{"id":10470,"date":"2018-08-05T22:44:07","date_gmt":"2018-08-05T19:44:07","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=10470"},"modified":"2024-06-24T21:56:29","modified_gmt":"2024-06-24T18:56:29","slug":"naxos-segetalflora","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/de\/naxos-segetalflora\/","title":{"rendered":"Segetalflora &#8211; seltene Ackerwildkr\u00e4uter auf Naxos"},"content":{"rendered":"<h3>Gastbeitrag von Stefan Meyer, Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie europ\u00e4ische Kulturlandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund der zunehmend intensiven Landwirtschaft dramatisch ver\u00e4ndert. Besonders betroffen von dieser Entwicklung ist die Ackerwildkrautflora (Segetalflora). In Griechenland, dem Land mit der \u00e4ltesten Ackerbautradition Europas, werden in einigen Regionen noch vergleichsweise wenige Agrochemikalien im Ackerbau eingesetzt. Der dadurch bedingte Reichtum an Agrobiodiversit\u00e4t als Ausdruck traditioneller Landwirtschaft ist einzigartig in Europa. Gleichwohl kann, besonders seit Griechenlands EU-Beitritt, ein Wandel hin zu einer industriellen Landwirtschaft beobachtet werden. Dadurch ist die einst sehr diverse Segetalflora heute stark gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><big>T<\/big>rotz der langj\u00e4hrigen floristischen Untersuchungen in der \u00c4g\u00e4is (die 2016 von Arne Strid im \u201eAtlas of the Aegean Flora\u201c zusammengefasst wurden) sind die Kenntnisse zu den Arten der Segetalflora meist begrenzt &#8211; die Ackerwildkr\u00e4uter werden bei botanischen Untersuchungen manchmal etwas stiefm\u00fctterlich behandelt. Im Fr\u00fchjahr 2017 kartierten wir noch relativ traditionell bewirtschaftete Ackerfl\u00e4chen auf Naxos, um mehr Information zu diesem Gebiet zu sammeln. Nachfolgend sollen kurz einige bemerkenswerte Arten der naxiotischen Segetalflora vorgestellt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/AckerVic_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p><big>E<\/big>ine der seltensten Arten, die in der Untersuchung der Segetalflora auf Naxos nachgewiesen werden konnte, ist <em>Garidella nigellastrum<\/em>, die auf der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als im Bestand gef\u00e4hrdet eingestuft ist. Das zierliche und sehr leicht zu \u00fcbersehende Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chs mit je f\u00fcnf schmalen Kelch- und Kronbl\u00e4ttern konnte im Mai 2017 mit ca. einem Dutzend Pflanzen an einem Ackerrand westlich von Kaland\u00f3s erstmals f\u00fcr die Insel nachgewiesen werden. Von den Kykladen war <em>Garidella nigellastrum<\/em> bisher nur von Sifnos bekannt. Im Bereich der \u00c4g\u00e4is kommt die Pflanze auch auf der Peleponnes (Argolis im Raum Ermioni) in einigen Populationen vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Garinige_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Garidella nigellastrum<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>orkommen der an ihrer sehr dichten und weichen Behaarung zu erkennenden Sibthorp&#8217;s Wicke <em>(Vicia sibthorpii)<\/em> sind bereits seit \u00fcber 100 Jahren von Naxos bekannt. Der zumeist in charakteristischen B\u00fcschen wachsende <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hemikryptophyten\/\">Hemikryptophyt<\/a> ist in den letzten Jahrzehnten durch tiefgreifende \u00c4nderungen der Landnutzungspraxis stark zur\u00fcckgegangen. Seit dem Jahr 2000 wurde diese Wicke in ganz Griechenland nur in zwei kleinen Gebieten nachgewiesen. In der N\u00e4he von Galan\u00e1do konnten im Fr\u00fchjahr 2017 auf einem Acker etwa drei Dutzend Exemplare dieser sehr attraktiven Art entdeckt werden. Nach Bergmeier &amp; Strid (2014) gilt Sibthorp&#8217;s Wicke in Griechenland als im Bestand stark gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Vicisib1_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Vicisibt_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sibthorp&#8217;s Wicke <em>(Vicia sibthorpii)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>n Europa kommt der L\u00f6wentrapp <em>(Leontice leontopetalum)<\/em> nur im s\u00fcd\u00f6stlichen Balkan und in Griechenland vor. In Griechenland hat die Art nach Bergmeier &amp; Strid (2014) in den letzten Jahrzehnten st\u00e4rkere Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge zu verzeichnen und gilt landesweit als im Bestand gef\u00e4hrdet. Das Berberitzengew\u00e4chs, das bevorzugt auf steinig-lehmigen und tiefgr\u00fcndigen B\u00f6den zu finden ist, bildet fr\u00fch im Jahr gelbe Bl\u00fcten aus und ist anschlie\u00dfend durch die stark aufgeblasenen Fr\u00fcchte leicht zu erkennen. Auf Naxos war diese Art bislang nur sehr selten nachgewiesen worden. Im Mai 2017 fanden wir drei Exemplare des L\u00f6wentrapps auf Ackerterrassen 1,5 km s\u00fcdlich von Engar\u00e9s sowie einige Pflanzen bei P\u00e1normos im S\u00fcdosten der Insel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Leonleon_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>L\u00f6wentrapp <em>(Leontice leontopetalum)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Erdkastanie <em>(Bunium ferulaceum)<\/em> konnte bei unserer Untersuchung erstmals auf Naxos nachgewiesen werden. Wir entdeckten den im Mittelmeerraum zerstreut auftretenden wei\u00dfstrahligen Doldenbl\u00fctler Ende April 2017 mit einem halben Dutzend Exemplaren auf \u00c4ckern westlich von Azal\u00e1s. Die Knollen der Erdkastanie werden in Griechenland unter dem Namen \u201cTopana\u201d gegessen. Nach Bergmeier &amp; Strid (2014) gilt die Art in Griechenland als gef\u00e4hrdet und im Bestand zur\u00fcckgehend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Buniferr_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Erdkastanie <em>(Bunium ferulaceum)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>on der Kornrade <em>(Agrostemma githago)<\/em> konnten im Fr\u00fchjahr 2017 auf Naxos zwei kleinere Populationen (etwa 100 Individuen) n\u00f6rdlich von Kin\u00eddaros sowie auf Feldern n\u00f6rdlich von Agiass\u00f3s entdeckt werden. Das Nelkengew\u00e4chs war bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein h\u00e4ufiger Begleiter des Ackerbaus in Mitteleuropa. Vor allem durch die effizientere Saatgutreinigung (die Samen der Kornrade haben sich evolution\u00e4r an die Gr\u00f6\u00dfe und Form von Getreidek\u00f6rnern angepasst) ist die Kornrade mittlerweile nach Bergmeier &amp; Strid (2014) auch in Griechenland im Bestandsr\u00fcckgang begriffen. Sie ist potenziell im Bestand gef\u00e4hrdet und gilt als Indikatorart f\u00fcr traditionellen Ackerbau. Die Kornrade wird umgangssprachlich in Mitteldeutschland auch \u201eGewitterblume\u201c genannt: Im Hochsommer mit seinen Sommergewittern steht sie in voller Bl\u00fcte und leuchtet r\u00f6tlich-violett zwischen den Getreidehalmen. Die Samen gelten aufgrund ihrer Saponine als giftig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Agrogith_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kornrade <em>(Agrostemma githago)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>as Aleppo-Leinkraut <em>(Linaria chalepensis)<\/em> war bisher von den Kykladen nicht bekannt. Bei unserer Untersuchung im Jahr 2017 konnte die Art erstmals auf Naxos nachgewiesen werden. Das Wegerichgew\u00e4chs kam mit ca. 50 Exemplaren auf einem Acker n\u00f6rdlich von Agiass\u00f3s vor. Nach Bergmeier &amp; Strid (2014) gilt <em>Linaria chalepensis<\/em> in Griechenland als potenziell im Bestand gef\u00e4hrdet. Das nah verwandte Dreibl\u00e4ttrige Leinkraut <em>(Linaria triphylla)<\/em> ist zerstreut auf Naxos anzutreffen, unter anderem auf \u00c4cker bei Agiass\u00f3s, Kaland\u00f3s und Azal\u00e1s. Diese Art gilt nach Bergmeier &amp; Strid (2014) in Griechenland als im Bestand stark gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Linachal_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Aleppo-Leinkraut <em>(Linaria chalepensis)<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Linatrip_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Dreibl\u00e4ttrige Leinkraut <em>(Linaria triphylla)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>as Lanzenbl\u00e4ttrige Hasenohr <em>(Bupleurum lancifolium)<\/em> stellt ebenfalls einen Neufund f\u00fcr die Insel Naxos dar. Insgesamt konnten drei Populationen mit einigen Dutzend Individuen auf \u00c4ckern n\u00f6rdlich von Agiass\u00f3s entdeckt werden. Nachweise von dem attraktiv bl\u00fchenden Doldenbl\u00fcter waren auf den Kykladen bisher nur von Syros bekannt. Auch auf Astypalea konnten wir die Art im April 2017 mehrfach nachweisen. Nach Bergmeier &amp; Strid (2014) ist das Lanzenbl\u00e4ttrige Hasenohr landesweit im Bestand stark gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Bupllan2_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Lanzenbl\u00e4ttrige Hasenohr <em>(Bupleurum lancifolium)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>V<\/big>om Geradfr\u00fcchtigen Hohlsamen <em>(Bifora testiculata)<\/em> fanden wir im Fr\u00fchjahr 2017 auf Naxos mehrere Populationen auf steinigen \u00c4ckern. Auch auf anderen Kykladen-Inseln ist der Doldenbl\u00fcher noch h\u00e4ufiger auf Feldern anzutreffen. Ehemals auf den Mittelmeerraum und Kleinasien beschr\u00e4nkt, gilt <em>Bifora testiculata<\/em> heutzutage in Nordamerika und Kleinasien als invasiv. Bergmeier &amp; Strid (2014) listen das wei\u00df bl\u00fchende Doldengew\u00e4chs in Griechenland als nicht gef\u00e4hrdet. Die nah verwandte Art Strahlen-Hohlsame <em>(Bifora radians)<\/em>, deren Randbl\u00fcten im Gegensatz zu <em>B. testiculata<\/em> stark vergr\u00f6\u00dfert sind, ist bisher auf den Kykladen noch nicht nachgewiesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Bifotest_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Geradfr\u00fcchtiger Hohlsame <em>(Bifora testiculata)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Finkensame <em>(Neslia apiculata)<\/em> wurde im April 2017 bei unserer Untersuchung erstmals f\u00fcr die Kykladen auf Naxos in zwei Exemplaren auf einem Feld an der Strasse Agios Thal\u00e9leos-M\u00e9lanes nachgewiesen. Auf Amorgos konnten im Mai 2017 zwei weitere Populationen von <em>Neslia apiculata<\/em> nachgewiesen werden. Im Gegensatz zu <em>Neslia paniculata<\/em> sind bei <em>N. apiculata<\/em> die Fr\u00fcchte breiter als lang, nicht zugespitzt und nur am Rand mit 2 L\u00e4ngsrippen ausgebildet. Bergmeier &amp; Strid (2014) sehen den gelbbl\u00fchenden Kreuzbl\u00fctler in Griechenland mittlerweile als potenziell im Bestand gef\u00e4hrdet an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Neslapic_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Finkensame <em>(Neslia apiculata)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>er Fund der Kuhnelke <em>(Vaccaria hispanica)<\/em> stellt den bisher zweiten Nachweis f\u00fcr die Insel Naxos dar. Im April 2017 wurde die Art auf zwei Feldern bei Agiass\u00f3s und Kaland\u00f3s in nur sehr wenigen Individuen nachgewiesen (wie bei den meisten aktuellen Funden in Griechenland). Von den Kykladen liegen nur sehr wenige weitere Nachweise vor, u.a. von Santorin, Paros, Syros und Sikinos. Bei Bergmeier &amp; Strid (2014) gilt die Kuhnelke mit ihren charakteristischen rosa-farbenen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern f\u00fcr Griechenland als im Bestand gef\u00e4hrdet. Der Zusatz &#8222;Kuh-&#8220; weist darauf hin, dass die Art im Futter die Milchproduktion der K\u00fche anregt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Vacchisp_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kuhnelke <em>(Vaccaria hispanica)<\/em><\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>eitere bemerkenswerte Arten der naxiotischen Segetalflora (Gef\u00e4hrdung in Griechenland nach Bergmeier &amp; Strid 2014), die im Fr\u00fchjahr 2017 nachgewiesen werden konnten, sind das Acker-L\u00f6wenmaul <em>(Misopates orontium)<\/em>, Kleinfr\u00fcchtiges Adonisr\u00f6schen <em>(Adonis microcarpa)<\/em>, Warzenfr\u00fcchtiges Labkraut <em>(Galium verrucosum<\/em>, gef\u00e4hrdet), Einj\u00e4hrige Platterbse <em>(Lathyrus annuus)<\/em>, Kleinbl\u00fctiger Frauenspiegel <em>(Legousia hybrida)<\/em> und das Langgespornte Leinkraut <em>(Linaria pelisseriana)<\/em>. Stete Begleiter der Segetalflora in den \u00c4ckern sind u.a. das Dreih\u00f6rnige Labkraut <em>(Galium tricornutum)<\/em>, die Bunte Bellardie <em>(Bellardia trixago)<\/em>, und die Saat-Gladiole <em>(Gladiolus italicus)<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Misooron_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Acker-L\u00f6wenmaul <em>(Misopates orontium)<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Galiverr_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Warzenfr\u00fcchtiges Labkraut <em>(Galium verrucosum)<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Lathannu_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Einj\u00e4hrige Platterbse <em>(Lathyrus annuus)<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Legohybr_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kleinbl\u00fctiger Frauenspiegel <em>(Legousia hybrida)<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Linapeli_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Langgesporntes Leinkraut <em>(Linaria pelisseriana)<\/em><\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Gladital_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Saat-Gladiole <em>(Gladiolus italicus)<\/em><\/small><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Die Flora von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-vegetation\/\">Die Vegetation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kulturlandschaft\">Die Kulturlandschaft<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag von Stefan Meyer, Universit\u00e4t G\u00f6ttingen Die europ\u00e4ische Kulturlandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund der zunehmend intensiven Landwirtschaft dramatisch ver\u00e4ndert. Besonders betroffen von dieser Entwicklung ist die Ackerwildkrautflora (Segetalflora). In Griechenland, dem Land mit der \u00e4ltesten Ackerbautradition Europas, werden in einigen Regionen noch vergleichsweise wenige Agrochemikalien im Ackerbau eingesetzt. 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