{"id":10979,"date":"2019-10-12T07:51:09","date_gmt":"2019-10-12T04:51:09","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=10979"},"modified":"2024-10-13T19:04:38","modified_gmt":"2024-10-13T16:04:38","slug":"schweber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/schweber\/","title":{"rendered":"Schweber"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie gedrungenen, oft stark behaarten Schweber (Familie <em>Bombyliidae<\/em>) geh\u00f6ren zur Ordnung der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/fliegen\/\">Fliegen<\/a>, erinnern jedoch teilweise eher an kleine Hummeln. Ihr auff\u00e4lligstes Kennzeichen ist ihr charakteristischer, langsamer Schwirrflug, bei dem sie oft auf der Stelle stehen. Im Sitzen werden die Fl\u00fcgel in einem Winkel abgespreizt gehalten. Die Erwachsenen ern\u00e4hren sich von Nektar und Pollen. Manche Arten wie die Wollschweber &#8222;stehen&#8220; dabei im Schwirrflug vor der Bl\u00fcte, aus der sie saugen. Die Larven der Schweber leben parasitisch vor allem an den Larven von Hautfl\u00fcglern, teilweise auch von Fliegen, Heuschrecken oder Schmetterlingen. Bei manchen Arten (Gattung <em>Hemipenthes<\/em>) parasitieren die Larven an Parasiten, die an Hautfl\u00fcgler-Larven leben (Hyperparasiten). Das Weibchen legt die Eier in der N\u00e4he des Wirtsnests ab; manchmal werden sie im Flug darauf geschossen. Das erste Larvenstadium besitzt Beine und dringt selbst\u00e4ndig in das Wirtsnest ein; sp\u00e4tere Larvenstadien haben keine Beine.<\/p>\n<p><big>W<\/big>eltweit sind bislang etwa 5.000 Schweber-Arten in \u00fcber 200 Gattungen beschrieben worden. Die Schweber treten meist nur in geringen Individuenzahlen auf und z\u00e4hlen zu den wenig auff\u00e4lligen Insektengruppen, so dass wir \u00fcber viele Arten und Gattungen noch nicht viel wissen. Im Mittelmeergebiet kommen zahlreiche Arten vor; bei uns kann man in Fr\u00fchling und Sommer eine ganze Reihe von Schwebern antreffen. Meist sitzen sie nicht auf Bl\u00fcten sondern auf dem Boden, wo man sie leicht \u00fcbersehen kann. Au\u00dfer dem sehr h\u00e4ufigen und auff\u00e4lligen Kleinen Wollschweber sieht man die meisten Arten eher selten.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Fliegen, Wespen und Bienen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong> Wie die meisten Insekten sind viele Fliegen schwer zu bestimmen. Es gibt oft mehrere sehr \u00e4hnliche Arten, so dass eine korrekte Bestimmung nur am toten Tier mithilfe einer mikroskopischen Untersuchung m\u00f6glich ist. Ich habe die hier vorgestellten Arten so gut ich konnte nach meinen (nicht sehr umfassenden) Bestimmungsb\u00fcchern und mit Hilfe der im Internet zu findenden Informationen identifiziert; ich bin aber kein Spezialist und kann (wie immer) nicht f\u00fcr die Richtigkeit garantieren. F\u00fcr die Bestimmung mehrere Arten danke ich dem Bestimmungsforum der Webseite <a href=\"http:\/\/www.entomologie.de\">Entomologie.de<\/a> und den sehr engagierten Teilnehmern der griechischen Facebook-Seite &#8222;Insect of Greece and Cyprus&#8220;.<\/small><\/p>\n<h6>Kleiner Wollschweber, <em>Bombylius minor<\/em>, L.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bombylius_minor-1.jpg\" alt=\"Kleiner Wollschweber, Bombylius minor\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wollschweber sehen aufgrund des runden K\u00f6rpers und der langen Behaarung etwas hummel\u00e4hnlich aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bombylius_minor-2.jpg\" alt=\"Kleiner Wollschweber, Bombylius minor\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei uns im Garten ist der Kleine Wollschweber im Fr\u00fchling und Fr\u00fchsommer sehr h\u00e4ufig. Mit ihrem langen, auch im Fliegen vorgestreckt gehaltenen R\u00fcssel saugen die Wollschweber im Flug oder sitzend an Bl\u00fcten. Hier sieht man wie erstaunlich lang der R\u00fcssel ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/bombylius_minor-3.jpg\" alt=\"Kleiner Wollschweber, Bombylius minor\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ein Kleiner Wollschweber im Landeanflug an seiner Lieblingsblume bei uns im Garten, der Kamille. Im Fliegen werden die Hinterbeine wie hier zu sehen auf charakteristische Weise nach oben hinten abgespreizt. Die Wollschweber fliegen sehr langsam und mit gleichbleibender Geschwindigkeit von einer Bl\u00fcte oder Pflanze zur anderen. Dadurch kann man sie sehr gut beobachten. Wenn man ein bisschen Geduld aufwendet und sich ebenfalls langsam bewegt, kann man sich ihnen leicht ann\u00e4hern.<\/small><\/p>\n<h6><em>Anthrax aethiops<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie artenreiche Gattung <em>Anthrax<\/em> ist auf der Nordhalbkugel und im tropischen Afrika weit verbreitet. Die Larven leben meist an Hautfl\u00fcgler-Larven. Die meisten Arten sind eher klein und besitzen auff\u00e4llig gemustere Fl\u00fcgel mit einem schwarzen vorderen und einem durchsichtigen hinteren Bereich, die recht klar voneinander abgegrenzt sind. Der K\u00f6rper ist \u00fcberwiegend schwarz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/anthrax_aethiops-1.jpg\" alt=\"Anthrax aethiops\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Schweber handelt es sich um <em> Anthrax aethiops<\/em>. Die Fl\u00fcgel sind in der vorderen H\u00e4lfte schwarz und hinten durchsichtig mit zwei kleinen schwarzen Flecken im hellen Bereich. Der l\u00e4ngliche K\u00f6rper ist schwarz mit einer bleigrauen Hinterleibsspitze, die einen schmalen schwarzen L\u00e4ngsstreifen in der Mitte tr\u00e4gt. <\/small><\/p>\n<h6><em>Anthrax binotatus<\/em>, Wiedemann in Meigen<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/anthrax_binotatus-1.jpg\" alt=\"Anthrax binotatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dieser Schweber ist an der charakteristischen Fl\u00fcgelzeichnung mit den kleinen schwarzen Flecken und der Art der Aderung der Fl\u00fcgel zu erkennen; der K\u00f6rper ist wie bei allen <em>Anthrax<\/em>-Arten weitgehend schwarz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/anthrax_binotatus-2.jpg\" alt=\"Anthrax binotatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier zwei Individuen bei der Begattung. Diese haben besonders kontrastreiche wei\u00dfe Streifen am Hinterleib; gut zu sehen sind auch die charakteristischen Flecken auf den Fl\u00fcgeln.<\/small><\/p>\n<h6><em>Heteralonia megerlei<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Art besitzt dunkle Fl\u00fcgel mit einer kleinen hellen Spitze und einem charakteristisch geformten, eingebuchteten hellen Mal etwa auf der H\u00e4lfte des Fl\u00fcgels.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/heteralonia_megerlei-1.jpg\" alt=\"Heteralonia megerlei\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Heteralonia megerlei<\/em> ist in unserem Garten im Fr\u00fchsommer regelm\u00e4\u00dfig anzutreffen. Wie bei vielen Schwebern kann die Gr\u00f6\u00dfe der Tiere sehr unterschiedlich sein. Hier ein kleines Exemplar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/heteralonia_megerlei-2.jpg\" alt=\"Heteralonia megerlei\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art zeigt eine sehr merkw\u00fcrdige Fl\u00fcgeladerung mit einer dicken L\u00e4ngsader. Hier handelt es sich um ein sehr gro\u00dfes Exemplar &#8211; es ist gut doppelt so gro\u00df wie das aus dem vorigen Bild!<\/small><\/p>\n<h6><em>Hemipenthes velutina<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/hemipenthes_velutina-1.jpg\" alt=\"Hemipenthes velutina\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Hemipenthes velutina<\/em> besitzt einen schwarzen K\u00f6rper mit einem deutlichen wei\u00dfen Querstrich auf dem Hinterleib und einer hellbraunen &#8222;Halskrause&#8220;. Die Augen sind braun. Die Fl\u00fcgel weisen nur ein relativ schmales durchsichtiges Hinterende auf mit einem abgetrennten schwarzen Fleck an der Au\u00dfenkante. Diese Art habe ich auf Naxos bislang erst einmal in der Traga\u00eda gesehen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Exoprosopa jacchus ?<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Vertreter der gro\u00dfen Gattung <em>Exoprosopa<\/em> sind recht unterschiedlich gef\u00e4rbt. Wie bei allen Schwebern leben die Larven parasitisch. <em>Exoprosopa jacchus<\/em> ist im Mittelmeerraum verbreitet. Die sehr \u00e4hnliche Art <em>Exoprosopa pandora<\/em> kann man nur anhand des Aufbaus der Geschlechtsorgane unterscheiden, somit muss die Bestimmung unsicher bleiben. <em>Exoprosopa jacchus<\/em> geh\u00f6rt mit bis zu gut 1,5 cm K\u00f6rperl\u00e4nge zu den gr\u00f6\u00dferen Schwebern, wobei die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe auff\u00e4llig variiert: die gr\u00f6\u00dften Exemplare, die man zu Gesicht bekommt, sind fast doppelt so gro\u00df wie die kleinsten. Die Gr\u00f6\u00dfe h\u00e4ngt vermutlich davon ab, wie viel Nahrung der Larve zur Verf\u00fcgung stand. <em>Exoprosopa jacchus<\/em> kommt im Fr\u00fchsommer in der Phrygana bei uns h\u00e4ufig vor. Sie setzt sich meist auf Pflanzen, seltener auf den Boden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_jacchus-1.jpg\" alt=\"Exoprosopa jacchus?\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Exoprosopa jacchus<\/em> besitzt einen dunkelbraunen K\u00f6rper und dunkelbraun get\u00f6nte Fl\u00fcgel mit helleren Flecken, die ein charakteristisches Muster bilden. Es gibt weitere \u00e4hnliche Arten, die schwer zu unterscheiden sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_jacchus-2.jpg\" alt=\"Exoprosopa jacchus?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier bei der Paarung. Wie h\u00fcbsch sie aussehen! Auf diesem Foto kann man auch die Zeichnung des K\u00f6rpers mit wei\u00dfen Streifen und Flecken gut erkennen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Exoprosopa minos ?<\/em>, Meigen<\/h6>\n<p><big>N<\/big>eben den dunklen Arten mit stark gemusterten Fl\u00fcgeln geh\u00f6ren zur Gattung <em>Exoprosopa<\/em> auch graue Arten mit kaum get\u00f6nten Fl\u00fcgeln. Auch diese sind \u00fcberwiegend eher gro\u00df. Wie fast \u00fcberall ist die Bestimmung nur nach \u00e4u\u00dferen Merkmalen kaum m\u00f6glich und darum nicht ganz sicher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_minos-3.jpg\" alt=\"Exoprosopa minos\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Exoprosopa minos<\/em> h\u00e4lt ihren auff\u00e4llig quergestreiften Hinterleib auf charakteristische Weise leicht nach oben gebogen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_minos-1.jpg\" alt=\"Exoprosopa minos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den M\u00e4nnchen ist der Hinterleib sehr hell oder fast wei\u00df gef\u00e4rbt. Der erste dunkle Streifen ist oft auf den mittleren Bereich beschr\u00e4nkt. Die Fl\u00fcgel sind im vorderen Bereich braun get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_minos-2.jpg\" alt=\"Exoprosopa minos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die typische Streifung des Hinterleibs beim Weibchen. Der erste und dritte Streifen sind dicker, der zweite wesentlich d\u00fcnner.<\/small><\/p>\n<h6><em>Exoprosopa grandis<\/em>, Wiedemann in Meigen<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_grandis-1.jpg\" alt=\"Exoprosopa grandis\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Exoprosopa grandis<\/em> geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dferen Schwebern. Der Hinterleib tr\u00e4gt eine sehr kontrastreiche Streifung; die Fl\u00fcgel weisen eine grobe helle und dunklere Musterung auf.<\/small><\/p>\n<h6><em>Exoprosopa ?<\/em><\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch diese gro\u00dfe Art k\u00f6nnte zur Gattung <em>Exoprosopa<\/em> geh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_spec-1.jpg\" alt=\"Exoprosopa ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt einen sehr kr\u00e4ftig gemusterten Thorax. Der Hinterleib tr\u00e4gt eine charakteristische komplizierte Streifung. Die Fl\u00fcgel sind kaum get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/exoprosopa_spec-2.jpg\" alt=\"Exoprosopa ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei der Streifung des Hinterleibs ist die erste Binde sehr hell, die zweite sehr dunkel mit einem helleren Streifen darin, gefolgt von einem grauen Band, das mit einer d\u00fcnnen schwarzen Binde abgegrenzt ist, die die Mitte ausl\u00e4sst. Die n\u00e4chste dunkle Binde ist grau mit einem schwarzen Rand auf beiden Seiten und einem feinen dunklen Band in der Mitte. Die letzte dunkle Binde des Hinterleibs ist sehr breit.<\/small><\/p>\n<h6><em>Cytherea obscura ?<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei diesem bleigrau gef\u00e4rbten Schweber handelt es sich vermutlich um <em>Cytherea obscura<\/em>. Auch diese Art wird recht gro\u00df (etwa 1,5 cm) und ist in der Phrygana nicht selten; sie ist aber wegen ihrer unauff\u00e4lligeren F\u00e4rbung leichter zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cytherea_obscura-1.jpg\" alt=\"Cytherea obscura ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Cytherea obscura<\/em> sitzt wie die meisten Schweber am liebsten auf dem Boden, wo sie vergleichsweise schwer zu entdecken ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cytherea_obscura-2.jpg\" alt=\"Cytherea obscura ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier auf einer Bl\u00fcte. Die Fl\u00fcgel sind teilweise orangebraun, teilweise dunkel gef\u00e4rbt. Die Fl\u00fcgelspitzen sind durchsichtig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/cytherea_obscura-3.jpg\" alt=\"Cytherea obscura ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch ein Exemplar. Auff\u00e4llig ist das wei\u00dfe Gesicht. Auf den Fl\u00fcgeln sind drei kleine dunklere Flecken erkennbar.<\/small><\/p>\n<h6><em>Thyridanthrax elegans<\/em>, Wiedemann in Meigen<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/thyridanthrax_elegans-1.jpg\" alt=\"Thyridanthrax elegans\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Thyridanthrax elegans<\/em> ist an den kleinen helleren Flecken im dunkel get\u00f6nten Bereich der Fl\u00fcgel und an der charakteristischen Anordnung der Streifen auf dem Hinterleib zu erkennen. Diese Art ist bei uns nur sehr selten anzutreffen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Satyramoeba hetrusca<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ieser auch unter dem Namen <em>Spongostylum etruscum<\/em> bekannte Schweber ist mit gut 2 cm K\u00f6rperl\u00e4nge sehr gro\u00df und auff\u00e4llig. Er ist bei uns im Sommer gelegentlich zu sehen. Er parasitiert nach meinen Beobachtungen bei der Gro\u00dfen Holzbiene.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/satyramoeba_hetrusca-1.jpg\" alt=\"Satyramoeba hetrusca\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Satyramoeba hetrusca<\/em> ist bei uns mit Abstand der gr\u00f6\u00dfte Schweber. Der K\u00f6rper ist schwarz gef\u00e4rbt mit kleinen wei\u00dfen Fleckchen auf dem Abdomen. Die Fl\u00fcgel weisen im vorderen Bereich eine deutliche Braunt\u00f6nung auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/satyramoeba_hetrusca-2.jpg\" alt=\"Satyramoeba hetrusca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein frisch aus einem Holzbienennest (in den Schilfrohren des Verandadaches) geschl\u00fcpfter Schweber. Die Ringe des Abdomens m\u00fcssen sich erst noch zusammenziehen, wie es aussieht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/satyramoeba_hetrusca-3.jpg\" alt=\"Satyramoeba hetrusca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nach einiger Zeit nimmt der Schweber seine richtige Form und F\u00e4rbung an, nur der get\u00f6nte Bereich der Fl\u00fcgel ist noch blasser als normalerweise. Es dauert etwa eine halbe Stunde, bis das frischgeschl\u00fcpfte Tier davonfliegt. \u00dcber ein paar Tage Ende Juni sind eine Reihe von schl\u00fcpfenden <em>Satyramoeba hetrusca<\/em> an den Schilfrohrd\u00e4chern unserer Veranden zu finden.<\/small><\/p>\n<h6>Hottentottenfliege, <em>Villa hottentotta<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der Gattung <em>Villa<\/em> sind meist \u00fcberwiegend gelblich oder br\u00e4unlich gef\u00e4rbt mit einer starken Behaarung und tragen deutliche dunkle Querstreifen auf dem Abdomen. Die Fl\u00fcgel sind nur im vorderen Bereich leicht get\u00f6nt. Auch an der genauen Art der Fl\u00fcgeladerung kann die Gattung erkannt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/villa_hottentotta-1.jpg\" alt=\"Hottentottenfliege, Villa hottentotta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kr\u00e4ftige Hottentottenfliege sieht auf den ersten Blick kaum wie ein Schweber aus. Ihre Fl\u00fcgel sind nur im vordersten Bereich ganz leicht get\u00f6nt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/flies\/villa_hottentotta-2.jpg\" alt=\"Hottentottenfliege, Villa hottentotta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die lange goldgelbe Behaarung des K\u00f6rpers. Die Hottentottenfliege mit ihrem dicken K\u00f6rper wird fast 2 cm lang.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-fliegen-und-wespen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Die Insekten von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/fliegen\/\">Fliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/schwebfliegen\/\">Schwebfliegen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gedrungenen, oft stark behaarten Schweber (Familie Bombyliidae) geh\u00f6ren zur Ordnung der Fliegen, erinnern jedoch teilweise eher an kleine Hummeln. Ihr auff\u00e4lligstes Kennzeichen ist ihr charakteristischer, langsamer Schwirrflug, bei dem sie oft auf der Stelle stehen. 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