{"id":11026,"date":"2019-10-23T07:06:11","date_gmt":"2019-10-23T04:06:11","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?p=11026"},"modified":"2024-02-14T10:06:42","modified_gmt":"2024-02-14T08:06:42","slug":"bienen-und-wespen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/bienen-und-wespen\/","title":{"rendered":"Bienen und Wespen"},"content":{"rendered":"<p><big>N<\/big>un wo die Feriensaison dem Ende zugeht, habe ich die Zeit gefunden, die Fotos von Bienen und Wespen aus diesem Fr\u00fchjahr und Sommer durchzugehen und &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; zu bestimmen. Hier ein paar der Ergebnisse:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/sphecodes_male-1.jpg\" alt=\"Blutbiene, Sphecodes\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die meisten Bienen sind nicht sehr auff\u00e4llig gef\u00e4rbt. Diese wenig behaarte Biene mit dem roten Hinterleib geh\u00f6rt zu den Blutbienen (Gattung <em>Sphecodes<\/em>).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_albigena-1.jpg\" alt=\"Amegilla albigena\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Diese kleine, rundliche Bienenart mit dem kontrastreich gestreiften Hinterleib ist bei uns im Sommer h\u00e4ufig im Garten zu sehen, wie sie an Bl\u00fcten Nektar und Pollen sammelt. Es k\u00f6nnte sich um <em>Amegilla albigena<\/em> handeln. Die Gattung <em>Amegilla<\/em> ist eng mit der Gattung der Pelzbienen <em>(Anthophora)<\/em> verwandt, in die diese Art h\u00e4ufig gestellt wird.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/amegilla_quadrifasciata-5.jpg\" alt=\"Amegilla quadrifasciata\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Diese Art sieht der vorigen relativ \u00e4hnlich; sie ist jedoch ganz entscheidend gr\u00f6\u00dfer, wie man gut am Vergleich mit der Futterpflanze <em>(Ballota acetabularia)<\/em> erkennen kann. M\u00f6glicherweise handelt es sich um <em>Amegilla quadrifasciata.<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/bees\/thyreus_spec-3.jpg\" alt=\"Thyreus spec.\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die \u00fcberwiegend schwarz gef\u00e4rbten Fleckenbienen <em>(Thyreus spec.)<\/em> parasitieren als &#8222;Kuckucksbienen&#8220; bei Pelzbienen der Gattung <em>Anthophora<\/em>, indem die Weibchen ihre Eier in die Nester ihres Wirtes ablegen. Die zuerst schl\u00fcpfende Larve der Trauerbiene ern\u00e4hrt sich dann von deren Nahrungsvorr\u00e4ten, w\u00e4hrend die Larve der Pelzbiene stirbt oder ebenfalls gefressen wird. Auf diese Weise k\u00f6nnen die Kuckucksbienen die Arten, bei denen sie parasitieren, in manchen Jahren ernsthaft sch\u00e4digen, woraufhin auch die Kuckucksbienen zur\u00fcckgehen, bis sich die Wirtsart wieder erholt hat. Die erwachsenen Bienen ern\u00e4hren sich von Nektar. Von den sehr \u00e4hnlichen Trauerbienen sind sie an den drei wei\u00dfen Flecken auf dem Schildchen (mittleres Thorax-Segment) zu unterscheiden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/stenarella_domator-2.jpg\" alt=\"Stenarella domator\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Diese Schlupfwespe, die bei uns oft die Mauern der Steinh\u00e4user abl\u00e4uft, als w\u00fcrde sie ein Opfer suchen, um ihre Eier darin abzulegen, besitzt einen ganz besonders langen Legestachel. Sie ist zwar sehr d\u00fcnn und schlank, wird aber ganz sch\u00f6n gro\u00df: Mit Legestachel erreicht sie etwa 4 cm. Es handelt sich wohl um die Art <em>Stenarella domator<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/brachymeria_minuta-1.jpg\" alt=\"Brachymeria minuta\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die kleine <em>Brachymeria minuta<\/em> geh\u00f6rt zu den Erzwespen, deren Larven \u00fcberwiegend parasitisch leben. Diese Art parasitiert oft an den Maden einer Fliegenart, die als Sch\u00e4dling an Tomaten- und Paprika-Pflanzen lebt; ich freue mich also besonders \u00fcber ihre Anwesenheit in meinem Garten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/ancistrocerus_trifasciatus-1.jpg\" alt=\"Ancistrocerus trifasciatus\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Die zu den Faltenwespen geh\u00f6rende Gattung <em>Ancistrocerus<\/em> umfasst viele \u00e4hnliche, schwer zu unterscheidende Arten. <em>Ancistrocerus trifasciatus<\/em> zeigt relativ wenig gelb: Sie besitzt nur drei schmale gelbe Streifen auf dem Hinterleib. Auch der Thorax zeigt nur sehr kleine Flecken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/euodynerus_dantici-3.jpg\" alt=\"Euodynerus dantici\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Bei der relativ gro\u00dfen Art <em>Euodynerus dantici<\/em> sind die zwei vorderen gelben Streifen auf dem Hinterleib in der Mitte eingebuchtet. Au\u00dferdem zeigt sie mehrere gelbe Fleckchen auf dem Thorax und Kopf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/antepipona_orbitalis-2.jpg\" alt=\"Antepipona orbitalis\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small><em>Antepipona orbitalis<\/em> h\u00e4lt sich im Garten gern auf dem Salat auf. Bei ihr ist der erste gelbe Streifen auf dem Hinterleib in der Mitte unterbrochen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/scolia_sexmaculata-1.jpg\" alt=\"Scolia sexmaculata\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Diese sehr dunkle Wespe mit dunkelrotbraunen Fl\u00fcgeln und zwei wei\u00dfen Ringen am Hinterleib ist eine Dolchwespen-Art namens <em>Scolia sexmaculata<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/tachysphex_obscuripennis-2.jpg\" alt=\"Tachysphex obscuripennis\" border=\"0\" \/><br \/>\n<small>Bei diesem Foto k\u00f6nnte es sich um <em>Tachysphex obscuripennis<\/em> handeln, die durch ihre riesigen, vorstehenden, gelben Augen auff\u00e4llt.<\/small><\/p>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/bienen\/\">Bienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/wespen\/\">Wespen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Insekten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun wo die Feriensaison dem Ende zugeht, habe ich die Zeit gefunden, die Fotos von Bienen und Wespen aus diesem Fr\u00fchjahr und Sommer durchzugehen und &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; zu bestimmen. Hier ein paar der Ergebnisse: Die meisten Bienen sind nicht sehr auff\u00e4llig gef\u00e4rbt. Diese wenig behaarte Biene mit dem roten Hinterleib geh\u00f6rt zu den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":61845,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,1991,11,9,22],"tags":[1329,1330,1334,964,1333,1162,869,504,34,865,1332,1335,1336,875,1331,1328],"class_list":["post-11026","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-azalas","category-insekten","category-natur","category-naxos","category-tiere","tag-amegilla-albigena","tag-amegilla-quadrifasciata","tag-ancistrocerus-trifasciatus","tag-bienen","tag-brachymeria-minuta","tag-fauna-von-naxos","tag-griechenland","tag-insekten","tag-kykladen","tag-naxos","tag-schlupfwespe","tag-scolia-sexmaculata","tag-tachysphex-obscuripennis","tag-tiere","tag-trauerbiene","tag-wespensphecodes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11026"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62105,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11026\/revisions\/62105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/61845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}