{"id":4191,"date":"2011-10-21T22:19:42","date_gmt":"2011-10-21T19:19:42","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4191"},"modified":"2025-06-12T08:12:13","modified_gmt":"2025-06-12T05:12:13","slug":"lippenbluetler-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/lippenbluetler-1\/","title":{"rendered":"Lippenbl\u00fctler I, Lamiaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Lippenbl\u00fctler sind eine gro\u00dfe Familie mit 7 Unterfamilien, 230 Gattungen und \u00fcber 7000 Arten. Sie geh\u00f6ren zu den Lippenbl\u00fctlerartigen <em>(Lamiales)<\/em> innerhalb der Astern\u00e4hnlichen. Das wesentliche Charakteristikum der Familie ist die Gestaltung der Bl\u00fcten, die aus f\u00fcnf zu einer R\u00f6hre verwachsenen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern bestehen; diese bilden eine zweizipfelige Oberlippe und eine dreizipfelige Unterlippe. Die Bl\u00fcten besitzen f\u00fcnf Kelchbl\u00e4tter und f\u00fcnf Staubbl\u00e4tter, von denen meist das eine zur\u00fcckgebildet ist. Sie haben einen oberst\u00e4ndigen Fruchtknoten mit zwei Fruchtbl\u00e4ttern und bilden einen Griffel mit zwei Narben. Die Griffel und Staubbl\u00e4tter stehen unter der Oberlippe, so dass der Pollen von oben auf den R\u00fccken der in die Bl\u00fcte hineinkriechenden Insekten aufgetragen und beim Besuch der n\u00e4chsten Bl\u00fcte am Griffel abgestreift werden. Die St\u00e4ngel sind oft vierkantig, die Bl\u00e4tter gegenst\u00e4ndig. Die Fr\u00fcchte sind meist als vierteilige Klausenfr\u00fcchte ausgebildet.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Lippenbl\u00fctler sind weltweit verbreitet. Auf Naxos kommen \u00fcber 30 Arten vor, von denen ich hier bislang 22 vorstelle; auf dieser Seite finden sich die Gattungen <em>Acinos, Ajuga, Ballota, Lamium, Phlomis, Prasium, Scutellaria, Sideritis<\/em> und <em>Teucrium<\/em> (Unterfamilien <em>Ajugoideae<\/em> und <em>Lamioideae<\/em>); auf der Seite <a href=\"http:\/\/azalas.de\/lippenbluetler-2\/\">&#8222;Lippenbl\u00fctler II&#8220;<\/a> die  Gattungen <em>Acinus, Lavandula, Origanum, Salvia, Satureja<\/em> und <em>Thymbra<\/em> aus der Unterfamilie <em>Nepetoideae<\/em>. Auf einer eigenen Seite stelle ich den fr\u00fcher zu den Eisenkrautgew\u00e4chsen gestellten <a href=\"http:\/\/azalas.de\/moenchspfeffer\/\">M\u00f6nchspfeffer<\/a> vor.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">G\u00fcnsel, <em>Ajuga<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Schwarznesseln, <em>Ballota<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Taubnesseln, <em>Lamium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Andorn, <em> Marrubium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Brandkr\u00e4uter, <em>Phlomis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Klippenziest, <em>Prasium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Helmkraut, <em>Scutellaria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Gliedkr\u00e4uter, <em>Sideritis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Ziest, <em>Stachys<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Gamander, <em>Teucrium<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-lippenbluetlerartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">G\u00fcnsel, <em>Ajuga<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung G\u00fcnsel umfasst etwa 65 Arten, die vor allem in Europa und Nordafrika verbreitet sind. Auf Naxos kommen drei Arten vor.<\/p>\n<h6>Gelber G\u00fcnsel, <em>Ajuga chamaepitys<\/em>, (L.) Schreb.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gelbe G\u00fcnsel ist auf Naxos sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_chamaepitys-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gelber G\u00fcnsel, Ajuga chamaepitys\"><br \/>\n<small>Der Gelbe G\u00fcnsel besitzt, f\u00fcr Lippenbl\u00fctler ungew\u00f6hnlich, tief dreigespaltene Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_chamaepitys_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gelber G\u00fcnsel, Ajuga chamaepitys\"><br \/>\n<small>Die G\u00fcnsel sind daran zu erkennen, dass die Oberlippen der Bl\u00fcten stark zur\u00fcckgebildet ist. Die Unterlippe ist beim Gelben G\u00fcnsel auff\u00e4llig lang mit gro\u00dfem, zum Ende hin verbreiterten, eingekerbtem Mittellappen, w\u00e4hrend die zwei Seitenlappen viel kleiner sind. Die Bl\u00fcte ist kr\u00e4ftig gelb mit einer feinen roten Sprenkelung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_chamaepitys-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gelber G\u00fcnsel, Ajuga chamaepitys\"><br \/>\n<small>Nachdem ich den Gelben G\u00fcnsel einmal an einer kleinen Felswand bei uns in Azal\u00e1s gefunden hatte, habe ich erst Jahre sp\u00e4ter wieder einige Exemplare auf den Bergen oberhalb von Fil\u00f3ti angetroffen.<\/small><\/p>\n<h6>Mittelmeer-G\u00fcnsel, <em>Ajuga iva<\/em>, (L.) Schreb.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Mittelmeer-G\u00fcnsel, wie sein Name sagt im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet, kommt auf Naxos \u00e4hnlich selten vor wie der Gelbe G\u00fcnsel &#8211; er ist nur sehr verstreut an trockenen, eher felsigen Standorten anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_iva-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Mittelmeer G\u00fcnsel, Ajuga iva\"><br \/>\n<small>Der Mittelmeer-G\u00fcnsel ist der vorigen Art \u00e4hnlich, besitzt jedoch einfache, nicht dreispaltige Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6>Orientalischer G\u00fcnsel, <em>Ajuga orientalis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Orientalische G\u00fcnsel kommt auf Naxos an vegetationsreichen Standorten vor, vor allem in der Traga\u00eda und der Bergregion.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_orientalis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Orientalischer G\u00fcnsel, Ajuga orientalis\"><br \/>\n<small>Der Orientalische G\u00fcnsel besitzt kr\u00e4ftige, aufrechte St\u00e4ngel mit eif\u00f6rmigen, gekerbten, zottig behaarten Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_orientalis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Orientalischer G\u00fcnsel, Ajuga orientalis\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ajuga_orientalis_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Orientalischer G\u00fcnsel, Ajuga orientalis\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art stehen verdreht, das hei\u00dft die (hier wei\u00dfliche) Unterlippe liegt oben, w\u00e4hrend die in zwei Lappen aufgespaltene bl\u00e4uliche Oberlippe unten steht. Bei dieser Art ist die Oberlippe weniger zur\u00fcckgebildet als bei den vorigen; ihre Lappen \u00e4hneln den Seitenlappen der Unterlippe.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Schwarznesseln, <em>Ballota<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>V<\/big>on den 90 Arten der Gattung <em>Ballota<\/em> kommt nur eine auf Naxos vor.<\/p>\n<h6>Napf-Schwarznessel, <em>Ballota acetabulosa<\/em>, (L.) Benth.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Napf-Schwarznessel ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig und fast \u00fcberall anzutreffen; sie ist eine typische Pflanze der Phrygana und der Garigue, kommt aber auch im Kulturland vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ballota_acetabulosa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Napf-Schwarznessel, Ballota acetabulosa\"><br \/>\n<small>Die Napf-Schwarznessel bl\u00fcht vom sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr an den ganzen Sommer \u00fcber. Sie ist erkennbar an den gro\u00dfen, zu einem offenen Trichter verwachsenen Kelchbl\u00e4ttern mit einem leicht gekerbten, breiten Saum. Die Bl\u00fcten sind wei\u00df mit einer purpurnen Zeichnung auf der Unterlippe. Die Bl\u00e4tter sind weich und pelzig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/ballota_acetabulosa-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Napf-Schwarznessel, Ballota acetabulosa\"><br \/>\n<small>Die Napf-Schwarznessel ist eine sehr beliebte Futterpflanze f\u00fcr Bienen und Fliegen aller Art.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Taubnesseln, <em>Lamium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt 30 Taubnessel-Arten, die vor allem in Europa und dem Mittelmeerraum vorkommen, einige auch in Asien und Nordamerika. Auf Naxos kommen zwei Arten vor.<\/p>\n<h6>St\u00e4ngelumfassende Taubnessel, <em>Lamium amplexicaule<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie St\u00e4ngelumfassende Taubnessel kommt vor allem in \u00c4ckern und G\u00e4rten vor; sie ist ein Kulturfolger.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/lamium_amplexicaule-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"St\u00e4ngelumfassende Taubnessel, Lamium amplexicaule\"><br \/>\n<small>Die St\u00e4ngelumfassende Taubnessel ist an den herzf\u00f6rmig-st\u00e4ngelumfassenden Tragbl\u00e4ttern des Bl\u00fctenstandes zu erkennen. Die Bl\u00fcten sind rosa mit sehr langer Kronblattr\u00f6hre, die weit \u00fcber den kurzen, spitzigen Kelch herausragt. Die Oberlippe der Bl\u00fcte ist nicht zweigeteilt.<\/small><\/p>\n<h6>Gargano-Taubnessel, <em>Lamium garganicum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gargano-Taubnessel ist auf Naxos selten; sie kommt nur hier und da an schattigen Standorten im Norden der Insel umd K\u00f3ronos, Komiak\u00ed und Ap\u00f3llonas vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/lamium_garganicum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gargano-Taubnessel, Lamium garganicum\"><br \/>\n<small>Die Gargano-Taubnessel besitzt nicht st\u00e4ngelumfassende, sondern kurz gestielte Tragbl\u00e4tter. Die Bl\u00fcten sind wei\u00dflich oder lila mit purpurner Aderung. Auch sie haben eine lange R\u00f6hre; die Oberlippe ist in zwei runde Lappen geteilt. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/lamium_garganicum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gargano-Taubnessel, Lamium garganicum\"><br \/>\n<small>In den Eichenw\u00e4ldern bei Komiak\u00ed ist die Gargano-Taubnessel recht h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Andorn, <em> Marrubium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung Andorn besitzt ihren Verbreitungsschwerpunkt in Europa und Nordafrika.<\/p>\n<h6>Gew\u00f6hnlicher Andorn, <em>Marrubium vulgare<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gew\u00f6hnliche Andorn ist im Mittelmeergebiet weit verbreitet und als fr\u00fcher viel genutzte Heilpflanze (vor allem gegen Husten) auch in Mitteleuropa eingeb\u00fcrgert. Auf Naxos ist er nicht sehr h\u00e4ufig; er kommt vor allem an stark von Ziegen frequentierten Stellen mit viel Mist vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/marrubium_vulgare-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Andorn, Marrubium vulgare\"><br \/>\n<small>Der Gew\u00f6hnliche Andorn besitzt rundliche, gerunzelte Bl\u00e4tter. An den langen St\u00e4ngeln sitzen die Bl\u00fcten in Scheinquirlen in den Achseln von je zwei den Bl\u00e4ttern \u00e4hnlichen Tragbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/marrubium_vulgare_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Andorn, Marrubium vulgare\"><br \/>\n<small>Die kleinen wei\u00dfen Bl\u00fcten bestehen aus einer tief zweigeteilten, spitzen Oberlippe und einer dreilappigen Unterlippe. Die Kelche weisen zehn Rippen auf und besitzen zehn ausw\u00e4rts gebogene Z\u00e4hne.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Brandkr\u00e4uter, <em>Phlomis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie etwa 90 Brandkr\u00e4uter-Arten besitzen ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet und Asien mit der h\u00f6chsten Artenvielfalt in der T\u00fcrkei. Auf Naxos kommt eine Art vor.<\/p>\n<h6>Strauchiges Brandkraut, <em>Phlomis fruticosa<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Strauchige Brandkraut ist eine auff\u00e4llige und h\u00e4ufige Pflanze in Macchie, Garigue und Phrygana. Es kommt in allen Lagen der Insel vor, bevorzugt auf kalkhaltigen Gesteinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/phlomis_fruticosa-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strauchiges Brandkraut, Phlomis fruticosa\"><br \/>\n<small>Das Strauchige Brandkraut bildet gro\u00dfe, ausdauernde Str\u00e4ucher. Die l\u00e4nglichen, ganzrandigen Bl\u00e4tter sind dicht filzig behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/phlomis_fruticosa_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strauchiges Brandkraut, Phlomis fruticosa\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/phlomis_fruticosa_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strauchiges Brandkraut, Phlomis fruticosa\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen, gelben Bl\u00fcten mit der helmf\u00f6rmig gew\u00f6lbten Oberlippe stehen in dichten Scheinquirlen. Sie enthalten ein wenig Nektar, den man aus der R\u00f6hre saugen kann.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Klippenziest, <em>Prasium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung Klippenziest umfasst nur eine Art.<\/p>\n<h6>Gro\u00dfer Klippenziest, <em>Prasium majus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gro\u00dfe Klippenziest kommt in Macchie, Garigue und Phrygana h\u00e4ufig vor; er ist weitgehend an kalkhaltigen Untergrund gebunden und bevorzugt leicht schattige Standorte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/prasium_majus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfer Klippenziest, Prasium majus\"><br \/>\n<small>Der Gro\u00dfe Klippenziest w\u00e4chst als Strauch. Er besitzt gl\u00e4nzend gr\u00fcne, gekerbte Bl\u00e4tter. Die Bl\u00fcten haben eine gro\u00dfe, wei\u00dfe, dreigeteilte Unterlippe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/prasium_majus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfer Klippenziest, Prasium majus\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte sind schwarz und rund und fleischig, fast beerenartig. Sie werden flei\u00dfig von den Ameisen eingesammelt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Helmkraut, <em>Scutellaria<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie gro\u00dfe, weltweit verbreitete Gattung der Helmkr\u00e4uter umfasst \u00fcber 400 Arten. Auf Naxos gibt es nur eine Art.<\/p>\n<h6>Wei\u00dfes Helmkraut, <em>Scutellaria albida ssp. velenovskyi<\/em>, (Rech. f.) Greuter &amp; Burdet<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Wei\u00dfe Helmkraut w\u00e4chst an schattigen, feuchten, meist waldigen Stellen und kommt vor allem in Norden der Insel vor, seltener auch in den \u00fcbrigen Gebieten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/scutellaria_albida_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wei\u00dfes Helmkraut, Scutellaria albida ssp. velenovskyi\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten der Helmkr\u00e4uter wachsen in sehr charakteristischen, regelm\u00e4\u00dfig einseitswendigen Schein\u00e4hren. Die gro\u00dfen Bl\u00e4tter sind herzf\u00f6rmig mit gekerbtem Rand. Im Bl\u00fctenstand stehen gro\u00dfe Tragbl\u00e4tter, die \u00fcber doppelt so lang sind wie der Kelch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/scutellaria_albida_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wei\u00dfes Helmkraut, Scutellaria albida ssp. velenovskyi\"><br \/>\n<small>Der Kelch der Helmkr\u00e4uter besteht aus zwei ganzrandigen Lippen, deren obere eine helmartige Aufw\u00f6lbung aufweist. Kelch und Tragbl\u00e4tter sind lang dr\u00fcsig behaart. Die langr\u00f6hrigen Bl\u00fcten sind sehr hinf\u00e4llig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/scutellaria_albida_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wei\u00dfes Helmkraut, Scutellaria albida ssp. velenovskyi\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/scutellaria_albida_flower-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wei\u00dfes Helmkraut, Scutellaria albida ssp. velenovskyi\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind wei\u00df mit einer zarten violetten Zeichnung auf der Unterlippe.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Gliedkr\u00e4uter, <em>Sideritis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Gliedkr\u00e4uter mit 140 Arten ist im Mittelmeergebiet und Asien verbreitet. Zu dieser Gattung geh\u00f6rt den mehrere Arten, die als Griechischer Bergtee <em>(&#8222;tsai tou vouno\u00fa&#8220;)<\/em> bezeichnet werden. Auf Naxos kommt nur eine Art vor, die nicht als Tee genutzt werden kann.<\/p>\n<h6><em>Sideritis curvidens<\/em>, Stapf<\/h6>\n<p><big><em>S<\/em><\/big><em>ideritis curvidens<\/em> ist eine kleine, unauff\u00e4llige Pflanze, die man leicht \u00fcbersehen kann. Sie kommt beispielsweise bei uns in der Phrygana und im lockeren Wald bei den Provol\u00e1kia bei Ap\u00edranthos vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/sideritis_curvidens-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Sideritis curvidens\"><br \/>\n<small>Die kleine Art <em>Sideritis curvidens<\/em> w\u00e4chst niedrig und mehr oder weniger am Boden liegend. Bl\u00e4tter und St\u00e4ngel sind r\u00f6tlich \u00fcberlaufen und lang behaart. Im Bl\u00fctenstand stehen l\u00e4ngliche, ganzrandige Tragbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/sideritis_curvidens_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Sideritis curvidens\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind wei\u00dflich bis leicht rosa; die Oberlippe ist klein, die Unterlippe breit und rund mit zwei kleinen Seitenlappen. Auff\u00e4llig und charakteristisch ist der Kelch: Er ist r\u00f6hrig verwachsen und besitzt lange f\u00fcnf grannenartige Z\u00e4hne, wobei der obere Kelchzahn deutlich gr\u00f6\u00dfer ist und eine dreieckige Form besitzt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Ziest, <em>Stachys<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>A<\/big>uch die Zieste sind mit 300 Arten eine gro\u00dfe, weltweit verbreitete Gattung. Auf Naxos kommen drei Arten vor, alle nur selten.<\/p>\n<h6>Acker-Ziest, <em>Stachys arvensis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>en Acker-Ziest habe ich bislang nur im eher feuchten Tal unterhalb von Keramot\u00ed, im Migmatit-Gebiet bei Potami\u00e1 und in der N\u00e4he von Mon\u00ed angetroffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/stachys_arvensis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Acker-Ziest, Stachys arvensis\"><br \/>\n<small>Der Acker-Ziest bildet eine kleine, verzweigte Pflanze mit breit eif\u00f6rmigen, leicht gekerbten Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/stachys_arvensis_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Acker-Ziest, Stachys arvensis\"><br \/>\n<small>Seine kleinen, flachen Bl\u00fcten von zart rosa F\u00e4rbung stehen auff\u00e4llig waagerecht in kleinen Scheinquirlen. Die f\u00fcnf freien, spitzen, schmalen Kelchz\u00e4hne sind etwa so lang wie die Kronr\u00f6hre. Sie sind r\u00f6tlich \u00fcberlaufen.<\/small><\/p>\n<h6>Kretischer Ziest, <em>Stachys cretica ssp. cretica<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kretische Ziest ist selten auf Naxos; ich kenne ihn nur aus der Gegend von Mon\u00edtsia und von Danak\u00f3s. Auf Naxos kommt, wie in Kreta, auf Andros, Eub\u00f6a und dem s\u00fcdlichen griechischen Festland, die Unterart ssp. <em>cretica<\/em> vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/stachys_cretica_cretica-1.jpg\" alt=\"Kretischer Ziest, Stachys cretica ssp. cretica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Kretische Ziest ist eine hohe, aufrechte, wollig behaarte Pflanze mit schmalen, einfachen Bl\u00e4ttern. Die Bl\u00fcten stehen in relativ weit auseinander stehenden, dichten Scheinquirlen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/stachys_cretica_cretica_detail-1.jpg\" alt=\"Kretischer Ziest, Stachys cretica ssp. cretica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die rosa Bl\u00fcten besitzen dicht wollig behaarte Kelche mit kurzen, spitzen Kelchz\u00e4hnen. Die Oberlippe ist nicht zweigeteilt und schmaler als die Unterlippe, die eine rosa Musterung tr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\">Gamander, <em>Teucrium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gamander mit 250 Arten sind weltweit verbreitet. Auf Naxos kommen vier Arten vor.<\/p>\n<h6>Kurzbl\u00e4ttriger Gamander, <em>Teucrium brevifolium<\/em>, Schreb.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kurzbl\u00e4ttrige Gamander w\u00e4chst in der Wacholder-Macchie auf Kap Stavr\u00f3s. Er ist an die w\u00e4rmsten Regionen der Insel gebunden und kommt nur auf Kalk vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_brevifolium-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kurzbl\u00e4ttriger Gamander, Teucrium brevifolium\"><br \/>\n<small>Der Kurzbl\u00e4ttrige Gamander ist ein kleiner, dichter Strauch mit fleischigen, linealen Bl\u00e4ttern; seine Wuchsform ist ungew\u00f6hnlich f\u00fcr einen Lippenbl\u00fctler.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_brevifolium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kurzbl\u00e4ttriger Gamander, Teucrium brevifolium\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_brevifolium-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kurzbl\u00e4ttriger Gamander, Teucrium brevifolium\"><br \/>\n<small>Die Gamander-Arten zeichnen sich dadurch aus, dass bei ihnen die Oberlippe vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgebildet ist. \u00dcber der zart rosa Unterlippe stehen die gebogenen Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6>Kopfiger Gamander, <em>Teucrium polium ssp. capitatum<\/em>, (L.) Arcang.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er aromatische Kopfige Gamander w\u00e4chst h\u00e4ufig \u00fcber kalkhaltigen Gesteinen in Phrygana und Garrigue.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_polium-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Gamander, Teucrium polium ssp. capitatum\"><br \/>\n<small>Dieser kleine, niedrige Halbstrauch ist dicht wollig behaart, wodurch er seine graue Farbe erh\u00e4lt. Die Bl\u00fcten stehen in kleinen K\u00f6pfchen. Die kleinen, fleischigen Bl\u00e4tter sind schmal mit fein gekerbtem Rand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_polium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Gamander, Teucrium polium ssp. capitatum\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_polium_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Gamander, Teucrium polium ssp. capitatum\"><br \/>\n<small>Die wei\u00dfen Bl\u00fcten sind sehr klein und unauff\u00e4llig; am leichtesten sind noch die roten Staubbl\u00e4tter zu entdecken. Die Unterlippe ist f\u00fcnflappig.<\/small><\/p>\n<h6><em>Teucrium divaricatum<\/em>, Held.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gamander-Art <em>Teucrium divaricatum<\/em> kommt in der Mitte der Insel von M\u00e9lanes bis K\u00f3ronos und Moutso\u00fana vor, ist aber nicht sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_divaricatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Teucrium divaricatum\"><br \/>\n<small>Diese Art bildet einen langgestreckten Bl\u00fctenstand aus. Die saftig gr\u00fcnen Bl\u00e4tter sind kurz gestielt und leicht gekerbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_divaricatum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Teucrium divaricatum\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen f\u00fcnf gleiche, braune, breite Kelchzipfel. Die lange Unterlippe ist intensiv rosa.<\/small><\/p>\n<h6>Knoblauch-Gamander, <em>Teucrium scordium ssp. scordioides<\/em>, (Schreb.) Arcang.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Knoblauch-Gamander kommt an feuchten und wechselfeuchten Pionier-Standorten vor. Er ist allgemein stark r\u00fcckl\u00e4ufig und gef\u00e4hrdet. Die Unterart <em>scordioides<\/em> kommt vom Mittelmeergebiet bis nach China vor. Er ist als Heilmittel gegen Entz\u00fcndungen und die Pest verwendet worden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_scordium_scordioides-1.jpg\" alt=\"Knoblauch-Gamander, Teucrium scordium ssp. scordioides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Knoblauch-Gamander ist sehr selten; ich habe ihn bislang nur am Fluss in der N\u00e4he von K\u00e1to Potami\u00e1 gefunden. Er vermehrt sich vegetativ durch Ausl\u00e4ufer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_scordium_scordioides_detail-1.jpg\" alt=\"Knoblauch-Gamander, Teucrium scordium ssp. scordioides\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Er besitzt kleine wei\u00dfliche Bl\u00fcten und schmale gekerbte Bl\u00e4tter. Die ganze Pflanze ist wollig behaart und riecht nach Knoblauch und Minze.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-lippenbluetlerartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/lippenbluetler-2\/\">Lippenbl\u00fctler Teil II<\/a><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/moenchspfeffer\/\">M\u00f6nchspfeffer<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lippenbl\u00fctler sind eine gro\u00dfe Familie mit 7 Unterfamilien, 230 Gattungen und \u00fcber 7000 Arten. Sie geh\u00f6ren zu den Lippenbl\u00fctlerartigen (Lamiales) innerhalb der Astern\u00e4hnlichen. Das wesentliche Charakteristikum der Familie ist die Gestaltung der Bl\u00fcten, die aus f\u00fcnf zu einer R\u00f6hre verwachsenen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern bestehen; diese bilden eine zweizipfelige Oberlippe und eine dreizipfelige Unterlippe. 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