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Rundblick bei Panormos

Panorama Südküste
Panorama an der Südküste, von Ost nach West; zum Anschauen Draufklicken!

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Rundblick bei Apiranthos

Weil’s so schön ist hier noch einmal Fotos vom Pass bei Apíranthos (zum Anschauen draufklicken):

Rundumblick vom Pass südlich des Fanari bei Apiranthos


Und ein Foto vom Wanderweg nahe beim Pass nördlich des Fanári: Der Blick über Sífones Richtung Kinídaros; im Hintergrund Paros

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Quallenplage auf Naxos

Dieses Jahr hat uns – zum ersten Mal – die Quallenplage erwischt! Sogar in Azalas sind die Quallen angekommen, am dritten von einigen seeehr schönen, windstillen Tagen, die wir für herrlichen Badespaß ausnutzen.


– Badespaß! –

Am nächsten Tag mussten wir erst mal die Quallen bekämpfen, die plötzlich in unserer Bucht auftauchten. Das hielt jedoch nur für einen Tag an, dann kam wieder etwas Wind auf, und die Quallen waren wieder weg – das Problem hat sich also schnell gelöst. Trotzdem hier ein paar Fotos: Quallen sind zwar beim Baden lästig, aber auch sehr interessant und schön!

Spiegeleiqualle, Cotylorhiza tuberculata

Die Spiegeleiqualle, deren Schirm einen Durchmesser von 40 cm erreichen kann, ist für den Menschen ungefährlich: Ihre Nesselfäden können unsere Haut nicht durchdringen. Sie ist bei uns im offenen Wasser gelegentlich anzutreffen; in Küstennähe tritt sie nur sehr selten auf.


Die Spiegeleiqualle ist aufgrund ihrer gelben Färbung leicht im Meer zu entdecken. Sie kann durch Kontraktion des Schirms aktiv schwimmen. Oft wird sie – wie wir auch beobachten konnten – von kleinen Fischchen begleitet, die unter ihrem Schirm Schutz suchen.


In der Mittel des gelblichen Schirms trägt sie eine halbkugelige, dotterfarbene Aufwölbung, von der sich der Name ableitet.


Vom Schirm hängen 8 größere und zahlreiche kleinere, verzweigte Arme herab, die in kräftig lila gefärbten „Saugnäpfen“ enden.


Hier sieht man die Tentakel im Detail.

Leuchtqualle, Pelagia noctiluca

Die Leuchtqualle gehört zu den Feuerquallen und besitzt auch für Menschen unangenehme, jedoch nicht lebensgefährliche Nesselzellen. Ihren Namen hat sie davon, dass sie nachts ein schwaches Leuchten abgeben kann. Bei uns kommt sie eigentlich nicht vor; jedoch hatten wir dieses Jahr (2021) das erste Mal eine Quallenplage auf Naxos, bei der an einem Tag einige Exemplare auch in unserere Bucht getrieben wurden; glücklicherweise war es schnell wieder vorbei. Diese Qualle schwimmt vor allem knapp über dem Meeresboden, wodurch sie noch schwerer zu entdecken ist.


Die Leuchtqualle ist recht klein und leicht zu übersehen. Sie ist schwach rötlich gefärbt und besitzt einen stark gewölbten Schirm von höchstens 10 cm Durchmesser und 4 kräftige Mundtentakeln.


Die Nesselzellen sitzen an bis zu 1 m langen, sehr dünnen und schwer zu sehenden Nesselfäden, die vom Rand des Schirmes herabhängen.


Am Tag der Quallenplage haben wir die Leuchtquallen in unserer Bucht mit Keschern eingesammelt. Hier sieht man sie im Eimer. Die Schirme zeigen ein hübsch geschwungenes rötliches Band.

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Faszinierende Gottesanbeterinnen

Gottesanbeterinnen sind faszinierende Tiere. Auf Naxos kommen 5 Arten vor (mindestens), die man mit etwas Glück gelegentlich zu sehen bekommt. In der letzten Zeit haben wir fast alle Arten beobachten und einige auch fotografieren können. Hier ein paar Fotos:


Iris oratoria ist eine mittelgroße Art. Meist sieht man grüne Exemplare. Hier ein Männchen mit langen Flügeln.


Die Gottesanbeterin ist mindestens ebenso neugierig wie ich!


Sie kann es nicht lassen, auf den Fotoapparat zu klettern.


Aus meiner Perspektive sieht das so aus…!


Eine Entomologin und ein Anthropologe bei den Forschungsarbeiten!


Eine der häufigsten Gottesanbeterinnen bei uns ist Rivetina balcanica. Sie ist stets grau gefärbt und gehört zu den größten Arten.


Viel kleiner ist Ameles heldreichii. Bei dieser Gattung sind die Weibchen flügellos. Hier haben wir ein flügeltragendes Männchen gefunden.


Diese Art besitzt konische Augen mit einem kleinen Scheitelkorn.

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Panormos

Paradiesisch schön: die kleine Bootstour mit der Gialitissa von Pánormos aus an der Südküste von Naxos entlang bis zur Bucht von Rína. Ich denke, die Bilder sprechen für sich…

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Eine wunderschöne Rundwanderung um den Fanari

Eine der schönsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, führt einmal um den Fanári herum. Von Apíranthos aus geht es zunächst nach Westen über den Pass südlich des Fanári und hinab in das Tal der Tragaía, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Moní vorbei in das Tal von Sífones und schließlich über den nördlichen Fanári wieder zurück nach Apíranthos. Es handelt sich um eine recht lange Wanderung, auf der man auch einige Steigung zu bewältigen hat: Wir haben 6 Stunden benötigt.


Wenn man den Pass südlich des Fanári erreicht hat, öffnet sich ein wunderschöner Blick auf die Tragaía.


Wir folgen einem alten, gemauerten Pfad, der sich in vielen Serpentinen den steilen Hang hinabwindet.


Wenn man früh genug losgeht, liegt dieser Hang noch im Schatten, so dass man bequem laufen kann.


Nachdem wir den Steilhang hinter uns gelassen haben, geht es am Rand der bewirtschafteten Region entlang. An dieser Stelle wächst heute viel Adlerfarn, zu dieser Jahreszeit braun und vertrocknet. Vorn sieht man ein altes Becken zum Weintreten, was wohl bedeutet, dass die Terrassen früher mit Wein bebaut waren.


Danach folgen wir einem schön gepflasterten alten Maultierpfad, der heute stellenweise mit Oleander zugewuchert ist.


Bald kommen wir durch malerische Ölbaumhaine.


Das Tal von Sífones war früher durchgehend bewirtschaftet. Heute werden viele Felder nicht mehr genutzt und sind nun von Sträuchern überwuchert. Außer den Kermeseichen, die den natürlichen Wald bilden, wachsen an vielen Stellen auch große Flaumeichen. Im Frühling blüht und grünt hier alles, nun sind die offenen Flächen braun und trocken.


Im verlassenen Dörfchen Sífones machen wir Mittagspause. Die verfallenden Häuser sind sorgfältig aus Schiefer errichtet.


Nach Sífones führt der Weg unter der Fahrstraße hindurch und folgt erst einem deutlichen Pfad das Tal aufwärts.


Dann geht den alten, befestigten Maultierweg zwischen Sífones und Apíranthos entlang, der langsam den Hang ansteigt.


Am Hang wachsen die typischen Wäldchen der höheren Lagen, die vor allem aus Kermeseichen und Kretischem Ahorn bestehen.


Wir kommen an diesem schönen alten Steinhaus vorbei.


Der Blick zurück auf das südliche Tal von Sífones und Moní; im Vordergrund sieht man die Serpentinen, in denen sich der hübsche Maultierpfad steil zum Pass hinaufschlängelt.


Auf der anderen Seite des Passes geht es dann in mehr oder weniger direkter Linie nach Apíranthos zurück.


Nach einiger Zeit mündet der Fußfad in eine schmale Fahrstraße. Im Hintergrund sieht man schon Apíranthos, das stolz auf seinem Hügel liegt.

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In der Tragaia

Hier ein paar Fotos von unserer letzten Wanderung mit Stella von Chalkí über Monoítsia nach Moní und über Kalóxylos wieder nach Chalkí zurück.


Blick von der Kirche Panagía Rachidiótissa aus über die olivenbestandene Tragaía mit dem Zeus-Berg im Hintergrund


Die hübsche kreuzförmige Kuppelkirche Panagía Rachidiótissa stammt aus dem 12. Jahrhundert.


In der Kirche: Eine hölzerne Altarwand trennt das Allerheiligste ab, in dem einige byzantinische Wandmalereien erhalten sind.


An der Wand des nördlichen „Armes“ ist eine nachbyzantinische Abbildung der Entschlafung Mariä zu sehen.


Weiter im Nordwesten liegt in einem einsamen Tal eine dem Heiligen Isidor geweihte frühbyzantinische Basilika. Diese Kirche stammt schon aus dem 6. oder 7. Jahrhundert.


Am Wegrand liegt eine Quarzknolle mit besonders viel schwarzem Turmalin.


ein Schweber von einer Art, die ich bislang noch nicht kannte: Hemipenthes velutina.


Nun geht es durch einen Eichenhain mit riesigen Walloneneichen, einer sommergrünen Eichenart.


Hier gedeihen auch einige jüngere Exemplare, was bei dieser Art auf Naxos eher ungewöhnlich ist – sie scheint hauptsächlich angepflanzt vorzukommen und sich kaum natürlich zu verjüngen. Die Walloneneiche wurde ebenso wie die Flaumeiche im Mittelalter für die Gerberei und die Schweinemast gepflanzt. Die Walloneneiche ist an den gezackten Blättern und den riesigen Fruchtbechern zu erkennen.


Bald geht es steil aus dem Tal Richtung Moní hinauf.


Wir machen selbstverständlich einen Stopp an der frühbyzantinischen einzigartigen Kirche Panagía Drosianí mit sehr alten und ungewöhnlichen Wandmalereien aus dem 7. bis 14. Jahrhundert.


Freundlicherweise erlaubt uns der Priester auch innen ein paar Fotos zu machen. Hier die berühmte Abbildung der Panagía Nikopoiós (in der „Halbkuppel“; eine Inschrift bezeichnet sie in sehr altertümlicher Weise als „Heilige Maria“), sowie darunter die „Deesis“, beides aus dem 7. Jahrhundert.


Außer den ältesten Schichten ist die Kirche auch mit jüngeren Wandmalereien geschmückt, von denen jedoch einige abgenommen worden sind. Sie befinden sich heute im byzantinischen Museum in Athen. Hier ein berittener Heiliger, vermutlich aus dem 14. Jhd.


Von der Kirche geht es durch Olivenhaine zum Dorf hinauf.


In Moní wächst auf den Gehwegen an mehreren Stellen eine bislang für Naxos noch nicht nachgewiesene Pflanzenart, der Gehörnte Sauerklee (Oxalis corniculata).


Nun geht es auf einem herrlichen Wanderweg nach Kalóxylos und dann zurück nach Chalkí.


Blick über die Tragaía kurz vor Kalóxylos

siehe auch:

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Von Apiranthos nach Azalas

Die Wanderung von Apíranthos über Ágia Kyriakí und die Schmirgelminen nach Azalas (bzw Moutsoúna) haben wir ja schon öfter gemacht, und hier auch schon ausführlich beschrieben.

Hier trotzdem noch ein paar Fotos aus diesem Juli (2021). Es ist eine recht lange Wanderung (wir haben über 5 Stunden gebraucht) und entsprechend für den Sommer, obwohl es fast ausschließlich abwärts geht, nicht wirklich zu empfehlen. Im ersten Teil der Wanderung läuft man den an vielen Stellen schön gepflasterten Hauptweg von Apíranthos zu den Schmirgelminen entlang – früher eine wichtige „Verkehrsader“. Nach den Minen wird der Weg an einigen Stellen sehr schmal und ist nur mit Vorsicht zu begehen bzw man kommt nur langsam voran, da man jeden Schritt vorsichtig setzen muss.

Die Landschaft ist überall beeindruckend und malerisch: Man kann sich gar nicht sattsehen. Vor allem aber sind wir ganz allein in der alten, nun menschenleeren Kulturlandschaft, die eine fast überwältigende Stille und Ruhe ausstrahlt.


Das erste Stück des Weges führt auf einem schönen breiten Fußpfad durch dichten Kermeseichenwald.


Nach etwa einer halben Stunde kommt man in offeneres Gelände.


An den meisten Stellen ist der Weg aus dem vor Ort anstehenden Marmor gebaut.


Es geht quer einen recht steilen Hang entlang,…


…bis sich der Weg über eine kleine Brücke auf die andere Talseite schwingt.


Auch hier ist der Wanderweg sorgfältig aus Steinplatten errichtet.


Im Hintergrund sieht man die Mákares-Inseln und Dounoussa.


Wenn man zurück das Tal hinaufschaut, sieht man ganz in der Ferne die weißen Häuser von Apíranthos, wo wir hergekommen sind.


Wir erreichen die kleine kürzlich restaurierte Kirche Ágia Kyriakí mit sehr seltenen Wandmalereien aus der Zeit des Bildersturms, d.h. dem 9. Jahrhundert. Leider (aber verständlicherweise) ist die Kirche abgeschlossen; man kann sie aber im Sommer zu bestimmten Zeiten besichtigen.


Weiter geht’s über den Bergrücken hinüber ins Tal der Schmirgelminen.


Das Tal, in dem der Schmirgel ansteht, ist sehr steil und tief eingeschnitten. Mit der Seilbahn und der Umlenkstation und natürlich den Minen selbst ist es eine interessante Gegend, in der man lange herumstöbern könnte. Wir halten uns aber nicht weiter auf – dazu müssen wir ein anderes Mal kommen.


Wir gehen ein Stück in eine kleine Mine herein, die direkt am Wanderweg liegt – hauptsächlich um uns ein bisschen abzukühlen.


Und weiter geht’s – nun den ehemaligen Pfad von den Minen nach Moutsoúna entlang.


Ganz allein wandern wir duch die stille, malerische Ödnis.


Die Berghänge sind hier sehr steil, aber trotzdem wachsen einige Bäume in den Felsen.


Die Gondeln der Schmirgelseilbahn hängen hoch über uns in der Luft.


der Blick zurück das Tal hinauf Richtung Stavrós


Gegen Mittag wird es immer heißer. Wir nutzen jeden Baum am Wegrand für eine kleine Pause.


Nun sehen wir schon das Kap in der Ferne.


Hier schwingt sich die Schmirgelseilbahn hoch und weit über das ganze Tal hinüber.


Überall wächst die übliche Macchie mit Ölbäumen, Kermeseichen und Phönizischem Wacholder.


Schließlich kommen wir aus dem Tal heraus; kurz nach diesem kleinen Hirtenhäuschen treffen wir wieder auf eine kleine Fahrstraße – nun ist es nicht mehr weit nach Hause.

siehe auch:

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Bootstour nach Kalandos

Wem das Bootsfahren gefällt, der kann sowohl von Naxos-Stadt als auch von Ágia Ánna aus an schönen Touren diverser Ausflugsboote teilnehmen, größtenteils an die Südküste von Naxos und nach Koufonísi. Wir fahren mit dem Boot Iason von Ágia Ánna aus bis zur Bucht von Rína, mit vier Stopps zum Schwimmen, davon einer als längere Pause mit Grillen in Kalandós.


Bei Mikrí Vígla geht es an diesen schönen Felsen vorbei. Auf den Felsen sitzen viele Krähenscharben, die sich von ihren Fischzügen ausruhen und trocknen.


Nach dem Kap von Alykó, wo das Boot kurz ankert und man eine Runde schwimmen kann, kommen wir an der Siedlung Agiassós vorbei. Im Hintergrund sieht man den steilen Berg von Apalírou, auf dem eine große byzantinische Festung lag, der die Bucht von Agiassós als Hafen diente. Ganz rechts im Bild der Zeus-Berg.


Nach Agiassós ist die Südküste weitgehend unbesiedelt. Wir kommen an dieser malerischen Steilküste vorbei.


bei der Schwimmpause in der Bucht von Rína


Die Bucht von Kalandós besitzt einen langen, schönen Sandstrand. Dahinter liegt ein größerer Feuchtbereich mit Schilf und Binsen.


Trotz des geringen Regenfalls führt das kleine Bächlein, das neben der Mole ins Meer mündet, etwas Wasser. Die Kinder finden eine Balkan-Bachschildkröte.


Im Flüsschen kommt die Blaue Schwimmkrabbe vor, die im 20. Jahrhundert aus Amerika eingewandert ist. Sie lebt besonders gern im Brack- und sogar im Süßwasser der Flussmündungen. Die Krabben besitzen einen bis zu 20 cm breiten Rückenschild. Sie sind ganz schön aggressiv und schnappen nach einem Zweig, den wir ihnen hinstrecken – entsprechend trauen wir uns nicht, eine zu fangen.

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Das Duftveilchen (Viola odorata)

Bei unserem heutigen Ausflug nach Kóronos habe ich eine Lücke in meinem Herbarium füllen können: Wir haben ein paar Exemplare des Duftveilchens gefunden, einer von zwei Veilchenarten, die auf Naxos vorkommen.

Die Veilchengewächse umfassen an die 1000 Arten in etwa 23 Gattungen, von denen die Gattung Viola (Veilchen) die größte ist. Veilchen sind weltweit verbreitet, vor allem in den gemäßigten Klimazonen. Ein Zentrum der Artenvielfalt liegt in Südosteuropa mit 60 Arten. Auf Naxos kommen zwei Veilchenarten vor, das Weiße Veilchen (Viola alba) und das Duftveilchen (Viola odorata). Beide sind selten und sind nur vereinzelt in den Bergen zu finden.

Das Duftveilchen stammt aus dem Mittelmeergebiet und dem Nahen und Mittleren Osten; es ist aber auch in weiten Teilen Europas eingebürgert. Seit der Antike wird es als Garten- und Heilpflanze kultiviert. Die Blüten sondern einen angenehmen Duft ab und werden manchmal für die Parfümherstellung oder gezuckert als Süßigkeit verwendet. Schon in der Antike waren Veilchenkränze und -sträuße besonders beliebt. Im Mittelalter wurden die ersten Veilchen, die im Frühjahr erblühten, in manchen Gegenden mit einem Fest begrüßt. Der griechischen Mythologie zufolge soll Zeus für die Nymphe Io, die von der eifersüchtigen Hera in eine Kuh verwandelt worden war, eine ganze Wiese mit duftenden Veilchen erschaffen haben.

Schon in der Antike wurde das Veilchen auch als Heilpflanze verwendet, vor allem bei Ekzemen. Neueren Forschungen zufolge enthält es blutfettsenkende, antibakterielle und möglicherweise auch krebshemmende Wirkstoffe.


Das Duftveilchen ist auf Naxos selten; man trifft es nur hier und da an schattigen, feuchten Stellen in den Bergen an. Es bildet Ausläufer und besitzt rundliche Blätter mit herzförmigem Grund und abgerundeter Spitze.


Die zygomorphen Blüten sind dunkellila mit fünf Kronblättern und einem kleinen orangen Fleck im Schlund.


Von hinten sieht man den abgerundeten Sporn, der von den Kronblättern gebildet wird, und die freien, stumpfen Kelchblätter.

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