{"id":4194,"date":"2011-10-21T22:18:40","date_gmt":"2011-10-21T19:18:40","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4194"},"modified":"2025-03-09T22:45:33","modified_gmt":"2025-03-09T20:45:33","slug":"lippenbluetler-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/lippenbluetler-2\/","title":{"rendered":"Lippenbl\u00fctler II, Lamiaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie auf dieser Seite vorgestellten Gattungen der Lippenbl\u00fctler geh\u00f6ren zur Unterfamilie <em>Nepetoideae<\/em>; die allgemeine Beschreibung der Familie und die Gattungen der Unterfamilien <em>Ajugoideae<\/em> und <em>Lamioideae<\/em> findet man auf der Seite <a href=\"http:\/\/azalas.de\/lippenbluetler-1\/\">Lippenbl\u00fctler Teil I<\/a>. Viele der etwa 3700 Arten der <em>Nepetoideae<\/em> sind aromatisch und werden als Gew\u00fcrz- oder Heilpflanzen verwendet; beispielsweise geh\u00f6ren Oregano, Salbei, Rosmarin, Basilikum, Zitronenmelisse, Ysop, Minze und Bohnenkraut in diese Gruppe. Die auf Naxos wild wachsenden Arten der <em>Nepetoideae<\/em> sind entsprechend der sommerlichen Trockenheit oft besonders aromatisch.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Bergminzen, <em>Clinopodium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Lavendel, <em>Lavandula<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Melissen, <em>Melissa<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Minzen, <em>Mentha<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Bergminzen oder Felsenlippen, <em>Micromeria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Dost, <em>Origanum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Salbei, <em>Salvia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Bohnenkraut, <em>Satureja<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Thymian,<em>Thymbra<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-lippenbluetlerartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Bergminzen, <em>Clinopodium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Abgrenzung der Gattung <em>Clinopodium<\/em> ist noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. Von den etwa 150 Arten kommt auf Naxos nur eine vor.<\/p>\n<h6><em>Clinopodium graveolens<\/em>, (M. Bieb.) Kuntze<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleine Steinquendel-Art <em>Clinopodium graveolens (= Acinos graveolens)<\/em>  kommt auf Naxos nur sehr selten vor. Ich habe sie bislang nur in der Gegend von K\u00f3ronos gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/clinopodium_graveolens-1.jpg\" alt=\"Clinopodium graveolens\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em> Clinopodium graveolens<\/em> besitzt  breite, eif\u00f6rmige Bl\u00e4tter und blaue Bl\u00fcten, die aus einem recht gro\u00dfen, behaarten Kelch mit auff\u00e4lligen Kelchz\u00e4hnen hervorragen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Lavendel, <em>Lavandula<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt gut 30 Lavendel-Arten mit Verbreitung im Mittelmeerraum und in Asien, von denen einige f\u00fcr die Herstellung von \u00e4therischen \u00d6len verwendet werden.<\/p>\n<h6>Schopf-Lavendel, <em>Lavandula stoechas<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Schopf-Lavendel ist auf Naxos nur an manchen Stellen h\u00e4ufig. Er w\u00e4chst an sauren Standorten wie in der Granitregion im Zentrum der Insel. Bei Azalas findet man ihn hier und da auf Schiefer. Im Vergleich zum Echten Lavendel ist der Schopf-Lavendel weniger aromatisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/lavandula_stoechas-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schopf-Lavendel, Lavandula stoechas\"><br \/>\n<small>Der Schopf-Lavendel besitzt gr\u00fcngraue, lineale Bl\u00e4tter und kompakte Bl\u00fctenst\u00e4nde.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/lavandula_stoechas_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schopf-Lavendel, Lavandula stoechas\"><br \/>\n<small>Der Bl\u00fctenstand des Schopf-Lavendels wirkt wie ein dichter, wolliger, grauer &#8222;Kolben&#8220; aus den Kelch- und Tragbl\u00e4ttern, auf dem die kleinen dunkellila gef\u00e4rbten fertilen Bl\u00fcten in vier ordentlichen Doppelreihen sitzen; oben auf dem Bl\u00fctenstand stehen mehrere stark vergr\u00f6\u00dfere, bl\u00fctenblatt\u00e4hnliche lila Tragbl\u00e4tter, die die Best\u00e4uber anlocken sollen (Scheinbl\u00fcten).<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Melissen, <em>Melissa<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>V<\/big>on den vier Melissen-Arten wird die Zitronenmelisse als Tee und Heilpflanze genutzt.<\/p>\n<h6>Zitronenmelisse, <em>Melissa officinalis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zitronenmelisse w\u00e4chst vereinzelt bei S\u00edfones und Potami\u00e1. Ich wei\u00df nicht, ob sie hier als wild oder als verwildert zu betrachten ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/melissa_officinalis-1.jpg\" alt=\"Zitronenmelisse, Melissa officinalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Zitronenmelisse bildet hohe, bebl\u00e4tterte St\u00e4ngel aus; die herzf\u00f6rmigen, lang gestielten Bl\u00e4tter sind dicht weich behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/melissa_officinalis_detail-1.jpg\" alt=\"Zitronenmelisse, Melissa officinalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die eher kleinen wei\u00dfen Bl\u00fcten besitzen charakteristische, etwas aufgeblasene Kelche, deren breiter oberer Teil drei kleine zur\u00fcckgebogene Z\u00e4hnchen besitzt, w\u00e4hrend unten zwei l\u00e4ngere, nach vorn stehende Z\u00e4hnchen sitzen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Minzen, <em>Mentha<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa 25 Minzen-Arten, die vor allem auf der Nordhalbkugel vorkommen und \u00fcberwiegend an sehr feuchten Standorten wachsen. Einige Arten werden als Gew\u00fcrz- und Heilkr\u00e4uter genutzt. Viele Arten bilden nat\u00fcrliche Hybriden.<\/p>\n<h6>Polei-Minze, <em>Mentha pulegium<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Polei-Minze (auch Flohkraut genannt) kommt im Gegensatz zu den meisten anderen Minzen-Arten an wechselfeuchten, im Sommer trockenen Standorten vor. Sie w\u00e4chst auf Naxos in der N\u00e4he von Tsikalari\u00f3 und Kin\u00eddaros. Sie wurde fr\u00fcher als Heilkraut verwendet, ist jedoch giftig und sch\u00e4digt beispielsweise die Leber. Ihren Namen hat sie davon erhalten, dass sie gegen Insekten verwendet wurde (lat. <em>pulex<\/em> = Floh).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/mentha_pulegium-1.jpg\" alt=\"Polei-Minze, Mentha pulegium\"><br \/>\n<small>Die Polei-Minze bildet niedrige Stauden mit kriechenden Ausl\u00e4ufern und aufsteigenden, unten bebl\u00e4tterten St\u00e4ngeln, die viele Scheinquirle mit zahlreichen Bl\u00fcten tragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/mentha_pulegium_detail-1.jpg\" alt=\"Polei-Minze, Mentha pulegium\"><br \/>\n<small>Bl\u00fcten, Kelche, Bl\u00e4tter und St\u00e4ngel sind kurz behaart. Die dichten Scheinquirle bestehen aus vielen kleinen lila Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<h6>Gr\u00fcne Minze, <em>Mentha spicata<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gr\u00fcne Minze kommt auf Naxos verstreut an Quellen und Fl\u00fcssen vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/mentha_spicata-1.jpg\" alt=\"Gr\u00fcne Minze, Mentha spicata\"><br \/>\n<small>Die Gr\u00fcne Minze ist eine hochwachsende, langstielige Pflanze mit gro\u00dfen, l\u00e4nglichen Bl\u00e4ttern. Sie ist fast kahl und angenehm aromatisch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/mentha_spicata_detail-1.jpg\" alt=\"Gr\u00fcne Minze, Mentha spicata\"><br \/>\n<small>Die kleinen sehr hell lila gef\u00e4rbten Bl\u00fcten stehen in langgstielten Bl\u00fctenst\u00e4nden aus mehreren eng aneinandersitzenden Scheinquirlen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Bergminzen oder Felsenlippen, <em>Micromeria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>W<\/big>ie die Arten der Gattung <em>Clinopodium<\/em> werden auch die der Gattung <em>Micromeria<\/em> oft als Bergminzen bezeichnet. Es gibt gut 70 Arten in Eurasien und Nordamerika.<\/p>\n<h6>Julianische Bergminze, <em>Micromeria juliana<\/em>, (L.) Benth.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Julianische Bergminze ist auf Naxos h\u00e4ufig; wie die meisten Lippenbl\u00fctler ist sie vor allem auf kalkhaltigem Untergrund zu finden. Sie w\u00e4chst vor allem in den Bergen an felsigen Standorten; in K\u00fcstenn\u00e4he fehlt sie weitgehend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_juliana-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Julianische Bergminze, Micromeria juliana\"><br \/>\n<small>Die Julianische Bergminze ist eine kleine Pflanze mit schmalen Bl\u00e4ttern mit umgerolltem Rand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_juliana-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Julianische Bergminze, Micromeria juliana\"><br \/>\n<small>Die sehr kleinen rosa Bl\u00fcten stehen in dichten Scheinquirlen, die nach obenhin eng beieinander stehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_juliana_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Julianische Bergminze, Micromeria juliana\"><br \/>\n<small>Hier noch einmal von Nahem.<\/small><\/p>\n<h6><em>Micromeria myrtifolia<\/em>, Boiss. &#038; Hohen.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Bergminzen-Art <em>Micromeria myrtifolia<\/em>, fr\u00fcher als Unterart der Julianischen Bergminze angesehen, kommt auf Naxos in der n\u00f6rdlicheren Bergregion und bei Apollonas vor. Die Abgrenzung der Art ist nicht einfach; die Bestimmung nicht ganz sicher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_myrtifolia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Micromeria myrtifolia\"><br \/>\n<small>Bei der verwandten Art <em>Micromeria myrtifolia<\/em> stehen die Scheinquirle deutlich voneinander getrennt. Die unteren St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind elliptisch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_myrtifolia_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Micromeria myrtifolia\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten stehen in je zwei dichten halbkugeligen B\u00fcscheln.<\/small><\/p>\n<h6>Nervige Bergminze, <em>Micromeria nervosa<\/em>, (Desf.) Benth.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Nervige Bergminze w\u00e4chst an trockenen Standorten; sie ist \u00fcberall in der Phrygana sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_nervosa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nervige Bergminze, Micromeria nervosa\"><br \/>\n<small>Die Nervige Bergminze bildet etwas breitere, eif\u00f6rmige Bl\u00e4tter aus. Der bebl\u00e4tterte Teil der Pflanze ist kurz im Vergleich zum sehr langgestreckten Bl\u00fctenstand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_nervosa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nervige Bergminze, Micromeria nervosa\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_nervosa_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nervige Bergminze, Micromeria nervosa\"><br \/>\n<small>Der ganze Bl\u00fctenstand ist dicht behaart, die Bl\u00fcten sind klein und rosa. Die kurze Oberlippe der Bl\u00fcte ist ganzrandig. Die Kelchz\u00e4hne sind etwa halb so lang wie der Kelch.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Dost, <em>Origanum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>Z<\/big>ur Gattung <em>Origanum<\/em> mit etwa 50 Arten mit Verbreitungsschwerpunkt im \u00f6stlichen Mittelmeerraum geh\u00f6ren mehrere wichtige Gew\u00fcrzpflanzen. Auf Naxos kommen zwei Arten vor.<\/p>\n<h6>Griechischer Dost, <em>Origanum onites<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Griechische Dost ist weitverbreitet und h\u00e4ufig auf Naxos, fehlt aber in den w\u00e4rmsten Regionen. Er wird als Gew\u00fcrz verwendet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/origanum_onites-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Dost, Origanum onites\"><br \/>\n<small>Der Griechische Dost bildet kleine B\u00fcsche aus aufrechten Zweigen mit je einem Bl\u00fctenstand am Ende, in dem die Bl\u00fcten als doldenartige Schirm\u00e4hre angeordnet sind. Die kleinen Bl\u00e4tter sind ei- oder herzf\u00f6rmig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/origanum_onites-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Dost, Origanum onites\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/origanum_onites_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Dost, Origanum onites\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen der Bl\u00fctenst\u00e4nde bestehen aus zahlreichen dachziegelf\u00f6rmig angeordneten Tragbl\u00e4ttern. Bei manchen Exemplaren besitzen die wei\u00dfen Bl\u00fcten eine besonders ausgepr\u00e4gte Dreiecks-Form.<\/small><\/p>\n<h6>Griechischer Oregano, <em>Origanum vulgare ssp. hirtum<\/em>, (Link) Ietsw.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er besonders leckere Griechische Oregano wird viel als Gew\u00fcrz gesammelt; man verwendet ihn f\u00fcr Fisch, Fleisch und insbesondere f\u00fcr die ber\u00fchmten gebratenen Kartoffeln. Die griechische Unterart ist ganz besonders aromatisch. Auf Naxos kommt er in den h\u00f6heren Lagen vor, ist aber nur stellenweise h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/origanum_vulgare_hirtum_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Oregano, Origanum vulgare ssp. hirtum\"><br \/>\n<small>Der Griechische Oregano unterscheidet sich vom Griechischen Dost darin, dass die Bl\u00fcten als Scheinrispen nicht nur am Ende der St\u00e4ngel, sondern auch weiter unten zwischen den Bl\u00e4ttern angeordnet sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/origanum_vulgare_hirtum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Oregano, Origanum vulgare ssp. hirtum\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/origanum_vulgare_hirtum_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Oregano, Origanum vulgare ssp. hirtum\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind wei\u00df; die ganze Pflanze ist dicht, wenn auch kurz behaart.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Salbei, <em>Salvia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie mit etwa 900 Arten besonders gro\u00dfe Gattung Salbei ist fast weltweit verbreitet. Viele Arten werden als Heilpflanzen genutzt. Auf Naxos kommen f\u00fcnf Arten vor.<\/p>\n<h6>Griechischer Salbei, <em>Salvia fruticosa<\/em>, Mill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Griechische Salbei ist an kalkhaltige Standorte gebunden. Er kommt vor allem in den etwas h\u00f6heren Lagen der Insel vor; in Meeresn\u00e4he w\u00e4chst er nur an feuchteren Standorten wie in den Torrenten. Die Bl\u00e4tter und jungen Bl\u00fctentriebe werden als k\u00f6stlicher Tee verwendet, der im Winter getrunken wird und bei Erk\u00e4ltungen und Halsschmerzen hilft. Am besten sammelt man den Salbei im Mai.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_fruticosa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Salbei, Salvia fruticosa\"><br \/>\n<small>Der Griechische Salbei bildet sehr gro\u00dfe B\u00fcsche, die vor allem in Flusst\u00e4lern oder W\u00e4ldern wachsen, also an etwas feuchteren Standorten. Er besitzt lange, schmale Bl\u00e4tter, die unterseits grau filzig sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_fruticosa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Salbei, Salvia fruticosa\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_fruticosa_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechischer Salbei, Salvia fruticosa\"><br \/>\n<small>Die klebrigen Bl\u00fctenst\u00e4nde besitzen dr\u00fcsig behaarte, leicht aufgeblasene, braune Kelche, aus denen die gro\u00dfen zartrosa Bl\u00fcten weit hervorragen. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_fruticosa_galls-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gallen am Griechischen Salbei, Salvia fruticosa\"><br \/>\n<small>Oft sitzen an den Salbeistr\u00e4uchern Gallen (von diesen leitet sich auch der griechische Name <em>faskomilo<\/em> ab: <em>milo<\/em> = Apfel). Die Gallen wurden fr\u00fcher von der Dorfbev\u00f6lkerung gegessen. Sie werden durch eine Gallwespe hervorgerufen (der Familie <em>Cynipidae).<\/em><\/small><\/p>\n<h6>Eisenkraut-Salbei, <em>Salvia verbenacea<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Eisenkraut-Salbei kommt an offenen Standorten insbesondere im Zentrum der Insel vor; besonders gern w\u00e4chst er in der N\u00e4he von Kirchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_verbenacea-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Eisenkraut-Salbei, Salvia verbenacea\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_verbenacea_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Eisenkraut-Salbei, Salvia verbenacea\"><br \/>\n<small>Der Eisenkraut-Salbei besitzt gro\u00dfe, langgestielte, dunkelgr\u00fcne Grundbl\u00e4tter, die durch die Nerven knitterig aussehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_verbenacea-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Eisenkraut-Salbei, Salvia verbenacea\"><br \/>\n<small>Die leuchtend blauen oder violetten Bl\u00fcten stehen in Scheinquirlen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_verbenacea_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Eisenkraut-Salbei, Salvia verbenacea\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten ragen nur wenig \u00fcber die dunklen Kelchbl\u00e4tter hinaus.<\/small><\/p>\n<h6>Gr\u00fcner Salbei, <em>Salvia viridis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gr\u00fcne Salbei ist selten auf Naxos; kommt beispielsweise bei Azal\u00e1s in der Phrygana vor. Es handelt sich um eine kleine, eher unauff\u00e4llige Pflanze. Wie die anderen Salbei-Arten w\u00e4chst auch der Gr\u00fcne Salbei nur auf kalkhaltigem Untergrund.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_viridis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gr\u00fcner Salbei, Salvia viridis\"><br \/>\n<small>Der kleine Gr\u00fcne Salbei besitzt eif\u00f6rmige, gekerbte Grundbl\u00e4tter. Die Bl\u00fcten sitzen in gro\u00dfen, l\u00e4nglichen, mit deutlichen Nerven versehenen Kelchen mit ebenso langen Tragbl\u00e4ttern. Die Bl\u00fcten besitzen gro\u00dfe, lila gef\u00e4rbte Oberlippen, w\u00e4hrend die Unterlippen heller und kleiner sind. An der Spitze des Bl\u00fctenstandes steht ein kleiner Schopf aus umgestalteten, lila Tragbl\u00e4ttern, die als Schaubl\u00fcten funktionieren. <\/small><\/p>\n<h6>Silber-Salbei, <em>Salvia argentea<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Silber-Salbei ist die vierte Salbei-Art, die auf Naxos vorkommt. Er ist nur sehr selten anzutreffen. Ich habe ihn bislang an der Stra\u00dfe zwischen Ap\u00edranthos und Fil\u00f3ti gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_argentea-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Silber-Salbei, Salvia argentea\"><br \/>\n<small>Der Silber-Salbei w\u00e4chst zu einer gro\u00dfen, kr\u00e4ftigen Pflanze heran. Er besitzt gro\u00dfe, einfache, klebrige und wollige Bl\u00e4tter im unteren Bereich des St\u00e4ngels, die nach oben hin kleiner werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/salvia_argentea_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Silber-Salbei, Salvia argentea\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind reinwei\u00df mit einer hohen, helmartig gew\u00f6lbten Oberlippe.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Bohnenkraut, <em>Satureja<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>M<\/big>anche Arten der Gattung <em>Satureja<\/em> werden als Bohnenkraut, andere als Bergminzen bezeichnet. Viele Arten, die urspr\u00fcnglich zu dieser Gattung z\u00e4hlten, sind in j\u00fcngerer Zeit in die Gattungen <em>Micromeria<\/em> und <em>Clinopodium<\/em> gestellt worden. Auf Naxos kommt von den zw\u00f6lf europ\u00e4ischen <em>Satureja<\/em>-Arten nur eine vor.<\/p>\n<h6>Thymbra-Bergminze, <em>Satureja thymbra<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Thymbra-Bergminze ist in vielen Gebieten der Insel h\u00e4ufig. Sie bildet gro\u00dfe Str\u00e4ucher, die im Fr\u00fchjahr bl\u00fchen. Sie wird als Thymian-\u00e4hnliches herbes Gew\u00fcrz gesammelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/satureja_thymbra-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Thymbra-Bergminze, Satureja thymbra\"><br \/>\n<small>Die Thymbra-Bergminze bildet gro\u00dfe St\u00e4ucher, die im Fr\u00fchjahr von Bl\u00fcten \u00fcbers\u00e4ht sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/satureja_thymbra-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Thymbra-Bergminze, Satureja thymbra\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/satureja_thymbra_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Thymbra-Bergminze, Satureja thymbra\"><br \/>\n<small>Die rosa Bl\u00fcten dieser Art besitzen ebenfalls eine ganzrandige Oberlippe und vergleichsweise gro\u00dfe, runde Seitenlappen an der Unterlippe.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Thymian,<em>Thymbra<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Thymbra<\/em> umfasst nur vier Arten, die im Mittelmeerraum und Westasien verbreitet sind.<\/p>\n<h6>Kopfiger Thymian, <em>Thymbra capitata<\/em>, (L.) Cav.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kopfige Thymian kommt auf Naxos auf kalkhaltigen B\u00f6den vor, wo er teilweise sehr h\u00e4ufig ist. Er hat ein sehr intensives Aroma und wird zum W\u00fcrzen von Fleisch verwendet oder kann als Tee bei Erk\u00e4ltungen und Fieber getrunken werden. Er bl\u00fcht im Sommer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/thymbra_capitata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Thymian, Thymbra capitata\"><br \/>\n<small>Der Kopfige Thymian w\u00e4chst als Zwergstrauch und bildet \u00fcblicherweise verdrehte, knorrige, liegende St\u00e4mmchen, wie hier zu sehen. Die Bl\u00e4tter sind sehr klein und schmal.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/thymbra_capitata_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Thymian, Thymbra capitata\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/thymbra_capitata_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Thymian, Thymbra capitata\"><br \/>\n<small>Die helllila Bl\u00fcten besitzen eine tief gelappte Unterlippe mit dunkleren Flecken, und in alle Richtungen spreizende Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-lippenbluetlerartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/lippenbluetler-1\/\">Lippenbl\u00fctler Teil I<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/moenchspfeffer\/\">M\u00f6nchspfeffer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/chamaephyten\/\">Zwergstr\u00e4ucher<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die auf dieser Seite vorgestellten Gattungen der Lippenbl\u00fctler geh\u00f6ren zur Unterfamilie Nepetoideae; die allgemeine Beschreibung der Familie und die Gattungen der Unterfamilien Ajugoideae und Lamioideae findet man auf der Seite Lippenbl\u00fctler Teil I. Viele der etwa 3700 Arten der Nepetoideae sind aromatisch und werden als Gew\u00fcrz- oder Heilpflanzen verwendet; beispielsweise geh\u00f6ren Oregano, Salbei, Rosmarin, Basilikum, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":58032,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[732,729,1505,1503,865,730,1486],"class_list":["post-4194","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-lamiaceae","tag-lippenbluetler","tag-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-zwergstraeucher"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4194"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75746,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4194\/revisions\/75746"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58032"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}