{"id":13391,"date":"2020-12-16T16:26:42","date_gmt":"2020-12-16T14:26:42","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=13391"},"modified":"2026-05-03T15:15:53","modified_gmt":"2026-05-03T12:15:53","slug":"suessgraeser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/suessgraeser\/","title":{"rendered":"S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Familie der S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser bildet zusammen mit einer Reihe \u00e4hnlicher Pflanzenfamilien, vor allem den Binsengew\u00e4chsen, den Rohrkolbengew\u00e4chsen und den Riedgr\u00e4sern, aber auch den Bromeliengew\u00e4chsen und weiteren kleinen Gruppen, die Ordnung der S\u00fc\u00dfgrasartigen <em>(Poales)<\/em> innerhalb der Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen. Unter diesen sind die S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte Gruppe: mit etwa 12.000 Arten in \u00fcber 700 Gattungen handelt es sich um eine der gr\u00f6\u00dften Pflanzenfamilien \u00fcberhaupt. Die S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser sind in allen Klimazonen weltweit verbreitet.<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Wuchsform der Gr\u00e4ser ist &#8222;grasartig&#8220; mit einem d\u00fcnnen, aufrechten St\u00e4ngel und sehr schmalen Bl\u00e4ttern. Die Bl\u00fcten stehen in \u00c4hren oder Trauben und sind aus kleinen \u00c4hrchen zusammengesetzt, die je aus wenigen Bl\u00fcten bestehen. Jedes \u00c4hrchen ist von zwei H\u00fcllspelzen umschlossen, und jede Bl\u00fcte besitzt eine Deckspelze und eine Vorspelze; ansonsten besteht sie nur aus dem Fruchtknoten mit fedrigen Narben und den Staubbeuteln. Die Spelzen tragen oft auff\u00e4llige Grannen. Die Best\u00e4ubung der Bl\u00fcten erfolgt durch den Wind; Selbstbefruchtung wird meist dadurch verhindert, dass die Staubbeutel zuerst reifen (Proterandrie). Die Frucht ist eine eink\u00f6rnige, trockene Schlie\u00dffrucht, die oft sehr st\u00e4rkereich ist. Obwohl der Aufbau der Bl\u00fctenst\u00e4nde im Prinzip bei allen Gr\u00e4sern \u00e4hnlich sind und auff\u00e4llige Merkmale wie gro\u00dfe Kronbl\u00e4tter fehlen, haben die verschiedenen Grasarten sich in eine unendliche Vielfalt an Form und Gestaltung der \u00c4hren differenziert, so dass jede Gattung und jede Art ein bisschen anders aussieht.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Gr\u00e4ser pr\u00e4gen an vielen Stellen der Erde das Landschaftsbild. Etwa ein F\u00fcnftel der Landfl\u00e4che ist nat\u00fcrlicherweise vor allem von Gr\u00e4sern bedeckt, insbesondere in den trockeneren Gegenden sowohl der Subtropen als auch der gem\u00e4\u00dfigten Regionen (Savannen und Steppen). In Mitteleuropa sind von Gr\u00e4sern dominierte Pflanzengesellschaften und Landschaften erst nach der Einf\u00fchrung der Weidewirtschaft entstanden. Viele Grasarten (etwa 80%) besitzen mehr als einen Chromosomensatz und haben sich vermutlich im Zug der Kultivierung und der Ausbreitung waldfreier Lebensr\u00e4ume durch nat\u00fcrliche Kreuzung aus heute nicht mehr bekannten Elternarten gebildet.<\/p>\n<p><big>Z<\/big>u den S\u00fc\u00dfgr\u00e4sern geh\u00f6ren sehr bedeutende Nahrungs- und Futterpflanzen: die Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Reis, Mais und Hirse, sowie das Zuckerrohr. Aus Bambus werden M\u00f6bel, Gef\u00e4\u00dfe, Z\u00e4une und Ger\u00fcste gefertigt. Gut 700 Millionen Hektar werden weltweit mit den verschiedenen Getreidesorten bebaut. Getreide wird von den Menschen seit mindestens 8.000 Jahren kultiviert, wobei die meisten kultivierten Getreidesorten urspr\u00fcnglich vermutlich aus dem Fruchtbaren Halbmond (\u00c4gypten bis Persischer Golf) stammen, der Reis aus China und der Mais aus Mexiko.<\/p>\n<p><big>V<\/big>on den etwa 120 S\u00fc\u00dfgr\u00e4sern, die auf Naxos vorkommen, stelle ich bislang erst wenige vor; haupts\u00e4chlich die, die bei uns auf dem Grundst\u00fcck zu finden sind.<br \/>\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-graeser\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den vorgestellten Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Walch, <em>Aegilops<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Hafer, <em>Avena<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Zwenke, <em>Brachypodium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Zittergras, <em>Briza<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Trespe, <em>Bromus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Steifgras, <em>Catapodium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Hundszahngras, <em>Cynodon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Kammgras, <em>Cynosurus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Kn\u00e4uelgras, <em>Dactylis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Fingerhirse, <em>Digitaria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\"><em>Elytrigia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Liebesgras, <em>Eragrostis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\">Gerste, <em>Hordeum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#N\">Bartgras, <em>Hyparrhenia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#O\">Samtgras, <em>Lagurus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#P\">Goldgras, <em>Lamarckia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#Q\">Weidelgras oder Lolch, <em>Lolium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#R\">Perlgras, <em>Melica<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#S\"><em>Molineriella<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#T\"><em>Paspalum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#U\">Glanzgras, <em>Phalaris<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#V\">Lieschgras, <em>Phleum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#W\">Grannenreis, <em>Piptatherum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#X\">Rispengras, <em>Poa<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#2\">B\u00fcrstengras, <em>Polypogon<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#Y\"><em>Rostraria<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#Z\"><em>Setaria adhaerens<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#1\">Federgras, <em>Stipa<\/em><\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\">&#8222;Zweiz\u00f6lliger&#8220; Walch, <em>Aegilops biuncialis<\/em><\/a>, Vis.<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei den Walch-Arten enden die H\u00fcllspelzen in mehreren langen und kr\u00e4ftigen, schr\u00e4g abstehenden Grannen, so dass sie wie Sterne in der Wiese stehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/aegilops_biuncialis_habitat-1.jpg\" alt=\"Zweiz\u00f6lliger Walch, Aegilops biuncialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Zweiz\u00f6llige Walch ist bei uns recht h\u00e4ufig. Er wirkt sternf\u00f6rmig durch die schr\u00e4g abstehenden, kr\u00e4ftigen Grannen der H\u00fcllspelzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/aegilops_biuncialis-1.jpg\" alt=\"Zweiz\u00f6lliger Walch, Aegilops biuncialis\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/aegilops_biuncialis_detail-1.jpg\" alt=\"Zweiz\u00f6lliger Walch, Aegilops biuncialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Spelzen tragen helle Rippen von nicht ganz gleichbleibender Breite und dunkle, etwa gleichbreite Zwischenr\u00e4ume dazwischen. Die \u00c4hre besteht \u00fcblicherweise aus zwei \u00c4hrchen, die je aus 4 bis 5 Bl\u00fcten bestehen, von denen jedoch nur die unteren zwei fertil sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/aegilops_biuncialis_detail-2.jpg\" alt=\"Zweiz\u00f6lliger Walch, Aegilops biuncialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Unterhalb der &#8222;richtigen&#8220; \u00c4hrchen steht ein weiteres kleines zur\u00fcckgebildetes, steriles \u00c4hrchen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Aegilops markgrafii<\/em>, (Greuter) K. Hammer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Grasart, ein diploider wilder Verwandter des Weizens, hat in j\u00fcngster Zeit Interesse wegen ihrer hohen Resistenz gegen Mehltau und negative Umwelteinfl\u00fcsse erregt: Es wird untersucht, ob die entsprechenden Gene in das Genom des kultivierten Weizens eingebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/aegilops_markgrafii-1.jpg\" alt=\"Aegilops markgrafii\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/aegilops_markgrafii_detail-1.jpg\" alt=\"Aegilops markgrafii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei <em>Aegilops markgrafii<\/em> tragen nur die H\u00fcllspelzen der zwei oberen \u00c4hrchen je eine Granne. Diese zwei Grannen sind beim frischen Gras nicht ausgebreitet, sondern liegen sehr eng aneinander; erst beim Trocknen spreizen sie sich auseinander. Die Grannen sind bei dieser Art mit gut 3 cm besonders lang.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Tauber Hafer, <em>Avena sterilis<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Taube Hafer ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig und auff\u00e4llig: er tritt oft fl\u00e4chendeckend auf und bildet hohe \u00c4hren aus. Er wird als eine der Stammarten des kultivierten Hafers angesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/avena_sterilis_detail-1.jpg\" alt=\"Tauber Hafer, Avena sterilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Taube Hafer bildet eine lockere, bis 1 m hohe \u00c4hre mit h\u00e4ngenden gro\u00dfen \u00c4hrchen aus. Die H\u00fcllspelzen tragen lange, gekniete, schwarze Grannen, die Deckspelzen laufen in zwei recht kurze Z\u00e4hne aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/avena_sterilis_detail-2.jpg\" alt=\"Tauber Hafer, Avena sterilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen bestehen aus zwei bis f\u00fcnf Bl\u00fcten; die H\u00fcllspelzen sind bis 5 cm lang. Die Samen des Tauben Hafers bohren sich bei Feuchtigkeit wie eine Schraube in den Boden ein, wobei der obere Teil der Granne seitlich abknickt, so dass er sich als Widerstand in der Vegetation verhakt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/avena_sterilis_habitat-1.jpg\" alt=\"Tauber Hafer, Avena sterilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen mit den reifen Samen fallen als ganzes unterhalb der H\u00fcllspelzen ab. Im sp\u00e4ten Sommer sehen die Best\u00e4nde des Tauben Hafers dann so aus.<\/small><\/p>\n<h6>Barthafer, <em>Avena barbata<\/em>, Pott ex Link<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/avena_barbata_detail-1.jpg\" alt=\"Barthafer, Avena barbata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Barthafer ist dem Tauben Hafer sehr \u00e4hnlich, aber etwas kleiner: die H\u00fcllspelzen werden nur bis 3 cm lang und die Deckspelzen enden in zwei langen Borsten.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Zwei\u00e4hrige Zwenke, <em>Brachypodium distachyon<\/em><\/a>, (L.) P. Beauv.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zwei\u00e4hrige Zwenke kommt im Mittelmeergebiet bis nach Afghanistan vor, ist aber auch in vielen anderen Gegenden eingeb\u00fcrgert. Sie w\u00e4chst in der Macchie und Phrygana sowie auch im Kulturland.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/brachypodion_distachyon-1.jpg\" alt=\"Zwei\u00e4hrige Zwenke, Brachypodium distachyon\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Zwei\u00e4hrige Zwenke tr\u00e4gt auf einem langen St\u00e4ngel mehrere kompakte, flachgedr\u00fcckte \u00c4hrchen, die je aus 8 bis 12 ordentlich zweireihig angeordneten Bl\u00fcten bestehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/brachypodion_distachyon_detail-1.jpg\" alt=\"Zwei\u00e4hrige Zwenke, Brachypodium distachyon\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die H\u00fcllspelzen der \u00c4hren sind ungleich gro\u00df und k\u00fcrzer als die Deckspelzen. Diese zeigen ausgepr\u00e4gte Rippen und tragen (au\u00dfer der untersten) gerade Grannen, die etwas l\u00e4nger sind als die Deckspelzen und ein wenig ausgebreitet sind. An den R\u00e4ndern der Vorspelze sitzen kleine steife Borsten. <\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\">Gro\u00dfes Zittergras, <em>Briza maxima<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as h\u00fcbsche Gro\u00dfe Zittergras kommt im Mittelmeerraum vor. In vielen Gegenden der Erde ist es eingeb\u00fcrgert. Es ist bei uns regelm\u00e4\u00dfig anzutreffen, aber meist nicht sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/briza_maxima-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfes Zittergras, Briza maxima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gro\u00dfe Zittergras ist an seinen herzf\u00f6rmigen, an d\u00fcnnen Stielen h\u00e4ngenden \u00c4hrchen zu erkennen, die im Wind zittern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/briza_maxima_detail-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfes Zittergras, Briza maxima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen bestehen aus f\u00fcnf bis f\u00fcnfzehn in zwei Reihen stehenden Bl\u00fcten; die H\u00fcllspelzen sind braun gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h6>Kleines Zittergras, <em>Briza minor<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as kleine Zittergras ist ebenfalls im Mittelmeerraum und in Vorderasien verbreitet. Auf Naxos ist es sehr selten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/briza_minor-1.jpg\" alt=\"Kleines Zittergras, Briza minor\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Kleine Zittergras ist leicht an den kleineren \u00c4hrchen zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Steife Trespe, <em>Bromus rigidus<\/em><\/a>, Roth<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Steife Trespe kommt im Mittelmeergebiet und auf Naxos h\u00e4ufig vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/bromus_rigidus-1.jpg\" alt=\"Steife Trespe, Bromus rigidus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Steife Trespe besitzt einen dichten Bl\u00fctenstand aus locker aufrecht stehenden, recht gro\u00dfen \u00c4hrchen mit langen Grannen, die zur Spitze hin leicht ausgebreitet stehen. Die Bl\u00e4tter sind am Rand lang behaart; die Stiele sind kurz behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/bromus_rigidus_detail-1.jpg\" alt=\"Steife Trespe, Bromus rigidus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen besitzen bis zu etwa 6 Bl\u00fcten; ihre St\u00e4ngel sind k\u00fcrzer als die \u00c4hrchen (ohne Grannen). Die H\u00fcllspelzen sind unterschiedlich lang; die Deckspelzen sind an der Spitze zweispitzig und tragen fast doppelt so lange Grannen. Die Grannen und die Rippen der Bl\u00e4tter und der Spelzen sind rau mit r\u00fcckw\u00e4rts gerichteten Spitzchen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Bromus lanceolatus<\/em>, Roth<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch <em>Bromus lanceolatus<\/em> ist auf Naxos regelm\u00e4\u00dfig anzutreffen; bei uns kommt diese Art vor allem an der K\u00fcste vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/bromus_lanceolatus-2.jpg\" alt=\"Bromus lanceolatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Bromus lanceolatus<\/em> w\u00e4chst aufrecht oder ausgebreitet mehr oder weniger niederliegend. Der lockere Bl\u00fctenstand ist stark verzweigt mit vielen recht lang gestielten \u00c4hrchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/bromus_lanceolatus_detail-1.jpg\" alt=\"Bromus lanceolatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen werden zur Spitze hin enger. Sie sind leicht flachgedr\u00fcckt und bestehen aus bis zu 12 Bl\u00fcten. Die Deckspelzen sind recht breit und zweispitzig und tragen etwa 1 cm lange Grannen. Deck- und H\u00fcllspelzen sind dicht weich abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Gew\u00f6hnliches Steifgras, <em>Catapodium rigidum<\/em><\/a><\/h6>\n<p> (L.) C.E. Hubb.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as Gew\u00f6hnliche Steifgras ist weltweit verbreitet. In Deutschland ist es selten; es bevorzugt w\u00e4rmere Regionen. Es bildet recht steife, leicht verzweigte Bl\u00fctentriebe mit zahlreichen l\u00e4nglichen \u00c4hrchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/catapodium_rigidum-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Steifgras, Catapodium rigidum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gew\u00f6hnliche Steifgras steht in kleinen B\u00fcscheln mit mehreren steifen, unbehaarten Halmen. Die \u00c4hrchen stehen in einer im unteren Teil leicht verzweigten, etwas einseitswendigen Rispe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/catapodium_rigidum_detail-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Steifgras, Catapodium rigidum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen sind kurz gestielt. Sie bestehen aus bis zu etwa 10 Bl\u00fcten. Die H\u00fcllspelzen sind leicht verschieden lang und etwas k\u00fcrzer als die Deckspelzen. Beide sind grannenlos. Die Staubbeutel sind sehr klein.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Hundszahngras, <em>Cynodon dactylon<\/em><\/a>, (L.) Pers.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art hat ihren Ursprung vermutlich in Indien, ist aber heute \u00fcber weite Teile der Welt verbreitet und dient in trockenen Regionen als widerstandsf\u00e4higes, gutes Futtergras. Das Hundszahngras wird in Griechenland viel als Heilkraut genutzt, da es entw\u00e4ssernd wirkt und Blase und Niere gut tut. In G\u00e4rten ist es allerdings nicht beliebt, da es sehr effektiv Ausl\u00e4ufer bildet und kaum wieder auszurotten ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/cynodon_dactylon-1.jpg\" alt=\"Hundszahngras, Cynodon dactylon\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Hundszahngras bildet Ausl\u00e4ufer und kann so gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen dicht bedecken und ist schwer wieder auszurotten, wenn es sich im Garten angesiedelt hat.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/cynodon_dactylon_detail-1.jpg\" alt=\"Hundszahngras, Cynodon dactylon\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es bildet sehr d\u00fcnne \u00c4hren aus, an denen dicht anliegend zwei Reihen an kleinen einbl\u00fctigen \u00c4hrchen stehen. Die Staubbeutel sind sehr klein und lila.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Grannen-Kammgras, <em>Cynosurus echinatus<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Grannen-Kammgras stammt urspr\u00fcnglich aus dem Mittelmeergebiet. Es ist bei uns nicht besonders h\u00e4ufig. Es ist eine einj\u00e4hrige Pflanze und w\u00e4chst in kleinen B\u00fcscheln mit mehreren Bl\u00fctenhalmen, die je eine recht dichte, eif\u00f6rmige \u00c4hre tragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/cynosurus_echinatus_detail-1.jpg\" alt=\"Grannen-Kammgras, Cynosurus echinatus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/cynosurus_echinatus_detail-2.jpg\" alt=\"Grannen-Kammgras, Cynosurus echinatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die eif\u00f6rmigen \u00c4hren des Grannen-Kammgrases bestehen aus vielen m\u00e4\u00dfig dicht stehenden, kurz gestielten, 2-3bl\u00fctigen fertilen \u00c4hrchen, zwischen denen sterile \u00c4hrchen stehen, die mehrere leere, fein begrannte Spelzen tragen. Auch die Deckspelzen der fertilen \u00c4hrchen tragen feine, bis etwa 2 cm lange Grannen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\">Gew\u00f6hnliches Kn\u00e4uelgras, <em>Dactylis glomerata<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Gew\u00f6hnliche Kn\u00e4uelgras ist in Eurasien weit verbreitet und h\u00e4ufig; au\u00dferdem ist es in vielen anderen Gegenden der Welt eingewandert. Es ist recht variabel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/dactylis_glomerata-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Kn\u00e4uelgras, Dactylis glomerata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Kn\u00e4ulegras ist auf Naxos sehr h\u00e4ufig. Es bildet langgestielte Bl\u00fctenst\u00e4nde aus mehreren nahe beieinander stehenden einseitsw\u00e4ndigen \u00c4hren, die je aus vielen gedr\u00e4ngt stehenden \u00c4hrchen bestehenden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/dactylis_glomerata_detail-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Kn\u00e4uelgras, Dactylis glomerata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Beim aufgebl\u00fchten Gras h\u00e4ngen zahlreiche gelbliche Staubbeutel aus den \u00c4hrchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/dactylis_glomerata_detail-2.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnliches Kn\u00e4uelgras, Dactylis glomerata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die breit h\u00e4utig berandeten H\u00fcll- und Deckspelzen. Die Deckspelzen sind kurz bespitzt.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\">Blutrote Fingerhirse, <em>Digitaria sanguinalis<\/em><\/a>, (L.) Scop.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie heute weitweit verbreitete Blutrote Fingerhirse hat ihren Namen davon erhalten, dass Bl\u00e4tter und \u00c4hren oft rot gef\u00e4rbt sind; bei uns sind sie allerdings gr\u00fcn. Fingerhirse wird sie genannt, weil die langen schmalen \u00c4hren wie Finger in alle Richtungen abstehen. Fr\u00fcher ist sie angebaut worden, weil die Samen \u00e4hnlich wie Hirse als Nahrungsmittel verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/digitaria_sanguinalis-1.jpg\" alt=\"Blutrote Fingerhirse, Digitaria sanguinalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Blutrote Fingerhirse kommt bei uns regelm\u00e4\u00dfig in den G\u00e4rten vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/digitaria_sanguinalis_detail-1.jpg\" alt=\"Blutrote Fingerhirse, Digitaria sanguinalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fingerhirsen bilden sehr lange, sehr schmale \u00c4hren, die wie Finger in alle Richtungen abstehen, aber nicht ganz vom selben Punkt ausgehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/digitaria_sanguinalis_detail-2.jpg\" alt=\"Blutrote Fingerhirse, Digitaria sanguinalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die einbl\u00fctigen \u00c4hrchen stehen in Paaren immer rechts und links an wellenf\u00f6rmigen, leicht kantigen Stiel; die eine H\u00fcllspelze ist zur\u00fcckgebildet, die andere schmal; die Deckspelzen sind oval.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"K\"><em>Elytrigia juncea<\/em><\/a>, (L.) Nevski<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Quecken-Art <em>Elytrigia juncea<\/em> ist in der \u00c4g\u00e4is und der Region des Schwarzen Meeres verbreitet; sie kommt vor allem in K\u00fcstenn\u00e4he vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/elytrigia_juncea-1.jpg\" alt=\"Elytrigia juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Quecken sehen den Lolch-Gr\u00e4sern \u00e4hnlich; hier stehen jedoch die \u00c4hrchen mit der Breit- nicht mit der Schmalseite zum Stiel gewandt. Bei <em>Elytrigia juncea<\/em> stehen die \u00c4hrchen spitz-dreieckig von der \u00c4hrenachse ab. Die \u00c4hre besteht meist aus mehr als 10 \u00c4hrchen. Die steifen Bl\u00e4tter sind l\u00e4ngs nach oben eingerollt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/elytrigia_juncea_detail-1.jpg\" alt=\"Elytrigia juncea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen bestehen aus bis zu zehn dichtsitzenen Bl\u00fcten; sie tragen keine Grannen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"L\">Gro\u00dfes Liebesgras, <em>Eragrostis cilianensis<\/em><\/a>, (All.) Janch.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Gro\u00dfe Liebesgras w\u00e4chst als Gartenunkraut. Es ist leicht an seinen ungew\u00f6hnlichen \u00c4hrchen zu erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/eragrostis_cilianensis-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfes Liebesgras, Eragrostis cilianensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gro\u00dfe Liebesgras bildet eine hohe, verzweigte Rispe mit vielen langgestreckten, schmalen, wei\u00dflichen \u00c4hrchen, die je aus bis zu 40 sorgf\u00e4ltig aufgereihten, in zwei Reihen stehenden Bl\u00fcten bestehen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"M\">M\u00e4use-Gerste, <em>Hordeum murinum<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie M\u00e4use-Gerste ist ein h\u00e4ufiges, unbeliebtes Wiesengras, das sich als Futterpflanze nicht eignet, da seine steifen Grannen die Schleimh\u00e4ute der Weidetiere reizen. Ihr urspr\u00fcngliches Verbreitungsgebiet ist der Mittelmeerraum; sie hat sich jedoch fast weltweit verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hordeum_murinum-1.jpg\" alt=\"M\u00e4use-Gerste, Hordeum murinum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die M\u00e4use-Gerste besitzt eine lange, schlanke \u00c4hre.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hordeum_murinum_detail-1.jpg\" alt=\"M\u00e4use-Gerste, Hordeum murinum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die leicht abgespreizt gehaltenen Grannen ragen etwas \u00fcber das Ende der \u00c4hre hinaus. Die \u00c4hrchen sind in allen Richtungen rund um den \u00c4hrenstiel angeordnet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hordeum_murinum_detail-2.jpg\" alt=\"M\u00e4use-Gerste, Hordeum murinum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die einbl\u00fctigen \u00c4hrchen stehen je zu dritt mit zwei kurz gestielten seitlichen und einem mittleren sitzenden \u00c4hrchen. Die H\u00fcllspelzen sind fast zu einer Granne reduziert; sie tragen am Rand feine Haare. Auch die Deckspelzen tragen etwa 3 &#8211; 4 cm lange Grannen.<\/small><\/p>\n<h6>Knollen-Gerste, <em>Hordeum bulbosum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Knollen-Gerste ist eine ausdauernde Pflanze; sie bildet am untersten St\u00e4ngelabschnitt kleine Knollen aus. Sie kommt im Mittelmeergebiet vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hordeum_bulbosum_detail-1.jpg\" alt=\"Knollen-Gerste, Hordeum bulbosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Knollen-Gerste besitzt eine l\u00e4ngere und schmalere \u00c4hre als die M\u00e4use-Gerste. Die Grannen sind etwa 1 cm lang.<\/small><\/p>\n<p><strong><em>Hordeum geniculatum<\/em><\/strong> All.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hordeum_geniculatum-1.jpg\" alt=\"Hordeum geniculatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Hordeum geniculatum<\/em> sieht der M\u00e4use-Gerst \u00e4hnlich, ist aber etwas kleiner.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hordeum_geniculatum_detail-1.jpg\" alt=\"Hordeum geniculatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Grannen sind nur bis 2 cm lang. Die Bl\u00e4tter fassen den St\u00e4ngel nicht mit kleinen \u00d6hrchen ein.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"N\">Behaartes Bartgras, <em>Hyparrhenia hirta<\/em><\/a>, (L.) Stapf<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie mehr als 50 Arten der Gattung <em>Hyparrhenia<\/em> kommen haupts\u00e4chlich in den Savannen Afrikas vor. Auf Naxos ist das einen gro\u00dfen Horst bildende, mehrj\u00e4hrige Behaarte Bartgras h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hyparrhenia_hirta-1.jpg\" alt=\"Behaartes Bartgras, Hyparrhenia hirta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Behaarte Bartgras ist bei uns sehr h\u00e4ufig. Die Art bildet gro\u00dfe Horste mit zahlreichen langen, verzweigten, rotbraunen Bl\u00fctenst\u00e4nden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/hyparrhenia_hirta_detail-1.jpg\" alt=\"Behaartes Bartgras, Hyparrhenia hirta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen stehen in langen, schmalen Scheintrauben, die jeweils zu zweit an den Enden der St\u00e4ngel und der Seitenst\u00e4ngel stehen. Die zweibl\u00fctigen \u00c4hrchen tragen je eine lange, etwas gewellte Granne; die H\u00fcllspelzen sind teilweise behaart. Die auff\u00e4lligen Staubbeutel sind gelb.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"O\">Samtgras oder Hasenschw\u00e4nzchen, <em>Lagurus ovatus<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Samtgras ist die einzige Art seiner Gattung und stammt urspr\u00fcnglich aus dem Mittelmeergebiet, ist aber heute in viele andere Gegenden der Welt verschleppt worden. Auf Naxos kommt es h\u00e4ufig in der Phrygana und an Weg- und Feldr\u00e4ndern vor. Es bleibt eher niedrig, ist aber sehr auff\u00e4llig und leicht zu bestimmen mit seinen dichten, eif\u00f6rmigen bis l\u00e4nglichen, puschelig-weichen Rispen. Diese bestehen aus dichtstehenden kleinen einbl\u00fctigen \u00c4hrchen, die je zwei d\u00fcnne, weiche, gut 1 cm lange Grannen tragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lagurus_ovatus-2.jpg\" alt=\"Samtgras, Lagurus ovatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Samtgras oder Hasenschw\u00e4nzchen ist eine auff\u00e4llige, h\u00fcbsche Grasart, die sich gut f\u00fcr Trockenstr\u00e4u\u00dfe eignet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lagurus_ovatus-1.jpg\" alt=\"Samtgras, Lagurus ovatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Es ist in der Phrygana und an Weg- und Feldr\u00e4ndern weit verbreitet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lagurus_ovatus_detail-1.jpg\" alt=\"Samtgras, Lagurus ovatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Aus der weichen, eif\u00f6rmigen, wei\u00dflichen Rispe ragen viele feine Grannen heraus. Die H\u00fcllspelzen sind fein behaart und tragen an der Spitze d\u00fcnne Borsten.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"P\">Goldgras, <em>Lamarckia aurea<\/em><\/a>, (L.) Moench<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as im Mittelmeergebiet verbreitete kleine Goldgras ist die einzige Art seiner Gattung. Es ist nach dem franz\u00f6sischen Biologen Jean-Baptiste de Lamarck (1744 &#8211; 1829) benannt, der viele Pflanzen- und Tierarten beschrieb, die Zooogie der wirbellosen Tiere begr\u00fcndete, als einer der ersten den Begriff &#8222;Biologie&#8220; verwendete und definierte und eine Theorie der Evolution als H\u00f6herentwicklung aufstellte, wobei er auch von einer Vererbung erworbener Eigenschaften ausging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lamarckia_aurea-1.jpg\" alt=\"Goldgras, Lamarckia aurea\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lamarckia_aurea-2.jpg\" alt=\"Goldgras, Lamarckia aurea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das kleine, h\u00fcbsche Goldgras besitzt einen einseitswendigen Bl\u00fctenstand aus kleinen Gruppen von je etwa f\u00fcnf schr\u00e4g herabh\u00e4ngenden \u00c4hren. Diese bestehen je aus einem begrannten ein- oder zweibl\u00fctigen, fertilen \u00c4hrchen, das umgeben ist von drei bis vier kurz gestielten, unfruchtbaren \u00c4hrchen mit je zwei schmalen H\u00fcllspelzen und etwa zehn abgerundeten, leicht purpur gef\u00e4rbten, leeren Deckspelzen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"Q\">Deutsches Weidelgras oder Ausdauernder Lolch, <em>Lolium perenne<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Deutsche Weidelgras ist eine sehr weit verbreitete und h\u00e4ufige Grasart, die auch h\u00e4ufig als Wiesenpflanze angebaut wird und Beweidung gut vertr\u00e4gt. Sein urspr\u00fcngliches Verbreitungsgebiet reicht von Europa bis Sibirien.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lolium_perenne-1.jpg\" alt=\"Deutsches Weidelgras oder Ausdauernder Lolch, Lolium perenne\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Lolch-Arten besitzen eine steife \u00c4hre, die abwechselnd an beiden Seiten die recht gro\u00dfen ungestielten \u00c4hrchen tr\u00e4gt. Diese sind in derselben Ebene ausgerichtet wie die \u00c4hre, d.h. sie stehen so, dass die Schmalseite des \u00c4hrchens zum Stiel gerichtet ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lolium_perenne_detail-1.jpg\" alt=\"Deutsches Weidelgras oder Ausdauernder Lolch, Lolium perenne\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen bestehen aus etwa 10 bis 15 schmal langgestreckten Bl\u00fcten; die eine H\u00fcllspelze ist reduziert, die andere steht auf der \u00e4u\u00dferen Seite des \u00c4hrchens und wird abgespreizt, wenn das Gras bl\u00fcht. Bei dieser Art erreicht die H\u00fcllspelze etwa die H\u00e4lfte der L\u00e4nge des \u00c4hrchens.<\/small><\/p>\n<h6>Steif-Lolch, <em>Lolium rigidum<\/em>, Gaudin<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Steif-Lolch kommt urspr\u00fcnglich vom Mittelmeergebiet bis nach China vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lolium_rigidum-1.jpg\" alt=\"Steif-Lolch, Lolium rigidum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Steif-Lolch besitzt eine schmalere \u00c4hre als die vorige Art, da die \u00c4hrchen kleiner und teilweise in den St\u00e4ngel eingesenkt sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/lolium_rigidum_detail-1.jpg\" alt=\"Steif-Lolch, Lolium rigidum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen bestehen aus bis zu acht Bl\u00fcten. Die H\u00fcllspelze ist etwa genauso lang wie das \u00c4hrchen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"R\">Mittelmeer-Perlgras, <em>Melica minuta<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Perlgr\u00e4ser sind eine gro\u00dfe, weltweit verbreitete Gattung mit fast 100 Arten. Der Name bezieht sich auf die kleinen, runden, oft wie aufgereiht stehenden \u00c4hrchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/melica_minuta-1.jpg\" alt=\"Mittelmeer-Perlgras, Melica minuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Mittelmeer-Perlgras ist eine ausdauernde Pflanze; sie bildet einen kleinen Horst mit mehreren Bl\u00fctenhalmen. Diese tragen schmale Bl\u00e4tter, die den St\u00e4ngel teilweise mit einer Blattscheide umschlie\u00dfen, und eine schmale Rispe mit kleinen, rundlichen \u00c4hrchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/melica_minuta_detail-1.jpg\" alt=\"Mittelmeer-Perlgras, Melica minuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen sitzen an kurzen oder mittellangen Stielchen, die nah an der Achse verbleiben. Sie h\u00e4ngen leicht nickend und sind oval geformt. Die zwei H\u00fcllspelzen sind unterschiedlich lang; die k\u00fcrzere ist etwa zur H\u00e4lfte h\u00e4utig. Das \u00c4hrchen umfasst eine sterile und zwei fertile Bl\u00fcten. Deck- und H\u00fcllspelzen sind purpurfarben mit auff\u00e4lligen wei\u00dfen Hautr\u00e4ndern; sie tragen keine Grannen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"S\"><em>Molineriella minuta ?<\/em><\/a>, (L.) Rouy<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/molineriella_minuta_detail-1.jpg\" alt=\"Molineriella minuta ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieses Gras besitzt einen ausgebreiteten Bl\u00fctenstand mit langen, oft gewellten, leicht verzweigten Stielen, \u00e4hnlich wie manche Haferschmielen-Arten (Gattung <em>Aira<\/em>).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/molineriella_minuta_detail-2.jpg\" alt=\"Molineriella minuta ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier tragen die \u00c4hrchen jedoch keine Grannen. Die H\u00fcllspelzen sind zugespitzt und schlie\u00dfen das \u00c4hrchen hier ganz ein; soweit erkennbar besteht das \u00c4hrchen aus zwei Bl\u00fcten, die in den H\u00fcllspelzen liegen. Es k\u00f6nnte sich m\u00f6glicherweise um <em>Molineriella minuta<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"T\"><em>Paspalum distichum<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ieses Gras stammt vermutlich urspr\u00fcnglich aus dem tropischen Amerika. In Griechenland ist es etwa um die Mitte des letzten Jahrhunderts eingewandert und breitet sich stark aus. Bei uns ist es bislang selten; es tritt mit anderen &#8222;Unkr\u00e4utern&#8220; im Garten auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/paspalum_distichum-1.jpg\" alt=\"Paspalum distichum\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Paspalum distichum<\/em> ist ein eher kleines Gras mit steifen Bl\u00e4ttern und Rhizom. Der Bl\u00fctenstand ist eine doppelte dichte, sehr schmale \u00c4hre.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/paspalum_distichum_detail-1.jpg\" alt=\"Paspalum distichum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hre besteht aus zwei engen Reihen von kleinen ovalen zweibl\u00fctigen \u00c4hrchen, die an der Unterseite des abgeflachten Stiels stehen. Auff\u00e4llig sind die weit hervorragenden schwarzen Staubbl\u00e4tter und die purpurfarbenen, fiedrigen Narben.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"U\"><em>Phalaris aquatica ?<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Glanzgr\u00e4ser (Gattung <em>Phalaris<\/em>) besitzen grannenlose, oft in einer dichten, runden Rispe angeordnete kleine \u00c4hrchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/phalaris_aquatica-1.jpg\" alt=\"Phalaris aquatica ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art k\u00f6nnte es sich um <em>Phalaris aquatica<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/phalaris_aquatica_detail-1.jpg\" alt=\"Phalaris aquatica ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die H\u00fcllspelzen sind auff\u00e4llig gemustert mit gr\u00fcnen Kielen und wei\u00dfen Hautr\u00e4ndern (Fl\u00fcgel). Die Bl\u00fcten kann man hier nicht erkennen; sie liegen unterhalb der gro\u00dfen H\u00fcllspelzen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"V\"><em>Phleum exaratum ?<\/em><\/a>, Griseb.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Lieschgr\u00e4ser unterscheiden sich von den Glanzgr\u00e4sern daran, dass die H\u00fcllspelzen keine Fl\u00fcgel tragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/phleum_exaratum-1.jpg\" alt=\"Phleum exaratum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem kleinen, manchmal niederliegenden Gras k\u00f6nnte es sich um das Lieschgras <em>Phleum exaratum<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/phleum_exaratum-2.jpg\" alt=\"Phleum exaratum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Halme werden zur Bl\u00fctezeit oft r\u00f6tlich. Der Bl\u00fctenstand ist eine dichte, zylindrische \u00c4hre.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/phleum_exaratum_detail-1.jpg\" alt=\"Phleum exaratum ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen besitzen gro\u00dfe gr\u00fcn-wei\u00dfe H\u00fcllspelzen, die auf dem Kiel deutlich steif behaart sind. Die Bl\u00fcten selbst sind deutlich kleiner als die H\u00fcllspelzen und liegen unter diesen verborgen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"W\">Gew\u00f6hnlicher Grannenreis, <em>Piptatherum miliaceum<\/em><\/a>, (L.) Coss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gew\u00f6hnliche Grannenreis geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen, ausdauernden Gr\u00e4sern. Er kommt bei uns h\u00e4ufig vor und ist im Mittelmeergebiet und den \u00f6stlich angrenzenden Regionen verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/piptatherum_miliaceum-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Grannenreis, Piptatherum miliaceum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Gew\u00f6hnliche Grannenreis bildet hohe, gebogen herabh\u00e4ngende, verzweigte Rispen. An den Verzweigungspunkte stehen je etwa vier bis sechs sehr d\u00fcnne Seitenzweige.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/piptatherum_miliaceum_detail-1.jpg\" alt=\"Gew\u00f6hnlicher Grannenreis, Piptatherum miliaceum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4hrchen sind klein, rundlich und einbl\u00fctig und besitzen kurze, d\u00fcnne Grannen; sie stehen im kleinen Gr\u00fcppchen am Ende der langen, d\u00fcnnen, oft etwas gewellten Seitenzweige. Die H\u00fcllspelzen sind oft leicht purpurn gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"X\">Knolliges Rispengras, <em>Poa bulbosa<\/em><\/a>, L<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Knollige Rispengras bildet eher unauff\u00e4llige leicht verdickte zwiebelartige Brutknospen am Grund der St\u00e4ngel aus, die der vegetativen Vermehrung dienen. Es ist auf Naxos in den h\u00f6heren Lagen h\u00e4ufig; sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Eurasiens und Nordafrikas.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Knolliges Rispengras, Poa bulbosa\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/poa_bulbosa-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Knollige Rispengras bildet kleine Horste aus. Es ist in den h\u00f6heren Lagen von Naxos h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Knolliges Rispengras, Poa bulbosa\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/poa_bulbosa_detail-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Knollige Rispengras ist &#8222;lebendgeb\u00e4hrend&#8220;, wobei es sich nur um eine falsche Viviparie handelt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Knolliges Rispengras, Poa bulbosa\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/poa_bulbosa_detail-2.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In den \u00c4hrchen wachsen aus speziellen Brutknospen (nicht aus dem Samen) kleine junge Pfl\u00e4nzchen hervor, die, wenn sie auf den Boden fallen, direkt anwachsen k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<h6>Fr\u00fchlings-Rispengras, <em>Poa infirma<\/em>, Kunth<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as urspr\u00fcnglich im Mittelmeergebiet verbreitete Fr\u00fchlings-Rispengras ist dem Einj\u00e4hrigen Rispengras sehr \u00e4hnlich. Auf Naxos ist es in G\u00e4rten und Feldern h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/poa_infirma-1.jpg\" alt=\"Fr\u00fchlings-Rispengras, Poa infirma\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Fr\u00fchlings-Rispengras ist ein sehr kleines Gras. Es unterscheidet sich vom allbekannten Einj\u00e4hrigen Rispengras an den kleineren \u00c4hrchen und Staubbeuteln sowie daran, dass die unteren \u00c4stchen nicht waagerecht abgespreizt werden, sondern schr\u00e4g nach oben zeigen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"2\">Gemeines B\u00fcrstengras, <em>Polypogon monspeliensis<\/em>, (L.) Desf.<\/a><\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Gemeine B\u00fcrstengras kommt auf Naxos an feuchten Stellen vor wie im Flusstal bei Potami\u00e1. Es stammt aus S\u00fcdeuropa, hat sich aber in viele Gegenden der Erde ausgebreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/polypogon_monspeliensis_detail-1.jpg\" alt=\"Gemeines B\u00fcrstengras, Polypogon monspeliensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gemeine B\u00fcrstengras besitzt gro\u00dfe, weiche, sehr fluffige \u00c4hren aus zahlreichen, recht dichtsitzenden \u00c4hrchen mit winzigen Bl\u00fcten und langen wei\u00dfen Grannen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"Y\"><em>Rostraria smyrnacea<\/em><\/a>, (Trin.) H. Scholz<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ieses Gras \u00e4hnelt sehr dem h\u00e4ufigen und im Mittelmeergebiet weitverbreiteten Echten B\u00fcschelgras <em>(R. cristata)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/rostraria_cristata_detail-1.jpg\" alt=\"Rostraria smyrnacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die B\u00fcschelgr\u00e4ser besitzen nicht sehr dichte l\u00e4ngliche \u00c4hren aus kleinen 3-6bl\u00fctigen \u00c4hrchen. Bei <em>Rostraria smyrnacea<\/em> sind die Deckspelzen wollig behaart und enden nur zum Teil in einer sehr kurzen d\u00fcnnen Granne. Die Vorspelze ist etwa so lang wie die Deckspelze und endet in zwei zarten Borsten. Die R\u00e4nder der Bl\u00e4tter sind lang behaart.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"Z\"><em>Setaria adhaerens<\/em><\/a>, (Forssk.) Chiov.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Borstenhirsen-Art kommt bei uns im Garten h\u00e4ufig vor. Die Art <em>Setaria adhaerens<\/em> wird oft nicht von der weitverbreiteten Quirligen Borstenhirse <em>(S. verticillata)<\/em> abgetrennt. Sie w\u00e4chst einj\u00e4hrig und erscheint erst recht sp\u00e4t, d.h. Anfang Sommer. Die Bl\u00fctenrispen wirken stark klettig, da zwischen den \u00c4hrchen kleine, \u00fcberstehende Borsten mit r\u00fcckw\u00e4rts gerichteten Stacheln sitzen; die Bl\u00fctenrispen heften sich so sehr effektiv an die Kleidung und sind kaum wieder zu entfernen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/setaria_adhaerens-1.jpg\" alt=\"Setaria adhaerens\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Setaria adhaerens<\/em> besitzt einen dichten, d\u00fcnn walzenf\u00f6rmigen Bl\u00fctenstand mit zahlreichen, sehr kleinen \u00c4hrchen aus rundlichen Bl\u00fcten, die je von mehreren leicht hervorragenden rauen Borsten mit r\u00fcckw\u00e4rtgerichteten Stacheln umgeben sind. Von der weitverbreiteten Quirligen Borstenhirse unterscheidet sie sich darin, dass die Blattscheiden nicht lang behaart sind und dass auf den Blattspreiten sp\u00e4rlich verteilte, auf kleinen Anschwellungen stehende Haare sitzen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"1\">Gedrehtes Federgras, <em>Stipa capensis<\/em><\/a>, Thunb.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Gedrehte Federgras bildet dichte Best\u00e4nde und ist sehr h\u00e4ufig auf Naxos und im Mittelmeergebiet bis Indien. Es wird bis zu 70 cm hoch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/stipa_capensis-1.jpg\" alt=\"Gedrehtes Federgras, Stipa capensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Gedrehte Federgras bildet dichte, goldbraune Rispen, die aus zahlreichen einbl\u00fctigen, schmalen \u00c4hrchen bestehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/poaceae\/stipa_capensis_detail-1.jpg\" alt=\"Gedrehtes Federgras, Stipa capensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Deckspelzen tragen eine bis 10 cm lange, zweifach gekniete Granne. Zur Reifezeit drehen sich die Grannen auf, wobei die Grannen der \u00c4hre sich miteinander verhaken.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-graeser\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Familie der S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser bildet zusammen mit einer Reihe \u00e4hnlicher Pflanzenfamilien, vor allem den Binsengew\u00e4chsen, den Rohrkolbengew\u00e4chsen und den Riedgr\u00e4sern, aber auch den Bromeliengew\u00e4chsen und weiteren kleinen Gruppen, die Ordnung der S\u00fc\u00dfgrasartigen (Poales) innerhalb der Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen. Unter diesen sind die S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte Gruppe: mit etwa 12.000 Arten in \u00fcber 700 Gattungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":59230,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[732,729,996,865,730,997,999,998],"class_list":["post-13391","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-von-naxos","category-natur","category-naxos","category-pflanzen","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-graeser","tag-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-poaceae","tag-poales","tag-suessgraeser"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13391"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78439,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13391\/revisions\/78439"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59230"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}