Worüber man sich auf dieser Seite informieren kann:


Unsere Ferienhäuser: natursteinerne Ferienhäuser in Azalas, Moutsouna, an der Ostküste von Naxos
Die Kultur von Naxos: fast 100 Seiten über Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Traditionen…
Die Natur von Naxos: über 130 Seiten über Vegetation, Fauna, Meeresküste, Klima und Wetter…
Die Flora von Naxos: fast 100 Seiten über die Pflanzenarten, die auf Naxos vorkommen

Veröffentlicht unter Azalas | Kommentare deaktiviert für Worüber man sich auf dieser Seite informieren kann:

Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht unter Azalas | Kommentare deaktiviert für Frohe Weihnachten!

Strandimpressionen…

Veröffentlicht unter Azalas, Griechenland, Naxos | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Strandimpressionen…

Rundblick Azalas vom Kajak aus

…und noch drei Fotos, ein bisschen später aufgenommen…

Veröffentlicht unter Azalas | Kommentare deaktiviert für Rundblick Azalas vom Kajak aus

Rundblick bei Panormos

Panorama Südküste
Panorama an der Südküste, von Ost nach West; zum Anschauen Draufklicken!

Veröffentlicht unter Azalas, Griechenland, Naxos, Wandern | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Rundblick bei Panormos

Rundblick bei Apiranthos

Weil’s so schön ist hier noch einmal Fotos vom Pass bei Apíranthos (zum Anschauen draufklicken):

Rundumblick vom Pass südlich des Fanari bei Apiranthos


Und ein Foto vom Wanderweg nahe beim Pass nördlich des Fanári: Der Blick über Sífones Richtung Kinídaros; im Hintergrund Paros

Veröffentlicht unter Azalas, Griechenland, Naxos, Wandern | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Rundblick bei Apiranthos

Quallenplage auf Naxos

Dieses Jahr hat uns – zum ersten Mal – die Quallenplage erwischt! Sogar in Azalas sind die Quallen angekommen, am dritten von einigen seeehr schönen, windstillen Tagen, die wir für herrlichen Badespaß ausnutzen.


– Badespaß! –

Am nächsten Tag mussten wir erst mal die Quallen bekämpfen, die plötzlich in unserer Bucht auftauchten. Das hielt jedoch nur für einen Tag an, dann kam wieder etwas Wind auf, und die Quallen waren wieder weg – das Problem hat sich also schnell gelöst. Trotzdem hier ein paar Fotos: Quallen sind zwar beim Baden lästig, aber auch sehr interessant und schön!

Spiegeleiqualle, Cotylorhiza tuberculata

Die Spiegeleiqualle, deren Schirm einen Durchmesser von 40 cm erreichen kann, ist für den Menschen ungefährlich: Ihre Nesselfäden können unsere Haut nicht durchdringen. Sie ist bei uns im offenen Wasser gelegentlich anzutreffen; in Küstennähe tritt sie nur sehr selten auf.


Die Spiegeleiqualle ist aufgrund ihrer gelben Färbung leicht im Meer zu entdecken. Sie kann durch Kontraktion des Schirms aktiv schwimmen. Oft wird sie – wie wir auch beobachten konnten – von kleinen Fischchen begleitet, die unter ihrem Schirm Schutz suchen.


In der Mittel des gelblichen Schirms trägt sie eine halbkugelige, dotterfarbene Aufwölbung, von der sich der Name ableitet.


Vom Schirm hängen 8 größere und zahlreiche kleinere, verzweigte Arme herab, die in kräftig lila gefärbten „Saugnäpfen“ enden.


Hier sieht man die Tentakel im Detail.

Leuchtqualle, Pelagia noctiluca

Die Leuchtqualle gehört zu den Feuerquallen und besitzt auch für Menschen unangenehme, jedoch nicht lebensgefährliche Nesselzellen. Ihren Namen hat sie davon, dass sie nachts ein schwaches Leuchten abgeben kann. Bei uns kommt sie eigentlich nicht vor; jedoch hatten wir dieses Jahr (2021) das erste Mal eine Quallenplage auf Naxos, bei der an einem Tag einige Exemplare auch in unserere Bucht getrieben wurden; glücklicherweise war es schnell wieder vorbei. Diese Qualle schwimmt vor allem knapp über dem Meeresboden, wodurch sie noch schwerer zu entdecken ist.


Die Leuchtqualle ist recht klein und leicht zu übersehen. Sie ist schwach rötlich gefärbt und besitzt einen stark gewölbten Schirm von höchstens 10 cm Durchmesser und 4 kräftige Mundtentakeln.


Die Nesselzellen sitzen an bis zu 1 m langen, sehr dünnen und schwer zu sehenden Nesselfäden, die vom Rand des Schirmes herabhängen.


Am Tag der Quallenplage haben wir die Leuchtquallen in unserer Bucht mit Keschern eingesammelt. Hier sieht man sie im Eimer. Die Schirme zeigen ein hübsch geschwungenes rötliches Band.

mehr…

Veröffentlicht unter Griechenland, Meer, Naxos, Was sonst noch war | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Quallenplage auf Naxos

Faszinierende Gottesanbeterinnen

Gottesanbeterinnen sind faszinierende Tiere. Auf Naxos kommen 5 Arten vor (mindestens), die man mit etwas Glück gelegentlich zu sehen bekommt. In der letzten Zeit haben wir fast alle Arten beobachten und einige auch fotografieren können. Hier ein paar Fotos:


Iris oratoria ist eine mittelgroße Art. Meist sieht man grüne Exemplare. Hier ein Männchen mit langen Flügeln.


Die Gottesanbeterin ist mindestens ebenso neugierig wie ich!


Sie kann es nicht lassen, auf den Fotoapparat zu klettern.


Aus meiner Perspektive sieht das so aus…!


Eine Entomologin und ein Anthropologe bei den Forschungsarbeiten!


Eine der häufigsten Gottesanbeterinnen bei uns ist Rivetina balcanica. Sie ist stets grau gefärbt und gehört zu den größten Arten.


Viel kleiner ist Ameles heldreichii. Bei dieser Gattung sind die Weibchen flügellos. Hier haben wir ein flügeltragendes Männchen gefunden.


Diese Art besitzt konische Augen mit einem kleinen Scheitelkorn.

mehr…

Veröffentlicht unter Griechenland, Naxos, Tiere | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Faszinierende Gottesanbeterinnen

Panormos

Paradiesisch schön: die kleine Bootstour mit der Gialitissa von Pánormos aus an der Südküste von Naxos entlang bis zur Bucht von Rína. Ich denke, die Bilder sprechen für sich…

Veröffentlicht unter Griechenland, Naxos | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Panormos

Eine wunderschöne Rundwanderung um den Fanari

Eine der schönsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, führt einmal um den Fanári herum. Von Apíranthos aus geht es zunächst nach Westen über den Pass südlich des Fanári und hinab in das Tal der Tragaía, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Moní vorbei in das Tal von Sífones und schließlich über den nördlichen Fanári wieder zurück nach Apíranthos. Es handelt sich um eine recht lange Wanderung, auf der man auch einige Steigung zu bewältigen hat: Wir haben 6 Stunden benötigt.


Wenn man den Pass südlich des Fanári erreicht hat, öffnet sich ein wunderschöner Blick auf die Tragaía.


Wir folgen einem alten, gemauerten Pfad, der sich in vielen Serpentinen den steilen Hang hinabwindet.


Wenn man früh genug losgeht, liegt dieser Hang noch im Schatten, so dass man bequem laufen kann.


Nachdem wir den Steilhang hinter uns gelassen haben, geht es am Rand der bewirtschafteten Region entlang. An dieser Stelle wächst heute viel Adlerfarn, zu dieser Jahreszeit braun und vertrocknet. Vorn sieht man ein altes Becken zum Weintreten, was wohl bedeutet, dass die Terrassen früher mit Wein bebaut waren.


Danach folgen wir einem schön gepflasterten alten Maultierpfad, der heute stellenweise mit Oleander zugewuchert ist.


Bald kommen wir durch malerische Ölbaumhaine.


Das Tal von Sífones war früher durchgehend bewirtschaftet. Heute werden viele Felder nicht mehr genutzt und sind nun von Sträuchern überwuchert. Außer den Kermeseichen, die den natürlichen Wald bilden, wachsen an vielen Stellen auch große Flaumeichen. Im Frühling blüht und grünt hier alles, nun sind die offenen Flächen braun und trocken.


Im verlassenen Dörfchen Sífones machen wir Mittagspause. Die verfallenden Häuser sind sorgfältig aus Schiefer errichtet.


Nach Sífones führt der Weg unter der Fahrstraße hindurch und folgt erst einem deutlichen Pfad das Tal aufwärts.


Dann geht den alten, befestigten Maultierweg zwischen Sífones und Apíranthos entlang, der langsam den Hang ansteigt.


Am Hang wachsen die typischen Wäldchen der höheren Lagen, die vor allem aus Kermeseichen und Kretischem Ahorn bestehen.


Wir kommen an diesem schönen alten Steinhaus vorbei.


Der Blick zurück auf das südliche Tal von Sífones und Moní; im Vordergrund sieht man die Serpentinen, in denen sich der hübsche Maultierpfad steil zum Pass hinaufschlängelt.


Auf der anderen Seite des Passes geht es dann in mehr oder weniger direkter Linie nach Apíranthos zurück.


Nach einiger Zeit mündet der Fußfad in eine schmale Fahrstraße. Im Hintergrund sieht man schon Apíranthos, das stolz auf seinem Hügel liegt.

mehr…

Veröffentlicht unter Griechenland, Naxos, Wandern | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Eine wunderschöne Rundwanderung um den Fanari

In der Tragaia

Hier ein paar Fotos von unserer letzten Wanderung mit Stella von Chalkí über Monoítsia nach Moní und über Kalóxylos wieder nach Chalkí zurück.


Blick von der Kirche Panagía Rachidiótissa aus über die olivenbestandene Tragaía mit dem Zeus-Berg im Hintergrund


Die hübsche kreuzförmige Kuppelkirche Panagía Rachidiótissa stammt aus dem 12. Jahrhundert.


In der Kirche: Eine hölzerne Altarwand trennt das Allerheiligste ab, in dem einige byzantinische Wandmalereien erhalten sind.


An der Wand des nördlichen „Armes“ ist eine nachbyzantinische Abbildung der Entschlafung Mariä zu sehen.


Weiter im Nordwesten liegt in einem einsamen Tal eine dem Heiligen Isidor geweihte frühbyzantinische Basilika. Diese Kirche stammt schon aus dem 6. oder 7. Jahrhundert.


Am Wegrand liegt eine Quarzknolle mit besonders viel schwarzem Turmalin.


ein Schweber von einer Art, die ich bislang noch nicht kannte: Hemipenthes velutina.


Nun geht es durch einen Eichenhain mit riesigen Walloneneichen, einer sommergrünen Eichenart.


Hier gedeihen auch einige jüngere Exemplare, was bei dieser Art auf Naxos eher ungewöhnlich ist – sie scheint hauptsächlich angepflanzt vorzukommen und sich kaum natürlich zu verjüngen. Die Walloneneiche wurde ebenso wie die Flaumeiche im Mittelalter für die Gerberei und die Schweinemast gepflanzt. Die Walloneneiche ist an den gezackten Blättern und den riesigen Fruchtbechern zu erkennen.


Bald geht es steil aus dem Tal Richtung Moní hinauf.


Wir machen selbstverständlich einen Stopp an der frühbyzantinischen einzigartigen Kirche Panagía Drosianí mit sehr alten und ungewöhnlichen Wandmalereien aus dem 7. bis 14. Jahrhundert.


Freundlicherweise erlaubt uns der Priester auch innen ein paar Fotos zu machen. Hier die berühmte Abbildung der Panagía Nikopoiós (in der „Halbkuppel“; eine Inschrift bezeichnet sie in sehr altertümlicher Weise als „Heilige Maria“), sowie darunter die „Deesis“, beides aus dem 7. Jahrhundert.


Außer den ältesten Schichten ist die Kirche auch mit jüngeren Wandmalereien geschmückt, von denen jedoch einige abgenommen worden sind. Sie befinden sich heute im byzantinischen Museum in Athen. Hier ein berittener Heiliger, vermutlich aus dem 14. Jhd.


Von der Kirche geht es durch Olivenhaine zum Dorf hinauf.


In Moní wächst auf den Gehwegen an mehreren Stellen eine bislang für Naxos noch nicht nachgewiesene Pflanzenart, der Gehörnte Sauerklee (Oxalis corniculata).


Nun geht es auf einem herrlichen Wanderweg nach Kalóxylos und dann zurück nach Chalkí.


Blick über die Tragaía kurz vor Kalóxylos

siehe auch:

Veröffentlicht unter Griechenland, Kirche, Naxos, Sehenswürdigkeiten, Wandern | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für In der Tragaia