{"id":4892,"date":"2012-01-03T02:06:12","date_gmt":"2012-01-03T00:06:12","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4892"},"modified":"2025-04-23T23:15:35","modified_gmt":"2025-04-23T20:15:35","slug":"nelkengewaechse-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/nelkengewaechse-2\/","title":{"rendered":"Nelkengew\u00e4chse II: Paronychioideae und Alsinoideae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Nelkengew\u00e4chse sind eine gro\u00dfe, artenreiche Familie. Ihre bekanntesten Angeh\u00f6rigen sind die Nelken, Lichtnelken und Leimkr\u00e4uter <a href=\"http:\/\/azalas.de\/nelkengewaechse-1\/\">(Unterfamilie <em>Caryophylloideae<\/em>, Nelkengew\u00e4chse Teil I)<\/a>, die meist recht gro\u00dfe, farbige Bl\u00fcten besitzen. Im Gegensatz dazu weisen die hier vorgestellten Arten der beiden anderen Unterfamilien kleine, meist wei\u00dfe Bl\u00fcten auf. Die <em>Paronychioideae<\/em> zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Gegensatz zu den anderen zwei Unterfamilien Nebenbl\u00e4tter besitzen; bei den <em>Alsinoideae<\/em> sind die Kelchbl\u00e4tter anders als bei den <em>Caryophylloideae<\/em> frei und nicht zu einer R\u00f6hre verwachsen.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\"><em>Corrigiola<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Bruchkr\u00e4uter, <em>Herniaria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Knorpelkraut, <em>Illecebrum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Mauermieren, <em>Paronychia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Nagelkr\u00e4uter, <em>Polycarpon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#N\">Spark, <em>Spergula<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Schuppenmieren, <em>Spergularia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Sandkr\u00e4uter, <em>Arenaria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Hornkr\u00e4uter, <em>Cerastium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Mieren, <em>Minuartia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Wei\u00dfmieren, <em>Moenchia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Mastkr\u00e4uter, <em>Sagina<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Kn\u00e4uelkr\u00e4uter, <em>Scleranthus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\">Sternmieren, <em>Stellaria<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-nelkengewaechse\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h2><em>Paronychioideae<\/em><\/h2>\n<h3><a name=\"A\"><em>Corrigiola<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der kleinen Gattung <em>Corrigiola<\/em> kommen au\u00dfer in Europa auch in Afrika und Amerika vor.<\/p>\n<h6>Hirschsprung, <em>Corrigiola litoralis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Hirschsprung ist eine seltene Pflanze wechselfeuchter Standorte mit Verbreitungsschwerpunkt in West- und Mitteleuropa. Auf Naxos ist er sehr selten. Er w\u00e4chst im Herbst stellenweise in austrocknenden Gr\u00e4ben in der Granodiorit-Gegend um Kinidaros.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/corrigiola_litoralis-1.jpg\" alt=\"Hirschsprung, Corrigiola litoralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Hirschsprung ist eine kleine, unauff\u00e4llige, dem Boden anliegende Pflanze mit winzigen Bl\u00fcten, die sich nur selten \u00f6ffnen; die Befruchtung erfolgt vor allem durch Selbstbest\u00e4ubung. Die wei\u00dfen Kronbl\u00e4tter sind k\u00fcrzer als die hautrandigen, oft an der  Spitze r\u00f6tlichen Kelchbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Bruchkr\u00e4uter, <em>Herniaria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>er Name der Bruchkr\u00e4uter &#8211; auch der wissenschaftliche &#8211; stammt von ihrer Verwendung als Heilkraut bei Leistenbr\u00fcchen. In Europa und Asien kommen etwa 40 Arten vor. Auch bei den Bruchkr\u00e4utern sind die Bl\u00fcten so winzig, dass sie kaum zu sehen sind.<\/p>\n<h6>Behaartes Bruchkraut, <em>Herniaria hirsuta<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as kleine Behaarte Bruchkraut w\u00e4chst in G\u00e4rten und Feldern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/herniaria_hirsuta-2.jpg\" alt=\"Behaartes Bruchkraut, Herniaria hirsuta\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/herniaria_hirsuta-1.jpg\" alt=\"Behaartes Bruchkraut, Herniaria hirsuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es besitzt eine charakteristische Wuchsform mit seitlich in einer Ebene ausgebreiteten Bl\u00e4ttern; die Bl\u00fcten sitzen in den Achseln der Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/herniaria_hirsuta_detail-1.jpg\" alt=\"Behaartes Bruchkraut, Herniaria hirsuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind winzig; oft fehlen die Kronbl\u00e4tter. Der Kelch ist kurz abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\"><em>Illecebrum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Illecebrum<\/em> umfasst nur eine Art, das Knorpelkraut.<\/p>\n<h6>Knorpelkraut, <em>Illecebrum verticillatum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as kleine Knorpelkraut ist die einzige Art seiner Gattung. Es kommt auf Naxos nur selten vor; auch in Deutschland ist es selten und gilt als gef\u00e4hrdet. Ich habe es an einem kleinen T\u00fcmpel bei Kin\u00eddaros gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/illecebrum_verticillatum-1.jpg\" alt=\"Knorpelkraut, Illecebrum verticillatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das kleine Knorpelkraut besitzt rundliche, sitzende Bl\u00e4tter an den recht lang ausgebreiteten St\u00e4ngeln, in deren Achseln kleine Bl\u00fctenkn\u00e4uel stehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/illecebrum_verticillatum_detail-1.jpg\" alt=\"Knorpelkraut, Illecebrum verticillatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die f\u00fcnf kleinen, wei\u00dflichen, kapuzenf\u00f6rmigen Kelchbl\u00e4tter sind schwammig ausgebildet; die Kronbl\u00e4tter sind fast ganz oder vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgebildet.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Mauermieren, <em>Paronychia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>M<\/big>it \u00fcber 110 Arten geh\u00f6rt die weltweit verbreitete Gattung <em>Paronychia<\/em> zu den gr\u00f6\u00dferen Gattungen innerhalb der Nelkengew\u00e4chse. Auf Naxos kommen drei Arten vor.<\/p>\n<h6>Silber-Mauermiere, <em>Paronychia argentea<\/em>, Lam.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese im Mittelmeergebiet heimische Art ist auf Naxos recht h\u00e4ufig; sie kommt vor allem an trockenen Standorten vor. Die Silber-Mauermiere bildet oft ein recht gro\u00dfes und auff\u00e4lliges, direkt dem Boden anliegendes Polster.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_argentea-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Silber-Mauermiere, Paronychia argentea\"><br \/>\n<small>Die Silber-Mauermiere w\u00e4chst auf dem Boden kriechend. Die Bl\u00e4tter stehen meist deutlich voneinander entfernt. Sie sind nicht behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_argentea_detail-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Silber-Mauermiere, Paronychia argentea\"><br \/>\n<small>Die kleinen, unauff\u00e4lligen Bl\u00fcten besitzen keine Kronbl\u00e4tter und gelbliche Kelchbl\u00e4tter; sie sind umrahmt von gro\u00dfen, silbrig-h\u00e4utigen Tragbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_argentea_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Silber-Mauermiere, Paronychia argentea\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art sind die Kelchbl\u00e4tter kapuzenf\u00f6rmig mit h\u00e4utigem Rand. Hier sieht man auch gut die sehr langen, durchsichtigen Tragbl\u00e4tter. Die Bl\u00e4tter besitzen eine feine, stachlige Spitze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_argentea-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Silber-Mauermiere, Paronychia argentea\"><br \/>\n<small>An den Bl\u00e4ttern sitzen je zwei silbrige, h\u00e4utige Nebenbl\u00e4tter, die deutlich k\u00fcrzer sind als die Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6><em>Paronychia macrosepala<\/em>, Boiss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie sehr \u00e4hnliche Art <em>Paronychia macrosepala<\/em> ist auf Naxos seltener; auch sie kommt vor allem an trockenen Standorten vor. Sie ist kleiner als die vorige Art und leichter zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_macrosepala-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Paronychia macrosepala\"><br \/>\n<small><em>Paronychia macrosepala<\/em> w\u00e4chst kompakter als die vorige Art; die Bl\u00e4tter sind klein, kurz behaart und leicht fleischig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_macrosepala-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Paronychia macrosepala\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter dieser Art sind dicht behaart. Hier sieht man auch gut die f\u00fcr die Unterfamilie typischen, h\u00e4utigen Nebenbl\u00e4tter, die bei dieser Art nur wenig k\u00fcrzer sind als die Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/paronychia_macrosepala_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Paronychia macrosepala\"><br \/>\n<small>Die Kelchbl\u00e4tter besitzen keinen h\u00e4utigen Rand und sind sehr unterschiedlich lang.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Nagelkr\u00e4uter, <em>Polycarpon<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie kleinen Nagelkr\u00e4uter sind mit etwa 15 Arten fast weltweit verbreitet.<\/p>\n<h6>Vierbl\u00e4ttriges Nagelkraut, <em>Polycarpon tetraphyllum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Vierbl\u00e4ttrige Nagelkraut ist ein unauff\u00e4lliges, kleines Pfl\u00e4nzchen, das als &#8222;Unkraut&#8220; in G\u00e4rten und Feldern gedeiht. Die hier abgebildeten Exemplare geh\u00f6ren vermutlich der Unterart <em>Polycarpon tetraphyllum alsinifolium<\/em> an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/polycarpon_tetraphyllum-2.jpg\" alt=\"Vierbl\u00e4ttriges Nagelkraut, Polycarpon tetraphyllum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter des Nagelkrautes stehen teilweise zu viert in Scheinquirlen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/polycarpon_tetraphyllum-1.jpg\" alt=\"Vierbl\u00e4ttriges Nagelkraut, Polycarpon tetraphyllum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die winzigen Bl\u00fcten besitzen nur sehr kleine, schmale Bl\u00fctenbl\u00e4tter; die deutlich gr\u00f6\u00dferen Kelchbl\u00e4tter zeigen einen dicken gr\u00fcnen Kiel in der Mitte und h\u00e4utige, auff\u00e4llig wei\u00dfe R\u00e4nder.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/polycarpon_tetraphyllum_detail-1.jpg\" alt=\"Vierbl\u00e4ttriges Nagelkraut, Polycarpon tetraphyllum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Viele Exemplare besitzen eine rote F\u00e4rbung, eines der Kennzeichen der Unterart <em>alsinifolium<\/em>.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"N\">Spark, <em>Spergula<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Spark<\/em> umfasst sechs Arten, die in Europa und dem Mittelmeerraum verbreitet sind. Auf Naxos kommt nur der Acker-Spark vor.<\/p>\n<h6>Acker-Spark, <em>Spergula arvensis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Acker-Spark oder Acker-Sp\u00f6rgel w\u00e4chst an sauren Standorten; auf Naxos kommt er zum Beispiel im Granit-Gebiet im Westen der Insel vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/spergula_arvensis_detail-1.jpg\" alt=\"Acker-Spark, Spergula arvensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Acker-Spark besitzt wei\u00dfe Bl\u00fcten, deren eif\u00f6rmige Kronbl\u00e4tter etwa ebenso lang sind wie die hautr\u00e4ndigen Kelchbl\u00e4tter. Die Pflanze ist leicht dr\u00fcsenhaarig. Die Bl\u00e4tter stehen in Quirlen etwa zu sechst mit kleinen freien Nebenbl\u00e4ttern; die Bl\u00e4tter weisen auf der Unterseite eine L\u00e4ngsrille auf. Die Bl\u00fcten weisen 5 &#8211; 10 Staubbl\u00e4tter und 5 Narben auf, was jedoch oft schwer zu sehen ist. Die Kapselfr\u00fcchte sind kaum l\u00e4nger als der Kelch; sie springen mit f\u00fcnf Klappen auf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Schuppenmieren, <em>Spergularia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Schuppenmieren umfasst etwa 60 Arten; zwei kommen auf Naxos vor.<\/p>\n<h6><em>Spergularia bocconei<\/em>, (Scheele) Asch. &amp; Graebn.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie in gem\u00e4\u00dfigten und subtropischen Regionen weit verbreitete Schuppenmiere <em>Spergularia bocconei<\/em> ist an salzhaltige Standorte gebunden. Auf Naxos w\u00e4chst sie nur in Meeresn\u00e4he, so zum Beispiel auf den Schiefer-K\u00fcstenfelsen bei uns in Azalas. Sehr \u00e4hnlich und schwer zu unterscheiden ist die Salz-Schuppenmiere (<em>S. marina = S. salina<\/em>).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/spergularia_bocconei_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Spergularia bocconei\"><br \/>\n<small>Die mehr oder weniger kriechend wachsende, stark verzweigte <em>Spergularia bocconei<\/em> besitzt fleischige, lineale, fast stielrunde Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/spergularia_bocconei_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Spergularia bocconei\"><br \/>\n<small>Die sehr kleinen Bl\u00fcten besitzen eif\u00f6rmige, intensiv rosa Kronbl\u00e4tter und l\u00e4ngliche Kelchbl\u00e4tter mit h\u00e4utigem Rand; die Kelchbl\u00e4tter sind etwas l\u00e4nger als die Bl\u00fctenbl\u00e4tter. Die Pflanze ist stark dr\u00fcsig behaart.<\/small><\/p>\n<h2><em>Alsinoideae<\/em><\/h2>\n<h3><a name=\"G\">Sandkr\u00e4uter, <em>Arenaria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Sandkr\u00e4uter umfassen je nach Abgrenzung bis zu 300 Arten. Diese Gattung besitzt ihren Verbreitungsschwerpunkt in den gem\u00e4\u00dfigten und kalten Regionen der Erde. Auf Naxos treten zwei Arten auf.<\/p>\n<h6>D\u00fcnnst\u00e4ngeliges Sandkraut, <em>Arenaria leptoclados<\/em>, (Rchb.) Guss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as D\u00fcnnst\u00e4ngelige Sandkraut w\u00e4chst gelegentlich in G\u00e4rten und in offener, trockener Vegetation.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/arenaria_leptoclados-1.jpg\" alt=\"D\u00fcnnst\u00e4ngeliges Sandkraut, Arenaria leptoclados\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das D\u00fcnnst\u00e4ngelige Sandkraut ist eine unauff\u00e4llige, zarte Pflanze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/arenaria_leptoclados_detail-1.jpg\" alt=\"D\u00fcnnst\u00e4ngeliges Sandkraut, Arenaria leptoclados\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es besitzt gegenst\u00e4ndige eif\u00f6rmige Bl\u00e4tter und d\u00fcnne, lange, verzweigte St\u00e4ngel. Die Bl\u00fcten besitzen ganzrandige wei\u00dfe Bl\u00fctenbl\u00e4tter, die etwa halb so lang sind wie die schmalen Kelchbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/arenaria_leptoclados_flower-1.jpg\" alt=\"D\u00fcnnst\u00e4ngeliges Sandkraut, Arenaria leptoclados\" border=\"0\"><br \/>\n<small>St\u00e4ngel und Kelchbl\u00e4tter sind dr\u00fcsig behaart.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Hornkr\u00e4uter, <em>Cerastium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Hornkr\u00e4uter sind eine artenreiche Gattung mit etwa 100 Arten. Auch sie sind \u00fcberwiegend in k\u00fchlen und gem\u00e4\u00dfigten Gebieten anzutreffen. Auf Naxos kommen drei Hornkraut-Arten vor, <em>Cerastium comatum, C. glomeratum <\/em> und das auf der Insel endemische, auf die h\u00f6chsten Lagen des Koronos-Berges beschr\u00e4nkte <em>C. runemarkii<\/em>. Die Hornkr\u00e4uter besitzen ungestielte Bl\u00e4tter; die Kapseln sind deutlich l\u00e4nger als der Kelch.<\/p>\n<h6><em>Cerastium comatum<\/em>, Desv.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as kleine Hornkraut <em>Cerastium comatum<\/em> ist auf Naxos recht h\u00e4ufig; es kommt vor allem an trockenen Stellen in der &#8222;nat\u00fcrlichen&#8220; Vegetation oder in der alten Kulturlandschaft vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/cerastium_comatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cerastium comatum\"><br \/>\n<small><em>Cerastium comatum<\/em> ist an den sehr lang behaarten Kelchbl\u00e4ttern zu erkennen. Die Kronbl\u00e4tter sind deutlich k\u00fcrzer als die Kelchbl\u00e4tter. Die Bl\u00e4tter dieser an trockenen Standorten wachsenden Art sind leicht fleischig.<\/small><\/p>\n<h6>Kn\u00e4uel-Hornkraut, <em>Cerastium glomeratum<\/em>, Thuill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Kn\u00e4uel-Hornkraut w\u00e4chst dagegen vor allem in G\u00e4rten, Feldern und an Wegr\u00e4ndern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/cerastium_glomeratum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kn\u00e4uel-Hornkraut, Cerastium glomeratum\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten des h\u00e4ufigen Kn\u00e4uel-Hornkrauts sitzen in dichten Kn\u00e4ueln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/cerastium_glomeratum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kn\u00e4uel-Hornkraut, Cerastium glomeratum\"><br \/>\n<small>Die Kelchbl\u00e4tter dieser Art sind kurz dr\u00fcsig behaart. Die Kronbl\u00e4tter sind m\u00e4\u00dfig tief ausgerandet und deutlich l\u00e4nger als die Kelchbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Mieren, <em>Minuartia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Mieren kommen vor allem auf der Nordhalbkugel vor, von der Arktis bis in die Subtropen. Je nach Auffassung werden etwa 150 Arten zu dieser Gattung gerechnet. Auf Naxos sind vier Mieren-Arten nachgewiesen. Es handelt sich gr\u00f6\u00dftenteils um kleine, eher unauff\u00e4llige Pflanzen, die man leicht \u00fcbersehen kann, insbesondere wenn sie gerade nicht bl\u00fchen oder die Bl\u00fcten geschlossen sind.<\/p>\n<h6><em>Minuartia attica<\/em>, (Boiss. &amp; Spruner) Vierh.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mieren-Art <em>Minuartia attica<\/em> ist stellenweise in en Bergen von Naxos h\u00e4ufig. Sie gedeiht vor allem auf trockenen Marmor-H\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_attica-2.jpg\" alt=\"Minuartia attica\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Minuartia attica<\/em> ist eine mehrj\u00e4hrige Pflanze, die nicht-bl\u00fchende Triebe ausbildet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_attica-1.jpg\" alt=\"Minuartia attica\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Minuartia attica<\/em> ist sehr h\u00fcbsch, oft mit vielen und auff\u00e4lligen Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_attica_flower-1.jpg\" alt=\"Minuartia attica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kelchbl\u00e4tter weisen wie bei vielen Mieren drei Nerven auf, die allerdings au\u00dfer im durchscheinenden Licht kaum zu erkennen sind. Die Kronbl\u00e4tter sind kaum k\u00fcrzer als die hautrandigen Kelchbl\u00e4tter; sie sind genagelt, d.h. am Grund verengt. Die Narbe ist wie bei allen Mieren in drei \u00c4ste aufgeteilt; die 10 Staubbl\u00e4tter sind etwa so lang wie die Bl\u00fctenbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6><em>Minuartia hybrida<\/em>, (Vill.) Schischk.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mieren-Art <em>Minuartia hybrida<\/em> kommt gelegentlich an eher trockenen Standorten. Es ist ein kleines, leicht zu \u00fcbersehendes Pfl\u00e4nzchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_hybrida-1.jpg\" alt=\"Minuartia hybrida\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Minuartia hybrida<\/em> ist einj\u00e4hrig; sie ist eine unauff\u00e4llige Pflanze mit sehr kleinen Bl\u00fcten. Die Kelchbl\u00e4tter sind deutlich l\u00e4nger als die schmal ovalen Kronbl\u00e4tter; Kelchbl\u00e4tter und Bl\u00fctenstiele sind leicht dr\u00fcsig behaart.<\/small><\/p>\n<h6><em>Minuartia mediterranea<\/em>, (Link) K.F.J. Maly<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Miere <em>Minuartia mediterranea<\/em> kommt an \u00e4hnlichen Standorten vor; sie ist selten, allerdings auch sehr unauff\u00e4llig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_mediterranea-1.jpg\" alt=\"Minuartia mediterranea\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Minuartia mediterranea<\/em> ist <em>M. hybrida<\/em> \u00e4hnlich und kommt wie diese hier und da an trockenen H\u00e4ngen und in der Phrygana vor. Sie bildet meist keine Kronbl\u00e4tter aus. Die Bl\u00fctenst\u00e4nde sind zusammengezogen; die Bl\u00fctenstiele sind k\u00fcrzer als die Kelche.<\/small><\/p>\n<h6><em>Minuartia mesogitana<\/em>, (Boiss.) Hand.-Mazz.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Miere <em>Minuartia mesogitana<\/em> kommt im Gegensatz zu den vorigen Arten auf Granit (Migmatit) vor; sie ist zum Beispiel in der Gegend von Tsikalari\u00f3 stellenweise h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_mesogitana-2.jpg\" alt=\"Minuartia mesogitana\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleine Miere <em>Minuartia mesogitana<\/em> f\u00e4llt nur dann auf, wenn sie bl\u00fcht: Die Bl\u00fcten sind reinwei\u00df und erscheinen wie kleine Sternchen im Gras. Unten rechts sieht man einen der becherf\u00f6rmigen Fruchtst\u00e4nde und die dreiklappigen schwarzen Kapseln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_mesogitana_flower-1.jpg\" alt=\"Minuartia mesogitana\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Art besitzt stark dr\u00fcsig behaarte Bl\u00fctenst\u00e4nde; die Bl\u00fctenbl\u00e4tter sind etwa so lang wie die Kelchbl\u00e4tter und verengen sich deutlich zum Grund. Die auff\u00e4lligen gelben Staubbl\u00e4tter sind kurz gestielt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/minuartia_mesogitana-1.jpg\" alt=\"Minuartia mesogitana\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ich kenne die Art nur aus der Gegend des geometrischen Friedhof bei Tsikalari\u00f3.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\">Wei\u00dfmieren, <em>Moenchia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Wei\u00dfmieren umfassen nur wenige Arten.<\/p>\n<h6>Griechische Wei\u00dfmiere, <em>Moenchia graeca<\/em>, Boiss. &amp; Heldr.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ieses kleine, langstielige Nelkengew\u00e4chs ist im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet heimisch. Die Gattung umfasst nur zwei weitere Arten. Es handelt sich um Pflanzen trockener, lichtreicher, leicht saurer Standorte. Auf Naxos ist die Wei\u00dfmiere selten; sie kommt beispielsweise im Hochtal s\u00fcdlich von Apiranthos vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/moenchia_graeca-1.jpg\" alt=\"Griechische Wei\u00dfmiere, Moenchia graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Griechische Wei\u00dfmiere ist eine sparrige, langstielige Pflanze. Sie tr\u00e4gt wenige lanzettliche, gegenst\u00e4ndige Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/moenchia_graeca_detail-1.jpg\" alt=\"Griechische Wei\u00dfmiere, Moenchia graeca\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/moenchia_graeca-2.jpg\" alt=\"Griechische Wei\u00dfmiere, Moenchia graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die auff\u00e4lligen Kelchbl\u00e4tter und die Tragbl\u00e4tter besitzen einen breiten h\u00e4utigen Rand. Die Bl\u00fctenstiele sind unterhalb der Bl\u00fcten leicht verdickt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/moenchia_graeca_flower-2.jpg\" alt=\"Griechische Wei\u00dfmiere, Moenchia graeca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die wei\u00dfen, ganzrandigen Kronbl\u00e4tter sind k\u00fcrzer als die spitzen Kelchbl\u00e4tter. Die Bl\u00fcten besitzen eine f\u00fcnfspaltige Narbe und zehn Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\">Mastkr\u00e4uter, <em>Sagina<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Mastkr\u00e4uter sind eine weitere Gattung kleiner und unauff\u00e4lliger Nelkengew\u00e4chse. Bei vielen Arten sind die Kronbl\u00e4tter besonders klein oder sogar g\u00e4nzlich zur\u00fcckgebildet. Weltweit gibt es etwa 25 Arten.<\/p>\n<h6>Kronblattloses Mastkraut, <em>Sagina apetala<\/em>, Ard.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Mastkr\u00e4uter sind sehr zarte, kleine, unauff\u00e4llige Kr\u00e4utlein, die an Ruderalstandorten anzutreffen sind. Das Kronblattlose Mastkraut w\u00e4chst bei uns im Garten als &#8222;Unkraut&#8220;.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/sagina_apetala-2.jpg\" alt=\"Kronblattloses Mastkraut, Sagina apetala\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mastkr\u00e4uter sind so kleine, zarte Pfl\u00e4nzchen, dass sie leicht \u00fcbersehen werden k\u00f6nnen. Die schmal lanzettlichen Bl\u00e4tter des Kronblattlosen Mastkrauts tragen kurze Stachelspitzchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/sagina_apetala-1.jpg\" alt=\"Kronblattloses Mastkraut, Sagina apetala\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mastkr\u00e4uter besitzen vier zur Fruchtzeit auff\u00e4llig abgespreizt stehende Kelchbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/sagina_apetala_detail-1.jpg\" alt=\"Kronblattloses Mastkraut, Sagina apetala\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kann man die dr\u00fcsige Behaarung der Pflanze erkennen. Die zarten, h\u00e4utigen Kronbl\u00e4tter stehen bei der verbl\u00fchten Bl\u00fcte r\u00f6hrenf\u00f6rmig nach vorn.<\/small><\/p>\n<h6>Strand-Mastkraut, <em>Sagina maritima<\/em>, G. Don.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Strand-Mastkraut w\u00e4chst an der K\u00fcste; es kommt bei uns in der N\u00e4he vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/sagina_maritima-1.jpg\" alt=\"Strand-Mastkraut, Sagina maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Strand-Mastkraut sieht dem Kronblattlosen Mastkraut sehr \u00e4hnlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/sagina_maritima-2.jpg\" alt=\"Strand-Mastkraut, Sagina maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Gegensatz zur vorigen Art besitzen die Bl\u00e4tter keine Stachelspitze und die Bl\u00fcten sind nicht dr\u00fcsig behaart.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"L\">Kn\u00e4uelkr\u00e4uter, <em>Scleranthus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>V<\/big>on den etwa zehn Kn\u00e4uel-Arten kommt nur eine auf Naxos vor. Bei allen Arten fehlen die Kronbl\u00e4tter; die Bl\u00e4tter sind sehr schmal. Einige Arten wachsen als Zwergstr\u00e4ucher.<\/p>\n<h6>Ausdauernder Kn\u00e4uel, <em>Scleranthus perennis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Ausdauernde Kn\u00e4uel ist auf Naxos sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/scleranthus_perennis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ausdauernder Kn\u00e4uel, Scleranthus perennis\"><br \/>\n<small>Der Ausdauernde Kn\u00e4uel ist eine kleine mehrj\u00e4hrige, unten verholzte Pflanze mit in Kn\u00e4ueln stehenden Bl\u00fcten mit breit hautrandigen, an der Spitze abgerundeten Kelchbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"M\">Sternmieren, <em>Stellaria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Sternmieren geh\u00f6ren mit etwa 200 Arten zu den sehr gro\u00dfen Gattungen der Nelkengew\u00e4chse. Auf Naxos treten drei Arten auf, mediterrane Art <em>Stellaria cupaniana<\/em> und die auch in Mitteleuropa vorkommenden Arten <em>St. media<\/em> (Vogel-Sternmiere) und <em>St. apetala<\/em>. Bei den Sternmieren sind die Bl\u00e4tter gestielt und die Kapseln nicht l\u00e4nger als der Kelch.<\/p>\n<h6><em>Stellaria cupaniana<\/em>, (Jord. &amp; Fourr.) B\u00e9g.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Sternmieren-Art <em>Stellaria cupaniana<\/em> ist der Vogel-Sternmiere sehr \u00e4hnlich und kommt an \u00e4hnlichen Standorten wie diese vor. Sie ist auf Naxos seltener als die Vogel-Sternmiere.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_cupaniana-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stellaria cupaniana\"><br \/>\n<small><em>Stellaria cupaniana<\/em> und <em>St. media<\/em> sehen sich sehr \u00e4hnlich; oft wird erstere nur als Unterart der letzten angesehen. Sie besitzen gro\u00dfe, eif\u00f6rmige Bl\u00e4tter und kleine wei\u00dfe Bl\u00fcten mit tief ausgerandeten Kronbl\u00e4ttern, die dadurch zehnteilig erscheinen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_cupaniana_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stellaria cupaniana\"><br \/>\n<small><em>Stellaria cupiana<\/em> ist am rundum behaarten St\u00e4ngel zu erkennen; die Kronbl\u00e4tter sind etwas l\u00e4nger als die Kelchbl\u00e4tter und die Bl\u00fcten besitzen f\u00fcnf bis zehn Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6>Vogel-Sternmiere, <em>Stellaria media<\/em>, (L.) Vill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Vogel-Sternmiere ist in G\u00e4rten und auf \u00c4ckern, aber auch an schattigen oder etwas feuchteren Standorten wie im lockeren Wald sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_media-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vogel-Sternmiere, Stellaria media\"><br \/>\n<small>Die Vogel-Sternmiere w\u00e4chst vor allem an n\u00e4hrstoffreichen Standorten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_media_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vogel-Sternmiere, Stellaria media\"><br \/>\n<small>Von der vorigen Art ist sie daran zu unterscheiden, dass ihre St\u00e4ngel nur an einer Seite behaart sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_media_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vogel-Sternmiere, Stellaria media\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen meist nur zwei oder drei Staubbl\u00e4tter; die fast bis zum Grund zweigeteilten Kronbl\u00e4tter sind k\u00fcrzer als die Kelchbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_media-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vogel-Sternmiere, Stellaria media\"><br \/>\n<small>Bei uns im Garten kommt die Vogel-Sternmiere h\u00e4ufig in einer Form vor, die keine wei\u00dfen Kronbl\u00e4tter besitzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_media_detail-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vogel-Sternmiere, Stellaria media\"><br \/>\n<small>Die Kronbl\u00e4tter sind gr\u00fcnlich und sehen fast genauso wie die Kelchbl\u00e4tter aus, sind aber etwas l\u00e4nger.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/stellaria_media_detail-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vogel-Sternmiere, Stellaria media\"><br \/>\n<small>Manchmal sind die Kelchbl\u00e4tter dicht behaart. Die Samen sind hellbraun und haben einen Durchmesser von etwa 15 mm.<\/small><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/nelkengewaechse-1\/\">Nelkengew\u00e4chse Teil I: Caryophyllioideae<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-nelkengewaechse\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/nelkengewaechse-1\/\">Nelkengew\u00e4chse Teil I<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/feigenkaktus\/\">Feigenkaktus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/mittagsblumengewaechse\/\">Mittagsblumengew\u00e4chse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/frankenien\/\">Frankenien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/tamarisken\/\">Tamariske<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/strandflieder\/\">Strandflieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/knoeterichgewaechse\/\">Kn\u00f6terichgew\u00e4chse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fuchsschwanz\/\">Fuchsschwanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/portulak\/\">Portulak<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nelkengew\u00e4chse sind eine gro\u00dfe, artenreiche Familie. Ihre bekanntesten Angeh\u00f6rigen sind die Nelken, Lichtnelken und Leimkr\u00e4uter (Unterfamilie Caryophylloideae, Nelkengew\u00e4chse Teil I), die meist recht gro\u00dfe, farbige Bl\u00fcten besitzen. Im Gegensatz dazu weisen die hier vorgestellten Arten der beiden anderen Unterfamilien kleine, meist wei\u00dfe Bl\u00fcten auf. 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