Das frühbronzezeitliche Heiligtum Koryfi t’Aroniou

Im Südosten von Naxos, etwa drei Kilometer nördlich von der Bucht Pánormos mit der kleinen frühbronzezeitlichen Akropolis am Korfári ton Amygdalión, befindet sich eine kleine Anlage aus derselben Zeit, die als Heiligtum interpretiert wird. Sie liegt auf einem steilen, etwa kegelförmigen Hügel von ungefähr 80 Meter Höhe namens Koryfí t’Aronioú. Es sind nur wenige Mauer- und Gebäudereste erhalten. Die bedeutendsten Artefakte, die hier gefunden wurden, sind mehrere heute im Museum von Apíranthos ausgestellte Steinplatten mit eingeritzten Darstellungen von Menschen, Tieren und Booten.


Auf diesem etwa kegelförmigen, steilen Hügel liegen, von unten kaum zu sehen, die Überreste eines kleinen frühbronzezeitlichen Heiligtums.


Von der Anlage aus bietet sich ein weiter Blick über das Meer bis nach Moutsoúna. Es ist anzunehmen, dass von hier aus das nordöstlich anschließende Meeresgebiet überwacht wurde, so dass die Bewohner der weiter südlich gelegenen Siedlung in Pánormos rechtzeitig gewarnt werden konnten, wenn sich verdächtige Schiffe näherten.


Hier sieht man die Fundamente eines interessanten, etwa elliptischen Gebäudes, das an den links liegenden Felsen angebaut war, der zu einer kleinen Höhlung ausgearbeitet ist. Der Boden des Gebäudes war mit Platten ausgelegt; der Eingang liegt im Vordergrund. Dieses Gebäude wird als Heiligtum verstanden.

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