{"id":255,"date":"2009-08-07T11:53:30","date_gmt":"2009-08-07T08:53:30","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=255"},"modified":"2024-10-19T22:44:32","modified_gmt":"2024-10-19T19:44:32","slug":"zum-herokastro-bei-panormos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/zum-herokastro-bei-panormos\/","title":{"rendered":"Zum Herokastro bei Panormos"},"content":{"rendered":"<p><big>W<\/big>enn man von Moutso\u00fana aus nach S\u00fcden f\u00e4hrt, gelangt man in etwa 20 Minuten zur Bucht von P\u00e1normos, die ganz im S\u00fcdosten der Insel liegt. Hier endet die Stra\u00dfe, und es geht nur noch zu Fu\u00df weiter. Die Bucht besitzt einen sch\u00f6nen Strand mit feinem Kies und Sand, der vor den sommerlichen Nordwinden gut gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n<p><big>I<\/big>n P\u00e1normos ist eine kleine bronzezeitliche Akropolis auf einem niedrigen, nahe der Bucht gelegenen, nur 63 m hohen H\u00fcgel, dem Korph\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n, zu besichtigen. Vom Ende der Stra\u00dfe aus gelangt man \u00fcber einen kleinen ausgeschilderten Pfad zur Akropolis, die in den Sechziger Jahren von griechischen Arch\u00e4ologen ausgegraben wurde. Die Mauern der winzigen Festung sind bis etwa auf Knieh\u00f6he erhalten; sie bestehen aus unbearbeiteten Steinen der Umgebung, die recht kunstlos aufgeschichtet sind. Die Akropolis besteht aus etwa 20 winzigen R\u00e4umen, die von einer durch mehrere unregelm\u00e4\u00dfige Bastionen gesch\u00fctzten Wehrmauer umgeben sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-1.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\" \/><br \/>\n<small>Die kleine bronzezeitliche Akropolis auf dem Korph\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n. Im Hintergrund der steile, gut gesch\u00fctzte H\u00fcgel mit der gro\u00dfen Festung.<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>n den H\u00fcgel der Akropolis des Korph\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n schlie\u00dft sich ein terrassierter Hang an, der zum n\u00e4chsten, 200 Meter hohen H\u00fcgel hinauff\u00fchrt. Der Boden ist hier sehr steinig und felsig und jetzt im Sommer sehr trocken. Im Winter wachsen hier aber vielerlei Doldenbl\u00fctler und andere Pflanzen. Auch jetzt ist es etwas unangenehm, den Hang hinaufzusteigen, da sich die unz\u00e4hligen klettigen Samen des Unkrauts in Hosenbeine und Str\u00fcmpfe bohren und in die Schuhe zw\u00e4ngen. Auf den Terrassen wachsen noch \u00fcberwiegend Gr\u00e4ser, auch wenn sie schon seit l\u00e4ngerem nicht mehr bewirtschaftet werden, wie die \u00fcberall aufkommenden Str\u00e4ucher und Wacholder-B\u00fcsche zeigen. Es ist anzunehmen, dass die Terrassen dieses Hanges nicht nur im letzten Jahrhundert, sondern auch schon von den bronzezeitlichen Bewohnern der Akropolis mit Getreide bebaut wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_hill-1.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Das Korph\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n wird von diesem H\u00fcgel \u00fcberragt, auf dessen Spitze eine gut gesch\u00fctzte Festung liegt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6742-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Der Hang, der zur H\u00fcgelspitze hinauff\u00fchrt, ist terrassiert; auf den nicht mehr bewirtschafteten Terrassen w\u00e4chst viel Gras, das an das fr\u00fcher hier angebaute Getreide erinnert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6744-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Zwischen den Str\u00e4uchern haben viele Spinnen dieser Art ihre Netze aufgespannt; es handelt sich um <em>Argyrope lobata<\/em>, eine Verwandte der Zebraspinne.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6745-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Der Boden ist hier au\u00dferordentlich steinig.<\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>on der kleinen Akropolis aus gelangt man in einer Viertelstunde auf die Spitze des H\u00fcgels, auf der eine alte, zerfallene Festung liegt, das Her\u00f3kastro (gr. \u0397\u03c1\u03cc\u03ba\u03b1\u03c3\u03c4\u03c1\u03bf). Nachdem man die niedrigen Terrassen hinaufgeklettert ist, muss man einen hohen Zaun \u00fcberwinden (nicht ganz einfach). Danach geht es ein steiles, nur von Dorniger Bibernelle <em>(Sarcopoterium spinosum)<\/em> und Kopfigem Thymian <em>(Coridothymus capitatus)<\/em> bewachsenes, besonders trockenes Hangst\u00fcck hinauf. Dieses wird von einem zwei, drei Meter hohen Felsabsatz \u00fcberragt, der die H\u00fcgelspitze wie ein Kranz umgibt. Man kann diesen Felsabsatz nur an wenigen Stellen einfach \u00fcberklettern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6750-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>An die Terrassen schlie\u00dft sich (nachdem man einen Zaun \u00fcberwunden hat) dieses steile, offene, nur mit Dorniger Bibernelle und Kopfigem Thymian bewachsene Hangst\u00fcck an.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6751-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Oberhalb davon liegt eine kleine Steilkante aus Marmorfelsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6752-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Ein \u00d6lbaum steht unterhalb der Steilkante.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>achdem man die Steilkante \u00fcberklettert hat, gelangt man auf die H\u00fcgelspitze, die aus felsigem Marmor besteht. Nach einem weiteren steilen, felsigen Hangst\u00fcck erreicht man die Reste einer dicken, sorgf\u00e4ltig gebauten Wehrmauer, die das gro\u00dfe Gel\u00e4nde der Festung einfasst. Auf der ganzen Fl\u00e4che steht der plattige Marmor an, der sich hervorragend f\u00fcrs Bauen eignet und zwischen dem nur wenige Pflanzen wachsen: einige Wacholder und verbissene \u00d6lb\u00e4ume und Kermeseichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6753-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Nach der Steilkante gelangt man auf ein steiles, felsiges Hangst\u00fcck, das sp\u00e4rlich mit verbissenen Kermeseichen und \u00d6lb\u00e4umen bewachsen ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6758-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Nun erreicht man die Wehrmauer, die das gro\u00dfe Gel\u00e4nde der Festung auf der H\u00fcgelspitze einschlie\u00dft.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6757-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Die Wehrmauer ist sorgf\u00e4ltig in doppelwandiger Bauweise errichtet; sie ist an den meisten Stellen noch gut erhalten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN7775-1_1500.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Beim Bau der Mauern wurde ein einfacher Erdm\u00f6rtel verwendet.<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>uf dem eingefassten Gel\u00e4nde kann man deutliche Spuren der ehemaligen Besiedlung finden, insbesondere im n\u00f6rdlichen Teil, der vom Meer aus nicht sichtbar ist. Hier stehen die Grundmauern vieler Geb\u00e4ude; \u00fcberall liegt Schutt von zerfallenen Mauern herum. An einigen Geb\u00e4uden kann man kleine, in die Wand eingebaute Nischen erkennen. Im Gegensatz zur Akropolis vom Korph\u00e1ri ton Amygdal\u00f3n, die nur eine kleine Fluchtburg war, handelt es sich bei dieser Festung offensichtlich um eine befestigte Siedlung, das hei\u00dft der Gr\u00f6\u00dfe der Anlage nach zu urteilen, wohnten die Menschen hier dauerhaft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cupressaceae\/juniperus_phoenicea_macquis-7.jpg\" alt=\"Ph\u00f6nizischer Wacholder auf dem Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Das von der Wehrmauer eingeschlossene Gel\u00e4nde ist \u00fcberall felsig und nur locker von B\u00e4umen und Str\u00e4uchern bewachsen. Der Marmor eignet sich hervorragend zum Bauen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6789-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Der Ph\u00f6nizische Wacholder ist besonders trockenheitsresistent.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6788-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Insbesondere auf dem n\u00f6rdlichen, nicht vom Meer aus sichtbaren Teil der Festung sind \u00fcberall zerfallene Mauerreste von Geb\u00e4uden zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6791-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Die Mauern der Geb\u00e4ude sind ohne Putz aus den vor Ort anstehenden Steinen errichtet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6787-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Die Geb\u00e4ude stehen oft einzeln, sind etwa rechteckig und besitzen eher kleine R\u00e4ume.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6768-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>An einer Stelle befindet sich eine in den Felsen gegrabene, verputzte Zisterne; sie sieht so aus, als ob sie aus sp\u00e4terer Zeit stammen w\u00fcrde als die \u00fcbrigen Geb\u00e4udereste.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6810-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Auf dem Gel\u00e4nde der Festung liegen hier und da Schmirgelbrocken. Schmirgel kommt hier nat\u00fcrlicherweise nicht vor; er wurde wohl von den Bewohnern der Festung aus den Bergen herbeigeschafft.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6812-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Auch viele Tonscherben dieser Art kann man finden; sie k\u00f6nnen aber auch j\u00fcngeren Datums sein.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6800-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Ein gro\u00dfes Gebiet ist mit zerfallenen Mauerresten \u00fcbers\u00e4t.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6796-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>An manchen Geb\u00e4uden kann man gemauerte Nischen dieser Art erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6801-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Auch an diesem Gem\u00e4uer sind Nischen erhalten.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>ach Osten hin ist das Gel\u00e4nde des Kastros durch einen besonders hohen, fast senkrechten Steilabfall gesch\u00fctzt; deswegen haben die Bewohner hier auf die Wehrmauer verzichtet. Nach Westen hin ist der Hang etwas sanfter. Hier ist die Wehrmauern noch gut erhalten. Im Norden schlie\u00dft sich an den etwas niedrigeren Steilabfall ein flacheres Gel\u00e4nde an; ebenso wie auf der S\u00fcdseite ist auch dieser Hang nur von Dorniger Bibernelle und Kopfigem Thymian bewachsen. Hier lag wohl ehemals der Eingang der Burg, vom Meer abgewandt und relativ flachem, leicht bebaubaren Gel\u00e4nde zugewandt. Neben dem Eingang erkennt man Geb\u00e4udereste, die wohl Wachtt\u00fcrme zur Verteidigung des Eingangs gewesen sind. Unterhalb des Zugangs zum Kastro liegt heute ein Hirtenhaus, das in traditionellem Stil aus Stein gemauert ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6803-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Nach Westen ist der Hang unterhalb der Festung felsig, aber zug\u00e4nglich; hier lag eine hohe Wehrmauer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6809-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Die sorgf\u00e4ltig und geradlinig gebaute Mauer ist an vielen Stellen noch \u00fcber einen Meter hoch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6813-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Richtung S\u00fcden liegen einige Geb\u00e4ude, vermutlich f\u00fcr Wachenposten, direkt hinter der Wehrmauer, so dass sie vom Meer aus verborgen sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6816-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Nische in der Wehrmauer<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6765-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Nach Osten ist die H\u00fcgelspitze durch einen besonders hohen, unzug\u00e4nglichen Steilabfall gesch\u00fctzt. Hier haben die Erbauer des Kastros keine Wehrmauer errichtet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6776-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Nach Norden liegt der Eingang der Festung, vom Meer ab- und dem sanft h\u00fcgeligen Hinterland zugewandt. Unterhalb des Eingangs steht ein traditionelles Steinhaus, wie es die Hirten bis vor etwa 50 Jahren benutzt haben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6778-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>der Steilabfall und die Wehrmauer im Norden<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6780-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Blick auf den Eingang zur Festung von Norden; unterhalb der Felsen liegt ein trockener, wenig bewachsener Hang wie auch auf der S\u00fcdseite.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6783-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Vor dem Eingang liegt viel Geb\u00e4udeschutt. Ehemals war der Eingang hinter der Wehrmauer durch zwei Bastionen oder Wachtt\u00fcrme gesch\u00fctzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN7778-1_1500.jpg\" border=\"0\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Hier sieht man die \u00dcberreste eines Turms. Im Hintergrund sind die Kleinen Kykladen (Koufonissia, Keros) sichtbar, die w\u00e4hrend der Bronzezeit ebenfalls dicht besiedelt waren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN6820-1_1500.jpg\" alt=\"Das Kastro bei Panormos\" \/><br \/>\n<small>Blick von S\u00fcden auf die teilweise zerfallene Wehrmauer.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>as Kastro von P\u00e1normos noch nicht von Arch\u00e4ologen ausgegraben worden. Man geht davon aus, dass es sich um einen byzantinischen Wachtposten handelte: Es ist sehr wahrscheinlich und zu erwarten, dass es an dieser S\u00fcdost-Ecke der Insel einen Wachtposten gegeben hat, der mit der gro\u00dfen <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-apalirou\/\">byzantinischen Festung von Apal\u00edrou<\/a> in Verbindung stand. Andererseits wirken die Geb\u00e4udereste wesentlich \u00e4lter als die auf der Festung von Apal\u00edrou: Sie sind deutlich einfacher errichtet, kleiner und weniger &#8222;organisiert&#8220;. Ob es sich doch um \u00e4ltere, vielleicht gar bronzezeitliche \u00dcberreste handelt? Ob sich die Einwohner der bronzezeitlichen Akropolis des Korf\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n hier eine gr\u00f6\u00dfere, besser gesch\u00fctzte Festung gebaut haben, nachdem ihre erste Schutzanlage eingenommen und zerst\u00f6rt worden war?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_view-2.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\" \/><br \/>\n<small>Blick von der gro\u00dfen Festung auf das Korphari ton Amygdalion (Pfeil).<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>ollen wir hoffen, dass bald eine sorgf\u00e4ltige Untersuchung durchgef\u00fchrt wird, die Licht auf diese Angelegenheit wirft!<\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/einsame-buchten-panormos\/\">Einsame Buchten bei Panormos<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"https:\/\/azalas.de\/wanderungen-und-spaziergaenge\/\">Wanderungen und Spazierg\u00e4nge<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-akropolis-panormos\/\">Die pr\u00e4historische Akropolis bei Panormos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-apalirou\/\">Die byzantinische Festung von Apalirou<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen: <a href=\"https:\/\/cycladiccastles.repository.gr\/index.php?com=jsonitems&#038;set=13095&#038;item=11780\">\u0397\u03a1\u039f\u039a\u0391\u03a3\u03a4\u03a1\u039f, \u03a8\u03b7\u03c6\u03b9\u03b1\u03ba\u03ae \u0391\u03bd\u03ac\u03b4\u03b5\u03b9\u03be\u03b7 \u03a0\u03bf\u03bb\u03b9\u03c4\u03b9\u03c3\u03c4\u03b9\u03ba\u03bf\u03cd \u0391\u03c0\u03bf\u03b8\u03ad\u03bc\u03b1\u03c4\u03bf\u03c2 \u039a\u03c5\u03ba\u03bb\u03ac\u03b4\u03c9\u03bd<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man von Moutso\u00fana aus nach S\u00fcden f\u00e4hrt, gelangt man in etwa 20 Minuten zur Bucht von P\u00e1normos, die ganz im S\u00fcdosten der Insel liegt. 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