{"id":1801,"date":"2010-09-10T17:17:04","date_gmt":"2010-09-10T14:17:04","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=1801"},"modified":"2026-04-11T17:43:40","modified_gmt":"2026-04-11T14:43:40","slug":"voegel-von-naxos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/voegel-von-naxos\/","title":{"rendered":"Die V\u00f6gel von Naxos"},"content":{"rendered":"<p><small>Die Informationen zu diesem Artikel stammen vom besten Kenner der Vogelwelt von Naxos, dem griechischen Ornithologen Nikos Promponas, sowie von einer Untersuchung der Brutv\u00f6gel von Naxos, die Winfried Scharlau und ich im Jahr 1990 durchf\u00fchrten, erg\u00e4nzt durch die Beobachtungen aus sp\u00e4teren Jahren. Hiermit sei Nikos Promponas herzlich f\u00fcr alle seine Informationen und M\u00fche gedankt, ebenso den Fotografen Winfried Scharlau, Th. Gaitanakis und G. Beriatos f\u00fcr die Fotos, die sie mir freundlicherweise zur Verf\u00fcgung stellten.<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>n diesem Artikel stelle ich nicht die einzelnen Vogelarten vor, wie ich es bei den anderen Tiergruppen mache, sondern gebe nur einen \u00dcberblick dar\u00fcber, was auf der Insel anzutreffen ist; Informationen \u00fcber die Arten kann man ja leicht im Internet finden, wenn man daran interessiert ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fotogalerie-brutvoegel-naxos\/\">zur Fotogalerie der Brutv\u00f6gel von Naxos<\/a><\/p>\n<p><big>W<\/big>ie auf allen relativ weit vom Land entfernten Inseln kommen auf Naxos deutlich weniger Brutv\u00f6gel vor als auf dem benachbarten Festland. Dennoch ist die Vogelwelt der Insel erstaunlich reichhaltig und umfasst viel mehr Arten als die der meisten Nachbarinseln. Das ist vor allem auf die Gr\u00f6\u00dfe der Insel und auf ihre landschaftliche Vielfalt zur\u00fcckzuf\u00fchren. Abgesehen von den Brutv\u00f6geln sind die Durchz\u00fcgler von besonderem Interesse: Naxos ist eine wichtige Station auf dem Weg nach Afrika.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"V\u00f6gelbeobachten in Kalandos Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1040561-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ornithologen im Feld; rechts der beste Kenner der Vogelwelt von Naxos, Nikos Promponas<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"mediterrane Landschaft Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCN1587-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In der typisch mediterranen Landschaft br\u00fcten eine ganze Reihe von Vogelarten, die in Mitteleuropa nicht vorkommen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Lagune Naxos Flughafen\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1010226-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn man durchziehende Wasserv\u00f6gel sehen will, ist die Lagune am Flughafen der beste Ort.<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>nsgesamt sind auf Naxos etwa 225 Vogelarten nachgewiesen worden (sehr alte Angaben nicht ber\u00fccksichtigt); das sind etwas mehr als die H\u00e4lfte der in Griechenland auftretenden Arten (437). Auf Naxos br\u00fcten (unter Einbeziehung umliegender Felseninseln) etwa 70 Vogelarten, einige davon allerdings wohl nur unregelm\u00e4\u00dfig und manche Vorkommen sollten \u00fcberpr\u00fcft werden. 43 der br\u00fctenden Arten sind Standv\u00f6gel, die also das ganze Jahr auf der Insel verbringen, 27 Arten sind Zugv\u00f6gel, die die Insel im Winter verlassen. An die 90 Arten sind regelm\u00e4\u00dfige Durchz\u00fcgler, die auf Naxos nicht br\u00fcten, aber auf dem Zug anzutreffen sind, etwa 40 Arten sind Winterg\u00e4ste. 51 der auf Naxos nachgewiesenen Arten werden in der Roten Liste der bedrohten Tierarten Griechenlands aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Zusammensetzung der Brutvogelwelt \u00e4ndert sich im Laufe der Zeit etwas: In den letzten 100 Jahren sind &#8211; soweit wir wissen &#8211; manche Arten von der Insel verschwunden (beispielsweise die Blaumeise und die Mehlschwalbe), andere als Brutv\u00f6gel neu aufgetreten (so die T\u00fcrkentaube und vermutlich Seidens\u00e4nger, Schwarzkehlchen, Feldsperling und R\u00f6telschwalbe). F\u00fcnf der zu den Brutv\u00f6geln gez\u00e4hlten Arten br\u00fcten nur auf den umliegenden kleineren Inseln, k\u00f6nnen aber auf Naxos regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden: die M\u00f6wen- und die Sturmtaucher-Arten sowie der Eleonorenfalke. Die Brutbest\u00e4nde mancher Arten, insbesondere seltenerer Wasserv\u00f6gel, die beim Flughafen, an den Lagunen und in Schilfbest\u00e4nden vorkamen, sind vielleicht inzwischen erloschen, aufgrund von Trockenfallen und Zerst\u00f6rung der Habitate und aufgrund von zunehmender St\u00f6rung vor allem durch den Tourismus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"R\u00f6telschwalbe\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Roetelschwalbe.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die R\u00f6telschwalbe hat sich vermutlich erst in den letzten Jahrzehnten auf Naxos angesiedelt. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie spektakul\u00e4rsten Brutvogelarten von Naxos sind zweifellos unter den Greifv\u00f6geln und den Wasserv\u00f6geln zu finden. Es br\u00fcten nicht nur M\u00e4usebussard und Turmfalke, sondern auch die seltenen Arten Eleonorenfalke, G\u00e4nsegeier, Habichtsadler, Adlerbussard, Wanderfalke und Lanner.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Eleonorenfalke\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Eleonorenfalke-d.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Eleonorenfalke kommt in zwei Phasen vor; hier handelt es sich um die seltenere, dunkle Phase; ein Foto der hellen Phase findet man ganz am Anfang des Beitrags. Beide Fotos von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>asserv\u00f6gel kommen am n\u00e4hrstoffarmen Mittelmeer in wesentlich geringeren Arten- und auch Individuenzahlen vor als beispielsweise an der Nordsee. Die vorkommenden Arten sind jedoch f\u00fcr Mitteleurop\u00e4er von Interesse: die sehr h\u00e4ufige Mittelmeerm\u00f6we (Mittelmeerform der Silberm\u00f6we), die ebenfalls nur im Mittelmeergebiet vorkommende, seltene Korallenm\u00f6we und der Gelbschnabel- sowie der Mittelmeersturmtaucher. Ferner br\u00fcten unter anderem Kr\u00e4henscharbe, Stelzenl\u00e4ufer, Seeregenpfeifer, Flussregenpfeifer und Triel (letzterer vielleicht nur noch unregelm\u00e4\u00dfig).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Mittelmeerm\u00f6we\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Mittelmeermoewe.jpg\"><br \/>\n<small>Die h\u00e4ufige Mittelmeerm\u00f6we <em>(Larus michahellis)<\/em> ist erst k\u00fcrzlich von der Silberm\u00f6we abgespalten worden. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Flussregenpfeifer\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Flussregenpfeifer-2.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Flussregenpfeifer br\u00fctet an Lagunen und Sandstr\u00e4nden. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Triel\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/VoBeri01-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Triel br\u00fctet in wenigen Paaren an der Lagune am Flughafen; m\u00f6glicherweise ist das Brutvorkommen inzwischen erloschen. Foto von G. Beriatos<\/small><\/p>\n<p><big>U<\/big>nter den auf Naxos br\u00fctenden Singv\u00f6geln sind f\u00fcr den Besucher aus Mitteleuropa nat\u00fcrlich die dort nicht vorkommenden, mehr oder weniger mediterranen (oder osteurop\u00e4ischen) Arten die interessantesten. Zu diesen z\u00e4hlen beispielsweise die Arten Samtkopfgrasm\u00fccke, Wei\u00dfbartgrasm\u00fccke, Orpheusgrasm\u00fccke, Blasssp\u00f6tter, Seidens\u00e4nger, Zaunammer, Kappenammer, Grauer Ortolan, Balkansteinschm\u00e4tzer, Blaumerle, Rotkopfw\u00fcrger, R\u00f6telschwalbe und Alpensegler.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Samtkopfgrasm\u00fccke\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Samtkopfgrasmuecke-2.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Samtkopfgrasm\u00fccke ist der h\u00e4ufigste Vogel von Naxos. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Zaunammer\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/VoGait05-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Zaunammer z\u00e4hlt auf Naxos zu den h\u00e4ufigeren Arten. Foto von Th. Gaitanakis<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Grauer Ortolan\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/VoGait04-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Graue Ortolan ist ein typischer Brutvogel der einsamen, \u00f6den, mit Zwergstrauch-Vegetation bewachsenen Bergh\u00e4nge. Foto von Th. Gaitanakis<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>azu kommen einige Arten, die auch in Mitteleuropa vorkommen, aber dort eher selten sind wie Haubenlerche, Heidelerche, Steinschm\u00e4tzer, Grauammer, Schwarzkehlchen, Kolkrabe sowie Ziegenmelker.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Schwarzkehlchen\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Schwarzkehlchen_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Schwarzkehlchen ist auf Naxos recht h\u00e4ufig anzutreffen. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>on Interesse sind ferner mehrere Singvogelarten, die uns in Mitteleuropa sehr gel\u00e4ufig sind, aber auf den \u00c4g\u00e4isinseln generell fehlen (au\u00dfer beispielsweise Kreta, Lesbos) und deren Vorkommen hier darum recht \u00fcberraschend ist. Zu diesen geh\u00f6ren die Waldv\u00f6gel Amsel, Buchfink, Zaunk\u00f6nig, M\u00f6nchsgrasm\u00fccke und Nachtigall, der (seltene) Grauschn\u00e4pper, der Feldsperling (nur an einer Stelle) sowie Teich- und Drosselrohrs\u00e4nger.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"M\u00f6nchsgrasm\u00fccke\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Moenchsgrasmuecke.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die M\u00f6nchsgrasm\u00fccke, hier ein Weibchen, hat sich erst um 2020 auf Naxos angesiedelt; inzwischen ist sie in der Bergregion recht h\u00e4ufig. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<h3>Artenliste der Brutv\u00f6gel von Naxos<\/h3>\n<p>(StV: Standvogel; ZV: Zugvogel):<\/p>\n<ul>\n<li>Zwergtaucher <em>(Tachybaptus ruficollis)<\/em>: StV, sehr selten, in wenigen Paaren in der Flughafen-Lagune und bei Engares (Brutbestand sollte \u00fcberspr\u00fcft werden)<\/li>\n<li>Mittelmeer-Sturmtaucher <em>(Puffinus yelkouan)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig, auf vorgelagerten, unbewohnten Felseninseln; oft \u00fcber dem Meer fliegend zu beobachten<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Mittelmeer-Sturmtaucher\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Mittelmeersturmtaucher.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Mittelmeer-Sturmtaucher fliegen oft in gro\u00dfen Zahlen nach Nahrung suchend niedrig \u00fcber dem Meer. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Gelbschnabel-Sturmtaucher, heute Sepiasturmtaucher <em>(Calonectris diomedea)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig, auf vorgelagerten, unbewohnten Felseninseln; \u00fcber dem Meer fliegend zu beobachten<\/li>\n<li>Sturmwellenl\u00e4ufer <em>(Hydrobates pelagicus)<\/em>: ZV, sehr selten, Brutvorkommen auf vorgelagerten, unbewohnten Felseninseln nah bei Naxos wurden k\u00fcrzlich entdeckt. Nachtaktive und sehr unauff\u00e4llige Art, praktisch nur mit W\u00e4rmekamera am Brutplatz zu beobachten.<\/li>\n<li>Kr\u00e4henscharbe <em>(Gulosus aristotelis = Phalacrocorax aristotelis)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig an der K\u00fcste, vor allem auf Klippen<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Kr\u00e4henscharbe\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kraehenscharbe.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine Kr\u00e4henscharbe sitzt auf einem Felsen am Meer und trocknet ihre Fl\u00fcgel. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>G\u00e4nsegeier <em>(Gyps fulvus)<\/em>: StV. Auf Naxos existiert ein kleiner Brutbestand, zweifellos die gr\u00f6\u00dfte ornithologische Besonderheit von Naxos. Sonst kommt die Art auf den griechischen Inseln nur auf Kreta vor. Fr\u00fcher gab es auf Naxos eine gro\u00dfe Population, die in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts jedoch fast zusammenbrach. In den folgenden Jahrzehnten br\u00fctete der G\u00e4nsegeier (bemerkenswerterweise!) nur noch auf der s\u00fcdlich gelegenen, kleinen Insel Heraklia, von der die V\u00f6gel t\u00e4glich zur Nahrungssuche nach Naxos her\u00fcberkamen. Inzwischen hat sich der Bestand gl\u00fccklicherweise wieder erholt und der G\u00e4nsegeier br\u00fctet wieder in mehreren Paaren auf Naxos selbst. Die Population ist nach neuen Z\u00e4hlungen (2019) auf \u00fcber 50 Tiere angestiegen &#8211; eine erfreuliche Entwicklung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"G\u00e4nsegeier\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSC_2425-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>G\u00e4nsegeier, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Habichtsadler <em>(Aquila fasciata = Hieraaetus fasciatus)<\/em>: StV, sehr selten, wenige (bis 3) Paare, in der Bergregion; Brutbestand inzwischen erloschen oder unregelm\u00e4\u00dfig; br\u00fctet auf umliegenden Felseninseln, von wo er zur Nahrungssuche nach Naxos kommt.<\/li>\n<li>M\u00e4usebussard <em>(Buteo buteo)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig in allen Teilen der Insel<\/li>\n<li>Adlerbussard <em>(Buteo rufinus)<\/em>: StV. sehr selten, wenige Paare. Fr\u00fcher kam auf Naxos vermutlich nur der Adlerbussard vor, w\u00e4hrend der M\u00e4usebussard fehlte; inzwischen ist der Adlerbussard fast vom M\u00e4usebussard verdr\u00e4ngt worden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Adlerbussard\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Adlerbussard.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Adlerbussard, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Eleonorenfalke <em>(Falco eleonorae)<\/em>: ZV. Von Mai bis Mitte Oktober h\u00e4ufig zu beobachten, insbesondere in kleinen Gruppen auf der Jagd in den gro\u00dfen Hocht\u00e4lern und an der K\u00fcste. Der Eleonorenfalke br\u00fctet nicht auf Naxos selbst; es gibt jedoch auf Felseninseln in der Umgebung gr\u00f6\u00dfere Brutkolonien.<\/li>\n<li>Turmfalke <em>(Falco tinnunculus)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig in allen Teilen der Insel<\/li>\n<li>Wanderfalke <em>(Falco peregrinus)<\/em>: StV, sehr selten, gelegentlich z.B. im Bereich der Flughafen-Lagune zu sehen, br\u00fctet vereinzelt (2-4 Paare)<\/li>\n<li>Lanner <em>(Falco biarmicus)<\/em>: StV, sehr seltener und vermutlich unregelm\u00e4\u00dfiger Brutvogel<\/li>\n<li>Sperber <em>(Accipiter nisus)<\/em>: StV. Ein Paar hat im Steineichenwald im Zeusabhang gebr\u00fctet (Brutnachweis im Juni 1997, vermutlich kein regelm\u00e4\u00dfiger Brutvogel).<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Zeuswald Steineichen\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/DSCN5524-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zeuswald: Hier br\u00fctete fr\u00fcher sporadisch der Sperber.<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Moorente <em>(Aythya nyroca)<\/em>: StV, sehr selten; br\u00fctet in manchen Jahren an der Flughafenlagune (Vorkommen m\u00f6glicherweise inzwischen erloschen)<\/li>\n<li>Rostgans <em>(Tadorna ferruginea)<\/em>: StV, sehr selten, br\u00fctet in manchen Jahren in wenigen Paaren an der Flughafenlagune (Vorkommen m\u00f6glicherweise inzwischen erloschen)<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rostgans\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/tadorna_ferruginea-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Rostgans br\u00fctet gelegentlich an der Flughafenlagune. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Chukarhuhn <em>(Alectoris chukar)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig aber nicht h\u00e4ufig, vor allem in \u00d6dland und lichter Macchie; wird f\u00fcr die Jagd ausgesetzt<\/li>\n<li>Teichhuhn <em>(Gallinula chloropus)<\/em>: StV, sehr selten, an der Lagune am Flughafen und anderen Lagunen oder st\u00e4ndig feuchten Stellen<\/li>\n<li>Bl\u00e4sshuhn <em>(Fulica atra)<\/em>: StV, sehr selten, in wenigen Paaren an der Lagune am Flughafen sowie an der von Engar\u00e9s<\/li>\n<li>Wasserralle <em>(Rallus aquaticus)<\/em>: StV, sehr selten, an der Lagune am Flughafen sowie an der von Engar\u00e9s (Brutbestand sollte \u00fcberspr\u00fcft werden)<\/li>\n<li>Stelzenl\u00e4ufer <em>(Himantopus himantopus)<\/em>: ZV, sehr selten, in wenigen Paaren an allen Lagunen, wenn sie genug Wasser f\u00fchren<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Stelzenl\u00e4ufer\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stelzenlaeufer.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Stelzenl\u00e4ufer, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Triel <em>(Burhinus oedicnemus)<\/em>: ZV, sehr selten, an der Flughafen-Lagune, in wenigen Paaren (Vorkommen m\u00f6glicherweise inzwischen erloschen)<\/li>\n<li>Seeregenpfeifer <em>(Charadrius alexandrinus)<\/em>: ZV, sehr selten, an allen Lagunen, wenn sie genug Wasser f\u00fchren<\/li>\n<li>Flussregenpfeifer <em>(Charadrius dubius)<\/em>: ZV, selten, an den Lagunen und Sandstr\u00e4nden<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Strand Kalandos Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1040517-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small> Strand von Kaland\u00f3s: Brutplatz des Flussregenpfeifers<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Mittelmeerm\u00f6we <em>(Larus michahellis)<\/em>: StV, h\u00e4ufig. Diese erst k\u00fcrzlich von der Silberm\u00f6we abgetrennte Art ist in ihrer Verbreitung im Wesentlichen auf das Mittelmeergebiet beschr\u00e4nkt. Auf Naxos trifft man sie \u00fcberall an der K\u00fcste, aber auch im Inselinnern an; sie br\u00fctet auf umliegenden kleinen Inselchen<\/li>\n<li>Korallenm\u00f6we <em>(Ichthyaetus audouinii = Larus audouinii)<\/em>: StV, sehr selten an der K\u00fcste zu sehen; br\u00fctet in kleinen Kolonien auf abgelegenen Felseninseln<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Korallenm\u00f6we\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/VoGait09-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Korallenm\u00f6we, Foto von Th. Gaitanakis<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Felsentaube <em>(Columba livia)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig aber in geringer Zahl in K\u00fcstenfelsen<\/li>\n<li>Ringeltaube <em>(Columba palumbus)<\/em>: ZV. W\u00e4hrend die Ringeltaube bislang nur als seltener Durchz\u00fcgler und Wintergast von Naxos bekannt war, scheint ein kleiner Brutbestand zu existieren (in der Umgebung von Ap\u00edranthos und m\u00f6glicherweise in der Traga\u00eda). Die Art verh\u00e4lt sich offenbar auf Naxos sehr unauff\u00e4llig. Zur Brutzeit (Mai, Juni) wurden zweimal Exemplare gesehen und zweimal ein singender Vogel geh\u00f6rt.<\/li>\n<li>T\u00fcrkentaube <em>(Streptopelia decaocto)<\/em>: StV. Bei unserer ersten Bestandsaufnahme im Jahr 1990 fehlte die T\u00fcrkentaube auf Naxos noch vollst\u00e4ndig. In den letzten zehn Jahren hat sie nach und nach die ganze Insel besiedelt. Sie kommt vor allem in D\u00f6rfern und Siedlungen vor.<\/li>\n<li>Turteltaube <em>(Streptopelia turtur)<\/em>: ZV, selten, in lichter Macchie und Kulturlandschaft<\/li>\n<li>Steinkauz <em>(Athene noctua)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig, vor allem in der Kulturlandschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Steinkauz\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Steinkauz.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Steinkauz, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Zwergohreule <em>(Otus scops)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig, vor allem in der Umgebung der D\u00f6rfer und in alten Olivenhainen<\/li>\n<li>Schleiereule <em>(Tyto alba)<\/em>: StV, etwa 10 Paare in alten Geb\u00e4uden usw.<\/li>\n<li>Ziegenmelker <em>(Caprimulgus europaeus)<\/em>: ZV, selten, vor allem im Osten und S\u00fcden<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Macchie bei Moutsouna Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010672-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Brutbiotop des Ziegenmelkers<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Mauersegler <em>(Apus apus)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig in K\u00fcstenfelsen und Felsw\u00e4nden<\/li>\n<li>Fahlsegler <em>(Apus pallidus)<\/em>: ZV, bislang nur ein Brutnachweis, vermutlich unregelm\u00e4\u00dfiges Vorkommen<\/li>\n<li>Alpensegler <em>(Tachymarptis melba = Apus melba)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig in K\u00fcstenfelsen und Felsw\u00e4nden (z.B. am Zeus)<\/li>\n<li>Wiedehopf <em>(Upupa epops)<\/em>: ZV, auf dem Zug h\u00e4ufig und auff\u00e4llig. Seit einigen Jahren bleiben einige Individuen auf der Insel und k\u00f6nnten eventuell auch br\u00fcten (bei Danak\u00f3s und anderswo).<\/li>\n<li>Bienenfresser <em>(Merops apiaster)<\/em>: ZV, auf dem Zug h\u00e4ufig und auff\u00e4llig. Im Jahr 2010 ist wohl zum ersten Mal ein Paar auf Naxos geblieben und hat gebr\u00fctet (bei Agiass\u00f3s).<\/li>\n<li>Haubenlerche <em>(Galerida cristata)<\/em>: StV, sehr h\u00e4ufig in offenem Gel\u00e4nde und Kulturlandschaft<\/li>\n<li>Heidelerche <em>(Lullula arborea)<\/em>: StV, selten, nur in den hohen Berglagen<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Heide auf dem Koronos-Berg\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSCN4783-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Heide auf dem K\u00f3ronos-Berg: Brutplatz der Heidelerche<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Bachstelze <em>(Motacilla alba)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig, vor allem an der K\u00fcste und in den K\u00fcstenebenen<\/li>\n<li>Rauchschwalbe <em>(Hirundo rustica)<\/em>: ZV, eher selten, in der Umgebung der D\u00f6rfer<\/li>\n<li>Felsenschwalbe <em>(Ptyonoprogne rupestris)<\/em>: ZV, selten. Die Felsenschwalbe kommt in geringer Zahl an einigen Stellen in den Bergen in der N\u00e4he von Felsw\u00e4nden vor.<\/li>\n<li>R\u00f6telschwalbe <em>(Cecropsis daurica = Hirundo daurica)<\/em>: ZV, selten, br\u00fctet vor allem unter Br\u00fccken; Bestand nimmt zu<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"R\u00f6telschwalbe\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P1060150-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die R\u00f6telschwalbe baut ihre Schlammnester am liebsten unter Br\u00fccken.<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Zaunk\u00f6nig <em>(Troglodytes troglodytes)<\/em>: StV, in den Bergen und in stark bewaldeten Hocht\u00e4lern, regelm\u00e4\u00dfig<\/li>\n<li>Amsel <em>(Turdus merula)<\/em>: StV, in bewaldeten Regionen in den Bergen, regelm\u00e4\u00dfig, aber in geringer Zahl<\/li>\n<li>Nachtigall <em>(Luscinia megarhynchos)<\/em>: StV, selten, in den bewaldeten Regionen in den Bergen. (Das Vorkommen als Brutvogel sollte \u00fcberpr\u00fcft werden &#8211; ich habe schon lange keine Nachtigall mehr au\u00dferhalb der Zugzeit geh\u00f6rt.)<\/li>\n<li>Seidens\u00e4nger <em>(Cettia cetti)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig in bewaldeten T\u00e4lern und entlang der Flussl\u00e4ufe<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Flusslauf Tal Apollonas\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN4913-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Am Flusslauf von Apollonas br\u00fcten Seidens\u00e4nger, Amsel, Nachtigall und Buchfink, in h\u00f6heren Lagen auch Zaunk\u00f6nig<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Blaumerle <em>(Monticola solitarius)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig in \u00d6dland und an Felsen, auch in Ortschaften, von der K\u00fcste bis zu den Bergspitzen<\/li>\n<li>Schwarzkehlchen <em>(Saxicola rubicola)<\/em>: StV, in offenem Gel\u00e4nde nicht selten<\/li>\n<li>Balkansteinschm\u00e4tzer, fr\u00fcher Mittelmeer-Steinschm\u00e4tzer <em>(Oenanthe melanoleuca)<\/em>: ZV, weit verbreitet und h\u00e4ufig in \u00d6dland und offenem Kulturland<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Balkansteinschm\u00e4tzer\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Mittelmeer-Steinschmaetzer.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Balkansteinschm\u00e4tzer, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Steinschm\u00e4tzer <em>(Oenanthe oenanthe)<\/em>: ZV, sehr selten, nur in den h\u00f6chsten Bergregionen<\/li>\n<li>Samtkopfgrasm\u00fccke <em>(Curruca melanocephala = Sylvia melanocephala)<\/em>: StV, der h\u00e4ufigste Vogel von Naxos, \u00fcberall in gro\u00dfer Zahl<\/li>\n<li>Balkan-Bartgrasm\u00fccke (fr\u00fcher Wei\u00dfbartgrasm\u00fccke) <em>(Curruca cantillans = Sylvia cantillans)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig vor allem in W\u00e4ldchen, Macchie und Gestr\u00e4uch<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wei\u00dfbartgrasm\u00fccke\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Weissbartgrasmuecke-2.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wei\u00dfbartgrasm\u00fccke br\u00fctet in baum- und geb\u00fcschreichen Gegenden. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>M\u00f6nchsgrasm\u00fccke <em>(Sylvia atricapilla)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig. Diese Art hat sich erst ab etwa 2022 auf der Insel angesiedelt; sie kommt an vegetationsreichen Standorten in der Bergregion vor, sowohl in W\u00e4ldern als auch im Kulturland, wo sie inzwischen h\u00e4ufig zu h\u00f6ren ist.<\/li>\n<li>Nachtigallengrasm\u00fccke (&#8222;\u00d6stliche Orpheusgrasm\u00fccke&#8220;) <em>(Sylvia crassirostris)<\/em>: ZV, eher selten, in Kulturlandschaft, G\u00e4rten, Macchie<\/li>\n<li>Blasssp\u00f6tter <em>(Iduna pallida = Hippolais pallida)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig, in baumreicher Kulturlandschaft<\/li>\n<li>Teichrohrs\u00e4nger <em>(Acrocephalus scirpaceus)<\/em>: ZV, selten, an schilfreichen Lagunen (Bestand sollte \u00fcberpr\u00fcft werden)<\/li>\n<li>Drosselrohrs\u00e4nger <em>(Acrocephalus arundinaceus)<\/em>: ZV, selten, an schilfreichen Lagunen (Bestand sollte \u00fcberpr\u00fcft werden)<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Lagune Kalandos Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1040540-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kaland\u00f3s: schilfreiche Lagunen dieser Art sind Brutgebiet von Teich- und Drosselrohrs\u00e4nger.<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Grauschn\u00e4pper <em>(Muscicapa striata)<\/em>: ZV, sehr selten, in dicht bewaldeten T\u00e4lern und in der Traga\u00eda (Brutbestand sollte \u00fcberpr\u00fcft werden)<\/li>\n<li>Rotkopfw\u00fcrger <em>(Lanius senator)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig in den niedrigen Lagen<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rotkopfw\u00fcrger\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rotkopfwuerger.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Rotkopfw\u00fcrger, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Haussperling <em>(Passer domesticus)<\/em>: StV, sehr h\u00e4ufig, vor allem um die Ortschaften<\/li>\n<li>Feldsperling <em>(Passer montanus)<\/em>: StV, sehr selten. Einige Paare br\u00fcten oder br\u00fcteten in einer kleinen Kolonie beim Kloster Panag\u00eda Ypsilot\u00e9ra bei Gal\u00edni n\u00f6rdlich der Ch\u00f3ra; \u00e4hnliche kleine Kolonien haben wir auch auf Paros und Kreta gefunden<\/li>\n<li>Nebelkr\u00e4he <em>(Corvus corone cornix)<\/em>: StV, weit verbreitet und h\u00e4ufig<\/li>\n<li>Kolkrabe <em>(Corvus corax)<\/em>: StV, regelm\u00e4\u00dfig; aber in geringer Zahl<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Kolkrabe\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kolkrabe-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Kolkrabe kommt fast \u00fcberall auf der Insel vor; in den Bergen ist er am h\u00e4ufigsten anzutreffen. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Kohlmeise <em>(Parus major)<\/em>: StV, sehr h\u00e4ufig, vor allem in baumreichen kultivierten Gegenden und in W\u00e4ldern<\/li>\n<li>Gr\u00fcnfink <em>(Chloris chloris)<\/em>: StV, sehr h\u00e4ufig in der Kulturlandschaft um die Bergd\u00f6rfer, in niedrigeren Lagen seltener<\/li>\n<li>Stieglitz <em>(Carduelis carduelis)<\/em>: StV, eine der h\u00e4ufigsten Arten, in Kulturland und \u00d6dland<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"H\u00e4nfling\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stieglitz.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Stieglitz ist einer der h\u00e4ufigsten V\u00f6gel auf Naxos; er kommt vor allem in offener Landschaft vor. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>H\u00e4nfling <em>(Linaria cannabina = Carduelis cannabina)<\/em>: StV. Dieser Art war bei unserer ersten Kartierung im Jahr 1990 sehr h\u00e4ufig, vor allem in offenem Kulturland und in Phrygana und Garrigue; jetzt (2026) scheint sie wesentlich seltener geworden zu sein.<\/li>\n<li>Buchfink <em>(Fringilla coelebs)<\/em>: StV, lokal sehr h\u00e4ufig in den W\u00e4ldern der Insel, vor allem in den Bergen<\/li>\n<li>Zaunammer <em>(Emberiza cirlus)<\/em>: StV, h\u00e4ufig, vor allem in Kulturlandschaft und Macchie<\/li>\n<li>Grauammer <em>(Emberiza calandra = Miliaria calandra)<\/em>: StV, recht h\u00e4ufig, vor allem in Kulturlandschaft und trockenen Ebenen<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Getreidefelder Panormos\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_fields-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Getreidefelder bei Panormos: hier leben Grauammer, Haubenlerche, Mittelmeersteinschm\u00e4tzer und Rotkopfw\u00fcrger<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Kappenammer <em>(Emberiza melanocephala)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig in baumreichen Gegenden und in der alten Kulturlandschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Kappenammer.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kappenammer, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<ul>\n<li>Grauortolan <em>(Emberiza caesia)<\/em>: ZV, regelm\u00e4\u00dfig im \u00d6dland, vor allem in den Bergen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Winterg\u00e4ste<\/h3>\n<p><big>I<\/big>m Winter \u00e4ndert sich die Zusammensetzung der Vogelwelt von Naxos ganz erheblich. Die Zugv\u00f6gel verlassen die Insel, daf\u00fcr treffen die Winterg\u00e4ste ein. Der charakteristischste und auff\u00e4lligste Wintergast ist das Rotkehlchen <em>(Erithacus rubecula),<\/em> das in G\u00e4rten, Hainen, Macchie und W\u00e4ldern richtiges Revierverhalten zeigt und singt; dasselbe gilt f\u00fcr den Hausrotschwanz <em>(Phoenicurus ochruros)<\/em>, der in der N\u00e4he von H\u00e4usern und in D\u00f6rfern vorkommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rotkehlchen\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rotkehlchen.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ankunft der Rotkehlchen auf Naxos l\u00e4utet den Winter ein. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Hausrotschwanz\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hausrotschwanz.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie das Rotkehlchen richtet sich auch der Hausrotschwanz im Winter richtige Reviere auf Naxos ein und singt. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p>Weitere h\u00e4ufige Winterg\u00e4ste sind Amsel <em>(Turdus merula)<\/em>, Singdrossel <em>(Turdus philomelos)<\/em>, Erlenzeisig <em>(Spinus spinus)<\/em>, Girlitz <em>(Serinus serinus)<\/em>, die Goldh\u00e4hnchen-Arten (<em>Regulus regulus<\/em> und <em>R. ignicapilla<\/em>), Feldlerche <em>(Alauda arvensis)<\/em> und Wiesenpieper <em>(Anthus pratensis)<\/em>. Etwas seltener sind beispielsweise die Arten M\u00f6nchsgrasm\u00fccke <em>(Sylvia atricapilla)<\/em>, Star <em>(Sturnus vulgaris)<\/em>, Zilpzalp <em>(Phylloscopus collybita)<\/em>, Weidensperling <em>(Passer hispaniolensis)<\/em>, Wacholderdrossel <em>(Turdus pilaris)<\/em>, Gebirgsstelze <em>(Motacilla cinerea)<\/em>, Heckenbraunelle <em>(Prunella modularis)<\/em>, Kernbei\u00dfer <em>(Coccothraustes coccothraustes)<\/em> und Rohrammer <em>(Emberiza schoeniclus)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wintergoldh\u00e4hnchen\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Wintergoldhaehnchen.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Wintergoldh\u00e4hnchen ist h\u00e4ufiger Wintergast in der Macchie.  Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Weidensperling\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/passer_hispaniolensis-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Weidensperling h\u00e4lt sich manchmal im Winter in kleinen Trupps in Azal\u00e1s auf.  Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>U<\/big>nter den Greifv\u00f6geln ist der Sperber <em>(Accipiter nisus)<\/em> der h\u00e4ufigste Wintergast. Auch die Kornweihe <em>(Circus cyaneus)<\/em> kann in geringer Zahl \u00fcberwintern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Sperber\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sperber.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sperber sind im Winter wehr h\u00e4ufig zu sehen. Oft fliegen sie vor dem Auto entlang in der Hoffnung aufgescheuchte Kleinv\u00f6gel zu erbeuten. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>n Wasserv\u00f6geln kann man im Winter unter anderem folgende Arten antreffen: Schwarzhalstaucher <em>(Podiceps nigricollis)<\/em>, Haubentaucher <em>(P. cristatus)<\/em>, Kormoran <em>(Phalacrocorax carbo)<\/em>, Graureiher <em>(Ardea cinerea)<\/em>, Seidenreiher <em>(Egretta garzetta)<\/em>, Rosaflamingo <em>(Phoenicopterus roseus)<\/em>, H\u00f6ckerschwan (<em>Cygnus olor)<\/em>, Brandgans <em>(Tadorna tadorna)<\/em>, Krick-, Spie\u00df-, Pfeif-, L\u00f6ffel- und Tafelente <em>(Anas crecca, A. acuta, Mareca penelope, Spatula clypeata, Aythya ferina)<\/em>, Waldschnepfe <em>(Scolopax rusticola)<\/em>, Bekassine <em>(Gallinago gallinago)<\/em>, Alpenstrandl\u00e4ufer <em>(Calidris alpina)<\/em>, Kiebitz <em>(Vanellus vanellus)<\/em>, Gold- und Kiebitzregenpfeifer <em>(Pluvialis apicaria <\/em>und<em> P. squatarola)<\/em>, Schwarzkopfm\u00f6we <em>(Ichthyaetus melanocephalus)<\/em>, Lachm\u00f6we <em>(Chroicocephalus ridibundus = Larus ridibundus)<\/em>, Zwergm\u00f6we <em>(Hydrocoloeus minutus = Larus minutus)<\/em> und Brandseeschwalbe <em>(Thalasseus sandvicensis = Sterna sandvicensis)<\/em>. Regelm\u00e4\u00dfiger Wintergast an der Meeresk\u00fcste ist der Eisvogel <em>(Alcedo atthis)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Seidenreiher\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSC_2663-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Seidenreiher in Kaland\u00f3s, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Flamingo\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/DSC_0479-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Rosaflamingos an der Flughafen-Lagune, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Bekassine\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/gallinago_gallinago-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bekassine kann nicht nur zur Zugzeit, sondern auch im Winter auf Naxos angetroffen werden. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Eisvogel\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/alcedo_atthis-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Eisvogel ist ein h\u00e4ufiger Wintergast an der K\u00fcste.<\/small><\/p>\n<h3>Durchz\u00fcgler<\/h3>\n<p><big>N<\/big>axos ist als zentral in der \u00c4g\u00e4is gelegene, gro\u00dfe und vegetationsreiche Insel naturgem\u00e4\u00df eine wichtige Station f\u00fcr durchziehende V\u00f6gel. Von besonderer Bedeutung ist die gro\u00dfe Lagune am Flughafen f\u00fcr durchziehende Wasserv\u00f6gel. Entsprechend kann man zur Zugzeit auf Naxos viele interessante und teilweise seltene Vogelarten beobachten. Arten, die schon als Winterg\u00e4ste aufgef\u00fchrt wurden, sind hier nicht noch mal erw\u00e4hnt, auch wenn sie w\u00e4hrend der Zugzeit teilweise in bedeutend gr\u00f6\u00dferen Zahlen erscheinen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie eindrucksvollsten und am leichtesten zu beobachtenden Durchz\u00fcgler auf Naxos sind wohl der h\u00e4ufige und auff\u00e4llige Wiedehopf <em>(Upupa epops)<\/em> und der Bienenfresser <em>(Merops apiaster)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wiedehopf\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/upupa_epops-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wiedehopf, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Bienenfresser\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bienenfresser.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bienenfresser, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Greifvogelzug bietet immer wieder \u00dcberraschungen. Alle Weihen-Arten <em>(Circus <\/em>spec.), insbesondere die Rohrweihe <em>(Circus aeruginosus)<\/em>, Schwarzer Milan <em>(Milvus migrans)<\/em> und Schlangenadler <em>(Circaetus gallicus)<\/em> sind regelm\u00e4\u00dfig zu beobachten. Ferner zieht der Wespenbussard <em>(Pernis apivorus)<\/em> durch, seltener auch der Kurzfangsperber <em>(Tachyspiza brevipes = Accipiter brevipes)<\/em> der Schreiadler <em>(Clanga pomarina = Aquila pomarina)<\/em>. Besonders leicht zu beobachten sind die Ende April\/Anfang Mai in kleinen Trupps durchziehen, wenig scheuen Rotfu\u00dffalken <em>(Falco vespertinus)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rotfu\u00dffalke\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/falco_vespertinus-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Rotfu\u00dffalke, Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie interessantesten Beobachtungsgebiete f\u00fcr durchziehende Wasserv\u00f6gel sind die Lagunen sowie die kleineren Feuchtgebiete entlang der S\u00fcdwest- und S\u00fcdk\u00fcste. Hier trifft man h\u00e4ufig auf Reiherarten, wie Rallen-, Purpur-, Silber- und Nachtreiher <em>(Ardeola ralloides, Ardea purpurea, Ardea alba = Egretta alba, Nycticorax nycticorax)<\/em> sowie Zwergrohrdommel <em>(Ixobrychus minutus)<\/em>, Brauner Sichler <em>(Plegadis falcinellus)<\/em>, L\u00f6ffler <em>(Platalea leucorodia)<\/em> und Wei\u00dfstorch <em>(Ciconia ciconia)<\/em>. Gelegentlich k\u00f6nnen T\u00fcpfelsumpfhuhn und Kleines Sumpfhuhn durchziehen <em>(Porzana porzana<\/em> und <em>Zapornia parva = Porzana parva)<\/em>. Zahlreiche Limikolenarten treten auf dem Zug auf; am h\u00e4ufigsten ist an der Meeresk\u00fcste der Flussuferl\u00e4ufer <em>(Actitis hypoleucos)<\/em>, au\u00dferdem die Wasserl\u00e4ufer-Arten <em>(Tringa <\/em>spec.), die Strandl\u00e4ufer <em>(Calidris <\/em>spec.), Kampfl\u00e4ufer <em>(Calidris pugnax = Philomachus pugnax)<\/em>, Steinw\u00e4lzer <em>(Arenaria interpres)<\/em>, Uferschnepfe <em>(Limosa limosa)<\/em> usw. Man kann fast alle in Europa durchziehenden Arten sehen, einschlie\u00dflich Besonderheiten wie Teichwasserl\u00e4ufer <em>(Tringa stagnatilis)<\/em>, Sumpfl\u00e4ufer <em>(Calidris falcinellus = Limicola falcinellus)<\/em>, W\u00fcstenregenpfeifer <em>(Anarhynchus leschenaultii = Charadrius leschenaultii)<\/em>, Doppelschnepfe <em>(Gallinago media)<\/em> und Rotfl\u00fcgel-Brachschwalbe <em>(Glareola pratincola)<\/em>. Alle europ\u00e4ischen Seeschwalben k\u00f6nnen angetroffen werden (<em>Sterna spec.<\/em> und <em>Chlidonias spec.<\/em>). Enten treten in geringerer Zahl auf, erw\u00e4hnenswert ist die Moorente <em>(Aythya nyroca)<\/em>. H\u00e4ufiger ziehen Wachteln <em>(Coturnix coturnix)<\/em> durch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Purpurreiher\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Purpurreiher.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine der vielen Reiherarten, die auf Naxos durchziehen, ist der Purpurreiher. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Zwergdommel\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Zwergdommel.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Zwergdommel kann zur Zugzeit an den Teichen und Fl\u00fcsschen der Insel recht gut beobachtet werden. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Weissbartseeschwalbe\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Weissbartseeschwalbe.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Alle europ\u00e4ischen Seeschwalben k\u00f6nnen beobachtet werden, hier die Weissbartseeschwalbe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Flussuferl\u00e4ufer\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/actitis-hypoleucos-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Flussuferl\u00e4ufer ist zur Zugzeit die ganze K\u00fcste entlang sehr h\u00e4ufig. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Teichwasserl\u00e4ufer\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/tringa_stagnatilis-1.jpeg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Teichwasserl\u00e4ufer geh\u00f6rt zu den sehr seltenen Watv\u00f6geln, die man mit etwas Gl\u00fcck auf Naxos antreffen kann. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rotfl\u00fcgel-Brachschwalbe\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/glareola_pratincola-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine weitere Seltenheit ist die Rotfl\u00fcgel-Brachschwalbe. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>esonders auff\u00e4llig ist tags\u00fcber der Durchzug von Seglern <em>(Apus <\/em>spec.) und den vier Schwalben-Arten: Rauch-, Mehl-, Ufer- und (seltener) Felsenschwalbe <em>(Hirundo rustica, Delichon urbica, Riparia riparia <em>und<\/em> Ptyonoprogne rupestris)<\/em>. In teilweise gro\u00dfen Zahlen sind zur Zugzeit auch Schafstelze <em>(Motacilla flava)<\/em>, Braunkehlchen <em>(Saxicola rubetra)<\/em>, Neunt\u00f6ter <em>(Lanius collurio)<\/em> und Baumpieper <em>(Anthus trivialis)<\/em> zu sehen. Einer der h\u00e4ufigsten Durchz\u00fcgler ist der Fitis <em>(Phylloscopus trochilus)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Fitis\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Fitis.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Fitis ist der h\u00e4ufigste Vogel zur Zugzeit. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Schafstelze\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/motacilla_flava-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch Schafstelzen ziehen auf Naxos in gro\u00dfer Zahl durch. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Braunkehlchen\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/saxicola_rubetra-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ein weiterer h\u00e4ufiger Durchz\u00fcgler ist das Braunkehlchen. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>eitere regelm\u00e4\u00dfige Durchz\u00fcgler sind Kuckuck <em>(Cuculus canorus)<\/em>, Pirol <em>(Oriolus oriolus)<\/em>, Mistel- und Rotdrossel (<em>Turdus viscivorus, T. iliacus<\/em>), Schn\u00e4pper-Arten (<em>Ficedula<\/em> spec.), Gartenrotschwanz <em>(Phoenicurus phoenicurus)<\/em>, Gelbsp\u00f6tter <em>(Hippolais icterina)<\/em>, Waldlaubs\u00e4nger <em> (Phylloscopus sibilatrix)<\/em>, Garten-, Dorn- und Klappergrasm\u00fccke <em>(Sylvia borin, Curruca communis <em>und <\/em>Curruca curruca)<\/em> und Schilfrohrs\u00e4nger <em>(Acrocephalus schoenobaenus)<\/em>.<\/p>\n<p><big>S<\/big>eltener kann man beispielsweise Blauracke <em>(Coracias garrulus)<\/em>, Schwarzstirnw\u00fcrger <em>(Lanius minor)<\/em>, Kurzzehenlerche <em>(Calandrella brachydactyla)<\/em>, Rotkehlpieper <em>(Anthus cervinus)<\/em>, Isabellsteinschm\u00e4tzer <em>(Oenanthe isabellina)<\/em>, Bergfink <em>(Fringilla montifringilla)<\/em>, Ortolan <em>(Emberiza hortulana)<\/em> und Zippammer <em>(Emberiza cia)<\/em> antreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Blauracke\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/coracias_garrulus-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn man Gl\u00fcck hat, kann man in den Ebenen von S\u00fcdwestnaxos eine Blauracke antreffen. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rotkehlpieper\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rotkehlpieper.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Rotkehlpieper geh\u00f6rt zu den selteneren und interessanteren Arten, die zur Zugzeit auf Naxos anzutreffen sind. Foto von Winfried Scharlau<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/birds\/calandrella_brachydactyla-1.jpg\" alt=\"Kurzzehenlerche\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die Kurzzehenlerche kommt als Wintergast auf Naxos vor.<\/small><\/p>\n<h3>Biotope<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Livadia Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/livadia-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In der Kulturlandschaft um die Ch\u00f3ra kommen &#8222;Allerweltsarten&#8220; wie Haubenlerche, Stieglitz, H\u00e4nfling, Gr\u00fcnfink, Zaunammer, Kohlmeise, Haussperling und Nebelkr\u00e4he vor, seltener auch die Rauchschwalbe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Landschaft Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/P1030262-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In baumreicher offener Landschaft br\u00fcten M\u00e4use- bzw. Adlerbussard (letzterer sehr selten), Turmfalke, Nebelkr\u00e4he, Rotkopfw\u00fcrger, Samt-, und Wei\u00dfbartgrasm\u00fccke, selten auch die Orpheusgrasm\u00fccke, Zaunammer, Kappenammer, die Finkenarten (Buchfink nur in den h\u00f6heren Lagen), Kohlmeise, Schwarzkehlchen und (seltener) Blasssp\u00f6tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Landschaft Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1020222-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Typischer Biotop f\u00fcr Kappenammer, Schwarzkehlchen, Wei\u00dfbartgrasm\u00fccke und Orpheusgrasm\u00fccke. Au\u00dferdem kommen hier Samtkopfgrasm\u00fccke, Gr\u00fcnfink, Stieglitz, H\u00e4nfling, Kohlmeise und Zaunammer vor, auch Turmfalke und M\u00e4usebussard sowie verstreut die Turteltaube.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Landschaft Naxos Panormos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN6756-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In den trockenen, kultivierten Ebenen br\u00fcten vor allem Haubenlerche, Grauammer, Zaunammer, H\u00e4nfling, Stieglitz, Gr\u00fcnfink, Balkansteinschm\u00e4tzer und Rotkopfw\u00fcrger.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Berglandschaft Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/DSCN4416-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>F\u00fcr die \u00f6den Bergh\u00e4nge sind H\u00e4nfling, Stieglitz, Samtkopfgrasm\u00fccke und Grauer Ortolan typisch, au\u00dferdem Chukarhuhn, Balkansteinschm\u00e4tzer und selten der Ziegenmelker; an felsigen Stellen kommen Blaumerle und Turmfalke vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Berglandschaft Naxos Koronos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DSCN4411-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nur in den Gipfelregionen findet man Steinschm\u00e4tzer, Felsenschwalbe und Heidelerche, au\u00dferdem kann man G\u00e4nsegeier und Kolkrabe sehen sowie mit etwas Gl\u00fcck den seltenen Habichtsadler. Weitere typische Arten sind Zaunk\u00f6nig und Blaumerle.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Landschaft Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/P1030742-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In den bewaldeten Hocht\u00e4lern treten zu den allgegenw\u00e4rtigen Arten wie den Finken, Kohlmeise, Zaunammer und den Grasm\u00fccken noch die Amsel, die Nachtigall und der Seidens\u00e4nger als Brutv\u00f6gel hinzu.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Tragaia Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/landscape\/tragaia-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In der Traga\u00eda mit ihren Olivenhainen br\u00fctet hier und da der in der \u00c4g\u00e4is sehr seltene Grauschn\u00e4pper. Typische Arten der Olivenhaine sind au\u00dfer den Kleinv\u00f6geln auch Steinkauz und Zwergohreule. In alten Gem\u00e4uern und verfallenen Kirchen br\u00fctet hier und da die Schleiereule. In den Ortschaften ist die fr\u00fcher auf Naxos fehlende T\u00fcrkentaube h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Flughafenlagune Naxos\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010285-1_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An der Lagune am Flughafen br\u00fcten (oder br\u00fcteten fr\u00fcher) Zwergtaucher, Teichhuhn, Bl\u00e4sshuhn, Wasserralle, Stelzenl\u00e4ufer, Triel, Flussregenpfeier und Seeregenpfeifer. Der Wanderfalke kann regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden. Zur Zugzeit und im Winter kann man alle m\u00f6glichen Limikolen, Reiher- und in geringerem Ma\u00df auch Enten-, Seeschwalben- und M\u00f6wenarten antreffen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Juniperus macrocarpa\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cupressaceae\/juniperus_macrocarpa-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In den Best\u00e4nden des Gro\u00dffr\u00fcchtigen Wacholders <em>(Juniperus macrocarpa)<\/em> an der S\u00fcdwestk\u00fcste kann man zur Zugzeit und im Winter viele Kleinv\u00f6gel beobachten wie Drosseln, Finken, Grasm\u00fccken und Laubs\u00e4nger.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Kap Stavros\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/DSCN2065-2_450.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An den Felsk\u00fcsten kommen Wanderfalke, Alpen- und Mauersegler, Felsentaube und Kr\u00e4henscharbe vor; die Mittelmeerm\u00f6we, die Sturmtaucher-Arten und seltener die Korallenm\u00f6we k\u00f6nnen angetroffen werden. Weitgehend auf die K\u00fcstenregion beschr\u00e4nkt ist die Bachstelze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Makares\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/DSCN5820-1_450.jpg\"><br \/>\n<small>Auf den vorgelagerten, unbewohnten M\u00e1kares-Inseln br\u00fcten Mittelmeerm\u00f6we, Sepia- und Schwarzschnabelsturmtaucher, Kr\u00e4henscharbe und Eleonorenfalke, sowie der seltene Habichtsadler und der Sturmwellenl\u00e4ufer<\/small><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fotogalerie-brutvoegel-naxos\/\">Fotogalerie der Brutv\u00f6gel von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fotogalerie-zugvoegel-naxos\/\">Fotogalerie der Durchz\u00fcgler und Winterg\u00e4ste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/bird-race-2011\/\">8. Mai 2011: Bird race auf Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/eleonorenfalken\/\">Eleonorenfalken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/gaensegeier\/\">G\u00e4nsegeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-lagune\/\">Die Lagune am Fughafen &#8211; ein bedrohter Feuchtbiotop<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wanderung-felsenschwalben\/\">Bei den Felsenschwalben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/bei-den-sturmtauchern-auf-den-makares-inseln\/\">Bei den Sturmtauchern auf den Makares-Inseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/sturmwellenlaeufer-auf-den-makares-inseln\/\">Sturmwellenl\u00e4ufer auf den Makares-Inseln<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/fledermaeuse\/\">Flederm\u00e4use<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/p>\n<p>zum Weiterlesen:<a href=\"http:\/\/www.ornithologiki.gr\/index.php?loc=en\">Griechische Ornithologische Gesellschaft, auf englisch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>Quelle: Beitr\u00e4ge zur Vogelwelt der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is (Griechenland); Winfried Scharlau et al.; Berichte aus dem Arbeitsgebeit Entwicklungsforschung, Heft 31, WWU M\u00fcnster, Institut f\u00fcr Geographie, M\u00fcnster 1999<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Informationen zu diesem Artikel stammen vom besten Kenner der Vogelwelt von Naxos, dem griechischen Ornithologen Nikos Promponas, sowie von einer Untersuchung der Brutv\u00f6gel von Naxos, die Winfried Scharlau und ich im Jahr 1990 durchf\u00fchrten, erg\u00e4nzt durch die Beobachtungen aus sp\u00e4teren Jahren. Hiermit sei Nikos Promponas herzlich f\u00fcr alle seine Informationen und M\u00fche gedankt, ebenso [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":41239,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1137,11,9,22,23],"tags":[1147,173,32,869,34,865,381,875,33,876,382,383,114],"class_list":["post-1801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktivitaeten","category-natur","category-naxos","category-tiere","category-voegel","tag-bird-watching","tag-durchzugler","tag-ferien","tag-griechenland","tag-kykladen","tag-naxos","tag-ornithologie","tag-tiere","tag-urlaub","tag-vogel","tag-vogel-beobachten","tag-vogelwelt","tag-vogelzug"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1801"}],"version-history":[{"count":59,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78390,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1801\/revisions\/78390"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}