{"id":53176,"date":"2023-12-03T16:01:47","date_gmt":"2023-12-03T14:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?p=53176"},"modified":"2026-02-08T17:50:18","modified_gmt":"2026-02-08T15:50:18","slug":"insekten-einfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/insekten-einfuehrung\/","title":{"rendered":"Insekten Einf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Insekten stellen ohne Zweifel die erfolgreichste Tierklasse dar &#8211; trotzdem werden sie vergleichsweise wenig beachtet bzw meist nur als l\u00e4stig empfunden. Gerade in Anbetracht der erschreckenden Abnahme der Insekten in Europa ist es Zeit, dass wir diesen kleinen Nachbarn mehr Aufmerksamkeit zuwenden. Dieser Beitrag umfasst eine allgemeine Einf\u00fchrung zu den Insekten sowie eine \u00dcbersicht \u00fcber alle Beitr\u00e4ge \u00fcber Insekten.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man direkt zu den weiterf\u00fchrenden Links springen.<\/a><\/p>\n<h3>Vorkommen<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Insekten zeigen nicht nur die gr\u00f6\u00dfte Artenzahl, sondern erreichen bei manchen Arten auch die h\u00f6chsten Individuenzahlen aller Tiere, so vor allem die Ameisen. Au\u00dfer in den Ozeanen kommen sie in allen Lebensr\u00e4umen der Erde vor und haben sich an eine schier unendliche Vielfalt spezieller Umweltbedingungen und Lebensweisen angepasst. Zahlreiche Arten leben nur auf einer einzigen Pflanzenart; in den tropischen Regenw\u00e4ldern rechnet man mit bis zu 600 spezialisierten Insektenarten pro Baumart. Andere Arten wiederum sind erstaunlich anpassungsf\u00e4hig und k\u00f6nnen in sehr unterschiedlichen Habitaten \u00fcberleben. Au\u00dfer durch die \u00f6kologische Spezialisierung, d.h. die Anpassung an eine bestimmte Lebensweise oder einen bestimmten Lebensraum, ist die gro\u00dfe Vielfalt and Insektenarten auch durch geographische Isolierung entstanden, so bei den H\u00f6hlenschrecken, die sich in voneinander isolierten H\u00f6hlengebieten \u00fcber die Jahrtausende in unterschiedliche Arten aufgespalten haben. Bislang sind fast eine Million Insektenarten beschrieben worden, aber die tats\u00e4chliche Artenzahl liegt vermutlich um ein Vielfaches h\u00f6her.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/musca_domestica-1.jpg\" alt=\"Stubenfliege\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Stubenfliege geh\u00f6rt zu den am weitesten verbreiteten und h\u00e4ufigsten Tieren der Erde. Sie kommt mit einem weiten Spektrum an Umweltbedingungen zurecht und hat sich auch an die durch den Menschen geschaffenen Habitate angepasst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/brachycerus_barbarus-1.jpg\" alt=\"Brachycerus barbarus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die R\u00fcsselk\u00e4fer sind vermutlich die artenreichste Tierfamilie \u00fcberhaupt. Ein Gro\u00dfteil der R\u00fcsselk\u00e4ferarten hat sich je an eine einzige Pflanzenart angepasst, so der hier abgebildete <em>Brachycerus barbarus<\/em>, der aussschlie\u00dflich an der (im Hintergrund zu sehenden) Meerzwiebel <em>(Drimia maritima)<\/em> lebt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/pedestredorcadion_insulare-1.jpg\" alt=\"Pedestredorcadion insulare\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zu den Insekten mit einem begrenzten Verbreitungsgebiet geh\u00f6rt der flugunf\u00e4hige Bockk\u00e4fer <em>Pedestredorcadion insulare<\/em>, der auf den Kykladen endemisch ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/dolichopoda_naxia-2.jpg\" alt=\"Dolichopoda naxia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die H\u00f6hlenschrecke <em>Dolichopoda naxia<\/em> kommt nur auf Naxos vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/rhynchophorus_ferrugineus-1.jpg\" alt=\"Roter Palmr\u00fcsselk\u00e4fer, Rhynchophorus ferrugineus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zahlreiche Insektenarten rufen gro\u00dfe Probleme dadurch hervor, dass sie aus ihrem urspr\u00fcnglichen Verbreitungsgebiet in andere Teile der Erde verschleppt werden. Der aus S\u00fcdostasien stammende Rote Palmr\u00fcsselk\u00e4fer ist dabei, die Palmenbest\u00e4nde des Mittelmeergebiets zu zerst\u00f6ren; er breitet sich unaufhaltsam aus und f\u00fchrt zum schnellen und vollst\u00e4ndigen Absterben der B\u00e4ume.<\/small><\/p>\n<h3>K\u00f6rperbau<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Insekten geh\u00f6ren gemeinsam mit den Spinnen, den Krebstieren, den Tausendf\u00fc\u00dflern und den (ausgestorbenen) Trilobiten zu den Gliederf\u00fc\u00dfern, deren Extremit\u00e4ten (Beine, F\u00fchler, Taster, Mundwerkzeuge\u2026) wie der Name sagt gegliedert sind. Der K\u00f6rper der Gliederf\u00fc\u00dfer besteht aus zahlreichen Segmenten, die urspr\u00fcnglich alle gleich aufgebaut waren &#8211; wie noch bei den Tausendf\u00fc\u00dflern -, die aber bei den meisten heutigen Angeh\u00f6rigen dieser Gruppe deutlich unterschiedlich gestaltet sind, wenn auch einige K\u00f6rperteile und inneren Organe immer noch segmentiert vorliegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spinnenlaeufer-1.jpg\" alt=\"Spinnenl\u00e4ufer\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Spinnenl\u00e4ufer, ein harmloser Hundertf\u00fc\u00dfer, der bei uns oft in den H\u00e4usern lebt, zeigt deutlich den segmentierten Aufbau der Gliederf\u00fc\u00dfer, der bei den Insekten so stark abgewandelt ist, dass man ihn kaum noch erkennen kann.<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei den Insekten kann man drei K\u00f6rperabschnitte klar unterscheiden, den Kopf, die Brust (Thorax) und den Hinterleib (Abdomen). Von den ausgepr\u00e4gten K\u00f6rpereinschnitten stammt auch der Name &#8222;Insekt&#8220;, der sich vom lateinischen Wort <em>insectum<\/em> = eingeschnitten ableitet, was wiederum eine \u00dcbersetzung des griechischen Wortes f\u00fcr Insekt, <em>entomon<\/em>, ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/sympetrum_fonscolombii-1.jpg\" alt=\"Fr\u00fche Heidelibelle\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser Fr\u00fchen Heidelibelle kann man gut den dreiteiligen Aufbau des Insektenk\u00f6rpers sehen, der aus dem Kopf mit den gro\u00dfen Facettenaugen, der dicken Brust mit den drei Beinpaaren und den zwei Fl\u00fcgelpaaren und dem bei den Libellen schlanken und langgestreckten Hinterleib besteht.<\/small><\/p>\n<h6>Der Kopf<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kopf besteht aus sechs verschmolzenen Segmenten. Er tr\u00e4gt ein F\u00fchlerpaar und die aus zahlreichen kleinen Einzelaugen zusammengesetzten Facettenaugen, oft auch mehrere Punktaugen (Ocellen), die der Wahrnehmung der Helligkeit und der Ausrichtung in Bezug auf den Horizont und die Sonne dienen.<\/p>\n<h6>Die Mundwerkzeuge<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mundwerkzeuge sind umgewandelte Extremit\u00e4ten. Bei allen Insekten ist der gleiche Grundaufbau zu erkennen mit einer Oberlippe, paarigen Mandibeln, paarigen Maxillen und einer Unterlippe. In ihrer urspr\u00fcnglichen Auspr\u00e4gung haben die Mundwerkzeuge eine kauend-bei\u00dfende Funktion; h\u00e4ufig kommen jedoch auch saugende Mundwerkzeuge vor, die entweder nur saugend oder saugend-stechend oder saugend-leckend sein k\u00f6nnen. An den Mundwerkzeugen, den F\u00fchlern und auch den Beinen sitzen Sinnesorgane, mithilfe derer die Insekten riechen und schmecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/mundwerkzeuge_heuschrecke-1.jpg\" alt=\"Mundwerkzeuge einer Heuschrecke\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Mundwerkzeuge der Heuschrecken, die eine recht urspr\u00fcngliche Form zeigen (kauend-bei\u00dfend). Sie umfassen von oben nach unten die Oberlippe, ausgebildet als Platte, den Oberkiefer, d.h. die Mandibeln (zum Bei\u00dfen), den Unterkiefer mit den vorderen Maxillen (Kiefertaster &#8211; man kann gut erkennen, dass es sich um umgebildete Gliedma\u00dfen handelt) und die Unterlippe mit den hinteren Maxillen und der abschlie\u00dfenden Platte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/dolichopoda_naxia-4.jpg\" alt=\"Dolichopoda naxia, Weibchen\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>An dieser H\u00f6hlenschrecke kann man gut die sehr langen vorderen Kiefertaster (Maxillen) und die kurzen hinten Kiefertaster erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/prinobius_myardi-2.jpg\" alt=\"Bockk\u00e4fer, Prinobius myardi\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Bockk\u00e4fer erkennt man gut die kneifzangenartigen Mandibeln seiner kauend-bei\u00dfenden Mundwerkzeuge.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/musca_domestica-2.jpg\" alt=\"Stubenfliege\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die meisten Fliegen besitzen saugend-leckende Mundwerkzeuge, mit denen sie Fl\u00fcssigkeiten und Nahrungspartikel aller Art &#8222;auftupfen&#8220;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/callophrys_rubi-1.jpg\" alt=\"Gr\u00fcner Zipfelfalter, Callophrys rubi\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der lange Saugr\u00fcssel der Schmetterlinge hat sich aus den Maxillen gebildet. An diesem Gr\u00fcnen Zipfelfalter sind auch die charakteristischen langen F\u00fchler der Schmetterlinge gut zu sehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/vanessa_cardui-2.jpg\" alt=\"Distelfalter\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn er nicht gebraucht wird, wird der R\u00fcssel wie bei diesem Distelfalter unter dem Kopf aufgerollt gehalten. Schmetterlingsr\u00fcssel sind nur zum Saugen da, d.h. sie besitzen nur einen Kanal.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/empis_spec-1.jpg\" alt=\"Tanzfliege, Empis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Stechend-saugende Mundwerkzeuge bei der Tanzfliege: Hier gibt es zwei Kan\u00e4le, einen zum Ansaugen, einen zum Einspritzen von Gift oder Verdauungsfl\u00fcssigkeit &#8211; die vegetarische Tanzfliege stammt von r\u00e4uberischen Vorfahren ab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/cicadas\/cicada_orni-6.jpg\" alt=\"Mannazikade, Cicada orni\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die Mannazikade besitzt saugend-stechende Mundwerkzeuge. Von unten sieht man den langen, d\u00fcnnen, an den Bauch gelegten R\u00fcssel, mit dem die Mannazikade die Leitbahnen der B\u00e4ume anbohrt und den Saft heraussaugt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/neuroptera\/palpares_libelluloides-2.jpg\" alt=\"Palpares libelloides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dem gro\u00dfen Nestzfl\u00fcgler <em>Palpares libelloides<\/em> sieht man gut die langen Kiefertaster.<\/small><\/p>\n<h6>Die F\u00fchler<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bugs\/gonocerus_acuteangulatus-1.jpg\" alt=\"Braune Randwanze, Gonocerus acuteangulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wanzen besitzen mittellange F\u00fchler aus mehreren Segmenten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/purpuricenus_desfontainii-1.jpg\" alt=\"Purpuricenus desfontainii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Beim Bockk\u00e4fer <em>Purpuricenus desfontainii<\/em> sind die F\u00fchler ganz besonders lang.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/neuroptera\/libelloides_lacteus-1.jpg\" alt=\"Libelloides lacteus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Netzfl\u00fcgler <em>Libelloides lacteus<\/em> besitzt keulenf\u00f6rmige F\u00fchler.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/marumba_quercus-3.jpg\" alt=\"Marumba quercus, Eichenschw\u00e4rmer\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei vielen Schw\u00e4rmer-Arten besitzen die M\u00e4nnchen auff\u00e4llig gro\u00dfe F\u00fchler; zur Vergr\u00f6\u00dferung der Oberfl\u00e4che sind diese oft kammartig ausgebildet. Diese Falter besitzen einen erstaunlichen Geruchssinn, mit dessen Hilfe die M\u00e4nnchen die Weibchen \u00fcber gro\u00dfe Entfernungen lokalisieren k\u00f6nnen, besonders bei Arten wie hier dem Eichenschw\u00e4rmer, die nur in geringen Populationsdichten auftreten.<\/small><\/p>\n<h6>Die Augen<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/sympetrum_fonscolombii-3.jpg\" alt=\"Fr\u00fche Heidelibelle, Sympetrum fonscolombii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Libellen besitzen hingegen nur sehr kleine F\u00fchler; sie orientieren sich haupts\u00e4chlich optisch und besitzen entsprechend gro\u00dfe, funktionst\u00fcchtige Augen. Wie bei allen Insekten handelt es sich um Facettenaugen aus hier bis zu 30.000 kleinen Einzelaugen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/cicadas\/cicada_orni-4.jpg\" alt=\"Mannazikade, Cicada orni\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Kopf einer Mannazikade von oben. Man sieht die kurzen, d\u00fcnnen F\u00fchler, die weit au\u00dfen stehenden Komplexaugen und die oberen zwei Stirnocellen (Punktaugen), die der Horizontwahrnehmung und der allgemeinen Orientierung dienen.<\/small><\/p>\n<h6>Der Thorax<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Thorax, d.h. die Brust, besteht aus drei Segmenten, die drei Beinpaare und (an den hinteren zwei Segmenten) zwei Fl\u00fcgelpaare tragen. Die Beine bestehen aus der nahe am K\u00f6rper liegenden H\u00fcfte, dem Schenkelring, dem Oberschenkel, der Schiene und dem gegliederten Fu\u00df mit Krallen oder anderen Strukturen zum Festhalten am seinem Ende. Die Fl\u00fcgel sind keine Extremit\u00e4ten, sondern bilden sich aus Ausw\u00fcchsen der Epidermis. Manche Insektengruppen besitzen nur zwei Fl\u00fcgel (z.B. die Fliegen) oder die Fl\u00fcgel sind g\u00e4nzlich zur\u00fcckgebildet. Bei den K\u00e4fern dienen nur die hinteren Fl\u00fcgel dem Fliegen, w\u00e4hrend die oberen als starre, sch\u00fctzende Fl\u00fcgeldecken ausgebildet sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/lestes_parvidens-3.jpg\" alt=\"Lestes parvidens, \u00d6stliche Weidenjungfer\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser \u00d6stlichen Weidenjungfer ist der Thorax mit seinen drei Bein- und zwei Fl\u00fcgelpaaren gut zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/sarcophaga_spec-2.jpg\" alt=\"Fleischfliege\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fliegen besitzen nur zwei Fl\u00fcgel; das hintere Fl\u00fcgelpaar ist zur\u00fcckgebildet. An dieser Fleischfliege sieht man au\u00dferdem gut die gegliederten Beine, die aus H\u00fcfte, Oberschenkel, Schiene und gegliedertem Fu\u00df bestehen. Unterhalb der Krallen am Fu\u00dfende sitzen bei dieser Art kleine Haftlappen, die der Fliege erm\u00f6glichen, sich an sehr glatten Oberfl\u00e4chen oder unter der Decke festzuhalten. Bei den F\u00fchlern der Fliegen sind die untersten drei Glieder keulenartig ausgebildet; an ihnen sitzt die kleine, sehr feine restliche Antenne. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bugs\/gerris-1.jpg\" alt=\"Wasserl\u00e4ufer, Gerris spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den Wasserl\u00e4ufern sind die mittleren und hinteren Beinpaare sehr lang und werden kreuzweise gehalten. Durch ihre sehr dichte, kurze Behaarung sind sie wasserabweisend, so dass die Tiere auf dem Wasser laufen und springen k\u00f6nnen, wobei sie durch die Oberfl\u00e4chenspannung getragen werden. Die k\u00fcrzeren vorderen Beine dienen der Lokalisierung von Beute (ins Wasser gefallene Kleintiere) anhand der Wasserbewegung sowie zu deren Ergreifen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/praying_mantisses\/ameles_heldreichi_female-4.jpg\" alt=\"Ameles heldreichii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den Gottesanbeterinnen sind die Vorderbeine zu Fangbeinen umgestaltet, die in Ruhe zusammengefaltet vorm K\u00f6rper getragen werden, aber blitzschnell vorgestreckt werden k\u00f6nnen, um eine Beute zu fangen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/decticus_albifrons-2.jpg\" alt=\"Warzenbei\u00dfer\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den Heuschrecken sind die hinteren Beine zu kr\u00e4ftigen Sprungbeinen umgebildet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/cicadas\/cicada_orni-7.jpg\" alt=\"Mannazikade, Cicada orni\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fl\u00fcgel der Zikaden sind bis auf die Adern v\u00f6llig durchsichtig. Zikaden benutzen zum Fliegen ihre Vorder- und Hinterfl\u00fcgel; letztere sind deutlich kleiner und werden beim Fliegen mithilfe kleiner H\u00e4kchen an die Vorderfl\u00fcgel gekoppelt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/anisoplia_spec-3.jpg\" alt=\"Anisoplia spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An diesem K\u00e4fer der Gattung <em>Anisoplia<\/em> sieht man die h\u00e4utigen, zusammengefalteten Hinterfl\u00fcgel, die unter den harten Deckfl\u00fcgeln hervorschauen. Beim Flug der K\u00e4fer erzeugen die steifen, abgespreizt gehaltenen Deckfl\u00fcgel den Auftrieb, w\u00e4hrend die h\u00e4utigen Hinterfl\u00fcgel den Vortrieb bewirken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/iphiclides_podalirius-1.jpg\" alt=\"Segelfalter, Iphiclides podalirius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fl\u00fcgel der Schmetterlinge sind mit farbigen Schuppen besetzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/meloe_violaceus-1.jpg\" alt=\"Violetter \u00d6lk\u00e4fer, Meloe violaceus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Violette \u00d6lk\u00e4fer geh\u00f6rt zu den flugunf\u00e4higen Insekten. Seine Fl\u00fcgeldecken sind stark verk\u00fcrzt, w\u00e4hrend die Hinterfl\u00fcgel v\u00f6llig zur\u00fcckgebildet sind.<\/small><\/p>\n<h6>Das Abdomen<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Hinterleib der Insekten besteht in seiner urspr\u00fcnglichen Form aus elf Segmenten, die jedoch oft zu Teil miteinander verschmolzen oder zur\u00fcckgebildet sind. Sie tragen keine Beine, aber die Begattungsorgane und den Legelstachel sowie am letzten Segment manchmal unterschiedlich geformte Anh\u00e4nge (Cerci).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/onychogomphus_forcipatus_forcipatus-1.jpg\" alt=\"Zangenlibelle, Onychogomphus forcipatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Libellen wie diese Zangenlibelle lassen gut den segmentierten Hinterleib erkennen. Mit den zangenartigen Cerci am Hinterleibsende klammert sich das M\u00e4nnchen w\u00e4hrend der Begattung am Weibchen fest.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/theretra_alecto-2.jpg\" alt=\"Orientalischer Weinschw\u00e4rmer, Theretra alecto\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den Schmetterlingen ist die Dreiteilung des K\u00f6rpers weniger deutlich zu sehen. Der Orientalische Weinschw\u00e4rmer hat einen besonders dicken K\u00f6rper; die Segmentierung des stark behaarten Hinterleibs ist von au\u00dfen kaum mehr zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/delta_unguiculatum-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Lehmwespe, Delta unguiculatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wespen besitzen oft ein stielartig ausgebildetes, d\u00fcnnes 2. Hinterleibssegment, so wie diese Gro\u00dfe Lehmwespe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/brachycyrtus-1.jpg\" alt=\"Brachycyrtus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den meisten Insekten dient der am Hinterleibsende sitzende Stachel nicht der Abwehr, sondern ist ein Legestachel. Diese Schlupfwespe aus der Gattung <em>Brachycyrtus<\/em> besitzt einen ganz besonders langen Legestachel. Mit dem langen, d\u00fcnnen Legestachel legt die Schlupfwespe das Ei direkt an oder in das Wirtstier, auch wenn sie dazu in Bl\u00e4tter, Stengel oder sogar Holz bohren muss.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/tettigonia_viridissima-5.jpg\" alt=\"Gr\u00fcnes Heupferd, Tettigonia viridissima, frisch geschl\u00fcpft\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem frisch geschl\u00fcpften Gr\u00fcnen Heupferd sieht man gut die langen, gegliederten Beine, die h\u00e4utigen, fein ge\u00e4derten Fl\u00fcgel, die langen F\u00fchler, den riesigen Legestachel und die kleinen Cerci.<\/small><\/p>\n<h3>Der Chitinpanzer<\/h3>\n<p><big>D<\/big>er K\u00f6rper der Insekten besitzt ein sch\u00fctzendes Au\u00dfenskelett aus Chitin. Jedes Segment tr\u00e4gt ein R\u00fcckenschild, ein Bauchschild und zwei kleinere Seitenschilder. Die starren Chitinplatten sind untereinander und an den Segmentgrenzen durch einen beweglichen Hautstreifen verbunden; dadurch werden Bewegungen des K\u00f6rpers erm\u00f6glicht. Bei miteinander verschmolzenen Segmenten wie z.B. denen des Kopfes sind die urspr\u00fcnglich getrennten Chitinplatten zu einer einzigen verwachsen. Insekten k\u00f6nnen wegen des Chitinpanzers nur als Larve wachsen, indem sie sich von Zeit zu Zeit h\u00e4uten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/copris_hispanus-1.jpg\" alt=\"Nashornk\u00e4fer, Copris hispanus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Nashornk\u00e4fer <em>Copris hispanus<\/em> besitzt besonders kr\u00e4ftige, harte Chitinplatten am Kopf und Hals. Auf dem R\u00fcckenschild des Kopfes sitzt ein gro\u00dfes Horn, das wie der Panzer aus Chitin gebildet ist.<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei vielen Insekten tr\u00e4gt der Chitinpanzer besondere Ausw\u00fcchse wie Haare, Schuppen, Borsten, Warzen oder Dornen. Oft ist er durch eingelagerte Pigmente intensiv gef\u00e4rbt oder er weist eine ausgefeilte Tarnf\u00e4rbung auf. H\u00e4ufig kommen bei den Insekten auch metallische Interferenzfarben hervor, die durch die Brechung des Lichts an der speziell strukturierten Oberfl\u00e4che entstehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/papilio_machaon_wing-1.jpg\" alt=\"Schmetterlingsfl\u00fcgel Schwalbenschwanz\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fl\u00fcgel der Schmetterlinge sind mit winzigen, farbigen Schuppen besetzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/amephana_dalmatica-1.jpg\" alt=\"Amephana dalmatica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Vielen Insekten besitzen wie dieser kleine Nachtfalter namens <em>Amephana dalmatica<\/em> eine dichte Behaarung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/arctia_festiva_caterpillar-2.jpg\" alt=\"Englischer B\u00e4r, Arctia festiva\" border=\"0\"><br \/>\n<small>stark behaarte Raupe des B\u00e4renspinners<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/parahypopta_caestrum-1.jpg\" alt=\"Spargelbohrer, Parahypopta caestrum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Oft sind die Insekten durch ihre F\u00e4rbung sehr gut getarnt, wie dieser Spargelbohrer, der einem Aststummel \u00e4hnlich sieht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrotylus_insubricus-1.jpg\" alt=\"Acrotylus insubricus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch viele Heuschrecken sind aufgrund ihrer Tarnf\u00e4rbung im Sitzen nur schwer zu entdecken. Hier handelt es sich um <em>Acrotylus insubricus.<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/acrometopa_syriaca-1.jpg\" alt=\"Syrische Sichelschrecke, Acrometopa syriaca ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Syrische Sichelschrecke hat eine gr\u00fcne Tarnf\u00e4rbung, da sie sich stets in frischer Vegetation aufh\u00e4lt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/stick_insects\/bacillus_atticus-5.jpg\" alt=\"Attische Stabheuschrecke, Bacillus atticus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Attische Stabheuschrecke sieht einem Ast erstaunlich \u00e4hnlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/mylabris_quadripunctata-1.jpg\" alt=\"Vierpunktiger \u00d6lk\u00e4fer, Mylabris quadripunctata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Andere Insekten, insbesondere giftige Arten wie dieser Vierpunktige \u00d6lk\u00e4fer, zeigen eine auff\u00e4llige Warnf\u00e4rbung, durch die sie ihre Verfolger abschrecken wollen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/vespula_germanica-2.jpg\" alt=\"Deutsche Wespe, Vespula germanica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Besonders \u00fcblich ist die schwarz-gelbe Warnf\u00e4rbung wie sie die Deutsche Wespe zeigt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/chlorophorus_varius-1.jpg\" alt=\"Ver\u00e4nderlicher Widderbock, Chlorophorus varius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manche Arten wie dieser Ver\u00e4nderliche Widderbock sind selbst nicht giftig, ahmen aber die F\u00e4rbung wehrhafter und giftiger Insekten wie z.B. von Wespen nach, um potentielle Fressfeinde in die Irre zu leiten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/Hornisse-und-Hornissenschwebfliege.png\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die v\u00f6llig ungef\u00e4hrliche Hornissenschwebfliege (<em>Volucella zonaria<\/em>, links) ahmt, obwohl sie sich in der Form deutlich unterscheidet, in Gr\u00f6\u00dfe und F\u00e4rbung eine Hornisse nach (rechts).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/charaxes_jasius-1.jpg\" alt=\"Erdbeerbaumfalter, Charaxes jasius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die F\u00e4rbung des Erdbeerbaumfalters wirkt sehr auff\u00e4llig, aber wenn er in der Vegetation sitzt, wird er fast unsichtbar, da sich seine Konturen im Licht- und Schattenspiel der Bl\u00e4tter aufl\u00f6sen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/cetonia_aurata-1.jpg\" alt=\"Cetonia aurata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die metallische, schillernde F\u00e4rbung vieler Insekten, wie hier des Rosenk\u00e4fers, wird durch die besondere lichtbrechende Oberfl\u00e4chenstruktur des Chitinpanzers und der Fl\u00fcgeldecken hervorgerufen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stilbum_cyanurum-2.jpg\" alt=\"Stilbum cyanurum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die Goldwespen zeigen schillernde Interferenzfarben.<\/small><\/p>\n<h3>Der innere Aufbau<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Insekten besitzen ein sogenanntes Strickleiternervensystem mit noch deutlich erkennbarer segmentaler Anordnung und mit Gehirn-artigen Nervenkomplexen im Kopfbereich. Das Verdauungssystem ist dem der h\u00f6heren Tiere nicht un\u00e4hnlich mit Mund, Speiser\u00f6hre, Magen, Darm und den Nieren entsprechenden Organen (Malpighische Gef\u00e4\u00dfe). Das Kreislaufsystem ist offen und besteht aus einem Herz und einer zentralen Aorta, die vom Herz in Richtung des Kopfes f\u00fchrt und dessen Versorgung gew\u00e4hrleistet. Das &#8222;Blut&#8220;, die H\u00e4molymphe, str\u00f6mt frei in Hohlr\u00e4umen um die Organe herum. Kleine herz\u00e4hnliche Pumpen sorgen f\u00fcr den Transport der H\u00e4molymphe auch in die F\u00fchler, Beine und Fl\u00fcgel.<\/p>\n<p><big>B<\/big>esonders bemerkenswert ist die Flugmuskulatur insbesondere der kleinen Insektenarten, die au\u00dfergew\u00f6hnlich leistungsf\u00e4hig ist. Dabei setzen die Muskeln au\u00dfer bei wenigen urt\u00fcrmlicheren Gruppen wie den Libellen nicht direkt an den Fl\u00fcgeln an, sondern die Bewegung der Chitinplatten des Thorax wird durch ein kompliziertes System feinster Hebelwirkungen auf die Fl\u00fcgel \u00fcbertragen. Entsprechend ihres gigantischen Energiebedarfs enth\u00e4lt die Flugmuskulatur der Insekten sehr viele Mitochondrien. Erm\u00f6glicht wird der Flug auch durch die erstaunliche Stabilit\u00e4t der hauchzarten Fl\u00fcgel: so erreichen die Insekten eine gro\u00dfe Tragfl\u00e4che, ohne dass das Gewicht zu stark ansteigt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/neoitamus_cyanurus-4.jpg\" alt=\"Neoitamus cyanurus mit Beute\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Raubfliegen fangen ihre Beute im Flug und sind entsprechend schnelle und wendige Flieger. Ihre Brust ist besonders dick &#8211; hier sitzt die kr\u00e4ftige Flugmuskulatur.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Gasaustausch der Insekten erfolgt \u00fcber ein System feiner R\u00f6hren. Diese Tracheen, die sich von kleinen \u00d6ffnungen in der Epidermis zu jedem K\u00f6rperteil und Organ hinziehen, gew\u00e4hrleisten durch passive Diffusion die Sauerstoffversorgung des ganzen K\u00f6rpers. Das wenig effiziente System der Sauerstoffversorgung ist (neben dem Au\u00dfenskelett) der Hauptgrund warum die Insekten, insbesondere in den k\u00fchleren Regionen der Erde, nur eine begrenzte Gr\u00f6\u00dfe erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/beetle_larva-1.jpg\" alt=\"Engerling\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser K\u00e4ferlarve sieht man als braune Punkte die Tracheen\u00f6ffnungen; auch die davon ausgehenden, sich verzweigenden Tracheen sind als feine Linien erkennbar.<\/small><\/p>\n<h3>Ern\u00e4hrung<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/maniola_jurtina_female-3.jpg\" alt=\"Gro\u00dfes Ochsenauge, Maniola jurtina, Weibchen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Viele Insekten ern\u00e4hren sich vegetarisch, insbesondere von Bl\u00fctennektar und -pollen, so wie dieses Gro\u00dfe Ochsenauge.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/sympetrum_fonscolombii-6.jpg\" alt=\"Fr\u00fche Heidelibelle mit Beute\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Andere leben r\u00e4uberisch, so wie die Libellen, die Insekten im Flug fangen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/saturnia_pyri-1.jpg\" alt=\"Wiener Nachtpfauenauge, Saturnia pyri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Andere Arten, darunter viele Nachtschmetterlinge, nehmen als adultes Tier gar keine Nahrung auf und sterben schon wenige Tage nach der Metamorphose zur Imago, sobald sie sich gepaart und Eier abgelegt haben.<\/small><\/p>\n<h3>Fortpflanzung und Entwicklung<\/h3>\n<p><big>I<\/big>nsekten weisen unterschiedliche Typen der Entwicklung auf: Bei der <u>hemimetabolen (unvollst\u00e4ndigen) Entwicklung<\/u> wird die Larve dem adulten Insekt bei jeder H\u00e4utung allm\u00e4hlich \u00e4hnlicher. Bei einigen Insekten zeigt die (dann Nymphe genannte) Larve keine eigenen Merkmale, sondern ist von Anfang an den Adulten \u00e4hnlich (z.B. Heuschrecken und Wanzen); andere Larvenformen (Larve im engeren Sinn) unterscheiden sich in Aussehen und Lebensweise deutlich von den adulten Tieren  (z.B. bei den Libellen).<\/p>\n<p><big>B<\/big>ei der <u>holometabolen (vollst\u00e4ndigen) Entwicklung<\/u> unterscheiden sich die Larven radikal von den adulten Tieren. Sie verwandeln sich in einem Ruhestadium, der <strong>Puppe<\/strong>, durch Aufl\u00f6sen und Neubildung des K\u00f6rpers in die Imago (erwachsenes, geschlechtsreifes Tier). Diese Form der Entwicklung findet man beispielsweise bei Bienen, Schmetterlingen und K\u00e4fern.<\/p>\n<p><big>B<\/big>ei allen Insekten fressen die Larven wesentlich mehr als die adulten Tiere, was unter anderem daran liegt, dass die Adulte nicht mehr wachsen. Oft weicht die Ern\u00e4hrungsweise der Larven deutlich von der der erwachsenen Insekten ab. Bei vielen Arten nehmen die Adulte nur wenig oder gar keine Nahrung zu sich. Meistens dauert das Larvenstadium wesentlich l\u00e4nger an als das Leben der Imago; es gibt in trockenem Holz lebende K\u00e4ferarten, die 15 Jahre im Larvenstadium verbringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/maniola_jurtina_copula-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Ochsenaugen, Begattung\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Fast alle Insekten sind getrenntgeschlechtlich. Hier sieht man Gro\u00dfe Ochsenaugen bei der Begattung. Bei dieser Art sehen die M\u00e4nnchen (links) deutlich anders aus als die Weibchen (rechts).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/anax_imperator-2.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe K\u00f6nigslibelle, Paarungsrad\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Gro\u00dfe K\u00f6nigslibelle bei der Begattung: Das Weibchen biegt seinen Hinterleib mit der Geschlechts\u00f6ffnung zum Samenbeh\u00e4lter des M\u00e4nnchens am 2. oder 3. Hinterleibssegment. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt das Weibchen mit seinen Cerci hinter dem Kopf fest.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/platycnemis_pennipes_nitidula_oviposition-2.jpg\" alt=\"Blaue Federlibelle bei der Eiablage\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Blaue Federlibelle bei der Eiablage; das M\u00e4nnchen ist noch ans Weibchen angeklammert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/pieris_brassicae_eggs-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Kohlwei\u00dfling, Eier\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Alle Insekten legen Eier. Hier die Eier vom Gro\u00dfen Kohlwei\u00dfling.<\/small><\/p>\n<h6>Hemimetabole Insekten<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/orthoptera_larva-1.jpg\" alt=\"Heuschrecke Nymphe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Heuschrecken geh\u00f6ren zu den hemimetabolen Insekten mit Nymphen, d.h. die Lavenform sieht der Adultform \u00e4hnlich und weist keine eigenen Mermale auf. Hier eine winzige Larve, die schon wie eine Miniaturausgabe der erwachsenen Heuschrecke aussieht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anacridium_aegyptium_larva-1.jpg\" alt=\"\u00c4gyptische Wanderheuschrecke, Nymphe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Heuschrecken durchlaufen mehrere Larvenstadien, bei denen die Tiere der erwachsenen Form schrittweise \u00e4hnlicher werden. Die letzten Larvenstadien sind haupts\u00e4chlich daran von den Imagines zu unterscheiden, dass die Fl\u00fcgel noch nicht voll ausgebildet sind. Bei dieser Larve der \u00c4gyptischen Wanderheuschrecke sind an den Brustsegmenten kleine Fl\u00fcgelanlagen zu erkennen; es handelt sich um ein mittleres Larvenstadium.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/anacridium_aegyptium-1.jpg\" alt=\"\u00c4gyptische Wanderheuschrecke, Anacridium aegyptium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier die adulte \u00c4gyptische Wanderheuschrecke.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/orthoptera\/orthoptera_molting-1.jpg\" alt=\"Heuschrecke bei der H\u00e4utung\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Heuschrecke bei der H\u00e4utung. Vor der Aush\u00e4rtung des Chitinpanzers sind die Heuschrecken besonders empfindlich und durch Fressfeinde gef\u00e4hrdet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/dragonflies\/dragonfly_exuvie-2.jpg\" alt=\"Larvenhaut einer Libelle, Exuvie\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die Libellen zeigen eine hemimetabole Entwicklung, d.h. der \u00dcbergang zum adulten Tier erfolgt allm\u00e4hlich \u00fcber mehrere H\u00e4utungen ohne Puppenstadium. Hier unterscheidet sich die Larve jedoch in vielen Merkmalen, im Aussehen und in der Lebensweise stark vom Adult: Die Libellenlarve lebt r\u00e4uberisch im Wasser von Fl\u00fcssen und Teichen. Zur letzten H\u00e4utung kriecht die Larve aus dem Wasser heraus und die fertige Libelle schl\u00fcpft. Hier die zur\u00fcckgebliebene, leere H\u00fclle (Exuvium).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/cicadas\/cicada_orni_exuvie-2.jpg\" alt=\"Larvenhaut einer Mannazikade, Exuvie\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die Zikaden haben eine hemimetabole Entwicklung mit eigenen Larvenmerkmalen. Die Larven leben unterirdisch. An dieser leeren H\u00fclle einer geschl\u00fcpften Zikade sind alle Details des Larvenk\u00f6rpers zu erkennen: die Grabschaufeln, die Fl\u00fcgelans\u00e4tze, die Antennen, die Augen usw. Die H\u00fclle ist zum Schl\u00fcpfen des fertigen Tieres am R\u00fccken aufgeplatzt.<\/small><\/p>\n<h6>Holometabole Insekten<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/agrius_convolvuli_caterpillar-1.jpg\" alt=\"Windenschw\u00e4rmer Raupe, Agrius convolvuli\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schmetterlinge geh\u00f6ren zu den holometabolen Insekten, d.h. die Larven (Raupen) sehen v\u00f6llig anders aus als die erwachsenen Schmetterlinge und die Umwandlung erfolgt in einer Puppe. Hier das letzte Raupenstadium des Windenschw\u00e4rmers.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/saturnia_pyri_caterpillar-1.jpg\" alt=\"Wiener Nachtpfauenauge, Saturnia pyri, Raupe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen Raupen des Wiener Nachtpfauenauges fressen mit gro\u00dfem Appetit die Bl\u00e4tter von Obstb\u00e4umen und k\u00f6nnen einigen Schaden anrichten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/Minierraupe-1.jpg\" alt=\"Minierraupe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Andere Raupen leben minierend in den Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/ladybug_larva-1.jpg\" alt=\"Siebenpunkt-Marienk\u00e4fer, Coccinella septempunctata, Larve\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Viele Insektenlarven leben r\u00e4uberisch, so die Larven der Marienk\u00e4fer, die Blattl\u00e4use fressen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/neuroptera\/antlion-1.jpg\" alt=\"Ameisenl\u00f6we, Myrmeleontinae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Ameisenl\u00f6we, die Larve der Ameisenjungfern, lauert am Grund selbstgegrabener Trichter in der Erde auf Beute. Er besitzt einen dicken, rundlichen Hinterleib, eine schmale, vorstreckbare Brust und einen kleinen Kopf mit sehr gro\u00dfen Kieferzangen, mit denen er seine Beute ergreift. \u00dcber die Kieferzangen pumpt der Ameisenl\u00f6we ein starkes Gift in das Beutetier, durch das es schnell gel\u00e4hmt oder get\u00f6tet wird. Dann wird Verdauungssekret in die Beute injiziert und diese ausgesaugt, was bei gro\u00dfen Beutetieren mehrere Stunden dauern kann. Bis auf den Saugkanal ist der Mund des Ameisenl\u00f6wen zugewachsen, so dass kein Sand eindringen kann.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/satyramoeba_hetrusca-2.jpg\" alt=\"Satyramoeba hetrusca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Viele Insektenlarven leben parasitisch, so die des Schwebers <em>Satyramoeba hetrusca<\/em>, die von den Larven der Gro\u00dfen Holzbiene leben. Hier h\u00e4ngt ein frisch geschl\u00fcpfter Schweber an den Babmusrohren, in denen die Holzbienen ihre Nester anlegen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stenarella_domator-1.jpg\" alt=\"Stenarella domator\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Stenarella domator<\/em> ist ein Hyperparasit, d.h. sie parasitiert an den Nestern von solit\u00e4ren Wespen, die Lehmnester bauen und ihre Brut mit Schmetterlingsraupen als Nahrung versorgen. <em>Stenarella domator<\/em> bohrt mit ihrem langen Legestachel die Lehmnester an und legt ein Ei hinein; die Schlupfwespenlarve ern\u00e4hrt sich von den Wirtslarven, die sich wiederum von den Schmetterlingsraupen ern\u00e4hrt haben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/vanessa_atalanta_pupa-1.jpg\" alt=\"Admiral, Vanessa atalanta, Puppe\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei der holometabolen Entwicklung erfolgt die Umwandlung der Larve in das Adultstadium in einem Puppenstadium, w\u00e4hrend dessen der K\u00f6rper der Larve sich v\u00f6llig aufl\u00f6st und neu gestaltet. Die Puppe des Admirals h\u00e4ngt an einem kleinen Gespinst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/pupa-1.jpg\" alt=\"Puppe eines Schw\u00e4rmers\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser gro\u00dfen Puppe kann man von au\u00dfen den Kopf und die Fl\u00fcgel des Schmetterlings erkennen.<\/small><\/p>\n<p><big>M<\/big>anche holometabolen Insekten betreiben eine aufw\u00e4ndige Brutpflege.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/scarabaeus_variolosus-1.jpg\" alt=\"Mistk\u00e4fer, Scarabaeus variolosus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mistk\u00e4fer-Art <em>Scarabaeus variolosus<\/em> legt ihre Eier in Erdl\u00f6cher ab, in denen der K\u00e4fer Dungkugeln als Nahrungsvorrat f\u00fcr die Larven deponiert. Hier sieht man den K\u00e4fer wie er eine Dungkugel rollt. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sphex_funerarius-3.jpg\" alt=\"Sphex funerarius mit Beute (Gr\u00fcnes Heupferd)\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch viele Wespenarten legen unterirdische Brutkammern f\u00fcr ihren Nachwuchs an. Hier zieht eine Heuschrecken-Grabwespe eine Heuschrecke im R\u00fcckw\u00e4rtsgang in das in der Erde angelegte Nest hinein. Die Wespe deponiert die Beute in einer der mehreren seitlich vom Hauptgang abgehenden Brutkammen und legt je ein Ei an jede Heuschrecke, aus der nach einigen Tagen die Larve schl\u00fcpft, die sich von der lebenden, aber bet\u00e4ubten Beute ern\u00e4hrt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/leafcutter_bee-1.jpg\" alt=\"Blattschneiderbiene, Megachile spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Blattschneiderbienen verwenden Blattst\u00fccke f\u00fcr den Bau ihrer Nester.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-2.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe M\u00f6rtelgrabwespe, Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gro\u00dfe M\u00f6rtelgrabwespe baut ein get\u00f6pfertes Nest f\u00fcr ihre Nachkommenschaft. Sie sammelt das Baumaterial f\u00fcr ihr Nest im Garten an Beeten mit frischgegossener Erde. Mit ihren Vorderbeinen kratzt die Wespe etwas feuchte Erde zusammen, die sie zu einem runden Ball formt und dann zu ihrem Nest tr\u00e4gt. Wenn man genau hinschaut, kann man auf dem Foto den Lehmball sehen, den die Wespe mit den Vorderbeinen dreht und formt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-12.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe M\u00f6rtelgrabwespe, Sceliphron destillatorium\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Gro\u00dfe M\u00f6rtelgrabwespe auf ihrer gerade angefertigten Brutr\u00f6hre; sie bringt als Nahrung f\u00fcr die Larve eine gel\u00e4hmte Spinne ein.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-6.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe M\u00f6rtelgrabwespe, Sceliphron destillatorium, Nest\" border=\"0\"><br \/>\n<small>So sieht das fertige Nest aus; man sieht, dass es aus kleinen Portionen Lehm gefertigt ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium_nest-3.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe M\u00f6rtelgrabwespe, Sceliphron destillatorium, Nest\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die im Innern des Lehmnests die Puppen mit den noch nicht fertig entwickelten Tieren darin. In der obersten Kammer, in der sich keine Wespe entwickelt hat, sieht man die als Nahrung f\u00fcr die Larve hineingelegte Spinne.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/leucospis_gigas-4.jpg\" alt=\"Erzwespe, Leucospis gigas, auf Nest der Schwarzen M\u00f6rtelbiene\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Erzwespe <em>(Leucospis gigas)<\/em> parasitiert an der Schwarzen M\u00f6rtelbiene und kann sogar die harte Wand der Lehmnests mit ihrem Legebohrer durchstechen.<\/small><\/p>\n<h3>Die Bedeutung der Insekten f\u00fcr den Menschen<\/h3>\n<p><big>A<\/big>ls Sch\u00e4dlinge in Forst- und Landwirtschaft haben viele Insekten einen gro\u00dfen Effekt auf den Menschen, so z.B. Arten wie Borkenk\u00e4fer, der Kartoffelk\u00e4fer, der Mehlk\u00e4fer und die unz\u00e4hligen weiteren Arten an Pflanzensch\u00e4dlingen. Einige Arten leben parasitisch auf Menschen oder ihren Haustieren; von noch gr\u00f6\u00dferer Bedeutung ist und war im Lauf der Menschheitsgeschichte aber die \u00dcbertragung von Krankheiten durch Insekten, so die \u00dcbertragung der Pest durch Fl\u00f6he und der Malaria durch M\u00fccken. Auch Pflanzenkrankheiten werden oft durch Insekten \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae-1.jpg\" alt=\"Olivenfliege, Bactrocera oleae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Einer der bedeutendsten Sch\u00e4dlinge des Mittelmeergebietes ist die Olivenfliege, die ihre Eier in die Oliven legt. Bei einem st\u00e4rkeren Befall werden Ausbeute und Qualit\u00e4t des \u00d6ls stark beeintr\u00e4chtigt. Nachdem man \u00fcber Jahre in vielen Gebieten mit Olivenanbau gr\u00f6\u00dffl\u00e4chig gegen den Befall gespritzt hat, versucht man heute mehr und mehr des Problems durch Pheromonfallen und andere weniger sch\u00e4dliche Methoden Herr zu werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bactrocera_oleae_damage-2.jpg\" alt=\"Olivenfliege, Bactrocera oleae, Schaden an Olive\" border=\"0\"><br \/>\n<small>befallene Oliven<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uf der anderen Seite ist die Bedeutung der Insekten als Abfallentsorger in allen \u00d6kosystemen kaum zu \u00fcbersch\u00e4tzen. Alles tote organische Material wird von Insekten verschiedener Arten zersetzt und als Nahrungsquelle genutzt. Auch als Best\u00e4uber spielen zahlreiche Insekten eine entscheidende Rolle. N\u00fctzlich sind au\u00dferdem die Arten, die sich von anderen Insekten oder Sch\u00e4dlingen ern\u00e4hren oder an ihnen als Parasiten leben und so deren Anzahl unter Kontrolle halten; so werden viele Schlupfwespenarten und Marienk\u00e4fer in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung eingesetzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/calliphora_vicina-1.jpg\" alt=\"Schmei\u00dffliege, Calliphora vicina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Larven der Schmei\u00dffliege (hier <em>Calliphora vicina<\/em>) leben von Aas und Kot und geh\u00f6ren somit zu den f\u00fcr unsere \u00d6kosysteme unentbehrlichen Zersetzern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/macroglossum_stellatarum-5.jpg\" alt=\"Taubenschw\u00e4nzchen, Macroglossum stellatarum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Best\u00e4ubung fast aller Blumen wird durch Insekten gew\u00e4hrleistet. Das Taubenschw\u00e4nzchen besitzt einen besonders langen R\u00fcssel, um den Nektar zu saugen, mit denen die Bl\u00fcten die Insekten anlocken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/beetles\/harmonia_axyridis-1.jpg\" alt=\"Asiatischer Marienk\u00e4fer, Harmonia axyridis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Asiatische Marienk\u00e4fer ist eine invasive Art, die vielerorts zur biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung eingef\u00fchrt worden ist. Ich habe den Asiatischen Marienk\u00e4fer im Jahr 2022 zum ersten Mal bei uns gefunden.<\/small><\/p>\n<p><big>U<\/big>nd nat\u00fcrlich sind die Insekten in allen \u00d6kosystemen ein nicht wegzudenkendes Element der Nahrungskette, da sich unz\u00e4hlige andere Tierarten von ihnen ern\u00e4hren. In vielen Gegenden der Welt spielen Insekten und besonders Insektenlarven au\u00dferdem eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der menschlichen Bev\u00f6lkerung. An n\u00fctzlichen Insekten d\u00fcrfen nat\u00fcrlich auch Arten wie die Honigbiene und der Seidenspinner nicht vergessen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/phoenicurus_phoenicurus-1.jpg\" alt=\"Gartenrotschwanz mit Raupen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Viele V\u00f6gel ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich oder ausschlie\u00dflich von Insekten, und auch die, die sich als adulte Tiere von Samen oder anderen Pflanzenteilen ern\u00e4hren, f\u00fcttern ihre Jungen mit Insekten. Hier ein Gartenrotschwanz mit mehreren Raupen, die er f\u00fcr seinen Nachwuchs gesammelt hat (Foto von Winfried Scharlau).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/agriculture\/beekeeper-1.jpg\" alt=\"Imker auf Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf Naxos wird viel guter Honig produziert, sowohl Heidehonig als auch der besonders beliebte Thymianhonig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/butterflies\/pachypasa_otus-1.jpg\" alt=\"Pistazienspinner, Pachypasa otus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Aus dem Kokon des Pistazienspinners <em>Pachypasa otus<\/em> wurde schon in der Antike Seide hergestellt, vor allem auf der Insel Kos (&#8222;Koische Seide&#8220;).<\/small><br \/>\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Beitr\u00e4ge \u00fcber Insekten<\/font><\/a><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie auf Naxos lebenden Insekten stelle ich bislang in folgenden Beitr\u00e4gen vor:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/kaefer\/\">K\u00e4fer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/libellen\/\">Libellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/netzfluegler\/\">Netzfl\u00fcgler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/kamelhalsfliegen\/\">Kamelhalsfliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/schmetterlinge\/\">Schmetterlinge I (Tagfalter)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/schmetterlinge-nachtfalter\/\">Schmetterlinge II (Nachtfalter)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/wanzen\/\">Wanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/zikaden\/\">Zikaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/heuschrecken\/\">Heuschrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/endemische-hoehlenschrecke-naxos\/\">Die endemische H\u00f6hlenschrecke von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/stabheuschrecke\/\">Die Attische Stabheuschrecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/gottesanbeterinnen\/\">Gottesanbeterinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/wespen\/\">Wespen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/heuschreckensandwespe\/\">Die Heuschreckensandwespe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/spinnenwegwespe\/\">Eine Spinnen-Wegwespe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/moertelgrabwespe\/\">Die S\u00fcdliche Mauerwespe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/bienen\/\">Bienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fliegen\/\">Fliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/schwebfliegen\/\">Schwebfliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/schweber\/\">Schweber (Fliegen III)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Foto-\u00dcbersichten der Arten:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-kaefer\/\">K\u00e4fer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-libellen\/\">Libellen und Netzfl\u00fcgler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-schmetterlinge\/\">Schmetterlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-wanzen\/\">Wanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-heuschrecken\/\">Heuschrecken, Gottesanbeterinnen und Zikaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\">Kamelhalsfliegen, Zweifl\u00fcgler und Hautfl\u00fcgler<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/spinnen\/\">Spinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/voegel-von-naxos\/\">Die V\u00f6gel von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fledermaeuse\/\">Flederm\u00e4use<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><big>Z<\/big>u den Meerestieren kommt man \u00fcber den <a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere-\u00dcberblick<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Insekten stellen ohne Zweifel die erfolgreichste Tierklasse dar &#8211; trotzdem werden sie vergleichsweise wenig beachtet bzw meist nur als l\u00e4stig empfunden. 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Dieser Beitrag umfasst eine allgemeine Einf\u00fchrung zu den Insekten sowie eine \u00dcbersicht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":61313,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2015,1991],"tags":[],"class_list":["post-53176","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meine-lieblings-beitraege","category-insekten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53176"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77719,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53176\/revisions\/77719"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/61313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}