{"id":147,"date":"2009-03-08T16:11:59","date_gmt":"2009-03-08T14:11:59","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=147"},"modified":"2026-03-01T18:38:37","modified_gmt":"2026-03-01T16:38:37","slug":"seesterne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/seesterne\/","title":{"rendered":"Seesterne"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Seesterne (Klasse <em>Asteroidea<\/em>) geh\u00f6ren ebenso wie die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/seegurken\/\">Seegurken<\/a> und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/seeigel\/\">Seeigel<\/a> zu den Stachelh\u00e4utern (Stamm <em>Echinodermata<\/em>).<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>D<\/big>ie ausschlie\u00dflich marinen (d.h. im Meer lebenden) Stachelh\u00e4uter sind f\u00fcnfstrahlig-radi\u00e4rsymmetrisch und besitzen ein in der Epidermis liegendes Exoskelett, das entweder als Schale (Seeigel) oder als verkalkte Pl\u00e4ttchen ausgebildet ist (Seesterne und Seegurken). Die Seeigel bilden Stacheln aus, die beweglich mit dem Skelett verbunden sind; auch die Seesterne besitzen oft Stacheln, wenn auch viel kleinere. Au\u00dferdem besitzen sie oft kleine Zangen, die Pedicellarien, die der Nahrungsaufnahme und der Abwehr dienen. Der innere Aufbau der Stachelh\u00e4uter ist einfach; die Mund\u00f6ffnung liegt auf der K\u00f6rperunterseite und der After auf der Oberseite. Das einfache Nervensystem, das Blutgef\u00e4\u00dfsystem (mit einem einfachen Herz) und die Gonaden sind f\u00fcnfteilig symmetrisch ausgebildet. Das interessanteste, bei dieser Tiergruppe einzigartige Organsystem ist das Ambulacralsystem, ein Netz feiner Kan\u00e4lchen, das bei den Seesternen und Seeigeln in kleinen F\u00fc\u00dfchen endet, die der Fortbewegung und der Nahrungsaufnahme, aber auch dem Gasaustausch und der Exkretion dienen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Seesterne besitzen f\u00fcnf Arme; einige Arten bilden allerdings auch mehr Arme aus (bei den Sonnensternen bis 50). Sie leben auf dem Meeresboden, wobei viele Arten sich im Sand vergraben und deshalb selten zu sehen sind. Sie k\u00f6nnen sich mithilfe ihrer F\u00fc\u00dfchen fortbewegen und wieder umdrehen, wenn sie auf den R\u00fccken fallen. Die Atmung l\u00e4uft \u00fcber kleine Papillen auf der Oberseite ab (&#8222;Kiemen&#8220;), die bei den verschiedenen Arten mehr oder weniger deutlich sichtbar sind. Seesterne besitzen keine hochentwickelten Sinnesorgane; in Armen und F\u00fc\u00dfchen liegen jedoch Sinneszellen, die Ber\u00fchrungsreize, Lichtreize und chemische Reize (zum Aufsp\u00fcren von Beute) wahrnehmen k\u00f6nnen; auch die Temperatur, die Lage u.a. k\u00f6nnen sie erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/coscinasterias_tenuispina-2.jpg\" alt=\"Dornenstern, Coscinasterias tenuispina\"><br \/>\n<small>Dornenstern; die Ambulacralf\u00fc\u00dfchen der Unterseite sind sichtbar ebenso wie die Stacheln auf der Oberseite<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/marthasterias_glacialis-2.jpg\" alt=\"Seestern Unterseite\"><br \/>\n<small>Wenn man einen Seestern auf seine Oberseite legt, dreht er sich mithilfe seiner F\u00fc\u00dfchen auf der Unterseite der Arme wieder um.<\/small><\/p>\n<p><big>S<\/big>eesterne ern\u00e4hren sich von toten Organismen, Schw\u00e4mmen, Seeigeln, anderen See- oder Schlangensternen und vor allem von Muscheln. Um eine Muschel zu verzehren \u00f6ffnet sie der Seestern mithilfe seiner F\u00fc\u00dfchen (und beweist dabei seine bemerkenswerte Kraft!), spritzt Verdauungssekret hinein und nimmt den verdauten Saft dann mit seinem in die Muschel hineingest\u00fclptem Magen auf: Seesterne geh\u00f6ren zu den gef\u00e4hrlichsten R\u00e4ubern des Meeres!<\/p>\n<p><big>A<\/big>u\u00dfer der \u00fcblichen geschlechtlichen Fortpflanzung, bei der die Geschlechtszellen meist einfach ins Wasser abgegeben werden, k\u00f6nnen sich die Seesterne auch durch Zweiteilung vermehren; auch abgetrennte Arme k\u00f6nnen oft wieder zu einem ganzen Stern heranwachsen. Es sind etwa 1500 Arten an Seesternen bekannt. Auf Naxos kommen mehrere Arten vor; die meisten sieht man allerdings nur selten.<\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Seestern-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Seestern-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-meerestiere\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Meerestiere<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Einige Arten sind leicht und sicher zu erkennen. In vielen F\u00e4llen gibt es jedoch mehrere verwandte Arten, die schwer zu unterscheiden sind. Oft sind in den Bestimmungsb\u00fcchern nicht alle Arten enthalten, aber auch im Internet kann man zu vielen Arten kaum Informationen finden. Entsprechend kann ich Fehler bei den Bestimmungen nicht ausschlie\u00dfen.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den Arten springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Dornenstern, <em>Coscinasterias tenuispina<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Eisstern, <em>Marthasterias glacialis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Astropecten platyacanthus<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Astropecten bispinosus<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Kleiner Seestern, <em>Hacelia attenuata<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Purpurseestern, <em>Echinaster sepositus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Ophioderma longicaudum<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Ophiopsila aranea<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Ophiotrix spec.<\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\">Dornenstern, <em>Coscinasterias tenuispina<\/em>, Lamarck<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie h\u00e4ufigste Art ist der Dornenstern, den man an Steinstr\u00e4nden finden kann, wenn man gr\u00f6\u00dfere Steine umdreht. Er hat eine br\u00e4unliche Farbe und ist daran zu erkennen, dass er auf der Oberseite relativ gro\u00dfe Stacheln besitzt, die jeweils von einem Kranz winziger Greifzangen umgeben sind. Au\u00dferdem hat er meist mehr Arme als f\u00fcnf, von denen oft einige sehr klein sind: Es handelt sich dabei um nach einer Teilung nachwachsende Arme.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/coscinasterias_tenuispina-1.jpg\" alt=\"Dornenstern, Coscinasterias tenuispina\"><br \/>\n<small>Dornensterne<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/coscinasterias_tenuispina-6.jpg\" alt=\"Dornenstern, Coscinasterias tenuispina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dornensterne kann man daran erkennen, dass sie meist mehr als f\u00fcnf Arme haben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/coscinasterias_tenuispina-5.jpg\" alt=\"Dornenstern, Coscinasterias tenuispina\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen, einzeln stehenden Stacheln des Dornensterns sind je von Kr\u00e4nzen winziger Greifzangen umgeben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/coscinasterias_tenuispina-4.jpg\" alt=\"Dornenstern, Coscinasterias tenuispina\"><br \/>\n<small>k\u00fcrzlich geteilter Dornenstern mit nachgewachsenden, kleinen Armen<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Eisstern, <em>Marthasterias glacialis<\/em>, L.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er graugr\u00fcnliche oder r\u00f6tliche Eisstern wird von allen Seesternen des Mittelmeeres am gr\u00f6\u00dften; er kann bis zu 1 m Durchmesser erreichen (diese gro\u00dfen Exemplare kommen allerdings nur in gr\u00f6\u00dferer Tiefe vor). Im Gegensatz zum Dornenstern besitzt der Eisstern immer 5 Arme. Diese tragen in 3 oder 4 L\u00e4ngsreihen dicke, mit kr\u00e4ftigen Stacheln versehene H\u00f6cker.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/marthasterias_glacialis-1.jpg\" alt=\"Eisstern, Marthasterias glacialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch Eissterne sind gelegentlich im flachen Wasser zu finden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/marthasterias_glacialis-3.jpg\" alt=\"Eisstern, Marthasterias glacialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eisstern von unten<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/marthasterias_glacialis-5.jpg\" alt=\"Eisstern, Marthasterias glacialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Oberfl\u00e4che des Eissterns tr\u00e4gt wei\u00dfliche bis r\u00f6tliche Stacheln (auf der Oberseite einzeln stehend, am Rand zu zweit), die von Kr\u00e4nzen winziger Pedicellarien (ohne Greifzangen) umgeben sind. Zwischen den Stacheln liegen die zahlreichen, braunroten Kiemenpapillen mit einzelnen, kleineren Pedicellarien dazwischen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/marthasterias_glacialis-4.jpg\" alt=\"Eisstern, Marthasterias glacialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man sch\u00f6n die ausfahrbaren F\u00fc\u00dfchen des Seesterns.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\"><em>Astropecten platyacanthus<\/em>, Philippi<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kammseesterne leben tags\u00fcber fast stets im Sand vergraben, so dass sie nur relativ selten zu sehen sind. Sie sind gleichm\u00e4\u00dfig sternf\u00f6rmig und besitzen 5 kr\u00e4ftige Arme, die sich gleichm\u00e4\u00dfig verj\u00fcngen. Am Rand der Arme sitzen auff\u00e4llige kamm\u00e4hnliche Stachelreihen. Im Mittelmeer kommen mehrere nah verwandte Arten vor, deren Bestimmung schwierig ist: wichtig ist die genaue Form, Anordnung und Gr\u00f6\u00dfe der Stacheln.<\/p>\n<p><big>E<\/big>ine der Arten, die man bei uns finden kann, ist <em>Astropecten platyacanthus<\/em>. Diese Art ist erkennbar an der recht gro\u00dfen Zentralscheibe und den langen, leicht abgeflachten oberen Stacheln, die insbesondere in den Armbeugen gut ausgebildet sind. Diese Stacheln (beim Exemplar im Foto nach oben gebogen) sitzen nicht ganz an der Spitze der Marginalplatten (kleine Hautskelettplatten an der Seite der Arme), sondern lassen nach oben hin einen kleinen wei\u00dfen (an den weniger lang ausgebildeten Stacheln der Armspitzen blauen) Bereich frei. Die unteren Stacheln sind lang und eher spitz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/astropecten_platyacanthus-1.jpg\" alt=\"Astropecten platyacanthus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kammseesterne findet man nur selten, weil sie sich tags\u00fcber im Sand vergraben. Charakteristisch sind die gro\u00dfen, oft zur Oberseite hin gerichteten Stacheln an den R\u00e4ndern der Arme. Hier handelt es sich um <em>Astropecten platyacanthus.<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/astropecten_platyacanthus-2.jpg\" alt=\"Astropecten platyacanthus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt lange, leicht abgeflachte obere Stacheln in den Armbeugen, die nicht ganz an der obersten Spitze ihrer Platten sitzen, sondern oben einen kleinen wei\u00dfen, bei k\u00fcrzeren Stacheln blauen Bereich freilassen. Die unteren Stacheln sind lang und recht spitz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/astropecten_platyacanthus-3.jpg\" alt=\"Astropecten platyacanthus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Unterseite des Kammseesterns<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/astropecten_platyacanthus-4.jpg\" alt=\"Astropecten platyacanthus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Ambulacralf\u00fc\u00dfchen, die auf der Unterseite entlang der Mitte der Arme angeordnet sind, bei dieser Art ohne Saugn\u00e4pfe, sowie die zahlreichen, in mehreren Reihen angeordneten gr\u00f6\u00dferen und kleineren Stacheln.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\"><em>Astropecten bispinosus<\/em><\/a><\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/astropecten_bispinosus-1.jpg\" alt=\"Astropecten bispinosus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Astropecten bispinosus<\/em> zeichnet sich durch eine auff\u00e4llig dunkle Oberseite und eine recht kleine Zentralscheibe aus. Die oberen Stacheln sind konisch, nicht abgeflacht, die unteren dagegen deutlich verbreitert, nicht spitz. Die Stacheln sitzen bei dieser Art etwas dichter als bei der vorigen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/astropecten_bispinosus-2.jpg\" alt=\"Astropecten bispinosus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>die Unterseite von <em>Astropecten bispinosus<\/em><\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Kleiner oder Oranger Seestern, <em>Hacelia attenuata<\/em>, Gray<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kleine Seestern kommt auch in K\u00fcstenn\u00e4he, vor allem aber in gr\u00f6\u00dferer Tiefe vor. Er lebt \u00fcberwiegend an schattigen Stellen und in H\u00f6hlen, weswegen man ihn nicht so h\u00e4ufig zu Gesicht bekommt. Er ern\u00e4hrt sich haupts\u00e4chlich von Schw\u00e4mmen. Der Kleine Seestern kann einen Durchmesser von 30 cm erreichen. Er ist orangerot gef\u00e4rbt und besitzt eine kleine Scheibe und sich gleichm\u00e4\u00dfig verj\u00fcngende Arme ohne Stacheln. Diese tragen regelm\u00e4\u00dfig in Reihen angeordnete, dunkler gef\u00e4rbte Pl\u00e4ttchen, an denen die Art leicht zu erkennen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/hacelia_attenuata-1.jpg\" alt=\"Kleiner oder Oranger Seestern, Hacelia attenuata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der orangerote Kleine Seestern besitzt eine kleine Scheibe und sich gleichm\u00e4\u00dfig verj\u00fcngende Arme.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/hacelia_attenuata-2.jpg\" alt=\"Kleiner oder Oranger Seestern, Hacelia attenuata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Arme tragen mehrere regelm\u00e4\u00dfige Reihen dunklerer Flecken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/hacelia_attenuata-3.jpg\" alt=\"Kleiner oder Oranger Seestern, Hacelia attenuata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Unterseite ist gelblich gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Purpurseestern, <em>Echinaster sepositus<\/em>, Retzius<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Purpurseestern ist leicht erkennbar an seiner orangeroten Farbe und den fast runden, durch kleine Ausst\u00fclpungen rauen Armen. Er kann manchmal auch mehr als 5 Arme besitzen. Dieser Seestern ist bei uns eher selten und kommt vor allem auf Felsb\u00f6den vor, wo er sich von Kleinstorganismen und Schw\u00e4mmen ern\u00e4hrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/echinaster_sepositus-1.jpg\" alt=\"Purpurseestern, Echinaster sepositus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Purpurseestern ist leuchtend orangerot gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/echinaster_sepositus-4.jpg\" alt=\"Purpurseestern, Echinaster sepositus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Er tr\u00e4gt auf der Oberfl\u00e4che zahlreiche kleine, nicht regelm\u00e4\u00dfig angeordnete, ausst\u00fclpbare Kiemenbl\u00e4schen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/echinaster_sepositus-3.jpg\" alt=\"Purpurseestern, Echinaster sepositus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier die Unterseite: L\u00e4ngs der Arme verl\u00e4uft eine Rinne, in der Kleinstorganismen des Bodens, die die Nahrung des Seesterns darstellen, mittels Wimpern zur Mund\u00f6ffnung transportiert werden.<\/small><\/p>\n<h3>Schlangensterne<\/h3>\n<p><big>D<\/big>en Seesternen \u00e4hnlich sind die Schlangensterne <em>(Ophiuroidea)<\/em>, die ebenso wie die Seesterne, die Seeigel und die Seegurken eine eigene Klasse innerhalb der Stachelh\u00e4uter bilden. Sie \u00e4hneln den Seesternen, unterscheiden sich aber dadurch, dass die sehr d\u00fcnnen Arme deutlich von der rundlichen K\u00f6rperscheibe abgesetzt sind. Auf Naxos kommen haupts\u00e4chlich recht kleine Schlangensterne vor, die in den Algen des Infralitorals leben, und die man finden kann, wenn man Algen abpfl\u00fcckt und aussch\u00fcttelt oder unter der Lupe untersucht. Viele Schlangensterne leben auch eingegraben im Sand oder auf der Unterseite von Felsbl\u00f6cken. Sie ern\u00e4hren sich von winzigen Schwebstoffen oder Kleinstpartikeln oder kleinen Tieren, die sie mit ihren Ambulacralf\u00fc\u00dfchen einfangen. Weltweit gibt es etwa 2000 Arten.<\/p>\n<h6><a name=\"G\"><em>Ophioderma longicaudum<\/em>, Bruzelius<\/a><\/h6>\n<p><big>E<\/big>ntsprechend ihrer heimlichen Lebensweise bekommt man Schlangensterne nur selten zu Gesicht. Dieses Exemplar fanden wir zwischen den Felsen im flachen Wasser. Die Bestimmung der Arten ist schwierig und richtet sich au\u00dfer nach der Form vor allem nach der Anordnung der Pl\u00e4ttchen auf der K\u00f6rperoberfl\u00e4che.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/ophioderma_longicaudum-1.jpg\" alt=\"Ophioderma longicaudum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt recht lange, d\u00fcnne Arme; die Oberfl\u00e4che der K\u00f6rperscheibe ist fein k\u00f6rnig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/ophioderma_longicaudum-2.jpg\" alt=\"Ophioderma longicaudum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Charakteristisch ist die Anordnung der Platten und der \u00d6ffnungen auf der K\u00f6rperunterseite.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\"><em>Ophiopsila aranea<\/em>, Forbes<\/a><\/h6>\n<p><big>E<\/big>ine der kleineren Arten, die im Algenaufwuchs der Felsen lebt, ist <em>Ophiopsila aranea<\/em>; hier handelt es sich wohl um ein junges Exemplar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/ophiopsila_aranea-1.jpg\" alt=\"Ophiopsila aranea\"><br \/>\n<small>Die Arme dieser Art sind sehr zart und mit Stacheln besetzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/ophiopsila_aranea-2.jpg\" alt=\"Ophiopsila aranea\"><br \/>\n<small>Unterseite<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\"><em>Ophiotrix spec.<\/em><\/a><\/h6>\n<p><big>U<\/big>nd noch ein winziger Schlangenstern der h\u00e4ufigen, aber leicht zu \u00fcbersehenden Gattung <em>Ophiotrix<\/em>. Im Mittelmeer kommen zwei Arten dieser Gattung vor <em>(O. fragilis<\/em> und <em>O. quinquemaculata)<\/em>, die nur schwer zu unterscheiden sind. Die Gattung ist an den sehr d\u00fcnnen, zerbrechlichen Armen mit relativ langen, d\u00fcnnen, durchscheinenden Stacheln zu erkennen. Die K\u00f6rperscheibe ist klein und f\u00fcnfeckig. Die F\u00e4rbung ist recht variabel.<\/p>\n<p><em><big>O<\/big>phiotrix<\/em> kann einen Durchmesser von etwa 12 cm erreichen. Er sitzt meist versteckt unter Steinen oder Seegras und streckt nur zwei, drei Arme in den Wasserraum, mit denen er winziges Plankton einf\u00e4ngt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/starfish\/ophiothrix_spec-1.jpg\" alt=\"Ophiotrix spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Ophiotrix<\/em> spec. besitzt sehr d\u00fcnne Arme mit langen Stacheln. Bei unserem Exemplar sind die &#8222;Glieder&#8220; der Arme abwechselnd wei\u00df und rostrot bzw. grau gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-meerestiere\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/seegurken\/\">Seegurken<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-meerestiere\/\">Meerestiere \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Starfish\">Wikipedia auf englisch<\/a> (wesentlich ausf\u00fchrlicher als die deutsche Version)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.scribd.com\/doc\/50968772\/Astropecten-english\">Astropecten of the Mediterranean Sea<\/a>, von Roberto Pillon, zur Bestimmung der Kammseestern-Arten<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Seesterne (Klasse Asteroidea) geh\u00f6ren ebenso wie die Seegurken und die Seeigel zu den Stachelh\u00e4utern (Stamm Echinodermata). 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