00e4lliger und schwerer zu bestimmen sind. Eine davon ist die Strandschrecke. Wie die folgenden Arten geh\u00f6rt sie zur Unterfamilie der \u00d6dlandschrecken <em>(Oedipodinae)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/aiolopus_thalassinus-1.jpg\" alt=\"Strandschrecke, Aiolopus thalassinus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Strandschrecke ist oft gr\u00fcn gef\u00e4rbt. Die Hinterfl\u00fcgel tragen keine F\u00e4rbung.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"K\">Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke, <em>Oedipoda caerulescens<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke ist bei uns sehr h\u00e4ufig, sowohl im Weinberg als auch in der Phrygana.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_caerulescens-1.jpg\" alt=\"Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke, Oedipoda caerulescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke kommt in einer grauen Form vor (wie hier vor allem in vertrockneter Vegetation)&#8230;<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_caerulescens-3.jpg\" alt=\"Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke, Oedipoda caerulescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>&#8230; oder auf der \u00fcblichen r\u00f6tlichen Erde mit einer braunen F\u00e4rbung. Typisch ist der warzige Halsschild.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_caerulescens-4.jpg\" alt=\"Blaufl\u00fcgelige \u00d6dlandschrecke, Oedipoda caerulescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den leicht blau gef\u00e4rbten Hinterfl\u00fcgel mit einem dunkleren Band am Hinterende.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"L\"><em>Acrotylus insubricus<\/em>, Scopoli<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese bei uns sehr h\u00e4ufige, kleine \u00d6dlandschrecke zeichnet sich durch ihr abgerundetes, kurzes Halsschild und die Behaarung an Thorax und Beinen aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrotylus_insubricus-1.jpg\" alt=\"Acrotylus insubricus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrotylus_insubricus-2.jpg\" alt=\"Acrotylus insubricus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ihre Hinterfl\u00fcgel sind rot gef\u00e4rbt mit einem dunklen Band am Hinterrand.<\/small><\/p>\n<h6>unbestimmte \u00d6dlandschrecken<\/h6>\n<p><big>M<\/big>an trifft au\u00dferdem h\u00e4ufig abweichende Arten an, deren Bestimmung mir noch nicht gelungen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_spec-1.jpg\" alt=\"\u00d6dlandschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese bei uns ebenfalls sehr h\u00e4ufige Heuschrecke ist der Blaufl\u00fcgeligen \u00d6dlandschrecke recht \u00e4hnlich, besitzt aber r\u00f6tliche Hinterfl\u00fcgel und ein nicht warziges Halsschild mit drei deutlichen Kanten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/oedipoda_spec-2.jpg\" alt=\"\u00d6dlandschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und noch eine Art (?) mit auff\u00e4llig hellem Kopf und Halsschild und dunklen Vorderfl\u00fcgeln.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"M\">Verkannter Grash\u00fcpfer, <em>Chorthippus mollis<\/em>, Charpentier<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Verkannte Grash\u00fcpfer kommt bei uns im Garten vor. Er ist an seinem gelben Hinterleib zu erkennen. Er geh\u00f6rt zur artenreichen Unterfamilie der <em>Gomphocerinae<\/em> oder Grash\u00fcpfer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/chorthippus_mollis-1.jpg\" alt=\"Verkannter Grash\u00fcpfer, Chorthippus mollis\" border=\"0\"><\/p>\n<h6><a name=\"N\"><em>Omocestus<\/em> spec.<\/a><\/h6>\n<p><big>E<\/big>ine weitere Gattung der Grash\u00fcpfer, die im Mittelmeergebiet und in Europa mit mehreren Arten auftritt, ist <em>Omocestus<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/omocestus_spec-1.jpg\" alt=\"Omocestus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser auff\u00e4llig gef\u00e4rbten Heuschrecke mit dem roten Hinterleib und dem oben dunkelgrauen Kopf handelt es sich vermutlich um eine Art der Gattung <em>Omocestus<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/omocestus_spec-2.jpg\" alt=\"Omocestus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch diese Heuschrecke ist vermutlich eine <em>Omocestus<\/em>-Art, z.B. <em>Omocestus rufipes.<\/em><\/small><\/p>\n<p><small>F\u00fcr die Bestimmung mehrerer Heuschrecken danke ich sehr herzlich den Mitarbeitern des Forums <a href=\"http:\/\/insektenfotos.de\/forum\/index.php\">Insektenfotos.de<\/a> sowie Herrn Rudolf Hofer.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-heuschrecken\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/endemische-hoehlenschrecke-naxos\">Die endemische H\u00f6hlenschrecke von Naxos<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Die Insekten von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/stabheuschrecke\/\">Die Attische Stabheuschrecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/gottesanbeterinnen\/\">Gottesanbeterinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/heuschreckensandwespe\/\">Die Heuschreckensandwespe<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.insektenbox.de\/heusch.htm\">Heuschrecken bei Insektenbox<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.pyrgus.de\/arten.php?gruppe=saltatoria\">Heuschrecken bei Pyrgus.de mit Fotos von gut 400 Arten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Heuschrecken (Ordnung Orthoptera) geh\u00f6ren zu den Insekten. Sie werden in die Langf\u00fchlerschrecken (Ensifera) und die Kurzf\u00fchlerschrecken (Caelifera) unterteilt. Ihnen \u00e4hnlich sind die Gespenstschrecken (Phasmatodea) und die Gottesanbeterinnen, die mit den Heuschrecken allerdings nicht n\u00e4her verwandt sind. Es gibt weltweit an die 20.000 Heuschrecken-Arten. 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