{"id":2469,"date":"2011-02-25T15:20:42","date_gmt":"2011-02-25T13:20:42","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=2469"},"modified":"2025-03-11T19:41:09","modified_gmt":"2025-03-11T17:41:09","slug":"oelbaum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/oelbaum\/","title":{"rendered":"\u00d6lbaum, Olea europaea: Der heilige Baum der Athene"},"content":{"rendered":"<p><big>W<\/big>enn man Natur und Kultur des Mittelmeergebietes durch ein Symbol repr\u00e4sentieren will, dann wird man wohl den \u00d6lbaum w\u00e4hlen: den gen\u00fcgsamen, \u00fcberlebenst\u00fcchtigen, langlebigen Baum, der den Menschen das unentbehrliche Oliven\u00f6l schenkt, Quelle von Wohlstand und Reichtum.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-baeume\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h6>\u00d6lbaum, <em>Olea europaea<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er heilige Baum der G\u00f6ttin Athene, der \u00d6lbaum, ist &#8211; kultiviert oder wild &#8211; eine der eindrucksvollsten Baumarten von Naxos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/area\/olive_tree_and_cape.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-5.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><\/p>\n<p><big>D<\/big>er \u00d6lbaum geh\u00f6rt zu den immergr\u00fcnen Hartlaubgew\u00e4chsen; seine widerstandsf\u00e4higen, l\u00e4nglichen Bl\u00e4tter sind auf der Unterseite, die die Spalt\u00f6ffnungen tragen, durch wei\u00dfe, gl\u00e4nzende Haare vor Verdunstung gesch\u00fctzt; dadurch erhalten \u00d6lb\u00e4ume ihre typische silbrige F\u00e4rbung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>\u00d6lb\u00e4ume wirken aufgrund der Behaarung der Blattunterseite silbern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_flower-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>\u00d6lbaum in voller Bl\u00fcte<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen kleine, verwachsene Bl\u00fctenbl\u00e4tter mit vier Zipfeln, die als Ganzes abfallen. Sie werden durch den Wind best\u00e4ubt; entsprechend tr\u00e4gt der \u00d6lbaum nur dann reiche Frucht, wenn zur Zeit der Bl\u00fcte ausreichender Wind weht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-9.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Sommers wie winters: \u00d6lb\u00e4ume sind einfach sch\u00f6n!<\/small><\/p>\n<h3>Der Wilde \u00d6lbaum<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Wildform des \u00d6lbaums <em>(Olea europaea var. sylvestris)<\/em> ist im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet und in Nordafrika heimisch. Der \u00d6lbaum geh\u00f6rt zu den \u00d6lbaumgew\u00e4chsen <em>(Oleaceae)<\/em>, einer Familie der Lippenbl\u00fctlerartigen <em>(Lamiales)<\/em> mit 25 Gattungen und etwa 600 Arten, die vor allem Str\u00e4ucher und B\u00e4ume umfasst (au\u00dfer dem \u00d6lbaum und den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/esche\/\">Eschen<\/a> sind aus dieser Familie vor allem die Zierpflanzen Jasmin, Forsythie und Flieder bekannt).<\/p>\n<p><big>A<\/big>uch auf Naxos w\u00e4chst der \u00d6lbaum wild und ist in vielen Gegenden sehr h\u00e4ufig, insbesondere auf Marmor in den niedrigen Lagen im \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Teil der Insel, wo er einen bedeutenden Bestandteil der charakteristischen Macchie bildet und auch an sehr trockenen Standorten vorkommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/maquis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Macchie mit Olivenb\u00e4umen\"><br \/>\n<small>Macchie mit wilden \u00d6lb\u00e4umen<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Wilde \u00d6lbaum ist sehr resistent gegen Trockenheit, aber auch gegen Brand und Fra\u00df. Er kann unter starker Beweidung durch Ziegen als Zwergform mit sehr kleinen, fast schuppenf\u00f6rmigen Bl\u00e4ttern wachsen. Die Wildform bildet kleine, runde, sehr bittere Fr\u00fcchte aus, die \u00d6l enhalten, aber kaum Fruchtfleisch besitzen. Das \u00d6l ist ebenfalls bitter, wird jedoch wegen seiner reichen Inhaltsstoffe und Vitamine heute besonders gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_wild-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Wilder \u00d6lbaum mit gr\u00f6\u00dferen Bl\u00e4ttern an den oberen Zweigen, die au\u00dferhalb der Reichweite der Ziegen sind, und winzigen Bl\u00e4ttern an den unteren, verbissenen Zweigen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_browsed-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>auch ein \u00d6lbaum<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_browsed_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>kleine, fast schuppenf\u00f6rmige Bl\u00e4tter an der verbissenen Zwergform<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>nteressant und merkw\u00fcrdig ist die Tatsache, dass es jedenfalls hier auf Naxos zwar riesige, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alte veredelte Oliven gibt, aber keine gro\u00dfen Exemplare der Wilden Olive, sondern nur kleine B\u00e4umchen oder niedrige Str\u00e4ucher. Ich wei\u00df nicht, ob das an der st\u00e4ndigen Beweidung aller ungesch\u00fctzten, wilden Best\u00e4nde liegt, oder ob die Wildform nat\u00fcrlicherweise kein hohes Alter erreicht.<\/p>\n<h3>Die Kultivierung des \u00d6lbaums<\/h3>\n<p><big>S<\/big>eit etwa 9.000 Jahren sammelt der Mensch die Frucht des \u00d6lbaumes; die bitteren wilden Oliven wurden allerdings zun\u00e4chst nur zur Herstellung von Salben und zur Beleuchtung verwendet. Auf den Kykladen waren \u00d6ll\u00e4mpchen seit der Fr\u00fchen Bronzezeit im 3. Jahrtausend v. Chr. in Benutzung. Ab etwa 4.000 v. Chr. wurde der Olivenbaum im Nahen Osten und auf Kreta kultiviert und veredelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-4.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><\/p>\n<p><big>A<\/big>ls Nahrungsmittel wurde das \u00d6l vemutlich erst ab der archaischen Periode (etwa 800 bis 550 v. Chr.) verwendet (d.h. nach Homer; die im Internet zu findenden Angaben dazu sind aber unterschiedlich, unsicher und teilweise offensichtlich falsch). Dann erlangte es aber schnell eine sehr gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr die Ern\u00e4hrung und war aus dieser bald nicht mehr wegzudenken. Bis heute ist das Oliven\u00f6l in Griechenland als Zutat zu ausnahmslos jedem Gericht erforderlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Oliven der lokalen, naxiotischen Sorte<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ald erlangte der \u00d6lbaum eine solche Bedeutung f\u00fcr die Wirtschaft, dass das F\u00e4llen eines \u00d6lbaumes mit derselben Strafe belegt wurde wie ein Mord. Der Staatsmann Solon (fr\u00fches 6. Jahrh. v. Chr.) f\u00f6rderte die Kultivierung des \u00d6lbaums und den Export von Oliven\u00f6l, der der Stadt Athen zu einem bedeutenden Reichtum verhalf. Er erlie\u00df sogar ein Gesetz, das den Mindestabstand f\u00fcr das Pflanzen von \u00d6lb\u00e4umen vorgeschrieb, damit der gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Ertrag erzielt werden konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_grove-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><\/p>\n<h3>Der \u00d6lbaum in der Mythologie<\/h3>\n<p><big>V<\/big>erst\u00e4ndlicherweise spielt der \u00d6lbaum auch in der griechischen Mythologie und Religion eine gro\u00dfe Rolle. Die alten Geschichtsschreiber berichten uns, dass die G\u00f6tter Athene und Poseidon einen Wettstreit durchf\u00fchrten, wer Schutzgott der Stadt Athen werden sollte. Poseidon schenkte den Athenern, um ihre Gunst zu ergattern, einen Salzquell, den er durch einen Sto\u00df seines Dreizacks hervorsprudeln lie\u00df, w\u00e4hrend Athene mit einem Sto\u00df ihrer Lanze einen \u00d6lbaum sprie\u00dfen lie\u00df. Die Athener w\u00e4hlten Athene und ihren segensreichen Baum und verliehen ihrer Stadt ihren Namen.<\/p>\n<p><big>E<\/big>ntsprechend seiner au\u00dferordentlichen Bedeutung f\u00fcr die Wirtschaft der griechischen Staaten und aufgrund seiner Langlebigkeit und seiner F\u00e4higkeit immer wieder auszuschlagen, wurde der \u00d6lbaum zum Symbol f\u00fcr Wohlstand. Die ber\u00fchmte Statue des Zeus in Olympia trug einen Kranz aus \u00d6lzweigen. Den Siegern bei den Olympischen Spielen wurden als Preis Amphoren mit Oliven\u00f6l verliehen. Die Olympische Flamme wird auch heute noch mit einem \u00d6lzweig entz\u00fcndet.<\/p>\n<p><big>I<\/big>n der christlichen Religion ist der \u00d6lbaum auch Symbol f\u00fcr den Frieden (der gr\u00f6\u00dfte Schaden wurde einem Staat bei einem Krieg durch das einfallende Heer zugef\u00fcgt, wenn dieses die \u00d6lhaine f\u00e4llte oder abbrannte). Nach der Sintflut brachte die von Noah ausgesandte Taube einen \u00d6lzweig zur\u00fcck. Heute ist die Fahne der UNO mit einem Kranz aus \u00d6lbaumzweigen verziert.<\/p>\n<h3>Der \u00d6lbaum auf Naxos<\/h3>\n<p><big>I<\/big>n allen Gegenden von Naxos wird der \u00d6lbaum kultiviert, au\u00dfer in den h\u00f6chsten Lagen um das Dorf Komiak\u00ed, wo es zu k\u00fchl ist, als dass der \u00d6lbaum Frucht tragen k\u00f6nnte. \u00dcberall auf der Insel findet man alte Olivenhaine, die nur noch in geringen Teilen abgeerntet werden. Die meisten \u00d6lhaine befinden sich in der Traga\u00eda, die aus der Ferne wie ein \u00d6lbaumwald wirkt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/view_tragaia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Blick \u00fcber die Tragaia\"><br \/>\n<small>die Traga\u00eda aus der Ferne<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_grove-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaumhain, Olea europaea\"><br \/>\n<small>alter Olivenhain in der Traga\u00eda<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie lokale, traditionelle Olivensorte enth\u00e4lt viel \u00d6l (etwa ein Sechstel bis ein Drittel des Gewichts) und ist sowohl zur \u00d6lproduktion als auch zum Essen gut geeignet. Sie bildet auch die leckeren <em>asko\u00fades<\/em>, besondere braun gef\u00e4rbte, etwas schrumpelige Oliven, die unter Einwirkung eines Pilzes reifen und ein spezielles Aroma entwickeln. Allerdings geben die B\u00e4ume der lokalen Olivensorte nur etwa alle zwei Jahre eine gute Ernte und sind anf\u00e4llig gegen die Olivenfliege, die etwa seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts auch auf Naxos zu gro\u00dfen Ernteeinbu\u00dfen f\u00fchrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_grove-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaumhain, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Die lokale Olivensorte, hier auf alten, erodierten Terrassen, bildet gro\u00dfe B\u00e4ume mit sehr \u00f6lreichen Oliven; sie tr\u00e4gt allerdings nicht jedes Jahr.<\/small><\/p>\n<p><big>H<\/big>eute werden auf Naxos auch eingef\u00fchrte Sorten angebaut, die allerdings meist einen geringeren \u00d6lgehalt aufweisen. H\u00e4ufig wird die Sorte &#8222;Koroni\u00e1&#8220; angebaut, die nur niedrige B\u00e4ume ausbildet und deren Oliven klein, aber sehr ertragreich sind: Sie tragen fast jedes Jahr und werden kaum von der Olivenfliege angefallen. Andere Sorten sind vor allem als Speiseoliven geeignet (z.B. die Sorte &#8222;Kalam\u00f3n&#8220;).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_tree_koronia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaumhain, Olea europaea\"><br \/>\n<small>kleiner, reich tragender Baum der Sorte &#8222;Koroni\u00e1&#8220;<\/small><\/p>\n<h3>Der unsterbliche \u00d6lbaum<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie meisten kultivierten Sorten werden auf die widerstandsf\u00e4hige Wilde Olive aufgepfropft. Der \u00d6lbaum w\u00e4chst sehr langsam und altert von allein praktisch nicht, sondern kann immer wieder ausschlagen. \u00d6lb\u00e4ume m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig ausgelichtet werden, wenn sie gut tragen sollen. Man kann die B\u00e4ume auch oberhalb der Veredelungsstelle g\u00e4nzlich abschneiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-6.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>sehr alte, hohe \u00d6lb\u00e4ume<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-7.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Hier sieht man einen Baum, dessen dicker Stamm oberhalb der Veredelungsstelle g\u00e4nzlich abgeschnitten worden ist und wieder reicht ausgetrieben hat.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie alten B\u00e4ume werden innen meist durch eine Pilzkrankheit <em>(Fomitiporia punctata)<\/em> ausgeh\u00f6hlt; oft zerf\u00e4llt der urspr\u00fcngliche Stamm auf die Dauer v\u00f6llig. Aus den Wurzeln treiben aber immer wieder Sch\u00f6sslinge aus, die zu einem Kranz neuer St\u00e4mme anwachsen k\u00f6nnen; das Alter des Baumes ist dann h\u00f6chstens noch am Umfang des Wurzelstocks abzusch\u00e4tzen. Die Olive ist wirklich ein erstaunlicher Baum!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_trunk-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Der Stamm der Olive bildet solche merkw\u00fcrdigen Skulpturen aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-8.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Dieser Stamm beginnt sich auszuh\u00f6hlen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_trunk-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Ein typischer hohler Stamm; der Stammfu\u00df ist durch Erosion freigelegt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Vom urspr\u00fcnglichen Stamm ist hier fast nichts \u00fcbrig; der Baum hat aber von seiner Lebenskraft nichts eingeb\u00fc\u00dft.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_tree_root_shoots-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Aus dem Wurzelstock des \u00d6lbaumes schlagen immer wieder neue Triebe aus, die, wenn sie nicht entfernt werden, zu neuen St\u00e4mmen rund um den Hauptstamm heranwachsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_tree_root_shoots-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Hier sieht man einen Baum, bei dem der eigentliche, innere Stamm vollst\u00e4ndig entfernt ist und nur die ehemaligen, zu kleinen St\u00e4mmen herangewachsenen Wurzeltriebe erhalten sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/adysarou_olive_tree-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Und schlie\u00dflich der Methusalem!<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-baeume\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/oliven-und-olivenfliege\/\">Oliven und Olivenfliege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/olivenernte-azalas\/\">Olivenernte in Agios Dimitris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/olivenernte-tragaia\/\">Olivenernte in der Tragaia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-oelmuehlen\/\">Traditionelle \u00d6lm\u00fchlen auf Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/oliven-tsakistes\/\">Oliven: Tsakistes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-groesster-oelbaum\/\">Der gr\u00f6\u00dfte und \u00e4lteste Olivenbaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/esche\/\">Blumenesche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/Steinlinde\/\">Breitbl\u00e4ttrige Steinlinde<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olivenbaum\">Olivenbaum bei Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.smaragdine.gr\/oliven\/index.htm\">Oliven\u00f6l aus Kreta<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man Natur und Kultur des Mittelmeergebietes durch ein Symbol repr\u00e4sentieren will, dann wird man wohl den \u00d6lbaum w\u00e4hlen: den gen\u00fcgsamen, \u00fcberlebenst\u00fcchtigen, langlebigen Baum, der den Menschen das unentbehrliche Oliven\u00f6l schenkt, Quelle von Wohlstand und Reichtum. zur Foto-\u00dcbersicht \u00d6lbaum, Olea europaea, L. Der heilige Baum der G\u00f6ttin Athene, der \u00d6lbaum, ist &#8211; kultiviert oder wild [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":58976,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,17,15,11,9,12],"tags":[1772,32,869,34,865,208,436,378,867,33],"class_list":["post-2469","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-azalas","category-geschichte","category-kultur","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-athene","tag-ferien","tag-griechenland","tag-kykladen","tag-naxos","tag-olbaum","tag-olea-europaea","tag-olivenbaum","tag-pflanzen","tag-urlaub"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2469","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2469"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2469\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75758,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2469\/revisions\/75758"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2469"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2469"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}