Bootstour bei Panormos

Ganz im Südosten der Insel liegt die gut vor den sommerlichen Nordwinden geschützte Bucht Pánormos. Die große Bucht mit dem sandigen bis kiesigen Strand ist bestens zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet. Ganz in der Nähe liegt, über einen kleinen Spaziergang zu erreichen, die interessante bronzezeitliche Festung Korphári ton Amygdalión. Nah am Strand kann man sich an einem kleinen Kiosk Erfrischungen kaufen. Heute wollen wir an der Bootstour mit der „Gialitissa“ die Südküste entlang teilnehmen.


Am Strand stehen eine Reihe von schattenspendenden Palmen, unter denen man wunderbar sitzen kann.


Die Bucht von Pánormos eignet sich auch im Sommer gut zum Schwimmen und Schnorcheln, da sie gänzlich vorm oft sehr starken Nordwind geschützt ist.


Wir nehmen an einer zweistündigen Bootstour mit diesem ehemaligen Fischerboot teil; bis zu 25 Personen können mitfahren (dieses Jahr wegen COVID-19 nur 12).


Der Kapitän steuert nah an der Küste entlang. Es geht an fünf kleinen Buchten vorbei bis zur Bucht von Rína kurz vor Kalandós. An jeder Bucht wird auf griechisch und englisch eine kurze Erläuterung zur Geschichte und den Besonderheiten der Region gegeben.


Direkt hinter Pánormos geht es am Hügel mit der bronzezeitlichen Akropolis vorbei – sie liegt auf dem flachen, durch die Marmorfelsen weißlichen Hügel rechts im Bild.


Fast in jeder Richtung liegen Inseln am Horizont; hier sieht man die heute unbesiedelte Insel Kéros, wichtiges Zentrum der bronzezeitlichen Kykladenkultur; davor sind die sehr flachen Inseln Káto und Áno Koufoníssi zu erkennen.


An manchen Stellen wachsen Kapernsträucher in den Küstenfelsen.



An mehreren Stellen ist die Küste recht steil.


Hier dagegen tauchen flache, glatte Marmorfelsen schräg ins Meer ab.


In dieser Gegend wurden schon in der Antike Marmorsteine abgebaut, die hier leicht direkt auf die Schiffe geladen werden konnten.


Endpunkt der Fahrt ist die kleine Bucht von Rína; hier ein Foto von einer Wanderung an der Südküste entlang.


Am Rand des Strandes von Rína entspringt keinen Meter vom Meer entfernt eine kleine Quelle, die munter aus diesem Felsen heraussprudelt und ins Meer fließt. Das Wasser ist brackig; von Ziegen und Insekten wird es aber gern getrunken.


In der Bucht halten wir ein ganzes Weilchen an; die Crew serviert eine Kleinigkeit zum essen und trinken.


An der Bucht liegt eine kleine, aber recht tiefe Höhle, in die man hineinschwimmen kann.


In der Höhle. Der Tourguide erzählt wieder einiges zur Mythologie und Geschichte der Höhle. Beeindruckend sind die Lichteffekte im Wasser, das blau aufleuchtend das Licht reflektiert, wenn man es aufwirbelt. Foto von der Crew der Gialitissa.


Wer sich traut kann danach noch vom Höhlendach ins Wasser springen!


Schließlich geht es wieder zurück. Was für ein schöner Ausflug!

Telefonnummer der „Gialitissa“ zum Buchen einer Bootstour: 0030-6974625355; Touren täglich von Juni bis September um 13:00, 15:00 und 17:00; Tickets 10 € pro Person, Kinder bis 7 Jahre 5 €

Webseite der „Gialitissa“

siehe auch:

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