{"id":4511,"date":"2011-11-21T01:37:55","date_gmt":"2011-11-20T23:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4511"},"modified":"2025-03-25T20:31:53","modified_gmt":"2025-03-25T18:31:53","slug":"korbbluetler-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/korbbluetler-3\/","title":{"rendered":"Korbbl\u00fctler &#8211; Cichorioideae I"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie <em>Cichorioideae<\/em> besitzen wie alle Asteraceen Korbbl\u00fcten. Die Unterfamilie ist dadurch charakterisiert, dass die Bl\u00fctenk\u00f6rbe nur Zungenbl\u00fcten, aber keine R\u00f6hrenbl\u00fcten aufweisen; die meisten Arten besitzen gelbe Bl\u00fcten (hier findet man die Korbbl\u00fctler mit R\u00f6hrenbl\u00fcten: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-1\/\">Asteroideae<\/a> und <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-2\/\">Carduoideae<\/a>). Die Fr\u00fcchte (Ach\u00e4nen) tragen meist ein Flugschirmchen aus Borsten oder feinen Haaren (Pappus).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/reichardia_picroides_flower-2.jpg\" alt=\"Reichardia picroides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die <em>Cichorioideae<\/em> besitzen in ihren Korbbl\u00fcten nur Zungenbl\u00fcten; meist sind die Bl\u00fcten gelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_dubius_flower-2.jpg\" alt=\"Tragopogon dubius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Anfangs \u00f6ffnen sich oft nur die \u00e4u\u00dfersten Zungenbl\u00fcten; nach und nach bl\u00fchen weitere Zungenbl\u00fcten im Innern des Bl\u00fctenkorbes auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/dasypoda_hirtipes-2.jpg\" alt=\"Dasypoda hirtipes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die pollenreichen Bl\u00fcten werden gern von Bienen und Fliegen besucht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/crepis_foetida_commutata_fruit-1.jpg\" alt=\"Crepis f\u0153tida commutata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte sind wie bei allen Korbbl\u00fctlern Ach\u00e4nen, das hei\u00dft einsamige Schlie\u00dffr\u00fcchte. Sie tragen oft einen Pappus, das hei\u00dft ein mehr oder weniger lang gestieltes Schirmchen, hier aus gefiederten Haaren, das der Windverbreitung dient.<\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>iele Arten der <em>Cichorioideae<\/em> sind nur schwer zu unterscheiden; insbesondere die Bl\u00fcten sehen auf den ersten Blick oft sehr \u00e4hnlich. Meistens m\u00fcssen Merkmale der Fr\u00fcchte zur Bestimmung herangezogen werden. Wichtig sind auch die Form und Verteilung der Laubbl\u00e4tter sowie der H\u00fcllbl\u00e4tter der Bl\u00fctenk\u00f6rbe. Auf Naxos kommen an die 50 Arten vor, von denen ich auf dieser und den folgenden Seiten etwa die H\u00e4lfte vorstelle (ich bem\u00fche mich sehr um korrekte Bestimmungen; es ist aber nicht auszuschlie\u00dfen, dass mir hier und da ein Fehler unterlaufen ist).<\/p>\n<p><big>F<\/big>ast alle Arten der <em>Cichorioideae<\/em> sind essbar. Meist werden ihre Blattrosetten vor der Bl\u00fcte ausgestochen und roh als Salat oder als gekochtes Gem\u00fcse <em>(&#8222;ch\u00f3rta&#8220;)<\/em> gegessen. Die meisten Arten sind ziemlich bitter und werden von der Bev\u00f6lkerung sehr wertgesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Auf dieser Seite werden die Gattungen <em>Chondrilla, Cichorium, Geropogon, Lactuca, Rhagadiolus, Scolymus, Sonchus, Tolpis, Tragopogon<\/em> und <em>Urospermum<\/em> vorgestellt. Die Gattungen <em>Andryala, Hedypnois, Hymenonema, Hyoseris, Leontodon, Picris, Reichardia, Scorzonera<\/em> und <em>Taraxacum<\/em> folgen auf der Seite <a href=\"https:\/\/azalas.de\/korbbluetler-4\/\">Cichorioideae Teil II<\/a> und die Gattungen <em>Aetheorhiza, Crepis<\/em> und <em>Hypochaeris<\/em> auf der Seite <a href=\"https:\/\/azalas.de\/korbbluetler-5\/\">Cichorioideae Teil III<\/a>.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Knorpellattich, <em>Chondrilla<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Wegwarten, <em>Cichorium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Hybrid-Bocksbart, <em>Geropogon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Lattich, <em>Lactuca<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Sternlattiche, <em>Rhagadiolus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Golddisteln, Scolymus<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">G\u00e4nsedisteln, <em>Sonchus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Christusaugen oder Bartpippau, <em>Tolpis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Bocksb\u00e4rte, <em>Tragopogon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Schwefelk\u00f6rbchen, <em>Urospermum<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-korbbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Knorpellattich, <em>Chondrilla<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Knorpellattich-Arten bilden gro\u00dfe, sparrig verzweigte strauch\u00e4hnliche Kr\u00e4uter mit wenigen schmalen St\u00e4ngelbl\u00e4ttern und kleinen, gelben, sitzenden Bl\u00fcten mit nur wenigen Zungenbl\u00fcten.<\/p>\n<h6>Binsen-Knorpellattich, <em>Chondrilla juncea<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Binsen-Knorpellattich oder Gro\u00dfer Knorpellattich ist auf Naxos h\u00e4ufig, insbesondere an Ruderalstellen und auf Feldern. Er ist essbar und sehr beliebt; es werden hier allerdings nicht die Blattrosetten, sondern die jungen Triebe gesammelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/chondrilla_juncea_leaves-1.jpg\" alt=\"Binsen-Knorpellattich, Chondrilla juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die jungen Pflanzen des Binsen-Knorpellattichs bilden im Fr\u00fchjahr zun\u00e4chst eine grundst\u00e4ndige Rosette, die sp\u00e4ter verschwindet. Die Bl\u00e4tter sind schrots\u00e4gef\u00f6rmig. Der untere Teil des St\u00e4ngels ist abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/chondrilla_juncea-1.jpg\" alt=\"Binsen-Knorpellattich, Chondrilla juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Lauf des Sommers und Herbstes w\u00e4chst die Pflanze zu einem bis einen Meter hohen, sparrig verzweigten &#8222;Strauch&#8220; mit wenigen kleinen St\u00e4ngelbl\u00e4ttern und verstreuten, sitzenden Bl\u00fcten heran.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/chondrilla_juncea_flower-1.jpg\" alt=\"Binsen-Knorpellattich, Chondrilla juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die St\u00e4ngel sind rund und glatt und kaum behaart. Die kleinen, schmalen Korbbl\u00fcten bestehen nur aus etwa zehn bis zw\u00f6lf Zungenbl\u00fcten. Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe sind von gleichlangen, ordentlich nebeneinander stehenden, schmalen inneren H\u00fcllbl\u00e4ttern umgeben, wodurch sie gerieft erscheinen; die \u00e4u\u00dferen, br\u00e4unlichen H\u00fcllbl\u00e4tter stehen kringelig ab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/chondrilla_juncea_fruit-1.jpg\" alt=\"Binsen-Knorpellattich, Chondrilla juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen besitzen an ihrem oberen Ende feine spitze Schuppen und sind lang und d\u00fcnn geschn\u00e4belt mit einem Pappus aus einfachen Haaren. Zur Fruchtzeit \u00f6ffnen sich die H\u00fcllbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/chondrilla_juncea_shoots-1.jpg\" alt=\"Binsen-Knorpellattich, Chondrilla juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die jungen Triebe sind essbar. Zum Ernten werden sie vorsichtig an der &#8222;Sollbruchstelle&#8220; (etwa 10 cm L\u00e4nge) abgezupft. Die abgeernteten Pflanzen bilden Seitentriebe, die erneut abgeerntet werden k\u00f6nnen. Die leicht bitteren Triebe k\u00f6nnen sowohl roh gegessen werden als auch gekocht mit \u00d6l \u00fcbergossen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Wegwarten, <em>Cichorium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Wegwarten besitzen im Gegensatz zu den meisten anderen <em>Cichorioideae<\/em> blaue Bl\u00fcten; die Zungenbl\u00fcten stehen mehr oder weniger in nur einer Reihe. Die Fr\u00fcchte besitzen keinen Pappus, sondern nur kurze Borsten. Die Wegwarten bl\u00fchen im Sommer. Auf Naxos kommen drei Arten vor, die vor allem in den niedrigen, warmen und trockenen Gebieten der Insel wachsen. Sie sind haupts\u00e4chlich an Ruderalstellen zu finden. Wie fast alle <em>Cichorioideae<\/em> sind die Wegwarten essbar; die Blattrosetten werden gesammelt und als <em>&#8222;ch\u00f3rta&#8220;<\/em> gegessen. Die Bl\u00fcten der Wegwarten k\u00f6nnen in Kr\u00e4utertees verwendet werden.<\/p>\n<h6>Wilde Endivie, <em>Cichorium pumilum<\/em>, Jacq.<\/h6>\n<p><em><big>C<\/big>ichorium pumilum<\/em>  <em>(= C. endivia ssp. divaricatum)<\/em> ist vermutlich der wilde Vorl\u00e4ufer der Gartenendivie. Die Nutzung der Endivie als Salatpflanze ist im Mittelmeerraum seit etwa Christi Geburt nachgewiesen. Sie kommt bei uns in Azalas nur recht selten vor; m\u00f6glicherweise handelt es sich um verwilderte Gartenpflanzen. Die Endivie ist vor allem an Wegr\u00e4ndern und in G\u00e4rten zu finden. Die Unterscheidung von der folgenden Art, der Zichorie, ist nicht immer eindeutig. Die Wilde Endivie ist einj\u00e4hrig, w\u00e4hrend die Zichorie mehrj\u00e4hrig w\u00e4chst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_pumilum-1.jpg\" alt=\"Wilde Endivie, Cichorium pumilum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei der wilden Endivie stehen die meisten Bl\u00e4tter am St\u00e4ngel und weniger in einer Grundrosette. Die Tragbl\u00e4tter der Korbbl\u00fcten sind fast pfeilf\u00f6rmig st\u00e4ngelumfassend. Unter den Bl\u00fctenk\u00f6pfen sind die St\u00e4ngel auf einem gro\u00dfen St\u00fcck verdickt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_pumilum_detail-1.jpg\" alt=\"Wilde Endivie, Cichorium pumilum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die lang behaarten H\u00fcllbl\u00e4tter der Korbbl\u00fcten stehen in zwei Reihen, die fast gleich lang sind; die \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4tter stehen leicht ab.<\/small><\/p>\n<h6>Zichorie, Gemeine Wegwarte, <em>Cichorium intybus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gemeine Wegwarte ist bei uns h\u00e4ufiger als die Endivie. Sie w\u00e4chst als Gartenunkraut und an Wegr\u00e4ndern, aber teilweise auch in der Phrygana. Auch diese Art wird als Salatpflanze kultiviert (Chicoree, Radicchio). Die Wurzel kann als Kaffee-Ersatz verwendet werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_intybus-1.jpg\" alt=\"Zichorie, Gemeine Wegwarte, Cichorium intybus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei der Gemeinen Wegwarte stehen die Bl\u00e4tter gr\u00f6\u00dftenteils in einer Grundrosette; die St\u00e4ngel sind kaum bebl\u00e4ttert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_intybus_flower-1.jpg\" alt=\"Zichorie, Gemeine Wegwarte, Cichorium intybus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei allen Wegwarten \u00f6ffnen sich die Bl\u00fcten nur am Vormittag. <em>Cichorium intybus<\/em> besitzt ebenso wie die vorige Art etwa zw\u00f6lf blaue Zungenbl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_intybus_detail-1.jpg\" alt=\"Zichorie, Gemeine Wegwarte, Cichorium intybus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4tter sind bei dieser Art deutlich k\u00fcrzer als die inneren. Die Tragbl\u00e4tter der Bl\u00fctenk\u00f6pfe sind nicht oder nur selten st\u00e4ngelumfassend.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_intybus_detail-2.jpg\" alt=\"Zichorie, Gemeine Wegwarte, Cichorium intybus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_intybus-2.jpg\" alt=\"Zichorie, Gemeine Wegwarte, Cichorium intybus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gemeine Wegwarte kann bis zu einen Meter hoch werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_intybus-3.jpg\" alt=\"Zichorie, Gemeine Wegwarte, Cichorium intybus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In trockenen Jahren bleibt sie dagegen oft winzig, bildet aber trotzdem Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte.<\/small><\/p>\n<h6>Dornige Wegwarte, <em>Cichorium spinosum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Dornige Wegwarte ist ein kleiner Zwergstrauch, der ausschlie\u00dflich in direkter Meeresn\u00e4he vorkommt. Er w\u00e4chst auf K\u00fcstenfelsen und -h\u00e4ngen, aber auch am Kiesstrand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_spinosum-1.jpg\" alt=\"Dornige Wegwarte, Cichorium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Dornige Wegwarte ist ein kleiner Zwergstrauch, dessen letztj\u00e4hrige Triebe jeweils zu einem spitzen Dorn verholzen, so dass sich ein sparriges Dornenger\u00fcst bildet, in dessen Innerem aus den Achseln der Seitentriebe neue Blattrosetten wachsen. Die Dornige Wegwarte bl\u00fcht im Sommer; die Korbbl\u00fcten besitzen je nur f\u00fcnf blaue Zungenbl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_spinosum-2.jpg\" alt=\"Dornige Wegwarte, Cichorium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die vorstehenden Dornen, die die Bl\u00fcten und Bl\u00e4tter sch\u00fctzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_spinosum_leaves-1.jpg\" alt=\"Dornige Wegwarte, Cichorium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die in Rosetten stehenden, leicht fleischigen Bl\u00e4tter sind lang und schmal; sie sind schrots\u00e4gef\u00f6rmig gez\u00e4hnt mit einer runden Spitze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_spinosum_leaves-2.jpg\" alt=\"Dornige Wegwarte, Cichorium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter der Dornigen Wegwarte sind essbar. Das Ernten ist allerdings entsprechend der Dornigkeit des Strauches nicht ganz einfach. Am besten schneidet man kleine Teile der Str\u00e4ucher mit einer kleinen S\u00e4ge ab und pfl\u00fcckt dann die Rosetten vorsichtig heraus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_spinosum_boiled-1.jpg\" alt=\"Dornige Wegwarte, Cichorium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter der Dornigen Wegwarte werden \u00fcblicherweise gekocht und mit \u00d6l und Zitrone \u00fcbergegossen serviert (wie auch die Blattrosetten der meisten anderen <em>Cichorioideae<\/em>). So passen sie besonders gut zu gebratenen Kartoffeln; sie sind ein typisches Winteressen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/cichorium_spinosum_salad-1.jpg\" alt=\"Dornige Wegwarte, Cichorium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Noch ges\u00fcnder ist es, die leicht bitteren, sehr vitaminreichen Bl\u00e4tter als Salat zu essen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\"><em>Geropogon<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Geropogon<\/em> mit dem Bastard-Bocksbart als einziger Art unterscheidet sich von der Gattung <em>Tragopogon<\/em> darin, dass die \u00e4u\u00dferen Ach\u00e4nen keinen fedrigen Pappus, sondern nur kurze Borsten tragen.<\/p>\n<h6>Bastard-Bocksbart, <em>Geropogon hybridus<\/em>, Sch. Bip.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Bastard-Bocksbart kommt in der Gegend von Azal\u00e1s vor; anderswo ist er eher selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/geropogon_hybridus-1.jpg\" alt=\"Bastard-Bocksbart, Geropogon hybridus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Bastard-Bocksbart besitzt rosa Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/geropogon_hybridus_flower-1.jpg\" alt=\"Bastard-Bocksbart, Geropogon hybridus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Von den Zungenbl\u00fcten sind acht (oder weniger) wesentlich l\u00e4nger als die \u00fcbrigen; sie stehen jeweils \u00fcber einem lanzettlichen, lang zugespitzten H\u00fcllblatt, das ungef\u00e4hr doppelt so lang ist wie die l\u00e4ngeren Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Lattich, <em>Lactuca<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Lattich-Arten sind an den langgestreckten, schmalen Bl\u00fctenk\u00f6rben mit dachziegligen H\u00fcllbl\u00e4ttern zu erkennen; die Ach\u00e4nen sind abgeflacht. Zu dieser Gattung geh\u00f6rt auch der Gartensalat.<\/p>\n<h6><em>Lactuca acanthifolia<\/em>, (Willd.) Boiss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie auf Naxos sehr seltene Art <em>Lactuca acanthifolia<\/em> ist in der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is endemisch. Sie w\u00e4chst an schattigen Felsw\u00e4nden aus kalkhaltigem Gestein. Auf Naxos kommt sie zum Beispiel bei Li\u00f3nas und auf dem Zeus-Berg vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_acanthifolia-1.jpg\" alt=\"Lactuca acanthifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Lactuca acanthifolia<\/em> bildet gro\u00dfe Blattrosetten aus tief fiederteiligen Bl\u00e4ttern. Im Fr\u00fchjahr w\u00e4chst ein langer, schmaler, unten bebl\u00e4tterter Bl\u00fctentrieb hervor, der wie eine d\u00fcnne Rute aussieht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_acanthifolia_habitat-1.jpg\" alt=\"Lactuca acanthifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchsommer beginnt der lange Bl\u00fctentrieb sich zu verzweigen. Hier sieht man auch den typischen Standort dieser Art: steile, schattige Felsw\u00e4nde.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_acanthifolia_flower-1.jpg\" alt=\"Lactuca acanthifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6rbchen sind klein und schmal mit nur vier bis acht intensiv gelben, relativ breiten Zungenbl\u00fcten. Die Pflanze sondert einen wei\u00dfen Milchsaft ab.<\/small><\/p>\n<h6>Kompass-Lattich, <em>Lactuca serriola<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kompass-Lattich ist der wilde Vorfahr des Gartensalats. Die Art kommt im Mittelmeergebiet, in Nordafrika und in den w\u00e4rmeren Gebieten Europas vor. Auf Naxos ist er im Kulturland, an Stra\u00dfenr\u00e4ndern und in der Umgebung der D\u00f6rfer nicht selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_serriola_leaves-2.jpg\" alt=\"Kompass-Lattich, Lactuca serriola\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Kompass-Lattich geh\u00f6rt zu den sogenannten Kompasspflanzen: Seine Bl\u00e4tter stellen sich morgens und abends senkrecht, um das Sonnenlicht einzufangen und richten sich dabei mehr oder weniger nach Norden und S\u00fcden aus. Die Bl\u00e4tter sind tief gebuchtet mit gez\u00e4hntem Rand. Auf der Blattunterseite stehen lange Borsten auf der Mittelrippe. Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe sind klein mit bis zu 15 eher hell gelben Bl\u00fcten, die man nur selten ge\u00f6ffnet antrifft. Sie stehen in hohen, etwa pyramidenf\u00f6rmigen Bl\u00fctenst\u00e4nden.<\/small><\/p>\n<h6>Knollen-Lattich, <em>Lactuca tuberosa<\/em>, Jacq.<\/h6>\n<p>(= <em>Steptorhamphus tuberosus)<\/em><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Knollen-Lattich ist auf Naxos nur recht selten anzutreffen. Diese Art kommt auf kalkhaltigen B\u00f6den vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich aus dem Mittelmeergebiet nach Osten (bis zum Iran).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_tuberosa-1.jpg\" alt=\"Knollen-Lattich, Lactuca tuberosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Knollen-Lattich besitzt schrots\u00e4gef\u00f6rmig ges\u00e4gte, gez\u00e4hnte, oft leicht st\u00e4ngelumfassende Bl\u00e4tter und einen sparrig verzweigten St\u00e4ngel. Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe sind sehr schmal und langgestreckt und verengen sich zur Spitze hin; sie besitzen dicke, dachziegelf\u00f6rmig angeordnete H\u00fcllbl\u00e4tter. St\u00e4ngel und H\u00fcllbl\u00e4tter sind oft r\u00f6tlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_tuberosa_flower-1.jpg\" alt=\"Knollen-Lattich, Lactuca tuberosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die etwa drei cm gro\u00dfen Korbbl\u00fcten \u00f6ffnen sich nur vormittags; sie sind blassgelb gef\u00e4rbt. Die Zungenbl\u00fcten stehen in nur einem Kranz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/lactuca_tuberosa_fruit-1.jpg\" alt=\"Knollen-Lattich, Lactuca tuberosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen besitzen einen zusammengedr\u00fcckten, gefl\u00fcgelten, elliptischen samentragenden Teil und einen d\u00fcnnen, klar abgesetzten Schnabel sowie einen gro\u00dfen Schirm aus vielen wei\u00dfen Haaren.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Sternlattich, <em>Rhagadiolus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Sternlattiche sind verzweigte Pflanzen mit bebl\u00e4tterten St\u00e4ngeln und gelben Bl\u00fcten. Anders als die meisten <em>Cichorioideae<\/em> besitzen ihre Fr\u00fcchte keinen Pappus; sie sind zylindrisch geformt.<\/p>\n<h6>Gew\u00f6hnlicher Sternlattich, <em>Rhagadiolus stellatus var. stellatus<\/em>, (L.) Gaertn.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gew\u00f6hnliche Sternlattich ist im Kulturland und in der Phrygana vor allem an etwas schattigen oder feuchteren Stellen recht h\u00e4ufig und weit verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/rhagadiolus_stellatus_stellatus-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Sternlattich, Rhagadiolus stellatus var. stellatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Sternlattich ist eine schlanke Pflanze mit verzweigtem, bebl\u00e4ttertem St\u00e4ngel; die Bl\u00e4tter sind eif\u00f6rmig bis fiederspaltig mit schwach gez\u00e4hnten R\u00e4ndern. Die kleinen Bl\u00fcten sind gelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/rhagadiolus_stellatus_stellatus_fruit-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Sternlattich, Rhagadiolus stellatus var. stellatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zur Fruchtzeit spreizen sich die etwa acht (inneren) H\u00fcllbl\u00e4tter der Bl\u00fctenk\u00f6pfe sternf\u00f6rmig ab. In der Mitte dieses Sterns sitzen die wenigen gekr\u00fcmmten Fr\u00fcchte. Sie besitzen keinen Pappus.<\/small><\/p>\n<h6>Essbarer Sternlattich, <em>Rhagadiolus stellatus var. edulis<\/em>, (L.) Gaertn.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Essbare Sternlattich wird nicht mehr als Art vom Sternlattich abgegrenzt, sondern nur noch als Variante, da es \u00dcberg\u00e4nge zwischen den beiden Formen gibt. Bei uns kann man die Varianten recht gut abgrenzen. Der Essbare Sternlattich w\u00e4chst auf Naxos hier und da in den Flusst\u00e4lern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/rhagadiolus_stellatus_edulis-1.jpg\" alt=\"Essbarer Sternlattich, Rhagadiolus stellatus var. edulis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Essbare Sternlattich ist bei uns an feuchten und schattigen Stellen wie in Flusst\u00e4lern anzutreffen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/rhagadiolus_stellatus_edulis_leaves-1.jpg\" alt=\"Essbarer Sternlattich, Rhagadiolus stellatus var. edulis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Gegensatz zur vorigen Variante sind die Bl\u00e4tter leierf\u00f6rmig-fiederschnittig und deutlich gestielt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/rhagadiolus_stellatus_edulis_flower-1.jpg\" alt=\"Essbarer Sternlattich, Rhagadiolus stellatus var. edulis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6pfe des Sternlattichs besitzen sehr kleine \u00e4u\u00dfere und lange, schmale innere H\u00fcllbl\u00e4tter. W\u00e4hrend der Gew\u00f6hnliche Sternlattich um die acht innere H\u00fcllbl\u00e4tter aufweist, sind es beim Essbaren Sternlattich nur f\u00fcnf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/rhagadiolus_stellatus_edulis_fruit-1.jpg\" alt=\"Essbarer Sternlattich, Rhagadiolus stellatus var. edulis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zur Fruchtzeit spreizen sich auch bei dieser Art die H\u00fcllbl\u00e4tter sternf\u00f6rmig ab.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Golddisteln, Scolymus<\/a><\/h3>\n<p><big>U<\/big>nter den Korbbl\u00fctlern gibt es viele sehr dornige Pflanzen, die &#8222;Disteln&#8220;. Fast alle Disteln geh\u00f6ren zur Gruppe der <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-2\/\"><em>Carduoideae<\/em><\/a>, die nur R\u00f6hrenbl\u00fcten, aber keine Zungenbl\u00fcten besitzen. Eine Ausnahme ist die Gattung <em>Scolymus<\/em>, deren Bl\u00fctenk\u00f6rbe nur Zungenbl\u00fcten tragen und die entsprechend zu den <em>Cichorioideae<\/em> gerechnet werden muss. Sie besitzt stark dornige Bl\u00e4tter, einen teilweise dornig gefl\u00fcgelten St\u00e4ngel und gelbe, sitzende Bl\u00fctenk\u00f6rbe. Die Gattung <em>Scolymus<\/em> umfasst nur drei Arten mit Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet.<\/p>\n<h6>Spanische Golddistel, <em>Scolymus hispanicus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Spanische Golddistel ist \u00fcberall auf Naxos im Kulturland, an Wegr\u00e4ndern und an anderen Ruderalstellen h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/scolymus_hispanicus-2.jpg\" alt=\"Spanische Golddistel, Scolymus hispanicus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Spanische Golddistel bildet gro\u00dfe B\u00fcsche mit stark dornigen Bl\u00e4ttern. Im sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr und fr\u00fchen Sommer sind die B\u00fcsche von gelben Bl\u00fcten \u00fcbers\u00e4t.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/scolymus_hispanicus_flower-1.jpg\" alt=\"Spanische Golddistel, Scolymus hispanicus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten der Golddistel sind bis zu 2 cm gro\u00df; sie stehen in den Achseln von drei langen dornigen Hochbl\u00e4ttern. Die Bl\u00e4tter weisen einen wei\u00dfen L\u00e4ngsstreifen auf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">G\u00e4nsedisteln, <em>Sonchus<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie G\u00e4nsedisteln kommen vor allem an Wegr\u00e4ndern, auf Feldern, in G\u00e4rten und an sonstigen Ruderalstandorten vor. Die G\u00e4nsedisteln sind sehr variabel und deswegen nicht immer eindeutig den Arten zuzuordnen, wenn man keine Fr\u00fcchte hat, die man zur Bestimmung heranziehen kann.<\/p>\n<h6>Gem\u00fcse-G\u00e4nsedistel, <em>Sonchus oleraceus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gem\u00fcse-G\u00e4nsedistel ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig. Sie ist essbar und wird viel gesammelt (insbesondere die jungen Triebe); vergleichsweise ist sie wenig bitter und deswegen bei vielen Naxioten weniger beliebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_oleraceus_detail-1.jpg\" alt=\"Gem\u00fcse-G\u00e4nsedistel, Sonchus oleraceus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gem\u00fcse-G\u00e4nseldistel besitzt st\u00e4ngelumfassende obere St\u00e4ngelbl\u00e4tter mit lang pfeilf\u00f6rmigem Grund. Die Bl\u00e4tter sind blaugr\u00fcn und matt, ihr Rand ist nur fein gez\u00e4hnt. Die St\u00e4ngel der Pflanze sind hohl, die Bl\u00fcten sind hellgelb. Die Pflanze ist klebrig und gibt einen wei\u00dfen Milchsaft ab. Zur Fruchtzeit sind die Bl\u00fctenk\u00f6rbe unten sehr breit, oben dagegen stark verengt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_oleraceus-1.jpg\" alt=\"Gem\u00fcse-G\u00e4nsedistel, Sonchus oleraceus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind typischerweise hellgelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_oleraceus_fruit-1.jpg\" alt=\"Gem\u00fcse-G\u00e4nsedistel, Sonchus oleraceus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte sind flach und l\u00e4nglich mit der breitesten Stelle oberhalb der Mitte; sie sind ungeschn\u00e4belt und l\u00e4ngsgerippt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_oleraceus-2.jpg\" alt=\"Gem\u00fcse-G\u00e4nsedistel, Sonchus oleraceus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die meisten Pflanzen auf Naxos sehen allerdings nicht so aus wie die auf den vorigen Bildern dargestellte, sondern wie die hier abgebildete. Sie sind also weder blaugr\u00fcn, noch besitzen die St\u00e4ngelbl\u00e4tter einen pfeilf\u00f6rmigen Grund, noch sind die Bl\u00fcten hellgelb. Trotzdem nehme ich an, dass sie der Art <em>S. oleraceus<\/em> zuzuordnen sind.<\/small><\/p>\n<h6>Raue G\u00e4nsedistel, <em>Sonchus asper<\/em>, (L.) Hill<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Raue G\u00e4nsedistel ist auf Naxos deutlich seltener als die vorige Art.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_asper-1.jpg\" alt=\"Raue G\u00e4nsedistel, Sonchus asper\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Raue G\u00e4nsedistel ist von der vorigen Art vor allem an den Bl\u00e4ttern zu unterscheiden. Die Bl\u00fcten sind sattgelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_asper_leaves-1.jpg\" alt=\"Raue G\u00e4nsedistel, Sonchus asper\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie besitzt schmalere, regelm\u00e4\u00dfig fiederspaltige Bl\u00e4tter, die am Rand deutlich dornig gez\u00e4hnt sind und den St\u00e4ngel mit rundem Grund umfassen (manchmal aber mit einem langen Dorn, der den Grund pfeilf\u00f6rmig erscheinen l\u00e4sst).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_asper_detail-1.jpg\" alt=\"Raue G\u00e4nsedistel, Sonchus asper\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenst\u00e4ngel sind bei diesem Exemplar dr\u00fcsig behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/sonchus_asper_fruit-1.jpg\" alt=\"Raue G\u00e4nsedistel, Sonchus asper\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte sind elliptisch mit einem rund herum laufenden, leicht abgesetzten Rand.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Christusaugen oder Bartpippau, <em>Tolpis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Christusaugen-Arten besitzen zweierlei H\u00fcllbl\u00e4tter: die inneren liegen dem Bl\u00fctenkorb eng an, w\u00e4hrend die \u00e4u\u00dferen meist abstehen. Die Bl\u00e4tter sind l\u00e4nglich, ganzrandig bis fiederspaltig und stehen gr\u00f6\u00dftenteils in einer Grundrosette, teilweise aber auch am St\u00e4ngel. Sie sind auf Naxos nur verstreut anzutreffen.<\/p>\n<h6>Doldiges Christusauge, <em>Tolpis umbellata<\/em>, Bertol.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Doldige Christusauge (auch Doldiger Bartpippau genannt) kommt auf Naxos stellenweise in der Phrygana vor.<br \/>\n<small>F\u00fcr die Bestimmung danke ich herzlich Thomas Meyer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_umbellata-1.jpg\" alt=\"Doldiges Christusauge, Tolpis umbellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Doldige Christusauge ist eine einj\u00e4hrige Pflanze mit einer vielbl\u00e4ttrigen Grundrosette und einigen St\u00e4ngelbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_umbellata_flower-1.jpg\" alt=\"Doldiges Christusauge, Tolpis umbellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind hellgelb mit langen \u00e4u\u00dferen Zungenbl\u00fcten und zahlreichen k\u00fcrzeren inneren Zungenbl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_umbellata_flower-2.jpg\" alt=\"Doldiges Christusauge, Tolpis umbellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00e4u\u00dferen, abstehenden H\u00fcllbl\u00e4tter sind l\u00e4nger als die inneren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_umbellata_flower-3.jpg\" alt=\"Doldiges Christusauge, Tolpis umbellata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Form mit dem braunen inneren &#8222;Auge&#8220; erinnert an die in S\u00fcdwesteuropa verbreitete <em>T. barbata<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6>Ruten-Christusauge, <em>Tolpis virgata<\/em>, Bertol.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Ruten-Christusauge ist wesentlich seltener als die vorige Art; es ist verstreut in der zentralen Region der Insel anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_virgata-1.jpg\" alt=\"Ruten-Christusauge, Tolpis virgata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Ruten-Christusauge ist zwei- oder mehrj\u00e4hrig; es bildet in Fr\u00fchjahr eine Blattrosette, aus der im Sommer sehr hohe, fast unbebl\u00e4tterte St\u00e4ngel treiben, die die Bl\u00fcten tragen. Die Rosettenbl\u00e4tter sind zur Bl\u00fctezeit meist verwelkt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_virgata_leaves-1.jpg\" alt=\"Ruten-Christusauge, Tolpis virgata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die steifen, hohen St\u00e4ngel sind leicht gerillt; die wenigen St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind meist linealisch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_virgata_flower-1.jpg\" alt=\"Ruten-Christusauge, Tolpis virgata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten stehen in einer lockeren Rispe, bei der die \u00e4u\u00dferen Bl\u00fctenk\u00f6rbe die inneren weit \u00fcberragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_virgata_flower-2.jpg\" alt=\"Ruten-Christusauge, Tolpis virgata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Unterhalb der Bl\u00fctenk\u00f6rbe stehen schuppenf\u00f6rmige Deckbl\u00e4tter. Die \u00e4u\u00dferen H\u00fcllbl\u00e4tter sind k\u00fcrzer als die inneren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tolpis_virgata_fruit-1.jpg\" alt=\"Ruten-Christusauge, Tolpis virgata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ach\u00e4nen sind etwa 1,5 mm lang und zylindrisch. Sie tragen 4 bis 14 einfache, raue Haare.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Bocksb\u00e4rte, <em>Tragopogon<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Bocksb\u00e4rte sind leicht daran zu erkennen, dass sie im Gegensatz zu den \u00fcbrigen <em>Cichorioideae<\/em> schmale, grasartige, ganzrandige Bl\u00e4tter besitzen. Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe sind oft sehr gro\u00df und tragen viele gelbe oder r\u00f6tliche Zungenbl\u00fcten, die manchmal nur knapp, bei anderen Arten um fast das Doppelte von den H\u00fcllbl\u00e4ttern \u00fcberragt werden (siehe auch <em>Geropogon hybridus<\/em> weiter oben). Die Ach\u00e4nen sind lang geschn\u00e4belt und tragen einen gro\u00dfen fedrigen Pappus; Fruchtst\u00e4nde und &#8222;Flugschirmfr\u00fcchte&#8220; sind oft sehr gro\u00df. Wie die meisten Korbbl\u00fctler wachsen auch die Bocksb\u00e4rte vor allem an Ruderalstellen.<\/p>\n<h6>Gro\u00dfer Bocksbart, <em>Tragopogon dubius<\/em>, Scop.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gro\u00dfe Bocksbart ist in Wiesen anzutreffen; er ist auf Naxos nicht sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_dubius-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Bocksbart, Tragopogon dubius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Gro\u00dfe Bocksbart besitzt gelbe Korbbl\u00fcten und gras\u00e4hnliche, manchmal am Rand gewellte Bl\u00e4tter. Die St\u00e4ngel sind unterhalb der Korbbl\u00fcte deutlich verdickt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_dubius_flower-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Bocksbart, Tragopogon dubius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Zungenbl\u00fcten bl\u00fchen nach und nach auf; meistens besitzt eine Korbbl\u00fcte um die 20 bis 30 Bl\u00fcten. Die etwa acht H\u00fcllbl\u00e4tter \u00fcberragen die Zungenbl\u00fcten bei manchen Exemplaren kaum, bei anderen deutlich. Die Korbbl\u00fcten erreichen einen Durchmesser von bis zu 4 cm.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_dubius_fruit-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Bocksbart, Tragopogon dubius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die wie bei allen Bocksb\u00e4rten ballartigen Fruchtst\u00e4nde; die Ach\u00e4nen tragen einen gro\u00dfen Schirm aus Federhaaren.<\/small><\/p>\n<h6>Haferwurzel, <em>Tragopogon porrifolius ssp. australis<\/em>, (Jord.) Nyman<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Haferwurzel ist auf Naxos nur verstreut zu finden; h\u00e4ufiger ist sie zum Beispiels in der Gegend von Sangr\u00ed. Im Mittelalter wurde die Wurzel, die sehr wohlschmeckend sein soll, \u00e4hnlich wie Schwarzwurzeln zubereitet und gegessen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_porrifolius_australis-1.jpg\" alt=\"Haferwurzel, Tragopogon porrifolius ssp. australis\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Tragopogon porrifolius ssp. australis<\/em> ist eine gro\u00dfe Bocksbart-Art mit violetten Bl\u00fcten und zahlreichen am Rand meist gewellten Bl\u00e4ttern; der St\u00e4ngel ist unter der Korbbl\u00fcte verdickt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_porrifolius_australis_flower-1.jpg\" alt=\"Haferwurzel, Tragopogon porrifolius ssp. australis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die sehr gro\u00dfen Bl\u00fctenk\u00f6rbe mit bis zu 7 cm Durchmesser besitzen mehrere Kr\u00e4nze von Zungenbl\u00fcten, die nach innen immer dunkler werden. Die zehn bis zw\u00f6lf H\u00fcllbl\u00e4tter sind bei der Unterart ssp. <em>australis<\/em> ungef\u00e4hr doppelt so lang wie die \u00e4u\u00dferen Zungenbl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_porrifolius_australis_fruit-1.jpg\" alt=\"Haferwurzel, Tragopogon porrifolius ssp. australis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie bei allen Bocksb\u00e4rten sind die Fruchtst\u00e4nde kugelrund mit in allen Richtungen abstehenden Ach\u00e4nen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/tragopogon_porrifolius_australis_fruit-2.jpg\" alt=\"Haferwurzel, Tragopogon porrifolius ssp. australis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die sehr gro\u00dfen Ach\u00e4nen sind fein geschuppt und besitzen einen sehr langen, schlanken Schnabel und einen gro\u00dfen Schirm.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\">Schwefelk\u00f6rbchen, <em>Urospermum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Schwefelk\u00f6rbchen umfasst nur zwei im Mittelmeergebiet vorkommende Arten. Auf Naxos kommt das Bittere Schwefelk\u00f6rbchen vor.<\/p>\n<h6>Bitteres Schwefelk\u00f6rbchen, <em>Urospermum picroides<\/em>, (L.) F.W. Schmidt<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Bittere Schwefelk\u00f6rbchen ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig. Es w\u00e4chst im Kulturland und bevorzugt kalkhaltige B\u00f6den. Je nach Umweltbedingungen ist es ziemlich variabel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/urospermum_picroides-2.jpg\" alt=\"Bitteres Schwefelk\u00f6rbchen, Urospermum picroides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Bittere Schwefelk\u00f6rbchen sieht einer G\u00e4nsedistel \u00e4hnlich. An g\u00fcnstigen Standorten bildet es einen hohen, bebl\u00e4tterten Stiel. Die Bl\u00e4tter sind fiederspaltig mit dornigem Rand; die Mittelrippe ist von unten borstig behaart. Die Bl\u00fcten sind hellgelb.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/urospermum_picroides-3.jpg\" alt=\"Bitteres Schwefelk\u00f6rbchen, Urospermum picroides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An trockeneren Standorten bleiben die Pflanzen viel kleiner; die Bl\u00e4tter sind hier oft fast ganzrandig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/urospermum_picroides_fruit-1.jpg\" alt=\"Bitteres Schwefelk\u00f6rbchen, Urospermum picroides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Am besten kann man die Art an den gleichlangen, in einer Reihe stehenden, zur Fruchtzeit stark verdickten H\u00fcllbl\u00e4ttern der Bl\u00fctenk\u00f6rbe erkennen. Sie sind lang borstig behaart und besitzen schwarze R\u00e4nder. Wie bei den G\u00e4nsedisteln sind die Fruchtst\u00e4nde unten sehr breit, oben dagegen stark verengt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/urospermum_picroides_fruit-2.jpg\" alt=\"Bitteres Schwefelk\u00f6rbchen, Urospermum picroides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Unverkennbar sind auch die stark abgewinkelten Ach\u00e4nen mit einem rundlichen mittleren Teil, einem d\u00fcnnen, bizarr stacheligen Stiel und einem langen Hals; die Haare des Pappus sind fedrig.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-korbbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-4\/\">Cichorioideae Teil II<\/a> <em>(Andryala, Hedypnois, Hymenonema, Hyoseris, Leontodon, Picris, Reichardia, Scorzonera, Taraxacum)<\/em> und <a href=\"https:\/\/azalas.de\/korbbluetler-5\/\">Cichorioideae Teil III<\/a> <em>(Aetheorhiza, Crepis, Hypochaeris)<\/em><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-1\/\">Asteroideae<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-2\/\">Carduoideae<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Cichorioideae besitzen wie alle Asteraceen Korbbl\u00fcten. Die Unterfamilie ist dadurch charakterisiert, dass die Bl\u00fctenk\u00f6rbe nur Zungenbl\u00fcten, aber keine R\u00f6hrenbl\u00fcten aufweisen; die meisten Arten besitzen gelbe Bl\u00fcten (hier findet man die Korbbl\u00fctler mit R\u00f6hrenbl\u00fcten: Asteroideae und Carduoideae). Die Fr\u00fcchte (Ach\u00e4nen) tragen meist ein Flugschirmchen aus Borsten oder feinen Haaren (Pappus). Die Cichorioideae besitzen in ihren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":56646,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[522,64,524,527,732,729,869,521,34,865,867,730],"class_list":["post-4511","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-asteraceae","tag-botanik","tag-cichorioideae","tag-compositae","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-griechenland","tag-korbblutler","tag-kykladen","tag-naxos","tag-pflanzen","tag-pflanzen-von-naxos"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4511"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4511\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75906,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4511\/revisions\/75906"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56646"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}