{"id":2650,"date":"2011-03-31T10:05:54","date_gmt":"2011-03-31T07:05:54","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=2650"},"modified":"2025-02-22T14:07:52","modified_gmt":"2025-02-22T12:07:52","slug":"reiher-und-storchschnaebel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/reiher-und-storchschnaebel\/","title":{"rendered":"Reiher- und Storchschn\u00e4bel, Erodium und Geranium"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Reiher- und Storchschn\u00e4bel geh\u00f6ren zu den Storchschnabelgew\u00e4chsen <em>(Geraniaceae)<\/em>, die eine eigene Ordnung <em>(Geraniales)<\/em> innerhalb der Rosen\u00e4hnlichen <em>(Rosidae)<\/em> bilden. Sie umfasst sechs Gattungen mit etwa 800 Arten. W\u00e4hrend die Storchschn\u00e4bel <em>(Geranium)<\/em> weltweit verbreitet sind, haben die Reiherschn\u00e4bel <em>(Erodium)<\/em> ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet. Die Storchschnabelgew\u00e4chse besitzen recht kleine, f\u00fcnfteilige, meist rosa oder lila Bl\u00fcten und gekerbte oder gefiederte Bl\u00e4tter. Ihre Fr\u00fcchte tragen einen charakteristischen, mehr oder weniger langen Schnabel, wovon sich der Gattungsname ableitet: Sie gleichen einem langen Vogelschnabel. Auf den ersten Blick sind viele Arten recht \u00e4hnlich; sie lassen sich an der Form der Bl\u00e4tter und der Bl\u00fcten sowie an Merkmalen der Frucht unterscheiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_molle_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geranium molle\"><br \/>\n<small>Die kleine Storchschnabel-Art <em>Geranium molle<\/em> mit ihren f\u00fcr Reiher- und Storchschn\u00e4bel typischen kleinen rosa Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_columbinum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geranium columbinum\"><br \/>\n<small>Die ebenfalls recht kleinen Bl\u00fcten von <em>Geranium columbinum<\/em> besitzen breitere, leicht gekerbte Bl\u00fctenbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_moschatum_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium moschatum\"><br \/>\n<small>Alle Arten bilden geschn\u00e4belte Fr\u00fcchte aus wie hier <em>Erodium moschatum.<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_rotundifolium_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Fruchtstand von Geranium rotundifolium\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte platzen beim Trocknen auf, wobei die Samen weggeschleudert werden; hier sieht man eine aufgeplatzte Frucht, an der die Samen noch dranh\u00e4ngen <em>(Geranium rotundifolium)<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_moschatum_fruit-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium moschatum\"><br \/>\n<small>Die Schn\u00e4bel der Fr\u00fcchte der <em>Erodium<\/em>-Arten drehen sich nach dem Aufspringen innerhalb weniger Minuten auf (der mittlere Fruchtstand auf dem Bild ist gerade mitten im Prozess, allerdings ohne dass sich die Teilfr\u00fcchte gel\u00f6st haben). Dabei verankert sich das rechtwinklig abgeknickte Ende der Frucht in der Vegetation, so dass sich der Samen durch die Drehbewegung leicht in den Boden einbohrt.<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen acht Arten Reiherschn\u00e4bel und sechs Storchschn\u00e4bel vor; einige Arten sind sehr h\u00e4ufig und weit verbreitet, andere sind seltener anzutreffen.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Reiherschn\u00e4bel, <em>Erodium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Storchschn\u00e4bel, <em>Geranium<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-rosenartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Reiherschn\u00e4bel, <em>Erodium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Reiherschn\u00e4bel besitzen l\u00e4ngliche, gefiederte Bl\u00e4tter und fast stets zu mehreren stehende Bl\u00fcten.<\/p>\n<h6>Gew\u00f6hnlicher Reiherschnabel, <em>Erodium cicutarium<\/em>, (L.) L&#8217;H\u00e9r.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gew\u00f6hnliche Reiherschnabel ist in Kulturland und Phrygana sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_cicutarium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Reiherschnabel, Erodium cicutarium\"><br \/>\n<small><em>Erodium cicutarium<\/em> besitzt lang gestielte Bl\u00fcten und meist tief zerteilte, spitz wirkende Fiederbl\u00e4ttchen. Die d\u00fcnnen Bl\u00fctenstiele sind r\u00f6tlich und besitzen nur sehr kleine h\u00e4utige Tragbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_cicutarium_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Reiherschnabel, Erodium cicutarium\"><br \/>\n<small>Hier die Bl\u00fcten von nahem.<\/small><\/p>\n<h6>Moschus-Reiherschnabel, <em>Erodium moschatum<\/em>,  (L.) L&#8217;H\u00e9r.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch der Moschus-Reiherschnabel ist im Kulturland sehr h\u00e4ufig; er w\u00e4chst oft an etwas n\u00e4hrstoffreicheren und feuchteren Stellen als der Gew\u00f6hnliche Reiherschnabel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_moschatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Moschus-Reiherschnabel, Erodium moschatum\"><br \/>\n<small>Die Fiederbl\u00e4ttchen von <em>Erodium moschatum<\/em> sind rundlicher und nur gez\u00e4hnt statt tief fiederspaltig. Es gibt allerdings auch Exemplare von <em>E. cicutarium<\/em> mit ganz \u00e4hnlichen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_moschatum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Moschus-Reiherschnabel, Erodium moschatum\"><br \/>\n<small>Ein sichereres Merkmal sind die dicken, gr\u00fcnen, flaumig behaarten, dr\u00fcsigen Bl\u00fctenstiele und die gr\u00f6\u00dferen h\u00e4utigen Tragbl\u00e4ttchen bei <em>Erodium moschatum<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6>Malvenbl\u00e4ttriger Reiherschnabel, <em>Erodium malacoides<\/em>, (L.) L&#8217;H\u00e9r.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Malvenbl\u00e4ttrige Reiherschnabel ist die dritte Art, die im Kulturland sehr h\u00e4ufig vorkommt; oft w\u00e4chst sie gemeinsam mit den zwei vorigen Arten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_malacoides-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Malvenbl\u00e4ttriger Reiherschnabel, Erodium malacoides\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter von <em>Erodium malacoides<\/em> sind nicht tief geteilt, sondern nur gekerbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_malacoides-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Malvenbl\u00e4ttriger Reiherschnabel, Erodium malacoides\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art sind etwas dunkler rosa gef\u00e4rbt als die der vorigen Arten (auf dem Foto nicht zu erkennen); au\u00dferdem sind sie kleiner und besitzen breitere, runde Bl\u00fctenbl\u00e4tter. Die Fruchtschn\u00e4bel sind k\u00fcrzer und die Stiele und Bl\u00e4tter dr\u00fcsig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_malacoides_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Malvenbl\u00e4ttriger Reiherschnabel, Erodium malacoides\"><br \/>\n<small><em>Erodium malacoides<\/em> besitzt eine rundumlaufende Furche und winzige Dr\u00fcsen in der Grube am Schnabelansatz der Frucht, die zur Identifizierung wichtig sind; ebensolche Dr\u00fcsen besitzt auch <em>Erodium moschatum<\/em>, w\u00e4hrend sie bei anderen Arten fehlen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Erodium chium<\/em>, (L.) Willd.<\/h6>\n<p><big>Die<\/big> Reiherschnabel-Art <em>Erodium chium<\/em> ist deutlich seltener als die vorigen Arten. Sie kommt verstreut auf Naxos vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_chium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium chium\"><br \/>\n<small><em>Erodium chium<\/em> besitzt fiederspaltige, nicht gefiederte Bl\u00e4tter, allerdings recht tief gebuchtet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_chium_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium chium\"><br \/>\n<small>An der Basis des Fruchtstandes stehen mehrere schmale und spitze h\u00e4utige Tragbl\u00e4ttchen. Die Fruchtschn\u00e4bel erreichen etwa 3,5 cm L\u00e4nge.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_chium_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium chium\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind tiefrosa und recht klein.<\/small><\/p>\n<h6><em>Erodium laciniatum<\/em>, (Cav.) Willd.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Art <em>Erodium laciniatum<\/em> kommt in der N\u00e4he von Str\u00e4nden vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_laciniatum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium laciniatum\"><br \/>\n<small><em>Erodium laciniatum<\/em> \u00e4hnelt der vorigen Art. Die Fiederspalten der Bl\u00e4tter sind spitzer gez\u00e4hnt, insbesondere bei den oberen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_laciniatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium laciniatum\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind rosa mit feinen dunkleren Linien; sie sind etwas gr\u00f6\u00dfer als die der vorigen Art. An der Basis der Fruchtst\u00e4nde sitzen nur 2 rundliche h\u00e4utige Tragbl\u00e4ttchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_laciniatum_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium laciniatum\"><br \/>\n<small>Die bis knapp 5 cm langen Schn\u00e4bel sind braunr\u00f6tlich gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_laciniatum_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Erodium laciniatum\"><br \/>\n<small>Die Frucht besitzt keine Furche und auch keine Dr\u00fcsen.<\/small><\/p>\n<h6>Blauer Reiherschnabel, <em>Erodium gruinum<\/em>, (L.) L&#8217;H\u00e9r.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Blaue Reiherschnabel ist vereinzelt in Macchie und Kulturland anzutreffen; er w\u00e4chst vor allem an Stellen mit mehr Erde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_gruinum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blauer Reiherschnabel, Erodium gruinum\"><br \/>\n<small><em>Erodium gruinum<\/em> besitzt deutlich gr\u00f6\u00dfere, blaulila Bl\u00fcten und kaum zerteilte Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_gruinum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blauer Reiherschnabel, Erodium gruinum\"><br \/>\n<small>Die auff\u00e4lligen Bl\u00fcten sind sehr kurzlebig: Sie \u00f6ffnen sich fr\u00fchmorgens; aber gegen Mittag fallen die Bl\u00fctenbl\u00e4tter schon wieder ab, so dass man nachmittags keine Bl\u00fcten finden kann.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_gruinum_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blauer Reiherschnabel, Erodium gruinum\"><br \/>\n<small>Die Fruchtschn\u00e4bel sind sehr lang (bis \u00fcber 10 cm).<\/small><\/p>\n<h6>Trauben-Reiherschnabel, <em>Erodium botrys<\/em>, (Cav.) Bertol.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Trauben-Reiherschnabel kommt hier und da in der Bergregion von Naxos vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_botrys-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys\"><br \/>\n<small><em>Erodium botrys<\/em> \u00e4hnelt der vorigen Art, besitzt aber kleinere Bl\u00fcten und gefiederte Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_botrys-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys\"><br \/>\n<small>Die Art kommt nur an wenigen Stellen von Naxos in gr\u00f6\u00dferer Anzahl vor, hier in S\u00edfones.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_botrys-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_botrys_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenbl\u00e4tter sind nicht genau gleich gro\u00df, so dass die Bl\u00fcte etwas schief aussieht; sie sind rosa mit dunkleren Linien.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/erodium_botrys_fruit-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys\"><br \/>\n<small>Die Frucht des Trauben-Reiherschnabels weist zwei deutliche Furchen an ihrem oberen Ende auf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Storchschn\u00e4bel, <em>Geranium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Bl\u00e4tter der Storchschn\u00e4bel sind im Umriss meist rundlich; ihre Bl\u00fcten stehen meist einzeln oder zu zweit.<\/p>\n<h6>Stein-Storchschnabel, <em>Geranium columbinum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Stein-Storchschnabel w\u00e4chst verstreut an schattigen Stellen in der Macchie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_columbinum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stein-Storchschnabel, Geranium columbinum\"><br \/>\n<small>Der Stein-Storchschnabel weist tief zerschlitzte Bl\u00e4tter auf. Die Bl\u00fcten sind relativ gro\u00df und sehr langgestielt; die Bl\u00fctenstiele sind angedr\u00fcckt behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_columbinum_detail-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stein-Storchschnabel, Geranium columbinum\"><br \/>\n<small>Unterhalb der Bl\u00fcten sitzen zwei kleinere gegenst\u00e4ndige Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_columbinum_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stein-Storchschnabel, Geranium columbinum\"><br \/>\n<small> Die blassrosa Bl\u00fctenbl\u00e4tter dieser Art sind leicht gekerbt; sie \u00fcberragen die Kelchbl\u00e4tter knapp.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_columbinum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stein-Storchschnabel, Geranium columbinum\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_columbinum_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Stein-Storchschnabel, Geranium columbinum\"><br \/>\n<small>Die Kelchbl\u00e4tter besitzen einen hautigen Rand und eine lange, d\u00fcnne Spitze wie hier an den Fr\u00fcchten gut zu sehen. Der Schnabel der Fr\u00fcchte ist kurz.<\/small><\/p>\n<h6><em>Geranium dissectum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Storchschnabel-Art <em>Geranium dissectum<\/em> ist auf Naxos selten; sie kommt in der Traga\u00eda und um Sangr\u00ed vor und w\u00e4chst vor allem an feuchten Stellen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_dissectum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geranium dissectum\"><br \/>\n<small><em>Geranium dissectum<\/em> ist <em>Geranium columbinum<\/em> \u00e4hnlich, besitzt jedoch k\u00fcrzere Bl\u00fctenstiele mit einer r\u00fcckw\u00e4rts gerichteten, abstehenden Behaarung. Die Bl\u00fcten sind r\u00f6tlich; die Kelchbl\u00e4tter sind l\u00e4nger als die Bl\u00fctenbl\u00e4tter und besitzen keinen h\u00e4utigen Rand. Die Kapselfr\u00fcchte sind behaart.<\/small><\/p>\n<h6>Gl\u00e4nzender Storchschnabel, <em>Geranium lucidum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gl\u00e4nzende Storchschnabel ist im Kulturland auf Naxos recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_lucidum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gl\u00e4nzender Storchschnabel, Geranium lucidum\"><br \/>\n<small>Der Gl\u00e4nzende Storchschnabel besitzt runde, auff\u00e4llig gl\u00e4nzende Bl\u00e4tter und meist r\u00f6tliche Stiele.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_lucidum_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gl\u00e4nzender Storchschnabel, Geranium lucidum\"><br \/>\n<small>Die leuchtend rosa Kronbl\u00e4tter sind ganzrandig. Die Kelchbl\u00e4tter spreizen sich nicht ab, sondern bleiben auch bei aufgebl\u00fchter Bl\u00fcte anliegend. Sie sind unbehaart und sehr charakteristisch gestaltet mit ausgepr\u00e4gten Rippen.<\/small><\/p>\n<h6>Weicher Storchschnabel, <em>Geranium molle<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch der Weiche Storchschnabel ist h\u00e4ufig auf Naxos und w\u00e4chst oft in gro\u00dfer Zahl; gern kommt er an stark beweideten Standorten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_molle-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Weicher Storchschnabel, Geranium molle\"><br \/>\n<small><em>Geranium molle<\/em> ist eine h\u00e4ufige Art mit runden, fein behaarten Bl\u00e4ttern und sehr kleinen Bl\u00fcten mit tief gekerbten Bl\u00fctenbl\u00e4ttern. Die oberen Bl\u00e4tter sind wechselst\u00e4ndig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_molle_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Weicher Storchschnabel, Geranium molle\"><br \/>\n<small>Diese Art bildet nur sehr kurze Fruchtschn\u00e4bel aus. Die Bl\u00fctenstiele tragen kurze Dr\u00fcsenhaare und l\u00e4ngere nicht dr\u00fcsige Haare.<\/small><\/p>\n<h6>Purpur-Storchschnabel, <em>Geranium purpureum<\/em>, Vill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Purpur-Storchschnabel kommt in W\u00e4ldern und an schattigen Standorten vor, wo er teilweise sehr h\u00e4ufig ist. Auch im Kulturland und in G\u00e4rten ist er oft anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_purpureum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Purpur-Storchschnabel, Geranium purpureum\"><br \/>\n<small>Der Purpur-Storchschnabel ist nahe mit dem Ruprechtskraut <em>(Geranium robertianum)<\/em> verwandt und sieht diesem sehr \u00e4hnlich. Von den anderen Storchschnabel-Arten kann man beide daran unterscheiden, dass die Bl\u00e4tter nicht rundlich sind, sondern fiederspaltig mit f\u00fcnfeckigem Umriss.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_purpureum_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Purpur-Storchschnabel, Geranium purpureum\"><br \/>\n<small>Im Unterschied zum Ruprechtskraut besitzt der Purpur-Storchschnabel kleinere Bl\u00fcten mit gelbem, nicht orangem Pollen. Auf Naxos kommt nur der Purpur-Storchschnabel vor, dessen Verbreitungsgebiet Westeuropa und den Mittelmeerraum umfasst.<\/small><\/p>\n<h6>Rundbl\u00e4ttriger Storchschnabel, <em>Geranium rotundifolium<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Rundbl\u00e4ttrige Storchschnabel ist etwas seltener, aber auch recht regelm\u00e4\u00dfig anzutreffen. Er w\u00e4chst vor allem im Kulturland.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_rotundifolium_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Rundbl\u00e4ttriger Storchschnabel, Geranium rotundifolium\"><br \/>\n<small>Der Rundbl\u00e4ttrige Storchschnabel ist daran zu erkennen, dass die unteren Bl\u00e4tter nur bis etwa 1\/3 eingeschnitten sind; die oberen Bl\u00e4tter sitzen gegenst\u00e4ndig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_rotundifolium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Rundbl\u00e4ttriger Storchschnabel, Geranium rotundifolium\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_rotundifolium_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Rundbl\u00e4ttriger Storchschnabel, Geranium rotundifolium\"><br \/>\n<small>Ein sicheres Merkmal sind auch die ganzrandigen rosa Kronbl\u00e4tter. Die Bl\u00fctenstiele sind oft r\u00f6tlich, die Kelchbl\u00e4tter sind behaart.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-rosenartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reiher- und Storchschn\u00e4bel geh\u00f6ren zu den Storchschnabelgew\u00e4chsen (Geraniaceae), die eine eigene Ordnung (Geraniales) innerhalb der Rosen\u00e4hnlichen (Rosidae) bilden. Sie umfasst sechs Gattungen mit etwa 800 Arten. W\u00e4hrend die Storchschn\u00e4bel (Geranium) weltweit verbreitet sind, haben die Reiherschn\u00e4bel (Erodium) ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet. Die Storchschnabelgew\u00e4chse besitzen recht kleine, f\u00fcnfteilige, meist rosa oder lila Bl\u00fcten und gekerbte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":64272,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[455,732,729,1553,456,865,730,452,453],"class_list":["post-2650","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-erodium","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-geraniaceae","tag-geranium","tag-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-reiherschnabel","tag-storchschnabel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2650"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75603,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2650\/revisions\/75603"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/64272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}