{"id":253,"date":"2009-08-05T15:09:33","date_gmt":"2009-08-05T12:09:33","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=253"},"modified":"2025-06-12T20:00:29","modified_gmt":"2025-06-12T17:00:29","slug":"naxos-akropolis-panormos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/naxos-akropolis-panormos\/","title":{"rendered":"Die fr\u00fchbronzezeitliche Akropolis bei Panormos"},"content":{"rendered":"<p><big>N<\/big>ahe der Bucht von P\u00e1normos an der S\u00fcdostecke von Naxos liegt eine kleine bronzezeitliche Akropolis (= Festung) auf einem kleinen, flachen H\u00fcgel namens Korf\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n (= H\u00fcgel der Mandelb\u00e4ume). Sie besteht aus etwa zwanzig winzigen R\u00e4umen, die von einem durch kleine Bastionen verst\u00e4rkten Mauerring umgeben sind. Das Mauerwerk der H\u00e4user und die ein bis zwei Meter breite Wehrmauer sind an den meisten Stellen nur bis etwa auf Knieh\u00f6he erhalten. Die Akropolis wurde in den Sechziger Jahren von griechischen Arch\u00e4ologen unter Chr. Doumas ausgegraben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/from_drone\/Akropolis-Panormos-02.jpg\" alt=\"Korfari ton Amygdalion, fr\u00fchbronzezeitliche Akropolis bei Panormos, Naxos; Blick von oben\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die fr\u00fchbronzezeitliche Akropolis aus der Luft: Man sieht die winzigen R\u00e4ume und die dicken Wehrmauern. Foto: Pergialis\u00a9fotopedia.de<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/from_drone\/Akropolis-Panormos-01.jpg\" alt=\"Korfari ton Amygdalion, fr\u00fchbronzezeitliche Akropolis bei Panormos, Naxos; Blick von oben\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Blick \u00fcber die Akropolis zur Bucht von P\u00e1normos. Foto: Pergialis\u00a9fotopedia.de<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei der Akropolis von P\u00e1normos handelt es sich wohl um das \u00e4lteste erhaltene Bauwerk auf Naxos. Sie stammt aus der j\u00fcngeren <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur\/\">Fr\u00fchen Bronzezeit<\/a> (etwa 2.300 v. Chr.), ist also fast viereinhalbtausend Jahre alt. Sie liegt auf einem kleinen flachen H\u00fcgel, der kaum nat\u00fcrlichen Schutz bietet. Die Umgebung ist recht fruchtbar und war bis in die j\u00fcngste Zeit mit Getreidefeldern bewirtschaftet. Die Akropolis liegt in direkter N\u00e4he einer der am besten vor den sommerlichen Nordwinden gesch\u00fctzten Buchten von Naxos; aufgrund ihrer Lage hinter der H\u00fcgelkuppe kann sie aber vom Meer aus kaum gesehen werden. An der Akropolis wachsen <a href=\"http:\/\/azalas.de\/rosengewaechse\/\">wilde Mandelb\u00e4ume<\/a> (Webbs Mandel), nach denen der H\u00fcgel benannt ist (<em>amygdalo<\/em> = Mandel).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/rosaceae\/prunus_webbii-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wilde Mandelb\u00e4ume, Prunus webbii\"><br \/>\n<small>Die Wilden Mandelb\u00e4umchen haben dem H\u00fcgel <em>Korf\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n<\/em> seinen Namen verliehen.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Kleinheit der etwa zwanzig R\u00e4ume der Akropolis von P\u00e1normos (von 1,2 x 1,4 m bis 2,5 x 3,5 m) l\u00e4sst vermuten, dass es sich nur um eine Fluchtburg und nicht um eine dauerhafte Ansiedlung gehandelt hat. Der Bauplan ist unregelm\u00e4\u00dfig und richtet sich nach den Strukturen des Untergrundes. Die kleinen R\u00e4ume und die engen Durchg\u00e4nge dazwischen sind nur ungef\u00e4hr rechteckig. Die Wehrmauer bildet sieben ausgebuchtete, unregelm\u00e4\u00dfige Bastionen, die vor allem die flachere Nordseite absichern. Zum nur 80 Zentimeter breiten, einzigen Eingang f\u00fchrt eine Reihe von Stufen hinauf. Die Mauern, soweit erhalten, bestehen aus unbehauenen Steinen; ehemals wiesen sie einen Erdm\u00f6rtel und -verputz auf. Die ganze Anlage ist aus den in der direkten Umgebung anstehenden Steinen errichtet. Beim Aufschichten der Steine wurde keine besondere Sorgfalt verwendet. Die D\u00e4cher werden vermutlich leichte Konstruktionen aus Holz, Rohr und festgestampfter Erde gewesen sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_fields-1.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Die Akropolis liegt auf einem kleinen, flachen, nur 63 Meter hohen H\u00fcgel inmitten von Getreidefeldern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-2.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Der Eingang ist durch zwei kleine Bastionen gesch\u00fctzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-6.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Die Au\u00dfenmauer ist durch mehrere unregelm\u00e4\u00dfige Bastionen dieser Art verst\u00e4rkt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-4.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Die Mauern bestehen aus rohen, nicht bearbeiteten Steinen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-7.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Auf der S\u00fcdseite stehen die Mauern der Bastionen auf diesen kleinen Felsen; der H\u00fcgel ist aber einfach zug\u00e4nglich und nicht durch nat\u00fcrliche Felsabbr\u00fcche gesch\u00fctzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-1.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Innerhalb der Festung befinden sich etwa 20 kleine R\u00e4ume mit schmalen Durchg\u00e4ngen dazwischen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-8.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Der R\u00e4ume haben etwa rechteckige Grundrisse.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-9.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Die kleinsten R\u00e4ume sind kaum gro\u00df genug, dass ein Mensch darin schlafen kann.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-10.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Nur an wenigen Stellen sind die Mauern bis auf mehr als Knieh\u00f6he erhalten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion-3.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Um die Akropolis herum liegen Ziegenmauern j\u00fcngeren Datums.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_stones.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strandkiesel als Wurfgeschosse bei der Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Vorm Eingang liegen viele runde Strandkiesel, die bei der Eroberung der Akropolis als Wurfgeschosse verwendet wurden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_view-2.jpg\" alt=\"Die Akropolis von Panormos\"><br \/>\n<small>Blick auf das Korf\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Akropolis von P\u00e1normos wurde bei einem Angriff eingenommen und zerst\u00f6rt. Im umgebenden Gel\u00e4nde, vor allem direkt vor der Wehrmauer, hat man in gro\u00dfer Zahl runde Strandkiesel gefunden, die als Wurfgeschosse, vermutlich f\u00fcr Steinschleudern, dienten. Auch eine Speerspitze wurde gefunden. Man hat keinerlei menschliche \u00dcberreste entdeckt. In den H\u00e4usern befanden sich nur Tonscherben, aber sonst keine Artefakte. Es fanden sich \u00dcberreste von Essens- und Kochgeschirr, vor allem aber Vorratsgef\u00e4\u00dfe. Eine gro\u00dfe Anzahl von Tonkr\u00fcgen lag im Eingangsbereich, so als h\u00e4tten die Bewohner versucht, ihre Vorr\u00e4te mitzunehmen, als sie fl\u00fcchteten. An den Kr\u00fcgen befanden sich deutliche Brandspuren, was darauf hindeutet, dass die Geb\u00e4ude bei dem Angriff in Brand gerieten. Nach dem Angriff wurde die Akropolis nicht wieder aufgebaut. \u00dcber das Schicksal der Verteidiger der Akropolis sowie \u00fcber Herkunft der Angreifer (die keine Spuren hinterlassen haben) kann nur spekuliert werden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Akropolis von P\u00e1normos liegt auf einem niedrigen, relativ fruchtbaren H\u00fcgel. Rundherum liegen Felder, die bis vor kurzem mit Getreide bebaut worden sind. Wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass auch in der Bronzezeit schon in der gesamten Umgebung <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-landwirtschaft\">Landwirtschaft<\/a> betrieben wurde.  Es gibt Anzeichen daf\u00fcr, dass auf den H\u00e4ngen um die Akropolis eine kleine b\u00e4uerliche Siedlung lag. Das w\u00fcrde die Kleinheit der Festung erkl\u00e4ren: In diesem Fall h\u00e4tte es sich nur um die Fluchtburg gehandelt, in die sich die Bewohner der Umgebung bei einem \u00dcberfall zur\u00fcckzogen. Auch diese Fluchtburg war aber nicht effektiv genug gesichert, um einem ernst gemeinten Angriff widerstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Angreifer, die die Akropolis einnahmen, waren vermutlich Piraten: Diese trieben ihr Unwesen in der \u00c4g\u00e4is anscheinend schon in dieser fr\u00fchen Zeit. Auch dass die Akropolis so angelegt war, dass sie sich in direkter N\u00e4he zum Meer befand, aber von der K\u00fcste aus kaum zu sehen war, passt zu dieser Interpretation.<\/p>\n<p><big>I<\/big>n direkter N\u00e4he der Akropolis liegt ein merkw\u00fcrdiges steinernes Hirtenhaus: Es ist &#8211; soweit ich wei\u00df &#8211; das einzige elliptisch geformte Steinhaus auf Naxos. Die besondere Form l\u00e4sst vermuten, dass das Haus m\u00f6glicherweise auf alten, bronzezeitlichen Fundamenten errichtet wurde, ein Verdacht der dadurch erh\u00e4rtet wird, dass es auch im einzigen <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-heiligtum-koryfi-t-aroniou\/\">fr\u00fchbronzezeitlichen Heiligtum der Insel (Koryf\u00ed t&#8217;Aronio\u00fa)<\/a> ein elliptisch geformtes Geb\u00e4ude gibt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_mitato-1.jpg\" alt=\"altes elliptisches Steinhaus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Meines Wissens gibt es auf Naxos nur zwei elliptische Geb\u00e4ude. Eines liegt im fr\u00fchbronzezeitlichen Heiligtum der Koryf\u00ed t&#8217;Aronio\u00fa (s.u.); das andere ist ein steinernes Hirtenhaus in direkter N\u00e4he der Akropolis von P\u00e1normos, was den Verdacht aufkommen l\u00e4sst, dass dieses Steinhaus auf den Fundamenten eines fr\u00fchbronzezeitlichen Geb\u00e4udes errichtet ist, m\u00f6glicherweise ebenfalls eines Heiligtums.<\/small><\/p>\n<h6>Das fr\u00fchbronzezeitliche Heiligtum der Koryf\u00ed t&#8217;Aronio\u00fa<\/h6>\n<p><big>E<\/big>twa drei Kilometer n\u00f6rdlich von P\u00e1normos ist ein kleines <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-heiligtum-koryfi-t-aroniou\/\">Heiligtum<\/a> aus derselben Zeit ausgegraben worden. Es liegt auf einem \u00e4hnlichen, 80 Meter hohen H\u00fcgel namens Koryf\u00ed t&#8217;Aronio\u00fa und bestand aus einigen Wohnh\u00e4usern und einem interessanten, elliptischen Geb\u00e4ude, das als Heiligtum interpretiert wird. In den neuzeitlichen Mauern der Anlage sind zehn Steinplatten mit eingeritzten Darstellungen von Menschen, Tieren und Booten gefunden worden, die als &#8222;Votivtafeln&#8220; verstanden werden. Au\u00dferdem diente die Anlage h\u00f6chstwahrscheinlich ebenso wie die Akropolis von P\u00e1normos als Ausguck zur \u00dcberwachung des Meeres &#8211; hier konnte das Meer auch Richtung Nordosten bis nach Moutso\u00fana \u00fcberblickt werden, ein Gebiet, das von P\u00e1normos aus nicht zu sehen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/koryfi_t_aroniou-7.jpg\" border=\"0\" alt=\"Heiligtum Koryfi t'Aroniou\"><br \/>\n<small>Dieses elliptische Geb\u00e4ude in der kleinen fr\u00fchbronzezeitlichen Anlage auf dem H\u00fcgel Koryf\u00ed t&#8217;Aronio\u00fa drei Kilometer n\u00f6rdlich von P\u00e1normos hat vermutlich als Heiligtum gedient.<\/small><\/p>\n<h6>Beziehungen zu anderen Regionen des Mittelmeeres<\/h6>\n<p><big>\u00c4<\/big>hnlichkeiten der <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur-handwerk\/\">Keramik<\/a> und der Bauweise der Akropolis von P\u00e1normos haben die Vermutung aufkommen lassen, dass es sich um eine Ansiedlung von Menschen aus der nord\u00f6stlichen \u00c4g\u00e4is (Chios, Lesbos, Limnos, Troja) handelte, die von den Einwohnern von Naxos wieder vertrieben worden sind. Interessanterweise gibt es auf den erw\u00e4hnten Inseln eine Reihe von kleinen Festungen, die der von P\u00e1normos recht \u00e4hnlich sind und die etwa um dieselbe Zeit aus bisher unbekannten Gr\u00fcnden aufgegeben wurden. Die Bewohner dieser aufgegebenen Siedlungen k\u00f6nnten versucht haben, sich auf den Kykladen anzusiedeln, zu denen sie sowieso schon <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur-schifffahrt-und-handel\/\">Handelsbeziehungen<\/a> hatten &#8211; die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur-beziehungen-zu-den-nachbarvoelkern\/\">\u00c4hnlichkeit der Kulturen<\/a> ist gro\u00df. Andererseits sind die meisten in P\u00e1normos gefundenen Gef\u00e4\u00dfe aus naxiotischem Ton hergestellt. Die Pr\u00e4senz der nordwest\u00e4g\u00e4ischen Gef\u00e4\u00dftypen k\u00f6nnte sich vielleicht auch einfach mit den Handelsbeziehungen zwischen diesen beiden Regionen erkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<p><big>B<\/big>auwerke derselben Art gibt es schon etwas fr\u00fcher auch in Pal\u00e4stina (beispielsweise Jericho). Es kann als gesichert gelten, dass enge Beziehungen zwischen dem Vorderen Orient und den Kykladen bestanden. Es ist m\u00f6glich, dass Menschen aus der Levante auf der Suche nach Metallvorkommen in die \u00c4g\u00e4is kamen, als ihre eigenen Vorkommen allm\u00e4hlich aufgebraucht waren. Von ihnen m\u00f6gen die Kykladenbewohner die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur-metallverarbeitung\/\">Kenntnisse der Metallverarbeitung<\/a> \u00fcbernommen haben. Schlie\u00dflich \u00e4hneln der Anlage von P\u00e1normos auch die kleinen Kolonien der Kykladiten auf der Iberischen Halbinsel.<\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-heiligtum-koryfi-t-aroniou\/\">Das fr\u00fchbronzezeitliche Heiligtum Koryfi t&#8217;Aroniou<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-sehenswuerdigkeiten\/\">Die Sehensw\u00fcrdigkeiten von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/festungen-und-wehrtuerme\/\">Festungen und Wehrt\u00fcrme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-geschichte\/\">Die Geschichte der Insel Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur\/\">Die Kykladenkultur<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>verwendete Literatur: \u0391\u03bd\u03b1\u03c3\u03c4\u03b1\u03c3\u03af\u03b1 \u0391\u03b3\u03b3\u03b5\u03bb\u03bf\u03c0\u03bf\u03cd\u03bb\u03bf\u03c5, \u039a\u03bf\u03c1\u03c6\u03ac\u03c1\u03b9 \u03c4\u03c9\u03bd \u0391\u03bc\u03c5\u03b3\u03b4\u03b1\u03bb\u03b9\u03ce\u03bd (\u03a0\u03ac\u03bd\u03b5\u03c1\u03bc\u03bf\u03c2 \u039d\u03ac\u03be\u03bf\u03c5), \u03bc\u03b9\u03b1 \u03bf\u03c7\u03c5\u03c1\u03c9\u03bc\u03ad\u03bd\u03b7 \u03c0\u03c1\u03bf\u03ca\u03c3\u03c4\u03bf\u03c1\u03b9\u03ba\u03ae \u03b1\u03ba\u03c1\u03cc\u03c0\u03bf\u03bb\u03b7, in: \u0397 \u039d\u03ac\u03be\u03bf\u03c2 \u03b4\u03b9\u03b1 \u03bc\u03ad\u03c3\u03bf\u03c5 \u03c4\u03c9\u03bd \u0391\u03b9\u03ce\u03bd\u03c9\u03bd, \u03a0\u03c1\u03b1\u03ba\u03c4\u03b9\u03ba\u03ac \u03c4\u03bf\u03c5 \u0393 \u03a0\u03b1\u03bd\u03b5\u03bb\u03bb\u03ae\u03bd\u03b9\u03bf\u03c5 \u03a3\u03c5\u03bd\u03b5\u03b4\u03c1\u03af\u03bf\u03c5, \u0395\u03c0\u03b9\u03bc\u03ad\u03bb\u03b5\u03b9\u03b1: \u0399\u03c9\u03ac\u03bd\u03bd\u03b7\u03c2 \u039a. \u03a0\u03c1\u03bf\u03bc\u03c0\u03bf\u03bd\u03ac\u03c2, \u03a3\u03c4\u03ad\u03c6\u03b1\u03bd\u03bf\u03c2 \u0395. \u03a8\u03b1\u03c1\u03c1\u03ac\u03c2, \u0391\u03b8\u03ae\u03bd\u03b1 2007<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahe der Bucht von P\u00e1normos an der S\u00fcdostecke von Naxos liegt eine kleine bronzezeitliche Akropolis (= Festung) auf einem kleinen, flachen H\u00fcgel namens Korf\u00e1ri ton Amygdali\u00f3n (= H\u00fcgel der Mandelb\u00e4ume). 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