{"id":178,"date":"2009-03-22T23:18:25","date_gmt":"2009-03-22T21:18:25","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=178"},"modified":"2026-01-25T18:39:30","modified_gmt":"2026-01-25T16:39:30","slug":"fische","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/fische\/","title":{"rendered":"Fische"},"content":{"rendered":"<p><big>W<\/big>enn es um Meerestiere geht, denken die meisten Menschen nat\u00fcrlich zuerst an Fische: Diese haben als wichtige Nahrungsquelle f\u00fcr uns die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung. Das Mittelmeer ist entsprechend seines geringen N\u00e4hrstoff- und Planktongehaltes ein eher fischarmes Meer. Au\u00dferdem sind die Fischbest\u00e4nde in den letzten Jahrzehnten durch \u00dcberfischung stark dezimiert worden.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/fish-1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Fische in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei uns in Azalas kann man noch einige Fische beobachten, obwohl es heute auch hier viel weniger Fische gibt als fr\u00fcher. Naxos ist keine Fischerinsel (das mag ebenso an dem Mangel an gesch\u00fctzten Buchten liegen wie an der Fruchtbarkeit und dem Wasserreichtum der Insel, die seit jeher die Landwirtschaft beg\u00fcnstigt haben). Es kommen aber regelm\u00e4\u00dfig Fischerboote vor allem aus Paros und von der kleinen Insel Koufonisi. Fr\u00fcher wurde fast nur in den Fr\u00fchjahrsmonaten kommerziell gefischt; heute kann man Fischerboote zu allen Jahreszeiten sehen. Es ist zwar streng geregelt, was und wo gefischt werden darf, aber das besagt nat\u00fcrlich nicht, dass die Fischer sich auch daran halten, und Kontrollen sind (noch) selten, vor allem wegen der schlechten Ausr\u00fcstung der Hafenpolizei. Allerdings handelt es sich bei den meisten Fischerbooten immer noch um kleine Boote <em>(ka\u00edkia)<\/em> mit nur wenigen Mann Besatzung. Fisch ist in Griechenland sehr begehrt und es werden teure Preise daf\u00fcr bezahlt; die Nachfrage ist gro\u00df. Ein Teil der Fische auf dem Markt kommt nat\u00fcrlich aus dem Ausland und auch aus Fischzuchtanstalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/P1070411-1_450.jpg\" alt=\"Fischerboot\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Fischerboot vor den M\u00e1kares-Inseln<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>ie dem auch sei, als Schnorchler kann man in Azalas noch einige Fische zu Gesicht bekommen. Bei Windstille sind schon am Sandstrand die ersten zu entdecken: Hier findet man h\u00e4ufig den gut getarnten Weit\u00e4ugigen Butt und kleine Brassen oder Barben. An den Felsen kann der aufmerksame Beobachter bei ruhigem Wasser kleine <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schleimfische-und-grundeln\/\">Schleimfische<\/a> beobachten, die aus ihren Schlupfl\u00f6chern schauen oder zwischen dem Algenbewuchs auf dem Untergrund sitzen, manchmal sogar an zwischen den Wellen trockenfallenden Stellen. Beim Schnorcheln an den Felsen trifft man h\u00e4ufig auf kleine Schw\u00e4rme der Meer\u00e4sche, der Goldstrieme oder des \u00c4hrenfisches. H\u00e4ufig begegnet man auch Lippfischen verschiedener Arten wie dem auff\u00e4llig gef\u00e4rbten Meerjunker und Meerpfau, oder Schrift- und S\u00e4gebarschen oder den kleinen M\u00f6nchsfischen.<br \/>\n<br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Fisch-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Fisch-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-fische\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Fische<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Einige Fischarten sind leicht und sicher zu erkennen. In vielen F\u00e4llen gibt es jedoch mehrere verwandte Arten, die schwer zu unterscheiden sind. Ein weiteres Problem bei der Bestimmung ist, dass in den Bestimmungsb\u00fcchern nicht alle Arten enthalten sind; aber auch im Internet kann man zu vielen Arten kaum Informationen finden. Entsprechend sind manche der Bestimmungen unsicher.<\/small><\/p>\n<p><small><strong>Und ein Wort zu den Namen:<\/strong> Wie bei so machen Meerestieren herrscht bei den Fischen eine gro\u00dfe Verwirrung mit den wissenschaftlichen Namen: F\u00fcr fast alle Arten gibt es eine gro\u00dfe Anzahl von heute nicht mehr g\u00fcltigen Synonymen, die in \u00e4lteren B\u00fcchern aber durchaus noch benutzt werden. Ich verwende hier die Namen entsprechend dem <a href=\"http:\/\/www.marinespecies.org\/\">World Register of Marine Species<\/a> (Stand 2020), wo man auch die entsprechenden Synonyme finden kann.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den diversen Gruppen springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#1\">Mur\u00e4ne und Meeraal<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#2\">Eidechsenfische<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#A\">Drachenk\u00f6pfe<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">S\u00e4gebarsche, Zackenbarsch, Fahnenbarsch<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#3\">Echte Barsche: Wrackbarsch, Kardinalbarsche (Meerbarbenk\u00f6nig)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#4\">Umberfische (Meerrabe)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Meerbarben<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#5\">Schnauzenbrassen, Pikarel<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Brassen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Lippfische, Meerjunker, Meerpfau, Schermesserfisch<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#6\">Seepapagei<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#7\">Riffbarsche (M\u00f6nchsfisch)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Drachenfische (Himmelsgucker und Peterm\u00e4nnchen)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Seriola, Stachelmakrelen, Bastardmakrele<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#8\">Pfeilhecht<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#9\">Makrelen, Pelamide<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#10\">Doktorfische (Kaninchenfisch)<\/a>&nbsp;  &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Plattfische<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#11\">Seenadeln, Pfeifenfisch, Fl\u00f6tenfisch<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#12\">Petersfisch<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#13\">Kugelfischverwandte (Dr\u00fcckerfisch)<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Meer\u00e4schen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">\u00c4hrenfische<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#14\">Hornhecht<\/a><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/azalas.de\/schleimfische-und-grundeln\">Schleimfische und Grundeln<\/a> werden auf einer eigenen Seite abgehandelt.<\/p>\n<h3>A: <em>Elapomorpha<\/em><\/h3>\n<h3><a name=\"1\">A 1.<em>Anguilliformes<\/em> (Aalartige)<\/a><\/h3>\n<h4>A 1.1.<em>Muraenidae<\/em> (Mur\u00e4nen)<\/h4>\n<h6>Mittelmeer-Mur\u00e4ne, <em>Muraena helena<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie zu den Aalfischen geh\u00f6renden Mur\u00e4nen haben einen sehr langgestreckten, schlangen\u00e4hnlichen K\u00f6rper mit einer durchgehenden, saumf\u00f6rmigen R\u00fcckenflosse. Sie besitzen keine Schuppen. Die Mittelmeer-Mur\u00e4ne ist br\u00e4unlich mit gelblicher Fleckung; sie kann bis 1,5 m lang werden. Mur\u00e4nen sind Raubfische, die sich von Fischen, Krebsen und Tintenfischen ern\u00e4hren. Sie haben spitze, nach hinten geneigte Z\u00e4hne, die auch dem Menschen gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen. Tags\u00fcber verstecken sie sich in H\u00f6hlen, aus denen manchmal der Kopf hinausschaut (deswegen sollte man im Meer aufpassen, wo man seine Hand hinstreckt; ich habe allerdings noch nie geh\u00f6rt, dass tats\u00e4chlich ein derartiger Unfall passiert ist).<\/p>\n<p><big>I<\/big>n Azalas kommen Mur\u00e4nen h\u00e4ufig vor, allerdings sieht man sie nur selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/muraena_helena-1.jpg\" alt=\"Mur\u00e4ne\"><\/p>\n<h6>Meeraal, <em>Conger conger<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Meeraal ist ebenfalls langgestreckt und schlangen\u00e4hnlich. Auch er besitzt keine Schuppen. Die Meeraale leben \u00e4hnlich wie die Mur\u00e4nen. Sie k\u00f6nnen eine L\u00e4nge von 3 Metern erreichen. Weibliche Meeraale werden erst mit 15 Jahren geschlechtsreif. Die Meeraale des Mittelmeers versammeln sich vermutlich bei Sardinien und in der s\u00fcdlichen Adria zum Laichen. Die Weibchen legen dabei bis zu 8 Millionen Eier. Nach dem Ablaichen verenden die Meeraale.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/conger_conger-1.jpg\" alt=\"Meeraal, Conger conger\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Meeraal ist einf\u00f6rmig grau gef\u00e4rbt. Dieses Exemplar ist recht kurz, aber dick.<\/small><\/p>\n<h3>B: <em>Aulopiformes<\/em> (Eidechsenfischverwandte)<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Eidechsenfischverwandte leben in der Tiefsee; sie unterscheiden sich in grunds\u00e4tzlichen Merkmalen von den \u00fcbrigen Echten Knochenfischen, so in ihren speziellen Kiemenreusen. Sie besitzen keine Schwimmblase.<\/p>\n<h4><a name=\"2\">B 1.<em>Synodontidae<\/em> (Eidechsenfische)<\/a><\/h4>\n<h6>Atlantischer Eidechsenfisch, <em>Synodus saurus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Eidechsenfisch besitzt einen l\u00e4nglichen, zylindrischen, sich nach hinten allm\u00e4hlich verj\u00fcngenden K\u00f6rper. Der Kopf ist abgeflacht und hat ein sehr gro\u00dfes Maul mit langen, spitzen Fangz\u00e4hnen. Der Eidechsenfisch besitzt eine kleine, dreieckige R\u00fcckenflosse etwa in der K\u00f6rpermitte und eine zweite winzige weiter hinten. Seine F\u00e4rbung ist br\u00e4unlich mit undeutlichen Querstreifen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Eidechsenfisch lebt auf Sandb\u00f6den. Oft vergr\u00e4bt er sich fast vollst\u00e4ndig im Sand; entsprechend ist er kaum einmal zu sehen. Er ern\u00e4hrt sich haupts\u00e4chlich von kleinen Fischen. Auf den ersten Blick kann er mit einem Peterm\u00e4nnchen verwechselt werden, dem er auch in Vorkommen und Verhalten \u00e4hnelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/synodus_saurus-1.jpg\" alt=\"Atlantischer Eidechsenfisch, Synodus saurus\" border=\"0\"><\/p>\n<h3>C: <em>Percomorpha<\/em><\/h3>\n<h3><a name=\"A\">1. <em>Scorpaeniformes<\/em> (Panzerwangen)<\/a><\/h3>\n<h3>1.1. <em>Scorpaenoidei<\/em> (Drachenkopfverwandte)<\/h3>\n<h4>1.1.1. <em>Scorpaenoidae<\/em> (Drachenk\u00f6pfe)<\/h4>\n<h6>Gro\u00dfer Roter Drachenkopf, <em>Scorpaena scrofa<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Drachenk\u00f6pfe sind kr\u00e4ftige, r\u00f6tlich gef\u00e4rbte Fische mit sehr gro\u00dfem Kopf und giftigen Stacheln an Kiemendeckeln und R\u00fccken-, After- und Bauchflossen. Sie besitzen Hautanh\u00e4ngsel am Kopf, die der Tarnung dienen sollen, indem sie den Umriss des Fisches verschleiern und wie Algen wirken. Auch die unregelm\u00e4\u00dfig gefleckte F\u00e4rbung des Fisches bewirkt eine ausgezeichnete Tarnung; die unbeweglich am Grund sitzenden Fische werden sehr leicht \u00fcbersehen. Es kommen drei Arten vor, die sich vor allem an den Hautanh\u00e4ngseln unterscheiden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>rachenk\u00f6pfe kommen bei uns h\u00e4ufig vor, auch wenn man sie beim Schnorcheln kaum einmal entdecken kann. Wegen ihrer sehr giftigen Stacheln, die starke Schmerzen hervorrufen, ist beim Anfassen auch toter Tiere \u00e4u\u00dferste Vorsicht geboten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/scorpaena_scrofa-2.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Roter Drachenkopf, Scorpaena scrofa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Den Gro\u00dfen Drachenfisch kann man au\u00dfer an seiner Gr\u00f6\u00dfe daran erkennen, dass er Hautanh\u00e4ngsel am Kinn besitzt. Er kann bis 50 cm gro\u00df werden.<\/small><\/p>\n<h6>Kleiner Drachenkopf, <em>Scorpaena notata<\/em>, Rafinesque<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kleine Drachenkopf ist der vorigen Art in Aussehen, Vorkommen und Verhalten sehr \u00e4hnlich. Er wird allerdings nur bis etwa 25 cm gro\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/scorpaena_notata-1.jpg\" alt=\"Kleiner Drachenkopf, Scorpaena notata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Kleine Drachenkopf besitzt Hautlappen \u00fcber den Augen, aber keine am Kinn; oft zeigt er einen schwarzen Fleck in der R\u00fcckenflosse.<\/small><\/p>\n<h6>Brauner Drachenkopf, <em>Scorpaena porcus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/scorpaena_porcus-1.jpg\" alt=\"Brauner Drachenkopf, Scorpaena porcus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/scorpaena_porcus-2.jpg\" alt=\"Brauner Drachenkopf, Scorpaena porcus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Gegensatz zum \u00e4hnlichen Kleinen Roten Drachenkopf besitzt der Braune Drachenkopf keinen schwarzen Fleck in der R\u00fcckenflosse.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">1.2. <em>Serranoidei<\/em> (S\u00e4gebarsche)<\/a><\/h3>\n<h4>1.2.1. <em>Serranidae<\/em> (S\u00e4gebarsche)<\/h4>\n<h6>Brauner Zackenbarsch, <em>Epinephelus marginatus<\/em>, Lowe<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zackenbarsche geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Fischen des K\u00fcstenbereiches; sie werden bis zu 1,5 Meter lang. Der K\u00f6rper ist massig mit ovaler Form und br\u00e4unlicher F\u00e4rbung, meist mit unregelm\u00e4\u00dfigen, kleinen helleren Flecken, und besitzt ein gro\u00dfes Maul mit leicht vorstehendem Unterkiefer und zahlreichen spitzen Z\u00e4hnen. Auf den gro\u00dfen Kiemendeckeln sitzen drei Stacheln; auch die kr\u00e4ftige R\u00fcckenflosse hat Stacheln in ihrem vorderen Teil. Die Schwanzflosse ist abgerundet; die Schuppen sind klein. Im Mittelmeer kommen neun <em>Epinephelus-<\/em>Arten vor; hier handelt es sich vermutlich um den Gestreiften Zackenbarsch.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Zackenbarsch ist reviertreu und lebt vorwiegend in 10 bis 100 m Tiefe, wo er sich tags\u00fcber in H\u00f6hlen aufh\u00e4lt. Nachts schwimmt er umher und jagt seine Beute, vorwiegend kleinere Fische. Gro\u00dfe Exemplare sind heute wegen der starken Befischung selten geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/epinephelus_marginatus-1.jpg\" alt=\"Zackenbarsch, Epinephelus marginatus\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/epinephelus_marginatus-2.jpg\" alt=\"Brauner Zackenbarsch, Epinephelus marginatus\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>S\u00e4gebarsch, <em>Serranus cabrilla<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er S\u00e4gebarsch ist ein kleiner Fisch (bis 25 cm), der in k\u00fcstennahen Bereichen bis etwa 100 m Tiefe insbesondere auf Fels- und Steinb\u00f6den h\u00e4ufig vorkommt. Er ist ein standorttreuer Einzelg\u00e4nger. Der S\u00e4gebarsch ist an seinen knapp 10 braunen senkrechten Streifen mit einem wei\u00dflichen L\u00e4ngsband in der Mitte des K\u00f6rpers zu erkennen. Auch er besitzt leichte Dornen auf dem Kiemendeckel. Alle Barsche sind carnivor, ern\u00e4hren sich also von kleinen Mollusken, Fischchen, Krebsen usw. Entsprechend besitzen sie ein recht gro\u00dfes Maul mit kleinen, spitzen Z\u00e4hnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/serranus_cabrilla-2.jpg\" alt=\"S\u00e4gebarsch, Serranus cabrilla\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/serranus_cabrilla-1.jpg\" alt=\"S\u00e4gebarsch, Serranus cabrilla\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Schriftbarsch, <em>Serranus scriba<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Schriftbarsch besitzt unregelm\u00e4\u00dfige braune Querstreifen wie der Zwergbarsch, ist aber insgesamt dunkler und kann leicht anhand des blauen Flecks auf den Seiten und der feinen blau-roten Zeichnung auf dem langgestreckten Kopf erkannt werden. Er wird 25 cm gro\u00df und kommt vor allem \u00fcber Steinen und Felsen vor. Auch er ist standorttreu. Er ist etwas seltener als die anderen beiden kleinen Barsche, kann aber ebenfalls leicht beobachtet werden. Viele Fische sind Zwitter, aber in den allermeisten F\u00e4llen wechseln sie das Geschlecht, das hei\u00dft sind erste einige Jahre lang Weibchen und werden dann M\u00e4nnchen oder umgekehrt. Der Schriftbarsch ist dagegen ein echter Zwitter, der Eier und Samen gleichzeitig produziert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/serranus_scriba-1.jpg\" alt=\"Schriftbarsch\"><\/p>\n<h6>Roter Fahnenbarsch, <em>Anthias anthias<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Rote Fahnenbarsch ist leicht an seiner roten F\u00e4rbung mit gelblichen Streifen am Kopf zu erkennen. Insbesondere bei den M\u00e4nnchen sind der dritte Stachelstrahl der R\u00fcckenflosse, die Bauchflossen und die \u00e4u\u00dferen Strahlen der Schwanzflosse stark verl\u00e4ngert. Der Rote Fahnenbarsch erreicht eine Gr\u00f6\u00dfe von 25 cm. Er kommt ab etwa 30 m Tiefe vor, ist also beim Schnorcheln normalerweise nicht anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/anthias_anthias-1.jpg\" alt=\"Roter Fahnenbarsch, Anthias anthias\" border=\"0\"><\/p>\n<h3>2. <em>Perciformes<\/em> (Barschartige)<\/h3>\n<h3><a name=\"3\">2.1. <em>Percoidei<\/em> (Echte Barsche)<\/a><\/h3>\n<h4>2.1.1. <em>Polyprionidae<\/em> (Wrackbarsche)<\/h4>\n<h6>Wrackbarsch, <em>Polyprion americanus<\/em>, Bloch &#038; Schneider<\/h6>\n<p><big>E<\/big>in ganz besonders gro\u00dfer Fisch des Mittelmeeres ist der Wrackbarsch mit bis 2 m L\u00e4nge und 100 Kilo Gewicht, der als erwachsener Fisch in gr\u00f6\u00dferer Tiefe lebt und an einem dornigen L\u00e4ngsgrat auf dem Kiemendeckel und stacheligen Ausw\u00fcchsen \u00fcber den Augen zu erkennen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/polyprion_americanus-2.jpg\" alt=\"Wrackbarsch\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier nur zur Dokumentation, dass es dieses Tier hier gibt, ein in Moutsouna beim Fischer gekauftes Exemplar.<\/small><\/p>\n<h4>2.1.2. <em>Apogonidae<\/em> (Kardinalbarsche)<\/h4>\n<h6>Meerbarbenk\u00f6nig, <em>Apogon imberbis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er bis etwa 15 cm gro\u00dfe Meerbarbenk\u00f6nig lebt in den Spalten von Felsw\u00e4nden in etwas gr\u00f6\u00dferer Tiefe (10 bis 50, auch bis 200 m); nur nachts schwimmt er auf Nahrungssuche weiter von seinem Schlupfloch weg. Die Meerbarbenk\u00f6nige sind Maulbr\u00fcter, das hei\u00dft nach der von intensiver Balz begleiteten Begattung und Eiablage nimmt das M\u00e4nnchen die Eier ins Maul und pflegt und bewacht sie so bis zum Schl\u00fcpfen nach einer Woche. Auch die jungen Larven werden beh\u00fctet, bis ihr Dottersack aufgebraucht ist. W\u00e4hrend der Brutpflege k\u00f6nnen die M\u00e4nnchen keine Nahrung zu sich nehmen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Meerbarbenk\u00f6nig ist die einzige im Mittelmeer heimische Kardinalbarsch-Art. Er ist nur selten anzutreffen, da er sich meist in etwas gr\u00f6\u00dferer Tiefe aufh\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/apogon_imberbis-1.jpg\" alt=\"Meerbarbenk\u00f6nig, Apogon imberbis\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/apogon_imberbis-2.jpg\" alt=\"Meerbarbenk\u00f6nig, Apogon imberbis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diesen Meerbarbenk\u00f6nig entdeckten wir beim Schnorcheln direkt bei uns am Strand.<\/small><\/p>\n<h4><a name=\"4\">2.1.3. <em>Scianidae<\/em> (Umberfische)<\/a><\/h4>\n<h6>Meerrabe, <em>Sciaena umbra<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Meerrabe zeichnet sich durch seine dunkel-silbrige F\u00e4rbung und sein weit unten liegendes Maul aus. Charakteristisch sind die leicht gelbliche Schwanz- und R\u00fcckenflosse und die auff\u00e4llig wei\u00dfen vorderen Strahlen der Bauch- und Afterflossen. Er kommt bei uns regelm\u00e4\u00dfig, wenn auch nicht h\u00e4ufig vor und wird bis zu 50 cm lang. Er ist \u00fcberwiegend nachtaktiv und &#8222;steht&#8220; h\u00e4ufig vor seinem Unterschlupf. Der Meerrabe geh\u00f6rt zur Familie der Umberfische, bei der die M\u00e4nnchen zur Balz klopfende und kr\u00e4chzende Laute aussto\u00dfen k\u00f6nnen (&#8222;Trommelfische&#8220;), die sie erzeugen, indem sie ihre Schwimmblase mithilfe spezieller Muskeln in Schwingungen versetzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sciaena_umbra-1.jpg\" alt=\"Meerrabe\"><\/p>\n<h4><a name=\"C\">2.1.4. <em>Mullidae<\/em> (Meerbarben)<\/a><\/h4>\n<h6>Rote Meerbarbe, <em>Mullus barbatus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Meerbarben leben am Boden, insbesondere auf Sandb\u00f6den, aber auch \u00fcber Seegraswiesen und Fels. Sie ern\u00e4hren sich vor allem von im Sand lebenden Wirbellosen, die sie mithilfe ihrer langen Barteln aufsp\u00fcren. Zur Nahrungsaufnahme w\u00fchlen sie Gruben und L\u00f6cher in den Sand; oft ist ihr Kopf ganz im Sand verschwunden. Barben leben f\u00fcr gew\u00f6hnlich in kleinen Trupps. Oft werden sie von anderen Fischen begleitet, die durch das Graben aufgescheuchte Lebewesen zu erbeuten versuchen. Meerbarben besitzen eine r\u00f6tliche F\u00e4rbung, zwei dreieckige R\u00fcckenflossen und ein steiles Kopfprofil. Die Schuppen sind sehr gro\u00df.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Roten Meerbarbe fehlen im Unterschied zur verwandten Gestreiften Meerbarbe die Streifen auf der R\u00fcckenflosse. Hier scheint es sich dementsprechend um eine Rote Meerbarbe zu handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/mullus_barbatus-1.jpg\" alt=\"Rote Meerbarbe, Mullus barbatus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/mullus_barbatus-2.jpg\" alt=\"Rote Meerbarbe, Mullus barbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Meerbarben ern\u00e4hren sich von kleinen Tieren, die im Sandboden leben. Zur Nahrungsaufnahme w\u00fchlen sie den Sand durch. Ihre Beute sp\u00fcren sie mit den Barteln auf, die Tast- und Geruchssensoren tragen.<\/small><\/p>\n<h6>Gestreifte Meerbarbe, <em>Mullus surmuletus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gestreifte Meerbarbe ist an den br\u00e4unlichen L\u00e4ngsstreifen auf dem K\u00f6rper und den zwei Streifen auf der ersten R\u00fcckenflosse zu erkennen. Sie ist recht h\u00e4ufig und kommt in bis zu 80 Metern Tiefe vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/mullus_surmuletus-1.jpg\" alt=\"Gestreifte Meerbarbe\"><\/p>\n<h4><a name=\"5\">2.1.5. <em>Centracanthidae<\/em> (Schnauzenbrassen)<\/a><\/h4>\n<h6>Schnauzenbrasse, <em>Spicara maena<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie kleinen Schnauzenbrassen besitzen ein stark vorstreckbares Maul, einen leicht buckelig gew\u00f6lbten R\u00fccken und einen charakteristischen schwarzen Fleck an der Seite. Sie werden bis etwa 20 cm lang. Schnauzenbrassen leben in Schw\u00e4rmen von 5 bis \u00fcber 100 m Tiefe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/spicara_maena-1.jpg\" alt=\"Schnauzenbrasse\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/spicara_maena-2.jpg\" alt=\"Schnauzenbrasse\"><br \/>\n<small>Hier ist das charakteristische Maul vorgest\u00fclpt.<\/small><\/p>\n<h6>Pikarel, <em>Spicara smaris<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>N<\/big>ah verwandt mit der Schnauzenbrasse ist der Pikarel, der jedoch eine schmalere K\u00f6rperform und ein kleineres Auge hat. Vom Gesamteindruck ist er den \u00c4hrenfischen \u00e4hnlich. Der Pikarel wird bis 20 cm lang, bleibt meist jedoch kleiner. Er lebt in Schw\u00e4rmen vor allem \u00fcber Sandb\u00f6den.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/spicara_smaris-1.jpg\" alt=\"Pikarel\"><\/p>\n<h4><a name=\"D\">2.1.6. <em>Sparidae<\/em> (Meerbrassen)<\/a><\/h4>\n<p><big>B<\/big>rassen verschiedener Arten sind in K\u00fcstenn\u00e4he sehr h\u00e4ufig. Sie bilden oft gro\u00dfe Schw\u00e4rme, denen sich nicht selten auch Lippfische oder andere Arten anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/brassen-1.jpg\" alt=\"Brassen\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/brassen-2.jpg\" alt=\"Brassen\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/brassen-3.jpg\" alt=\"Brassen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Brassen weiden im Algenbewuchs und fressen kleine Invertebraten, die sich dort aufhalten.<\/small><\/p>\n<h6>Goldbrasse, <em>Sparus aurata<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Goldbrasse ist die einzige Art der Gattung <em>Sparus<\/em>. Sie wird \u00fcblicherweise bis 35 cm lang (einzelne Exemplare werden sogar deutlich gr\u00f6\u00dfer) und war schon in der Antike ein beliebter Speisefisch. Sie kommt im Mittelmeer und in den angrenzenden Gebieten des Atlantik vor. Heute ist sie in der freien Natur selten geworden, wird jedoch in gro\u00dfem Ma\u00dfstab in Aquakulturen gez\u00fcchtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sparus_aurata-1.jpg\" alt=\"Goldbrasse, Sparus aurata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Goldbrasse ist eine gro\u00dfe Brassenart. Sie ist am goldenen Streifen zwischen den Augen zu erkennen. Heute trifft man Goldbrassen bei uns nur sehr selten an, sie werden jedoch h\u00e4ufig in Aquakulturen gez\u00fcchtet. Die Goldbrasse ern\u00e4hrt sich vor allem von Muscheln, Schnecken und Krebsen, die sie mit ihrem kr\u00e4ftigen Maul aufknackt.<\/small><\/p>\n<h6>Zahnbrasse, <em>Dentex dentex<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zahnbrasse, die eine Gr\u00f6\u00dfe von einem Meter erreicht, ist einer der beliebtesten Speisefische des Mittelmeeres. Sie besitzt eine silbrig-r\u00f6tliche F\u00e4rbung und ist an ihrer schr\u00e4gen Schnauze, dem abgerundeten R\u00fccken und den starken, vorstehenden Fangz\u00e4hnen zu erkennen. Die Zahnbrasse lebt als Jungtier in kleinen Schw\u00e4rmen, aber die Erwachsenen sind Einzelg\u00e4nger. Sie ist nachtaktiv und kommt in bis zu 30 m Tiefe vor allem \u00fcber Sand und Seegraswiesen vor. Sie ist ein effektiver R\u00e4uber und ern\u00e4hrt sich vor allem von \u00c4hrenfischen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/dentex_dentex-1.jpg\" alt=\"Zahnbrasse, Dentex dentex\"><\/p>\n<h6>Gemeine Meerbrasse, <em>Pagrus pagrus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gemeine Meerbrasse \u00e4hnelt der vorigen Art. Sie ist ebenfalls r\u00f6tlich gef\u00e4rbt, hat aber ein etwas steileres, konvexes Kopfprofil und eine kurze, gerundete Schnauze. Die Brustflossen sind sehr lang und schmal, die Schwanzflosse tief gegabelt mit wei\u00dfen Spitzen. Auch diese Art ist ein J\u00e4ger. Sie wird bis zu 80 cm lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pagrus_pagrus-1.jpg\" alt=\"Sackbrasse, Pagrus pagrus\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Zweibindenbrasse, <em>Diplodus vulgaris<\/em>, Geoffroy Saint-Hilaire<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zweibindenbrasse ist eine der h\u00e4ufigsten der vielen kleineren Brassenarten des Mittelmeeres. Wie alle Brassen besitzt sie einen stark abgeflachten, hohen K\u00f6rper von silbriger F\u00e4rbung mit gespaltener Schwanzflosse. Die Zweibindenbrasse ist an ihren zwei kr\u00e4ftigen dunklen Querbinden zu erkennen, von denen die eine hinterm Kopf, die andere am K\u00f6rperende liegt. Sie wird bis zu 40 cm gro\u00df. Brassen leben im Felslitoral und in Seegraswiesen. Sie schwimmen h\u00e4ufig in kleinen Trupps aus verschiedenen Arten um die Felsen herum, wo sie ihre vielf\u00e4ltige Nahrung suchen. Gr\u00f6\u00dfere Exemplare kann man gelegentlich in H\u00f6hlen und zwischen Felsen entdecken. Fast alle Brassen sind Allesfresser; sie besitzen ein kleines Maul vorn mit kr\u00e4ftigen, aber nicht zugespitzten Z\u00e4hnen, und manchmal weiter hinten flach ausgebildeten Mahlz\u00e4hnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/diplodus_vulgaris-1.jpg\" alt=\"Zweibindenbrasse, Diplodus vulgaris\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Ringelbrasse, <em>Diplodus annularis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Ringelbrasse \u00e4hnelt in Verhalten und Aussehen der Zweibindenbrasse. Sie besitzt jedoch einen etwas niedrigeren K\u00f6rper und nur einen schwarzen Querstreifen auf dem Schwanzstiel. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brassen stehen ihre Vorderz\u00e4hne grade. Die Ringelbrasse kann h\u00e4ufig mit der Zweibindenbrasse in gemischten Schw\u00e4rmen beobachtet werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/diplodus_annularis-1.jpg\" alt=\"Ringelbrasse, Diplodus annularis\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/diplodus_annularis-2.jpg\" alt=\"Ringelbrasse, Diplodus annularis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Ringelbrasse ist leicht am Band auf dem Schwanzansatz zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6>Gei\u00dfbrasse, <em>Diplodus sargus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>en beiden vorigen Arten sehr \u00e4hnlich ist auch die Gei\u00dfbrasse oder Bindenbrasse mit einem etwas h\u00f6heren K\u00f6rper und mehreren d\u00fcnnen Querstreifen. Von der Ringelbrasse ist sie an den schr\u00e4g nach vorn ragenden oberen Vorderz\u00e4hnen zu unterscheiden. Ebenso wie die zwei anderen Arten ist sie bei uns recht h\u00e4ufig; sie erreicht bis zu 45 cm L\u00e4nge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/diplodus_sargus-1.jpg\" alt=\"Gei\u00dfbrasse, Diplodus sargus\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Spitzbrasse, <em>Diplodus puntazzo<\/em>, Walbaum<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Spitzbrasse besitzt eine spitzere Schnauze und tr\u00e4gt abwechselnd breitere und schmalere Streifen auf den K\u00f6rperseiten und ein deutliches schwarzes Band am Schwanzstiel. Sie erreicht von den <em>Diplodus<\/em>-Arten mit 60 cm die gr\u00f6\u00dfte K\u00f6rperl\u00e4nge (so gro\u00dfe Exemplare sieht man allerdings nie). Auch sie ist bei uns h\u00e4ufig anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/diplodus_puntazzo-1.jpg\" alt=\"Spitzbrasse, Diplodus puntazzo\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Rotbrasse, <em>Pagellus erythrinus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Rotbrasse ist eine r\u00f6tliche Brassen-Art (normalerweise bis zu 25 cm, selten bis zu 60 cm) mit sehr langen Brustflossen und einem geraden, spitzen Kopfprofil. Sie lebt haupts\u00e4chlich in etwas tieferem Wasser. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pagellus_erythrinus-1.jpg\" alt=\"Rotbrasse, Pagellus erythrinus\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Rote Fleckbrasse (= Scharfz\u00e4hner), <em>Pagellus bogaraveo<\/em>, Br\u00fcnnich<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art hat eine r\u00f6tliche F\u00e4rbung wie die vorige. Das Kopfprofil ist besonders steil, die Schnauze kurz und rund. Die Schwanzflosse ist gro\u00df und tief gespalten. Am Beginn der Seitenlinie liegt ein schwarzer Fleck. Der Scharfz\u00e4hner lebt nur in gr\u00f6\u00dferen Tiefen, weswegen seine Augen auffallend gro\u00df sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pagellus_bogaraveo-1.jpg\" alt=\"Rote Fleckbrasse (=Scharfz\u00e4hner), Pagellus bogaraveo\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Brandbrasse, <em>Oblada melanura<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Brandbrasse hat einen silbrigen, l\u00e4nglichen K\u00f6rper mit einem deutlichen schwarzen Fleck oben am Schwanzansatz. Sie wird bis zu 30 cm gro\u00df. Brandbrassen haben ein relativ gro\u00dfes, leicht vorst\u00fclpbares Maul mit nur sehr kleinen Z\u00e4hnen und fressen kleine Lebewesen aller Art. Sie sind nicht sehr h\u00e4ufig, k\u00f6nnen aber manchmal schon am Sandstrand, teilweise in gemischten Schw\u00e4rmen mit den anderen Brassen, beobachtet werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/oblada_melanura-1.jpg\" alt=\"Brandbrasse\"><\/p>\n<h6>Goldstrieme, <em>Sarpa salpa<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Goldstrieme, die ebenfalls zu den Brassen geh\u00f6rt, besitzt einen l\u00e4nglichen K\u00f6rper von silbriger F\u00e4rbung mit schmalen goldenen L\u00e4ngsstreifen, die allerdings am lebenden Tier unter Wasser weniger deutlich zu sehen sind als auf dem Foto. Mit bis zu 40 cm L\u00e4nge geh\u00f6rt sie zu den gr\u00f6\u00dferen Brassen. Goldstriemen sind sehr h\u00e4ufig; oft trifft man beim Schnorcheln auf kleine Schw\u00e4rme, die an den Felsen weiden.<\/p>\n<p><big>G<\/big>oldstriemen haben ein kleines Maul mit flachen Z\u00e4hnen. Sie ern\u00e4hren sich als beinah einzige der bei uns vorkommenden Fische (als adulte Tiere) ausschlie\u00dflich von Algen und Tangen. Entsprechend besitzen sie einen sehr langen Darm und ihr Fleisch schmeckt etwas anders als das der anderen Brassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sarpa_salpa-1.jpg\" alt=\"Goldstrieme, Sarpa salpa\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sarpa_salpa-2.jpg\" alt=\"Goldstrieme, Sarpa salpa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Goldstriemen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Fischen bei uns. Sie schwimmen immer in kleinen oder gro\u00dfen Schw\u00e4rmen, oft mit anderen Arten vermischt.<\/small><\/p>\n<h6>Gelbstrieme, Bl\u00f6ker, <em>Boops boops<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gelbstrieme ist eine eher kleine Brassenart, die bis maximal 30 cm L\u00e4nge erreicht. Sie hat einen schmalen K\u00f6rper mit einer leichten gelben L\u00e4ngsstreifung. Das Auge ist recht gro\u00df und die R\u00fcckenflosse ist in einer Hautfalte versenkbar. Die Gelbstrieme ist bei uns sehr h\u00e4ufig und schwimmt oft in gro\u00dfen Schw\u00e4rmen. Die jungen Fische versammeln sich im Sommer w\u00e4hrend der Nacht direkt an der K\u00fcste in flachem Wasser, wo sie in kleinen Buchten so dicht stehen k\u00f6nnen, dass sie als dunkle Masse erscheinen. Gelegentlich kann man sie dann mit einem Kescher von Land aus erreichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/boops_boops-1.jpg\" alt=\"Gelbstrieme, Bl\u00f6ker, Boops boops\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Streifenbrasse (= Seekarausche), <em>Spondyliosoma cantharus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Streifenbrasse ist recht dunkel gef\u00e4rbt, insbesondere der Kopf. Oft schimmert der K\u00f6rper leicht golden. Der Kopf ist sehr kurz und rund. Auf dem K\u00f6rper sind schwach feine L\u00e4ngsstreifen zu erkennen. Sie wird bis 45 cm lang. Seekarauschen leben \u00fcber Sand- und Felsb\u00f6den in etwas gr\u00f6\u00dferer Tiefe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/spondyliosoma_cantharus-1.jpg\" alt=\"Streifenbrasse, Spondyliosoma cantharus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die sehr steile Stirn der Streifenbrasse.<\/small><\/p>\n<h6>Marmorbrasse, <em>Lithognathus mormyrus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Marmorbrasse sieht den Arten der Gattung <em>Diplodus<\/em> \u00e4hnlich. Sie hat einen besonders stark abgeflachten K\u00f6rper und einen sehr langgestreckten Kopf. Die K\u00f6rperseiten tragen etwa 15 schmale Querbinden. Die Marmorbrasse wird bis 55 cm gro\u00df und ist vor allem \u00fcber Sand- und Schlickb\u00f6den anzutreffen. Sie schwimmt oft in gr\u00f6\u00dferen Schw\u00e4rmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/lithognathus_mormyrus-1.jpg\" alt=\"Marmorbrasse, Lithognathus mormyrus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/lithognathus_mormyrus-2.jpg\" alt=\"Marmorbrasse, Lithognathus mormyrus\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"E\">2.2. <em>Labroidei<\/em> (Lippfischartige)<\/a><\/h3>\n<h4>2.2.1. <em>Labridae<\/em> (Lippfische)<\/h4>\n<p><big>D<\/big>ie Lippfische zeichnen sich durch ihre besonders schleimige Haut, ihr vorstreckbares Maul und ihre dicken, wulstigen Lippen aus. Sie haben eine lange R\u00fcckenflosse und eine abgerundete Schwanzflosse. Bei uns kommen eine ganze Reihe von Lippfisch-Arten h\u00e4ufig vor.<\/p>\n<h6>Gr\u00fcner Lippfisch, <em>Labrus viridis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gr\u00fcne Lippfisch besitzt eine br\u00e4unliche F\u00e4rbung mit einem hellen L\u00e4ngsband und einer leichten Fleckung. Der Kopf ist relativ lang (l\u00e4nger als die K\u00f6rperh\u00f6he). Die Flossen sind gelbgr\u00fcn bis orange gef\u00e4rbt. Der Gr\u00fcne Lippfisch lebt in k\u00fcstennahen Seegraswiesen. Er wird bis zu 45 cm lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/labrus_viridis-1.jpg\" alt=\"Gr\u00fcner Lippfisch, Labrus viridis\"><\/p>\n<h6>Brauner Lippfisch, <em>Labrus merula<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Braune Lippfisch ist sehr dunkel, fast schwarz gef\u00e4rbt. Die Brustflossen sind dunkelgelb. Er besitzt besonders fleischige Lippen. Der Braune Lippfisch lebt in k\u00fcstennahen Algenbest\u00e4nden. Er wird bis zu 40 cm lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/labrus_merula-1.jpg\" alt=\"Brauner Lippfisch\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/labrus_merula-2.jpg\" alt=\"Brauner Lippfisch\"><br \/>\n<small>Der Braune Lippfisch besitzt besonders stark aufgew\u00f6lbte, fleischige Lippen.<\/small><\/p>\n<h6>Streifenlippfisch, <em>Labrus mixtus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Streifenlippfisch ist besonders langgestreckt mit einem langen, spitz ausgezogenen Kopf. Die M\u00e4nnchen sind gelblich gef\u00e4rbt sind mit dunkleren L\u00e4ngsstreifen, die Weibchen dagegen intensiv rot mit drei schwarzen Flecken am Hinterr\u00fccken. Der Streifenlippfisch wird bis 40 cm gro\u00df. Bei uns ist er recht selten. Das M\u00e4nnchen baut ein Nest aus Algen, das es heftig verteidigt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/labrus_mixtus-2.jpg\" alt=\"Streifenlippfisch, Labrus mixtus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Weibchen des Streifenlippfisches ist an seiner roten F\u00e4rbung und der besonders langgestreckten K\u00f6rper- und Kopfform zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/labrus_mixtus-1.jpg\" alt=\"Streifenlippfisch, Labrus mixtus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das M\u00e4nnchen ist dagegen orangegelb gef\u00e4rbt mit einer blauen Zeichnung auf dem Kopf und den Seiten; die Flossen haben einen dunkelblauen Saum.<\/small><\/p>\n<h6>F\u00fcnffleckiger Lippfisch, <em>Symphodus roissali<\/em>, Risso<\/h6>\n<p><big>D<\/big>en F\u00fcnffleckigen Lippfisch (hier ein kleines Exemplar, das aber schon etwa genauso aussieht wie die Adulten) erkennt man an seiner ovalen Form, der br\u00e4unlichen F\u00e4rbung, der fast schachbrettartigen Fleckung, den braunen Linien auf dem Kopf und den f\u00fcnf dunklen Flecken auf dem R\u00fccken, die sich bis auf die R\u00fcckenflosse erstrecken. Beim erwachsenen Tier, das bis zu 20 cm gro\u00df wird, ist der Bauch deutlich gew\u00f6lbt.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er F\u00fcnffleckige Lippfisch kommt in K\u00fcstenn\u00e4he im flachen Wasser vor. Er ern\u00e4hrt sich von Mollusken, Krebsen, Seeigeln und Hydrozoen. Das M\u00e4nnchen baut ein Nest, das es heftig verteidigt. Dazu gr\u00e4bt es eine kleine Grube in den Sand und schichtet davor einen Wall aus Algen auf. Die Eier werden bewacht und durch F\u00e4cheln mit den Flossen mit frischem Wasser versorgt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/symphodus_roissali-1.jpg\" alt=\"F\u00fcnffleckiger Lippfisch\"><\/p>\n<h6>Pfauenlippfisch, <em>Symphodus tinca<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Pfauenlippfisch hat eine h\u00fcbsche F\u00e4rbung mit einer gelblich-gr\u00fcnlichen Grundf\u00e4rbung und dunkleren, rot gefleckten L\u00e4ngsstreifen. Auf der Schwanzwurzel und der Brustflosse sitzt je ein dunkler Fleck. Der Pfauenlippfisch wird bis 20 cm lang und ist wenig scheu. Er lebt \u00fcber algenbestandenen Felsen und Seegraswiesen. Das M\u00e4nnchen bewacht die Eier.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/symphodus_tinca-1.jpg\" alt=\"Pfauenlippfisch\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/symphodus_tinca-2.jpg\" alt=\"Pfauenlippfisch-Weibchen?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manchmal sehen wir Lippfische mit besonders kontrastreicher F\u00e4rbung mit fast schwarzem L\u00e4ngsstreifen. Vielleicht handelt es sich um Weibchen des Pfauenlippfisches.<\/small><\/p>\n<h6>Meerjunker, <em>Coris julis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Meerjunker hat eine auff\u00e4llige F\u00e4rbung: die Weibchen sind oben r\u00f6tlichbraun mit wei\u00dfem Bauch oder nur schmalem wei\u00dfen L\u00e4ngsband; bei den M\u00e4nnchen entwickelt sich ein kr\u00e4ftig orangefarbenes, am Rand gezacktes, blau ges\u00e4umtes L\u00e4ngsband. Die Meerjunker sind kleine, langgstreckte Fische mit l\u00e4nglichem, spitzem Kopf und sehr kleinen Schuppen; ihr K\u00f6rper ist wie der aller Lippfische mit einer Schleimschicht bedeckt.<\/p>\n<p><big>M<\/big>eerjunker sind bei uns h\u00e4ufig anzutreffen, sowohl im Felslitoral als auch in Seegraswiesen. Sie leben meist einzeln, k\u00f6nnen aber auch kleine Gruppen bilden. Nachts graben sie sich im Sand ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/coris_julis-1.jpg\" alt=\"Meerjunker\"><\/p>\n<h6>Meerpfau, <em>Thalassoma pavo<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Meerpfau \u00e4hnelt in seiner K\u00f6rperform dem Meerjunker, ist jedoch an seiner charakteristischen F\u00e4rbung leicht zu erkennen. Jungtiere und Weibchen sind gr\u00fcnlich bis orangebraun gef\u00e4rbt mit f\u00fcnf kr\u00e4ftig gr\u00fcnblauen, schmalen Querbinden und einem schwarzen Fleck an der R\u00fcckenflosse. Die M\u00e4nnchen sind gr\u00fcnblau und besitzen nur eine Querbinde hinter den Brustflossen; diese ist vorn blau und hinten orange gef\u00e4rbt. Der Kopf ist r\u00f6tlich mit blauer Zeichnung. Wie alle Lippfische haben die Meerpfauen zuerst weibliches, dann m\u00e4nnliches Geschlecht; M\u00e4nnchen sieht man deutlich seltener als Weibchen. Sie bauen anders als die anderen Arten keine Nester, sondern geben die Eier frei ins Wasser ab.<\/p>\n<p><big>M<\/big>eerpfauen leben \u00fcber Felsb\u00f6den vom Flachwasser bis in gro\u00dfe Tiefen. Ihr Vorkommen ist auf die w\u00e4rmeren Bereiche des Mittelmeeres beschr\u00e4nkt. Sie sind h\u00e4ufig und k\u00f6nnen leicht beobachtet werden und schwimmen auff\u00e4llig und unerm\u00fcdlich umher. Nachts graben sie sich im Sand ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/thalassoma_pavo-1.jpg\" alt=\"Meerpfau, Thalassoma pavo\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/thalassoma_pavo-2.jpg\" alt=\"Meerpfau, Thalassoma pavo\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/thalassoma_pavo-3.jpg\" alt=\"Meerpfau, Thalassoma pavo\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Obwohl Meerpfauen bei uns sehr h\u00e4ufig sind, ist es nicht einfach ein brauchbares Foto von ihnen zu schie\u00dfen, da sie unerm\u00fcdlich in ihren Revieren umherschwimmen.<\/small><\/p>\n<h6>Schermesserfisch (=Sandtaucher), <em>Xyrichtys novacula<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er merkw\u00fcrdige Schermesserfisch ist unverwechselbar mit seiner rosa F\u00e4rbung mit feinen blauen, senkrechten Linien, dem stark abgeplatteten K\u00f6rper und dem besonders steilen Kopfprofil. Er geh\u00f6rt zu den Lippfischen und hat mit ihnen unter anderem die dicken Lippen und die lange R\u00fcckenflosse gemein. Er lebt \u00fcber Sandb\u00f6den in bis zu 50 Metern Tiefe; bei Bedrohung gr\u00e4bt er sich kopf\u00fcber in den Sand ein. Auch den Winter verbringen die Fische vermutlich im Sand vergraben. Beim Schnorcheln ist mir ein Schermesserfisch noch nie begegnet; er wird aber gelegentlich in Netzen gefangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/xyrichtys_novacula-1.jpg\" alt=\"Schermesserfisch, Xyrichtys novacula\"><\/p>\n<h4><a name=\"6\">2.2.2. <em>Scaridae<\/em> (Papageienfische)<\/a><\/h4>\n<h6>Seepapagei, <em>Sparisoma cretense<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Seepapagei ist die einzige europ\u00e4ische Art einer Fischfamilie der tropischen Korallenriffe. Er besitzt einen eif\u00f6rmigen K\u00f6rper mit abgerundeter Schwanzflosse. Die M\u00e4nnchen sind grau gef\u00e4rbt und die Weibchen kr\u00e4ftig rot mit violettbraunem Fleck auf der Schulter. Die F\u00e4rbung kann allerdings je nach Stimmung auch verblassen. Der Seepapagei schwimmt auf charakteristische Weise durch Schlag der Brustflossen. Seine Schuppen sind auffallend gro\u00df; der K\u00f6rper besitzt eine Schleimschicht wie bei den Lippfischen. Charakteristisch ist das kleine Maul, dessen Z\u00e4hne zu einer Art kr\u00e4ftigem Schnabel verschmolzen sind, mit denen er Kalkalgen von den Felsen abnagt. Hinten im Maul besitzt er zwei kr\u00e4ftige Kauleisten, die dem Zermahlen der Algen dienen. Der Seepapagei ist h\u00e4ufig und kann in K\u00fcstenn\u00e4he \u00fcber Felsgrund und Seegraswiesen angetroffen werden.<\/p>\n<p><big>S<\/big>eepapageien sind beliebte Speisefische. Sie k\u00f6nnen bis zu einem halben Meter gro\u00df werden. Fr\u00fcher banden die Menschen gefangene Fische (insbesondere Weibchen) an Leinen an und f\u00fchrten sie an der K\u00fcste entlang spazieren. So wurden weitere Seepapageien (insbesondere M\u00e4nnchen) angelockt, die dann mit Keschern gefangen wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sparisoma_cretense-3.jpg\" alt=\"Seepapagei, Sparisoma cretense\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Seepapagei<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sparisoma_cretense-1.jpg\" alt=\"Seepapagei, Sparisoma cretense\" border=\"0\"><br \/>\n<small>unten ein Weibchen, oben ein M\u00e4nnchen<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sparisoma_cretense-2.jpg\" alt=\"Seepapagei, Sparisoma cretense\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die kr\u00e4ftigen Z\u00e4hne, mit denen der Seepapagei die Kalkalgen von den Felsen abkratzt.<\/small><\/p>\n<h4><a name=\"7\">2.2.3. <em>Pomacentridae<\/em> (Riffbarsche)<\/a><\/h4>\n<h6>M\u00f6nchsfisch, <em>Chromis chromis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er M\u00f6nchsfisch ist ein Vertreter der tropischen Familie der Riffbarsche; er lebt im Mittelmeergebiet und im Ostatlantik. Er erreicht nur 15 cm Gr\u00f6\u00dfe und ist bei uns h\u00e4ufig anzutreffen. Meist schwimmen die M\u00f6nchsfische in Schw\u00e4rmen um die Felsen herum. Die erwachsenen Fische sind sehr dunkel, fast schwarz gef\u00e4rbt; kleinere Exemplare tragen einen leuchtend blauen Streifen am Kopf und Jungfische sind g\u00e4nzlich leuchtend blau. Die M\u00e4nnchen besetzen Reviere, zu denen sie die Weibchen hinlocken; diese legen die Eier an von den M\u00e4nnchen ges\u00e4uberte Felsfl\u00e4chen. Das Gelege wird bis zum Schl\u00fcpfen von den M\u00e4nnchen heftig verteidigt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/chromis_chromis-1.jpg\" alt=\"M\u00f6nchsfisch, Chromis chromis\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/chromis_chromis-2.jpg\" alt=\"M\u00f6nchsfisch, Chromis chromis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem j\u00fcngeren Exemplar sieht man den leuchtend blauen Streifen am Kopf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">2.3. <em>Trachinoidei<\/em> (Drachenfische)<\/a><\/h3>\n<h4>2.3.1. <em>Uranoscopidae<\/em> (Himmelsgucker)<\/h4>\n<h6>Himmelgucker, <em>Uranoscopus scaber<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er bis zu 30 cm gro\u00dfe Himmelsgucker ist unverkennbar. Er besitzt einen l\u00e4nglichen, sich nach hinten verj\u00fcngenden K\u00f6rper mit sehr gro\u00dfem, breitem, abgeflachtem Kopf. Die Augen stehen auf der Kopfoberseite. Auch das sehr gro\u00dfe Maul ist nach oben gerichtet. Der Himmelsgucker besitzt zwei kleine R\u00fcckenflossen; die vordere ist schwarz gef\u00e4rbt. An der Schulter sitzt ein starker Stachel, der giftig sein soll. Au\u00dferdem kann der Himmelsgucker laut Literatur elektrische Schl\u00e4ge austeilen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Himmelsgucker lebt auf Sandb\u00f6den in einer Tiefe ab etwa 15 Metern. Oft vergr\u00e4bt er sich bis auf die Augen und das Maul v\u00f6llig im Sand. Er lauert so seiner Beute auf, die er mit der herausgestreckten, sich windenden, einem Wurm \u00e4hnelnden Zunge anlockt und dann pl\u00f6tzlich mit seinem gro\u00dfen Maul schnappt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/uranoscopus_scaber-1.jpg\" alt=\"Himmelgucker, Uranoscopus scaber\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Himmelsgucker besitzt eine unverkennbare keulige K\u00f6rperform.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/uranoscopus_scaber-2.jpg\" alt=\"Himmelgucker, Uranoscopus scaber\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Charakteristisch sind die schwarze vordere R\u00fcckenflosse und die Schulterstacheln, deren einer hier gut erkennbar ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/uranoscopus_scaber-3.jpg\" alt=\"Himmelgucker, Uranoscopus scaber\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier kann man die als Wurmattrappe gestaltete Zunge sehen.<\/small><\/p>\n<h4>2.3.2. <em>Trachinidae<\/em> (Peterm\u00e4nnchen)<\/h4>\n<h6>Gew\u00f6hnliches Peterm\u00e4nnchen, <em>Trachinus draco<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Peterm\u00e4nnchen-Arten besitzen l\u00e4ngliche, sich allm\u00e4hlich nach hinten verj\u00fcngende K\u00f6rper mit langen R\u00fccken- und Afterflossen, die sich den ganzen K\u00f6rper entlang ziehen. Vor der langen zweiten R\u00fcckenflosse sitzt die kleine vordere R\u00fcckenflosse mit Giftstacheln. Auch der Kiemendeckel weist einen kr\u00e4ftigen Giftstachel auf. Das Maul ist gro\u00df, die Augen sind nach oben gerichtet. Das Gew\u00f6hnliche Peterm\u00e4nnchen ist br\u00e4unlich gef\u00e4rbt mit leichten, schr\u00e4g verlaufenden Querstreifen. Es wird bis 30 cm gro\u00df.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Gegensatz zu den Drachenk\u00f6pfen k\u00f6nnen die Peterm\u00e4nnchen auch Badenden gef\u00e4hrlich werden, da sie oft im flachen Wasser im Sand vergraben sitzen, so dass man auf sie treten kann (insbesondere, wenn man ins Wasser hineinrennt, so dass die Fische keine Zeit zum Fl\u00fcchten haben). Das Gift verursacht sehr starke Schmerzen und kann in seltenen F\u00e4llen sogar Herzprobleme hervorrufen. Es gibt aber ein einfaches Gegenmittel: Da es sich bei dem Gift um ein Protein handelt, kann es durch gro\u00dfe Hitze unsch\u00e4dlich gemacht werden. Seine Wirkung l\u00e4sst schnell nach, wenn man den betroffenen K\u00f6rperteil \u00fcber l\u00e4ngere Zeit in sehr hei\u00dfes Wasser h\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/trachinus_draco-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Peterm\u00e4nnchen, Trachinus draco\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/trachinus_draco-2.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Peterm\u00e4nnchen, Trachinus draco\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sind die Giftstacheln am Kiemendeckel und an der vorderen R\u00fcckenflosse zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h3>2.4. <em>Blennioidei<\/em> und 2.5. <em>Gobioidei<\/em>: Schleimfisch- und Grundelartige<\/h3>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schleimfische-und-grundeln\/\"><strong>Schleimfische und Grundeln<\/strong><\/a> werden auf einer eigenen Seite behandelt.<\/p>\n<h3><a name=\"G\">2.6. <em>Carangoidei<\/em> (Stachelmakrelenartige)<\/a><\/h3>\n<h4>2.6.1. <em>Carangidae<\/em> (Stachelmakrelen)<\/h4>\n<h6>Seriola (= Bernsteinmakrele), <em>Seriola dumerili<\/em>, Risso<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Seriola geh\u00f6rt zu den Stachelmakrelen. Sie ist ein Fisch des offenen Wassers, weswegen man ihr beim Schnorcheln normalerweise nicht begegnet. Sie wird aber nicht selten von den Fischern gefangen. Meist h\u00e4lt sie sich in Schw\u00e4rmen auf, oft \u00fcber Untiefen. J\u00fcngere Tiere sind bernsteinfarben; \u00e4ltere silbergrau mit einem leichten Rosaton. Jungtiere schwimmen oft unter den Schirmen gro\u00dfer Quallen. Die Seriola besitzt zwei R\u00fcckenflossen, von denen die erstere deutlich kleiner ist. Sie kann bis fast 2 m lang werden. Oft schwimmt sie gemeinsam in Goldstriemen-Schw\u00e4rmen, um sich einem Schwarm von Kleinfischen unbemerkt n\u00e4hern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/seriola_dumerili-1.jpg\" alt=\"Bernsteinmakrele, Seriola dumerili\"><\/p>\n<h6>Gelbflossen-Stachelmakrele, <em>Pseudocaranx dentex<\/em>, Bloch &#038; Schneider<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gelbflossen-Stachelmakrele ist weltweit verbreitet. Sie kommt vor allem in tropischen Regionen vor, aber auch im Mittelmeer. Sie h\u00e4lt sich meist in kleinen Schw\u00e4rmen im flachen Wasser auf. Sie wird bis \u00fcber 1 m lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/pseudocaranx_dentex-1.jpg\" alt=\"Gelbflossen-Stachelmakrele, Pseudocaranx dentex\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Bastardmakrele, <em>Trachurus trachurus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Bastardmakrele kommt bei uns im offenen Wasser vor. Man sieht sie gew\u00f6hnlich nicht in K\u00fcstenn\u00e4he, aber sie wird sehr h\u00e4ufig von den Fischern gefangen (durch n\u00e4chtliches Anlocken mit starken Lampen). Die Jungfische leben im Schutz gro\u00dfer Quallen, unter deren Schirmen sie schwimmen. Die Art ist erkennbar an der zweiteiligen R\u00fcckenflosse und den starken, scharfen Schuppenschildern entlang der Seitenlinie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/trachurus_trachurus-1.jpg\" alt=\"Bastardmakrele, Trachurus trachurus\" border=\"0\"><\/p>\n<h3>2.7. <em>Scombroidei<\/em> (Makrelenartige)<\/h3>\n<h4><a name=\"8\">2.7.1. <em>Sphyraenidae<\/em> (Pfeilhechte)<\/a><\/h4>\n<h6>Pfeilhecht (= Europ\u00e4ischer Barrakuda), <em>Sphyraena sphyraena<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Pfeilhecht ist einer der gr\u00f6\u00dferen Fische, die bei uns vorkommen. Er ist ein Fisch des offenen Wassers, der meist nah der Oberfl\u00e4che schwimmt, gew\u00f6hnlich in gro\u00dfen Schw\u00e4rmen. Er ist ein ausgezeichneter Schwimmer mit einem langgestreckten, torpedof\u00f6rmigen K\u00f6rper und tief eingeschnittener Schwanzflosse. Charakteristisch sind die zwei kleinen, spitzen R\u00fcckenflossen, die den K\u00f6rper etwa in Drittel teilen. Wie alle Fische des offenen Meeres hat der Pfeilhecht eine silbergraue F\u00e4rbung; die Seiten weisen eine leichte dunklere Querstreifung auf. Die Schuppen sind sehr klein. Der Kopf ist auff\u00e4llig gro\u00df, ebenso das Maul mit seinem vorstehenden Unterkiefer und sehr spitzen Z\u00e4hnen. Der Pfeilhecht ist ein echter Raubfisch, der sich von Fischen, Tintenfischen und Krebsen ern\u00e4hrt. Er wird bis \u00fcber 1,5 m lang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sphyraena_sphyraena-1.jpg\" alt=\"Pfeilhecht\"><\/p>\n<h4><a name=\"9\">2.7.2. <em>Scombridae<\/em> (Makrelen und Thunfische)<\/a><\/h4>\n<h6>Japanische Makrele, <em>Scomber japonicus<\/em>, Houttuyn<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Japanische Makrele besitzt wie alle Thunfischartigen einen langgestreckten K\u00f6rper mit winzigen Schuppen, kleinen Flossen mit zweiteiliger R\u00fcckenflosse mit zahlreichen winzigen R\u00fccken- und Afterflossen im hinteren K\u00f6rperteil. Die silberblaue Grundf\u00e4rbung dient f\u00fcr die im offenen Wasser schwimmenden Fische als Tarnf\u00e4rbung. Die Japanische Makrele ist an den unregelm\u00e4\u00dfigen Querstreifen auf dem R\u00fccken und den weit auseinander stehenden R\u00fcckenflossen zu erkennen. Von der echten Makrele unterscheidet sie sich an den gr\u00f6\u00dferen Augen, der gr\u00fcnlicheren F\u00e4rbung und der kleineren vorderen R\u00fcckenflosse.<\/p>\n<p><big>M<\/big>akrelen sind Fische des offenen Wassers, die in gro\u00dfen Schw\u00e4rmen auftreten. Sie sind bei uns nicht besonders h\u00e4ufig und k\u00f6nnen in Landn\u00e4he nur selten beobachtet werden. Von Fischern werden sie aber h\u00e4ufig gefangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/scomber_japonicus-1.jpg\" alt=\"Japanische Makrele, Scomber japonicus\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Pelamide, (= Bonito), <em>Sarda sarda<\/em>, Bloch<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er bis zu 60 cm gro\u00df werdende Bonito unterscheidet sich von den Makrelen an der schr\u00e4gen Querstreifung des R\u00fcckens und den zusammen flie\u00dfenden R\u00fcckenflossen. Auch er ist bei uns nicht h\u00e4ufig, wird aber regelm\u00e4\u00dfig von den Fischern gefangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/sarda_sarda-1.jpg\" alt=\"Pelamide, Sarda sarda (=mediterranea)\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"10\">2.8. <em>Acanthuroidei<\/em> (Doktorfischartige)<\/a><\/h3>\n<h4>2.8.1. <em>Siganidae<\/em> (Kaninchenfische)<\/h4>\n<h6>Brauner Kaninchenfisch, <em>Siganus luridus<\/em>, R\u00fcppell<\/h6>\n<p><big>A<\/big>b den 90er Jahren ist bei uns (wie im ganzen \u00f6stlichen Mittelmeetgebiet) eine neue Fischart eingewandert; sie stammt aus dem Roten Meer und dem Indischen Ozean und ist durch den Suez-Kanal in Mittelmeer gelangt. Sie wird wegen ihres neuen Erscheinens (wie ein Tourist) und der braunen F\u00e4rbung von den Griechen als <em>Germanos<\/em> (&#8222;Deutscher&#8220;) bezeichnet. Es sind ziemlich unbeliebte Fische, die zwar essbar, aber nicht besonders gut sind, und au\u00dferdem unangenehme Giftstacheln an der R\u00fcckenflosse haben. Leider werden sie in der letzten Zeit bei uns deutlich h\u00e4ufiger. Oft schlie\u00dfen sie sich Goldstriemen-Schw\u00e4rmen an.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Braune Kaninchenfisch ist eher klein (meist gut handgro\u00df) und braun gef\u00e4rbt mit merkw\u00fcrdigen unregelm\u00e4\u00dfigen Flecken. Er besitzt einen flachen, ovalen K\u00f6rper ohne Schuppen und einen sehr kleinen Mund; auch der Darm und die Bauchh\u00f6hle sind nur sehr klein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/siganus_luridus-1.jpg\" alt=\"Brauner Kaninchenfisch, Siganus luridus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/siganus_luridus-2.jpg\" alt=\"Brauner Kaninchenfisch, Siganus luridus\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"H\">3. <em>Pleuronectiformes<\/em> (Plattfische)<\/a><\/h3>\n<h3>3.1. <em>Pleuronectoidei<\/em> (Plattfischartige)<\/h3>\n<h4>3.1.1. <em>Bothidae<\/em> (Butte)<\/h4>\n<h6>Weit\u00e4ugiger Butt, <em>Bothus podas<\/em>, Delaroche<\/h6>\n<p><big>P<\/big>lattfische leben auf dem Meeresgrund, insbesondere auf Sand- und Schlammb\u00f6den, und haben sich an diese Lebensweise mit ihrer platten K\u00f6rperform hervorragend angepasst. Die Larven der Plattfische schwimmen noch normal wie andere Fische auch. Nach dem Larvenstadium erfolgt die Metamorphose zum Plattfisch, bei der sich der Fisch auf die eine K\u00f6rperseite legt (bei den Butten auf die rechte, bei den Schollen und vielen Seezungen auf die linke), die somit zur Unterseite wird. Das Auge dieser Seite wandert auf die neue Oberseite. R\u00fccken- und Bauchflossen werden zu einem Flossensaum um den ganzen K\u00f6rper, der zum Schwimmen benutzt wird. W\u00e4hrend die Unterseite meist wei\u00df ist, nimmt die Oberseite bei den Plattfischen eine Tarnf\u00e4rbung an, deren Farbton und Muster sich oft der F\u00e4rbung des Untergrundes anpassen kann; sogar ein Schachbrettmuster kann der Fisch annehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/bothus_podas-2.jpg\" alt=\"Weit\u00e4ugiger Butt, Bothus podas\" border=\"0\"><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Weit\u00e4ugige Butt kommt bei uns auf den Sandb\u00f6den vor allem im flachen Wasser regelm\u00e4\u00dfig vor. Schon am Strand kann man ihn h\u00e4ufig antreffen. Die meisten Exemplare sind hier klein; der Butt kann jedoch 20 cm Gr\u00f6\u00dfe erreichen. Der Weit\u00e4ugige Butt hat eine beinahe runde K\u00f6rperform. Der Flossensaum zieht sich bis fast zum kleinen Maul. Die Augen stehen weit auseinander; das eine Auge liegt deutlich weiter vorn als das andere.<\/p>\n<p><big>W<\/big>ie auch die anderen Plattfische ern\u00e4hrt sich der Weit\u00e4ugige Butt von kleinen Fischen und Invertebraten des Sandbodens. Er gr\u00e4bt sich im Sand ein, wenn er sich beobachtet f\u00fchlt, oder saust pl\u00f6tzlich in einer Sandwolke in eine unerwartete Richtung davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/bothus_podas-1.jpg\" alt=\"Weit\u00e4ugiger Butt, Bothus podas\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/bothus_podas-4.jpg\" alt=\"Weit\u00e4ugiger Butt, Bothus podas\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier die wei\u00dfe Unterseite (die ehemalige rechte Seite des Fisches)<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"11\">4. <em>Syngnathiformes<\/em> (Seenadelartige)<\/a><\/h3>\n<h3>4.1. <em>Syngnathoidei<\/em><\/h3>\n<h4>4.1.1. <em>Syngnathoidae<\/em> (Seenadeln)<\/h4>\n<h6>Pfeifenfisch oder Grasnadel, <em>Syngnathus typhle<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Pfeifenfisch geh\u00f6rt zu den Seenadeln, mit denen auch die Seepferdchen verwandt sind. Beide Gruppen besitzen eine charakteristische r\u00f6hrenf\u00f6rmige Schnauze; der K\u00f6rper ist mit kn\u00f6chernen Hautringen bedeckt, der Schwanz rund und kantig. Die Seenadeln leben meist zwischen Seegras <em>(Posidonia)<\/em> und sind hervorragend getarnt. Sie schwimmen nur ungern und langsam durch Flimmern der R\u00fccken- und Schwanzflossen oder gem\u00e4chliches Schl\u00e4ngeln.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Pfeifenfisch ist daran zu erkennen, dass seine Schnauze ebenso dick ist wie der Kopf auf Augenh\u00f6he. Er wird bis zu 35 cm lang. Normalerweise lebt er in Seegraswiesen, wo er fast senkrecht zwischen den Bl\u00e4ttern steht und kaum zu entdecken ist. Das Pfeifenfisch-Weibchen wirbt in stundenlanger Balz um das M\u00e4nnchen. Die Eier tr\u00e4gt das M\u00e4nnchen in einer Tasche am Bauch, die sie vor dem f\u00fcr die Jungfische sch\u00e4dlichen Meerwasser (!) sch\u00fctzt. Die Eier und Jungfische bleiben etwa vier Wochen in der Bruttasche; nach dem ersten Verlassen kehren sie nicht wieder in sie zur\u00fcck.<\/p>\n<p><big>G<\/big>elegentlich wird ein Exemplar des Pfeifenfisches bei uns am Strand angetrieben. Auch die Gro\u00dfe Seenadel <em>(Syngnathus acus)<\/em> haben wir schon gefunden; sie ist an ihrer schlankeren Schnauze zu erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/syngnathus_typhle-2.jpg\" alt=\"Pfeifenfisch, Syngnathus typhle\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/syngnathus_typhle-1.jpg\" alt=\"Pfeifenfisch, Syngnathus typhle\"><br \/>\n<small>Hier sieht man den Kopf des Pfeifenfisches.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/syngnathus_and_sea_grass-1.jpg\" alt=\"Pfeifenfisch, Syngnathus typhle\"><br \/>\n<small>Der ganze Fisch und insbesondere der Kopf \u00e4hnelt in Form, Farbe und Zeichnung ganz au\u00dferordentlich dem Neptungras, das die Seegraswiesen bildet, in denen der Pfeifenfisch lebt.<\/small><\/p>\n<h4>4.1.2. <em>Fistulariidae<\/em><\/h4>\n<h6>Glatter Fl\u00f6tenfisch, <em>Fistularia commersonii<\/em>, R\u00fcppell<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Fl\u00f6tenfisch ist ab dem Jahr 2000 aus dem Roten Meer \u00fcber den Zues-Kanal ins Mittemeer eingewandert; sein unrspr\u00fcngliches Verbreitungsgebiet umfasst gro\u00dfe Teile des Indischen und Pazifischen Ozeans. Er kann bis fast 2 m lang werden und ist wie die Seenadeln sehr d\u00fcnn und schlank. Er ist jedoch ein recht guter und aktiver Schwimmer, der sich \u00fcberwiegend in Bodenn\u00e4he aufh\u00e4lt. An seine Beute pirscht er sich an, indem er sich in anderen Fischschw\u00e4rmen versteckt oder sich unbeweglich treiben l\u00e4sst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/fistularia_commersonii-1.jpg\" alt=\"Glatter Fl\u00f6tenfisch, Fistularia commersonii\"><br \/>\n<small>Der mit den Seenadeln verwandte, merkw\u00fcrdige Glatte Fl\u00f6tenfisch ist in den letzten 20 Jahren aus dem Roten Meer eingewandert und ist nun auch bei Naxos ab und zu anzutreffen. Er besitzt einen langen, schmalen, oben und unten abgeplatteten K\u00f6rper.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/fistularia_commersonii_tail-1.jpg\" alt=\"Glatter Fl\u00f6tenfisch, Fistularia commersonii\"><br \/>\n<small>Am hinteren Ende sitzen die kleinen, dreieckigen R\u00fccken-, Bauch- und Afterflossen sowie ein langes Filament.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/fistularia_commersonii_head-1.jpg\" alt=\"Glatter Fl\u00f6tenfisch, Fistularia commersonii\"><br \/>\n<small>Der kleine Kopf tr\u00e4gt eine sehr lange und schmale, r\u00f6hrenf\u00f6rmige Schnauze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/fistularia_commersonii_mouth-1.jpg\" alt=\"Glatter Fl\u00f6tenfisch, Fistularia commersonii\"><br \/>\n<small>An der Spitze der langen Schnauze sitzt ein winziges Maul.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"12\">5. <em>Zeiformes<\/em> (Petersfischartige)<\/a><\/h3>\n<h3>5.1. <em>Zeioidei<\/em><\/h3>\n<h4>5.1.1. <em>Zeidae<\/em> (Petersfische)<\/h4>\n<h6>Petersfisch (= Heringsk\u00f6nig), <em>Zeus faber<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Petersfisch ist mit seinem sehr stark abgeflachten, ovalen K\u00f6rper mit gro\u00dfen Flossen unverkennbar. Die erste R\u00fcckenflosse tr\u00e4gt sehr lange, starke Stacheln; weiter hinten am R\u00fccken sitzen kurze, dreieckige Stacheln. Das Maul ist sehr gro\u00df und kann weit vorgest\u00fclpt werden. Der K\u00f6rper ist grau gef\u00e4rbt mit einem runden, schwarzen Fleck auf der Seite.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Petersfisch lebt freischwimmend \u00fcber Sandb\u00f6den in etwas gr\u00f6\u00dferer Tiefe. Er kann entsprechend schnorchelnd nicht beobachtet werden, wird aber regelm\u00e4\u00dfig von den Fischern gefangen. Er wird auch Heringsk\u00f6nig genannt, weil er Schw\u00e4rmen von Heringen, Sardinen oder anderen kleineren Fischen folgt, die er jagt, indem er sich ihnen langsam ann\u00e4hert und sie dann pl\u00f6tzlich mit seinem vorst\u00fclpbaren Maul schnappt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/zeus_faber-1.jpg\" alt=\"Heringsk\u00f6nig, Petersfisch, Zeus faber\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"13\">6. <em>Tetraodontiformes<\/em> (Kugelfischverwandte)<\/a><\/h3>\n<h4>6.1.1. <em>Balistidae<\/em> (Dr\u00fcckerfische)<\/h4>\n<h6>Grauer Dr\u00fcckerfisch, <em>Balistes capriscus<\/em>, Gmelin<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Dr\u00fcckerfische kommen vor allem in tropischen Meeren vor. Die hier abgebildete Art ist die einzige, die im Mittelmeer lebt, sie kommt in 10 bis 100 m Tiefe \u00fcber Felsb\u00f6den vor. Bei uns und generell ist der Dr\u00fcckerfisch allerdings sehr selten: Wir haben bislang nur dieses eine Exemplar gesehen. Der Dr\u00fcckerfisch besitzt einen ovalen K\u00f6rper, der mit kleinen, dicken, rauhen Schuppen bedeckt ist. Der Mund ist sehr klein mit starken Z\u00e4hnen, mit denen Muscheln, Schnecken und Krebse aufgeknackt werden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie vordere R\u00fcckenflosse des Dr\u00fcckerfischs weist drei lange Stacheln auf; auch die Bauchflossen sind als kurze, kr\u00e4ftige Stacheln ausgebildet. Er wird bis zu 40 cm lang und hat eine br\u00e4unliche Farbe mit leichter Marmorierung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/balistes_capriscus-1.jpg\" alt=\"Dr\u00fcckerfisch, Balistes capriscus\"><\/p>\n<h3>D: <em>Mugilomorpha<\/em><\/h3>\n<h3><a name=\"I\">D 1. <em>Mugiliformes<\/em> (Meer\u00e4schenartige)<\/a><\/h3>\n<h4>D 1.1. <em>Mugilidae<\/em>, Meer\u00e4schen<\/h4>\n<h6>Dicklippige Meer\u00e4sche, <em>Chelon labrosus<\/em>, Risso<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Meer\u00e4sche ist ein Verwandter des Pfeilhechts und hat wie dieser einen silbergrauen, langgestreckten K\u00f6rper mit zwei kleinen R\u00fcckenflossen. Sie ist jedoch etwas gedrungener und rundlicher und kein besonders guter Schwimmer. Meer\u00e4schen halten sich vor allem in K\u00fcstenn\u00e4he an den Felsen oder an der Wasseroberfl\u00e4che auf. H\u00e4ufig gehen sie auch in Flussm\u00fcndungen und Hafenbecken, auch bei verschmutztem Wasser. Die Meer\u00e4sche hat einen abgeflachten Kopf mit breitem Maul, das nur sehr kleine Z\u00e4hne aufweist. Sie erreicht eine Gr\u00f6\u00dfe von bis zu einem Meter. Die Meer\u00e4sche weidet Algen von den Felsen und frisst kleine Organismen und Detritus. Junge Fische schwimmen oft in Schw\u00e4rmen an der Oberfl\u00e4che und weiden unter leise h\u00f6rbarem Schmatzen das Oberfl\u00e4chenh\u00e4utchen ab.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Meer\u00e4sche ist einer der h\u00e4ufigsten Fische bei uns und leicht schon an der K\u00fcste zu beobachten. Es gibt eine Reihe von verwandten Arten, die sich nur geringf\u00fcgig unterscheiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/chelon_labrosus-3.jpg\" alt=\"Meer\u00e4sche\"><br \/>\n<small>Schw\u00e4rme von Meer\u00e4schen sieht man sehr h\u00e4ufig nah an der K\u00fcste; besonders die Jungfische schwimmen oft direkt an der Meeresoberfl\u00e4che.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/chelon_labrosus-2.jpg\" alt=\"Meer\u00e4sche\"><br \/>\n<small>Ein Schwarm von jungen Meer\u00e4schen weidet den Algenbelag auf den Steinen ab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/chelon_labrosus-4.jpg\" alt=\"Meer\u00e4sche\"><br \/>\n<small>Hier ein Schwarm aus gr\u00f6\u00dferen Exemplaren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/chelon_labrosus-1.jpg\" alt=\"Meer\u00e4sche\"><\/p>\n<h3>E: <em>Atherinomorpha<\/em><\/h3>\n<h3><a name=\"J\">E 1. <em>Atherinoformes<\/em> (\u00c4hrenfischartige)<\/a><\/h3>\n<h4>E 1.1. <em>Atherinidae<\/em> (Altwelt-\u00c4hrenfische)<\/h4>\n<h6>Gro\u00dfer \u00c4hrenfisch, <em>Atherina hepsetus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie \u00c4hrenfische sind kleine, mit den Meer\u00e4schen verwandte Fische, die in K\u00fcstenn\u00e4he leben und oft in gro\u00dfen Schw\u00e4rmen umherschwimmen. Sie ern\u00e4hren sich von Plankton.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/atherina_hepsetus-2.jpg\" alt=\"\u00c4hrenfische\"><br \/>\n<small>Kleine Schw\u00e4rme von \u00c4hrenfischen trifft man h\u00e4ufig im sehr flachen Wasser an.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/atherina_hepsetus-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer \u00c4hrenfisch, Atherina hepsetus\" border=\"0\"><\/p>\n<h3><a name=\"14\">E 2. <em>Beloniformes<\/em> (Hornhechtartige)<\/a><\/h3>\n<h4>E 2.1. <em>Belonidae<\/em> (Hornhechte)<\/h4>\n<h6>Gew\u00f6hnlicher Hornhecht, <em>Belone belone<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Hornhecht besitzt einen sehr schmalen, langgestreckten K\u00f6rper mit kleinen Flossen und einem sehr spitzen Maul mit deutlich vorstehendem Unterkiefer. Er wird bis zu 80 cm lang und schwimmt \u00fcblicherweise in kleinen Schw\u00e4rmen direkt unter der Wasseroberfl\u00e4che, wo er durch seine silberblaue F\u00e4rbung schwer zu entdecken ist. Er ist ein geschickter und sehr schneller J\u00e4ger. Kleine Exemplare k\u00f6nnen auch in Strandn\u00e4he beobachtet werden. Der Hornhecht besitzt leuchtend gr\u00fcne Gr\u00e4ten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/fish\/belone_belone-1.jpg\" alt=\"Hornhecht, Belone belone\" border=\"0\"><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fische\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schleimfische-und-grundeln\/\">Schleimfische und Grundeln<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<details>\n<summary><strong>Liste der bislang von uns auf Naxos bestimmten Fischen, taxonomisch angeordnet<\/strong><br \/>\n<\/summary>\n<ul>\n<li><strong>Aalfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Meeraal, <em>Conger conger<\/em><\/li>\n<li>Mur\u00e4ne, <em>Muraena helena<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Eidechsenfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Atlantischer Eidechsenfisch, <em>Synodus saurus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Drachenk\u00f6pfe<\/strong>:\n<ul>\n<li>Brauner Drachenkopf, <em>Scorpaena porcus<\/em><\/li>\n<li>Gro\u00dfer Roter Drachenkopf, <em>Scorpaena scrofa<\/em><\/li>\n<li>Kleiner Drachenkopf, <em>Scorpaena notata<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Knurrh\u00e4hne<\/strong>:\n<ul>\n<li>Gestreifter Knurrhahn, <em>Chelidonichthys lastoviza<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Dorsche<\/strong>:\n<ul>\n<li>Dunkler Gabeldorsch, <em>Phycis blennoides<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>S\u00e4gebarsche<\/strong>:\n<ul>\n<li>Brauner Zackenbarsch, <em>Epinephelus marginatus<\/em><\/li>\n<li>S\u00e4gebarsch, <em>Serranus cabrilla<\/em><\/li>\n<li>Zwergbarsch, <em>Serranus hepatus<\/em><\/li>\n<li>Schriftbarsch, <em>Serranus scriba<\/em><\/li>\n<li>Roter Fahnenbarsch, <em>Anthias anthias<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Wrackbarsche<\/strong>:\n<ul>\n<li>Wrackbarsch, <em>Polyprion americanus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Kardinalbarsche<\/strong>:\n<ul>\n<li>Meerbarbenk\u00f6nig, <em>Apogon imberbis<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Umberfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Meerrabe, <em>Sciaena umbra<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Meerbarben<\/strong>:\n<ul>\n<li>Meerbarbe, <em>Mullus barbatus<\/em><\/li>\n<li>Gestreifte Meerbarbe, <em>Mullus surmuletus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Schnauzenbrassen<\/strong>:\n<ul>\n<li>Schnauzenbrasse, <em>Spicara maena<\/em><\/li>\n<li>Pikarel, <em>Spicara smaris<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Meerbrassen<\/strong>:\n<ul>\n<li>Goldbrasse, <em>Sparus aurata<\/em><\/li>\n<li>Zahnbrasse, <em>Dentex dentex<\/em><\/li>\n<li>Gemeine Meerbrasse, <em>Pagrus pagrus<\/em><\/li>\n<li>Zweibindenbrasse, <em>Diplodus vulgaris<\/em><\/li>\n<li>Ringelbrasse, <em>Diplodus annularis<\/em><\/li>\n<li>Bindenbrasse, <em>Diplodus sargus<\/em><\/li>\n<li>Spitzbrasse, <em>Diplodus puntazzo<\/em><\/li>\n<li>Rotbrasse, <em>Pagellus erythrinus<\/em><\/li>\n<li>Rote Fleckbrasse, <em>Pagellus bogaraveo<\/em><\/li>\n<li>Marmorbrasse, <em>Lithognathus mormyrus<\/em><\/li>\n<li>Brandbrasse, <em>Oblada melanura<\/em><\/li>\n<li>Streifenbrasse, <em>Spondyliosoma cantharus<\/em><\/li>\n<li>Goldstrieme, <em>Sarpa salpa<\/em><\/li>\n<li>Gelbstrieme, <em>Boops boops<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Riffbarsche<\/strong>:\n<ul>\n<li>M\u00f6nchsfisch, <em>Chromis chromis<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Lippfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Gr\u00fcner Lippfisch, <em>Labrus viridis<\/em><\/li>\n<li>Brauner Lippfisch, <em>Labrus merula<\/em><\/li>\n<li>Streifenlippfisch, <em>Labrus mixtus<\/em><\/li>\n<li>F\u00fcnffleckiger Lippfisch, <em>Symphodus roissali<\/em><\/li>\n<li>Pfauenlippfisch, <em>Symphodus tinca<\/em><\/li>\n<li>Grauer Lippfisch, <em>Symphodus cinereus<\/em><\/li>\n<li>Schnauzenlippfisch, <em>Symphodus rostratus<\/em><\/li>\n<li><em>Symphodus doderleini ?<\/em><\/li>\n<li>Meerjunker, <em>Coris julis<\/em><\/li>\n<li>Meerpfau, <em>Thalassoma pavo<\/em><\/li>\n<li>Schermesserfisch, <em>Xyrichtys novacula<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Papageienfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Seepapagei, <em>Sparisoma cretensis<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Drachenfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Gew\u00f6hnliches Peterm\u00e4nnchen, <em>Trachinus draco<\/em><\/li>\n<li>Strahlenpeterm\u00e4nnchen, <em>Trachinus radiatus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Himmelsgucker<\/strong>:\n<ul>\n<li>Himmelsgucker, <em>Uranoscopus scaber<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Schleimfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Sphinx-Schleimfisch, <em>Aidablennius sphynx<\/em><\/li>\n<li>Gestreifter Schleimfisch, <em>Parablennius gattorugine<\/em><\/li>\n<li>Hirsch-Schleimfisch, <em>Parablennius zvonimiri<\/em><\/li>\n<li>Blutstriemen-Schleimfisch, <em>Parablennius sanguinolentus<\/em><\/li>\n<li>Geh\u00f6rnter Schleimfisch, <em>Parablennius incognitus<\/em><\/li>\n<li>Amphibischer Schleimfisch, <em>Coryphoblennius galerita<\/em><\/li>\n<li>Gelbwangen-Schleimfisch, <em>Microlipophrys canevae<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Spitzkopf-Schleimfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Spitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion tripteronotus<\/em><\/li>\n<li>Zwergspitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion melanurus<\/em><\/li>\n<li>Gelber Spitzkopf-Schleimfisch, <em>Tripterygion xanthosoma<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Klippfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Hauben-Schleimfisch, <em>Clinitrachus argentatus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Stachelmakrelen<\/strong>:\n<ul>\n<li>Seriola, Bernsteinmakrele, <em>Seriola dumerili<\/em><\/li>\n<li>Gelbflossen-Stachelmakrele, <em>Pseudocaranx dentex<\/em><\/li>\n<li>Bastardmakrele, <em>Trachurus trachurus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Kaninchenfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Brauner Kaninchenfisch, <em>Siganus luridus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Pfeilhechte<\/strong>:\n<ul>\n<li>Pfeilhecht, <em>Sphyraena sphyraena<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Makrelen<\/strong>:\n<ul>\n<li>Japanische Makrele, <em>Scomber japonicus<\/em><\/li>\n<li>Pelamide, <em>Sarda sarda<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Schwertfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Schwertfisch, <em>Xiphias gladius<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Speerfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Mittelmeer-Speerfisch, <em>Tetrapturus belone<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Grundeln<\/strong>:\n<ul>\n<li>Felsengrundel, <em>Gobius paganellus<\/em><\/li>\n<li>Anemonengrundel ?, <em>Gobius bucchichi<\/em><\/li>\n<li>Strandgrundel, <em>Pomatoschistus microps<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Butte<\/strong>:\n<ul>\n<li>Weit\u00e4ugiger Butt, <em>Bothus podas<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Seenadeln<\/strong>:\n<ul>\n<li>Gro\u00dfe Seenadel, <em>Syngnathus acus<\/em><\/li>\n<li>Pfeifenfisch, <em>Syngnathus typhle<\/em><\/li>\n<li>Glatter Fl\u00f6tenfisch, <em>Fistularia commersonii<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Petersfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Petersfisch, <em>Zeus faber<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Dr\u00fcckerfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Dr\u00fcckerfisch, <em>Balistes capriscus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Meer\u00e4schen<\/strong>:\n<ul>\n<li>Dicklippige Meer\u00e4sche, <em>Chelon labrosus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>\u00c4hrenfische<\/strong>:\n<ul>\n<li>Gro\u00dfer \u00c4hrenfisch, <em>Atherina hepsetus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Hornhechte<\/strong>:\n<ul>\n<li>Hornhecht, <em>Belone belone<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/details>\n<p>(zum Aufklappen auf das Dreieck tippen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um Meerestiere geht, denken die meisten Menschen nat\u00fcrlich zuerst an Fische: Diese haben als wichtige Nahrungsquelle f\u00fcr uns die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung. Das Mittelmeer ist entsprechend seines geringen N\u00e4hrstoff- und Planktongehaltes ein eher fischarmes Meer. Au\u00dferdem sind die Fischbest\u00e4nde in den letzten Jahrzehnten durch \u00dcberfischung stark dezimiert worden. 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