{"id":1530,"date":"2010-08-02T11:49:41","date_gmt":"2010-08-02T08:49:41","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=1530"},"modified":"2025-01-12T19:49:58","modified_gmt":"2025-01-12T17:49:58","slug":"schlangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/schlangen\/","title":{"rendered":"Schlangen"},"content":{"rendered":"<p><big>S<\/big>chlangen sto\u00dfen bei den meisten Menschen auf wenig Sympathie. Das ist sicher teilweise auf eine instinktive, Jahrmillionen alte Angst zur\u00fcckzuf\u00fchren, obwohl die meisten Schlangenarten v\u00f6llig harmlos sind.<\/p>\n<p><big>W<\/big>ie alle Reptilien sind die Schlangen wechselwarm, das hei\u00dft ihre K\u00f6rpertemperatur ist von der Umgebungstemperatur abh\u00e4ngig. Entsprehend gibt es in den warmen Gegenden der Erde mehr Schlangen. In Europa sind die meisten der 27 Schlangenarten in ihrer Verbreitung auf das Mittelmeergebiet beschr\u00e4nkt. W\u00e4hrend der kalten Wintermonate halten die Reptilien im Allgemeinen eine Winterstarre, verbringen sie also versteckt in der Erde, unter gro\u00dfen Steinen oder in Felsspalten.<\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen drei Schlangenarten relativ h\u00e4ufig vor, die Westliche Sandboa, die Vierstreifennatter und die Sandotter. Au\u00dferdem gibt es in Gew\u00e4ssern\u00e4he die Ringelnatter. Alle Arten sieht man jedoch nur recht selten; sie sind scheu und leben versteckt oder sind \u00fcberwiegend nachtaktiv.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Arten springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Westliche Sandboa<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Vierstreifennatter<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Ringelnatter<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Sandotter oder Europ\u00e4ische Hornotter<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-amphibien-und-reptilien\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\">Westliche Sandboa, <em>Eryx jaculus<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>A<\/big>ls einziger europ\u00e4ischer Vertreter der Riesenschlangen (Boas) bleibt die Westliche Sandboa sehr klein; ihre L\u00e4nge \u00fcberschreitet selten einen halben Meter. Wie alle Boas erbeutet sie ihre Nahrung, vor allem M\u00e4use, durch Umschlingen. Au\u00dferdem ern\u00e4hrt sich die Sandboa auch von Eidechsen oder gro\u00dfen Wirbellosen. Sie h\u00e4lt sich viel unterirdisch in den Bauten kleiner S\u00e4uger auf (M\u00e4use etc.) und bevorzugt dememtsprechend Gegenden mit weichem Boden. Die Sandboa ist \u00fcberwiegend nachtaktiv und verh\u00e4lt sich tags\u00fcber sehr tr\u00e4ge. Wenn man einer Sandboa begegnet, bleibt sie meist bewegungslos liegen, rollt sich oft starr zusammen und versteckt den Kopf unter ihrem K\u00f6rper. Wie viele andere Reptilien behalten die Sandboa-Weibchen die Eier im Bauch, bis sie schl\u00fcpfen und &#8222;geb\u00e4ren&#8220; dementsprechend lebende Junge.<\/p>\n<p><big>S<\/big>andboas sind in ihrer F\u00e4rbung recht variabel. Sie k\u00f6nnen mit der Sandotter verwechselt werden, besitzen jedoch einen dickeren, an den Enden stumpferen K\u00f6rper. Charakteristisch sind die <u>unregelm\u00e4\u00dfigen<\/u> dunklen Flecken auf der Oberseite und ein leicht orangefarbenes L\u00e4ngsband auf der K\u00f6rperunterseite. Sandboas sind vollst\u00e4ndig harmlos; sie besitzen kein Gift. Man sollte aber selbstverst\u00e4ndlich trotzdem und vor allem wegen ihrer \u00c4hnlichkeit mit der Sandotter Respekt walten lassen und Abstand bewahren!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/eryx_jaculus-3.jpg\" alt=\"Westliche Sandboa, Eryx jaculus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sandboa ist an ihren unregelm\u00e4\u00dfigen Flecken zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/eryx_jaculus-4.jpg\" alt=\"Westliche Sandboa, Eryx jaculus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ihr Kopf ist recht klein und kaum abgesetzt, die Augen sind winzig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/eryx_jaculus-1.jpg\" alt=\"Westliche Sandboa, Eryx jaculus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sandboa wird nicht sehr lang, aber ziemlich dick.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/eryx_jaculus-2.jpg\" alt=\"Westliche Sandboa, Eryx jaculus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei St\u00f6rung rollt sie sich meist zusammen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/eryx_jaculus-5.jpg\" alt=\"Westliche Sandboa, Eryx jaculus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sandboa kommt auch in G\u00e4rten h\u00e4ufig vor, wo sie durchaus n\u00fctzlich ist, da sie sich \u00fcberwiegend von M\u00e4usen ern\u00e4hrt. Sie ist zutraulich und leicht zu fangen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/eryx_jaculus-6.jpg\" alt=\"Westliche Sandboa, Eryx jaculus\" border=\"0\"><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Vierstreifennatter, <em>Elaphe quatuorlineata<\/em>, Lac\u00e9p\u00e8de<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Vierstreifennatter wird unter den naxiotischen Schlangen mit Abstand am gr\u00f6\u00dften; sie kann bis 2,40 Meter L\u00e4nge erreichen. Sie ist grau oder br\u00e4unlich gef\u00e4rbt mit vier dunklen L\u00e4ngsstreifen, die sich den ganzen K\u00f6rper entlang ziehen. Die Unterseite ist gelblich. Jungtiere sind gefleckt und sehen damit deutlich anders aus als die erwachsenen Tiere;  bei der auf den Kykladen verbreiteten Unterart <em>Elaphe quatuorlineata muenteri<\/em> tritt der Farbwechsel aber schon bei einer geringeren L\u00e4nge auf als bei der Nominatform. Ich habe bislang noch kein geflecktes Jungtier gesehen; auch relativ kleine Schlangen (etwa 60 cm lang) hatten schon die F\u00e4rbung der adulten Natter.<\/p>\n<p><big>V<\/big>ierstreifennattern ern\u00e4hren sich von S\u00e4ugetieren wie M\u00e4usen, Ratten und Kaninchen, von Eidechsen und von V\u00f6geln und Vogeleiern. Sie klettern gern auf B\u00e4ume und gew\u00f6hnen sich manchmal an, in H\u00fchnerst\u00e4lle einzudringen und dort die Eier zu stehlen. Werden sie dabei auf frischer Tat erwischt, k\u00f6nnen sie einem das zuletzt verschluckte Ei mit gro\u00dfem Schwung entgegenspucken. Eine \u00fcberraschte Vierstreifennatter zischt laut &#8211; interessanterweise sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen. Fr\u00fcher stellten die Hirten den Vierstreifennattern oft t\u00e4glich eine Schale mit Milch hin, damit sie sich an den Hirtenstellen aufhielten und dort die M\u00e4use jagten &#8211; Katzen waren ungeeignet, weil sie den K\u00e4se ebenso gern a\u00dfen wie die M\u00e4use.<\/p>\n<p><big>W<\/big>ie alle Nattern-Arten sind Vierstreifennattern ungiftig und f\u00fcr den Menschen ungef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-1.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Vierstreifennatter ist die gr\u00f6\u00dfte Schlange von Naxos; sie ist an den dunklen L\u00e4ngsstreifen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-2.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Vierstreifennatter klettert gern auf B\u00e4ume.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-4.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn die Vierstreifennatter sich in die Enge gedr\u00e4ngt f\u00fchlt, \u00e4u\u00dfert sie ein weit zu h\u00f6rendes Zischen, das sie sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen produziert, so dass es fast kontinierlich anh\u00e4lt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-6.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Vierstreifennattern trinken gern. Hier ist eine Natter zum Fl\u00fcsschen gekommen, um Wasser zu trinken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-7.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-8.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-10.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/elaphe_quatuorlineata-3.jpg\" alt=\"Vierstreifennatter, Elaphe quatuorlineata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man sch\u00f6n die doppelte, zweigespaltene Zunge.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Ringelnatter, <em>Natrix natrix<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Ringelnatter ist in Europa und Asien weit verbreitet. Sie kommt haupts\u00e4chlich in Wassern\u00e4he vor und schwimmt sehr gern. Auf Naxos ist sie dementsprechend nicht sehr h\u00e4ufig; selten kann man sie an einem T\u00fcmpel, an einem der Fl\u00fcsse oder an einer Zisterne antreffen. Die Ringelnatter ern\u00e4hrt sich \u00fcberwiegend von Amphibien und kleineren Reptilien (Eidechsen etc).<\/p>\n<p><big>R<\/big>ingelnattern sind recht variabel in der F\u00e4rbung. Es gibt ungef\u00e4hr 10 Unterarten, die sich oft in ihrer F\u00e4rbung unterscheiden. Auf einigen Inseln der \u00f6stlichen Kykladen, vor allem auf Milos und Kimolos, kommt die Unterart <em>Natrix natrix schweizeri<\/em> vor, die sich durch eine kontrastreiche Fleckung und das Fehlen der typischen gelben &#8222;Halbmondflecken&#8220; am Hinterkopf auszeichnet. Auch die auf Naxos und Paros vorkommenden Exemplare sind deutlich gefleckt; ihre Zuordnung ist noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/natrix_natrix-1.jpg\" alt=\"Ringelnatter, Natrix natrix\" border=\"0\"><br \/>\n<small>schwimmende Ringelnatter in einem T\u00fcmpel bei Kin\u00eddaros<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/natrix_natrix-3.jpg\" alt=\"Ringelnatter, Natrix natrix\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/natrix_natrix-2.jpg\" alt=\"Ringelnatter, Natrix natrix\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die Halbmondflecken am Hinterkopf. An ihnen kann man die Ringelnatter von den ebenfalls gefleckten Jungtieren der Vierstreifennatter unterscheiden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/natrix_natrix-5.jpg\" alt=\"Ringelnatter, Natrix natrix\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und noch eine Ringelnatter, Foto von Susanne Quistorp<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\">Sandotter oder Europ\u00e4ische Hornotter, <em>Vipera ammodytes<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie giftige Sandotter oder Hornviper ist keine besonders gro\u00dfe Schlange; sie bleibt meist deutlich unter einem Meter. Sie sieht einer Kreuzotter sehr \u00e4hnlich: die Grundf\u00e4rbung ist grau oder braun mit einem dunklen Zacken- oder Rautenband auf dem R\u00fccken (im Gegensatz zur Sandboa mit regelm\u00e4\u00dfigen Flecken). Gelegentlich kommen schwarzgef\u00e4rbte Exemplare vor. Charakteristisch, aber oft nicht gut zu sehen, ist das kleine Schnauzenhorn.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Sandotter kann in allen Biotopen der Insel vorkommen, bevorzugt aber die trockeneren und felsigeren Gegenden. Sie ern\u00e4hrt sich wie auch die anderen Arten von Eidechsen, kleinen S\u00e4ugetieren und V\u00f6geln. Sie legt keine Eier, sondern geb\u00e4rt lebendige Junge.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Sandotter ist die einzige Giftschlange, die auf Naxos vorkommt. Sie ist m\u00f6glicherweise sogar die giftigste Schlangenart Europas, was aber dadurch wettgemacht wird, dass sie nur sehr wenig angriffslustig ist; man muss wirklich auf sie drauftreten oder -fassen, damit sie bei\u00dft. Wie alle Schlangen Europas versucht die Sandotter, wenn man ihr begegnet, zun\u00e4chst unentdeckt zu fl\u00fcchten; in die Enge getrieben zischt sie ihr Gegen\u00fcber laut und furchteinfl\u00f6\u00dfend an. Es kommt fast nie vor, dass ein Mensch von einer Sandotter gebissen wird. Auf keinen Fall sollte man sich jedoch einer Sandotter n\u00e4hern oder sie anzufassen versuchen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as Gift der Sandotter wirkt nur langsam, so dass gen\u00fcgend Zeit bleibt, einen Arzt aufzusuchen (das muss aber unbedingt geschehen!). Die Reaktion der Menschen auf das Gift ist recht unterschiedlich. Manchmal hat die Schlange beim Biss gar kein Gift injeziert oder die Giftmenge kann so gering sein, dass es zu keinen Komplikationen kommt. Man soll einen Schlangenbiss weder aussaugen noch aufschneiden noch das K\u00f6rperteil abbinden. Auch soll man kein Desinfizierungsmittel anwenden. Richtig ist es, das gebissene Glied m\u00f6glichst ruhig zu halten, damit sich das Gift nicht schnell im K\u00f6rper verteilt. Wichtig ist au\u00dferdem Ruhe zu bewahren: Todesf\u00e4lle sind sehr selten und treten nur aus \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Schock oder bei fehlender Behandlung auf (auch unbehandelte Bisse f\u00fchren nur in 5% der F\u00e4lle zum Tod).<\/p>\n<p><big>D<\/big>urch richtiges Verhalten im Gel\u00e4nde kann man sich effektiv vor einem Schlangenbiss sch\u00fctzen. Die wichtigste Ma\u00dfnahme ist festes Schuhwerk. Es ist sinnvoll, beim Laufen durch Rascheln oder festes Auftreten L\u00e4rm zu machen, damit Schlangen gewarnt werden und davonkriechen k\u00f6nnen. Der beste Schutz ist zu schauen, wo man hintritt bzw. hinfasst. Man sollte keine H\u00e4nde in Mauern oder Felsen legen, ohne vorher einen Blick hingeworfen zu haben. Das Umdrehen gro\u00dfer Steine ist nicht zu empfehlen; unter ihnen k\u00f6nnen sich auch andere Gifttiere wie der gro\u00dfe Hundertf\u00fc\u00dfer oder Skorpione verbergen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/vipera_ammodytes-1.jpg\" alt=\"Sandotter, Vipera ammodytes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sandotter ist an ihrem regelm\u00e4\u00dfigen Zickzack- oder Rautenband auf dem R\u00fccken zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/vipera_ammodytes-2.jpg\" alt=\"Sandotter, Vipera ammodytes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut das kleine Schnauzenhorn und die senkrechte Pupille<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/vipera_ammodytes-4.jpg\" alt=\"Sandotter, Vipera ammodytes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>ein ungew\u00f6hlich gro\u00dfes Exemplar (Foto von Angeliki Mandilara)<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/Pregernig-1.jpg\" alt=\"Sandotter, Vipera ammodytes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein kleines Exemplar. Auch vor kleinen Sandottern sollte man gro\u00dfen Respekt haben &#8211; es ist und bleibt die giftigste Schlange Europas! Foto von Johann Pregernig<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/vipera_ammodytes-3.jpg\" alt=\"Sandotter, Vipera ammodytes\" border=\"0\"><\/p>\n<h6>Johannisechse, <em>Ablepharus kitaibelii<\/em>, Bibron &#038; Bory de Saint-Vincent<\/h6>\n<p>Ein <strong>Mittelding zwischen Schlange und Eidechse<\/strong> ist die winzige Johannisechse (siehe <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schildkroeten-geckos-echsen\/\">Schildkr\u00f6ten, Geckos und Echsen<\/a>), die zwar noch kleine Beine besitzt, sich aber schl\u00e4ngelnd fortbewegt und deswegen auf den ersten Blick den Eindruck einer winzigen Schlange erweckt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/reptiles\/ablepharus_kitaibelii-1.jpg\" alt=\"Johannisechse, Ablepharus kitaibelii\" border=\"0\"><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-amphibien-und-reptilien\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/voegel-von-naxos\/\">Die V\u00f6gel von Naxos<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schildkroeten-geckos-echsen\/\">Schildkr\u00f6ten, Geckos und Echsen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlangen sto\u00dfen bei den meisten Menschen auf wenig Sympathie. Das ist sicher teilweise auf eine instinktive, Jahrmillionen alte Angst zur\u00fcckzuf\u00fchren, obwohl die meisten Schlangenarten v\u00f6llig harmlos sind. Wie alle Reptilien sind die Schlangen wechselwarm, das hei\u00dft ihre K\u00f6rpertemperatur ist von der Umgebungstemperatur abh\u00e4ngig. Entsprehend gibt es in den warmen Gegenden der Erde mehr Schlangen. 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