Die Entstehung der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft entwickelte sich in der Jungsteinzeit kurz nach dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11.500 Jahren. Die ersten Nachweise über Ackerbau sind uns aus der Südosttürkei und Nordsyrien bekannt, von wo aus sich die neue Kultur bald über die Levante ausbreitete, insbesondere in den „Fruchtbaren Halbmond“ von der Levanteküste über Nordsyrien und Mesopotamien bis zur Küste des Persischen Golfes.

Eine wichtige Rolle bei der Entdeckung des Ackerbaus spielte höchstwahrscheinlich die Entstehung des mediterranen Klimas mit dem Ende der letzten Eiszeit: Während es in den Steppen- und Tundra-Landschaften der Eiszeiten stets eher wenig und weit verstreute pflanzliche und tierische Nahrung gab, die am besten für Jäger und Sammler mit nomadischer Lebensweise auszunutzen war, gab es nun einen Nahrungsüberschuss im feuchten Winter und einen Nahrungsmangel im trockenen Sommer, so dass eine Vorratshaltung erforderlich wurde.

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