{"id":15856,"date":"2022-12-21T20:36:31","date_gmt":"2022-12-21T18:36:31","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=15856"},"modified":"2026-04-11T17:31:01","modified_gmt":"2026-04-11T14:31:01","slug":"pilze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/pilze\/","title":{"rendered":"Pilze"},"content":{"rendered":"<h3>Einf\u00fchrung<\/h3>\n<p><big>P<\/big>ilze sind keine Pflanzen, sondern sie bilden ein weiteres &#8222;Reich&#8220; neben den Tieren und Pflanzen. Mit den Pflanzen haben sie \u00fcberwiegend \u00e4u\u00dfere Merkmale gemein, wie die unbestimmte Form und das st\u00e4ndige Wachstum, die Unbeweglichkeit und das Fehlen von Sinnesorganen. Was den Zellaufbau und die Biochemie betrifft, so haben Pilzen mit den Pflanzen das Vorhandensein von Zellw\u00e4nden und Vakuolen gemein, aber in den meisten der Merkmale \u00e4hneln sie eher den Tieren, insbesondere darin, dass sie keine Plastiden und kein Chlorophyll besitzen und keine Photosynthese betreiben, sondern sich heterotroph als Zersetzer organischen Materials oder als Parasiten ern\u00e4hren. Au\u00dferdem besitzen sie keine Cellulose, sondern Chitin und verwenden als Speicherstoff Glykogen anstatt St\u00e4rke.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>E<\/big>s gibt sowohl ein- als auch mehrzellige Pilze. Viele sind sehr einfach aufgebaut und bilden einen wenig differenzierten Thallus aus einfachen Hyphen (Myzel), das im Boden, in Holz oder in anderen organischen Substraten w\u00e4chst. Die Hyphen k\u00f6nnen in Zellen unterteilt sein oder nicht, in welchem Fall sie viele Zellkerne enthalten und eine Plasmastr\u00f6mung zeigen, wie sie bei Pflanzen, aber nicht bei Tieren vorkommt. Auch bei den Pilzen, bei denen die Hyphen in Zellen unterteilt sind, ist die Trennung nicht vollst\u00e4ndig, sondern Poren in den Septen erlauben den Durchtritt von Plasma und sogar Organellen, so dass man eigentlich nicht von Zellen im gew\u00f6hnlichen Sinn sprechen kann.<\/p>\n<p><big>P<\/big>ilze vermehren sich sowohl ungeschlechtlich durch Sporen als auch geschlechtlich, wozu sie Fruchtk\u00f6rper ausbilden. Das, woran wir denken, wenn wir von Pilzen reden, ist nicht der eigentliche Organismus des Pilzes, sondern nur dessen Fruchtk\u00f6rper (der sogenannten St\u00e4nderpilze). Pilze sind an sich haploide Organismen, d.h. die Zellen weisen zun\u00e4chst je einen Chromosomensatz auf. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung der St\u00e4nderpilze verschmelzen die Hyphen zweier aufeinander treffender Pilzmyzele, so dass dikaryotische Hyphen entstehen, die also je zwei Zellkerne enthalten, die von den unterschiedlichen Elternpflanzen stammen. Dieses dikaryotische Pilzgeflecht ist oft sehr langlebig. Es bildet die Fruchtk\u00f6rper aus, in denen die Zellkerne verschmelzen und die Meiose stattfindet, so dass je vier haploide Sporen gebildet werden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Pilze sind eine sehr heterogene Gruppe. Zu den Schlauchpilzen geh\u00f6ren beispielsweise die einzelligen Hefen, die Schimmelpilze, zahlreiche Pflanzensch\u00e4dlinge wie Mehltau-Arten und das Mutterkorn, aber auch Arten, die einen essbaren Fruchtk\u00f6rper ausbilden (Tr\u00fcffeln und Morcheln). Die meisten der bekannten Hutpilze geh\u00f6ren dagegen zu den St\u00e4nderpilzen, die mit etwa 30.000 Arten ein Drittel der bekannten Pilzarten umfassen. Von besonderer Bedeutung sind die Mykorrhiza-Pilze, die in meist obligatorischer Symbiose mit h\u00f6heren Pflanzen leben und vermutlich erst die Eroberung des Landes durch die Pflanzen erm\u00f6glichten, und die teilweise zu den St\u00e4nderpilzen, teilweise zu anderen Gruppen geh\u00f6ren. Und schlie\u00dflich darf man die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/flechten\/\">Flechten<\/a> nicht vergessen, die ebenfalls zu den Pilzen geh\u00f6ren, sich von ihnen aber darin unterscheiden, dass sie in obligatorischer Symbiose mit einzelligen Algen leben, die Photosynthese betreiben und so den Pilz mit Nahrung versorgen, w\u00e4hrend der Pilz den Algen Schutz vor Austrocknen und UV-Licht bietet und die Versorgung mit Mineralien gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Klimaverh\u00e4ltnisse auf Naxos sind nicht besonders g\u00fcnstig f\u00fcr Pilze. Die beste Zeit f\u00fcr Pilze ist der Herbst, wenn die Fruchtk\u00f6rper nach kr\u00e4ftigen Regenf\u00e4llen aus dem Boden hervorkommen. Wenn es im Herbst ausreichend regnet, solange es noch warm ist, kann man einiges an Pilzen finden, auch mehrere essbare Arten, vor allem Champignons, Gro\u00dfe Scheidlinge und den Braunen Kr\u00e4uter-Seitling. In trockenen Jahren erscheinen dagegen viel weniger Pilze.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_campestris-2.jpg\" alt=\"Wiesen-Champignon, Agaricus campestris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Wiesenchampignon geh\u00f6rt zu den h\u00e4ufigsten essbaren Pilzen auf Naxos. Die Fruchtk\u00f6rper (&#8222;H\u00fcte&#8220;) erreichen einen Durchmesser von 10 bis 15 cm.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/terana_caerulea-1.jpg\" alt=\"Blauer Rindenpilz, Terana caerulea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Den Blauen Rindenpilz kann man an feuchten Stellen an totem Holz finden. Er besitzt membranartige Fruchtk\u00f6rper, die wie gro\u00dfe, ineinanderlaufende Flecken von unwahrscheinlich blauer Farbe auf \u00c4sten oder St\u00e4mmen sitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/squamarina_lentigera-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Squamarina lentigera\"><br \/>\n<small>Auch die Flechten, hier <em>Squamarina lentigera<\/em>, geh\u00f6ren eigentlich zu den Pilzen.<\/small><br \/>\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Pilz-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Pilzarten auf Naxos<\/h3>\n<p><big>I<\/big>m Folgenden stelle ich ein paar der Pilzarten vor, die ich bislang auf Naxos angetroffen habe. Bei der Bestimmung muss man wie immer Vorsicht walten lassen. Wir sammeln und essen die drei auf Naxos \u00fcblicherweise verwendeten Arten, aber da es viele leicht oder stark giftige Pilzarten gibt, die den essbaren Arten oft sehr \u00e4hnlich sehen, muss man sich auf jeden Fall sehr gr\u00fcndlich informieren, bevor man Pilze isst.<\/p>\n<p>Hier kann man f\u00fcr die artenreicheren Gruppen direkt zum entsprechenden Abschnitt springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern):<\/p>\n<p><a href=\"#A\">Blauer Rindenpilz<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Stielporling, Schillerporling<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Judasohr<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Tintlinge<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Champignons<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Ritterlinge<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Seitlinge<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Scheidlinge<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Bovist<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Gitterling<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Erdstern<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Zitterling<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-flechten-und-pilze\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3>Stielporlingsartige, <em>Polyporales<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Stielporlingsartige sind eine Ordnung innerhalb der St\u00e4nderpilze, die Arten umfasst, die \u00fcberwiegend an Holz wachsen (&#8222;Rindenpilze&#8220;, Schw\u00e4mme etc). Die meisten Arten bilden einen stiellosen Fruchtk\u00f6rper aus, der entweder eher membranartig w\u00e4chst oder eine konsolen- oder hutartige Form aufweist.<\/p>\n<h6><a name=\"A\">Blauer Rindenpilz, <em>Terana caerulea<\/em>, Kuntze<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er fast weltweit verbreitete Blaue Rindenpilz ist die einzige Art seiner Gattung. Er lebt an faulendem Holz und bildet membranartige, leuchtend blaue Fruchtk\u00f6rper aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/terana_caerulea-1.jpg\" alt=\"Blauer Rindenpilz, Terana caerulea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Den Blauen Rindenpilz kann man an feuchten Stellen an totem Holz finden. Er besitzt membranartige Fruchtk\u00f6rper, die wie gro\u00dfe, ineinanderlaufende Flecken von unwahrscheinlich blauer Farbe auf \u00c4sten oder St\u00e4mmen sitzen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Weitl\u00f6cheriger Stielporling, <em>Lentinus arcularius<\/em> ?, Fr.<\/a><\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei dieser Art k\u00f6nnte es sich um den Weitl\u00f6cherigen Stielporling oder eine verwandte Art handeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/lentinus_arcularius_underside-1.jpg\" alt=\"Weitl\u00f6cheriger Stielporling ?, Lentinus arcularius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Porlinge besitzen wabenf\u00f6rmige Lamellen auf der Hutunterseite. Die Art lebt auf sich zersetzendem Holz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/lentinus_arcularius-1.jpg\" alt=\"Weitl\u00f6cheriger Stielporling ?, Lentinus arcularius\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hutoberseite ist von Sch\u00fcppchen besetzt; der Rand tr\u00e4gt kleine Fransen.<\/small><\/p>\n<h3>Borstenscheiblingsartige, <em>Hymenochaetales<\/em><\/h3>\n<p><big>A<\/big>uch zu dieser Ordnung geh\u00f6ren \u00fcberwiegend holzbewohnende Arten (z.B. der Zunderschwamm), darunter auch bedeutende Sch\u00e4dlinge. Vom Aussehen her ist diese Gruppe relativ uneinheitlich.<\/p>\n<h6>Tamarisken-Schillerporling, <em>Inocutis tamaricis<\/em>, Fiasson &#038; Niemel\u00e4<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist im Mittelmeergebiet und angrenzenden Gebieten verbreitet; sie w\u00e4chst auf Tamarisken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/inocutis_tamaricis-1.jpg\" alt=\"Tamarisken-Schillerporling, Inocutis tamaricis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Tamarisken-Schillerporling sieht \u00e4hnlich aus wie die eng verwandten Feuerschw\u00e4mme und w\u00e4chst als dicke, horizontale Scheibe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/inocutis_tamaricis_detail-1.jpg\" alt=\"Tamarisken-Schillerporling, Inocutis tamaricis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Oberfl\u00e4che ist sehr hart. Von oben ist der Fruchtk\u00f6rper dunkelbraun und rissig; von unten wei\u00dflich mit feinen Poren.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Ohrlappenpilzverwandte, <em>Auriculariales<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Ohrlappenverwandte sind eine kleine Ordnung mit nur einer Familie und etwa 100 Arten. Sie wachsen auf Holz. Die Fruchtk\u00f6rper sind gallertig und meist ungestielt. Einige wichtige Speisepilze geh\u00f6ren in diese Gruppe.<\/p>\n<h6>Judasohr, <em>Auricularia auricula-judae<\/em>, Qu\u00e9l.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Judasohr ist fast weltweit verbreitet und w\u00e4chst an gesundem oder altem Holz. Es ist an der roten Farbe und der ohr\u00e4hnlichen Form zu erkennen. Das Judasohr ist essbar; eine verwandte Art wird vor allem in Ostasien viel kultiviert und gegessen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/auricularia_auricula_judae-1.jpg\" alt=\"Judasohr, Auricularia auricula-judae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Judasohr bildet rote, waagerecht stehende gew\u00f6lbte Lappen aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/auricularia_auricula_judae-2.jpg\" alt=\"Judasohr, Auricularia auricula-judae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es ist hier und da an meist noch lebendigem Holz anzutreffen.<\/small><\/p>\n<h3>Champignonartige, <em> Agaricales<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Champignonartigen sind eine artenreiche, vielf\u00e4ltige Gruppe der Gro\u00dfpilze. Zu ihnen geh\u00f6ren au\u00dfer den Champignons z.B. auch die Boviste, Tintlinge, Schirmlinge, Seitlinge und viele andere Familien. Viele der Angeh\u00f6rigen bilden Fruchtk\u00f6rper mit der typischen Hutform aus, aber auch zahlreiche andere Formen kommen vor.<\/p>\n<h6><a name=\"D\"><em>Coprinus vosoustii<\/em> ?, Pil\u00e1t.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art ist dem weitverbreiteten Schopf-Tintling \u00e4hnlich, allerdings l\u00f6sen sich die H\u00fcte nicht wie bei jenem schnell zu einer schwarzen Tinte auf. Charakteristisch f\u00fcr diese Art ist die sternf\u00f6rmige &#8222;Kappe&#8220; auf dem Hut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/coprinus_vosoustii_young-1.jpg\" alt=\"Coprinus vosoustii ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Tintlinge kommen als wei\u00dfe, schmale H\u00fcte mit abstehenden Schuppen aus der Erde hervor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/coprinus_vosoustii-1.jpg\" alt=\"Coprinus vosoustii ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die H\u00fcte nehmen bald eine schw\u00e4rzliche Farbe an. Bei dieser Art bleiben auf den schwarzen H\u00fcten deutliche wei\u00dfe Sch\u00fcppchen sowie eine sternf\u00f6rmige Mitte wie eine Kappe bestehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/coprinus_vosoustii_old-1.jpg\" alt=\"Coprinus vosoustii ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie bei allen Tintlingen vergehen die H\u00fcte schnell, allerdings l\u00f6sen sie sich hier nicht g\u00e4nzlich zu einer schwarzen Tinte auf wie beim Schopf-Tintling.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Wiesen-Champignon, <em>Agaricus campestris<\/em> ?<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Wiesenchampignon ist einer der bedeutendsten Speisepilze Europas. Er bildet gro\u00dfe, von oben erst wei\u00dfe, sp\u00e4ter hellbraune, glatte H\u00fcte aus und besitzt erst hell r\u00f6tlichbraune, sp\u00e4ter fast schwarze Lamellen. Er kann leicht mit \u00e4hnlichen, teilweise giftigen Arten verwechselt werden. Ein Erkennungsmerkmal der essbaren Arten ist der angenehme Pilzgeruch. Die hier abgebildeten Exemplare weichen vom Wiesen-Champignon darin ab, dass die Stielbasen verdickt sind, also muss die Bestimmung etwas unsicher bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_campestris_ring-1.jpg\" alt=\"Wiesen-Champignon, Agaricus campestris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fruchtk\u00f6rper der Wiesen-Champignons wachsen oft in den sogenannten Hexenringen. Diese entstehen dadurch, dass sich das Pilzmyzel, der eigentliche Organismus, im Boden von einem Punkt ausgehend in alle Richtungen gleichf\u00f6rmig w\u00e4chst, w\u00e4hrend die Fruchtk\u00f6rper am Au\u00dfenrand des Myzels, also in einem \u00fcber die Jahre immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Ring gebildet werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_campestris_young-1.jpg\" alt=\"Wiesen-Champignon, Agaricus campestris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen Fruchtk\u00f6rper schieben sich aus der Erde heraus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_campestris-1.jpg\" alt=\"Wiesen-Champignon, Agaricus campestris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein voll entwickelter Fruchtk\u00f6rper.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_campestris-2.jpg\" alt=\"Wiesen-Champignon, Agaricus campestris ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Zum Verzehr eignen sich am besten die jungen, noch nicht zu sehr ge\u00f6ffneten Fruchtk\u00f6rper.<\/small><\/p>\n<h6>Riesenchampignon, <em>Agaricus augustus<\/em> ?, Fr.<\/h6>\n<p><big>W<\/big>esentlich seltener ist auf Naxos diese Art anzutreffen, bei der es sich m\u00f6glicherweise um den Riesenchampignon handelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_augustus-1.jpg\" alt=\"Riesenchampignon, Agaricus augustus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Riesenchampgnon w\u00e4chst meist im Wald. Er besitzt einen gro\u00dfen Hut und einen schlanken Stiel mit einem bleibenden Ring.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/agaricus_augustus-2.jpg\" alt=\"Riesenchampignon, Agaricus augustus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Oberseite des Hutes, ebenso wie der Stiel, tr\u00e4gt kleine Sch\u00fcppchen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"L\">Violetter R\u00f6telritterling, <em>Collybia nuda<\/em>, (Bull.) ZM He &#038; Zhu L. Yang<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Violette R\u00f6telritterling ist essbar, wird aber auf Naxos meines Wissens nicht gesammelt und ist tritt auch nur verstreut auf. Die Art ist in Europa weit verbreitet; auf Naxos habe ich ihn in einem Eichenwald angetroffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/collybia_nuda-1.jpg\" alt=\"Violetter R\u00f6telritterling, Collybia nuda\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier schiebt sich ein Violetter R\u00f6telritterling gerade aus dem Boden heraus. Sp\u00e4ter bildet dieser Pilz einen Stiel aus wie die Champignons. Die Art ist erkennbar an der leicht violetten Farbe des Hutes.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\">Brauner Kr\u00e4uter-Seitling, <em>Pleurotus eryngii<\/em>, Gillet<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Braune Kr\u00e4uter-Seitling, eine Austernpilz-Art, ist auf Naxos der beliebteste Speisepilz. Er ist in g\u00fcnstigen Jahren stellenweise h\u00e4ufig, wird aber viel weggesammelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/pleurotus_eryngii-1.jpg\" alt=\"Brauner Kr\u00e4uter-Seitling, Pleurotus eryngii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Braune Kr\u00e4uter-Seitling w\u00e4chst auf den Wurzeln des Feld-Manntreus <em>(Eryngium campestre)<\/em>. Er tritt auf extensiv genutzten Feldern und an Wegr\u00e4ndern auf und kann stellenweise recht h\u00e4ufig sein. Die Fruchtk\u00f6rper erscheinen einige Tage nach den ersten starken Regenf\u00e4llen im Herbst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/pleurotus_eryngii-2.jpg\" alt=\"Brauner Kr\u00e4uter-Seitling, Pleurotus eryngii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die bis 10 cm gro\u00dfen, flachen, cremefarbenen H\u00fcte stehen meist zu mehreren, wobei der Stiel normalerweise nicht zentral, sondern seitlich verschoben ansetzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/pleurotus_eryngii-3.jpg\" alt=\"Brauner Kr\u00e4uter-Seitling, Pleurotus eryngii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Lamellen laufen weit am Stiel hinab.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Gro\u00dfer Scheidling, <em>Volvopluteus gloiocephalus<\/em>, Vizzini, Contu &#038; Justoa<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gro\u00dfe Scheidling ist bei uns h\u00e4ufig und wird gern gegessen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/volvopluteus_gloiocephalus-2.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Scheidling, Volvopluteus gloiocephalus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Gro\u00dfe Scheidling wird gut 10 cm hoch und der Hut bis 10 cm breit. Der Stiel ist lang und schmal und weist keinen Ring auf. Die Lamellen sind fein und hell gef\u00e4rbt; von oben ist der Hut ebenfalls hell mit einer leichten br\u00e4unlichen T\u00f6nung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/volvopluteus_gloiocephalus-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Scheidling, Volvopluteus gloiocephalus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Leicht erkennbar ist die Art daran, dass der Hut von oben stark gl\u00e4nzt, was leider auf Fotos nur schlecht zu sehen ist. Trotzdem soll man beim Sammeln insbesondere von jungen Exemplaren gr\u00f6\u00dfte Vorsicht walten lassen, da sie mit den hochgiftigen Knollenbl\u00e4tterpilzen verwechselt werden k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Riesenbovist, <em>Calvatia gigantea<\/em> ?, Rost.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Bezeichnung &#8222;Bovist&#8220; ist keine systematische Einheit, sondern wird f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen verschiedener Pilzgruppen verwendet, die einen kugelf\u00f6rmigen Fruchtk\u00f6rper ohne Stiel ausbilden. Die Sporen werden im Innern des Fruchtk\u00f6rpers ausgebildet; zur Reife l\u00f6st sich der ganze Fruchtk\u00f6rper mehr oder weniger auf und &#8222;explodiert&#8220; manchmal ger\u00e4uschvoll.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Riesenbovist bildet runde, wei\u00dfe Fruchtk\u00f6rper von 10 bis 50 cm Durchmesser aus. Er w\u00e4chst vor allem in Wiesen, gern auch an eher trockenen Standorten. Innen ist der Fruchtk\u00f6rper anfangs einheitlich wei\u00df; sp\u00e4ter wird die reifende Sporenmasse br\u00e4unlich. Der Riesenbovist ist jung essbar, allerdings nicht besonders schmackhaft; roh ist er giftig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/calvatia_gigantea-1.jpg\" alt=\"Riesenbovist, Calvatia gigantea ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Boviste, hier vielleicht ein Riesenbovist, bilden gro\u00dfe, wei\u00dfe, runde Fruchtk\u00f6rper aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/calvatia_gigantea_inside-1.jpg\" alt=\"Riesenbovist, Calvatia gigantea ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die jungen Fruchtk\u00f6rper der Boviste sind innen einheitlich wei\u00df.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/bovist-1.jpg\" alt=\"Bovist mit Sporenmasse\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei der Reife l\u00f6st sich der Fruchtk\u00f6rper einheitlich in eine dunkel gef\u00e4rbte Sporenmasse auf; die Sporen sind so fein, dass sie wie Rauch davontreiben, wenn man drauftritt oder hineinstochert.<\/small><\/p>\n<h3>Stinkmorchelartige, <em>Phallales<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Ordnung der Stinkmorchelartigen umfasst nur etwa 80 Arten. Ihre Angeh\u00f6rigen bilden erst runde Fruchtk\u00f6rper aus (&#8222;Hexenei&#8220;), die sp\u00e4ter aufrei\u00dfen, so dass das oft gekammerte, weiche Innere des Fruchtk\u00f6rpers exponiert wird. Die Sporen werden von Aasfliegen verbreitet, die vom Pilz durch einen entsprechenden Geruch angelockt werden.<\/p>\n<h6><a name=\"H\">Roter Gitterling, <em>Clathrus ruber<\/em>, P. Micheli : Pers.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Rote Gitterling ist fast weltweit verbreitet; in Europa kommt er vor allem im Mittelmeergebiet vor. Er w\u00e4chst \u00fcberwiegend in W\u00e4ldern; in Naxos haben wir ihn erst einmal gefunden. Das Rezeptaculum, das rote Innere des Fruchtk\u00f6rpers, das nach dem Aufrei\u00dfen des &#8222;Hexeneis&#8220; freiwird, ist schwammartig-por\u00f6s und bildet ein grobes Netz. Die intensiv rote Farbe des Fruchtk\u00f6rpers wird durch denselben Stoff wie in Tomaten hervorgerufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/clathrus_ruber-1.jpg\" alt=\"Roter Gitterling, Clathrus ruber\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Rote Gitterling sieht wie ein weggeworfenes St\u00fcck rotes Schaumgummi aus. Man muss schon genauer hinschauen, um zu sehen, dass es sich um einen lebenden Organismus handelt. Im roten, netzartigen Rezeptaculum befindet sich die schleimige, br\u00e4unliche, nach Aas riechende Sporenmasse.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/clathrus_ruber-2.jpg\" alt=\"Roter Gitterling, Clathrus ruber\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man unterhalb des Rezeptaculums die cremewei\u00dfe &#8222;Haut&#8220; (Exoperidie) des Hexeneis, d.h. des jungen kugeligen Fruchk\u00f6rpers, die unten mit Myzelstr\u00e4ngen im Boden verwurzelt ist.<\/small><\/p>\n<h3>Erdsternartige, <em>Geastrales<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Erdsterne sind seltsame Pilze, bei denen die \u00e4u\u00dfere Schicht des runden Fruchtk\u00f6rpers in der Reife sternf\u00f6rmig aufrei\u00dft. Die Ordnung umfasst etwa 100 meist eher seltene Arten, die in 7 Gattungen eingeteilt werden.<\/p>\n<h6><a name=\"I\">R\u00f6tlicher Erdstern, <em>Geastrum rufescens ?<\/em>, Pers.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Erdsterne sind nur selten anzutreffen. Sie wachsen in W\u00e4ldern. Auf Naxos kommt vermutlich der R\u00f6tliche Erdstern vor. Ich habe einige Male ein vertrocknetes Exemplar gefunden, sowohl im Kermeseichenwald in der N\u00e4he von Fil\u00f3ti, als auch im Wald am Fluss oberhalb von Engar\u00e9s.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/geastrum_rufescens-2.jpg\" alt=\"R\u00f6tlicher Erdstern, Geastrum rufescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Erdsterne bilden kugelige Fruchtk\u00f6rper aus, deren \u00e4u\u00dfere H\u00fclle sternf\u00f6rmig aufrei\u00dft.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/geastrum_rufescens-1.jpg\" alt=\"R\u00f6tlicher Erdstern, Geastrum rufescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sporen werden durch eine Pore am oberen Ende des runden Fruchtk\u00f6rpers entlassen. Hier handelt es sich vermutlich um den R\u00f6tlichen Erdstern.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\">Zitterlingsartige, <em>Tremellales<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Zitterlingsartigen leben auf absterbendem und totem Holz. Ihre Fruchtk\u00f6rper k\u00f6nnen je nach Wassergehalt schwellen und schrumpfen.<\/p>\n<h6>Goldgelber Zitterling, <em>Tremella mesenterica<\/em><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Goldgelbe Zitterling ist weltweit verbreitet. Auf Naxos habe ich ihn bislang erst einmal gesehen; er bildet seine auff\u00e4lligen, leuchtend goldgelben Fruchtk\u00f6rper jedoch nur bei hoher Feuchtigkeit nach Regenf\u00e4llen aus. Der Zitterling parasitiert auf einem holzzersetzenden T\u00e4ublingsartigen Pilz und besitzt ein hefeartiges Lebensstadium.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fungi\/tremella_mesenterica-1.jpg\" alt=\"Goldgelber Zitterling, Tremella mesenterica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Goldgelbe Zitterling lebt auf totem oder absterbende, Holz. Er bildet leuchtend gelbe, lappen- oder hirnf\u00f6rmige Fruchtk\u00f6rper aus, die bei Feuchtigkeit anschwellen und beo Trockenheit zu seiner d\u00fcnnen Schicht austrocknen.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-flechten-und-pilze\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Flora von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flechten\/\">Flechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/algen\/\">Algen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einf\u00fchrung Pilze sind keine Pflanzen, sondern sie bilden ein weiteres &#8222;Reich&#8220; neben den Tieren und Pflanzen. Mit den Pflanzen haben sie \u00fcberwiegend \u00e4u\u00dfere Merkmale gemein, wie die unbestimmte Form und das st\u00e4ndige Wachstum, die Unbeweglichkeit und das Fehlen von Sinnesorganen. Was den Zellaufbau und die Biochemie betrifft, so haben Pilzen mit den Pflanzen das Vorhandensein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":67125,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,12],"tags":[732,729,730,1083],"class_list":["post-15856","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-pflanzen","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-pilze"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15856"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78386,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15856\/revisions\/78386"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}