{"id":13976,"date":"2021-09-09T06:41:41","date_gmt":"2021-09-09T03:41:41","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=13976"},"modified":"2024-10-21T09:25:15","modified_gmt":"2024-10-21T06:25:15","slug":"wanderung-um-den-fanari","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/wanderung-um-den-fanari\/","title":{"rendered":"Um den Fanari"},"content":{"rendered":"<p><big>E<\/big>ine der sch\u00f6nsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, f\u00fchrt einmal um den Fan\u00e1ri herum. Von Ap\u00edranthos aus geht es zun\u00e4chst nach Westen \u00fcber den Pass s\u00fcdlich des Fan\u00e1ri und hinab in das Tal der Traga\u00eda, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Mon\u00ed vorbei in das Tal von S\u00edfones und schlie\u00dflich \u00fcber den n\u00f6rdlichen Fan\u00e1ri wieder zur\u00fcck nach Ap\u00edranthos. Es handelt sich um eine recht lange Wanderung: Wir haben 6 Stunden ben\u00f6tigt &#8211; wesentlich mehr als auf den Wegweisern angegeben, sind allerdings auch recht langsam gelaufen. Man hat einige Steigungen zu bew\u00e4ltigen und die Wege sind zwar gut zu finden, aber \u00fcberall steinig, so dass man an vielen Stellen vorsichtig und dementsprechend langsamer gehen muss.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er Wanderweg ist auf der neuen Karte des Anavasi-Verlages eingezeichnet (Wanderung 8) und auch im Gel\u00e4nde mit h\u00f6lzernen Wegweisern und kleinen Metallpl\u00e4ttchen sowie mit roten Punkten markiert. Nach dem steilen Abstieg des s\u00fcdlichen Fan\u00e1ri haben wir den auf der Karte eingezeichneten, aber nicht markierten \u00f6stlicheren Weg ganz am Ostrand der Traga\u00eda gew\u00e4hlt, der im Gel\u00e4nde gut mit roten Punkten bezeichnet ist. Au\u00dferdem sind wir nicht in das Dorf Mon\u00ed hineingegangen, sondern haben den Weg dort \u00f6stlich abgeschnitten (auf einer kleinen Fahrstra\u00dfe). Nach dem Dorf S\u00edfones gab es eine Stelle, an der wir den Weg nicht auf Anhieb gefunden haben, da man dort an einer nicht markierten Stelle seitlich auf einen mit Ginster bewachsenen Hang abbiegen muss. Da hat sich die App der Karte des Anavasi-Verlages als n\u00fctzlich erwiesen, mit der man mit Hilfe eines Smartphones seinen Standort genau finden und den Weg bestens verfolgen kann.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Sommer ist das Wandern auf Naxos wegen der Hitze nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Diese Wanderung ist trotz ihrer L\u00e4nge an einem nicht zu hei\u00dfen Tag jedoch ganz gut zu bew\u00e4ltigen: Wenn man in Ap\u00edranthos fr\u00fch genug los geht, schafft man den ersten Anstieg bis zum Pass solange die Sonne noch niedrig steht; danach l\u00e4uft man w\u00e4hrend des Abstiegs im &#8222;R\u00fccken&#8220; des Fan\u00e1ri ganz im Schatten, da die Sonne noch nicht \u00fcber den Berg geklettert ist. Auf den n\u00e4chsten Abschnitten bis Mon\u00ed und S\u00edfones verl\u00e4uft der Weg \u00fcberwiegend im Schatten der vielen B\u00e4ume, die in diesen T\u00e4lern wachsen. Nur auf dem letzten St\u00fcck von S\u00edfones \u00fcber den n\u00f6rdlichen Fan\u00e1ri zur\u00fcck nach Ap\u00edranthos gibt es kaum Schatten, aber hier hatten wir bei unserer Wanderung Anfang September das Gl\u00fcck, dass es etwas bew\u00f6lkt war, so dass es nicht zu hei\u00df wurde. Wenn man das Dorf Mon\u00ed umgeht, kommt man an keiner Stelle vorbei, an der man seine Wasserflasche auff\u00fcllen kann, also sollte man ausreichend Wasser mitnehmen. Wie immer beim Wandern auf Naxos ist es empfehlenswert leichte Wanderschuhe oder gute Turnschuhe zu tragen; lange Hosen sind auf dieser Wanderung eigentlich nicht erforderlich, da man nur auf einer kurzen Strecke durch stachelige Ginsterb\u00fcsche hindurch muss, ansonsten sind die Wege frei (Stand 2021).<\/p>\n<p><big>E<\/big>s folgt eine Auswahl an sch\u00f6nen Fotos von unserer Wanderung. Abschnitte derselben Strecke habe ich schon an anderer Stelle beschrieben, in den Beitr\u00e4gen <a href=\"http:\/\/azalas.de\/wanderung-apiranthos-chalki\/\">&#8222;Von Apiranthos nach Chalki&#8220;<\/a> (= S\u00fcdlicher Fan\u00e1ri), <a href=\"http:\/\/azalas.de\/wanderung-apiranthos-moni\/\">&#8222;Von Apiranthos nach Moni&#8220;<\/a> (= N\u00f6rdlicher Fan\u00e1ri) und <a href=\"http:\/\/azalas.de\/spaziergang-sifones\/\">&#8222;Sifones&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130482-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Blick auf die Tragaia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn man den Pass s\u00fcdlich des Fan\u00e1ri erreicht hat, \u00f6ffnet sich ein wundersch\u00f6ner Blick auf die Traga\u00eda.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130485-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Blick auf die Tragaia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier der Blick nach Norden. Der westliche Hang des Fan\u00e1ri ist recht steil und nur an wenigen Stellen gut begehbar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130490-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wir folgen einem wundersch\u00f6nen Pfad, der sich in vielen Serpentinen den steilen Hang hinabwindet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/hiking\/fanari-2.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn man fr\u00fch genug losgeht, liegt dieser Hang noch im Schatten, so dass man bequem laufen kann.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/hiking\/hiking_youth-2.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nachdem wir den Steilhang hinter uns gelassen haben, geht es auf einem schmalen Pfad am Rand der bewirtschafteten Region entlang. Hier gehen wir \u00fcber sch\u00f6ne alte Terrassen, die heute mit Adlerfarn bewachsen sind; hier liegt (vorn rechts im Bild) ein altes Becken zum Weintreten, was wohl bedeutet, dass die Terrassen fr\u00fcher mit Wein bebaut waren.<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>ch genie\u00dfe es immer ganz besonders, so wie hier an einem Hang zwischen der bewirtschafteten und belebten Region und dem &#8222;wilden&#8220; Berg entlang zu gehen. Hier ist es ganz still und einsam: Wir begegnen keiner Menschenseele, und um uns herum sind nur die nat\u00fcrlichen Ger\u00e4usche &#8211; das Rauschen des Windes in den B\u00e4umen, hier und da das Zwitschern eines Vogels, mal eine Ziegenglocke. Aber von unten, aus der Traga\u00eda, dringen aus der Ferne die Ger\u00e4usche der Menschenwelt hinauf: das Knattern eines Mopeds, das Ger\u00e4usch einer Motors\u00e4ge, das Bellen eines Hundes, eine Kirchenglocke, ein lauter Ruf. Es hat etwas Magisches, die gesch\u00e4ftige Welt so unter sich zu h\u00f6ren, aber selbst durch die Stille der Natur zu wandern, umgeben von den Elementen selbst: der frischen, klaren Luft, den ewigen Felsen und Steinen, den gen\u00fcgsamen Pflanzen, mal von Sonnenstrahlen ber\u00fchrt, mal in Schatten getaucht. Was f\u00fcr ein Balsam f\u00fcr die Seele!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/hiking\/hiking_youth-1.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Danach folgen wir einem sch\u00f6n gepflasterten alten Maultierpfad, der heute stellenweise mit Oleander zugewuchert ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130521-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Walnussb\u00e4ume bei Moni\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im gesch\u00fctzten Tal wachsen Walnussb\u00e4ume.<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>ir f\u00fchlen eine archaische J\u00e4ger- und Sammlernatur in uns erwachen: Erst pfl\u00fccken wir ein paar Feigen von einem ungenutzten Feigenbaum, dann ein paar Trauben von einem verwilderten Weinstock, dort gibt es wilde Birnen, hier sammeln wir einige N\u00fcsse auf (die meisten sind verdorben), ein St\u00fcck weiter wachsen Brombeeren am Wegesrand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130528-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Olivenhaine\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bald kommen wir durch malerische \u00d6lbaumhaine.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130535-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Olivenhaine\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00d6lbaumhaine sehen gut gepflegt aus: Sie werden offensichtlich noch abgeerntet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130537-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Blick auf Moni\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man Mon\u00ed. Der Wanderweg 8 f\u00fchrt eigentlich durch&#8217;s Dorf, aber wir biegen nach rechts ab und gehen direkt zur kleinen Passh\u00f6he Richtung S\u00edfones.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130556-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Tal von S\u00edfones folgt der Wanderweg einem schmalen aber deutlichen Pfad, der zwischen alten Weinbergen entlang f\u00fchrt. Fast die ganze Zeit laufen wir im Schatten von B\u00e4umen: Hier wachsen \u00fcberall Eichen und Ahornb\u00e4ume. An den feuchteren Stellen, so wie auf dem Foto, stehen Platanen. Es ist schon recht herbstlich, und es ist wunderbar, durch das raschelnde Laub zu laufen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130558-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Tal von S\u00edfones war fr\u00fcher durchgehend bewirtschaftet. Heute werden viele Felder nicht mehr genutzt und sind nun von Str\u00e4uchern \u00fcberwuchert. Au\u00dfer den Kermeseichen, die den nat\u00fcrlichen Wald bilden, wachsen an vielen Stellen auch gro\u00dfe Flaumeichen. Im Fr\u00fchling bl\u00fcht und gr\u00fcnt hier alles, nun sind die offenen Fl\u00e4chen braun und trocken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130563-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An vielen Stellen gehen folgt der Pfad schattigen Hohlwegen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130567-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130568-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Blick auf den Fan\u00e1ri; im Vordergrund sieht man, wie sich noch bewirtschaftete Weinberge und \u00d6lhaine mit Eichenw\u00e4ldchen abwechseln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130570-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>ein kleines Steinh\u00e4uschen, wie die Terrassenmauern aus dem hier \u00fcberall anstehenden Schiefer errichtet<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130574-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wir kommen am wei\u00dfen Maultier vorbei, das wir schon von anderen Wanderungen kennen, und das sich gern mit trockenem Gras und Obst f\u00fcttern l\u00e4sst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130615-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im verlassenen D\u00f6rfchen S\u00edfones machen wir Mittagspause. Die verfallenden H\u00e4user sind sorgf\u00e4ltig aus Schiefer errichtet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130596-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wir st\u00f6bern durch die kleine Siedlung: \u00fcberall sind h\u00fcbsche Details zu entdecken. S\u00edfones war kein eigenst\u00e4ndiges Dorf, sondern geh\u00f6rte zu K\u00f3ronos. Es ist irgendwann nach dem Zweiten Weltkrieg verlassen worden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130608-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieses Haus besa\u00df sogar Glasfenster.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130605-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Schieferplatten sind bestens zum Mauern geeignet. Ums Dorf herum liegen sorgf\u00e4ltig errichtete Terrassen, die durch kleine Treppen verbunden sind.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>at\u00fcrlich ist es offensichtlich, dass das traditionelle Leben in einer Selbstversorger-Landwirtschaft, wie es sich auf Naxos noch bis in die Siebziger Jahre gehalten hat (in meinem Buch <a href=\"http:\/\/azalas.de\/zwei-tueren-hat-das-leben\/\">&#8222;Zwei T\u00fcren hat das Leben&#8220;<\/a> nachzulesen), nicht einfach und sehr arbeitsreich war. Es hat sich jedoch in einer Umwelt abgespielt, die durch die T\u00e4tigkeiten des Menschen nicht zerst\u00f6rt, sondern bereichert und versch\u00f6nert wurde. Was f\u00fcr einen Effekt dieser Unterschied auf die Psychologie der Menschen hat! Nat\u00fcrlich hat es auch damals Tausend Probleme und Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck gegeben, aber die allt\u00e4glichen T\u00e4tigkeiten an sich und die Umgebung, in der sich das Leben abspielte, hatten etwas Heilsames, das einem auch heute noch Frieden und Zufriedenheit vermittelt, wenn man durch diese Landschaft wandert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130623-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nach S\u00edfones f\u00fchrt der Weg unter der Fahrstra\u00dfe hindurch und folgt erst einem deutlichen Pfad das Tal aufw\u00e4rts.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130626-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bald schon muss man (im Gel\u00e4nde nicht zu erkennen) nach S\u00fcden abbiegen und steigt auf einem undeutlichen Pfad den s\u00fcdlichen Hang hinan.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/colchicaceae\/colchicum_variegatum-4.jpg\" alt=\"Colchicum variegatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine allererste Herbstzeitlose zeugt davon, dass der Sommer nun vorbei ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130632-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Hang ist dicht mit gro\u00dfen Ginsterb\u00fcschen bewachsen, zwischen denen der enge Pfad sich hindurchzw\u00e4ngt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130645-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Um die n\u00e4chste Ecke herum lassen wir den Ginster hinter uns und kommen wir wieder in offenere Vegetation. Es geht den alten, befestigten Maultierweg zwischen S\u00edfones und Ap\u00edranthos entlang, der langsam den Hang ansteigt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130649-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Weinberg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Weinberge hier am Hang geh\u00f6rten Bauern aus Ap\u00edranthos, was den sorgf\u00e4ltig errichteten Maultierweg erkl\u00e4rt. Manche Weinberge werden noch bewirtschaftet: Hier hat ein Bauer in seinem terrassierten Weinberg eine kleine Bahn zum Transportieren der Kisten konstruiert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130651-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Weinberg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Man sieht den auf Metallstangen laufenden &#8222;Wagen&#8220;, auf den die Kisten gestellt werden, und oben die Seilwinde.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130656-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Am Hang wachsen die typischen W\u00e4ldchen der h\u00f6heren Lagen, die vor allem aus Kermeseichen und Kretischem Ahorn bestehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130662-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Weg ist schmal, aber aufw\u00e4ndig befestigt und bestens zu laufen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130663-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Blick auf Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wir genie\u00dfen den wunderbaren Blick zur\u00fcck auf das Tal von S\u00edfones. Hier oben f\u00e4rben sich viele Ahornb\u00e4ume schon gelblich, was daran liegt, dass es dieses Jahr so trocken war.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130674-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, altes Steinhaus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wir kommen an diesem sch\u00f6nen alten Steinhaus vorbei.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130682-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>W\u00e4hrend in S\u00edfones und in den niedrigeren Lagen Schiefer ansteht, ist der obere Fan\u00e1ri aus dicken Marmorschichten aufgebaut. Hier ziehen sich zwei schmale Marmorb\u00e4nder zwischen den Schieferschichten entlang.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130689-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wir n\u00e4hern uns allm\u00e4hlich dem Pass: Der Pfad schl\u00e4ngelt sich \u00fcber den etwas links von der Bildmitte sichtbaren Sattel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130692-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In den Marmorschichten, aus denen der Kamm des Fan\u00e1ri aufgebaut ist, gibt es keine bewirtschaften Felder oder Terrassen mehr und auch keine nat\u00fcrlichen W\u00e4ldchen; nur vereinzelte B\u00e4ume und kleine Str\u00e4ucher k\u00f6nnen sich zwischen den flechtenbewachsenen Felsen halten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130709-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Blick auf Moni und Sifones\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Blick zur\u00fcck auf das s\u00fcdliche Tal von S\u00edfones und Mon\u00ed; im Vordergrund sieht man die Serpentinen, in denen sich der h\u00fcbsche Maultierpfad steil zum Pass hinaufschl\u00e4ngelt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130740-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auf der anderen Seite des Passes geht es dann in mehr oder weniger direkter Linie nach Ap\u00edranthos zur\u00fcck.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130752-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari, Blick nach Apiranthos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nach einiger Zeit m\u00fcndet der Fu\u00dffad in eine schmale Fahrstra\u00dfe. Im Hintergrund sieht man schon Ap\u00edranthos, das stolz auf seinem H\u00fcgel liegt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/P1130755-1_450.jpg\" alt=\"Wanderung um den Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es ist angenehm, dass das letzte St\u00fcck so leicht zu laufen ist, auch wenn die alten Pfade nat\u00fcrlich h\u00fcbscher sind.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>achdem wir ersch\u00f6pft, aber gl\u00fccklich wieder in Ap\u00edranthos angekommen sind, sind sich alle einig: Eine lange, aber wundersch\u00f6ne und abwechslungsreiche Wanderung, die kein Wanderfreund auslassen sollte &#8211; definitiv eine der sch\u00f6nsten Wanderungen der Insel!<\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/wanderung-apiranthos-chalki\/\">Von Apiranthos nach Chalki<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"https:\/\/azalas.de\/wanderungen-und-spaziergaenge\/\">Wanderungen und Spazierg\u00e4nge<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wanderung-apiranthos-moni\/\">Von Apiranthos nach Moni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/spaziergang-sifones\/\">Sifones<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der sch\u00f6nsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, f\u00fchrt einmal um den Fan\u00e1ri herum. Von Ap\u00edranthos aus geht es zun\u00e4chst nach Westen \u00fcber den Pass s\u00fcdlich des Fan\u00e1ri und hinab in das Tal der Traga\u00eda, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Mon\u00ed vorbei in das Tal von S\u00edfones und schlie\u00dflich \u00fcber den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":51905,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1997,2015,9,7],"tags":[58,57,32,1039,496,865,485,33,47,1040],"class_list":["post-13976","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apiranthos","category-meine-lieblings-beitraege","category-naxos","category-wandern","tag-apiranthos","tag-fanari","tag-ferien","tag-maultierpfade","tag-moni","tag-naxos","tag-sifones","tag-urlaub","tag-wandern-auf-naxos","tag-wanderurlaub"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13976"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13976\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71600,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13976\/revisions\/71600"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/51905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}