{"id":264,"date":"2009-08-20T08:11:25","date_gmt":"2009-08-20T05:11:25","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=264"},"modified":"2026-03-01T18:10:33","modified_gmt":"2026-03-01T16:10:33","slug":"rotalgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/rotalgen\/","title":{"rendered":"Nicht verkalkte Rotalgen"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Rotalgen sind eine besonders artenreiche und vielgestaltige Algengruppe. Sie kommen bis in gro\u00dfe Tiefen vor; in lichtarmen Bereichen \u00fcberwiegen sie, da ihre Pigmente besonders darauf eingerichtet sind, das letzte in der Tiefe \u00fcbrigbleibende Licht auszunutzen. Aber auch in der Gezeitenzone gibt es viele Rotalgen-Arten.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Rotalgen sind von besonderer Formenvielfalt: Es gibt bl\u00e4ttrige, strauchige, filigran verzweigte und krustenf\u00f6rmige Arten. Viele haben eine rote oder r\u00f6tliche Farbe; es treten aber auch wei\u00dfe, graue, braune und gr\u00fcne F\u00e4rbungen auf.<\/p>\n<p><big>B<\/big>ei uns in Azalas kommen eine ganze Reihe von Rotalgen vor. Die wichtigsten Arten sind die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kalkrotalgen\/\">Kalkalgen<\/a>, die an der Oberfl\u00e4che sehr h\u00e4ufig sind. Im Kalkalgentrottoir sowie auf Schiefer in der Gezeitenzone wachsen aber auch zahlreiche nicht verkalkte Rotalgen, von denen <em>Laurencia obtusa<\/em>, der Horntang und <em>Polysiphonia<\/em>-Arten die h\u00e4ufigsten sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae_coast-1.jpg\" alt=\"rotalgen\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae_coast-2.jpg\" alt=\"rotalgen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Algenbst\u00e4nde mit vielen verkalkten und nicht verkalkten Rotalgen-Arten in der Gezeitenzone<\/small><\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Rotalgen-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-meerespflanzen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Meerespflanzen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. Ich bitte dabei zu beachten, dass viele der Bestimmungen unsicher sind.<\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Einige Algenarten sind leicht und sicher zu erkennen. In vielen F\u00e4llen gibt es jedoch mehrere verwandte Arten, die schwer zu unterscheiden sind. Oft ist zur korrekten Bestimmung eine Untersuchung mit dem Mikroskop erforderlich. Ein weiteres Problem bei der Bestimmung ist, dass in den Bestimmungsb\u00fcchern nicht alle Arten enthalten sind; aber auch im Internet kann man zu vielen Arten kaum Informationen finden. Oft sehen die Arten, auf die die Bestimmung hinausl\u00e4uft, in den B\u00fcchern oder auf den Fotos im Internet ziemlich anders aus als unsere Exemplare hier. Entsprechend sind die meisten der Bestimmungen leider ziemlich unsicher; manche Arten m\u00fcssen g\u00e4nzlich unbestimmt bleiben.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den Arten springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Laurencia obtusa<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Horntang, <em>Ceramium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Wrangelia penicillata<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Polysiphonia sertularioides<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Neosiphonia<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Nemalion elminthoides<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Aglaothamnion<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Callithamnion tetragonum<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Liagora viscida<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Scinaia furcellata<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Verlaquea lacerata<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Halurus equisetifolius<\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\"><em>Laurencia obtusa ?<\/em>, J. V. Lamouroux<\/a><\/h6>\n<p>sehr h\u00e4ufig im Eu- und Infralitoral, vertr\u00e4gt l\u00e4ngeres Trockenfallen, sehr formenreich<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Laurencia obtusa?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/laurencia_obtusa-1.jpg\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art, die im Gezeitenbereich vor allem auf Schiefer sehr h\u00e4ufig vorkommt, handelt es sich vermutlich um <em>Laurencia obtusa<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Laurencia obtusa?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/laurencia_obtusa-3.jpg\"><br \/>\n<small>Sie ist sehr variabel und tritt sowohl in roter als auch in gr\u00fcner F\u00e4rbung auf; auch die Dicke und Verzweigung der knorpeligen \u00c4ste variiert betr\u00e4chtlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Laurencia obtusa?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/laurencia_obtusa-4.jpg\"><br \/>\n<small>Charakteristisch sind die zylindrisch-keulenf\u00f6rmigen Verzweigungen, die an den Enden bei genauer Betrachtung durchsichtige Haarb\u00fcschel tragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Laurencia obtusa?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/laurencia_obtusa-5.jpg\"><br \/>\n<small>Die Rotalgen besitzen einen Wechsel aus drei Generationen: der geschlechtlichen und zwei ungeschlechtlichen. H\u00e4ufig sieht man bei <em>Laurencia obtusa<\/em> auf einem gr\u00fcnen Individuum einen rundlichen, roten Aufwuchs, bei dem es sich um die aus der befruchteten Eizelle entstehende, diploide (mit doppeltem Chromosomensatz) Generation handeln k\u00f6nnte, die nicht selbst\u00e4ndig existiert, sondern sich auf der Mutterpflanze entwickelt; sie produziert haploide Sporen (mit einfachem Chromosomensatz), aus der eine sporenbildende, hapoide Generation w\u00e4chst, die morphologisch der geschlechtlichen Generation genau gleicht.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Horntang, <em>Ceramium<\/em> spec.<\/a><\/h6>\n<p>stellenweise h\u00e4ufig im Eulitoral und darunter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ceramium\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/ceramium_spec-1.jpg\"><br \/>\n<small>Der kleine, b\u00fcschelige, bleiche Horntang w\u00e4chst vor allem auf Marmor in der Gezeitenzone.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ceramium\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/ceramium_spec-2.jpg\"><br \/>\n<small>Die reich verzweigten Thalluszweiglein bestehen aus einreihigen Zellf\u00e4den (hier mit <em>Wrangelia penicillata<\/em>).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ceramium\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/ceramium_spec-3.jpg\"><br \/>\n<small>Bei genauer Betrachtung sieht man die Gliederung der F\u00e4den in Knoten und unberindete, durchscheinende Zwischenglieder sowie die charakteristische zangenf\u00f6rmige Kr\u00fcmmung der Endgabeln.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\"><em>Wrangelia penicillata ?<\/em>, C. Agardh<\/a><\/h6>\n<p>regelm\u00e4\u00dfig im Eulitoral<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wrangelia penicillata?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/wrangelia_penicillata-1.jpg\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt einen blassrosa, locker verzweigten Thallus, dessen \u00c4ste sich oft auf charakteristische Weise in eine Richtung k\u00fcmmen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wrangelia penicillata?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/wrangelia_penicillata-2.jpg\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wrangelia penicillata?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/wrangelia_penicillata-3.jpg\"><br \/>\n<small>Die \u00c4ste und Seitenzweige sind mit feinen wirteligen B\u00fcscheln besetzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wrangelia penicillata?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/wrangelia_penicillata-4.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>einfach sch\u00f6n!<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\"><em>Polysiphonia sertularioides ?<\/em>, J. Agardh<\/a><\/h6>\n<p>recht h\u00e4ufig, auf Schiefer, im Eu- und Supralitoral<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Polysiphonia sertularioides?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/polysiphonia_sertularioides-1.jpg\"><br \/>\n<small>Die rotbraune, fein verzweigte, b\u00fcschelige <em>Polysiphonia sertularioides<\/em> w\u00e4chst in der Gezeitenzone und knapp dar\u00fcber und vertr\u00e4gt auch l\u00e4ngeres Trockenfallen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Polysiphonia sertularioides?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/polysiphonia_sertularioides-2.jpg\"><br \/>\n<small>von den Wellen \u00fcbersp\u00fclte <em>Polysiphonia sertularioides<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Polysiphonia sertularioides?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/polysiphonia_sertularioides-3.jpg\"><br \/>\n<small>Die Thallusf\u00e4den dieser Art sind sehr fein; nur unter einer starken Lupe oder im Mikroskop erkennt man ihren charakteristischen Aufbau aus einer Zentralzelle und sie regelm\u00e4\u00dfig umgebenden H\u00fcllzellen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\"><em>Neosiphonia ?<\/em><\/a><\/h6>\n<p>regelm\u00e4\u00dfig, stellenweise h\u00e4ufig, im Eulitoral, oft mit <em>Chaetomorpha; <\/em>Bestimmung auch der Gattung unsicher und nur mikroskopisch m\u00f6glich<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Neosiphonia?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/neosiphonia_spec-1.jpg\"><br \/>\n<small>Diese Art ist <em>Polysiphonia sertularioides<\/em> \u00e4hnlich, aber k\u00fcrzer b\u00fcschelig, steifer und hat eine dunkler braune F\u00e4rbung. Sie w\u00e4chst im selben Habitat wie die vorige Art.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Neosiphonia?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/neosiphonia_spec-2.jpg\"><br \/>\n<small>Bei starker Vergr\u00f6\u00dferung erkennt man den \u00e4hnlichen Aufbau der dickeren Thallusf\u00e4den mit den typischen gebogenen Seiten\u00e4stchen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\"><em>Nemalion elminthoides<\/em>, Batters<\/a><\/h6>\n<p>bei uns sehr selten, auf Schiefer, an der Wasserlinie; vertr\u00e4gt Trockenfallen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Nemalion elminthoides\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/nemalion_elminthoides-1.jpg\"><br \/>\n<small><em>Nemalion elminthoides<\/em> ist leicht am weichen, lang wurmf\u00f6rmigen Thallus zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\"><em>Aglaothamnion ?<\/em><\/a><\/h6>\n<p>bei uns selten, an der Wasserlinie, auf Marmor, Bestimmung auch der Gattung unsicher und nur mikroskopisch m\u00f6glich; vegetative Zellen besitzen je nur 1 Zellkern<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Aglaothamnion?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/aglaothamnion_spec-1.jpg\"><br \/>\n<small>Diese kleine Art w\u00e4chst direkt an der Wasserlinie.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Aglaothamnion?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/aglaothamnion_spec-2.jpg\"><br \/>\n<small>Die Arten dieser Gattung sowie der verwandten Gattung <em>Callithamnion<\/em> sind sehr schwer auseinanderzuhalten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Aglaothamnion?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/aglaothamnion_spec-3.jpg\"><br \/>\n<small>Der intensiv rote, b\u00fcschelige Thallus besteht aus sehr feinen, stark verzweigten, einreihigen Zellf\u00e4den.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\"><em>Callithamnion tetragonum ?<\/em>, S. F. Gray<\/a><\/h6>\n<p>bei uns selten, direkt unter der Wasserlinie, an schattigen Stellen, klein und leicht zu \u00fcbersehen; Gattung morphologisch mit voriger identisch, aber in vegetativen Zellen je mehrere Zellkerne<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/callithamnion_tetragonum-1.jpg\" alt=\"Callithamnion tetragonum?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Alle <em>Calliothamnion<\/em>-Arten besitzen eine rote F\u00e4rbung. Diese Art ist heller oranger\u00f6tlich gef\u00e4rbt. Sie w\u00e4chst als kleines rundliches B\u00fcschelchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/callithamnion_tetragonum-2.jpg\" alt=\"Callithamnion tetragonum?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die sehr feinen Seiten\u00e4stchen dieser Art werden zur Spitze hin k\u00fcrzer.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\"><em>Liagora viscida<\/em>, C. Agardh<\/a><\/h6>\n<p>selten<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/liagora_viscida-1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Liagora viscida<\/em> besitzt einen reich verzweigten, besonders schl\u00fcpfrigen, wei\u00dflich-r\u00f6tlichen Thallus, dessen schmale, rundliche, dichotom verweigte Thallusabschnitte \u00fcber ihre ganze L\u00e4nge etwa denselben Durchmesser behalten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Liagora viscida?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/liagora_viscida-2.jpg\"><br \/>\n<small>Meist findet man sie angetrieben; nur selten und in einzelnen Exemplaren habe ich sie an den Felsen wachsend entdeckt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Liagora viscida?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/liagora_viscida-3.jpg\"><br \/>\n<small>Der Thallus besteht aus einem lockeren Mark aus wei\u00dfen F\u00e4den, aus dem rundherum zahlreiche kurze, verzweigte, rote F\u00e4dchen entspringen, die die Rinde bilden (hier stehen diese F\u00e4den aber etwas enger und sind weniger verzweigt als f\u00fcr diese Art angegeben).<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\"><em>Scinaia furcellata<\/em>, J. Agardh<\/a><\/h6>\n<p>selten, knapp unterhalb der Wasserlinie<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Scinaia furcellata\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/scinaia_furcellata-1.jpg\"><br \/>\n<small><em>Scinaia furcellata<\/em> besitzt einen dickfleischigen, gabelig verzweigten Thallus, an dem manchmal kleine Sporen-bildende \u00c4stchen sitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Scinaia furcellata\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/scinaia_furcellata-2.jpg\"><br \/>\n<small>Der Thallus besitzt charakteristische Einbuchtungen, an denen die Art leicht zu erkennen ist.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"K\"><em>Verlaquea lacerata (= Kallymenia l.) ?<\/em>, Le Gall &#038; Verg\u00e9s<\/a><\/h6>\n<p>bei uns sehr selten, nicht direkt an der K\u00fcste, nur angeschwemmt gefunden<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Verlaquea = Kallymenia lacerata\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/verlaquea_lacerata-1.jpg\"><br \/>\n<small>Der flache, fleischige Thallus dieser Art ist lappig und leicht verzweigt.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"L\"><em>Halurus equisetifolius ?<\/em>, K\u00fctzing<\/a><\/h6>\n<p>sehr selten, nur an einer Stelle, direkt unter der Wasserlinie<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Halurus equisetifolius?\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sea\/red_algae\/halurus_equisetifolius-1.jpg\"><br \/>\n<small>Der locker verzweigte, recht feste Thallus dieser Art ist mit dichten, wirteligen B\u00fcscheln von kleinen, verzweigten Seiten\u00e4stchen besetzt. Es k\u00f6nnte sich m\u00f6glicherweise um <em>Halurus equisetifolius<\/em> handeln, obwohl die Wuchsform etwas anders aussieht.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-meerespflanzen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/kalkrotalgen\/\">Kalk-Rotalgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/gruenalgen\/\">Gr\u00fcnalgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/braunalgen\/\">Braunalgen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/mittelmeer\/\">Das Mittelmeer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerespflanzen\/\">Meerespflanzen Einf\u00fchrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/algen\/\">Algen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.algaebase.org\/about\/\">Algaebase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.marevita.org\/index.php?option=classification&amp;path=Algues%20et%20plantes%20marines\/Rhodophyta\">Marevita: Rhodophyta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.natuurlijkmooi.net\/adriatische_zee\/wieren\/wieren.htm\">Algen der Adria, natuurlijkmooi<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rotalgen sind eine besonders artenreiche und vielgestaltige Algengruppe. 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